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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Mehr über Männersexualität – was Frauen wissen sollten

Selbst, wenn der Slip unten wäre - die Lustzonen wären nicht alle im Bild
Der Artikel "Mehr über Männersexualität – was Frauen wissen sollten" ist ein Teil einer genaueren Betrachtung männlicher sexueller Lüste für Frauen - was nicht heißen soll, dass auch einige Männer verblüfft sein werden.

Mehr über Männersexualität – was Frauen wissen sollten

Zu den Irrtümern über Männer-Sexualität gehört auch, dass der Penis die „einzige“ erogene Zone des Mannes ist. Genau genommen ist er es gar nicht, sondern es sind die Sensoren an der Eichel, auf die es wirklich ankommt. An dieser Stelle sei ein „Rätsel“ aufgelöst, dass viele Frau bewegt: Warum wollen so viele Männer „französisch total mit Aufnahme“, wie es im Bordelljargon heißt? Eine mögliche Antwort wäre: Weil die Eichel und das Frenulum bei dieser „Behandlung“ intensiver gereizt werden als beim üblichen „vaginalen Kontakt“. Manche Männer sind anderer Ansicht: Sie wollen den Geschlechtsakt „animalisch“ genießen, indem sie den bekannten wilden Ritt mit entsprechenden Hubbewegungen ausüben.

Die erogene Zone "Haut" - nicht nur am Unterleib

Wie dem auch sei, im Grunde wirkt die gesamte Haut als erotischer Sensor, insbesondere die Brustwarzen, die Pobacken, der Analbereich, der Damm und die Umgebung der Hoden. Über diese Zonen, lässt sich die Lust aufbauen und gegebenenfalls auch steigern.

Wie ist das eigentlich mit der Prostata?

Eine besondere Rolle kommt der Prostata zu. Sie ist neben dem Analbereich die am wenigsten bekannte erogene „Zone“. Da Männer den Kontakt mit der analen Öffnung scheuen wie der Teufel das Weihwasser, wird er selten stimuliert. Diese Tatsache hindert auch Frauen daran, den Anus selbst zu stimulieren oder den Finger an den P-Punkt zu legen – an die Stelle, an die Prostata durch den Enddarm tastbar ist.

Ob es durch Prostata Stimulation (abfällig auch „Milking“ genannt) ausgelöste Orgasmen gibt oder nicht, ist nicht verbürgt, wurde aber von vielen Männern berichtet.

Die Wissenschaft scheut dieses Thema. Wo es dennoch angesprochen wird, argumentiert man vorsichtig, so wie in diesem Zitat (1. Zitat im dritten Teil):

Trotz der Tatsache, dass so viele Informationen, die über Prostata-induzierte Orgasmen verfügbar sind, aus anekdotischen Berichten von Einzelpersonen stammen, kann es kaum Zweifel geben, dass die Stimulation der Prostata über die Rektalwand ekstatische Gefühle hervorrufen kann, die außergewöhnlich angenehm sind.

Manche Männer berichten, dass diese Gefühle ihnen zunächst unangenehm waren. Die Stimulation erzeugt zunächst ein relativ unbestimmtes Gefühl, dass eher dem Harndrang nahekommt als der sexuellen Lust. Bei einigen Männer erwächst daraus ein „Horrorgefühl“, andere fürchten „schwul zu werden“ und einige wollen Wiederholungen. Dabei scheint vor allem eine Rolle zu spielen, dass sich die Stimulation über eine lange Zeit erstrecken kann. Wer sich bei Suchmaschinen informieren will, landet bald im Bereich der Pornografie oder des Erotik-Versandhandels.

