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Wie sieht eine dominante Frau aus?

Das bekannteste Outfit - aber ist es für alle richtig?
Wie sieht eine dominante Frau aus? Was würdest DU tragen, wenn du eine Domina wärst? Und was erwarten "die" Männer?

Eine gängige und sicher zutreffende Antwort drauf wäre: „so, wie sie Klient zu sehen wünscht.“

Und doch gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, wie sich eine Domina kleiden sollte.

Meinung 1: Streng gekleidet:

Formalkleidung oder Uniform, ein eher männliches Outfit und ein bisschen sexy.

Meinung 2: Hauptsache Korsett

Das Korsett ist unerlässlich. Es schafft die Distanz zum Klienten und wirkt wie eine „Rüstung“.

Meinung 3: Das Material steht im Mittelpunkt

Es kommt auf das Material der Kleidung an:PVC, Latex, Leder oder Pelz sind bestens geeignet.

Meinung 4: Eher etwas frivol

In einem sexy Mikrokleid ohne Pants, aber mit Stiefeln und Handschuhen.

Meinung 5: Mit sexy Wäsche ...

Es kommt vor allem auf sexy Unterwäsche, Strümpfe, Strapse und High Heels an – und dann natürlich ein Korsett.

Meinung 6: Es kommt auf die Rolle an

Die Kleidung muss in jedem Fall zur Rolle passen - dann kann es auch eine Kittelschürze sein.

Meinung 7: Sie kann alles tragen

Fast alles jedenfalls, denn dominieren kann sie aus fast jeder Hülle heraus. Nacktheit oder ausschließlich Unterwäsche-Fummel sind absolut tabu.

Was meinst DU? Was würdest DU tragen, wenn du deinen Ehemann oder Lover dominieren möchtest?

Die Meinungen wurden aus verschiedenen Internet-Quellen und Büchern herausgezogen, verglichen und neu zusammengefasst.Für das Bild (oben) ist mir kein copyright bekannt

Liebe? Oh ja, Liebe!

Flirt-Pose für die Kamera - aber wie geht eigentlich Liebe?
Jeder Autor weiß, was passiert, wenn er zu realistisch über die Liebe schreibt: Bleibt er kühl und sachlich, und setzt er „Fakten vor Emotionen“ so langweilen sich seine Leser(innen). Schreib er hingegen emotional, und setzt er erotische Akzente, die über das „Übliche“ hinausgehen, so gerät er in Gefahr, als „pornografisch“ eingestuft zu werden.

Uns so schwanken auch Redakteur ständig zwischen Curry und Chili einerseits und Vanille und Zimt andererseits.

Zucker und Zimt?

Milchreis mit Zucker und Zimt? Weiche Haut, sanfte Rundungen, seidene Wäsche, zarte Berührungen?

Scharf gewürzt, doch sehr bekömmlich?

Mittelstark gewürzte Gerichte wie Letscho? Pralle Penisse, aufrechte Nippel, feuchte Vaginen? Wer sie realitätsnah und zugleich emotional beschreibt, fällt schon fast in den Bereich der „Pornografen“, aber selbst Frauenzeitschriften schleichen um die „etwas schärferen“ Gerichte herum, um ihren Leserinnen lustvolle Träume zu bescheren.

Zu scharf für empfindliche Zungen?

Oder gleich die superscharfen Chili-Gerichte? Ja, ja, da wären die üblichen Erniedrigungen, Schläge, Fesselungen und was sonst noch als „schmerzlich“ empfunden werden mag. Sie mögen inzwischen „SoG-Format“ (1) haben und deshalb akzeptabel sein, aber wenn sie von wirklichen Empfindungen und heftigen Beschreibungen gestützt werden, dann fallen sie fast mit Sicherheit der Zensur anheim.

Geht es bei der Liebe eigentlich um Liebe?

Vor langer Zeit las ich einmal, dass es nie die Liebe sei, um die es wirklich gehen würde. Es seien die Empfindungen, die sich aus dem Berühren des anderen Geschlechts ergäben. Ich bin mir fast sicher, dass diese Definition wirklich trifft, was wir unter „Liebe“ verstehen: Geborgenheit und Nähe zu empfinden, aber auch Lust und Leidenschaft.

Die extra-scharfen Lüste - kein Ursprung erkennbar

Inwieweit dann später „Präferenzen“ hinzukommen, lässt ich kaum erforschen, und ich vermute stark, dass es wahrhaftig Zufälle sind. Manche Fotomodelle oder Darstellerinnen in Soft-Erotik berichten, dass sie erst „neugierig geworden“ seien, als sie „provozierende Szenen“ darstellen mussten und erst später auch wirklich Gefallen daran gefunden hätten. Und ganz gewöhnliche junge Frauen sagen, sie hätten derartige Lüste (Dreier, Bi, Soft-SM) eher aus Neugierde wahrgenommen.

