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Findelsatire über „Sexting“

Damals noch im TV, heute auf dem Handy-Bildschirm
Der folgende Text wurde einer Original-Quelle entnommen dann aber so weit verfremdet, dass der Ursprung nicht mehr erkennbar ist. Wer sich wundert: Es handelt sich um einen Text für frustrierte männliche Dummbacken, die auf ein angebliches „Sexting-Portal“ gelockt werden sollen.

Hallo, findet ihr nicht auch, dass 2020 eine harte Zeit für euch war? Und ihr habt keine Freundin gehabt, wegen dieser Pandemie?

Hey, im Jahr 2021 werdet ihr etwas erleben, was noch nie da war: Der brandneue Lebensstil für 2021 heißt: Sexting.

Du wartest noch? Du weißt nicht, wie man mit jemandem „Sexting“ macht? Dann verspielst du deine Zukunft! Also probiere es jetzt aus! Wenn du es tust, wirst du jetzt schon eine gute Zeit haben, und wenn es 2021 drauf ankommt, stehst du ganz vorne bei den Kennern!

Die Zukunft gehört dir, wenn du jetzt eine Frau für Sexting auswählst. Sie sind schon alle ganz begierig darauf, denn der einzige Grund, warum sie auf unsere Webseite kommen, ist der, dass sie absolut geil sind. Sie wollen nichts als „sexting“ und sie wollen es jederzeit.


Heißes Liebesgeflüster gegen Bares - damals im TV

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie viele junge Männer darauf hereinfallen. Aber es muss sich irgendwie immer noch lohnen, solche Portale zu betreiben. Und der Grund, warum die Damen auf die Webseite kommen, ist - wie überall - dass sie damit Geld verdienen wollen.

Bilder: "Sexting" im TV Anno 2001, im Original mit eingeblendeten Telefonnummern.

Erforschen Singles in der Pandemie neue sexuelle Lüste?

Träume und emotionale Wagnisse in der Pandemie
Die Stockholmer Sex-Therapeutin Leigh Norén und das Kinsey-Institut haben eine Tendenz in der gegenwärtigen Pandemie festgestellt, die viele überraschen wird. Demnach versuchen die von den Maßnahmen der Regierungen während der Pandemie besonders gebeutelten Singles, neue sexuelle Lüste zu erproben. Ähnliches, so hörte ich, gälte auch für Paare in Fernbeziehungen.

Fernbeziehungen mit Fern-Sex unterstützen

Wer Fernbeziehungen führt, überwindet demnach seit Beginn der Pandemie eher die häufigste Schamschwelle: Telefon- oder Online-Sex wird populärer. Wer dergleichen nicht mag, nutzt häufig andere Mittel (Zitat):

Einige der häufigsten sexuellen Ergänzungen sind Sexting, das Senden von Aktfotos und das Teilen sexueller Fantasien mit dem Partner.
Singles sollten ihre Attraktivität neu definieren

„Echte“ Singles, also solche, die völlig ohne Partner und demnach ohne sexuelle Kommunikation auskommen müssen, handeln ähnlich. Sie fragen sich mehr und mehr danach, warum sie so zurückhaltend waren, als sie noch die Möglichkeit hallten, alles zu erproben, was ihnen Freude macht. Das Phänomen kennen wir von Großstädtern, die alle Arten von Kultur um sich herum besuchen könnten – dies diese Chancen aber nie wahrnehmen, weil sie dazu aus dem Haus gehen müssten. Erst jetzt erkennen sie, was sie versäumt haben. Doch zurück zu den Singles: Für sie besteht in der Isolation die Möglichkeit, ihr gesamtes Sexualleben neu zu durchdenken: Von der Identität über die Intimität bis hin zu frivolen Lüsten, von denen sie schon immer träumten. Immerhin wissen wir aus sicherer Quelle, dass Träume „heftiger“ Art zum sinnlichen Repertoire von mindestens der Hälfte der Menschen gehören. Dazu wieder eine Stellungnahme einer Sexologin, Donna Oriowo.

