Skip to content
Werbung Email:

Wie sieht eine dominante Frau aus?

Das bekannteste Outfit - aber ist es für alle richtig?
Wie sieht eine dominante Frau aus? Was würdest DU tragen, wenn du eine Domina wärst? Und was erwarten "die" Männer?

Eine gängige und sicher zutreffende Antwort drauf wäre: „so, wie sie Klient zu sehen wünscht.“

Und doch gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, wie sich eine Domina kleiden sollte.

Meinung 1: Streng gekleidet:

Formalkleidung oder Uniform, ein eher männliches Outfit und ein bisschen sexy.

Meinung 2: Hauptsache Korsett

Das Korsett ist unerlässlich. Es schafft die Distanz zum Klienten und wirkt wie eine „Rüstung“.

Meinung 3: Das Material steht im Mittelpunkt

Es kommt auf das Material der Kleidung an:PVC, Latex, Leder oder Pelz sind bestens geeignet.

Meinung 4: Eher etwas frivol

In einem sexy Mikrokleid ohne Pants, aber mit Stiefeln und Handschuhen.

Meinung 5: Mit sexy Wäsche ...

Es kommt vor allem auf sexy Unterwäsche, Strümpfe, Strapse und High Heels an – und dann natürlich ein Korsett.

Meinung 6: Es kommt auf die Rolle an

Die Kleidung muss in jedem Fall zur Rolle passen - dann kann es auch eine Kittelschürze sein.

Meinung 7: Sie kann alles tragen

Fast alles jedenfalls, denn dominieren kann sie aus fast jeder Hülle heraus. Nacktheit oder ausschließlich Unterwäsche-Fummel sind absolut tabu.

Was meinst DU? Was würdest DU tragen, wenn du deinen Ehemann oder Lover dominieren möchtest?

Die Meinungen wurden aus verschiedenen Internet-Quellen und Büchern herausgezogen, verglichen und neu zusammengefasst.Für das Bild (oben) ist mir kein copyright bekannt

Ist der Orient noch faszinierend?

Orinent-Kitschroman: Teil des Titelbilds
Ist der Orient noch faszinierend? Oder regt er noch die erotische Fantasie der Männer an? Kaum, wäre meien Antwort - aber im 18. und 19. Jahrhundert war das einmal ganz anders.

Kürzlich wurde ich gefragt, ob es noch romantische Vorstellungen vom Orient gibt. Nun bin ich ein ausgewiesener Fan von Scheherazade – und ich meine nicht das Buch, sondern die „Sinfonische Dichtung“ von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow.

Karl May war der populärste Erzähler orientalischer "Märchen"
Wirklich fasziniert vom Orient waren die „Orientalisten“, die im 19. Jahrhundert opulente Werke schufen. Ihnen folgten neugierige, halbgebildete Bürger und deren Kinder. Und während die Erwachsenen erotische Orientromane mit der für das Bürgertum typischen Mischung von Faszination und Abscheu verschlangen, lasen Männer, Frauen und Kinder die aufregenden Orientromane von Karl May im „Deutschen Hausschatz in Wort und Bild“.

Was wussten die Menschen schon vom Orient? Man fand die salomonische Pracht faszinierend, die man überall im Orient vorzufinden glaubte, und die Erotik-Fanatiker interessierten hauptsächlich zwei Themen: Die unglaubliche Wollust der Orientalen, die –man stelle sich vor – Harems mit mehreren Hauptfrauen und zahllosen Sklavinnen unterhielten. Und nicht zuletzt wurden die „Haremsstrafen“ in allen erdenklichen Farben geschildert.

Die Vorstellung einer weißen Sklavin im Harem
Das Schloss eines orientalischen Fürsten nannte man auch „Serail“, und schon im 18. Jahrhundert nutzten Schriftsteller und Librettisten das Thema für Geschichten von weißen Sklavinnen, die ins Serail verschleppt wurden, zum Beispiel „Belmont und Constanze, oder: die Entführung aus dem Serail“. Von Christoph Friedrich Bretzner. Das Singspiel wäre verloren gegangen wäre, wenn es nicht von Johann Gottlieb Stephanie neu gefasst worden und von Mozart vertont wurde. Wie bei mehreren anderen Singspielen (die Zauberflöte) „von Mozart“ war Mozart nicht der Initiator, sondern der Komponist. Wie auch immer: Ein großer Teil der Faszination der Bildungsbürger lässt sich an den Orientalisten der Malerei sowie der „Entführung aus dem Serail“ und der fiktiven Reiseliteratur nach dem Vorbild von Karl May festmachen. Die Erotik stammt ebenfalls hauptsächlich der Darstellung von nackten (oftmals weißen) Sklavinnen und aus Büchern über Slavenhalter, die dann auch oftmals flagellantische Motive enthalten.