Ach, und das soll ‚Liebe‘ sein?“, werden jetzt manche von euch empört oder mokant einwerfen. Ich weiß nicht, ob „es“ Liebe ist – aber es gehört für viele reale Menschen zur Liebe. Zumindest zu dem, was „Liebe Schenken“ bedeutet.

Du weißt, was Liebe für dich ist ist - nur DU

Ich sag es mal so: „Liebe“ ist längst von Soziologen, Priestern, Psychologen und anderen elitären Gruppen okkupiert. Was wir kennen, ist hingegen das, was wir wirklich fühlen.

Und genau dies weicht von alldem ab, was von oben auf uns herabklatscht wie Hagelkörner im Frühjahr.

Ja, und am Ende? Da fragen wir und, womit wir würzen wollen: mit duftendem Zimt und sanfter Vanille, mit rotem Paprika und grünem Pfeffer oder gleich mit scharfem Chili und raffinierten Curry-Mischungen.

(1) So "scharf" oder eben auch öde wie in den "Shades of Grey)
Foto Herkunft unbekannt. Vermutlich Porträt eines Cam-Girls zu Werbezwecken

Tipps und Tricks, wenn du dich "für ihn" ausziehst

So stellten sich die Männer ein "sexy" Mädchen gegen 1950 vor
Männer, die besonders viel Wert darauf legen „auf schön“ verführt zu werden, lieben sinnliche Wäsche über alles. Darüber haben wir schon mal "über das Ausziehen" geschrieben, nämlich dies:

Die anderen wollen deinen Körper durch deine Kleidung hindurch entdecken. Wo scheint etwas durch, wo verbirgt sanfte Spitze die Brustansätze? Sie wollen, dass du im Kleid oder Rock erscheinst, und sie wünschen sich, dass du darunter noch fantasievolle Spitzen und kontrastreiche Strapse trägst. Irgendwie setzen sie das Optische in Geilheit um.


Nicht makellos schön und keine Kleidergröße 36?

Manche von euch glauben, das geht nur, wenn du jung bist, Kleidergröße 36 hast und dein Körper absolut makellos ist. Was für ein Unsinn! Dein Ehemann oder dein Freund will vor allem eine lustvolle, sinnliche und äußert intime Vorführung, bei der nur deine erotische Ausstrahlung zählt, also nicht deine „Extra-Pfunde“ und auch nicht dein Alter. Und ich muss noch mal sagen: Mit „Strippen“ hat das gar nichts zu tun. Wenn du strippen willst, musst du gut in Leichtathletik gewesen sein und ein bisschen tanzen können, und dein möglichst makelloser Körper muss vor „großem Publikum“ präsentiert werden. Das erfordert ganz andere Fähigkeiten und Künste, als du sie benötigst.

Die Allzeit-Verlockung: Strapse

Ausziehen ist nicht "Strippen"

Deshalb solltest du auch den Redakteurinnen von Frauenzeitschriften kein Wort glauben, , die dir raten, wie du deinen Freund mit „Striptease-Künsten“ verführen kannst. Sie tun’s ja nicht. Sie schreiben es ab, und das merkt man auch. Denk mal dran, dass du dich ziemlich selten (oder nie?) auf einen „Strip“ vorbereiten wirst – aber vielleicht wirst du dich in deinen „Dating-Phasen“ öfter mal spontan vor einem neuen Lover ausziehen. Auch deinen Freund oder Ehemann wirst du eher mal „aus der Lamäng“ erotisch verführen als mit Musik, Tanz und Bühnenklamotten.

Die kleine Show für einen neuen Lover

Wenn dein Lover „neu“ ist oder „sowieso nicht für immer“ kannst du alles so einrichten, dass er seine private Show bekommt. Verführ ihn mit einer Komposition aus deiner lustvollen Erscheinung, einer Umgebung, in der die Lust aus allen Winkeln lacht. Und setzt alles ein, was die Illusion perfekt macht: neben den Dessous und deiner Ausstrahlung vor vor allem, Licht, Make-up, Düfte und ein Verhalten, das ihm den Atem raubt. Das klingt nicht sehr „emanzipiert“, aber wenn du so etwas tust, wirst du deine Gründe haben.

Das bist nicht du? Na klar, das bist nicht du, wenn du am Bankschalter stehst oder Personal einstellst, programmierst oder Wurst verkaufst. Aber das bist du, wenn du deinen Typen wild machen willst.

Anders als die Frauen, die sich auf der Bühne ausziehen und dabei tänzerisch bewegen, solltest du Wege finden, dich im Stehen, Sitzen und Liegen auszuziehen und dabei immer eine gute Figur zu machen. Die Kunst der erotischen, privaten Verführung liegt dabei im „Nähern und Entfernen“, im „Reizen und Verweigern“ und im „Zeigen und Verhüllen“.

Ein paar Kleinigkeiten, wenn du nicht "überall" schön bist

Für den „schönen“ Körper sorgt immer weiches, rötliches Licht. Blaues Licht und Leuchtstoffröhren zeigen jede Hautunreinheit. Leiste dir eine altmodische Leuchte mit rötlichem Lampenschirm und verwende gedimmtes, weiches, gestreutes Licht, wann immer es geht.

