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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Erstes Date: Kinderwunsch und sexuelle Wünsche

Eine Dame äußerte sich in einer Diskussion vehement: „Der Kinderwunsch gehört in jedem Fall zur Partnersuche.“

Wirklich? Wenn du „Partnersuche“ als „ich will Heiraten und dann Kinder haben“ interpretierst, dann gehört es für DICH dazu.

Das heißt aber noch lange nicht, dass du es zum Thema fürs erste Date machen solltest.

Was bedeutet die Frage? Vor allem, dass dich Kinder als Folge der Beziehung mehr interessieren als die Beziehung selbst.

„Kinder“ gehören in eine Beziehung, die bereits „stabil“ ist. Einer der Gründe ist, dass sie garantiert dein Leben verändern (und das deines Partners / deiner Partnerin). Diese Veränderung müssen beide aushalten, und das funktioniert nur in einer stabilen Beziehung.

Ich will ich kurz einen Dialog schildern. Sie ist 39, er 41. Nach einem längeren Gespräch über Vorlieben und Vorstellungen geht der Dialog so weiter:

Sie: „Aber du bist dir sicher, dass du heiraten willst?“
Er: „Wenn wir uns eine Weile kennen und mögen, dann würde ich das tun, ja.“
Sie: „Wie lang ist für dich eine Weile?“
Er: „Nun, ich denke, in etwa zwei Jahren kann man sagen, ob man für immer zusammenbleiben will.“
Sie: „Das ist zu lange.“
Er: „Nun, man braucht doch etwas Zeit – erst einmal muss man sich doch öfter treffen dann schauen, ob es wirklich passt?“
Sie: „Aber bis dahin bin ich vielleicht zu alt.“
Er: „Zu alt wofür? Du bist erst 39!“
Sie (heftig): „Für Kinder, was denkst denn du?“


Es dürfte klar sein, dass aus dieser Begegnung nichts wurde. Doch woran lag es?

Vor allem daran, dass der Mann zuerst an eine Beziehung dachte, die Frau aber ständig an ihren dringenden Kinderwunsch.

Fünf entschwindende Änderungen, während ihr ein Paar werdet

Macht euch noch mal etwas klar, bitte:

1. Wenn das Single-Leben in ein Beziehungsleben übergeht, ändert sich vieles. Wenn beide dies wollen, ist es in Ordnung.
2. Wenn die Beziehung in „Zusammenleben“ mündet, ändert sich noch einmal etwas: Beide „hocken enger aufeinander“. So schön das auch ist – es kann auch stressig sein.
3. Zu heiraten ist ein weiterer Schritt, der die Abhängigkeit voneinander betont – gut und richtig, um miteinander alt zu werden.
4. Die Ehe zielt auf eine „bekannte Zukunft“ ab, aber die Zukunft beinhaltet auch Veränderungen. Sowohl der Kinderwunsch wie auch die Unmöglichkeit, Kinder zu haben, wird sie verändern.
5. Die Ehe kann auch Krisen durchlaufen. Das ist weitgehend normal und die Gründe sind vielfältig. Dazu gehören auch sexuelle Wünsche, die erst später entstehen oder die „nicht auf den Tisch kamen“, weil sie einer der Partner schämte oder fürchtete, sie zu offenbaren.


Erste Dates: falscher Zeitpunkt für die Zukunftsplanung

Die Zukunft für ein Paar beginnt, wenn beide entschlossen sind, den Alltag miteinander zu verbringen. Sie kann auch beginnen, wenn sie wissen, dass niemals alle Tage miteinander verbringen werden, aber wegen der „inneren Bindung“ dennoch eine intensive Beziehung führen können. Beides entsteht nicht beim ersten Date und auch nicht beim dritten Date.

Also: Finger weg von Themen, die nur ein bereits „intimes Paar“ besprechen kann: Kinder, Exklusivität und sexuelle Gelüste außerhalb der „Norm“.

Der richtige Zeitpunkt, die Zukunft zu klären

Welcher Zeitpunkt ist richtig, um über die Ausgestaltung der Zukunft zu sprechen?

