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Kann es richtig sein, sich als Sklavin zu verdingen?

Ist die freiwillige Versklavung eines Menschen wirklich erstrebenswert? In einem Artikel des Magazins „Jetzt“ wir die Frage bejaht. Und doch bleibt ein ungutes Gefühl: Ja, du willst jetzt seine Sklavin (oder ihr Sklave) sein. Aber was ist, wenn sich irgendetwas in den Relationen verschiebt? Wirtschaftlich, sozial, finanziell, mental?

Dann geht die dominante Person fröhlich pfeifend ihrer Wege und sucht sich jemand neuen, um zu spielen und daraus Realitäten zu schmieden. Und die devote Person? Die liegt dann wie ein Käfer auf dem Rücken und hofft, dass sie nicht gefressen wird.

Anderer Meinung? Wir hören!

Wie viel Erniedrigung brauchst du in der Liebe?

Du musst nicht so extreme Gedanken haben, um hier mitreden zu können
Erniedrigung ist zweiseitig. Mal wollen wir sie lustvoll erleiden, mal gewinnen wir Lust daran, sie auszuüben. Und mal erschrecken wir vor dem Gedanken, überhaupt solche Gelüste zu haben. Natürlich kann es sein, dass du sie nie hattest und empört bist … aber dann lies einfach woanders über die Liebe.

Frau Katze sucht sich ihre Lover selbst – und obgleich sie weiß, dass ihr dann die Erniedrigung droht und sie gellende Schmerzlaute in die Frühlingsnacht hinein schreit, gibt sie sich dem Kater hin. Die verstören Anwohner der Vororte erschrecken bisweilen und öffnen die Fenster weit, um zu sehen, was dort Furchtbares geschieht, und Kinder fragen manchmal, warum die Katze so erbärmlich schreit, als würde sie unter Folterqualen leiden.

Auch Frau Mensch folgt dem Ruf der Natur. Sie möchte, dass sie dieses sonderbare Lustgefühl mit einem Mann erlebt, will die Höhepunkte ihrer Lust gemeinsam genießen. Und sie wünscht sich, dass der Fluss warmer Spermaflüssigkeit just in dem Moment einsetzt, da sie die spitzen Schreie ihrer Wollust gegen die Schlafzimmertapeten schmettert.

Vanille und Zimt, schlecken und schlecken lassen?

Nicht jede „Frau Mensch“ fühlt das Gleiche. Anders als Frau Katze kann Frau Mensch ihr Liebesleben „ganz gewöhnlich“, aber auch „ganz anders“ gestalten. Wir können brav in „Vanille und Zimt“ machen, am Mann lutschen oder an uns lutschen lassen, die Augen leuchten lassen und den Lover ins Öhrchen beißen und ihm dann einflüstern, wie toll er war.

Pfeffer und Chili? Schmerzlüste und Unterwerfungen?

Wir können aber auch „Pfeffer und Chili“ wählen, uns als Herrscherinnen aufspielen oder als Sklavinnen, als Erzieherinnen oder als Zöglinge. Die Rolle erlaubt uns, etwas zu sein, was wir nicht wirklich sind. Zum Beispiel die grausame Frau Königin, die Schönste hier. Wir können mit dem spitzen Absatz unserer Schuhe auf der nackten Haut eines elendiglichen Männer-Wurms schmerzhafte Markierungen aufbringen. Wir können aber auch unterwürfig wie eine eine Hündin auf dem Boden kriechen, ein Hundehalsband tragen und rote Grütze mit Vanillesoße aus dem Fressnapf schlecken.

Alles hat sich verändert - die Lust ist unter uns

Mittlerweile wissen wir, wie viele unserer Schwestern ähnliche Gelüste oder wenigstens Träume haben, ja, wir haben erfahren, dass sie eigentlich ganz gewöhnlich sind. Doch wir haben auch erlebt, wie wenige von uns sich wirklich auf das Spiel mit der erotischen Erniedrigung einlassen, egal, in welcher Rolle.

Wenn wir alles können, warum probieren wir es nicht? Ich habe viele Frauen gefragt, und einige davon haben durchaus „schmutzige“ Fantasien. Gewollt hätten sie manche Dinge schon – nur getraut haben sie sich halt nicht. Vor allen Dingen, so haben sie gesagt, nicht mit dem „eigenen“ Mann, schon gar nicht, wenn sie Kinder haben. Was soll der Ehemann denn von der Mutter seiner Kinder denken, wenn sie plötzlich so seltsame Gelüste entwickelt?

