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Wie du einen Mann geil auf dich machst

Wenn du denkst, nicht schön genug zu sein ...
Nimm an, du wärst äußerlich nicht besonders attraktiv. Ich weiß, dass du ziemlich attraktiv bist, aber denk für den Moment mal daran, was du tätest, wenn du nicht so attraktiv wärst.

Nehmen wie zusätzlich an, du wärest geil, und du hättest jemandem gefunden, der mit dir bei Schummerlicht die Couch teilt.

Was machst du, damit er dich will?

Und nun sag mir, wie du ihn verführen würdest, so, dass er richtig heiß auf dich ist und alles gibt, um dich zu befriedigen. Was wirst du tragen, drüber und drunter? Weißt du, ob er schon vom Küssen geil wird? Bei manchen Männern reichen Zungenküsse, um den berühmten “Steifen“ zu bekommen, aber andere wollen etwas anders küssen – deine Brüste zum Beispiel.

Warte nicht, bis er dich auszieht

Wenn er wirklich scharf auf dich werden soll, dann warte nicht, bis er dich küsst oder dich auszuziehen versuchst oder was du sonst erwartest. Gib ihm einen Grund, geil auf dich zu sein. Es gibt kaum etwas Schlimmeres für Männer, als wenn du nur daliegst, die Beine voneinander spreizt und passiv bist.

Werde aktiv. So, dass er dir nicht mehr widerstehen kann. Zieh dich selber aus, streichle deinen Körper, auch intim, und mach ihn wild darauf, endlich mit dir zu vögeln. Du kannst so „schmutzig“ sein wie du willst – Männer lieben Frauen, die ein bisschen frivol sind. Also zeig ihm deine Lust. Berühre ihn mit den Händen, dem Mund und den Brüsten. Nimm dir seinen Penis, und „führe“ ihn. Und vor allem: Zeig ihm, was du von ihm willst, und wie du es von ihm gerne hättest.

Wenn du ihn willst, vergiss deine moralischen Vorstelllungen

Vielleicht sagst du: „Das schickt sich nicht“ oder „so etwas tun anständige Frauen nicht“. Das kannst du sagen oder auch nicht. Aber ein Mann vögelt nicht mit dir, weil du so gebildet bist oder so viel Charakter hast. Er vögelt mit dir, wie du ihn geil machen kannst.

Ein letztes Wort: Was willst du lieber: einen Mann, der jede Frau vögelt, nur weil er geil ist oder einen Mann, der nur bei dir richtig geil wird?

Na,…?

"Wie du einen Mann geil auf dich machst" ist einer von mehreren Beiträgen unserer Autorin, der ursprünglich für eine Beratungsrubrik gedacht waren.

Kein Partner / keine Partnerin?

Wen nimmt sie, wer bekommt sie?
Kein Partner / keine Partnerin? Kein Aktionismus, sondern Nachdenken hilft ...

Wenn du deinen Misserfolg bei der Partnersuche auf die „Umstände“ schiebst, dann kommst du nicht weiter.

Nun sagen viele (meist recht unkluge) Berater(innen), du solltest sie auch nicht als dein eigenes Versagen ansehen.

Fragt sich doch, als was du es dann ansehen solltest, nicht wahr?

Wie du JETZT vorgehen kannst

Zunächst: höre auf keinen Menschen. Jeder wird einen Rat für dich haben, aber keiner hilft dir wirklich weiter.

Dann: Mach die Umstände nicht verantwortlich. Umstände ändern sich nicht. Du musst mit ihnen leben.

Schließlich: Geh nach einiger Zeit wieder an die Sache heran. Partnersuche ist eine Beschäftigung, die sehr viele Facetten hat.

Problem: Solange du alles so wiederholst, wie du es schon einmal gemacht (und verpatzt) hast, ist der Misserfolg wahrscheinlich.
Wen nimmt er, wer bekommt ihn?

Die Lösungen deines Problems

Lösung: Es gibt nur drei Lösungen, und sie sind einfach

Erstens: Du hast es zwar getan, aber du warst nicht konsequent (oder entscheidungssicher) genug.

Das heißt: Tu das, was du schon einmal getan hast, nur wesentlich konsequenter.

Zweitens: Geh einen ganz anderen Weg. Sprich andere Leute an, oder gehe auf andere Medien zu. Oder nutze die Medien auf völlig neuer Art.

