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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Wie die Romantik die Realität überdeckt

Das Völkchen der Romantiker, von dem ich auch einige Vertreter in meiner Leserschaft vermute, hört gerne Geschichten.

Eine der Fragen, die dabei gestellt werden, ist immer wieder: „Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?“ Erwartet wird eine romantische Geschichte - was sonst?

Keine Romantik ist euch eine - Apps, Webseiten umd Zeitungsanzeigen

Ja, wie sagte man dies, wenn man sich über eine „App“, eine Webseite oder gar über die Zeitung kennengelernt hat?

Wer da erzählt, der dichtet in der Regel etwas zusammen. Die unglaublichen Zufälle, die anfängliche Zurückhaltung, ein unerwarteter Kuss oder eine ebensolche Umarmung.

Die meisten Geschichten aus der Realität sind halb wahr, halb erdacht. Ich selber habe meine jetzige Frau auf einem Flughafen kennengelernt. Das ist wahr – aber die Umstände waren natürlich ganz anders – ich war dort mit ihr verabredet. Solche Geschichten lassen sich in vielen Formen abwandeln, damit sie einen Hauch von Romantik bekommen.

Die Liebe auf den ersten Blick

Als ich begann, Fragen im Umfeld der Liebe zu beantworten, wurde ich oft gefragt: „Gib es Liebe auf den ersten Blick?“ Wer es ernsthaft prüfen will, müsste viele Fakten zusammentragen – doch die gibt es meist gar nicht. Fragmente, Erinnerungen, Gefühle – das ist alles. Wenn das Pärchen vor und sitzt, werden n wahrscheinlich beide sagen, „das Gleiche empfunden zu haben.“ Das ergibt dann ein abgerundetes romantisches Märchen.

Widersprecht nicht, wenn ihr die wahre Geschichte eines solchen Paares kennt und wisst, dass alles ganz anders war. Nach zehn, zwanzig oder gar vierzig Jahren erzählt, verklärt sich der Beginn einer Beziehung immer mehr. Was bleibt, ist die Erinnerung an einige Gefühle besonderer Art, die sich gut erzählen lassen – aber selten die ganze Wahrheit widerspiegeln.

Hallo DU … suchst du etwa immer noch?

Ist über Partnersuche alles gesagt? Haben alle Blogger, Seminaranbieter, Lebens-Verbesserer und Online-Dating-Unternehmer genug Geld an dir verdient?

Warum dir KI nichts nützt

Nein, natürlich nicht. Sie rufen von überall. Und die KI beantwortet nach wie vor Fragen, deren Antworten sie irgendwo abgekupfert hat. Klartext: Sie weiß nicht, was für DICH gut ist.

Worauf es wirklich ankommt

Die Sache ist deshalb so heikel, weil es nur auf die Person ankommt, die DU morgens im Badezimmerspiegel siehst. Nur DU weißt genug über diese Person.

Und das, was sich mit dem Erfolg bei der Partnersuche ändert, ist „nur“ dein gesamtes Leben.

Jetzt - was wirst du JETZT tun, um deinen Weg zum Partner / zur Partnerin zu finden?

Es wird Zeit, einmal Bilanz zu ziehen. Dein Leben findet JETZT statt – und Du willst es JETZT verändern. Die einzige Frage, die zählt, ist zunächst, wohin der Weg gehen soll – DEIN Weg.

Was weißt DU davon? Was kannst DU dir dazu vorstellen – und falls DU das kannst, was willst DU dafür tun?

Lies mal bei Sehpferd nach. Ich bin derzeit bereit und der Lage, (fast) alle Fragen zu beantworten.

Das Geschlecht – was ist eigentlich „heterosexuell“ wirklich?

Eine männliche SIE oder ein verkappter ER?
Sich zur „Heterosexualität“ zu bekennen, ist eine Zeiterscheinung, die noch relativ jung ist. Früher bekannte man sich bestenfalls zur Homosexualität, eventuell noch zur einer gewissen Bi-Neigung. Meist geschah dies in den ersten beiden Dritteln des 20. Jahrhunderts noch „hinter vorgehaltener Hand“.