Im Grunde fällt die Antwort leicht: sobald wir uns bewusst sind, dass wir mit dem (der) anderen eine Zukunft planen wollen. Die Eckpunkte sind körperliche, geistige, emotionale und soziale Zufriedenheit mit der Situation, wie sie sich bisher ergeben hat. Das ist in der Regel nach drei bis sechs Monaten der Fall – bis dahin wissen beide, ob sie den Weg miteinander dauerhaft gehen wollen. Gelegenheiten, sich über die Zukunft klar zu werden, ergeben sich oft aus ersten „gemeinsamen Anschaffungen“ oder einer „gemeinsamen Wohnung“. Dann sollte spätestens klar werden, ob ein Kinderzimmer eingeplant wird, ein Ankleidezimmer oder ein Hobbyraum.

Toxische Beziehung oder ganz normale Anpassungen?

Mit etwas Humor geht es leichter: pseudo-toxische Beziehung
Zunächst die Definition einer toxischen Beziehung:

Eine beteiligte Person unterdrückt die andere systematisch, um langfristig Macht und Kontrolle über sie aufrechtzuerhalten.

Das ist hart, und weil es so hart ist, sollte sich jeder und jede überlegen, ob das Wort „Toxisch“ („vergiftet“) angebracht ist. Inzwischen werden Bücher darüber veröffentlicht, jede „bessere“ Frauenzeitschrift veröffentlicht Artikel über das Thema und wer noch intensiver „am Ball“ ist, verkauft Kurse zum Thema.

Im Grunde ist es eine Variante der „häuslichen Gewalt“, und allein deswegen stören mich die vielen, giftigen Formulierungen der „toxischen Beziehungen“. Gewalt kann bekanntlich körperlich, emotional oder auch sozial ausgeübt werden. Und um sie geht es hauptsächlich.

Manipulative Beziehungen ohne das Wort „toxisch“

Man kann all diese Phänomene benennen. Man benötigt eine Manipulatorin oder einen Manipulator. Sodann benötigt man ein Defizit bei der Person, die unterdrückt werden soll. Nehmen wir mal an, sie würde ein Übermaß an Liebe, Zärtlichkeit, Zuwendung oder Sex benötigen. Dann ist sie oder er das geborene Opfer. Denn nun wird der Preis für die guten Dinge systematisch hochgesetzt. Das heißt. Du musst immer mehr „Wohlverhalten“ zeigen, um überhaupt noch etwas zu bekommen. Das alles ist aus der Sektenszene wohlbekannt - nur dass es hier zwischen zwei Personen abläuft. Bekannt sind auch in Bindungen an „Küsse und Schläge“ und Doppelbindungen (Doppelbotschaften) bei denen wir nicht wissen, wie wir uns am Ende verhalten sollen, um „weiterhin geliebt zu werden“.

Methoden von Frauen und Männern und Lösungen

Was sich dagegen tun lässt, ist umstritten. Die meisten Autorinnen/Autoren schreiben von Männern, die verdeckt, aber machtvoll handeln. Über Frauen, die mit verborgenen Botschaften (Doublebinds) und anderen Manipulationsmethoden arbeiten, hört man wenig. Die Gründe dafür sind bekannt: Die manipulierten Männer fühlen sich bloßgestellt, wenn sie sich als „Opfer“ outen.

In den meisten Fällen kann man sagen: Der Weg hinaus ist durch die Tür. Das heißt, zu gehen - ohne Rücksicht auf finanzielle, emotionale oder soziale Verluste. Je kürzer die Beziehung oder Ehe, umso leichter dürfte es jemandem fallen. Dennoch ist dies leichter gesagt als getan, denn sinnliche Bindungen haben ein sehr verworrenes Geflecht. Der Abschied kann also schmerzlich werden.

Kann man eine „toxische“ Beziehung auch fehlinterpretieren?

Oh ja, man kann. Denn heute gehen wir davon aus, dass beide Partner starke Persönlichkeiten sind, die eine Weile benötigen, bis die „Machtverhältnisse“ in der Beziehung geklärt sind. Das heißt, wann man der anderen Person folgt, wann man sie führen darf, und wann darüber verhandelt werden muss. Wenn jemand etwas durchsetzen will, dann hat dieser jemand ja Gründe dafür. Es können durchaus Gründe sein, die beiden dienen, und falls das so ist, so muss das Thema auf den Tisch. Dazu gehört auch, inwieweit beide einander Freiheiten gewähren, und wann und durch was die „Güter“ der Beziehung geschädigt werden können. Konkret: Wer darf wie viel des gemeinsamen Vermögens abschöpfen? (Oder: Wie weit darf das Konto zeitweilig überzogen werden). Dazu gehören auch die sozialen und emotionalen Ressourcen. Wie viel Aufmerksamkeit darf oder soll zum Beispiel auf weitere Personen verwendet werden? Wer gehört dazu und wann werden dadurch zu intensive Kontakte geknüpft? Oder ganz klar: Welche emotionalen Bedürfnisse deckt der Partner nicht ab? Und inwieweit wird toleriert, dieses anderwärts erfüllt zu bekommen? Und nein, es handelt sich dabei oftmals nicht um „sexuelle“ Bedürfnisse.