Die zuverlässigste Information noch einmal als Zitat (2. Zitat im dritten Teil):

Mache Männer mögen des vom ersten Moment an, während andere sehr ambivalent darauf reagieren oder es gar ablehnen. Doch noch mehr werden so reagieren, wie es die meisten Menschen tun, wenn sie etwas Neues ausprobieren: Sie werden mit der Zeit lernen, es zu mögen. Die meisten Männer, die lange genug dabeibleiben … sind sich einig, dass der erzielbare Orgasmus intensiver (und deutlich anders) ausfällt als der, den sie durch Penisstimulation allein bekommen könnten.

Derselbe Ratgeber (do.) ergänzt noch:

(Die Lust …) hängt von der Höhe des Drucks, dem verwendeten Instrument und natürlich von der ausführenden Person ab.

Das Letztere kann man gar nicht genug betonen: Es geht nicht um „irgendeine Sache mit Sex“, sondern darum, ob die „Behandlung“ aus Liebe und Freude an der Lust des anderen ausgeführt wird.

Ich hoffe, dass ich euch etwas erklären konnte, was wirklich nicht einfach zu erklären ist. Erwähnen will ich, dass ich ausschließlich zuverlässige Quellen verwendet habe. Dennoch ist dies auf keinen Fall ein „medizinischer Ratgeber“. Männer sollten sich an einen Urologen wenden, wenn sie Fragen haben. Und Frauen? Vielleicht (ich habe da Hoffnungen) werden sie verstehen, warum Männer so wild entschlossen sind, zu ejakulieren. Und warum der finale Schritt beim Sex für sie wirklich ein „Weg ohne Rückkehr“ ist.

Wissenschaftlicher Ansatz (Prostata,1 in Absatz 3) in Wiley.com"
Informationen zur Prostata und Zitat zu "Gefühle des Mannes"(2 in Ansatz 3) in BestOfLife

Alle Quellen:

Mündliche Aussagen ohne Dokumentation, diverse anonyme Einzelaussagen, die bereits oben genannten Quellen und dazu ncbi (englisch) und , uro-bot (deutsch). Populäre Frauenmagazine wurden dazu gelesen, gingen aber nicht in die Artikelserie mit ein. Einige der Aussagen beruhen auf Vergleichen mit der Mess- und Regeltechnik.
Grafik: Liebesverlag-Archiv.

Die natürliche Art, einander näherzukommen

Welche Menschen fallen euch sofort als erotische attraktiv auf? Ich will die Antwort vorwegnehmen: ausgesprochen „natürlich“ wirkende Menschen einerseits und besonders stark „aufgemachte“ anderseits. Tatsächlich wird das „Mittelfeld“ kaum wahrgenommen, es sei denn, jemand habe sich auf eine einzige besondere Eigenschaft spezialisiert. Zum Beispiel auf bestimmte Augen- oder Haarfarben oder fetischistische Eindrücke anderer Art wie Brüste, Becken, Schenkel, Oberarme).

Natürlich sind Menschen "Voyeure" - sie erkennen damit die Eigenschaften der anderen

Ein junger, schlanker Mensch, der athletisch daherkommt oder auch „in sich ruht“, ist immer willkommen. Wenn er noch sehr natürliche Verhaltensweisen an den Tag legt und offen kommuniziert, ist diese Person nahezu für jeden Menschen „attraktiv“.

Euch ist sicher aufgefallen, dass es hier nicht um „Frauen“ oder „Männer“ geht. Der männliche Blick ist von Natur aus darauf ausgerichtet, die Welt nach Partnerinnen abzuscannen, aber er nimmt durchaus auch die Schönheit eines Mannes wahr, etwa eines Artisten. Von Frauen wird behauptet, dass sie eine andere Sichtweise auf Männer haben. Das mag sein, aber es wäre völlig „gegen die Natur“, denn für alle Säugetier-Weibchen ist es viel wichtiger, die Männchen von oben bis unten zu begutachten. Nur, wer sich von der Natur ausnimmt, tut dies nicht, und die Frauen, die es dennoch tun, veranstalten schrecklich komplizierte Rituale, um ihnen näher kommen zu dürfen. Er Blick der meisten Frauen ist optisch nicht so auffällig, es ist also nicht mit jenem Blick, der die Haut durchdringt. Dennoch sehen sie, wo die Muskeln des Mannes sitzen, wie fit er ist und ob er sich als Liebhaber eignet.

