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Partnersuche: neue Klischees über Klischees in Buchform

Klar - Männer sind Scheiße - was denn sonst?
Schon wieder … ja schon wieder hat eine Autorin ein Buch geschrieben, das mehr oder weniger klischeehaft Begegnungen mit Männern beschreibt. Titel: Tagebuch einer Datinqueen. Nein, keine Männer-Shopping-Queen. Aber mit einem Untertitel: Die Auswahl ist Scheiße.

Klischees über Klischees

Im Buch treffen Klischees auf Klischees. Das weiß natürlich auch die Autorin, die im Buch Geschichten verbreitet, mit denen sie ihre Freundinnen bei Waldspaziergängen erheiterte. Zu den ersten Klischees kommen weitere, zum Beispiel dies: der Autorin wurde während ihrer Dating-Zeit „einige Mal das Herz gebrochen“.

Offensichtlich lebt sich's ganz gut mit wechselnden Beziehungen und gebrochenem Herzen.

Mir ist im Gedächtnis geblieben, dass sie sich über einen Mann erregt, der „der bei der ersten Einladung zu einem Nachtessen bei ihr zu Hause Wäsche zum Wechseln mitbringt.“ Na so etwas: „Wäsche zum Wechseln“. Vielleicht gar Kondome?

Jeder und jedem, der heute in amouröser Absicht zu einem „Nachtessen in der Wohnung“ eingeladen wird, sollte an den nächsten Tag denken. Die Idee, dass auf ein intimes Abendessen (auf Süddeutsch: Nachtessen) auch eine intime Liebesnacht folgt, ist wirklich nicht abwegig. Und falls nicht: Worin liegt eigentlich das Problem, auf alles vorbereitet zu sein?

Und bevor ich es vergessen: Die Auswahl an Frauen ist auch Scheiße. Jedenfalls dann, wenn man selbst davon überzeugt ist, absolut großartig zu sein und sich auf keinen Fall wirklich binden will. Klischees eben.

Meine Informationen beruhen auf dem Klappentext sowie auf zwei Interviews, die die Autorin gab: Veröffentlicht von Vayamo und vom Migros-Magazin.

Titel: Single, weil die Auswahl scheiße ist - Tagebuch einer Datingqueen, erschienen bei orell füssli, zürich. ISBN 978-3-280-05230-3 Foto "auf hohem Ross" bei Liebesverlag.de

Die Liste deiner erotischen Wünsche

Du kannst ja schon mal drüber nachdenken ...
Ist „die Krise“ bald überwunden? Oder ist das, was wir bisher erlebten, nur ein Vorgeschmack? Wird es eine zweite Welle geben und wie intensiv wird sie uns treffen?

Mach dich nicht verrückt - plane, worauf du jetzt Lust hast

Warum machst du dir Gedanken darüber? Frag dich lieber, was du gerne tun würdest, wenn du die völlige Freiheit hättest … auch (und gerade) erotisch.

Heimliche Sex-Wunschlisten

Viele Menschen haben heimliche Wunschlisten. Solche, auf denen etwas steht, was sie niemals vorzeigen. Aber es bohrt in ihren Hirnen, befeuchtet ihre Vaginen und lässt Penisse erstarken. Nachts, wenn alle Gedanken frei sind und sich die Finger ungeduldig an die Geschlechtsteile schleichen, werden sie wach, diese Wünsche. Die meisten von ihnen wirst du nie in Realitäten überführen, aber es könnte ja sein, oder nicht? Meistens steht noch ein Satz auf solchen Listen: Erotische Dinge, die ich tun will, bevor …“ manchmal ist es eine bevorstehende Ehe – da hatten schon die „höheren Töchter“ zum Ende des 19. Jahrhunderts so ihre Vorstellungen. Manchmal ist es das Jahresende oder ein bestimmtes Alter. Bevor du 30 wirst? Oder 40? Oder gar, bevor du in Rente gehst?

Anrüchige Wünsche

Die Wünsche sind zumeist etwas anrüchig. Es sind genau die, die du mit keinem Mann teilst, aber auch sicher nicht mit Mutter und Tochter. Sie teilen sich in „Sex in Gruppen“ sowie sexuelle Unterwerfungen, gefahrvolle Abenteuer und gleichgeschlechtliche Aktivitäten. Deswegen bringst du sie nicht zu Papier, und in dein Tagebuch schreibst du bestenfalls harmlose Verschleierungen. Männer haben all dies auch – aber sie bringen sie nicht einmal über die Lippen, geschweige denn zu Papier.