Drittens: Erweitere deinen Horizont in alle Richtungen. Überlege, ob du an deinem Ort bleiben musst oder ob du dein bisheriges Leben radikal verändern kannst. Wenn ja, dann tu es.

Du bist verantwortlich dafür – aber nicht „schuld daran“. Du hast also weder die Schuld noch musst du dich schämen.

Fang in den nächsten Tagen an, dir deinen Plan für 2021 zu erstellen.

Experten, Beziehungen und Apps - wem nützt das in der Summe?

Das „Hamburger Abendblatt" titelte mal wieder so, dass man die Story einfach lesen musste:

Neue Dating-App: Tatsächliche Liebe - und nicht nur Sex

Im Untertitel hieß es dann abgeschwächt:

Junger Hamburger entwickelt kostenlose App, bei der es um ernst gemeinte Partnersuche gehen soll. Beziehungsexpertin bewertet die Idee.

Beziehungsexperten haben Konjunktur - aber gibt es sie überhaupt?

Bei solchen Meldungen gehen mir immer wieder die Zehennägel hoch. Nicht nur, weil man mir gleich wieder ein Abo verkaufen will, was mittlerweile leider typisch für viele Medien ist. Nein, auch die Überschriften erzeugen bei mir eine Abwehrhaltung: Wieso eine „Beziehungsexpertin“? Ich finde die Berufsbezeichnung „Autor und Beziehungsexperte“ (Beziehungsexpertin) häufig in der Buchwerbung. Da stört sie auch nicht. Wer sich mit Beratungsliteratur zufriedengibt, soll das gerne tun. Aber es gibt keine zuverlässige Wissenschaft, die sich mit dem Gelingen von Beziehungen befasst – und also kann es auch keine Beziehungsexperten geben.

Ach? Um eine neue App geht es?

Im Artikel geht es eigentlich um etwas schrecklich Profanes: Um eine neue App, die so neu nun auch nicht mehr ist. Der Name tut eigentlich nichts zur Sache. Sie soll anders sein als andere. Na schön. Vielleicht nützt sie sogar etwas.

Psychologie, Ökonomie und was wir wissen

Die Expertin weiß, was von anderen Formen der Online-Partnersuche zu halten ist. Sagt sie jedenfalls. Manches davon klingt auch plausibel, aber es ist eben auch sehr allgemein gehalten, so wie dieser Satz:

Viele Singles würden denken, wenn man ganz viele Personen nebeneinander date, erhöhe das die Chancen, endlich den oder die Richtige/n zu treffen.

Nein, das erhöht die Chancen nicht - aber dazu muss man kein Experte für Beziehungen sein – ein bisschen Ökonomie reicht auch. Und es ist auch keine Frage, dass niemand den „bestmöglichen Deal mit sich selbst aushandeln“ kann. Das hat allerdings eher einen praktischen Hintergrund als einen Psychologischen: Der andere ist keine Ware, die man vom Regal nimmt, sondern entscheidet selbst, mit wem er sich ein Leben vorstellen kann.

Es ist absolut legitim und vernünftig, mehrere potenzielle Partner zu treffen

Nun mag es „unreif und narzisstisch“ sein, den Markt abzugrasen. Aber es ist absolut legitim, nacheinander mehrere gut geplante und vernünftige Dates zu haben, bevor man sich für einen Partner entscheidet, der seinerseits auch interessiert ist. Und sicherlich hängt alles auch von der Entscheidungsfreude und Risikobereitschaft jedes Einzelnen ab. Und die Aussage

"Durch Corona hätten sich auch die Werte der Menschen in Bezug auf Liebe und Partnerschaft verändert“,

diesmal vom Schöpfer der App, halte ich ebenfalls für Wunschdenken, das von der Branche gerne in die Welt gesetzt wird.

Ich gebe euch gerne den Link zum Artikel – aber ihr werdet ihn leider sowieso nicht lesen können: Abo-Schranke, jedenfalls zu dem Zeitpunkt, als ich ihn aufrief.

Quelle der Zitate: Abendblatt.

Die Resterampe - Partnersuche am Wühltisch?

Individuell, von der Stange, Resterampe?
Ist Online-Dating eigentlich eine „Resterampe“? Und wir kommt es eigentlich, dass wir überhaupt von den „Resten“ sprechen?

