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Hey du - was ist deine „Sexual Arousal Template“?

Was letztlich verlockt, ist höchst unterschiedlich
Das sexuelle Beuteschema heißt neuerdings „Sexual Arousal Template“. Das sollte übersetzt werden, und es klingt dann so: „Die Vorlage für die sexuelle Begierde.“

Unglücklicherweise - und nun haltet euch mal fest, bevor das Karussell sich dreht - ist das nur das sexuelle Beuteschema. Das Schema, nach dem erfolgreiche Beziehungen ablaufen, ist unter Garantie nicht das Gleiche. Falls ihr das geglaubt habt, seid ihr ganz schön naiv.

Wenn du nachsehen willst, was Psychologen darunter verstehen: Du bist am Ende so schlau wie zuvor. Genetisch geprägt, erlernt und kulturell definiert sei so etwas. Na ja, das ahnten wir schon.

Und sonst?

Die Wundertüte Geilheit frisch aus der Psycho-Küche

Wir hören, dass die Vorlagen für sexuelle Begierden in einer Wundertüte kommen. Körper machen uns geil, und Persönlichkeitseigenschaften auch. Die Orte, an denen wir uns befinden, was wir dort hören und sehen. Was die Menschen tragen und womit sie provozieren.

Das also ist deine Vorlage für sexuelle Begierden. Fehlt noch deine Vorlage für ein vertrauensvolles, langes Eheleben. Und die Möglichkeit, das eine mit dem anderen zu verschrauben. Wenn du an „Vorlagen“ glaubst.

Die Vorlage für Geilheit - eine erfundene Wirklichkeit?

In Wirklichkeit, liebe Freundin, lieber Freund, ist das alles ein selten dummes Geschwätz.

Vielleicht hast du ein Schema im Kopf, das dich geil macht, kann ja sein. Dann geh zu Frauen oder Männer, die dir die hübsche Illusion schenken. Aber dich geil zu machen funktioniert auch ohne Schema, wenn dich die richtige Person aufheizt. Das haben schon manche Frauen und Männer erfahren. Kernsatz: „Ich hätte nie gedacht, dass es mir passiert!“ Ist aber passiert.

Und die Liebe?

Ach, die Liebe. Bist du sicher, dass sie etwas mit deiner Geilheit zu tun hat?

Frust bei der Beziehungssuche? Drei Lösungen für Dich!

Schönheit wird oft eingesetzt - aber ist sie die einzige Eigenschaft, die zählt?
Wer eine Partnerin oder einen Partner sucht, macht sich nicht nur verfügbar, sondern setzt sich auch der teils hässlichen und verletzenden Kritik aus.

Menschen auf Partnersuche sind in der Regel sehr abhängig von „externer Bewertung“. Das allein wäre nicht falsch, denn jeder und jede fragt sich ja: „Passt dieser Mensch zu mir?“ Das ist eindeutig eine Bewertung.

Die erste Illusion - alle machen es so, also auch ich ...

Wenn wir aber nicht wahrgenommen, abgewertet oder gar entwertet werden, dann wird die Situation katastrophal. Denn dabei entsteht häufig ein negativer Rückkoppelungskreislauf. Das heißt: Je mehr du dich mit den Mitteln anstrengst, die du schon kennst, umso weniger Erfolg hast du. Dennoch kehrst du zur Partnerbörse oder App zurück, bei der du diese Misserfolge eingesammelt hast.

Einfacher: Wenn du glaubst, schön, modebewusst oder athletisch zu sein, und die Leute sagen (oder denken): „Du siehst scheiße aus mit …“, dann führt das dazu, dass du auf Dauer nicht mehr an dich glaubst. Trotzdem gehst du das nächste Mal wieder mit deinem Körper und dem, was daran herumhängt, auf den Markt. Oder mit „Persönlichkeitswerten“, die so verstreut wachsen, wie Gänseblümchen.„"Nett, zuvorkommend, liebevoll?“ Bezeichnest du das wirklich als „Eigenschaften?“

Die zweite Illusion - der Wert der "Übereinstimmung"

Das Zweite, was oft schief geht, ist die Vorstellung, eine bestimmte Person zu treffen, mit der du „Übereinstimmung“ suchst. In Wahrheit hat „Übereinstimmung“ bei der Partnersuche aber einen recht geringen Nutzen. „Ergänzung“ ist eine viel bessere Voraussetzung, weil aus ihr Synergien entstehen können – in diesem Fall vor allem Erweiterungen des eignen Horizonts und ein Mehrwert an Glück.

