Skip to content
 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Was Frauen angeblich über „Männermaterial“ denken

Wir hören und lesen ständig von ähnlichen „Gründen“, wenn von den angeblichen oder tatsächlichen Schwierigkeiten bei der Partnersuche die Rede ist:

1. Frauen sind finanziell unabhängiger geworden – eine Ehe ist demnach optional.
2. Kinderlos zu sein ist durch den Zeitgeist mehr in den Fokus gerückt.
3. Feministisches Bewusstsein führt zu einem neuen Selbstwert.

Das bedeutet, so folgern viele Autoren in ähnlicher Weise:

(Diese Frauen …) verlieren das Interesse, sich den Mühlen eines nachhaltigen Beziehungsaufbaus zu unterziehen.

Bliebe zu ergänzen: Auch Männer verlieren das Interesse, sich ständig nach den relativ hohen Vorgaben der Frauen zu orientieren. Wenn ein Mann angeblich „keiner Frau genügt“, dann wird er nach und nach aufgeben, sich für feste Beziehungen zu interessieren.

Das Problem der Frauen steht in der Berichterstattung leider oft im Vordergrund. Sie geben oftmals an, das „Männermaterial“, habe in der heutigen Zeit kein Benehmen und keine Kommunikationsfähigkeit mehr.

„Männermaterial“? Was wäre, wenn Männer so über das „Frauenmaterial“ sprechen würden? Und woher nehmen Frauen eigentlich die Überzeugung, sie würden besser kommunizieren können?

Fragen über Fragen, die wir uns wirklich stellen sollten.

Beispiel aus der Presse (und Ursprung des gekürzten Zitats)


Sexualität und Glaube

Ubomis Gedanken in Kladde - 2026-02-11

Sexualität ist ein Naturtrieb – Glaube ist eine Möglichkeit, das Gehirn so zu beeinflussen, dass es relativ festen, aber weitgehend abstrakten Regeln folgt.

Konflikte als Erfolg?

Ist das geschehen, dann ist auch der Konflikt vorprogrammiert: Die eine Seite, also der natürliche Trieb und die andere Seite, also seine Unterdrückung, vertragen sich nicht.

Menschen können damit leben. Kein Sex zu haben, ist für manche „auch eine“ Lösung, für andere die einzige Lösung überhaupt.

Doch eine Frage bleibt: Ist es sinnvoll, einen Konflikt in einen Menschen einzuprogrammieren, der sich nur schwer bewältigen lässt? Und falls die Frage jemals mit „Ja“ beantwortet wird: Was haben eigentlich die „Programmierer“, also Eltern, Erzieher oder Kirchenleute davon?

Verflixt, das Neue lässt auf sich warten …

Mein Versprechen, im Jahr 2026 „etwas“ an der Liebeszeitung zu ändern, konnte ich nur unzureichend erfüllen. Kurz gesagt: Das Denken außerhalb der festgefahrenen Muster ist offenbar nicht gut „angekommen“. Einfach schade? Zeiterscheinung? Meine Schuld?

Was heute gelesen wird, sind Artikel über „Versprechungen". Das heißt: Redakteure oder Redakteurinnen preisen etwas „Positives“ an, von dem sie irgendwo gelesen haben. Da „Soziale Netzwerke“ offenbar als verlässliche Quellen dienen, kommen sie ebenso infrage wie irgendwelche Umfragen unter „unseren Mitgliedern“.

Bei der „richtigen“ Forschung ist ebenso unklar, warum Studien unter ein paar Hundert Studierenden ein Bild der „aktuellen Situation“ aller Menschen widerspiegeln sollen. Zumal, wenn man entsprechend blauäugig ist und alles glaubt, was aus der Forschungsecke kommt.

Seit ich meinen Artikel über Änderungen im Jahr 2026 zum Thema veröffentlicht habe, hat sich daran nichts geändert.

Gut, und was konnte ich daran korrigieren?

So gut wie gar nichts – die Druck-Erzeugnisse und Webseiten des „Mainstreams“ locken diejenigen an, die auf Wunder hoffen – egal unter welchem Deckmäntelchen. Sicher gibt es Ausnahmen, aber die fallen bedauerlicherweise meist unter den Tisch.

Wo bleibt die eigene Wirklichkeit?