Manchmal handelt es sich um Wünsche, die „man“ besser nicht verwirklicht, doch einige dieser Vorstellungen sind durchaus erfüllbar. Und all die Wünsche, die „gar nicht gehen“ lassen sich wenigstens zu farbigen Fantasien ausschmücken.

Das Leben nach den Restriktionen - sei vobereitet

Jetzt wäre die Zeit, dies zu tun. Mag die Realität grau sein, mag sie auch auf sich warten lassen – jeder Tunnel hat ein Ende. Hast du einmal beobachtet, wie Autofahrer reagieren, wenn sie aus einem Tunnel fahren? Sie fühlen sie befreit, und diejenigen, die schnell, klug und besonnen reagieren, erwischen die richtige Spur. Plötzlich pulsiert das Leben wieder.

Wenn du Pläne hast, bist du am Ende des emotionalen Tunnels eher bereit, auf die richtige Spur zu wechseln. Wenn du Vorstellungen hast, wie alles ablaufen soll, kannst du Menschen ansprechen, die dir begegnen, ohne mit der „Tür ins Haus zu fallen“. Wahrscheinlich werden alle, die sich am Ende von der Last des Verzichts befreit haben, ebenso experimentierfreudig sein wie du. Natürlich bleibst du vorsichtig. Aber es ist eine angstfreie Vorsicht – nicht eine, die von Dämonen überschattet wird.

Nun, es gibt zahllose Listen dieser Art. manche von ihnen enthalten fünf bis zehn Punkte, andere mehr als 50. Einige sind nahezu realistisch, andere reine Produkte der Fantasie.

Solo ist es am einfachsten

Bei den meisten muss eine Hürde überwunden werden, bevor du sie realisierst. Wenn du solo bist und auch alleine verwirklichen kannst, was du gerne ausprobieren möchtest, geht es auch jetzt und hier. Dazu gehört zum Beispiel der Vorsatz, dir „effektive“ Toys zu kaufen oder endlich auszuprobieren, wo dein G-Punkt sitzt und ob es wirklich funktioniert, ihn zu stimulieren.

Schwieriger wird es, wenn du einen Mann oder eine Frau dazu brauchst, sehr schwierig, wenn mehrere Frauen und/oder Männer daran beteiligt sein sollen. Aber trotzdem lohnt es sich, die Liste zu vervollständigen, denn zu jedem Thema kannst du mehrere Fantasien haben, die du zum Teil zuerst selbst ausleben kannst.

Die häufigsten Fantasien der Frauen

Die geheime Wunschliste für Frauen stellt sich objektiv ungefähr so da:

Abenteuer, Oralverkehr (aktiv und passiv, auch gemischt),Handverkehr (aktiv wie passiv) sowie sexuelle Domination (ebenfalls aktiv und passiv) stehen an den ersten Stellen, gefolgt von Sex mit mehr als zwei Personen (1) und gleichgeschlechtlichen Kontakten.

Erotische Wünsche ohne Sex

In der reinen Erotik (ohne Sex) steht an erster Stelle, sich eine romantische Umgebung zu erträumen: Kerzen, Champagner, Musik, sanfte, seidige Wäsche und sinnliche Gedanken. Aber ich denke, dazu brauchst du keine Wunschliste.

Die drei Hauptvorteile von erotischen Wunschlisten

Die Vorteile:

1. Eine Wunschliste zu erstellen, ist als solches sehr erregend.
2. Zu jedem Punkt kannst du dir jetzt schon mehrere Szenarien ausmalen. Die wahrscheinlichste kannst du später verwirklichen.
3. Diese Praktiken lassen sich teilweise auch ohne Partner erproben. (Gleitmittel, Analdildo, Materialien auf der Haut und ihre Wirkung). Damit bist du vorbereitet und erschrickst nicht, wenn’s Wirklichkeit wird.

Das Wichtigste ist aber, dass du für eine Zeit planst, in der dich das erotische Glück erneut ergreifen wird. Dann kannst du es anlächeln und sagen: „Komm…“

(1) Hier wurden alle Wünsche mit mehr als zwei Personen zusammengefasst, vom Dreier bis zur Orgie.

50 und mehr Vorschläge (englisch):

"LOL"
OPRAH
TheStir
Und auf deutsch für Frauen über 40: Bevor du den Löffel abgibst ...
Und natürtlich ... COSMO.

Die Sache mit dem „Kink“ – oder: Was ist noch normal?

Lust ... wenn sie gut tut und niemandem schadet
Der Artikel: "Die Sache mit dem „Kink“ – oder: Was ist noch normal?" wendet sich nicht an Menschen, die mit hängender Zunge und Schaum vor dem Mund ihre Lüste durchsetzen wollen, sondern an alle, die Freude an der Lust haben.

