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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Partnersuche – Schluss mit dem Wunschdenken

Haltet euch fest – denn nun könnten eure Denkmodelle über die Partnersuche ins Wanken kommen.

Wer heute eine Partnerin oder einen Partner sucht, bringt vor allem Wünsche mit – ob sie erfüllbar sind oder nicht. Klare Ansage: Je mehr Wünsche du hast, umso weniger sind sie erfüllbar.

Die Folge ist: Mehr und mehr Partnersuchende werden enttäuscht. Das ist bitter, aber es gefällt den Geschäftemachern, die im Internet an jeder Ecke stehen und dir zuflüstern „es geht doch“.

Dating-burn-out - mögliche Spätfolge übertriebener Wünsche

Inzwischen werden massenweise Artikel über das vermeintliche „Online Dating-burn-out“ veröffentlicht, sogar von ansonsten durchaus seriösen Medien. Was kaum gesagt wird: Es ist eine der Spätfolgen übertriebener Erwartungen und wird dadurch möglicherweise zum Gesundheitsproblem.

Der Teufelskreis: zu viele Wünsche - fast keine Erfolge


Ohne Umschweife: Wer so weitermacht, gerät in einen Teufelskreis. Das ist eine negative Spirale, die dich mit jedem Erlebnis weiter herunterzieht. Das muss nicht so sein.

Lösungen erfordern Einsichten

Was du jederzeit kannst, ob mit 18, 28, 38 oder sogar noch etwas später? Vor allem, deine Wünsche so anzupassen, dass sie erfüllbar werden.

Fang bitte heute damit an … räum deine Wunschwelt auf. Das ist der eigentliche Schlüssel für eine glückliche Zukunft.

Bringen Lügendetektoren Wahrheiten über Liebe und Sex hervor?

Wahre Liebe durch Polygrafen?
Vorab: Dieser Artikel behandelt keine medizinischen Fragen, sondern setzt sich mit der Technik der Zukunft und den Möglichkeiten der KI für Paare auseinander.

Der Lügendetektor, auch Polygraf genannt, galt lange Zeit als unbrauchbar – vor allem waren seine Werte so unzuverlässig, dass vor dem Einsatz gewarnt wurde. Doch heute erlebt er eine merkwürdige Wiedergeburt. Im Zeichen der vielfältigen messtechnischen Varianten und der Möglichkeit, beim Auswerten künstliche Intelligenz einzusetzen, wird er plötzlich wieder populär.

Was macht eigentlich ein Lügendetektor?

Zunächst: Was ist ein Lügendetektor? Es handelt sich im Grund um ein Gerät, das mit unterschiedlichen Methoden körperliche Veränderungen misst. Daher der Name „Polygraf“ – das Gerät kann diese Werte zusammen mit einer Tonspur messen und speichern. Bewertet werden zum Beispiel die Herzfrequenz (Puls), die Atemfrequenz, der Blutdruck und der Hautwiderstand sowie die Durchblutung selbst. Soweit das Gerät dies zulässt, kann auch ein EKG geschrieben werden. Der Einsatz von Photoplethysmographie kann auch verborgene sexuelle Reaktionen anzeigen, die im Widerspruch zu den gegebenen verbalen Antworten stehen – und dies auch dann, wenn diese Antworten im Sinne der Befragten keine Lügen sind. Diese Messungen werden wissenschaftlich unter anderem dazu genutzt, um sexuelle Fantasien zu überprüfen.

Primitiv-Lügendetektoren, komplizierte Vorrichtungen und Experten

Bei „Lügen“ weichen der erwähnten Werte nach allgemeiner Auffassung erheblich von jenen Werten ab, die bei „gewöhnlichen Fragen“ gemessen werden. Das soll nach einigen Aussagen sogar bei „Primitiv-Lügendetektoren“ der Fall sein, die ausschließlich den Hautwiderstand messen. Darauf beruhen die meisten einfachen „Lügendetektoren“, die zur spielerischen Demonstration des Effekts dienen.

Bisher wurde angenommen, dass man im professionellen Bereich am Ende einen menschlichen Fachmann benötigt. Nur diese Person war bisher in der Lage, um die Ergebnisse zu interpretieren. Dies bedeutet auch, dass die Messergebnisse als solche recht unzuverlässig waren.

Kommen die Lügendetektoren für alle?