Schon 1976 – also vor 50 Jahren – beklagten einige Autoren (1),

„… dass der Glaube, es gäbe nur eine Wirklichkeit, die gefährlichste aller Selbsttäuschungen ist.“

Zeit der Glaubenssätze - die "eine" Wirklichkeit

Damals gab es noch kein Internet. Wenn überhaupt jemand Einfluss auf eine „einheitliche ethische Weltsicht“ hatte, waren es die christlichen Religionen, die Ideologien und das sogenannte „Volksempfinden“.

Geblieben ist die Selbsttäuschung sowie das ständige „herumreparieren“ an den Rissen dieser Denkgebäude. Sie werden „schöngeredet“, um den Schein der Wirklichkeit aufrechtzuerhalten.

Schaffen wir unsere Wirklichkeit - und reden wir darüber

In Wahrheit aber ist die Wirklichkeit stets auf Reisen und erfindet sich neu – und das sollte ein Anlass sein, uns auf uns selbst zu konzentrieren. Damit legen wir auch die Grundlagen, mit einer Handvoll Menschen eine „wahrscheinlichere“ Wirklichkeit zu bilden.

Fragen - gibt es Antworten?

Anders denken? Nicht mit den Massen gehen? Eigene Wege suchen? Etwas für sich selbst und an sich selbst zu ändern? Das alles ist anstrengend. Möglicherweise zu herausfordernd, um gelesen, aufgenommen und verwirklicht zu werden?

Ich denke darüber nach. Gibt es noch jemanden, der es auch tut?

Dann hätten wir vielleicht ein neues Thema - wie schon einmal, Anno 1976.

(1) Buch: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit", Zitat aus dem Vorwort , München 1976

Sind Dessous nicht mehr chic?

Die Erscheinung ergibt den Effekt - nicht der "Fummel"
Als Jean Birkin noch die „Dessous Chics“ vor sich hinhauchte, wusste noch jede Frau und jeder Mann, was sie bewirken – für die Trägerin das Gefühl, ganz Verführerin zu sein und die Macht der Weiblichkeit auszunutzen. Und für den Mann waren sie eine Verheißung, in absehbarer Zeit der Haut nahezukommen – sehr nahe.

Kein Platz mehr für die sinnlichen Dessous?

Vor einiger Zeit kamen die wirklich aufreizenden Dessous in schlechten Ruf. Die Männer, so hieß es, wären nur auf die aufreizende Wirkung des kaum verhüllten Körpers aus. Was außer vollen Brüsten und verführerischen dargebotenen Schenkeln in ihnen stecken würde, wäre ihnen im Grunde egal. Das Wort vom „Male Gaze“ machte die Runde. Nein, sagte die Frauen, „wir wollen nicht lebendige Ausziehpüppchen sein“. Den Männern, die sie dennoch gerne so sehen wollten, wurde vorgeworfen, nur „das eine“ im Kopf zu haben – Sex mit weiblichen Körpern, die vorher noch entpackt werden müssen.

Die Erfahrung lehrt jedoch, dass Frauen, die sich in jeder Situation selbstbewusst auftreten, die besseren Chancen haben, einen Mann zu verführen. Behauptet wird sogar, dass eine Frau umso begehrter ist, je mehr sie sich ihrer Weiblichkeit bewusst ist und sich situativ vorteilhaft kleidet.

Es geht also nicht darum, irgendwelche erotisierenden „Fummel“ zu tragen, die Männer anziehen wie Magnete – vielmehr wirken die erotisierenden Dessous nur, wenn sie zur Person passen. Im Grunde ist es so wie bei anderen Kleidungsstücken auch: Sie wirken immer am besten, wenn sie zur Person passen, die sie trägt.

Beim Sex die Rolle wechseln - ein ganz gewöhnlicher Vorgang

Nun ist die gegenseitige Verführung auch immer Teil eines Rollenspiels. Das wird besonders deutlich, wenn die Frau im öffentlichen Leben das Bild einer eher konservativen Person abgeben muss und sich entsprechend kleidet. Für sinnliche Nächte wird sie die Rolle wechseln und einen entsprechenden Kleidungsstil haben, wenn sie einen Mann (oder ihren Ehemann) verführen will.

