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Der Mann: Schier Muskeln und Samenstränge?

Kunstvoll beschenkt - kommt immer gut an ...
Ein richtiger Kerl, so will eine Volksweisheit wissen, bestehe aus „schier Muskeln und Samensträngen“. Doch woraus besteht die „männliche Sexualität“ wirklich? Ist die Sicht jener Frauen richtig, die einen starken Mann wollen, der seinen Penis zu nutzen und seine Prostata zu beherrschen weiß? Und wie ticken eigentlich Männer wirklich? Wollen sie sich auf dich stürzen und dir „den Hengst machen“? Und mal umgekehrt gefragt: Was hältst du davon, dann die Stute zu sein?

Keinen hochkriegen oder schwanzgesteuert sein?

Die Wahrheit ist: Männer ticken kompliziert. Jeder Mann hat schon mal befürchtet, „keinen hochzukriegen“. Einmal, weil er gelernt hat, auf keinen Fall „schwanzgesteuert“ vorzugehen und Frauen nicht einfach als Objekte anzusehen. Und dann, weil sich plötzlich irgendetwas in seinem Hirn „dazwischengeschoben“ hat – eine Barriere, die er noch nicht kannte. Was ist also wahr am der Theorie, dass Männer „schwanzgesteuert “sind?

Erregen - abregen - erregen - bis mal etwas "läuft"?

Ja, es ist wahr – Männer werden schnell erregt. Aber wenn sich dann nicht alsbald eine Gelegenheit ergibt, die diesen Zustand aufrechterhält, wird der Penis auch wieder schlaffer. Denn der Körper will absolut nicht einsehen, auf Dauer den erigierten Penis vor sich herzuschieben. Und in normalen Situationen ist es ja nicht unbedingt sofort möglich, den Reißverschluss zu öffnen oder sich denselben öffnen zu lassen. Also muss die Erregung erst mal zurückgefahren werden. Und dann wieder hoch. Und dann noch mal zurück, weil der Mann ja nicht mit der Tür ins Haus fallen will. Und wenn dann endlich der BH fällt und das Kätzchen gezeigt wird, ist noch lange nicht klar, ob der Mann nun „dran“ ist. Wobei’s nun schwieriger wird: Wozu der Mann nun auch aufgefordert wird, es wird ihn erregen. Schon wieder. Und er hofft, dass die Erregung bleibt und der Penis nicht sagt: Ey, Mann, ich sitz hier noch in deiner Hose fest, jetzt hab‘ ich aber keine Lust mehr … .

Vergessen wir den Penis für einen Moment und schauen wir mal, wie der Mann alternativ tickt.

Sieben erogene Zonen bei der Frau, eine beim Mann?

Eine Dame, die sich selbst als gebildet bezeichnen würde, sagte mir vor längerer Zeit: „Weißt du, Männer haben nur einen erogenen Körperteil, aber Frauen haben mindestens sieben.“ Ich weiß nicht, wo sie die Sieben verortet hat, aber ich dachte: «Ach, liebe Dame, wenn du wüsstest, wo Männer überall „erogene“ Zonen haben … »

Also, es ist nicht immer der Penis. Er ist deswegen so beliebt, weil er als dicker, festfleischiger und erigierter Körperteil immer wieder nachgefragt wird. Kein Mann will sich nachsagen lassen, „einen Winzigen“ zu haben oder „einen zu Weichen“ zu haben. Und das Zweite ist: Eben dieser Penis muss nicht unbedingt mit ruckartigen Bewegungen am Unterleib genutzt werden.

Passive Lüste - viele Männer sind froh, wenn sie solche Geschenke bekommen

Viele Männer sind sehr froh darüber, wenn sie „passiv“ behandelt werden. Sie liegen gerne auf dem Rücken, wenn dort „etwas“ mit ihnen geschieht. Das Einzige, was sie erwarten, ist etwas sinnliche Routine. Die Abneigung der Männer gegen sogenannte „Handjobs“ beruht vor allem darauf, dass nur wenige Frauen die Techniken beherrschen, die dazu nötig sind – aber das ist sicher nicht die einzige Möglichkeit einen Mann „passiv“ zu beschenken.

