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Wie du einen älteren Herrn lustvoll befriedigen kannst

To travel hopefully is a better thing than to arrive.
(Es ist besser, erwartungsvoll zu reisen, statt anzukommen).

(Robert Louis Stevenson)
Ältere Herren verwöhnen ... aber wir?

Ältere Männer bevorzugen eine genüssliche Reise durch die Welt der Lust. Sie schätzen sehr, wenn sie die Sinnlichkeit auf sanfte, natürliche Art erleben dürfen – vor allem ohne Eile. Zumeist ist ihr Ziel zwar ebenfalls eine Ejakulation, aber sie haben auch nichts dagegen, wenn etwas anderes, Sinnliches mit ihnen geschieht: Ausziehen, streicheln, küssen und kosen.

Sein Penis muss nicht unbedingt „steinhart“ werden – eine erfahrene Frau kann einen Samenerguss auch herbeiführen, wenn der Penis schlaff ist. Und sogar ein Orgasmus ohne Samenerguss ist noch möglich – er funktioniert durch beständige, nicht nachlassende Erregung, Ausdauer, Fantasie und eine entspannte Atmosphäre.

Ältere Männer kannst du über ihre Vorstellungen verführen – sie haben sie noch, und sie haben noch lange nicht nicht alle ausgelebt. Wenn du in Erfahrung bringen kannst, wonach sie sich im Innersten sehnen, wirst du zu erstaunlichen Ergebnissen kommen.

Mach es ihnen leicht, sei geduldig und nutze alle deine Erfahrungen. Was du selbst erwarten kannst?

Lächelst du nun? Dann weißt du es. Wenn nicht, frag nicht.

Männer, Hände, Zungen und Vibratoren

Keine Zunge kann es so gut ...
Die Frage, welche Berührungen Frauen die meiste Lüste schenken, scheint beantwortet zu sein. Allerdings betrifft dies ausschließlich die „finale Belohnung“, also den Orgasmus. In verschiedenen Frauen- und Publikumszeitschriften jedenfalls wurde diese Frage inzwischen angeblich „ultimativ“ beantwortet.

Auslöser ist – wie im Medienzeitalter nicht unüblich – ein Buch. Es heißt „Scharfstellung: Die neue sexuelle Revolution - eine Sexualtherapeutin spricht Klartext.

„Klartext“ hat sie gegenüber MYSELF gesprochen. In der Frauenzeitschrift „für junge, selbstbewusste Frauen, die wissen wollen, was zurzeit angesagt ist“ finden wir den entscheidenden Satz (2):

Diese Dinger (1) sind inzwischen so gut, dass man sich nicht wundern muss, dass viele Frauen Schwierigkeiten mit dem Orgasmus haben, wenn der Mann sein Glück versucht. Ein Penis, eine Hand oder eine Zunge kommen da nicht mit.


Ansonsten geht es im Buch überwiegend um das, was „das Internet“ inzwischen an der Menschheit „angerichtet“ hat. Zitat Klappentext (3):

In therapeutischen Praxen häufen sich die Klagen Betroffener, deren Phantasien und Verhaltensweisen sich dermaßen verselbstständigen, dass sie dabei sind, alles, was ihnen bisher lieb und teuer war, zu gefährden. Wie verändert sich unser Sexleben und damit auch die Gesellschaft durch Netzpornos, Dating-Apps, Sex-Toys und käuflichen Sex?


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Die Frage ist, was daran ausschließlich aus den Beobachtungen der Therapeutin entspringt und was davon insgesamt in der Gesellschaft „ankommt“ – und natürlich auch, ob es „das Internet“ ist oder die Selbstsucht, die mithilfe des Internets beflügelt wird.

Und so bleiben Fragen offen … bis auf eine: Wird die Klitoris einer sensiblen Vibration ausgesetzt, und ist der Kopf frei für einen Orgasmus, dann ist die Wahrscheinlichkeit große, dass es auch einen gibt – oder gar mehrere.

Und da gibt es wirklich nur eine rhetorische Frage: Sex-Toys: Warum eigentlich nicht?
(1) Sex Toys
(2) Die Therapeutin Heike Melzer in MYSELF Oktober 2018
(3) Aus Klappentext und Verlagsankündigung.