Die dritte Illusion - Unendliche Auswahl

Die dritte Illusion besteht darin, dass die „Auswahl unendlich“ sei. Das ist sie nur, wenn du selber absolut begehrt bis, was sehr selten der Fall ist, und du mit nahezu jeder du jedem zusammen sein magst, der sich in dein Leben einfügt. Für die meisten Menschen trifft das nicht zu.

Es gibt Lösungen - und sie sind wirklich einfach

Mögliche Lösung wären:

1. Nenne andere Eigenschaften als Äußerlichkeiten und Persönlichkeitsmerkmale, die ständig in Profilen vorkommen.
2. Mach dich frei von Übereinstimmungen. Das Konzept ist von vorneherein fragwürdig, wird aber von manchen Psychologen wie ein Heiligenbild hochgehalten. Suche stattdessen Ergänzungen.
3. Nimm jemanden, der dir gefällt, und mit dem du gerne zusammen bist. Halte ihn/sie fest – und wenn du magst, heirate ihn/sie oder ihn, wenn ihr nach einem Jahr noch zusammen seid.

Über die Glaubwürdigkeit der hier vertretenen Thesen

Alle Thesen, die hier vertreten wurden, können wissenschaftlich untermauert werden, die meisten sowohl psychologisch wie auch ökonomisch. Im Link (leider auf Englisch) wird Dr Zoe Strimpel erwähnt,eine Historikerin, die sich mit Fragen der Partnersuche beschäftigt.

Meinetwegen könnt ihr glauben, wem ihr wollt – auch den Persönlichkeitsentwicklern, Coaches oder den Psychologen als Berufsgruppe, die etwas anderes behaupten. Aber beklagt euch nicht, wenn es schiefgehen sollte. Den Schlüssel zur Begegnung, zur Partnerschaft oder zur Beziehung habt ausschließlich ihr, und nur ihr lebt damit.

Die Woche: Zumutungen für Singles - und was Licht ins Leben bringt

Nun hat es sich also ausgelaust, ausgeklaust und ausgekrampust. In den verbleibenden 14 Tagen bis zum ersten Weihnachtsfeiertag werdet ihr und ich von anderen Dämonen und Gestalten gequält. Und danach ist erst einmal Shutdown oder wie so etwas jetzt heißt. Und derselbe (nämlich der Lockdown) soll sogar vor den innerdeutschen Ländergrenzen nicht haltmachen.

Singles und Lockdown: Ganz schön angeschmiert ...

Wohl dem, der kaum Kontakte hat: Er kann auch keine reduzieren. Und Kontakte aufnehmen? Oh je, oh jemine ... am besten gar nicht. Singles und aufkeimende Liebesbeziehungen kommen in keinem Hygienekonzept und keiner amtlichen Verordnung vor ... sie sind nur „Leute“. Aus zwei Familien? Außen? Das mag noch gehen. Es sei denn, der eine wohnt 15 Kilometer entfernt. Ist nicht überall so, aber derzeit weiß man ja von einem Tag auf den nächsten nicht mehr, was gerade erlaubt oder verboten ist. Oder zwar erlaubt, aber unerwünscht.

Na schön - der dritte Teil unserer Betrachtungen über sinnliche Schläge erschien auch noch. Ob er mit Mindestabstand machbar ist? Eher nein.

Mit Sinnlichkeit, Kerzen und Mindestabstand

Wenn du deinen Liebsten magst, kannst du ihm sinnliche Porträts bei Kerzenschein schenken. Das ging früher nur mit Ilford-HPS (1), Kodak Tri-X-Pan, Selbstauslöser, Glück und speziellen Entwicklern, aber heute kann’s jede und jeder mit einer Spitzen-Digitalkamera (3) und vor allem den neuesten Handys (4).

Ich weiß nun so gar nicht, wie er dich sehen soll: In einem wunderschönen Kleid, frivoler Wäsche, Rüschen, Maschen oder ganz ohne, aber eines weiß ich zu 100 Prozent: Bilder bei Kerzenlicht erzeugen Sehnsüchte. Die Liebeszeitung erinnert auch an das Licht, das von der (an sich höchst albernen) Lucia ausgeht. Aber Licht, gute Werke und attraktives Aussehen sind besser als Schwarzmalerei, Gelaber und Schlampigkeit.