Wir schreiben ja immer, dass die Vorgänge zwischen sehen, fühlen und ein paar „Zugaben“ aus dem Gehirn die eigentliche Lust bereiten. Dabei zählt deshalb nicht so sehr, wo und wie du ihn „behandelst“, sondern ob er dabei zu einer Luststeigerung kommt – eine, die er sich selber nicht bereiten kann.

Experimentiere mit ihm - und dann zeig ihm, wie der dich reizen soll

Finde einfach heraus, wo er wirklich sensibel ist: Es gibt nicht nur seinen Penis. Die gesamte Region des Damms ist ausgesprochen sensibel, seine Lippen und seine Zunge sind (nicht nur aktiv, auch passiv) extrem reizbar, und viele Männer mögen auch, wenn ihre Brustwarzen gereizt werden.

Ich denke, du verzeihst mir, wenn ich mit der Sprache etwas zurückhalte – was wir sagen wollen, ist nur: entdecke seine sinnlichen Stellen und schenke ihm Lust – und dann zeig ihm, wie er die selber Lust schenken kann.

Dating – wollen alle Männer ihre Dates vernaschen?

Nicht nur Männer sind lustvoll bei Dates ...
Legende oder Tatsache? Angeblich treffen Männer nur deshalb Frauen, um Geschlechtsverkehr mit ihnen zu haben. Wir haben uns umgehört - und Belege dafür gefunden, dass Frauen wie Männer gerne Naschen.

Eine Dame hat mir vor Jahren einmal erzählt, dass all die Männer, die sie kennenlernte, nichts anderes wollten, als sie zu vögeln, wenn sie sich mit ihnen verabredete. Es konnte nicht an ihr liegen: sie war eine mäßig attraktive Endfünfzigerin, trug keine allzu „verheißungsvolle“ Kleidung, hatte keine begehrlichen Schlafzimmeraugen und rutschte auch nicht voller Erwartung auf dem Kaffeehausstuhl herum.

Eine etwas jüngere Mathematiklehrerin, damals so gegen 30, vertraute mir an, dass sie sich immer darauf vorbereiten wäre, den Mann nach dem Date zu sich zu nehmen und sich von ihm vögeln zu lassen. „Wenn er mir gefällt“, sagte sagte sie, „warum dann nicht?“

Als ich eine Frau von geringerer Bildung einmal fragte, ob sie üblicherweise noch Sex nach einem Date anbieten würde, sagte sie leichthin: „Ich bin nicht prüde. Und als 'Dankeschön' biete ich ihm mindestens einen Handjob im Auto an, wenn ich nicht möchte, dass er in die Wohnung kommt.“

Fragt mich nicht, warum. Es gibt Routinen, die man nicht verstehen muss. Und eine davon besteht darin, Sex zu erwarten (oder wenigstens einen BJ oder Handjob) oder sich (auf der anderen Seite) genötigt zu fühlen, sich „irgendwie erkenntlich zu zeigen.“

Frauen verlangen nie nach Sex – es sei denn, sie täten es

Frauen würden nie nach Sex verlangen“, behauptete die zuerst erwähnte Dame – nun gut, jedenfalls behaupteten das die übrigen Damen ihres gehobenen Kaffeekränzchens.

Nehmen wir mal an, diese irrigen Meinungen gründeten sich – zumindest mental – auf die 1960er bis 1980er Jahre.

Doch dann geschah etwas höchst Eigenartiges. Mehr und mehr Männer kamen von Dates zurück und erkannten verblüfft, dass es der Frau, mit der sie sich trafen, nur darum gegangen sei, Sex zu bekommen. Dabei sei dies aus ihren Annoncen oder (späteren) Profilen nicht hervorgegangen – der Mann habe also davon ausgehen müssen, dass eine Beziehung gesucht würde.

Manche von ihnen konnten sich aus gesellschaftlichen Gründen „nicht leisten“, einen Mann nur zum Vögeln zu suchen. Das betraf besonders ledige Akademikerinnen in Kleinstädten. Andere wollten einfach keine Bindung, weil das nicht in ihren Lebensentwurf passte. Und wieder andere waren schlicht und einfach verheiratet und wollten aufregende Liebesabenteuer erleben.

Schließlich gab es Frauen, die unbedingt ein paar „Dinge“ mit einem Fremden ausprobieren wollten, bevor sie diese ihrem Ehemann oder ständigen Lover in Perfektion präsentieren würden.