Wer schicke Dessous trägt, erzeugt denselben Effekt wie jemand, der sich übertrieben schminkt oder seinen Körper anderweitig hervorhebt. Und letztlich erzeugen die blutroten Lippen, die deutlich angehobenen Brüste oder das körpernahe Kleid ähnliche Gelüste. Nur mit dem Unterschied, dass sie zwar Aufmerksamkeit erregen sollen, aber die soziale Distanz gewahrt bleibt. Die Dessous hingegen darf nicht jeder sehen - sondern nur der Mann, der darauf hoffen darf, verführt zu werden.

Eine Frau schreibt dazu (1):

„Dessous mit ihren zarten Stoffen und aufreizenden Schnitten werden zu einer visuellen Sprache, die diese Urinstinkte direkt anspricht. Wenn ein Mann seine Frau in einem durchsichtigen BH oder Spitzenhöschen sieht, löst dies einen Anstieg des Hormons Testosteron aus, das für seine Libido verantwortlich ist. Dieser Anstieg steigert seine Erregung und intensiviert sein Verlangen, wodurch eine Rückkopplungsschleife entsteht, die das Erlebnis umso berauschender macht.“

Was hier als „Rückkopplungsschleife“ beschreiben wird, ist der normale Vorgang, die Lust aufeinander so weit aufzuheizen, dass Sex die logische Folgerung der Naturkräfte ist.

Selbstwertgefühle, Dessous und Lust

Forscher haben sich inzwischen die Frage gestellt, ob es eine Verbindung zwischen Selbstwertgefühl, schicken Dessous und sexueller Lust gibt. Sie behaupten, dass besonders selbstbewusste Frauen auch sehr körperbewusst sind und sich durchaus „frivol“ kleiden, wenn sie sich ihren Körper und die Rolle mögen, in der sie „Sex haben“. Was auf den ersten Blick verwundert, ist eigentlich selbstverständlich: Wer ein gewissen Status in der Gesellschaft erreicht hat, weiß auch, wie wichtig die „richtige“ Kleidung in solchen Situationen ist. Warum sollte dies nicht auch für das Schlafzimmer gelten?

Was „die Wissenschaft“ sagte, habe ich hier zusammengefasst (stark gekürzt, 2):

Das Verhältnis zu sinnlicher Kleidung … (der Frauen) … wurde in vier Faktoren unterteilt: Durchsichtigkeit, Betonung des Körpers, Freizügigkeit und Schlankheit. Diese Faktoren hatten insgesamt eine positive Auswirkung auf das sinnliche Kleidungsverhalten. Zweitens ergab die Studie, dass die eigene Wahrnehmung der körperlichen Attraktivität einen deutlichen Einfluss auf das sinnliche Kleidungsverhalten insgesamt hatte.

Wohlfühlen in der Kleidung als höchstes Ziel

Einfacher gesagt und neu interpretiert würde das heißen: Wenn eine Frau die Wirkung ihrer Dessous an sich selbst genießt und diese Dessous bewusst auswählt, dann hat sie einen Vorteil gegenüber anderen, die diese Dessous nur tragen, weil die Männer es wollen.“

Ja, der wäre noch der Feminismus. Oder die Sicht auf die eigenen Zehen. Oder die eigene Kultur und deren Regeln. Doch was am Ende zählt, ist nur, ob sich die Frau in den Dessous oder der Verkleidung wohlfühlt, die sie trägt, wenn sie in die Lust abtauchen will.

Was eigentlich sonst?

(1) Marriageheat (Beitrag)
(2) Studie aus Südkorea an etwa 500 studierenden Frauen.
Grafik: © 2026 by liebesverlag.de
Erklärung des Autors: Ein zitierter Text wurde bei der Übersetzung aus dem Koreanischen ins Englische offenbar stark vereinfacht, so dass ich nicht sicher sein konnte, ob ich die richtige Wortwahl getroffen habe. Unklar ist auch, ob diese Studie wirklich relevant für die europäische Kultur sein könnte.

Wenn du beim Date sexuell erregt bist …

Sehen ist nicht alles ...
Es ist ganz selbstverständlich, dass dein Dating Partner auf sexuelle Reize reagiert. Im Grunde wäre es sogar ziemlich unnatürlich, wenn er oder sie es nicht tun würde.