Beliebtes Thema: weiße Sklavinnen im Orient
Das Thema flackerte in den 1950er Jahren noch einmal kurz auf, als zahlreiche "Orientromane" als Groschenhefte verlegt wurden. (Titelbild dieses Artikels). Wie auch schon früher, lagen Kunst und Kitsch in der Orientbetrachtung Seite an Seite.

Was fasziniert heute noch am Orient? Hauptsächlich die Erinnerung der Menschen an Erzählungen, Gemälde und Libretti. Was davon noch erkennbar ist, wird manchem klar, der einmal das Glück hatte, in die sinnlich erscheinenden Augen einer jungen Frau aus der Levante (dem Vorderen Orient) zu sehen, die immer noch „märchenhaft“ wirken.

Bilder:
Titel: "Liebesabenteuer im Orient", Sittenroman-Reihe, No. 1, Teilansicht
(oben links) Titelbild aus der Zeitschrift, die Karl May veröffentlichte.
Unten: Otto Pilny, der Skalvenmarkt (1910)
Unten: ???, Orientalist.

Was alles unter der Liebe fällt …

Wie scharf ist eigentlich eine Scharfrichterin?
Ja, was fällt denn alles unter die Liebe? Im Jahr 1952 erschien in der Reihe „Liebesabenteuer in aller Welt“ auch der Band 14 „Ich liebe eine Scharfrichterin“.

Oh, oh … ob der Held wohl seinen Kopf behält?

Die halb nackte, sehr ansehnliche junge Dame verheißt nichts Gutes: Das blutgetränkte Beil liegt schon griffbereit hinter ihr, und der Galgen ist auch schon aufgestellt … und fern am Himmel sieht man schon die Geier kreisen.

Der Original-Band
In der gleichen Reihe war zuvor schon "Ich liebe eine Kannibalin" erschienen. Autor beider Bücher soll ein gewisser "Hans Ichgut" gewesen sein.

Übrigens gehörten diese Liebesromane zu einer ganzen Reihe von „Sittenromane“ der damaligen Zeit, die offenbar eine große Leserschaft fanden – vor allem, wenn sie in fernen Ländern spielten, die den Deutschen jener Zeit größtenteils verschlossen waren.

Wie geht eigentlich „altmodische Erotik“?

Die Lust an Plüsch, Samt und Seide
Die eigentlichen Rezipienten für die „altmodische Erotik“ sind „etwas“ ältere Herren. Sie haben die meiste Freude an der ungewöhnlichen, erotischen Verhüllung, die so gar nicht mehr zeitgemäß ist. Ungefähr so, wie die Männer in den vornehmen Bordellen des 19. Jahrhunderts empfangen wurden, als schon die Sicht auf ein Unterkleid das höchst Verzücken auslöste.

Nackt wie die Öde ist öde

Warum das immer noch so ist? Weil es für den Gentleman öde ist, wenn die Dame ihren nackten, möglicherweise gar noch völlig enthaarten Körper präsentiert. Entzückt ist er hingegen von geschmeidigen oder auch fülligen Körpern, die unter verschiedenartigen Hüllen verborgen sind. Im Gegensatz zu viele jungen Männer erregt ihn häufig die Erwartung des kommenden Genusses, gleich, ob er rein optisch oder fleischlich geboten wird.

Bewusst "sozial inkorrekt" zu sein ist in der Erotik normal

Diese Sätze mögen vielen modernen Frauen als „soziale inkorrekt“ erscheinen – aber die Lust folgt niemals den Wegen der Tugend, gleich, wie wir „Tugend“ gerade definieren.

Für den Herrn 1900 schon extrem erotisch
Nicht nur die Brust zählt

Ob die „spitz geformte Brust“ als optische Sensation gilt, wie es neulich hieß, oder die voluminös hervorgehobene und dennoch größtenteils verdeckte Brust den sinnlichen Effekt hervorruft – du musste es probieren. Gelegentlich darf alles ein wenig schlampig wirken, von der Bluse oder bis zum bereits erwähnten Unterkleid, das im Sommer auch feucht am Körper kleben darf – alles lockt.

Der Zauber der Unterröcke

Weil der raschelnde Unterrock bereits im 19. Jahrhundert Gelüste auslöste, nennt man den Look zum Animieren auch „frou frou“. Er entspricht etwas den optischen Gelüsten, die in der Welt des Erotik-Theaters als „Bourlesque-Show“ inszeniert werden.