Die Strategie ist nicht neu - erst mal eine Kostprobe nehmen

Übrigens ist diese Strategie nicht ganz neu – sie wurde schon vor mehr als 100 Jahren von emanzipierten Frauen erprobt. Damals ging es noch darum, überhaupt erst einmal auszuprobieren, wie sich ganz gewöhnlicher Sex anfühlt. Der spätere Ehemann schöpfte meist keinen Verdacht und war froh, eine Frau vorzufinden, die angstfrei und zugänglich war. Was damals wirklich in „Hochzeitsnächten“ mit den entsprechenden „unbescholtenen“ Frauen geschah, ist nicht druckreif – und eines der traurigsten Kapitel der bürgerlichen Epoche. Es war zumeist eine entsetzliche Qual, in der alles andere als Freude aufkam.

Heute? Die Frage nach Sex ist nicht ungewöhnlich

Im Grund können Frauen und Männer dieser Tage froh sein, dass die Sex-Frage offen gestellt werden kann und weder als „selbstverständlich“ vorausgesetzt wird, sich mit Sex zu bedanken noch empört zu sein, wenn die Frage aufkommt.

Alle hier geschilderten Aussagen wurden glaubwürdig belegt. Die historische Schilderung kann in der Novelle "Nixchen" nachgelesenen werden. (Autorin Helene Keßler), 1904. Unter dem Pseudonym „Hans von Kahlenberg“ veröffentlicht.

Sind ältere, lustvolle Frauen wirklich extrem begehrt?

Ideale Begegnung oder unpassende Begierde?
Schauen wir uns zunächst einmal den Markt der Begierden an. Die reife Frau, die weiß, wie einen Mann erstens sexuell und zweitens auch sonst begeistert, ist immer begehrt. Je weniger Kontakte Männer zu gleichaltrigen Frauen aufbauen konnten und je häufiger sie „angeblitzt“ sind, umso mehr drängt es sei, sich nach reifen Frauen umzusehen.


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Escort-Kultur als Maßstab?

Beginnen wir mit der professionellen Seite: „Ältere“ Escortfrauen, also solche, die deutlich über 35 sind, werden offenbar eher von Männern gewählt, die eine Frau mit Bildung schätzen – und zwar in Körper, Geist und Psyche. Sie glauben, dass sie eine Frau vorfinden, die erfahren, sinnlich, unprätentiös, zugänglich und kommunikativ ist. Dazu heißt es in einem Blog:

Frauen in meinem Alter sind bei Männern jeden Alters beliebt – das zeichnet uns aus. Manche ältere Herren wollen zumeist sehr junge Frauen, um sich mit ihnen zu zeigen. Aber eine Frau über 40 kann jedem Mann etwas bieten.


Was uns der Alltag lehrt - die Lage der jungen Männer ist nicht einfach

Kommen wir von den „Höhen und Niederungen“ der Escort-Kultur zurück zum Alltag. Jeder junge Mann von 21 – 25 Jahren weiß, dass er es schwer hat, einer jungen Frau zu imponieren – mal wegen der fehlenden Reife, mal wegen der noch nicht abgeschlossenen Karriereplanung. Männer zwischen 26 und 30 stehen ebenfalls in scharfen Wettbewerb, und wenn sie 31 Jahre oder älter sind, dann stellen potenzielle Partnerinnen sie - offenkundig oder verdeckt - die Frage nach der Familienplanung.

Wollen die jungen Männer wirklich so behandelt werden? Erst werden sie abgewählt, weil sie zu unreif sind oder nicht genug verdienen, keinen akademischen Grad erreicht haben oder sonst etwas in der Art – und dann, wenn die Torschlusspanik einsetzt, soll unbedingt bald ein Kind gezeugt werden?

Mal aus der Ferne betrachtet: Welchem Mann macht denn Freude, nach diesen Kriterien „gekauft“ oder „sitzen gelassen“ zu werden?

Wer die reife Frau bevorzugt ...

Hier nun kommt die reife Frau ins Spiel. Sie hat schon dann und wann eine Zukunft gehabt, die heute Vergangenheit ist. Sie hat sich schon Männer aller Art ins Bett geholt und ist nicht mehr überrascht von ihren Wünschen und Vorstellungen. Und wenn sie dazu bereit ist, dann bekommt ihr „Mann auf Zeit“ alles, was er will.