Manchmal sehe ich geheime Tagebücher, in denen erotische Fantasien angedeutet oder beschrieben werden. Sie wurden nicht wirklich erlebt, dazu sind sie viel zu plakativ. Doch warum wurden sie dann aufgeschrieben? Weil wir sie entbehren, aber nicht mutig genug sind, sie auch zu erproben?

Was ist nur mit uns los? Wir versinken gerne in der süßen Schlagsahne der romantischen Liebe, über die wir eigentlich längst hinaus sind. Warum kosten wir eigentlich so selten von der scharfen Süße eines Currygerichts? Warum beherrschen wir nicht, wenn uns danach ist, und warum bitten wir unsere Lover nicht darum, uns zu erniedrigen, wenn es uns doch Lust verschafft?

Es gibt viele Antworten auf diese Frage, aber nur wenige davon sind ehrlich. Als ich diesen Artikel zum ersten Mal veröffentlichte (1) , waren die „Shades of Grey“ noch nicht geschrieben, und die „Studie zur Normalität“ gab es ebenso wenig.

Heute frage ich also aufs Neue: Wie viel erotische Erniedrigung tut euch gut? Und findet sie in der Fantasie oder im Rollenspiel statt? (Ich hoffe, ihr erlebt sie niemals in der Realität). Und wie oft habt ihr euch gewünscht, einmal euren Lover erotisch zu erniedrigen? Waren es Träume? Oder habt ihr wirklich damit gespielt?

Ich weiß ja mittlerweile, wie still ihr werden könnt, wenn ich euch solche Fragen stelle. Aber schön wäre es eben doch, eine Antwort zu bekommen.

(1) Hinweis: Dieser Artikel erschien in ähnlicher, aber deutlich kürzerer Form im Magazin „Mehrhaut“ im Jahr 2011.

Mail zu diesem Thema? Dann bitte an:

Liebe Woche – süße Lust unter der Haut und so

Ein kleiner Teller mit scharf gewürzten Wahrheiten gefällig? Dann lest mal, warum ihr euch einen Lover gönnen solltet, wenn ihr über 40 seid … oder über 50, dann ist’s besonders lustvoll. Versprochen.

Lesbische Liebe wird entweder „auf schön“ fotografiert oder „auf geil“, aber selten „auf Kontrast“. Wir haben etwas Interessantes dazu gesehen.

Gebhard hat was „Ernsthaftes“ zu unserem Magazin beigetragen. Er sagt, warum man eigentlich nicht „authentisch“ sein kann – und überhaupt – hattet ihr nicht eure geilsten Erlebnisse mit Partnern, die euch ein paar Illusionen geschenkt haben? Na?

Und wie sieht euer Partner / eure Partnerin "unten herum" aus?

Vielleicht solltet ihr mal danach gucken, was ihr wirklich von euren Partnern wisst – unter der Kleidung ist die Unterwäsche, und wenn die runter kommt, ist da die Haut. Und unter der Haut? Habt ihr schon mal eure Frau / euren Mann bei Licht mit … nun ja, allem gesehen, was sie/er normal nicht vorzeigt? Wir haben mal geguckt, wie geheim die Vagina noch ist. Und wo war sie doch noch, die Klitoris?

Ich sag das nicht, weil ihr Voyeure werden sollt, sondern weil Wissen manchmal mehr nützt als „mühsam Erfummeln“.

Wir haben es auch mit der Moral: Wenn junge Frauen von alten Drecksäcken zu Sklavinnenverträgen überredet werden, dann ist das einfach nicht zu ertragen. Die Liebe Pur hat davor gewarnt.

Ansonsten: viel Glück bei Lust und Lieb in der kommenden Woche – gleich ob bei hellem Licht oder bei Mauschelbeleuchtung.

Das ungewöhnlich selbstbewusste, recht unartige Mädchen

Verloren auf einem rostigen Schiff ...