Ausschnitt bis zum Po und Schlitz im Rock

Andere sogenannte „Retro-Looks“ sind Rückenausschnitte bis zum Gesäß, oder der berühmte „Schlitz im Kleid“, der damit nicht als Gehhilfe, sondern als Blickfang genutzt wird. Er gibt auch den Blick auf das „Strumpfband“ frei,, das zur Retro-Erotik immer noch dazugehört, so wie auch auffällige, bereite Strapse. Hing Heels sind nicht unbedingt nötig, betonen aber den Auftritt.

Die Hauspersonal-Erotik - neu belebt?

Bloomers - Viktorianischer Stil
Retro-Erotik kann auch darin bestehen, die „Bediensteten“ wieder aufleben zu lassen – selbst, wenn die Damen und Herren, sie sich solche Shows gönnen, niemals Hauspersonal beschäftigten. Wer dabei an kurze schwarze Röcke, Schürzchen und weiße Pants denkt, mag das tun, entlarvt sich aber als schnell erregbarer Voyeur. Zur perfekten Demonstration gehören lange, offene Bloomers unter ebenso langen, schwarzen Röcken.

Die Show im großen Stil und ganz privat

Ob große Show, private Show oder Lustgewinn für den Ehemann – verrucht ist das Verkleiden und sinnliche Enthüllen allemal. Und je stilechter es sein soll, umso teurer sind die Klamotten, die man kaum noch auf Flohmärkten oder auf dem Camden Stable Market findet. Immerhin können sie noch nachgeschneidert werden – und gelegentlich findet man billige Importe aus China. Insgesamt ist es allerdings schwieriger, stilechte Bloomers oder Unterkleider zu finden als Korsetts, die es beispielsweise bei Vollers noch in bester Qualität gibt.

Es ist wirklich nur Show – und doch wirkt das, was man mal falsch, mal richtig als „viktorianisch“ bezeichnet, immer wieder die Lust der Männer, eine Frau zunächst unverhüllt zu sehen, aber dennoch zu ahnen, wie sie „darunter“ aussehen könnte. Sicher könnt ihr nun sagen, das wäre ja bei den Fummeln aus dem Erotik-Shop genau so. Aber es wirkt eben ganz anders, wenn du mehrere Hüllen ablegen kannst und er bei jeder Hülle etwas Neues an dir entdeckt.

Bilder: Links - Zeitschrift von ca. 1900, Rechts: Bloomers, aus den 1980er Jahren im Rahmen der Retromode nachgeschneidert. Oben: Antonyme Fotografie aus dem 19. Jahrhundert, nachkoloriert.

Die Dessous und der Sex – was wirkt auf Männer?

Das Baby Doll (hier ein Nachkriegsmodell) gibt es bis heute in ähnlicher Art
Wir nehmen bekanntlich kein Blatt vor den Mund, wenn es um das Verhüllen und Enthüllen weiblicher Haut geht. Doch dieser Tage wurden wir gefragt, welche Dessous eigentlich optisch besonders erregend wirken. Und sind es überhaupt die Dessous? Was ist mit Nacktheit und vollständiger und dennoch verführerischer Kleidung?

Wir haben die Antworten – alle und für jeden.

Dein Aussehen und was du erreichen willst

Zunächst einmal kommt es bei der Frau, die sich ein- oder auskleiden möchte, auf die natürliche, unverhüllte Schönheit an. Sodann auf die Körperfülle, die Größe der Brüste und das Alter. Schließlich darauf, wie schnell sich die Kleidungsstücke an- oder ausziehen lassen und – wirklich nicht zuletzt – ob der Mann die Frau in ihren Dessous anfassen darf oder ob alles nur zum „Anheizen“ dient.

Der Mann als Empfänger der Lust-Botschaft

Beim Mann, der ein Auge für den sinnlich verhüllten weiblichen Körper hat, ist die Frage nach der Wirkung ein wenig altersabhängig. Du kannst davon ausgehen, dass junge Männer sich sowohl vom nackten wie vom leicht verhüllten Körper reizen lassen. Ältere Männer ohne besondere Ansprüche hingegen lieben leicht frivole, „nuttenhafte“ Fummel – je nach Qualitätsstandard und Tragedauer für ein paar Euro bis weit über hundert Euro erhältlich. Dabei kommen oft durchscheinende Stoffe mit Spitze zum Einsatz, die meist in starkem Kontrast zur Haut stehen. Alte Genießer bevorzugen meist stilsichere Designer- oder Retro-Dessous, unter ihnen auch stilvolle Strapse, Strümpfe und Korsetts.