Kompromisse und Anpassungen sind nicht toxisch

All dies und noch viel mehr zeigt sich erst in der Beziehung. Themen wie Zuverlässigkeit, Eifersucht und Treue kann man solange „behandeln“, wie man will - es bleibt Theorie. Erst die tägliche Praxis zeigt, welche Interessen, Bedürfnisse und Emotionen wirklich durch die Beziehung abgedeckt werden. Und eben auch, inwieweit dabei Kompromisse möglich sind. Dazu gehört auch ein Begriff, der heute geächtet wird: „Anpassung“. In jeder Beziehung passt man sich mal mehr, mal weniger, an den anderen an. Das gehört zum sozialen Leben, ja, es ist eine der Bedingungen, überhaupt zu einem „sozialen Miteinander“ zu gelangen.

Reden wir noch kurz vom Gefühl der Abhängigkeit. Sie kann in jeder Beziehung zu jedem beliebigen Zeitpunkt ihrer Dauer auftreten. Mit zunehmendem Alter, dem Auseinanderdriften der Einkommen und der sozialen Umgebung und anderer Komponenten kann sich einer der Partner „abhängig“ fühlen.

Das Fazit der Überlegungen - toxisch oder nicht

1. Überlegt euch genau, ob ihr die Kraft habt, in euren Beziehungen standhaft, aber auch verhandlungsbereit zu sein, wenn es um das Abstimmen der Bedürfnisse geht.
2. Es gibt einen populären Mythos, dass nur Männer „manipulieren“. Alle Menschen manipulieren, nur unterschiedlich intensiv und mit unterschiedlichen Mitteln. Hinzu kommt: Wenn Frauen manipulieren, wissen sie es oftmals nicht einmal.
3. Lasst euch nicht einreden, dass Beziehungen „toxisch“ sind. In wirklich toxische Beziehungen seid ihr Übergriffe ausgeliefert, die ihr nicht mehr abwehren könnt.
4. Schützt und bewahrt euer eigenes Vermögen vor Übergriffen - finanziell, emotional und sozial. Das gilt unabhängig von „toxischen“ Beziehungen.
5. Falls sich herausstellt, dass ihr wirklich einer stark manipulativen oder gar sadistischen Person „aufgesessen“ seid - geht möglichst rechtzeitig weit weg von ihr.

Habt ihr etwas dazu zu sagen? Dann sagt es hier.
Weitere, ausführliche Informationen uns zuverlässige Quellen bei sehpferd
Bild: nach einer japanischen Zeichnung, gegen 1960.

Zwölf Gründe, masochistische Spiele einzugehen

Bei manchen Männern reicht ein Bild weiblicher Knie, um ihre masochistischen Gelüste wachzurufen
Die meisten bekannten Theorien über die Beweggründe der Masochisten wirken aufgesetzt. Kaum ein gesunder Erwachsener ist ein „Schmerzliebhaber“, weil er als junger Mensch „Schmerzen genossen“ hat. Das ist ziemlich absurd, denn sogenannte „Schmerzliebhaber“ lieben den Schmerz im Zusammenhang mit der Person, die ihn auslöst – mit all dem, was dazugehört. Es ist selten der Schmerz selbst, der erwünscht ist, sondern die gesamte Prozedur, das Spiel mit Ritualen, Umgebungen, Rollen und Situationen. In dieser Aufstellung wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um Vergnügungen, Herausforderung. Zwänge, Fetische oder andere Umstände handelt.