Das ungewöhnlich selbstbewusste, recht unartige Mädchen

1. Kapitel

Die in Teile zerlegte Kristina will sich nicht zusammenfügen lassen


Am Anfang war alles wüst und leer. Dann drangen Stoffe in ihr Blut ein, die ihr Körper noch nicht kannte. Brüste wuchsen, und periodisch floss Blut. Das Gemüt wurde wirr, der Finger fand den Ort, an dem sich die Lust beliebig oft erzeugen ließ, und schließlich gab es dann jenen jungen Mann, mit dem sie’s tat. Diese Sache war, wie üblich, nicht sehr angenehm. Aber Freundinnen sagten ihr, dies würde schon werden. Später, wenn sie wirklich erwachsen würde.

Sie hatte irgendwann, irgendwie und irgendwo, einen Mann getroffen, der sie vor dem Sex und manchmal während der wirklichen heißen Phase auf den nackten Hintern schlug. Ich glaube, ihr kennt das: Ihr seid kurz davor zu „Kommen“, aber da fehlt noch der letzte Kick. Und tatsächlich konnte sie dann und wann anschließend zu einem Orgasmus kommen.

Allerdings war dazu noch der Gedanke nötig, heftiger geschlagen zu werden. Dann war sie das Opfer von Seeräubern, die sie an einen Mast fesselten und sich an ihren Schreien ergötzten, wenn sie geschlagen wurde. Sie stellte sich vor, dass nun der letzte, heftige Schlag folgen würde und wenn sie dies tat, konnte sie damit rechnen, dass sich ihr Orgasmus nun lösen würde. Fast überflüssig zu sagen, dass dazu eigentlich kein Mann nötig war. Nach und nach reichte eine geschickte Kombination von heißen Gedanken und heftiger Stimulation, um in die „süße Agonie“ zu verfallen.

Gelegentlich schämte sie sich dessen, was sie tat. Sie hatte während der Pubertät Bücher gelesen, dies ihr nahebrachten, es sei zwar nicht schädlich, zu masturbieren. Doch müssen ein junges Mädchen immer die Gedanken kontrollieren, die sie dabei habe. Wenn sie dabei an schöne, romantische und angenehme Dinge denken würde, so sei das Masturbieren kaum schädlich … jedoch … die Gefahr für ihr Gemüt läge in den Vorstellungen von Perversionen.
Sie vermutete, dass die Piraten wohl einem solchen Bild entsprechen würden, und erst recht die Fesselung an den Mast und die verabreichten Schläge.

Die Autoren des Buches rieten dringend dazu, einen Arzt aufzusuchen, falls solche Gedanken auftreten sollten. Es würde ein Mittel dagegen geben, sicher. Der beste Psychotherapeut war gerade gut genug.

Also ging sie zu Frau Doktor Dolores Patricia B., die abseits der großen Stadt in einer feudalen, von einem Rosengarten umgebenen Villa hauste und praktizierte. Nachdem sie hartnäckig leugnete, jemals geschlagen, genötigt oder vergewaltigt worden zu sein, war die vorläufige Vermutung klar. „Passive Algolagnie“, zu deutsch „Schmerzgeilheit“, im Lexikon der allgemeinen Begriffsverwirrung auch „Masochismus“ genannt. Ob es sich möglicherweise um eine dissoziative Persönlichkeitsstörung handelte, wollten Frau Dr. B. offenlassen – hätte sie jedoch die Umstände gekannt, die Sie,liebe Leserin, lieber Leser, nun kennen, so wäre sie untrüglich auch auf diese Seite des Persönlichkeitsbildes gestoßen, das für einen Therapeuten viel interessanter ist.

Nachdem Dr. B. sie inmitten des Rosengartens über die Möglichkeiten einer vollständigen Heilung aufgeklärt hatte, die sie für dringend geboten hielt, war sie zunächst völlig verwirrt. Zwar sei sie ein leichter Fall, aber wenn sich ihre paraphilen Vorstellungen etwa in die Ausführung derselben wandeln würden, sei sie in der Gefahr, der bestehenden emotionalen Verirrungen noch weiter zu vertiefen, was zweifelsohne schwerwiegende Konsequenzen hätte. Im Übrigen, und dies hatte Frau Doktor mehrfach betont, sei es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass sie während ihrer Kindheit, Pubertät oder gar noch danach nicht geschlagen oder missbraucht worden sei. Es gäbe da den Vorgang der Verdrängung, und genau jenem müsse man auf die Spur kommen, wolle man einen Heilungsprozess einleiten.