Weibliche Sexualität definieren ... oder?

Die Klitoris - definiert sie die gesamte weibliche Sexualität?
Vorab will ich Ihnen ein Wort zum Kauen geben: „die Deutungshoheit“. Das Wort bedeutet im Kern, dass es eine „Hoheit“, also eine unbestechliche Institution gibt, die unsere Sexualität deuten darf.

Sehen Sie, und genau hier beginnt das Problem, das Humpty Dumpty auf den Punkt brachte. „Humpty Dumpty?“ Ja, in „Alice hinter den Spiegeln“.

Dabei geht es um den Konflikt zwischen einem arroganten, selbst ernannten Experten und einer aufgeweckten und schon recht selbstbewussten jungen Frau:

'The question is,' said Humpty Dumpty, 'which is to be master — that's all.'


Der Experte erstickt die Diskussion, indem er sich das Definitionsrecht herausnimmt: „Die Frage ist, wer die Macht hat – das ist alles.“ Zuvor hatte Alice bestritten, dass man Wörter einfach beliebig zuschreiben darf.

In den Zeiten, als man die Wissenschaftler, insbesondere aber die Mediziner, noch für gottesgleich hielt, wurden die weibliche Sexualität schlichtweg geleugnet. So zum Beispiel bei Krafft-Ebing, der für einen großen Teil des Unsinns verantwortlich ist, der bis zu den 1970er Jahren über weibliche Sexualität kursierte.

Später kamen dann Psychotherapeuten hinzu, die das Thema im Handstreich okkupierten, möglicherweise, weil der Urheber, Sigmund Freud, darüber ein wenig fabuliert hatte. Die Frage ist eher, warum die Psychologie (zum Teil aber auch die Soziologie) nicht daran gehindert wurde, sich über die Menschen hinwegzusetzen und Normen für „weibliche“ wie auch „männliche“ Sexualität festzulegen.

Insbesondere Akademikerinnen (und Akademiker), die ja selber zwanghaft wissenschaftsgläubig sind, lassen sich darin einbinden und fragen nach „richtig“ und „falsch“ in der Sexualität.

Das wirkt bis heute nach. Sexualität wird mittlerweile auch an der Universität teils „auf weiblich“, teils aber auch tatsächlich“ noch „auf männlich“ definiert – und dadurch entstehen selbstverständlich kontroversen. „Sexualität als solche“ zu definieren, gefällt offenbar weder den Akademikerinnen noch den Akademikern.

Natürlich kann frau ihre Sexualität auf den Orgasmus reduzieren, und sie kann behaupten, dass es im Streit um die Sexualität um „klitorale“ oder „vaginale“ Orgasmen ginge, und selbstverständlich kann sie Sätze formulieren wie diesen (Zitat):

Zu groß waren die Ängste vor einer sexuell selbstbestimmten Frau und vor der Erkenntnis, dass zur erfüllten Sexualität der Frau der Mann selbst überflüssig sei.


Doch damit wird nichts anderes getan als eine neue Umdeutung geschaffen: Der Orgasmus ist Sexualität, und wir erschaffen ein neues Etikett dafür, das alles andere ausgrenzt.

Was ein Wort bedeutet? Warum muss eigentlich ständig festgelegt werden, was Menschen fühlen sollen (oder noch dürfen?) Wäre es nicht besser und ehrlicher, einfach zu sagen: „Für mich bedeutet meine Sexualität, dass …?“

Wenn es ihm kommt – wie ist das eigentlich?

Das typische Ende des Ergusses
Männer .., ach ja, sie denken ja an nichts anderes als an ihren Penis. Gleich, ob sie liegen, sitzen oder stehen. Und dann? Manchmal werden sie geil, vor allem, wenn ein weiblicher Körper ihre animalischen Instinkte freisetzt. Und wenn sie irgendetwas bei irgendjemandem gefunden haben, wo sie ihren Penis reinstecken können, dann … ja, was dann?

Dann passiert etwas Geniales. Denn der Mann braucht (normalerweise) nur wenig zusätzliche Stimulanz – etwas Enge, ein bisschen Reibung … und dann?