Im Deutschen finden wir das Wort „Kink“ eigentlich nicht – außer in der Sprache der Seeleute. Im Englischen kommt das Wort ständig vor, und es könnte mit „bizarr“ übersetzt werden, aber dann wäre „bizarr“ wirklich alles, was über Blümchensex hinaus geht. Und so bizarr ist es nun wieder nicht, erotisch ein bisschen zu experimentieren.

Ist es nun eine Frage der Sichtweise? Eigentlich schon. Nur hat das Volk da so seine Bedenken.

Menschen, die anderen nachhaltig schaden, müssen geächtet werden

Die Anzahl der Menschen, die lustvolle Abweichungen vom „Üblichen“ genießen, steigt. Leider steigt dabei aber auch die Zahl der Spinner und der Leute, die anderen wirklich Schaden zufügen wollen. Dazu gehören alle, die ihre Süchte und Vorstellungen mit psychischer und physischer Gewalt durchsetzen wollen – sie verdienen unsere Ächtung. Der liberale Umgang mit der Sexualität hat ihren Preis. Und der ist: Wir grenzen uns klar und unmissverständlich von allem ab, was nicht im völligen Einverständnis unter Erwachsenen erfolgt.

Falls du jetzt denkst: In der guten alten Zeit war dies doch selbstverständlich … dann irrst du. Der vollständige Schutz anderer vor sexuellen Übergriffen ist neuen Datums.

Der Januskopf der "guten Bürger"

Heute haben wir eine merkwürdige Situation: Heimlich wird von „guten Bürgerinnen und Bürgern“ immer noch angenommen, man könne andere psychisch oder physisch erpressen, um in den Genuss von erotischen Vergünstigungen zu kommen. Zugleich aber sehen gerade die „guten“ Bürger auf andersfarbige, andersdenkende und andersfühlende Menschen mit der Verachtung des „Gutsherren“ herab.

Anders zu fühlen ist immer noch ein Stigma

Aus diesem Grund ist es immer noch ein soziales Stigma, „anders zu sein“, „anders zu fühlen“ oder „anders zu lieben“. Und beim Lieben sogar dann noch, wenn alles einvernehmlich, lustvoll und völlig legal ist.

Der Mann - Erfinder der "Kinks"?

Viele glauben ja, dass Leute mit einem „Kink“ ausschließlich männlich wären und dass sie ihre Lüste ausschließlich bei sogenannten „Dominas“ oder gewöhnlichen Huren ausleben würden. Doch inzwischen haben viele Menschen einen unkonventionellen Lebens- und Beziehungsstil – in Gruppen, in Paarbeziehungen und sogar solo. Lediglich ein Grund treibt sie in die Hände derjenigen Frauen, die sich ihre Dienste finanziell vergüten lassen: Weil sie keine entsprechenden Partner(innen) finden, die ihre Wünsche goutieren. Verständlich oder nicht – es ist der Markt, der ihre Wünsche nicht toleriert, nicht die Moral.

Wenn etwas zur Sucht wird, ist es immer gefährlich

Andererseits ist es wirklich empfehlenswert, die sexuelle Sucht, das Lechzen und das Streben nach ganz bestimmten Situationen nicht zu weit zu treiben. Das kann zu innerer Unruhe und zu Leichtsinn führen. Besser ist allemal, sich einige wundervolle Situationen auszudenken, die beide Partner genießen können. Wenn das nicht möglich sein sollte, können sich die Partner wechselweise intime Wünsche erfüllen, die nicht „üblich“ sind. Manche und mancher findet mit der Zeit sogar Freude daran.

Das "harte" Spiel ist viel seltener als gedacht

Wenn jemand glaubt, es müssten immer die „harten“ Spielvarianten sein, liegt er falsch. Echte, heftige Schläge, schmerzvolle Fesselungen oder andere, aus Büchern und Filmen bekannte Szenarien sind Ausnahmen. Zu den „Kinks“ gehört eben auch die Liebe zu Füßen und Zehen sowie Händen und Fingern. Es gibt konventionelle Spieler(innen), die mal wieder Petting oder Trockensex erleben wollen, Kostümliebhaber(innen), die ihn oder sie in Unform sehen wollen, und Wäschefanatiker und Brustliebhaber. Etwa zwei Drittel der Menschen träumt von Spielen mit der Erotik, und die Hälfte würde sie auch tatsächlich spielen, wenn Diskretion gewährleistet wäre. Geht man auf ein Drittel herunter, und berücksichtigt man alle geheimen Wünsche, so fallen wirklich absonderliche Wünsche darunter.