Sie hatte vorher schon geahnt, dass Dr. Freud ihre potenzielle Therapeutin nachhaltig beeinflusst hatte. Dieser war jedenfalls, so ihr Schulwissen, der Meinung, dass man in der Kindheit graben müsse, um den gegenwärtigen Malaisen auf die Spur zu kommen. Und sie würde über ihren Vater sprechen müssen. Jede Frau, die irgendwie und irgendwann eine Macke entwickelte, wurde nach dem Verhältnis zu ihrem Vater gefragt. Nicht, dass sie dies schreckte. Aber sie hielt alles, was ihre Familie anging, für privat. Und sie sah nicht ein, über ihren Vater zusprechen, oder sonst einen Ahnen, Verwandten, Hausgeist oder Liebhaber.

Sie fuhr mit der Straßenbahn in die Innenstadt, setzte sich in ein Café, bestellte sich ein wahnsinnig kalorienreiches Stück Buttercremetorte und einen Cappuccino mit reichlich Zucker und dachte nach.

Wie so oft meldeten sich zwei winzige Stimmchen in ihr, die sie nur zu gut kannte: „Kristina“, sagte das eine zu ihr, „vertraue Frau Doktor und werde wie ich – ein Engel reinen Herzens. Du wirst niemals einen guten Ehemann bekommen und heiraten, wenn du solche Gelüste hast.“

Kristina – oh ja, das war der Teil in ihr, der brav Klavierstunden genommen hatte und sich bei Tisch zu benehmen wusset. Doch sie war nicht nur Kristina, sie war auch Kiki, und mit ihr sprach stets das Stimmchen, aus dem anderen Ohr: „Kiki, du wirst dir doch nicht etwas austreiben lassen, was du noch nicht einmal richtig genossen hast? Erinnerst du dich nicht mehr, wie viel Gruselvergnügen du an den Geschichten von Lizzie hattest, diesen Geschichten über die Seereise der zukünftigen Sklavinnen für den Sultan, aus dessen Harem es kein Zurück gab?“

Das Buch aus dem viktorianischen England war ihr in London in die Hände gefallen. Die Kassiererin hatte sie so merkwürdig angesehen, als sie es bezahlen wollte: „Are you sure?“, und als sie es später in der U-Bahn aufschlug, wurde ihr bewusst, warum. Das Buch handelte von lustvollen Strafen und schmerzhaften Vorbereitungen auf das Leben einer Sklavin in Arabien. Erst hasst sie, es das Buch zu lesen. Dann liebte sie einzelne Passagen, und schließlich verschlang sie das Buch in drei Nächten, immer wieder unterbrochen von der Faszination, der sie sich mehrfach körperlich hingab.

Sie war Kiki, wenn sie sich in die Trance der Lust versetzte. Und sie war Kristina, wenn sie ihre Mutter am Rand der Schwäbischen Alb besuchte. Und im Alltag? Da war Sie Krista – selbstbewusst, konsequent und ab und an ein wenig skrupellos, wenn es den Erhalt ihrer Position ging.

Brav und wollüstig, konsequent und dann und wann ein wenig brutal – wie passte das zu ihren Fantasien? Nachdem sich Engelchen und Teufelchen verabschiedet hatten, das zweite Stück Cremetorte gegessen und der zweite Cappuccino getrunken war, faste sei einen Entschluss: Sie würde für den Moment auf Dr. Freud und Dr. B. verzichten. Denn wenn sie schon therapiert werden müsste, so schloss sie messerscharf, dann könnte sie sich vorher auch noch ein paar einschlägige Erfahrungen gönnen. Es würde die Sache nicht verteuern und hätte den Nutzen, wirklich zu wissen, worüber sie dann spräche.

Hinweis:

Diese Geschichte ist reine Fiktion. Sie hat weder etwas mit meinem eigenen Leben zu tun, noch wurde sie anhand des Lebens existierender Personen nacherzählt. Etwaige Ähnlichkeiten wären der reine Zufall.

Wie soll es weitergehen? Schlagen Sie vor, schreiben Sie mit oder warten Sie einfach ab, was anderen dazu noch einfällt …

Haben Frauen, die „Fifty Shades of Grey“ lesen, den besseren Sex?