Der saugende Blick - typisch für Verführerinnen und Verführer

Den saugenden, begehrlichen Blick haben in der Regel nur Verführer und Verführerinnen – und sie haben damit in vielen Fällen Erfolg. Wenn sie nicht „stechend“ und „verletzend“ schauen, beweist ihr Blick vor allem, dass sie Interesse haben – gleich, ob sie das „andere Geschlecht“ oder das eigene begehren. Ohne diese Art von Kommunikation, die dem Geschlechtsakt vorausgeht, müssten die Verführer(innen) Fragen stellen, die kaum jemandem über die Lippen kommen: „Willst du die Nacht mit mir verbringen?“

Gewöhnlich und ungewöhnliche Paare

Die sogenannte „nonverbale“ Kommunikation spielt selbstverständlich auch bei „gewöhnlichen Paare“ eine Rolle, die plötzlich Gelüste aufeinander entdecken – ohne dass einer von beiden auf eine Verführung aus ist. Das ist dann „Natur pur“, also die ganz gewöhnliche Art, wie Säugetiere miteinander kommunizieren, bevor sie sich ganz dem Sex hingeben.

Wenn wir all dies berücksichtigen, haben wir es wesentlich einfacher, „Nein“ oder „Ja“ zur aufkeimenden Lust zu sagen. Die einzige Frage, die nach Klärung der üblichen Selbstschutzmaßnahmen übrig bleibt, wäre: „Will ich es hier und heute wirklich?“

Wer dazu mit Freude und gutem Gewissen „Ja“ sagt, kann eigentlich nichts falsch machen. Denn die Person, die so handelt, ist mit sich selbst, ihren Sehnsüchten und deren Umsetzung im Reinen – auf natürliche Weise.

Diese Woche: Die Hitze, die Nacktheit und die Gefühle des anderen Geschlechts

Manchmal ist es gar nicht so einfach, während der realen Hitze über die wogende Hitze in Hirn und Unterleib zu schreiben. Ich hätte euch sehr gerne das frivolste Kalenderblatt (um 1900) für August gezeigt – es zeigt, wie man sich denken kann, ein kopulierendes Paar am Strand. Wie ich denn überhaupt allerlei Bilder fand, auf denen sich junge Damen am fand hüllenlos bewegten – meistens aus der Ex-DDR oder der Zeit der Jugendbewegung. Ob nun sozial korrekt oder nicht – sie repräsentieren die Zeit, in der sie aufgenommen wurden.

Der Winkel beim Einführen und anderer Unfug

Das Internet ist in seinen „anständigen“ Teilen mittlerweile völlig unerotisch. Wer nach den heißesten Lüsten für den August sucht, landet auf den üblichen „Wiederkäuerseiten“. Hauptsache, das eigene Magazin, das eigene Blog oder die eigene Online-Zeitung wird angeklickt. Die Inhalte ähneln einander, und sie haben mit der Sommerlust fast gar nichts zu tun. Ich las mit großem Erstaunen, dass es eine Freude ist, den Penis in einem anderen Winkel einzuführen, und dass sich das heiße Wetter bestens dafür eignen würde.

Wenig Textilien am weiblichen Körper – darf man das noch sagen?

Sicher ist – frau zieht sich weniger an in diesen Tagen. Manchmal gerade noch so viel, dass es die Haut züchtigt bedeckt und manchmal so wenig, dass Männerblicke an Brüsten und im Schritt hängen bleiben. Letzteres ist sozial inkorrekt und führt zur Verachtung – der Zeitgeist will es so. Einerseits diskutieren manche feministischen Kreise darüber, endlich mit freiem Oberkörper ausgehen zu dürfen, anderseits sollen Männer nicht hingucken dürfen.