Zu Beginn der Pandemie ... wollten viele Menschen herausfinden, warum sie … Teile ihrer sexuellen Identität nicht erforscht haben. Einige mögen gedacht haben, es sei „falsch“, aber die Isolation von der Gesellschaft gab ihnen die Möglichkeit, herauszufinden, welche Wünsche sie wirklich haben – und zugleich begannen sie sich zu fragen, worin ihre eigene Anziehungskraft liegt.

Chancen für Singles: Jetzt die eigene Vorzüge erkennen

In der Tat sind sich viele Partnersuchende nicht darüber klar, worin ihre eigenen sozialen, körperlichen oder erotischen Vorzüge liegen. Sie achten viel mehr darauf, „wen sie suchen“, und verwenden dabei in der Regel immer die gleichen Klischees. Wir wissen mittlerweile, dass diese Art der Suche viel Zeit kostet und insgesamt gesehen völlig frustrierend ist.

Sich sexuell neu aufstellen für eine effektivere Partnersuche

Möglich, dass viele Single während der Pandemie übertreiben, wenn sie „solo“ neue erotische Vergnügungen suchen – und ebenfalls möglich, dass sie die neuen Erkenntnisse nicht beibehalten. Aber es ist eben eine seltene Chance, sich innerlich völlig neu zu orientieren. Hören wir noch einmal eine Sexologin, Jill McDevitt::

Ich hoffe, wir führen weiterhin größere gesellschaftliche Gespräche über Einsamkeit, über die Bedeutung menschlicher Berührungen, über die psychische Gesundheit und über Sexualität als wichtigen Teil unserer Menschlichkeit.

Ich meinerseits hoffe, dass dieser Ansatz nicht wieder mit dem „feuchten Schwamm“ weggewischt wird.

Zitate aus: Medium Autorin: Nazlee Arbee.

Wie du dein Licht für IHN leuchten lassen kannst

Noch bevor das elektrische Licht erfunden wurde ...
Du möchtest, dass dein Liebster oder vielleicht auch dein zukünftiger Geliebter dich einmal auf ganz besondere Weise sieht?

Das ist ganz einfach: Fotografie dich im Kerzenschein. Dazu brauchst du nichts mehr als eine Kerze, eine Digital-Kamera mit einem lichtstarken Objektiv und einen guten Blick für Lichteffekte.

Geeignet ist zumeist auch eines der neuen Smartphones. Mit den eingebauten Kameras kannst du bei nahezu jedem Licht Porträts, Aktfotos und Wäschefotos von dir erzeugen. Meine Empfehlung geht dahin, sie wirklich einzusetzen, Sie sind ganz großartig und erlauben völlig neue Möglichkeiten der Available-Light-Fotografie . Dem Foto im Badezimmerspiegel, besser aber noch im Garderobenspiegel, sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Das Thema „Aktfotos im Kerzenlicht“ ist zudem noch nicht so „Ausgelutscht“, sodass du damit noch wirklich „einen Blumentopf gewinnen“ kannst.

Kerzen erzeugen ein rötliches, punktförmiges Licht, das normalerweise harte Schatten wirft. Etwas Aufhellung durch eine weiße Wand oder das Restlicht einer LED-Leuchte oder Glühlampe helfen dir dabei, dieses Manko zu vermeiden. Bei den neuen Handys ist nicht einmal ein Stativ oder ein fester Halt nötig – eine ruhige Hand ersetzt beides.

Der Maler und Zeichner Gerrit Dou aus Leiden (17 JH) schuf zahlreiche Porträts schöner Frauen im Kerzenschein. Du könntest dir ein Vorbild an ihm nehmen – aber sicher geht es auch noch ein bisschen freizügiger, wenn du magst.

PS: Ich bedaure, keine Fotos dieser Art ohne Copyright-Vorbehalt gefunden zu haben - aber ich habe mich überzeugt, dass es gut funktioniert.

Fotos: Wie du echt sexy rüberkommst

Der sinnliche Blick - hier hervorgehoben an einem einarbeiteten Foto
Lassen wir mal die Moral beiseite. Dann müssen wir zugeben: Sexy „rüberzukommen“ ist für professionelle Senderinnen so wichtig wie für jede andere Frau, die irgendwie konkurriert. Aber sobald deine Erscheinung wichtig ist, wie zum Beispiel beim Casual-Dating, ist wichtig, dich „sexy“ darzustellen. Und nicht nur das – auch bei ganz gewöhnlichen Profilbildern kommt erotische Ausstrahlung an. Zumal, wenn „er“ sowieso kaum mehr zu sehen bekommt als dein Bild.