Wenn du besonders große, vielleicht gar schon etwas schlaffe Brüste hast – zieh dir den BH erst aus, wenn du liegst, dann wirken deine Brüste wundervoll weich und schön.

Sexy oder nicht - eure Großmütter trugen Nachtgewänder zum Verführen (ca. 1940/1950)
Und noch ein letzter Tipp: „Alles“ auszuziehen, ist oft gar nicht nötig. Manche Männer lieben es, wenn du die Strapse, Strümpfe oder sogar die Schuhe anbehältst. Und letztendlich hilft manchmal auch ein Trick, den schon deine Großmutter gekannt haben könnte: Für den Sex umziehen, zum Beispiel ein schickes Nachthemd aus Seide, das deinen Körper betont und das sich einfach himmlisch weich anfasst.

Wie du dich als junge Frau sexy ausziehen kannst, ohne besondere Klamotten zu kaufen, kannst du hier lesen. Da steht auch, wie du einen Kerl ausziehen kannst – und er dich.

Bild oben: Historisch, nachkoloriert. In SW gegen 1950 veröffentlicht
Mitte: Herkunft unbekannt, möglicherweise ein privates "Wäschefoto"
Unten: Werbung.

Aufstieg und Fall des Korsetts

Der Anstand erforderte ein Korsett ... um 1909
Ein Korsett ist ein formendes Kleidungsstück, das den Körper einer Frau idealisiert, indem es die Hüfte verschlankt und die Brüste betont. Je nach Schnitt und Material wirken Frauen in Korsetts entweder strenger oder femininer. Deshalb werden sie heute sowohl von Frauen getragen, die femininen Liebreiz ausstrahlen möchten wie auch von solchen, die ihre Dominanz hervorheben wollen.

Das war einmal ganz anders. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts konnte keine „Frau von Stand“ wagen, sich ohne ein Korsett öffentlich zu zeigen. Lediglich wenn man „entre nous“ war, trug man leichtere „Teekleider“.

Was vom engen Korsett übrig blieb, waren die schrecklichen „Panzer“ der 1950er Jahre, insbesondere formende „Miederhosen“, Korsagen und Korseletts, die keinerlei erotische Wirkung hatten, sondern „die Figur betonen“ sollten, wie man damals sagte.

Korsett als Verführkleidung
Parallel dazu entwickelte sich allerdings ein Markt von ausgesprochen lustvoll aussehenden Korsetts, die nahezu ausschließlich zur Erzeugung und Steigerung männlicher Begierden geschaffen wurden. Doch merkwürdigerweise gefielen sie auch Frauen, insbesondere, wenn sie sich darin kurzzeitig als „Femme fatale“ darstellen konnten.

Ab den 1980er Jahren wurden Korsetts, insbesondere Unterbrustkorsetts, als Oberbekleidung getragen. Sie bilden einen raffinierten Kontrast zu braver, geradezu legerer Kleidung.

Verführerisch, insbesondere auf ältere Galane, wirken Korsetts noch immer, und zwar keinesfalls „ausschließlich“ in der Fetisch- und SM-Szene. Zumeist werden sie in „klassischen“ Verführspielen, aber auch in Rollenspielen und Flagellationsszenen eingesetzt.

Die Wirkung beruht auf Körperbetonung, Kontrast und dem Spiel mit der Entkleidung. Je nach den Präferenzen des lüsternen Liebhabers ist sie vergleichbar mit Auftritten in Uniformen, aber auch in besonderer Retro-Wäsche oder frivoler Nachtkleidung, wie Baby Dolls und Negligés.

Bild oben: Frauenbeilage einer 1909 erschienen Zeitschrift.
Bild unten: Korsett des Herstellers Axford, 1994 Collection.

Strapse - Scheußlichkeiten statt chic

Schreckliche Pants - zum Abgewöhnen
Strapse sind wirklich toll – sehr sinnlich und chic zum Rock, jedenfalls viel eleganter als Strumpfhosen. Aber was den Männern in den 1950ern als verführerisch vorgesetzt wurde, spotten jeder Beschreibung. Hauptsache, die Beine waren bis zum Anschlag gespreizt – damals wollten die Männer noch „behaarte Kätzchen“ sehen. Das können wir natürlich nicht zeigen. Und wer damals Bilder von Frauen in Strapsen sehen wollte, konnte entweder Wäschekataloge aufschlagen (irgendwie musste die Dinger ja verkauft werden, schließlich waren Nylons modern). Oder aber er konnte Magazine kaufen, in denen spärlich bekleide Frauen in erregenden Posen ihre Strapse befestigten … na ja, und manchmal ein bisschen mehr.

Die größte Scheußlichkeit fanden wir im Bild oben. Wahrlich monströse, hässliche Pants über den Strapsen getragen – das hätte auch damals viele Männer in die Flucht gejagt, oder?

Inzwischen gibt es wirklich hübsche Teilchen - aber sollte man zu Dates tragen? Was meint ihr?