Gedanken sind frei - wirklich

Wollt ihr euch auf das rutschige Parkett begeben? Gedanklich ist es gefahrlos. Was ihr vermeiden solltet? Euch in Abhängigkeit zu begeben. Sie entsteht am schnellsten, wenn euch jemand spontan etwas Tolles verspricht, was normalerweise nur möglich ist, wenn man sehr vertraut miteinander ist.

Wir gehen die Sache mal durch, wenn ihr wollt- und wir beginnen nicht mit Schlägen, Fesselungen und was sonst schone graue Schatten geworfen hat. Sondern mit einem vergleichsweise harmlosen Thema, das vor Jahren allerdings noch Staub aufgewirbelt hätte: Darf die Frau das Tempo der Lust bestimmen? Darf sie also „oben liegen“?

Die Millennium-Frau und die sexy Unterwäsche

Was schlecht sitzt, ist in jeder Farbe abstoßend
Frauenzeitschriften haben größtenteils die zahlungskräftige „Mittelgerenation“ im Visier, doch sie kommen nicht darum herum, inzwischen auch die Generationen „Y“ und „Z“ zu bedienen - jenen freilich orientieren sich längst nicht mehr an der Presse, die am Kiosk erhältlich ist.

Wühlt man sich durch die vielen Publikationen, die den „Tod der sexy Unterwäsche“ voraussagen, dann geht es dabei überwiegend um gewisse Marken, die der Lover seiner Geliebten schenkt, damit sie sich darin präsentiert. Es handelt sich also überwiegend um Produkte, die stark überteuert sind, aber qualitativ eher dem unteren Segment angehören.

Warum verschwindet der Reiz der Reizwäsche?

Was mögen die Gründe dafür sein, dass die „sexy Unterwäsche“, früher auch „Reizwäsche“ genannt, verschwindet?

Mit einem der Gründe sind Analystinnen schnell bei der Hand: Sei sagen, die Angehörigen der Zielgruppe „junge Frauen“ stellten Unternehmen infrage, die das sexuell geprägte Image der Frauen hochhalten.

Der Markt - die Produkte "der Mitte" sind teuer

Doch andere sind da durchaus anderer Meinung: Einige sagen, die Konkurrenz sei einfach zu stark, und dies würde vor allem die „mittlere“ Preisklasse betreffen. Wobei die „Mitte“ eigentlich da ist, wovon die Friseurin mit Mindestlohn nur träumen kann.

Interessanter ist schon die Meinung, dass auch junge Frauen durchaus Dessous bevorzugen, die „ein bisschen sexy“ sind, sie sollten aber zugleich komfortabel zu tragen sein. Darauf haben sich nicht nur „Ökomarken“ eingestellt, sondern durchaus auch einzelne Edelmarken, die nach wie vor „erotischen chic“ verkaufen: Frech und verspielt statt einfach „sexy“ soll das neue Rezept sein, das sich offenbar besser verkauft als „provozierende Anmache“.

Billige hergestellte Bauwollprodukte zu Spitzenpreisen

Die Behauptung, nicht sei so sexy, lustvoll und zugleich neutral wie weiße Baumwollwäsche, entspringt eher einer Auslegung aus Teenager-Mund oder demjenigen Teil der Branche, der nunmehr an den neuen Zeitgeist angepasste Produkte zu ebenfalls deutlich überhöhten Preisen verkauft. Man mag es der Branche nicht verübeln: die Profite müssen hoch sein, wenn man kein Massengeschäft bedienen will - und deshalb muss sich ein Slip für 33 Euro von einem für 3,30 Euro „irgendwie“ unterscheiden. Einschlägigen Bloggern/Bloggerinnen ist dies egal - sie promoten das, was ihnen am meisten Geld bringt.

Was kann, was soll „Mann“ frau nun raten? Was rät „Frau“ frau? Und was ist mit den Dessous, die frau während eines Dates trägt?

Bei Dates kommt es auf die Absicht an

Die Antwort finden wir in nahezu jedem Ratgeber, und sie ist einfach: Während des Dates, vor allem bei solchen, bei denen man viel vom anderen erfahren möchte, zählt bequeme Unterwäsche - denn wenn sie zwickt, sinken das Wohlbefinden und die Aufmerksamkeit.

Bei Dates, die von vorn herein auf intime Begegnungen ausgelegt sind, zählen Dessous hingegen als „Lustverstärker“ - und da sind es eben weiterhin Spitzen, Strapse und dergleichen, die punkten.