Nun aber soll das Zauberwort „KI“ helfen, die Ergebnisse deutlich zu verbessern, um Lüge, Wahrheit und zweifelhafte Antworten zu trennen. Die Idee, Diagnosen zu automatisieren, ist an sich nicht neu – bekannt ist die automatische Auswertung von Elektrokardiogrammen. Beim Polygrafen treten allerdings neben technischen Unzulänglichkeiten auch Kommunikationsprobleme auf.

Da die Technik bei Lügendetektoren im Prinzip nicht sehr aufwendig ist, könnte in Zukunft eine sogenannte „Smart Watch“ in Verbindung mit einem Mobiltelefon und KI durchaus als „Lügendetektor“ eingesetzt werden. Sobald man mehrere Messstellen und die dazugehörigen Sonden benutzt, wird das Verfahren komplizierter, doch reicht auch dabei meist ein gewöhnlicher PC oder Laptop als Endgerät.

Was bezeichnet eine Maschine als „Lüge“?

Die Kernfrage allerdings wird kaum erwähnt: Was sind eigentlich Lügen?

Lügen bestehen nach allgemeiner Auffassung darin, bewusst die Unwahrheit zu sagen. Der Lügendetektor verlangt, dass Fragen gestellt werden, die sich mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten lassen. Da schränkt die Möglichkeiten ein, denn die Antworten, die wir im täglichen Leben auf Fragen geben, werden in ganze Sätze verpackt – sie sind also beim Test nicht zulässig. Was bleibt, sind sogenannte „geschlossene“ Fragen, die sich nur mit „Ja“ oder mit „Nein“ beantworten lassen.

Keine klaren Definitionen und übereinstimmenden Begriffe - wo liegt die Wahrheit?

Zudem herrschen Unklarheiten über die Definition. Wer darauf hofft, auf intime Fragen eindeutig Antworten zu bekommen, muss nicht nur ungewöhnlich präzise fragen – der oder die andere muss den Begriff auch genau gleich interpretieren. Die berühmte Frage: „Hatten Sie mit dieser Frau Sex?“, kann nur klar beantwortet werden, wenn beide unter „Sex“ den biologisch korrekt vollzogenen Geschlechtsverkehr verstehen. Insbesondere Hand- und Mundverkehr wird nicht von allen Menschen als „Sex haben“ interpretiert.

KI - zuständig für "wissenschaftlich Korrekte" Wahrheitssuche?

Die KI ist kein Zaubermittel – sie muss lernen, bevor sie zum Einsatz kommt, und sie wird mit großer Wahrscheinlichkeit mithilfe von Polygraphisten. Ob sie dabei zutreffende Ergebnisse liefert, ist ebenso umstritten wie das Verfahren selbst.

Ob es irgendwann möglich sein wird, verlässliche, verifizierte Daten über „eheliche Verfehlungen“ (heimliche Bi-Sexualität, Masturbation, Fremdgehen, Prostituiertenbesuche oder frivole Fantasien) zu ermitteln, ist vorläufig unklar. Nach heutigem Stand ist es sehr unwahrscheinlich. Fachleute sagen:

„(Es ist) … sehr unwahrscheinlich, dass mit solchen Programmen tatsächlich Lügen erkannt werden können. Zum anderen sind die Algorithmen … die verwendet werden, oft nicht an repräsentativen Stichproben getestet, was zu Verzerrungen und zur Diskriminierung von bestimmten Gruppen führen könnte.“

Was bedeutet der Mensch als Befrager?

Eine völlig andere Frage wäre, wie die getesteten Personen auf System reagieren würden, bei denen nicht Menschen, sondern redefähige Chat-Bots die Fragen stellen würden. Wäre es dann leichter, über das eigene Verhalten zu lügen, oder wäre es schwerer?

Mit diesem Gedanken lasse ich euch jetzt allein. Ich hoffe inständig, dass niemand Lust auf KI-betriebene Chatbots bekommt, hinter denen ein Polygraf steht.

Hinweise:

Polygraph und Polygraf sind unterschiedliche Schreibweisen für Messgeräte, die auch als "Lügendetektoren" bezeichnet werden.

Zitat aus dem österreichischen "Standard"

Das Prinzip SUCHEN - wir lüften ein Geheimnis

Für einige Beiträge dieser Woche ist wichtig, ein Prinzip zu kennen, das zu Unrecht in den Hintergrund gedrängt wird. Es gehört zu den wenigen Geheimnissen der Partnersuche.

Es ist einfach:

Der/die Suchende hat bei Liebesbeziehungen die größere Macht zu wählen.