Eine Frau schilderte ihre Gelüste einmal so: (1)

Ich liebe alle Teile davon, die Vorbereitung darauf, das eigentliche Spanking, die Nachwirkung und alles, was ich ansonsten dabei fühlen kann. Ich genieße es, weil es mir erlaubt, die Kontrolle für ein paar Minuten aufzugeben, und ich mag das Gefühl, unglaublich intim dabei zu sein, wenn ich mit der Hand geschlagen werde.

Vergegenwärtigen wir uns kurz, welche Theorien insgesamt über den Ursprung der erotischen oder der übrigen eingeforderten Schläge existieren:

1. Die auf Freud basierende Theorie der Regression, das heißt, der Masochist will sich „zurück in die Vergangenheit“ versetzen und auf diese Weise noch einmal die „kindliche Abhängigkeit“ verspüren.
2. Die Theorie zahlloser modernen Autoren (oftmals keine Psychologen), die einen Vorgang während der Pubertät dafür verantwortlich machen, dass Schläge und Geilheit zusammenfinden.
3. Die intensive Beachtung, die der/dem Gezüchtigten zuteilwird, im Gegensatz zu den „grauen Mäusen“, die gar keine Zuwendung bekommen.
4. Ein spielerisches Verhalten, das in jedem Menschen angelegt ist, und dass ursprünglich dazu gedacht war, seinen Platz in der Hierarchie zu erkämpfen oder aufzugeben. (Rangordnung).
5. Die intensive körperliche Nähe bei bestimmten Formen der Schläge, besonders beim OTK-Spanking. (2)
6. Die Erfahrung, intensivere sexuelle Empfindungen zu entwickeln, wenn Schläge vorausgehen, etwas durch stärkere Durchblutung der Genitalien.
7. Die Lust, an einem Gefühlsfeuerwerk teilzuhaben, dass sexuelle wie auch nicht-sexuelle Komponenten enthält. Dazu ist mehr nötig als nur eine „Züchtigung“ - meist wir ein Ritual verlangt.
8. Die Hassliebe, also eine Gefühlsebene, auf der Lust und Hass miteinander konkurrieren, teils auch Scham und Begierde. (Symbolisch als "Küsse mich und Quäle mich" im Schlager verwendet.)
9. Nicht-sexuelle Gefühle wie die „Reue unter Tränen“ – also Schläge als Mittel der erwünschten „Vergeltung“. Manchmal wirken hier religiöse Motive nach, etwas, das sich die Schuld durch körperliches Leid tilgen lässt.
10. Die Lust daran, auf keinen Fall verantwortlich zu sein für das, was geschieht - auch ohne Regression. Die „Verantwortung“ wird zuvor symbolisch an den Partner delegiert.
11. Die Herausforderung, die einmal eingeleitete Züchtigung nicht ohne Verlust abbrechen zu können. („Wie lange halte ich durch“, etwa wie beim Leistungssport).
12. Das „Beiwerk“, wie Bühnenbild, Kostüme, Fesslungen Worte als Ritual zu genießen, in dessen Mittelpunkt der Masochist/die Masochistin steht.

Was jemand „wirklich“ fühlt, gehört zu den Geheimnissen, die nur derjenige kennt, der etwas dabei empfindet – und dies detailliert zu schildern, ist oft so gut wie unmöglich.

Hinweis für unsere Leser(innen):

Dieser Artikel ist ein Fragment und Teil einer Arbeit, die sich damit beschäftigt, ob es „Masochisten“ außerhalb der psychiatrischen Definition wirklich gibt und wie sie fühlen. Wer darüber schon geschrieben hat und viele Quellen kennt, darf sich gerne bei der Redaktion melden.

(1) Nicht verlinkbare Quelle, aber authentisch - im Original englischsprachig.
(2) OTK - "Over The Knee". auf deutsch etwa "übers Knie gelegt". Gilt unter Masochistinenn/Masochisten als intimste Züchtigung mit starken erotischen Reizen.
Einzellquellen werden hier bewusst nicht genannt. Wer einen der 12 Punkte bezweifelt, ist herzlich eingeladen, dies hier zu begründen.

Kann jede Frau eine Domina sein?

Kannst du streng sein?
Wie komme ich zu der Frage? Nun, die Schauspielerin Julia Fox (1,2) hat „aus der Schule geplaudert“. Nicht aus einem gewöhnlichen Klassenraum, sondern aus einer Nachbildung in einem Domina-Studio. Neben dem Klassenzimmer hätte es auch noch Klinikräume und speziell dafür ausgestattete Folterkeller gegeben. Was euch wie ein Märchen vorkommen mag, könnte durchaus realistisch sein: Die Wirkung der Dominanz ist von der schauspielerischen Kraft abhängig, und außerdem von der Kleidung und den Räumlichkeiten, die zur Rolle passen.