Dann kommt der Moment, indem sich die Sache zwar noch rückabwickeln ließe, aber wer will das schon? Also legt das Gehirn den Schalter um: Die Blase sperren, um dem in der Prostata angesammelten Gemenge den Weg freizugeben – dann mit gewaltiger Wucht und hoher Geschwindigkeit alles ins Freie schießen. Das Ziel wird selten getroffen – allzu oft landet die Glibbermasse in Lümmeltütchen, Mündern, Händen, Därmen oder auf nackter Haut. Etwa zum gleichen Zeitpunkt überfällt den Mann ein schnelles, aber intensives Erschauern, Orgasmus genannt. Das war sein Ziel - kaum etwas anderes. Schnell wird der Ursprungszustand wieder hergestellt, aber bis er „wieder kann“ dauert es trotzdem eine Weile.

Na schön … also gilt es, den richtigen Umgang damit zu erlernen. Bei Männern – logisch, da ist noch Luft drin. Und bei Frauen? Die Natur nutzen, nicht ignorieren. Dem Mann zeigen, was alles möglich ist – das wird ihn (wahrscheinlich) erfreuen.

Wie du Sex genießen kannst

Genuss muss aus der Tiefe kommen
Wie kannst du Sex wirklich genießen? Wenn du dich das fragst, dann bist du wahrscheinlich eine der Leserinnen, die Sex nicht „wirklich“ lustvoll erleben, oder?

Die Grundeinstellung zum Sex

Sex gehört zu unserer Natur, und die Natur kann nicht falsch sein. Und sie schenkt dir die Möglichkeit, Sex zu genießen. Die Erfahrungen, die du dabei machst, verbinden dich mit der Natur und Körper und Seele werden in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Siehst du, Sex ist nicht auf das beschränkt, was wir einmal als „schicklich“ gelernt haben. Im Gegenteil: Sex entwickelt sich mit jedem Menschen, mit dem wir so intim zusammengekommen sind. Wenn du Sex wirklich genießen willst, musst du dich wieder auf deine Natur und die Schwingungen deiner Emotionen konzentrieren. Klar, dass dabei auch ein bisschen eher „Praktisches“ dazugehört. Doch wichtig ist die offene Einstellung zur Lust.

Was dir gut tut

Wenn du weißt, was dir wirklich gut tut, hat du wahrscheinlich viel masturbiert. Du hast gelernt, wie du deinen Körper berühren musst und welche Gedanken dich zum Orgasmus führen. Du hast von Männern gelernt, was zu zweit möglich ist und du hast Männer gelehrt, das mit dir zu tun, was dir Lust schwenkt. Vielleicht hast du den Genuss auch von Frauen gelernt. Und nun ist ziemlich wichtig, dass du deinem Partner (oder deiner Partnerin) sagst, was dir wirklich gut tut –oder, was du gerne mal ausprobieren möchtest, um den Sex noch mehr zu genießen.

Männer machen Fehler beim Sex – korrigiere sie

Männer können sehr selbstsüchtig sein, wenn es um Sex geht. Das ist nicht unbedingt ihr Fehler. Wenn Sie nur wissen, wo’s reingeht und dass sie sich dann unheimlich anstrengen müssen, um schließlich einmal abzuspritzen, dann solltest du das korrigieren. „Schau mal, ich zeig dir, wie ich’s mag“, ist weder blöd noch abtörnend, vor allem, wenn er dabei auch lernt, den Sex länger und intensiver zu genießen. Und ich sag euch noch etwas: Es nützt nichts, Männern zu sagen, sie sollten sich mal mit deiner Lustperle beschäftigen. Da musst du schon konkreter werden und sagen, wie du es gern hast.

Machs ihm auf schön – eventuell hinterher

Wenn dein Lover es dir nach deinen Vorstellungen schön macht, dann heißt das eventuell, dass er dabei nicht das erlebt, was er eigentlich wollte. Dann mach es ihm schön, nachdem du selbst deine Lust genossen hast. Weißt du, auch Männer kriegen nicht alle Tage etwas wirklich schicken Sex. Und wenn er genießt, was du ihm gibst, dann kommt er auch gerne wieder.