Die Natur, unser Sein und die Leugnung der Fanatiker

Seit Jahrzehnten und vielleicht noch länger versuchen Geisteswissenschaftler, Religionsfanatiker und Esoteriker, uns die Grundlagen des Seins zu entziehen: unsere Herkunft aus der Natur. Aber die Natur bleibt in uns - sie war es immer und sie wird es immer bleiben. Die Wahrheit lässt sich auf Dauer nicht verbiegen.

Liebe - richtig gemacht?

Weniger ist oft mehr - in jedem Fall ist aber eine gute Idee, nicht perfekt sein zu wollen. Ich schreib darüber diese Woche - unter dem Titel „Wie machst du Liebe richtig?“ Ich hoffe, DU hast dir die Frage niemals gestellt.

Unsinn mit Absicht: "Nachhaltiges Dating"

Die Labervögel haben einen neuen Begriff geschaffen: „Nachhaltiges Dating“. Das ist ein ebenso dummer wie dreister Begriff. Er ist aus dem Zusammenwirken von Kommerz und Psychologie entstanden. Was mir abermals den Beweis dafür liefert, dass man heutzutage jedem glaubt, der irgendeine akademische Bildung hat.

Die Angst vor der Verletzung des Intimen - und das Virus

Ich habe dieser Tage einen Bericht über die Furcht vor dem Dating aus Indien verwendet. Die indischen Verhältnisse mögen anders sein, aber jedes Date kann (oder sollte sogar) in die Intimsphäre eines Menschen eingreifen. Und jetzt, während der Pandemie, kommt noch die Angst vor Infektionen dazu.

Manipulation und Prostitution - einmal anders gesehen

Wenn eine Frau in ihren Jugendjahren eindeckt, dass Männer leicht manipulierbar sind oder sich gar in Spendierhosen umwandeln lassen, könntet dies zu einer Annäherung an die Prostitution führen. Der Aspekt wird wirklich sehr, sehr selten beschrieben. Im Allgemeinen wird ja behauptet, dass Männer versuchen, naive junge Frauen zu manipulieren.

Vergesst nicht, das Licht in euch leuchten zu lassen!

Dieser Tage wünsche ich niemandem einen "schönen Advent". Stattdessen wünsche ich euch, dass ihr genügend Licht in euch selbst findet, diesen Winter emotional zu überleben. Und falls ihr diese neuen Handys habt oder so ... tut's einfach. Werdet kreativ, und schaut, dass die Fotos nicht in falsche Hände kommen.

Zu den Fakten über "Fotos mit Kerzenlicht":

(1) ISO 400, lässt sich auf 1.600 „puschen“.
(2) Alternative von KODAK.
(3) Digitalkameras oftmals bis ISO 6.400. (z.B - LUMIX Digitalkamera DC-LX100 II).
(4) Handys können ISO 25.600 und mehr haben. Achtet auf die Herstellerangaben.

Nachhaltiges Dating und andere Sprüche

Immer alles "nachhaltig"?
Das gegenwärtige, sinnfreie Gerede über Online-Dating, das von vielen Medien unterstützt wird, zeigt einige Kernpunkte:

- Falschbehauptungen über das Kennenlernen.
- Dreiste Annahmen über die Entstehung von Beziehungen.
- „Psychologisches“ Expertentum, das jeder Grundlage entbehrt.


Ich kann nichts gegen die ständige Meinungsmache tun. Die Wahrheit ist gegenwärtig kein besonderes gefragtes Gut. Deswegen kann ich hier auch nur einige Sätze fallen lassen, die dem Mainstream widersprechen.

1. Singles drängen auf Begegnungen - emotional und körperlich.
2. Nur das Kennenlernen von Angesicht zu Angesicht ist wirkliches Kennenlernen.
3. Nur wenige Psychologen wissen, was Singles tatsächlich wollen.


Leider höre ich aus den Verlautbarungen der Presse immer wieder die Stimme des Kommerzes heraus: Kommt JETZT, zahlt JETZT, JETZT ist eine gute Zeit. Wer’s denn will, mag es wirklich tun. Aber ob es die beste Lösung ist? (1) Ich bezweifle dies aus vielen guten Gründen - und ich habe noch nicht alle erwähnt.