Wie bitte? Wenn ihr versucht, das zu „googeln“, dann werdet ihr weder auf Deutsch noch auf Englisch etwas Passendes finden. Es scheint so, als ob es kaum Unterschiede zwischen „suchen“ und „finden“ gäbe. Und in vielen „Internet-Ratgebern“ finden wir die Küchenpsychologie wieder. Wie sagte doch einst die gute Tante Eulalia: „Kind, solange du suchst, findest du sowieso niemanden.“

Wir kommen noch zu Tante Eulalia, denn es gibt einen Sonderfall, in dem sie recht haben könnte.

Die Regel: wer sucht, der hat mehr Chancen zu finden

Der Regel ist ganz anders: Wer sucht, hat in einem ausgewogenen „Liebesmarkt“ erheblich größere Macht, zu wählen. Dazu ist lediglich notwendig, zu wissen, wie es mit den „eigenen Persönlichkeitsmerkmalen“ aussieht und wer sie gegebenenfalls sucht. Zugegeben – das ist ein Puzzlespiel, in dem du dich erst einmal zurechtfinden musst. Und: Du trägst dann die Verantwortung für deine Wahl – das kann eventuell eine neue, überraschende Erfahrung sein.

Die Natur hat es erfunden - das Suchprinzip und die Entscheidungsgewalt

Die Regel hat die Natur erstellt. Dort haben weibliche Exemplare die Suchhoheit. Das heißt, die weiblichen Tiere entscheiden, mit welchem der balzenden männlichen Exemplare sie sich paaren. Beim Menschen ist dies kaum anders – es sei denn, wie legen die Schablone darüber, dass „Frauen gesucht werden wollen und Männer suchen müssen“. Das wieder ist eine Interpretation, die etwas mit menschlicher Kultur zu tun hat – aber keine natürliche oder angeblich „psychische“ Grundlage kennt.

Wer sucht, hat die Wahl. Wer „gefunden werden will“, hat sie in deutlichem geringerem Maß. Denn er oder sie muss ja jedes Mal warten, bis der nächste „Interessent“ oder die „nächste Interessentin“ auf ihn oder sie zugeht. Was letztlich heißt: Diese Person hat gar keine „Wahl“, sondern sie kann bestenfalls ablehnen.

Grob vereinfacht - die drei Suchverfahren

Gut - wenn wir das wissen, dann können wir noch sagen, dass es drei übliche Suchverfahren gibt – das ist grob vereinfacht, hilft aber, dich selbst einzustufen:

1. Manche Menschen suchen sich stärkere Partner/innen.
2. Die Mehrheit versucht (derzeit) ähnliche Partner(innen) zu finden.
3. Ein kleiner Teil sucht deutlich schwächere Partner(innen).


Dieses Prinzip gilt für alle Geschlechter, alle Ausrichtungen und weltanschaulichen Überzeugungen. Dabei zeigt sich der Vorteil des „Suchprinzips“, nämlich selber zu wählen, worauf du dich einlässt.

Oder hat Tante Eulalia doch recht?

Ich habe versprochen, noch mal auf „Tante Eulalias Einwand“ zurückzukommen. Doch zuvor: Suchen heißt eigentlich: „Ausschau halten und dann auswählen.“

Das ist etwas anders als „nach der perfekten Person“ zu suchen. Es ist sehr unwahrscheinlich, die „perfekte Person“ oder auch nur die „wirklich passende Person“ jemals zu treffen. „Denn wir alle haben Fehler (auch du) und unserer Schwächen kommen zwangsläufig in besonders engen Beziehungen zum Vorschein.“ (1). Wer also nach der „perfekten Person“ sucht und sich dabei „verrennt“, für den gilt das Phänomen der „Probleme der dritten Art“ - er oder sie sucht nach Lösungen für ein unlösbares Problem. (2).

Also: Tante Eulalias Rat ist gut, wenn ihr euch im Dschungel eurer Erwartungen verlaufen habt. Dann ist es wirklich sinnvoll, „zurück auf Start“ zu gehen und einen neuen Weg zu finden. Den allerdings müsst ihr auch zuerst suchen.

(1) Zitiert nach psychology today
(2) Nach Watzlawick, Weakland und Fish: Lösungen.

Die Woche: Wahrheiten, Avatare, Dating als Spielerei und Männerängste

Der Unterschied zwischen den Behauptungen der Dating-Branche einerseits und der Realität andererseits wird immer größer. Während die Branche versucht, mit allerlei Pseudo-Wissenschaft, angeblichen Studien und aus der Luft gegriffenen Behauptungen versucht, Kunden anzulocken, bleibt die Realität nüchtern.