Was macht dich also sexy?

Du – ohne Technik

Der Gesichtsausdruck

Wenn du einen sinnlichen Gesichtsausdruck voller Leidenschaft und Begierde hast, bist du auf der sicheren Seite: Immer den Blick „mit aufs Bild bringen“ – dann kann er sich am besten in die Rolle hineinversetzen, dein Lover zu sein. Technisch ist weiches Licht angebracht, das auch die Augen besser hervortreten lässt.

Deine Haltung

Lockere und offene Haltungen im Stehen, Sitzen oder Liegen sind genau das, was Männer mögen. Versuche, so entspannt zu sitzen, wie es dir möglich ist. Du bist nicht in der Tanzschule. Deine Sinnlichkeit wird im Foto danach bemessen, wie zugänglich du bist.

Sexy Klamotten

Alle Kleidungsstücke können „sexy“ sein: Abendkleidung, Freizeitkleidung, Nachtwäsche oder Unterwäsche. Was du auch trägst: Es soll nicht ablenken, sondern betonen. Fotografen sagen normalerweise: „Ein Foto ist erotisch, wenn man mehr drauf sieht, als drauf ist.“ Männer sehen immer das, was sie sehen wollen – und wenn sie nicht viel sehen, dann vermuten sie noch eine Menge mehr.

Nicht zu offensiv

Jeder Mann will noch etwas an die entdecken. Deshalb sind Aktfotos meistens nicht angebracht, um sexy zu wirken. Wesentlich besser sind Fotos, auf denen du zeigst, was du für deinen Lover ablegen würdest.

Das Technische

Nicht zu nah herangehen

Erotikfotos werden aus technischen Gründen meistens mit „etwas verlängerten Brennweiten“ gemacht. (Bei der alten 35-mm-Kamera waren das ungefähr 80 mm Brennweite). Wenn du so etwas nicht hast oder nicht weißt, wie es geht: Stell die Kamera weiter zurück, als es nötig ist, und schneide das Wesentliche hinterher aus. Das gilt insbesondere bei Handy-Kameras.

Starkes, aber weiches Licht

Profis nutzen Diffuser oder Reflektoren, um die besonderen Effekte zu erreichen, um deine erotische Schönheit hervorzuheben. So etwas hast du wahrscheinlich nicht. Tipp: Nutze das helle Licht vom Fenster, sodass dein Gesicht oder dein Körper gut ausgeleuchtet wird, und verwende eine weiße Wand als Reflektor. Wenn du dich als „lasziv“ darstellen willst, kann sogar eine Nachttischlampe das notwendige Licht erzeugen. Die Schatten werden dann aber „hart“. Tipp: Decke mit einer anderen Lampe anstrahlen. Nimm niemals einen Blitz, wenn du ein erotisches Foto von dir machen willst!

Verfügbares Licht und deine normale Umgebung
Sinnlich kann ein Foto auch ohne großartige Beleuchtung sein

Fotografie bei „verfügbarem Licht“ erfordert meist einen fotokundigen Menschen, eine feste Unterlage (Stativ) und eine Kamera, die es kann. Wenn sie geschickt fotografiert werden, sind solche Fotos viel natürlicher als Studio-Aufnahmen. Entstanden ist die „soziale“ Akt- und Erotikfotografie aus der Überlegung, dass du dich zu Hause wohler fühlst als im Studio. Du ziehst dich in der Wohnung sowieso an und aus – also warum nicht vor der Kamera? Und du hast ein Sofa oder ein Bett, in dem du dich wohlfühlst. Wichtig ist nur, dass keine Gegenstände darauf zu sehen sind, die nicht auf ein Erotik-Foto gehören.

Kontraste

Kontraste können wahnsinnig sinnlich sein – wahrscheinlich weißt du das, wenn du einen schwarzen BH zu deiner schneeweißen Haut trägst. Aber auf Fotos sollte der Kontrast nicht ganz so hoch sein, sonst verliert entweder dein Körper oder die hübschen Dessous verlieren die Struktur.