Selbst wenn sich die ersten Paare im frühen Erwachsenenalter gefunden haben, bleiben zunächst noch genügend attraktive Einzelpersonen („Singles“) übrig. Doch falls ein Mensch sehr erfolgreich im Leben sein will, setzt er oft die Ausbildung an erste Stelle, er steht gewissermaßen "auf hold“. Das heißt, er ist im Prinzip verfügbar, aber nicht am Markt. Nun ist die Partnerwahl aber nicht ausschließlich vom Wollen abhängig - manche Personen sind gefragter, andere weniger. Unvorteilhaftes Aussehen, eigenartiges Verhalten und ungewöhnliche Vorlieben mögen dazu beitragen, oft ist es aber auch die Zukunftsperspektive, die noch fehlt ... dann sagt man, sie oder er habe sich noch nicht „gefunden“.

Ab 30 sind die besten "Früchte" abgeerntet

Wenn sich nun jemand mit gegen 30 umsieht, dann sind manche schönen Gärten schon abgeerntet, aber eben nicht alle. Auch in diesem Fall kann vor einer „Resterampe“ jedoch nicht die Rede sein, denn nun besinnen sich jene, die zuvor andere Prioritäten hatten. Und die Beobachter, zu denen auch ich gehöre, stellen fest: Nun gehen recht selbstbewusste Frauen und Männer an einen Partnermarkt, der etwas exklusiver ist. Exklusiv heißt immer auch: Das Angebot ist zwar vorhanden, aber der Single muss sich recht intensiv umschauen, um fündig zu werden. Das sind ganz gewöhnliche Gesetze des Partnermarktes wie auch aller anderen Märkte.

War das einmal anders?

Oh ja! Es war einmal ganz andres, und die Zeit liegt noch nicht schrecklich lange zurück. Die Furcht, auf der „Resterampe“ zu landen, „sitzen zu bleiben“ oder „eine alte Jungfer zu werden“ war der Albtraum der jungen Frauen. Das lag an zweierlei: erstens am Ansehen. Das volle Ansehen als Frau genossen nur verheiratete Frauen, keine „Fräuleins“. Und zweitens an der kärglichen Existenz: Frauen lernten oft „Jungmädchenberufe“, also Tätigkeiten, die sie schnell wieder aufgeben wollten, wenn sie verheiratete waren - und die wurden extrem mies bezahlt. Und weil dies so war, versuchte jede junge Frau, „einen Mann abzubekommen“. Abgesehen von dem allgemeinen Status als „Frau“ statt als „Fräulein“ konnte so auch der soziale Status verbessert werden - das „Hinaufheiraten“ war ein viel beschriebener Jungmädchentraum. Diese Zeiten reichten bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts - mindestens noch bis gegen 1980. Der eigentliche Umbruch begann, als sich Frauen wirtschaftliche emanzipierten - und das ist noch keine „Ewigkeiten“ her. Wenn ich noch einen Blick auf die Männer werfen darf: Hagestolze und ewige Junggesellen wurden ebenso der Schrulligkeit verdächtigt wie die entsprechenden Frauen, doch wurde „unter der Hand“ vermutet, dass viele von ihnen „schwul“ waren, dies aber aus Angst vor der Entdeckung verbargen. Wie dem auch sei: Gegen 30 wurden viele aufgefordert, sich auf die „Resterampe“ zu schwingen und sich von den verbliebenen „Jungfrauen“ erretten zu lassen.

Die aktuelle Situation am Wühltisch

Heute kann von einer echten Resterampe, von der Torschlusspanik oder vom „Sitzenbleiben“ nicht mehr die Rede sein. Wie schon vor vielen Jahren, sind die besten Angebote am Partnermarkt schnell „vergriffen“. Wer spät auf den Markt geht oder dort sucht, entdeckt schnell ein Phänomen: Bei einem eher geringen Angebot pochen viele Suchende ausgesprochen heftig auf die „Erfüllung ihrer Wünsche“, die oft gar als „Ansprüche“ bezeichnet werden.

Ökonomie der Partnersuche - nur unzureichend beachtet

Jeder Ökonom wird euch sagen, dass so etwas nicht funktioniert. Ein geringeres Angebot erfordert mehr Flexibilität, nicht mehr Festlegung. Zweifellos sind Kompromisse erforderlich - oder anders ausgedrückt: Bei den überzogenen Wünschen wäre es gut, ein paar Abstriche zu machen.