Die Dominatrix aus professioneller Sicht

Professionelle Domination - Schlagkraft und Präzision

Über die Frauen, die derartige Schauspiele anbieten, sind viele Mythen im Umlauf, zum Beispiel die Lifestyle-Domina, deren gesamtes Leben aus Dominanz besteht. Das hören die Klienten gerne, denn auch dies dient der vollständigen Illusion. In Wahrheit ist es eine Tätigkeit, die ein sehr flexibles Rollenverständnis voraussetzt: Ständig neue Situationen zu erfassen, sich auf andere Menschen mit abweichenden Wünschen einzustellen und dabei etwas zu tun, was als unweiblich gilt: Hart und konsequent zu dominieren, bis die Klienten (und vereinzelte Klientinnen) an die erhoffte Belastungs- oder Schmerzgrenze kommen.

Ein Mensch ohne Gefühl?

Ich weiß nicht, wie ihr euch das jetzt gerade vorstellt - aber auch diese Frauen haben einen echten Freund oder Lover, einen Ehemann und manchmal sogar Kinder. Sie führen also auch noch ein anderes Leben, und in diesem Leben sind sie eben keine „harten Frauen ohne Gefühle“ oder gar „Sadistinnen“.

Die Lust am Schauspielern

Zunächst mal: Es gibt Menschen, die Freude am Spielen und verkleiden haben und auch gerne „etwas sein wollen, was sie nicht sind“. Schließlich spielen sie ja nicht „sich selbst“. Wer keine Freude am Spiel hat, kann auch keine „Rolle verkörpern“. Nun aber kommt es darauf an, wie du „ethische Grenzen“ und „körperliche Schamgrenzen“ betrachtest. Auch dies müssen Schauspieler(innen) immer neu für sich selbst beantworten. Der Filmkuss ist das eine, ein gespielter Geschlechtsakt etwas noch Intimeres, und ein Peitschenhieb, der nicht wirklich stattfand, sondern dessen Folgen aufgeschminkt wurden, eine dritte Variante. Der Kinobesucher oder Fernsehzuschauer soll ja immer glauben, alles wäre „echt“.

Bei einer echten Domina ist dies anders - die Folgen sind ja nicht nur für ihren Klienten, sondern auch für sei selbst hautnah zu erleben. Da spielt also niemand, sich vor Schmerz zu krümmen - er tut es tatsächlich, auch wenn er zuvor darum gebettelt hat.

All dies ist nicht leicht zu ertragen, und tatsächlich ist dies ein Grund, warum Frauen den Beruf der Domina wieder aufgegeben haben.

Gut so weit? Dann reden wir von DIR - persönlich.

Die „eigentlichen“ Empfindungen und die private Rolle

Die Frage ist für dich als „ganz gewöhnliche Frau“: Wie lange kannst du deine „eigentlichen“ Empfindungen verbergen und nur „in der Rolle bleiben“?

Oder auch: Ab wann schämst du dich? Wie lange hält dein Panzer, den du für die Rolle brauchst? Und was ist hinterher?

Oh, damit ich nicht falsch Verstanden werde, eine Erklärung. Wir reden von Dir und deinem Liebhaber, Dir und deinem Ehemann oder Dir und einem Freund, der dich gebeten hat, für ihn die Rolle der dominanten Frau zu spielen. Es kann auch deine Freundin, deine Frau oder eine andere Frau sein, für die du die Rolle spielst.

Spiele mit der Domination – nichts Besonders mehr

Das ist nichts Besonderes mehr. Viele Frauen haben dominanten Gelüste, und es macht vielen wirklich viel Freude, sie zu erproben. Dem kommt eine andere Tatsache entgegen: Viele Frauen und Männer, die eine unterwürfige Ader haben, wollen die „Praxis“ mit Personen ausprobieren, zu denen sie Vertrauen haben.

Dies ist nicht der Ort, ethische Grundfragen dazu zu stellen oder gar zu beantworten. Jede und jeder muss wissen, die eigene Spielfreude geht und welche „Peinlichkeiten“ oder Schamgrenzen er/sie dabei überwinden will.