Ich glaube (kann es aber nicht beweisen), dass die meisten jungen Männer schon einmal in der Situation waren, „beinahe“ einer „MILF“ oder einer „Cougar“ ins Netz zu gehen, dann aber von ihrem Alter schockiert war. Es kostet den jungen Mann also tatsächlich oft Überwindung, zu einer Frau ins Bett zu steigen, die nahezu doppelt so alt ist wie er selbst. Diejenigen, die es taten, sind später zumeist überrascht, wie sinnlich und verständnisvoll diese Frauen waren.

Für beide – für die Frau, die ab 50 zumeist auch gegen das Altern kämpft wie auch für den jungen Mann, der sich ein wenig schämen mag, keine jüngere Partnerin zu finden, kostet der erste Schritt Überwindung. Doch wir hören immer wieder, dass diese Widerstände durch eine einzige intime Begegnung überwunden wurden.

Dies alles ist keine Empfehlung, nun unbedingt der „Cub“ einer Cougar zu werden. Aber es ist eine Alternative zur verkrampften Partnersuche mit ständigem Frust und Ablehnungen in Serie.

Und was meint ihr?

Wer sich schämt, wer masturbiert und wer nicht lesen kann

Ich habe jüngst gerne, und wie ich meine, mit dem nötigen Sachverstand, die Frage beantwortet:

Warum schämen sich Leute dafür, dass sie sich selbst befriedigen?

Soweit, so gut. Ich denke, die meisten Leser und Leserinnen haben die Frage verstanden, und wer sie verstanden hatte, musste auch meine Antwort verstehen.

Doch dann wurde gemeckert. Und etliche drängten sich in den Vordergrund und sagten: „Es ist mir überhaupt nicht peinlich“, oder „es ist doch ganz natürlich.“

Lernt lesen ... es hilft ...

Zunächst können Menschen offenbar nicht lesen. Die Frage war nicht, warum die Menschen glücklich damit sind, sich selbst zu befriedigen oder warum es ihnen nicht peinlich ist.

Schämen und Lust schließen einander nicht aus

Das zweite, was ich aus den Antworten anderer entnahm (die offenbar auch nicht lesen konnten), dass es nichts Schlimmes sei – aber auch das wurde nicht gefragt. Schämen ist relativ unabhängig davon, ob etwas „schlimm“ ist oder ob es eine Person als schlimm (oder wenigstens unangemessen) empfindet.

Wem gegenüber schämst du dich?

Zum Dritten - ach, ihr neunmalklugen superliberalen und extrem aufgeklärten Klugscheißer: Steht doch mal auf einer Familienfeier auf und sagt: „Also, ich masturbiere täglich und finde das super geil.“ Tut ihr nicht. Weil ihr euch schämt. Selbst dann, wenn ihr ledig seid, wirklich gerne masturbiert und euer Glück dabei findet.

Und noch eines drauf: Lesen allein reicht auch nicht. Ihr solltet auch auf die Worte achten. Das Wort heißt „schämen“.

Ihr könnt euch eurer Taten vor dem Spiegel schämen – das geht niemanden etwas an, egal, wie lapidar oder schwerwiegend die Handlung war. Und ihr könnt euch vor anderen schämen – das ist ein wesentlich komplexeres Thema, und es hat viele soziale Aspekte.

Nur: Erzählt doch den anderen nicht ständig, wie großartig ihr seid oder wie aufgeklärt. Das nervt – wirklich.

Der Drang, sich Liebe zu erkaufen

Ich bin fest davon überzeugt, dass es im Prinzip zwei Gruppen von Jungen und Mädchen gibt. Der einen Gruppe fällt die Liebe der Eltern und Erzieher in den Schoß. Sie ist immer und überall vorhanden und steht ohne Barrieren zur Verfügung. Die konträre Art, aufzuwachsen, ist die Notwendigkeit, sich ständig Liebe durch Wohlverhalten und kleine Dienstleistungen erkaufen zu müssen.

Wohlverhalten als Zahlungsmittel für Liebe?