Richtig daten ist ein falscher Rat

Und die ist: zu viele Menschen versuchen, sich zu verhalten, wie es angeblich „richtig“ ist. Beispielsweise haben sie gelesen, sie sollten sich Fragen überlegen oder ganze Fragenkataloge mitbringen. Und letztlich sollen sie eine überzeugende Rolle spielen. Und was dazu kommt: unbedingt „geschlechtsspezifisches Verhalten“ zu zeigen. Was für ein Unsinn … du gehst „als du selbst“ zum Date, nicht als ein Fleisch gewordener Dating-Avatar.

Dating im Land der Fantasien?

Klar, die App-Betreiber, die Nachhaltigkeit versprechen, wollen möglichst Kunden, die sich „ernsthaft binden“ wollen. Also verbreiten sie Meldungen, wonach das gerade ein Megatrend ist. Andere setzen bewusst auf den Spieltrieb, der einst mit „Hot or Not“ begonnen hatte und seither vielfach kopiert wurde. Und schließlich waren da noch die virtuellen Welten, die ihre Avatare auf uns ansetzten. Und nun haben beide einen PR-Kampf begonnen, wer die besseren Matches liefert.

Die angebliche Furcht der Männer vor Begegnungen mit Frauen

Auf eine App-PR ist auch eine „Studie“ zurückzuführen, die belegen soll, welche Ängste Männer beim Dating haben. Ich habe das tatsächlich gelesen und festgestellt: Ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Und es gibt Tipps für Männer, die nicnt aus der Luft gegriffen sind und keine Werbung für etwas oder jemanden.

Mehr Dates in kürzerer Zeit

Unser Beitrag klingt zunächst zu simpel: Du brauchst mehr Dates, nicht weniger. Aber im Artikel beweisen wir euch, dass viele, gezielte Dates innerhalb einer relativ kurzen Zeit (bis zu sechs Monaten) wesentlich effektiver sind als die „lange Bank“. Viele Dates über viele Jahre sind Spielereien von Menschen, die sich oft selbst maßlos überschätzen.

Gib mir Feedback: Wie war ich?

Ach so – wenn du deine Partnerin nach der ersten Nacht fragst: „Wie war ich“, dann ist das schon blöd genug. Aber sage bitte nie, du hättest „Feedback angefordert“.

High Fidelity oder Strapse?

Auf Halbakten, Wäschefotos oder anderen „frivolen“ Bildern der 1970er-Jahre kann man gelegentlich teures Hi-Fi-Equipment sehen. Ich glaube ja nicht, dass viel von euch dorthin schauen – aber solche Geräte waren eigentlich erst in den 1970er-Jahren populär. Ich hatte es wegen der auffälligen Strapse ursprünglich auf die 1950er/1960er-Jahre datiert. Das habe ich inzwischen korrigiert.

Tröten statt zwitschern

In eigener Sache: Ich zwitschere nicht mehr – aus und vorbei. Im Moment lasse ich mir die Nachrichten noch ans E-Mail-Postfach anliefern, aber ich werde nicht mehr aktiv. Allerdings bin ich in ein neues Netzwerk eingestiegen – mastodon. Der Name erinnert an die inzwischen vergessene Bezeichnung für „Rüsseltiere“. Falls ihr denkt, dass dort nur männlichen Mitgliedern Zugang gewährt wird: Nein, absolut nicht. Nicht weil die Gattung der Mastodonten auch „Zitzenzähner“ genannt wird – sondern sowieso. Ich rate also allen Menschen mit Langmut und Elefantengedächtnissen, mich dort zu suchen.

Abgesang

Diesmal waren wir vielleicht etwas einseitig auf die Datingbranche konzentriert. Nächste Woche haben wieder „heiße“ Themen gegen die kalte Witterung zu bringen. Sie liegen schon im Brutschrank. Wie auch immer – die Liebeszeitung versucht, sich mit einem minimalen Budget über Wasser zu halten. Und euch wünsche ich, dass ihr trotz des kalten Wochenendes noch einige wundervolle Erlebnisse habt.

