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Was erklärt Liebe wirklich?

Liebe hat viele Namen
Liebe kann man rein wissenschaftlich aus mindestens drei Perspektiven sehen: psychologisch, neurobiologisch oder ökonomisch. Daneben gibt es zahlreiche andere Sichtweisen, wie etwas Philosophie, Soziologie oder Anthropologie. Da Wissenschaftler gerne ihr Süppchen kochen, ohne jemals einen Blick in die Nachbarküche geworfen zu haben, denken sie eindimensional. Das heißt, alles was Sie beforschen und alle ihre Vorgänger derselben „Fakultät“ beforscht haben, geht mit allen Annahmen und Spekulationen die nächste Generation von Forschern über.

Selbst in den Wissenschaften, in denen unzweifelhaft über Fakten geredet wird, werden oft erhebliche Scheuklappen getragen. Was dort ermittelt wird, beforscht wird, ist zumeist Fakt – die möglichen Auswirkungen sind auch beweisbar - und dennoch machen sie ihre Rechnungen ohne den Menschen auf, der liebt.

Das ist der Grund, warum es keine Grundlagenforschung in der Liebe geben kann. Ich will nur einen Umstand nennen: Kein Forscher ist in der Lage, wirklich und wahrhaftig zu beschreiben, wie die Botenstoffe (der mächtigsten Liebesfaktoren überhaupt) das individuell Denken und Fühlen beeinflussen. Das liegt unter anderem daran, dass kein Forscher einen Zugriff auf die Denkprozesse hat, die dabei wirksam werden.

Empfehlenswerte Artikel von Jane Hergert

Ungeachtet dessen empfehle ich zwei Artikel, die ich jüngst auf Blogs fand: Sie stammen von Jane Hergert und sie erklären zunächst aus der Sicht verschiedener Psychologen und Neurobiologen, wie wir uns die Liebe erklären könnten.

Ein Teil der Kommentare zeigt mir, wie viele Menschen noch so verbohrt sind, die Liebe zu idealisieren, statt sie aus verschiedenen Winkeln zu beleuchten und dabei zu einer eigenen Erkenntnis zu kommen. Ich bin sehr gespannt darauf, was wir von Frau Hergert noch erfahren werden.

Übrigens könnt ihr auch bei SEHPFERD ein umfassendes Bild der Liebe und der Beziehungen bekommen. Es ist noch nicht ganz fertig, aber wir arbeiten daran, alles über Liebe und Beziehungen einzusammeln, zu vereinfachen und zu veröffentlichen.

Sichtweisen – Sex ist Biologie

Wenn mehr Naturwissenschaftler Romane über die Liebe schreiben würden, wäre möglicherweise eines gewonnen: Furchtlosigkeit vor dem Aussprechen des „Schamhaften“. Ich las gerade etwas über die Schweizer Autorin und Ärztin Corinna T. Sievers.

Man kann … das Sexuelle … heute einfach leichter aussprechen. Und weil ich Naturwissenschaftlerin bin, stellt es für mich auch keinerlei Geheimnis dar. Deshalb mein schamloser Umgang damit. Sex ist Biologie, wie Pinkeln. Meine Romane sind eher existenziell, weniger gesellschaftskritisch.


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Die Idee, den Sex zu versachlichen und zugleich heftige Emotionen auszubreiten, ist sicherlich eine neue, noch weitgehend unentdeckte Variante des erotischen Romans. Und in der Tat wäre es wirklich sinnvoll, die Sexualität biologisch nüchtern, aber dennoch mit der ganzen Kraft und Farbvielfalt der Sprache hinauszuschreien.

Wohl dem, der es kann. Falls du schriebst – kannst du es auch?

Zitat: Aargauer Zeitung, Schweiz

Tatsachen über Männer?

Bei genauer Betrachtung ...
Welche Frau (außer Ärztinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Prostituierten) weiß schon, wie die männliche Sexualität wirklich funktioniert?

Nun gut, muss frau ja nicht wissen. Männer kann frau als „Black Box“ ansehen: Oben, da wo die Augen sind, kommen Titten rein, und unten wölbt sich der Schwanz.

Wenn’s frau genauer weiß, dann weiß sie auch noch, wie sich das Ding anfühlt – es gibt da ja verschiedene Möglichkeiten der Handhabung (nicht nur der Hand-Habung, versteht sich). Und wenn sie sich einmal oder mehrmals getraut hat, dann weiß sie auch, wie das Zeug aussieht, das dann irgendwie herauskommt. Vom Rest reden wir mal gar nicht.

So und nun fragen wir doch mal spontan all die Frauen, die in Bio nicht aufgepasst haben (nicht erst googeln, meine Damen): woher dieses weiße glibberige Zeug eigentlich kommt, und warum es so schnell dem Kanal entflieht, aus dem sonst eine andere Flüssigkeit entweicht.

Nein, nein, wie reden nicht von Emotionen. Wer hätte je einen Mann nach seinen Emotionen gefragt? Ach, sich in andere hineinversetzen? Viel zu kompliziert, da müsste frau sich ja mal mit so Männersachen beschäftigen! Gut, das verstehe ich durchaus. Wenn Bio schon zu kompliziert war … dann ist frau mit dem Gespür für die Gefühle der Männer sowieso überfordert. Steht ja sowieso überall, dass frau viel zu viel an sein Glück denkt als an ihr eigenes. Abhilfe: Dummes Zeug nachquatschen, das frau irgendwo aufgeschnappt hat. Das macht Eindruck.

Na, Widerspruch?