Wer einen „unanständigen“ Rat möchte: (pst!) kann ihn bekommen: Wenn noch nicht so recht klar ist, worauf das Date hinausläuft: Die „sexy Teilchen“ haben in der Handtasche Platz - und dann ziehst du dich einfach im Badezimmer aus und wieder an und verführst ihn nach traditioneller Art.

Und noch ein Gheimtipp

Und wir haben noch einen Rat: Nichts bleibt, wie es ist. Manche Frauen kaufen auch heute noch gebrauchte historische Wäsche oder brandneue Retro-Wäsche. Und worüber manche von euch heute die Nase rümpfen, kann schon in fünf Jahren wieder absolut „in“ sein.

Was ist an Frauen in Uniform so sexy?

Historisches Wäsche- und Unifommodell
Männer in Uniform? Oh, da lacht das Frauenherz, nicht wahr? Vor allem, wenn noch ein schnuckliger Mann drin steckt. Aber Frauen in Uniform?

Klar zieht er dich mit den Augen aus - und nicht nur das

Na klar. Männer mögen Frauen in Uniformen. Erstens, weil sie dann mehr Fantasie entwickeln müssen, wie die Frau unter der Uniform aussieht (durchaus in mehreren Schichten) und sicher auch, weil von der Uniform das Formale ausgeht, das der Mann gerne in etwas „weniger Formales“ wandeln möchte. Kurz: Er denkt darüber nach, wie die Uniformierte sich wohl „im Bett machen würde“.

Männliche Masochisten lieben Uniformen

Und natürlich gibt es die offensichtlichen und verkappten Masochisten, die sich nichts dringenderes Wünschen, als von einer Frau „übermannt“ zu werden.

Mag sein, dass Flugbegleiterinnen nicht gerade masochistische Gelüste auslösen, aber Polizistinnen, Krankenschwestern und Soldatinnen vielleicht schon. Auch Formalkleidung (Schulleiterin, Abteilungsleiterin) oder sogar das als „typisch“ angesehen Sekretärinnen-Outfit können solche Gefühle auslösen. Ich habe gehört, dass Polizistinnen in ihrer Ausbildung lernen, eine „rollenkonforme“ Sprache anzunehmen, die auf Masochisten sehr sexy wirken mag, und dass auch weibliche Führungskräfte darin geschult werden. Ob’s stimmt, weiß ich nicht.

Auch "nur zum Reizen" sind Uniformen super

Wenn du absichtlich Uniformen tragen, um einen Mann zu begeistern oder zu dominieren, wirkt die Formalkleidung oft noch mehr als eine Verkleidung aus dem Kostümverleih. Sie macht sich besonders gut, wenn erkennbar ist, dass du darunter etwas trägst, was eben nicht „ganz so formal“ ist. Oft reicht es schon, nichts als einen aufregenden BH unter dem Blazer oder der Uniformjacke zu tragen.

Wenn du deinen Mann oder Lover „nur Reizen“ willst, dann geht es bei der Uniform darum, wann und wie du sie ausziehst. Daumenregel: Je länger du damit wartest, umso geiler wird er. Wenn er mächtig auf Uniform steht, kannst du auch Teile davon anbehalten, wenn es „zur Sache“ geht.

Dominanz heißt: Die Klamotten bleiben dran, bis ...

Ist er ein Mann, der sich gerne unterwirft, kannst du alles anbehalten - dann muss er selbst erst mal raus aus den Klamotten. Versprich ihm, dass du mehr von dir zeigst, wenn er bestimmte Herausforderungen erträgt - aber nur du entscheidest, ob er das auch wirklich verdient. Keine Sorge - ein Mann, der solche Spiele liebt, erwartet kaum etwas anderes.

Vieles kann eine Uniform sein
Sogar ein schwarzer Rollkragenpullover kann wie eine Uniform wirken
Ach so, noch was: eine Uniform ist immer das, was jemand für eine Uniform hält. Das können Lederklamotten sein oder eine Kutte, eine Offizierinnenuniform oder Kittel und Schürze einer Fleischwarenverkäuferin - und noch vieles mehr. Kürzlich sagte mir jemand, ihr Mann würde ganz verrückt, wenn sie einen kurzen Rock und eine enge Bluse trüge, und ich hab heute gelesen, dass sogar schwarze Jeans und ein schwarzes T-Shirt manche Männer zur Weißglut bringen.

Bild oben: 1950er-Jahre Darstellung von Uniformerotik..
Bild unten: Möglicherweise eine Fotoserie aus neuer Zeit.