Das Stichwort aus Psychologie und Kommerz heißt gegenwärtig: „Nachhaltiges Dating“. Das klingt gut, sagt aber leider nicht das Geringste aus. Ich denke, das muss ich niemandem erklären, der sich beim Online-Dating kennengelernt hat und dann zusammengeblieben ist. Und für die weniger von Wissen behauchten: Dating heißt „jemandem Begegnen, um zu prüfen, ob er als Partner in Frage kommen könnte“. In diesem Zusammenhang von „Nachhaltigkeit“ zu sprechen, ist die blanke Rhetorik.

(1) Ich bin nach wie vor für Online-Dating mit Sinn und Verstand, und ich habe auch verstanden, dass die Mainstream-Presse oft keine anderen Quellen hat als das, was als "offiziell" gilt. Aber Behauptungen werden nicht wahrer, je häufiger sie wiederholt werden.

Experten, Beziehungen und Apps - wem nützt das in der Summe?

Das „Hamburger Abendblatt" titelte mal wieder so, dass man die Story einfach lesen musste:

Neue Dating-App: Tatsächliche Liebe - und nicht nur Sex

Im Untertitel hieß es dann abgeschwächt:

Junger Hamburger entwickelt kostenlose App, bei der es um ernst gemeinte Partnersuche gehen soll. Beziehungsexpertin bewertet die Idee.

Beziehungsexperten haben Konjunktur - aber gibt es sie überhaupt?

Bei solchen Meldungen gehen mir immer wieder die Zehennägel hoch. Nicht nur, weil man mir gleich wieder ein Abo verkaufen will, was mittlerweile leider typisch für viele Medien ist. Nein, auch die Überschriften erzeugen bei mir eine Abwehrhaltung: Wieso eine „Beziehungsexpertin“? Ich finde die Berufsbezeichnung „Autor und Beziehungsexperte“ (Beziehungsexpertin) häufig in der Buchwerbung. Da stört sie auch nicht. Wer sich mit Beratungsliteratur zufriedengibt, soll das gerne tun. Aber es gibt keine zuverlässige Wissenschaft, die sich mit dem Gelingen von Beziehungen befasst – und also kann es auch keine Beziehungsexperten geben.

Ach? Um eine neue App geht es?

Im Artikel geht es eigentlich um etwas schrecklich Profanes: Um eine neue App, die so neu nun auch nicht mehr ist. Der Name tut eigentlich nichts zur Sache. Sie soll anders sein als andere. Na schön. Vielleicht nützt sie sogar etwas.

Psychologie, Ökonomie und was wir wissen

Die Expertin weiß, was von anderen Formen der Online-Partnersuche zu halten ist. Sagt sie jedenfalls. Manches davon klingt auch plausibel, aber es ist eben auch sehr allgemein gehalten, so wie dieser Satz:

Viele Singles würden denken, wenn man ganz viele Personen nebeneinander date, erhöhe das die Chancen, endlich den oder die Richtige/n zu treffen.

Nein, das erhöht die Chancen nicht - aber dazu muss man kein Experte für Beziehungen sein – ein bisschen Ökonomie reicht auch. Und es ist auch keine Frage, dass niemand den „bestmöglichen Deal mit sich selbst aushandeln“ kann. Das hat allerdings eher einen praktischen Hintergrund als einen Psychologischen: Der andere ist keine Ware, die man vom Regal nimmt, sondern entscheidet selbst, mit wem er sich ein Leben vorstellen kann.

Es ist absolut legitim und vernünftig, mehrere potenzielle Partner zu treffen

Nun mag es „unreif und narzisstisch“ sein, den Markt abzugrasen. Aber es ist absolut legitim, nacheinander mehrere gut geplante und vernünftige Dates zu haben, bevor man sich für einen Partner entscheidet, der seinerseits auch interessiert ist. Und sicherlich hängt alles auch von der Entscheidungsfreude und Risikobereitschaft jedes Einzelnen ab. Und die Aussage

"Durch Corona hätten sich auch die Werte der Menschen in Bezug auf Liebe und Partnerschaft verändert“,

diesmal vom Schöpfer der App, halte ich ebenfalls für Wunschdenken, das von der Branche gerne in die Welt gesetzt wird.

Ich gebe euch gerne den Link zum Artikel – aber ihr werdet ihn leider sowieso nicht lesen können: Abo-Schranke, jedenfalls zu dem Zeitpunkt, als ich ihn aufrief.

Quelle der Zitate: Abendblatt.