Romantisch? Geht natürlich immer noch …

Apropos Strand – wenn es warm genug ist am Abend, werden manche Menschen auch bei Sonnenuntergängen schwach … und überhaupt. Nackt in den Dünen zu liegen und der Lust zu frönen war einmal ein erotischer Hit.

Psycho-Neuigkeiten – von 1948 nach 2020 transportiert

Die Pseudo-Psychologie ist immer wieder für eine Satire gut. Da gibt es einen „neuen Geheimcode“ beim Dating – nur, dass er weder neu noch geheim ist, sondern uralt und in Europa wenig gebräuchlich.

Die Welt der anderen Seite – wie fühlt sich das an?

Ja und dann … dass haben wir noch ein Versprechen eingelöst, nämlich darüber (ernsthaft) zu reden, was Menschen dazu antreibt, aus purer Neugierde oder auch wegen der Recherche in die Haut des anderen Geschlechts zu schlüpfen. Daraus wurden dann drei Teile – und nach meinem Dafürhalten ist das Thema damit noch keinesfalls erschöpft. Der erste Teil beschäftigt sich mit der verwirrenden und verhüllenden Sprache, die mit den Begriffen verbunden ist. Der zweite Teil streift die Möglichkeiten und Grenzen der Wandlung und der letzte Teil fragt nach dem Sinn. Das delikateste: Was passiert eigentlich, wenn ein Flirtversuch „gelingt“ und ein naiver Mann tatsächlich „Feuer fängt“? Darüber wollte unser Autor lieber nicht spekulieren.

Was vom Thema sonst noch offenblieb? Vor allem, die wundersamen, teils erschreckenden Gefühle, die oft „unter die Haut“ gehen sollen. Dann die Wandlung an sich. Zum Beispiel, wie ein Mann erlebt, einen Rock zu tragen. Oder wie „biologische“ Frauen auf ihn reagieren. Dazu gibt es kaum Erlebnisberichte. Das Thema der „Feminisierung“ haben wir bewusst ausgeblendet, und auch die heiklen Fragen, inwieweit Männer ihre (durchaus natürlichen) weiblichen Anteile unterdrücken. Mal ehrlich - die Recherche ist sehr kompliziert. Denn so gerne geschwätzige Internet-Menschen über das reden, was sie tun oder nicht tun, so wenig reden sie darüber, was sie fühlen oder nicht fühlen.

Und was sonst noch war ...

Ansonsten – nun ja. Es ist viel zu heiß … und es gibt (wirklich) noch andere Themen als die Hitze oder die daraus abgeleitete Frage, auf welche Textilien man/frau verzichten könnte. In diesem Sinne wünsche ich euch ein lustvolles Wochenende ohne bohrende Zweifel, was gut für euch ist.

Das Spiel mit dem Feuer - der Mann im Dschungel der Männlichkeit

Wirklich "hübsche" Transvestiten sind rar - damals (ca.1980) wie heute
Zweiter Teil: Der Mann im Dschungel der Männlichkeit

Nun hatten wir sie also alle benannt, die „Herren Damen“, die nicht nur bei ganz gewöhnlichen Spießbürgern, sondern durchaus auch bei Liberalen und innerhalb der LBGT*-Kommune etwas „scheel“ angesehen werden. Insbesondere die „Sissys“ mit ihrem „tuntenhaften“ Gehabe fallen auf. Dabei waren sie über viele Jahrzehnte die Lieblinge der erotischen Literatur – süß, naiv, ein wenig rebellisch und in Frauenkleider gedrängt, wie der „Viscount Ladywood“ („Weiberherrschaft“). In Wahrheit weckten die Figuren Bedürfnisse in Frauen, einen Mann zu haben, der jederzeit verfügbar war, aber niemals Forderungen stellte. Und die Männer? Sie fanden es schon um 1900 sehr sinnlich, sich unter die „Herrschaft des Rockes“ zu begeben. Überhaupt haben nahezu alle Männer feminine Tendenzen, die sie fast immer verheimlichen oder ignorieren.