Das wissen im Grunde alle: Die körperliche Erregung ist nicht nur das, was du an dem oder der anderen „sehen“ kannst. Sobald bestimmte Auslöser auf die Schaltstellen im Gehirn treffen, wirst du erregt. Wissenschaftler sagen dazu:

Östrogen, Testosteron und Oxytocin stehen im Mittelpunkt und tragen jeweils zum komplexen Zusammenspiel des Verlangens bei.

Die Sprache des Körpers - immer vorhanden

Es ist ziemlich schwer, die Sprache des Körpers zu unterdrücken – und im Grunde sogar völlig unnatürlich. Wenn du eine Frau bist und einen Mann beobachtest, dann ist alles klar: Der Platz zwischen Oberschenkel und Hodensäcken kommt in Bewegung. Die meisten Männer versuchen, dies bei Dates zu verbergen – aber manche Frauen lesen die Erektion auch von den Augen ab.

Ein Mann kann zunächst nicht erkennen, ob eine Frau sexuell erregt ist. Dabei spricht der Körper auch Frauen direkt an:

Zuerst stiegt die Durchblutung in der Nähe der Genitalien – völlig unabhängig davon, welche Gedanken im Vordergrund stehen. Frauen reden dann von „Schmetterlingen im Bauch“, die in Wahrheit Vorstufen der sexuellen Begierde sind. Sobald die Schamlippen und die Klitoris anschwellen und sich der Schritt feucht anfühlt, ist es biologisch so weit. Die meisten Frauen haben gelernt, ein Gedankenschema über diese Naturreaktionen zu legen - aus vielerlei Gründen.

Der innere Kampf der Frau und die Eindeutigkeit des Mannes

Während das Gespräch beim Date nun entweder etwas Sinnlicher wird oder eher die Gegebenheiten für die Zukunft abgeklopft werden, beginnt der innere Kampf zwischen Natur und Kultur – oder zwischen Begierde und Furcht.

Für den Mann ist eigentlich klar, was passieren kann: Entweder er will ihren Körper intensiver spüren und dabei in irgendeiner Weise befriedigt werden – oder es wird nichts passieren. Falls es zum spontanen Sex kommt, ist die Frage, wie es weitergeht. Und an diesem Punkt denkt er an die Folgen für sein weiteres Leben und rechnet Chancen und Risiken gegeneinander auf.

Für die Frau ist es anders: Die sexuelle Erregung ist nur dann halbwegs linear, wenn ihr Ziel ein ONS ist. Ist es hingegen eine Beziehung, so baut sie Schranken auf. Letztlich bedeutet dies, dass sie ihre Begierde anzupassen versucht, und mal mehr, mal weniger davon preisgibt.

Die Zuverlässigkeitsprüfung und das Ansehen

Letztlich fragen sich viele Frauen: „Bevor ich mich sexuell an ihn verliere, will ich wissen, ob er zuverlässig genug ist.“

Jeder von uns hat schon einmal solche Erfahrungen gemacht, egal ob Freund, Freundin oder potenzielle Ehepartner: Ist eine Beziehung geplant, dann wollen wir genau wissen, wie der oder die andere tickt. Beim Sex spielen eigentlich andere Bedürfnisse mit - aber sie werden häufig willentlich in den Hintergrund verschoben.

Neben allen anderen Faktoren spielt bei Frauen die Angst um das eigene Ansehen eine gewaltige Rolle. Wer „auf sich hält“, will nicht in den Ruf kommen, eine „Schlampe“ zu sein. Besonders in kleinen Orten spricht sich schnell herum, mit „wem sie es schon getrieben hat“ – und der „kleinen Ort“ kann durchaus ein Großraumbüro sein.

Genug gesagt? Vielleicht – denn Frauen und Männer sind letztlich doch unterschiedlich. Wenn er oder sie behauptet, sich gut unterhalten und „ein schönes Date“ gehabt zu haben, sagt dies im Grunde gar nichts aus.

Der Weg hinaus aus dem Singledasein ist der Weg durch viele Erfahrungen und einige sexuelle Begegnungen. Das ist eine Lebensweisheit - und sicher kein Forschungsergebnis.

Ein Zitat aus "neurolunch" - dort findet ihr weitere Informationen zum Thema.