Grau mit Schattierungen von Rosa: Bringt das mehr Lust?

Den meisten wirklich intelligenten Menschen sträuben sich die kleinen Nackenhaare, wenn sie die „Fifty Shades of Grey“ lesen. Nicht wegen der Sexszenen oder den Peitschenhieben, sondern weil das Buch so schrecklich schlecht geschrieben ist. Möglich, dass manche Frauen "mittleren Alters" diese Gefühle nicht an den Nackenhaaren spüren. Mummy-Porn ist eben für Frauen gedacht, die über 35 sind, und bislang nicht einmal wagten, erotische Träume zu haben, weil angeblich auch keine ihrer Freundinnen welche hatte.

Der Buchhändler freut sich über neugierige Damen

Seither freut sich der örtliche Buchhändler (wie alle anderen Buchhändler in Deutschland auch) nicht nur über weibliche Edel-Porno-Leser, sondern auch darüber, dass die Beratungsliteratur anschwillt. Plötzlich scheinen Tausende von mittelmäßig intelligenten, aber umso neugierigeren Frauen mittleren Alters daran interessiert zu sein, wie sie ihr Sexleben anheizen können.

Endlich darf frau beim Damenkränzchen über Sex reden

Und wenn möglichst viele Frauen möglichst ähnliche Bücher lesen, dann darf man sich beim Damenkränzchen auch endlich darüber unterhalten, was wiederum nach sich zieht, dass eine „neue Qualität Wahrheit“ entsteht. Und die heißt: Es mag ja nicht alles wahr sein, was in den „Shades of Grey“ steht, aber diese Beratungsliteratur, die fußt doch auf Fakten.

Vibratoren vereinen alle - Strafpeitschen weniger

Nun wissen wird aus den Kreisen der „Spielzeughersteller“ und der Vertriebsfirmen von Erotik-Artikeln, dass nicht nur mehr gelesen wird, sondern auch gekauft. Von ganz gewöhnlicher frivoler Reizwäsche über schicke Outfits für Sklavinnenrollen aller Art und von „Anfänger Bondage Sets“ bis zur Strafpeitsche für unartige Bedienstete. Und natürlich: Vibratoren. Denn wie hieß es schon bei der Circe? „Ja, ist wahr, man zaubert besser oft allein, fällt was ausm Ärmel, steckt man’s wieder rein.“ (1)

Mit anderen Worten: Frau kann sich auch selbst mehr Lust bereiten – und möglicherweise macht ihr dies mehr Vergnügen als den Hintern versohlt zu bekommen.

Ein guter Herr ist schwer zu finden

Bleiben wir mal bei den Shades of Grey: Um sich wirklich lustvoll zu unterwerfen, braucht man einen Partner, der ebenso cool wie liebevoll seine Rolle spielt. Und gegen Ende eben auch noch Lust darauf hat, nunmehr die Rolle zu wechslen und ihr den „Hengst zu machen“. Freilich ist das nicht alles: Ist die Spielstunde vorbei, muss er sich wieder um die tropfende Heizung kümmern. Solche Männer gibt’s allerdings nicht ohne Mühe: Da muss die Dame schon allerlei in die Waagschale werfen, um überhaupt „genommen“ zu werden.

Den Lover in die Wüste schicken?

Bevor ich vergesse, dies zu sagen: Ein Drittel der Frauen, die angeblich zuvor „Shades of Grey“ gelesen hatten, schickten Ihren bisherigen Lover hernach in die Wüste. Ich nehme mal scharf an, dass der Nachschub an willensstarken Peitschenschwingern und geilen Hengsten nicht so richtig gelappt hat. Aber zumindest für ekstatische Orgasmen gibt es ja Vibratoren. Bei denen funktioniert ja auch die „Technik“ immer – was bei Männern nicht so sicher ist. Und überhaupt – Männer – nur knapp ein Viertel der Frauen erwarten von penetrativem Sex überhaupt einen Orgasmus. Ob’s nach einem Hinternvoll besser funktioniert?

Ich tippe mal darauf, dass es unter ausschließlicher Verwendung eines Vibrators ausgesprochen entspannter klappt.

Referenzen:

Via Cassy.
Mirror (UK)
Daily Mail
(1) Zitat aus "Circe" von Friedrich Hollaender.

Liebe Pur