Beides sind Sinnbilder, die von mir bewusst ins Extrem geführt wurden. Ich denke, dass du dich trotzdem irgendwie auf der einen oder der anderen Seite einordnen wirst. Wenn du dann weiter denkst und zur Pubertät übergehst, wirst du finden, dass sich vor allem für diejenigen sehr viel verändert, die Elternliebe freizügig und ohne Aufwand bekommen haben. Liebe ist nun nicht mehr „barrierefrei“ zu haben. Also musst du nun auch lernen, wie man „Wohlverhalten“ zeigt und wer was gegen Liebe tauschen will. Vielleicht hast du Glück und eine goldgelockte, freundliche und ehrliche junge Frau schenkt dir dennoch Liebe.

Verkäufer und Käufer von Liebe

In vorausgegangenen Artikel vergaß ich zu erwähnen, dass wir uns mit steigendem Lebensalter nicht nur „Liebe erkaufen“ können, sondern auch Liebe im Angebot haben. Also treten wie als „Kunde“ und „Dienstleister“ auf – meist in einem Tauschhandel. Keine Angst – das ist alles harmlos. Der junge männlich Angestellte erarbeitet etwas für die karrierebewusste Jungmanagerin. Er muss es nicht tun, es gehört nicht zu seinem Aufgabengebiet. Aber er hofft, dass sie ihn dafür liebt. Das ist nur ein Beispiel von Tausenden. Mal wird der Preis gar nicht bezahlt, mal gibt es einen Kuss, mal öffnet sich ihr Schoß.

Ein heikles Spiel ohne Regeln

Das Spiel funktioniert in jeder beliebigen Richtung und wird mal fair, mal betrügerisch gespielt. Und es hat eigentlich mit Liebe gar nichts zu tun. Wer „gut erzogen“ ist, sei es Frau oder Mann, versucht mit Wohlgefallen oder „Nettigkeit“ zu punkten. Wenn dabei etwas herausspringt, wird es gern genommen, sozusagen als „Lohn des Zufalls“, denn schließlich rechnet kaum jemand damit, dass sein Wohlverhalten ständig belohnt wird.

Die Grauzone zwischen Prostitution und Beziehungen

Stellen wir uns nun vor, eine Frau oder ein Mann sucht bewusst nach Menschen, die nach Liebe gieren und dabei nahezu alles zu geben bereit sind, was sie entbehren können. Dann haben wir eine Vorstufe der Prostitution erreicht. „Liebe“ im Tausch gegen Einladungen, Sex gegen Luxusgeschenke, Zärtlichkeiten gegen Zuschüsse zu teuren Autos oder gleich Bargeldzuwendungen – das alles ist möglich, ohne dass der Vorwurf der Prostitution erhoben werden kann.

Gibt es alles gar nicht? Oh, leider doch

Sagt nicht, das gäbe es nicht. Vielfach wird nicht einmal etwas ausdrücklich versprochen – typisch und besonders hinterhältig etwa bei den „Geldherrinnen“ und ihren „Zahlschweinen“. Und es gibt allüberall – bis in die besten Kreise ähnliche Formen, besonders begierige Menschen zu benutzen, um sich selbst Vorteile zu verschaffen.

Du kannst aussteigen aus deiner Sucht nach Liebe

Wie kommst du aus dieser Teufelsspirale wieder heraus, wenn du dich als Opfer fühlst?

Einmal, indem du erkennst, dass diese Art von „Handel“ mehr Nachteile als Vorteile bringt. In Wahrheit bekommst du zu wenig für deinen Einsatz, oder du bekommst nicht das, was du dir erhofft hast. Denn im Gegensatz zur „echten“ Prostitution liegen die Verhältnisse in diesen Fällen genau umgekehrt: Die Dienstleisterinnen und Dienstleister sitzen am längeren Hebel. Sie können dich nach ihrem Geschmack leiden lassen oder „aushungern“, und solltest du „abspringen“, dann finden sie einen anderen Dummen.

Dann aber auch, indem du erkennst, dass du nicht (mehr) Herr(in) deiner Sinne bist. Dann wäre es gut, einen Therapeuten aufzusuchen.

Mir ist bewusst, dass es Männer und Frauen gibt, die über genügend Mittel verfügen, sich eine Dauergeliebte oder einen ständigen Lover zu erkaufen. Sie mögen tun, was sie nicht unterlassen können. Aber im Gegensatz zu denjenigen, die auf Gefühlsbetrüger oder Gefühlsbetrügerinnen hereinfallen, wissen diese Leute, dass es ausschließlich ihr Geld ist, das diese Art von Beziehungen möglich macht.