Nachbearbeiten

Erotik-Fotos müssen oftmals nachbearbeitet werden. Also auf den PC damit und die Feinheiten herausholen. Manchmal wirken Aufnahmen erotischer, wenn sie leicht abgedunkelt werden, und manchmal willst du deine Haut ein wenig glätten – all das geht mit Photoshop und vielen anderen Programmen.

Und noch …

Uff … der Artikel wurde länger als gedacht. Und ich habe etwas vergessen: Puder. Gerade wenn viel Licht verwendet wird, solltest du dein Gesicht und andere Körperregionen, die stark reflektieren, abpudern.

Übersetzer, Sextieren und Sexting

Ultimatives Sexting: Der Kopf ist wie vom Blitz getroffen
Ein bekanntes Übersetzungsprogramm schlägt mir gerade folgende Übersetzung vor:

I want you, should we sext?
Ich will dich, sollen wir sextieren?


Auch dies geht irgendwie schief:

So, have you ever sexted before?
Haben Sie schon einmal Sexted?


Na schön, das kann ich natürlich anders übersetzen, zum Beispiel:

Ich will dich, ist es in Ordnung, dir ein sexy Foto von mir zu schicken?

Oder:

Hast du schon jemals von einer Person, die du magst, ein sexy Foto bekommen?

Schlecht übersetzt:alles in Denglisch?

Wir könnten natürlich auch "übersetzen":

Ich will dich, wollen wir sexen?

oder

Hast du schon einmal mit jemandem gesext?

Aber das geht nun gar nicht ... der Duden sagt: Ist nicht - kenne ich nicht.

Alles mit "machen" machen

Also übersetzen wir nach der Methode einer sattsam bekannten "Jedermann-Übersetzungsseite?" Dann würde es heißen::

Ich will dich, machen wir Sexting?

Oder:

Hast du schon einmal Sexting mit jemandem gemacht?

Das ist ein schreckliches Deutsch - geht also eigentlich auch nicht.

Was meinen eigentlich die Lexika?

Gut, gut. Also versuchen wir mal die „offiziellen“ Übersetzungsversuche.

Zuerst Pons:

Sexting ist der Versand von Nacktfotos via Mobiltelefon.

Das ist fast richtig aber es geht deutlich besser:

Fragen wir also Dict.cc

(Sexting ist ...) Der Versand eigener Nacktfotos per Messengerdienst.

Eigener klingt besser. Und was ist mit Langenscheidt? Dort wird man richtig oberlehrerhaft und altbacken:

Das Versenden von pornografischen Aufnahmen per MMS.

Alle haben vermutlich nicht bei Cambridge nachgesehen:

Als Sexting wird ... die Handlung bezeichnet, Textnachrichten zu versenden, die sich mit Sex befassen oder jemanden sexuell erregen sollen.


Derselben Meinung ist auch der Webster, der ergänzt:

Das Versenden von eindeutig sexuellen Nachrichten oder Fotos per Mobiltelefon.

Ei, ei - keine Spur von „Aktfotos“. Es gibt zwar Hinweise darauf, zum Beispiel in der "Washington Post", aber dort handelt es sich um Erziehungsfragen - was Eltern dazu sagen, wenn Teenager dergleichen tun. Das mag wichtig für die
Herausgeber solcher Zeitungen sein, ergibt aber kein gültige Definition des Wortes.

Präzise übersetzen geht gar nicht ...

Oho - und was, wenn wir präzise übersetzen wollen?

Ich will dich - hast du Interesse, eindeutige sexuelle Nachrichten per Handy auszutauschen?

oder

Hast du schon einmal mit jemandem eindeutig sexuelle Nachrichten per Handy ausgetauscht?

Uff! Das geht nun so was von gar nicht ...

Womit mal wieder bewiesen wäre - Übersetzen ist ein verdammt harter Job.

Dies zu lesen wahrscheinlich auch. Also vielen Dank, falls es euch interessiert hat.

Hinweis; Die Herkunft des Original-Fotos ist unbekannt.