Wissenschaftler vergeben Etiketten - auch "Heterosexuell"

Der Begriff „Heterosexualität“ stammt aus der Wissenschaftssprache. Die vereinfachte Begründung: Wenn es Menschen gibt, die sich zur Homosexualität bekennen, dann bezeichnen wird den überwiegenden „Rest“ einfach mal mit „Heterosexuell“. Hintergrund ist auch, dass die „soziale korrekte“ Sprache einfach nicht erlaubt, die anderen als „normal“ zu bezeichnen, weil dies Homosexuelle als „unnormal“ ausgrenzen würde.

Die Gegner des Etikettierungswahns werden als "Heteronormativ" abgestempelt

Und klar – wer solche Gedanken überhaupt äußert, der wird dann auch schnell als „Heteronormativ“ angesehen. Die Menschen, die so etikettiert werden, gelten als Feinde der LGBT-Bewegung – auch wenn sie damit nur das wiedergeben, was die Natur als Standard gesetzt hat.

Zunächst einmal sind wir alle (bei wenigen Ausnahmen) „sexuelle Wesen“, das heißt, wir haben das Bedürfnis, uns sexuell zu entfalten. Das besagt nicht, dass wir irgendwelchen „Normen“ entsprechen. Auch Menschen, die merkwürdige Vorstellungen von „inniger Freundschaft“ haben oder gar wundersame sexuelle Praktiken bevorzugen, gehören dazu. Ein Teil will Lüste, Wonnen, Zärtlichkeiten und intensivere sexuelle Beschäftigungen ausschließlich mit Männern erleben – ein anderer Teil ausschließlich mit Frauen. Ein dritter Teil lebt die „Lust an sich“ und vergnügt sich mit jeder Person, die dazu anregt, es gibt noch weitere Differenzierungen.

Menschen mit besonders attraktiven Körpern, aber auch solche, die bestimmte Praktiken besonders wirkungsvoll einzusetzen verstehen, sind oft für beide Geschlechter interessant.

Die Frage „mit wem will ich meine Lüste in der Tiefe kennenlernen“ ist die Frage, dien sich sinnlich orientierte Menschen stellen. Sie ist nicht deckungsgleich mit der Frage: „Mit welchem Menschen will ich leben und alt werden?“

Die meisten Menschen, die jemals darüber nachgedacht haben, entscheiden sich früher oder später für die Person, mit der sie leben wollen.

Die Autorin Hanne Blank schrieb im letzten Kapitel ihres Buches darüber, ob ein Paar die gemeinsame Heteroflexibilität offenbaren sollte. Als Antwort gab sie „es kommt darauf an, wer fragt.“

Im Grunde geht es niemanden etwas an. Menschen sind sexuell. Manche haben eindeutige Präferenzen, andere nicht. Manche freuen sich darüber, andere leiden darunter, sexuelle Wesen zu sein. Ohne Grund sollte sich niemand das Etikett „Heterosexueller“ überstülpen lassen. Es gibt wirklich geeignetere Bezeichnungen für Menschen.

Literatur: "Straight" von Hanne Blank, Boston 2012

Ganz gewöhnliche Gespräche können zu Beziehungen führen

Die Situation - zuerst Offenheit erzeugen
Das Leben mit Frauen ist nicht einfacher geworden. Allerdings ist das Leben ohne Frauen auf Dauer auf Dauer auch nicht zufriedenstellend. Was rät man also einem sogenannten „heterosexuellen“ Mann, um mit Frauen zu kommunizieren?

Nicht das, was du denkst …

Fünf Punkte, um ein offenes Gespräch mit Frauen zu führen

1. Betreibe eine „ganz normale“ Kommunikation mit Frauen. Vermeide den Versuch, sie so anzusprechen „wie man eine Frau anspricht, die man erobern will“.
2. Sei ein guter und aufmerksamer Zuhörer. Achte also nicht nur auf das, was die Frau sagt, sondern auch, wie sie es sagt.
3. Vertiefe das Gespräch, statt es „flach zu halten“. Die „Ecken und Kanten“ einer Person findest du nur heraus, wenn du die Gespräche ausweitest.
4. Fürchte dich nicht davor, dass es unterschiedliche Meinungen, Gewohnheiten oder Vorlieben geben könnte. Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn zwei Menschen absolut gleiche Interessen hätten.
5. Wenn du klare Vorstellungen über Beruf, Karriere, Wohnort, oder die Ausgestaltung deines sozialen und kulturellen Lebens hast, dann rede darüber. Frage die Frau danach, welche Ideen sie dazu hat.