Im Geburtstagskleid verführen

Nackt zu verführen ist möglich, aber ein Spitzentanga lockt immer, zumal bei den Frauen, die sich völlig rasieren – denn der „blanke Schritt“ wirkt keinesfalls auf alle Männer attraktiv. Auch Handschuhe, Strapse, Halsschmuck, Strümpfe und Stiefel können als Ergänzung zu einem ansonsten nackten Körper unglaublich erregend wirken.


Das „Übliche“

„Rouge et noir“ will der durchschnittliche Genießer. Also entweder Rot mit Schwarzer Spitze oder Schwarz mit roter Spitze. Ob des nun die Farben des Spielsalons, des Bordells oder die des Teufels sind: Die durchschnittliche Frau kann diese Farben immer tragen. Und den durchschnittlichen Mann macht diese Kombination an – egal, ob sein Blick am Bein lang wandert oder über die Brüste huscht. Werden die Brüste sinnlich hervorgehoben und mit Spitze umrahmt, ist der Blick auf die Oberweite wahrscheinlicher, weist der Schnitt hingegen auf den Unterleib hin und trägst du zusätzlich Strapse, so wirkt der Schritt am interessantesten. Außer Rot und (oder) Schwarz punkten zumeist alle Violett-und Purpurtöne.

Exquisite Dessous gibt's nicht für ein paar Euro
Auf jugendlich machen

Rosa und weiß und gelegentlich sogar lindgrün und hellblau sind die Farben für Frauen, die jugendlich-romantisch auf ihre Lover wirken wollen. Verspielt ist hier das Motto – nicht zu frivol. Falls du dunkelhäutig bist, ist Weiß immer eine Alternative wegen des enormen Kontrasts zur Haut.

Reif, füllig und Co

Bei reiferen und fülligeren Frauen geht es oft darum, den Körper lustvoll „hervortreten“ zu lassen, also sowohl die reifen Brüste wie auch das frauliche Gesäß auffällig zu präsentieren. Ich las sogar, dass manche Frauen in derartigen Fällen Dessous tragen, die „eigentlich“ zu eng sind, um „die weibliche Fülle zu bändigen“. Korsetts oder Korseletts sind dafür bestens geeignet, aber auch durchaus weiße Retro-Unterwäsche. Sogar das schon vergessene geglaubte Unterkleid feiert wieder Triumphe – als sinnliches, leichtes Verführkleid.

Anfassen erlaubt?

Die meisten sexy Dessous, Verführkleider und dergleichen sind dazu gedacht, optisch erregend zu wirken. Sowohl die Frauen wie auch die Männer gehen davon aus, dass sie nur kurze Zeit getragen werden müssen, bis die Wirkung einsetzt und sie ohnehin fallen oder entfernt werden. Falls zuvor besonders sinnlich geschmust werden soll, empfiehlt sich, Seiden-Dessous zu kaufen. Sie nehmen die Temperatur der Haut schnell an und fassen sich ähnlich lustvoll an wie die nackte Haut. Der Tipp gilt auch für Nachtwäsche oder Hauskleider.

Angezogen bleiben

Die Variante, ganz angezogen zu bleiben und weder die Brüste noch den Schritt noch das Gesäß freizulegen, ist eine moderne Variante der Verführung. In der Regel werden dazu Kleider, Blusen oder Röcke verwendet, die aufgrund des Schnitts bei jeder Bewegung sinnliche Lust erregen. Je nach Art des Auftritts können lange Kleider mit hoch angesetztem Schlitz verwendet werden, aber auch Mini-Kleider, die durch ihren Schnitt sofort „hochrutschen“, wenn du dich bewegst. Falls du später etwas „ganz normales“ mit deinem Lover tun willst – trage einfach keinen Slip oder eine offene Strumpfhose.

Welche Verführung für welchen Mann?

Bei Männern gibt es drei Typen: diejenigen, die dich immer möglichst „naturbelassen“ sehen wollen, jene, die sagen „je nuttiger, umso geiler“ und diejenigen, die auf den Genuss einer sich langsam und lasziv enthüllenden Frau fixiert sind. Zu welchem Typ dein Mann, Freund oder Lover gehört, musst du selbst herausfinden. Einen Tipp gebe ich noch: Dessous wirken umso besser, je sinnlicher du dich darin bewegst. Sie nur anzuziehen, aber deutlich zu machen, dass du sie eigentlich widerwillig trägst, stößt die meisten Männer ab.