Die Woche: Frieden finden, Wahrheit suchen, Cougars und erwachsen werden

Meine Gedanken sind beim Frieden. Es ist das, was wir wirklich brauchen – Frieden. Merkwürdigerweise finden viele Menschen nicht einmal Frieden mit sich selbst – und dazu gehören nahezu alle Ideologinnen und Ideologen. Wir müssen damit rechnen, sie in unseren Mitmenschen anzutreffen. In Esoterikern, Impfgegnern und den vielen „Glaubenswelten“, die sich durch die gesamte Bevölkerung ziehen und von schamlos feixenden Pseudo-Journalisten, weiblichen und männlichen, befeuert werden.

Die Wahrheit und die Möglichkeit, wählerischer zu sein

Zum Frieden gehört die Diskussion über die Wahrheit. Ich kann sie gar nicht oft genug in den Vordergrund heben. Nun kann jeder – Hilfsarbeiter(in) wie auch Professor(in) können rückhaltlos Meinungen verbreiten. Nur sind Meinungen vielleicht Bestandteile der Wahrheit, aber es ist nicht die Wahrheit selbst. Ich kam darauf, weil ein älterer Philosoph gerade die Singles aufforderte, „wählerischer“ zu sein. Meinungen in Ehren – aber „wählerisch sein“ ist schon an sich keine Eigenschaft, die sicher zu positiven Ergebnissen führt. Das ist puppenleicht zu beweisen: Wählen kann nur jemand, dem genügen Ressourcen (Produkte, Partner, Wege) zur Verfügung gestellt werden. (Von der Einschätzung der eigenen Attraktivität schweige ich hier besser – sie ist in der Regel katastrophal falsch).

Überhaupt wird die Liebe nicht ausschließlich davon getrieben, wo die „beste Singleware im Angebot“ ist - und die Lust schon gar nicht. Ich sah mich veranlasst, über das nervenzehrende Rattenrennen noch anderwärts zu schreiben.

Warum die Cougar in Wahrheit keine schlechte Wahl ist

Die Cougar gilt als eine Frau, die ihre „besten Jahre“ im konventionellen Sinn schon rückwärts zählt, die aber weiterhin eine lustvolle Gegenwart bevorzugt. Die Adepten von Herrn Freud zucken ja immer zusammen, wenn sich ein betont junger Mann mit einer Frau zeigt, die doppelt so alt ist wie er selbst. Da rufen die Küchenpsychologen „Komplexe, Komplexe!“ und erzählen sich haarsträubende Geschichten darüber, was dabei alles in den Köpfen der Beteiligten vorgeht. Sogar die Schreiberinnen populärer Romane lassen kein Klischee aus, wie unsere Recherchen ergaben. Es wird wohl Zeit, einmal an die positiven Lerneffekte zu denken und nicht immer daran, wie „schrecklich“ so etwas ist – Volljährigkeit des jungen Mannes vorausgesetzt, versteht sich.

Warum es gut ist, als Erwachsene/Erwachsener zu handeln

Reden wir auch vom Gegenteil: Von den jungen Frauen und Männern, die ihre Cinderella-Träume (ich habe kein Äquivalent für Männer) noch zwischen 25 und 30 träumen (oder noch später). Sie sind tatsächlich in Gefahr, manipuliert und ausgenutzt zu werden. Ich sage es mal so: Wer mit 30 in der Lage ist, als „Erwachsener“ zu handeln, der kann sich entweder festlegen oder bewusst Risiken eingehen. Wer ablehnt, „wirklich erwachsen“ zu werden, wird früher oder später manipuliert.

Das erste Mal und das andere erste Mal

Die Liebhaber des „Besonderen“ und die Adepten von Vanillebeziehungen haben eines gemeinsam: Irgendwann war irgendwie ihre erste Begegnung mit dem anderen Geschlecht, in der sie eine „erste Erfahrung“ machten. Unser Artikel gibt darüber Aufschluss – in aller Kürze.

Das Motto für den März

Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt – und die Häsinnen und Hasen beginnen, sic zu paaren. Dabei scheinen sie verrückt wie die Märzhasen zu sein. Und für Menschen heißt das ebenso: Die Liebe gewinnen oft diejenigen, gehört denjenigen, die etwas Verrücktes tun und damit Erfolg haben. Und weil angeblich die Märzhäsinnen die Namensgeber für das „Märzhasentum“ sind, ist unser Motto: „Sei verrückt wie eine Häsin im März.“

Der heuitige Abgesang

Ich verabschiede mich in ein hoffentlich friedliches Wochenende. Übrigens ist es derzeit wesentlich leichter, das Leben zu zweit zu meistern.

Und ich wäre wirklich froh, wenn ich von euch ein paar Anregungen für die nächste Woche bekommen würde.