Sissys und angeblich verweiblichte Männer

Gut geschminkt ist halb gewonnen beim äußerlichen Wandel
Wen es wirklich interessiert: Die „Sissy“ ist ein unterwürfiger, meist junger Mann, der in „typischen“, meist frivolen Frauenkleidern daherkommt. Und weil alles „wissenschaftlich“ erklärt werden muss, hat der Soziologe Robert Heasley alle Männer so bezeichnet, die als sogenannte „Heterosexuelle“ mehr weibliche Anteile haben als „üblich“. Es ist ein erneuter Versuch der Wissenschaft, Etiketten an Menschen zu verteilen, die noch nicht anderweitig etikettiert sind. Vielleicht werde ich noch später einmal darauf zurückkommen.

Transgender ist kein Spiel

Ganz anders verhält es sich bei Transsexuellen (Transgender-Personen), die das andere Geschlecht nicht spielen wollen, sondern „im anderen Geschlecht leben wollen“. Sie bilden eine eigene Gruppe, die in den letzten Jahren viel von sich reden machte, und sie haben Probleme eigner Art, die nicht zu meinem Themenkreis gehören.

Erkenntnisse für sich selbst und über andere?

Lange Rede kurzer Sinn – es gibt durchaus unterschiedliche Gründe für einen Mann, im realen Leben zeitweilig eine Frau zu spielen.

Diejenigen, die es taten, interessierte vor allem, wie sich jemand fühlt, der die Rolle des anderen Geschlechts annimmt. Männer, die sich real in Frauenrolle begaben, interessierte aber auch, wie es ist, als Frau zu agieren und zu reagieren. Dazu gehörten nicht nur soziale Belange, wie etwa das Ansehen, die Anmache oder die Übergriffe. Auch die eigene Attraktivität für „echte“ Männer wurde gelegentlich geprüft – ohne Zweifel ein Spiel mit dem Feuer. Was wir seither wissen, ist dies: Je glaubwürdiger ein junger, androgyner Mann eine Frau spielt, umso mehr sind andere Männer an ihm interessiert. Travestie existiert also nicht nur auf der Bühne, sondern wirkt auch real aus der Nähe.

Es ist schwer, die Erscheinung ans andere Geschlecht anzupassen

Allerdings hat die Sache mehrere Haken. Denn um „als Frau“ wahrgenommen zu werden, benötigt ein Travestie-Künstler viel Arbeit, vor allem an der Erscheinung und seinem Verhalten. Eine Frau hat eine andere Mimik als ein Mann … und vor allem bewegt sie sich anders. Das kann man zwar lernen, aber nicht „aufschminken“ oder „auspolstern“. Der „ganz gewöhnliche Alltag“ kennt viele Situationen, in denen man vergisst, die Rolle anzunehmen. Insbesondere im Gang, in der Stimme und in vielen Bereichen der Kommunikation sowie durch Mimik und Gestik können Beobachter erkennen, dass mit der Identität der Person „etwas nicht stimmt“. Der Alltag hat so viele Gesichter, dass es den als Frauen agierenden Männern nicht immer gelingt, den passenden Ausdruck zu finden.

In der Rotlicht-Bar - wo die genau Beobachtung aussetzt

Einfacher ist es bei Schummerlicht und einer bereits „testosteronschwangere“ Atmosphäre. Viele männliche Gäste von halbseidenen Etablissements können wegen des Alkoholkonsums und der Erwartung, etwas besonders zu erleben, nicht mehr genau unterscheiden, wer sich zu ihnen setzt. Eine flüsternde, sinnliche Altstimme ist kaum von einer leicht manipulierten Männerstimme zu unterscheiden. Und die rasierte Hand, die sich im Dunkel auf den Oberschenkel legt, kann „ihr“ oder „ihm“ gehören. Es ist eine ähnliche Art von Illusion, mit der wirkliche „Tischdamen“ ihre Gäste erotisch ködern.