Versuche stets, die Gespräche zu lenken. Dann kannst du sie einerseits sachlicher, andererseits gefühlsbetonter führen. Solange die Frau darauf eingeht, bekommst du interessante Informationen darüber, ob eine gemeinsame Zukunft möglich ist – oder welche Wünsche sie sonst an dich hat.
Mehr brauchst du nicht. Es ist niemals sicher, ob ein Date oder eine Zufallsbegegnung zu einer Beziehung führt. Wenn die Frau Nähe, Zärtlichkeit oder Sex von dir will, wird sie es dir sagen. Alles andere, was sie sich mit dir vorstellen könnte, erfährst du bei einem zweiten Date.

Zur Theorie lies einfach hier weiter.

P.S.: Die Idee aus dem Repertoire des sehpferd-teams ist für alle Arten von Beziehungen geeignet. Dieser Artikel soll ab er vor allem Männer ansprechen.

Haben Frauen wirklich Lust, auf der Resterampe zu suchen?

20 Jahre Altersunterschied und doch auf Augenhöhe?
Frauen über 50 beschweren sich bisweilen darüber, dass es keine „geeigneten Männer“ für sie gibt. Anderseits wehklagen viele „junge“ Männer über 30 darüber, dass es für sie keine Frauen mehr gibt. Der „Markt“ scheint leer gefegt zu sein.

Manche Menschen, die sich als „Experten“ ausgeben, habe die Theorie dahinter aufgestellt:

Den vielen weiblichen Akademikern eines Jahrgangs stehen nicht genügend Männer der gleichen Bildungsstufe gegenüber.

Männer suchen selten nach Frauen, die klüger sind als sie sie selbst.

Gebildete oder gut verdienenden Männer werden auch von Nicht-Akademikerinnen begehrt.


Klischees über Frauen und Männer?

Das alles mag stimmen. Aber findest du dich darin wieder? Die Frage ist doch: Was kannst, was willst du tun, um dagegen zu steuern?

Neuerdings höre ich oft von Frauen, dass alle Männer, die noch zu haben sind, zu den nicht-ehebereiten Menschen gehören. Entweder, weil sie ein sexuelles Vergnügen suchen oder weil und weil man ihnen nicht „auf Augenhöhe“ begegnen kann – in vulgo: Sie sind Bildungs- und Kulturbanausen.

Von Männern höre ich anderseits, dass Frauen immer mehr „Ansprüche“ im Gepäck haben. Werden sie nicht alle erfüllt, so weigern sich Frauen, die Beziehung zu vertiefen.

Ein neuer Umgang mit den Suchenden - Zweisamkeit ausprobieren

Wie können wie als Staat, Gesellschaft oder als Einzelperson mit diesem Umstand umgehen?

Die Antwort ist eigentlich klar: variabler werden – also danach zu suchen, was ihr an einem Menschen am meisten schätzt. Und dabei jene zu meiden, mit denen ihr gar nicht zurechtkommt. Dazwischen ist ein weites Feld – zum Ausprobieren. Egal, was eure Eltern oder Großeltern für richtig hielten – ich empfehle, den Weg in die Zweisamkeit selber zu suchen.

Wie wäre es, zunächst ein paar Grundbedürfnisse miteinander zu teilen? Meinetwegen, um sich selbst zu feiern, den/die andere(n) zu feiern, miteinander etwas zu unternehmen und klar – auch mal wieder Sex zu haben.

Manche von euch sagen jetzt: Eine „schräge Beziehungen will ich niemals.“ Das ist dann eine persönliche Entscheidung. Aber dahinter steht auch immer die Frage: „Was wäre, wenn du es versucht hättest?“

Es gibt alle Varianten: Akademikerin und Handwerker (auch umgekehrt) jünger und älter, lebenserfahren und lernbegierig. Sehr verkürzt, aber wahr: Jeder und jede, der/die dich emotional bereichert, ist ein Gewinn.