Ob du eine Domina sein kannst? Wahrscheinlich kannst du es und im nicht-sexuell geprägten Alltag hast du dich bestimmt schon mal „dominant“ durchgesetzt. Zum Beispiel, wenn dein Partner nur „zähneknirschend“ in etwas eingewilligt hat.

Wie DU „du selbst“ bleibst und was es zu Bedenken gibt

Ja, und nun? Dominanz ist kein Teufelswerk und nichts, was nur Frauen aus der Domina-Ecke beherrschen. Sie haben dir nur eines voraus: die Praxis. Und die Sicherheit, dass sie nicht mit dem Mann aufwachen werden, den sie in Handschellen gelegt und ins Gesicht gespuckt haben.

Oh, ich denke, ich habe genug geschrieben, oder? Lies den letzten Satz noch einmal, und du wirst wissen, ob die Domina-Rolle für dich infrage kommt oder nicht. Wenn dir das Spucken peinlich ist … setzt etwas anders ein, was du normalerweise nicht tun würdest.

(1) Blogbeitrag.
(2) Insider - Text weicht etwas ab.
Außerdem wurden mehrere Bücher und Internetbeiträge sowie weitere Fakten verwendet.

Drei Arten von Dating einfach und für DICH

Du bist eine Frau? Dann gibt es viele Möglichkeiten, wenn du an „ein Date“ denkst. Drei davon zeigen wird dir hier.
Viel Haut - das Sexdate

1. Dating „wegen Sex“

Wegen Sex zu daten, passiert immer öfter. Tust du es auch?:

Aussehen und Outfit: Entweder extrem offen und betont sexy (Sagt: Ich bin erfahren und ich will dich). Bei der Kleidung: knappes Top, kurzer Rock. Oder mädchenhaft und ein bisschen unsicher. Dann verspielt, Rock, Hemd oder Bluse. (Sagt: Ich will noch etwas bei dir lernen, zeig es mir).
Verbindlichkeit: Keine Verbindlichkeit – kann aber fortgesetzt werden.
Reden über: Nach kurzem Aufwärmen schnell zur Sache kommen und gemeinsam zu dem Ort gehen, an dem der Sex stattfinden soll.
Chancen: Bei nahezu 100 Prozent, wenn du eine Frau bist und dein Gegenüber ein Mann.

Zurückhaltend, auf innere Werte bezogen - je nach Situation auch elegant

2. Dating wegen Beziehung

Die traditionelle Art, einen Mann zu suchen

Aussehen und Outfit: wie eine Büroangestellte - hübsch zurechtgemacht und nett angezogen. Darf auch ein bisschen eleganter oder persönlicher sein, aber auf keinen Fall schlampig. Falls du zum Abend oder in ein Weinlokal eingeladen wirst: möglichst etwas eleganter. Wenn du (1) nicht ausschließt, eher etwas forscher.
Verbindlichkeit: Groß, weil es um die Zukunft geht.
Reden über: Lebens- und Zukunftsplanung „selbst“ und „miteinander“. Nicht zu sehr ins Detail gehen, und nicht zu weit in die Zukunft. Grundeinstellungen zum Leben nicht vergessen,
Chancen: Ja nach deinen Ansprüchen 1:5 bis 1:25.

Freizeit - T-Shirts immer ohne Aufdruck

3. Dating wegen Spaß und Freizeit

Die unverbindliche Art, etwas miteinander zu tun

Aussehen und Outfit: sportlich, simpel, „Casual“, z. B. Jeans und T-Shirt. Bei solchen Dates ist die Kleidung sehr variabel, aber wenn du auch (1) oder (2) willst – bitte dort nachsehen.
Verbindlichkeit: Ziemlich gering, stark davon abhängig, wie man sich bei Hobby, Sport und Spaß nahekommt.
Reden über: Hobby, Sport, Musik, andere Vorlieben. Wichtig: Wenn du auch (2) willst, ist es gut, das Thema Spaß und Freizeit“ schnell zu verlassen.
Chancen: Hoch, wenn weder (1) noch (2) zählen.

Gefällt dir, was wir hier „schnell und simpel“ und ohne viel „Herumzureden“ schreiben? Dann sag es uns. Und natürlich auch, wenn nicht.