Gehört der Flirt zum Spiel?

Zurück in den „zivilen Bereich“ – hier spielt die nonverbale Kommunikation eine große Rolle, insbesondere das „Flirtverhalten“. Die Gesten, die Frauen dabei verwenden, lassen sich leicht einüben, und dies – in Verbindung mit einem hübsch geschminkten Gesicht, kann zu erheblichen Reaktionen führen. Das Ziel eines „Ladyboys“ ist ja, schöner, sinnlicher und femininer zu sein als jede Frau – deshalb wundern niemanden, dass diese Verwandlungskünstler sogenannte „heterosexuelle“ Männer anziehen wie die Motten das Licht.

Die Anonymität im Netz macht es Männern leicht, Frauen zu spielen

Warum andere Männer „Frauen spielen“? Auf diese Frage fanden wir keine „verbindliche“ Antwort. Einige Männer (und Frauen) schreiben Bücher darüber, andere benutzten solche Verkleidungen im Rahmen eines Schauspielunterrichts oder als Autoren/Autorinnen. Was wir aber wissen, ist dies: Je virtueller die Welt wird und je anonymer man zueinanderfindet, umso eher wechseln Männer spontan das Geschlecht, sei es in Chats oder bei der gewählten Spielfigur.

Im dritten Teil könnt ihr nachlesen, ob die Reise über die Geschlechtsgrenzen hinaus einen Sinn hat.

Anmerkung zu allen Teilen dieses Artikels: Wir nennen bewusst keine Quellen. Aber die Redaktion ist sich sicher, dass die drei Teile des Artikel ausreichend recherchiert wurden. Keiner der drei Artikel befasst sich mit Transsexuellen.

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Eben las ich den Wetterbericht: Der August beginnt heiß

Warum sollte ich den Satz „der August beginnt heiß“ nicht zum Motto für den August erheben? Irgendwie, so habe ich mir überlegt, kann ich recht gut auf die Bedenkenträger verzichten. Zumal bei allem, was die „Sinnlichkeit des Moments“ betrifft. Denn diese Sinnlichkeit setzt sich nach wie vor aus leichter, luftiger Kleidung, sinnlichen Düften und lustvollen Fantasien zusammen.

Ich sage immer: Wir sind zwar zurückhaltend, aber wie sind keine Sonntagsschule. Und was wirklich in der Natur, mit der Natur und durch die Natur bewerkstelligt wird, darf nicht den Ideologen aller Art geopfert werden. Und ich sage dazu: Obgleich es nicht ausschließlich den „Ruf der Natur“ gibt, ist sie doch die stärkste Kraft, aus der wir schöpfen.

Wenn ihr nicht wisst, was eine Sonntagsschule war: Ursprünglich eine Einrichtung, um anhand der Bibel Lesen und Schreiben zu lernen. Später beanspruchten evangelikale Gemeinden dieses Wort, um Kinder am Sonntag in biblische Themen einzuführen.

Also - das machen wir hier nicht, auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass manche Bibelstellen durchaus absonderliche erotische Meinungsbildner vermitteln.

Was ist das "heißeste" Thema?

Und ich frage mal in die Runde: Was ist denn eigentlich heute noch ein „heißes“ Thema? Sinnliches Entkleiden? Schicke Dessous? Mit einem Partner / einer Partnerin das Bett teilen, der/die an sich in ein anderes Bett gehört? Mit einer Transgenderperson Zungenküsse zu tauschen? Oder sich gegenseitig herauszufordern, an die Grenzen seiner Möglichkeiten zu gehen?

Ach, übrigens: Ab August bin ich wieder von Montag bis Freitag in der Redaktion. Telefonisch bin ich leider derzeit nicht erreichbar.

Es kann sein, das ich mich im Juli noch mal melde. Ansonsten - bitte warten ...