"Marktfähig" gemacht werden - und dann?

Das Problem der Partnersuchenden ist jedem bekannt, der sich damit beschäftigt. Sie orientiere sich an den Illusionen, die ihnen von überall verkauft werden - und daran beteiligt sind sehr viele, allen voran Medien und Berater aller Couleur, die auf „die Persönlichkeit“ abheben, auf die Ausstrahlung, das Gewicht, die Fitness, das Verhalten und vieles andere mehr. Alls das soll dich „marktfähiger“ machen.

Dein Wert für andere

Wesentlich besser wäre es, du würdest deinen Wert für andere kennen. Denn auf dem Partnermarkt kommen Illusionen nicht besonders gut an. Überlege einmal selbst, wie du denken und handeln würdest. Wäre deine Frage bei einer Verabredung: „Was hat du in der Vergangenheit getan, um für den heutigen Tag zu glänzen?“ Oder vielleicht eher: „Wie möchtest du mit mir in die Zukunft reisen?“

Die Zukunft, das Date und der Rat einer Katze

Stiller Rat durch eine Katze
Bei jeder Begegnung, die wir eingehen, um einander kennenzulernen, treffen Vorstellungen aller Art aufeinander. Sie reichen von der Attraktivität über die Lust bis hin zur Zukunftsplanung. Und in der Tat ist es eigentlich diese Reihenfolge, die wir einhalten sollten, wenn wir eine Partnerin oder einen Partner suchen.

Sorge dich nicht - liebe

Wenn du also einen Menschen attraktiv findest und Lust auf ihn hast - warum sorgst du dich dann um die Zukunft? Warum fragst du dich, ob er/sie dein Leben teilen wird, bis du an seinem Grab stehst - oder er/sie an deinem? Woher weißt du überhaupt, ob das, was du jetzt als „Zukunft“ siehst, wirklich so eintrifft?

Ich zitiere an dieser Stelle immer sehr gerne Lewis Carroll, die Szene mit der „Cheshire Cat“:

Alice: Would you please tell me, please, which way I ought to go from here?
Cat: That depends a good deal on where you want to get to.
Alice: I don’t much care where …
Cat: Then it does not matter which way to go.
Alice: … so long as I get somewhere.
Cat: Oh, you sure do that if you only walk long enough.

Der Dialog beschäftigt sich mit dem Jetzt und dem Nachher. Wenn du konkrete Ziele hast, fragst du nicht danach, was dir die Zukunft bringen wird - du hast ja die Absicht, sie zu gestalten. Wenn du aber nicht sicher bist, wohin du gehen sollst, dann geh einfach - und mach deine Erfahrungen auf dem Weg. Wenn du lange genug gegangen bist, wirst du sicher irgendwo ankommen.

Was heißt das für dein Date?

Für deine Verabredung heißt das: Du musst nicht heute Abend, also hier und jetzt, am Ziel all deiner Wünsche sein. Aber du kannst dir einzelne Wünsche erfüllen.

Das Geheimnis der Dating-Erfahrungen liegt in der Beratung durch die Katze: Du erlebst nichts, wenn du dich auf gar nichts einlässt. Und solange du nicht vom Ende des Weges träumst, kannst du Erfahrungen aneinanderreihen. Selbstverständlich werden sie qualitativ unterschiedlich sein. Aber du allein hast in der Hand, die positiven Erfahrungen auszukosten.

Robert Louis Stevenson sagte einmal:

Mit der Hoffnung zu reisen ist besser, als das Ziel zu erreichen.

Wer das Zitat ernst nimmt, wird nicht unglücklich - die Reises selbst ist oft das größere Vergnügen als die Ankunft am Ziel. Zumal, wenn sie so vergnüglich ist wie all die Varianten zu erleben, die uns die Liebe schenkt.

Du bestimmst, wann du am Ziel bist

Habe ich das Ziel vergessen? Oh nein, keinesfalls. Wenn du lange genug gegangen bist, solltest du nur wissen, wann du am Ziel bist. Ich befürchte, viele Partnersuchende vergessen diese einfache Weisheit.
Zitat aus: "The Complete Illustrated Works of Lewis Carroll", London 1982 Bild ©: 2020 by liebesverlag.de