Warum ich heute (nicht) über Weihnachten schreibe ...
Ich weiß, dass es langsam auf Weihnachten zugeht. Und ich weiß auch, dass demnächst wieder ein neues Jahr werden soll.
Die Erwartungen der meisten Singles verharren nach wie vor im Wunschdenken. Befeuert wird diese Tendenz von Zeitungen, die gerne über konservative Parteien berichten - und konservative Lebensweisen. Wir erleben eine „neue Zeit“, die eigentlich auf „romantischen Illusionen“ beruht, sich aber gerne als „wertkonservativ“ darstellt. Demnach sollen wir auf ewige Werte bauen, und miteinander langsam und nachhaltig zu Paaren entwickeln. Kaum ein Date auf dem nicht das Wort „Gentleman“ fällt – und oftmals wird die gemeinsame Zukunft in einer Stunde besprochen und eine Absichtserklärung dazu abgegeben. Vom Wohnort über die gewünschte Familienstruktur bis zur Festlegung auf ein Eigenheim – alles wird behandelt, als wäre es so nahe – aber das ist es nicht. Es sind Utopien ohne reale Hintergründe.
Da werden allen Ernstes langfristige, nachhaltige und überaus konservative Beziehungen geplant, bevor es überhaupt eine Aussicht auf irgendeine gemeinsame Zukunft gibt.
Die Frage, der Zukunft? Sie wird stark vereinfacht, so stark, dass es schon schmerzt: „Bist du ein Familienmensch?“ Mich wundert inzwischen, dass es noch keine notariellen Zertifikate für „Familienmenschen“ gibt. Wären da nicht zuerst völlig andere Fragen zu klären? Mal in Ernst: Wer hält eigentlich „Familienmensch“ für eine positive Zuweisung?
Unsere jungen Leute haben immer später immer gewagtere Ziele: erst Ehemann (Ehefrau), dann Eigenheim mit Garten am bisherigen Lebensstandort, dann Kinder. Die Augen leuchten ... doch es will einfach nicht wahr werden. Könntest du einen Moment darüber nachdenken, warum das so ist? Falls ja, könntest du deine Antwort finden.
Ich rede mal Tacheles: Je mehr Illusionen ihr vor euch herschiebt, liebe Mitmenschen zwischen 30 und 40, umso weniger wird davon wahr.
Ach so, da war noch Weihnachten – das Fest der Familie, um mal darauf zurückzukommen. Für die meisten „echten“ Singles ist Weihnachten eine schreckliche Zeit – denn die Einsamkeit drückt am meisten, wenn alle „in Familie machen“.
Und einander einfach zu trösten? Volltrunken ins nächstbeste Bett hüpfen? Oder doch lieber zu Mama und Papa zu fahren und sich dort volllabern zu lassen? (Es gibt doch sooo viele Singles, da müsste doch jemand für dich dabei sein?“)
Nein, tut es nicht. Versucht, in den Raunächten auszusteigen aus dem Karussell falscher Versprechungen, künstlicher Illusionen und konservativen Glaubenssätzen.
Und stattdessen?
Macht euch auf in die Welt jenseits der 25-Kilometer-Zone eures Geburtsorts. Lernt Menschen kennen, die anders denken, anders handeln und anders aufgewachsen sind als ihr. Und wenn ihr das alles getan habt, dann kehrt zurück und baut ein Leben auf, wie ihr es selber wollt.
Mehr habe ich diesen Freitag nicht zu sagen.
Die Erwartungen der meisten Singles verharren nach wie vor im Wunschdenken. Befeuert wird diese Tendenz von Zeitungen, die gerne über konservative Parteien berichten - und konservative Lebensweisen. Wir erleben eine „neue Zeit“, die eigentlich auf „romantischen Illusionen“ beruht, sich aber gerne als „wertkonservativ“ darstellt. Demnach sollen wir auf ewige Werte bauen, und miteinander langsam und nachhaltig zu Paaren entwickeln. Kaum ein Date auf dem nicht das Wort „Gentleman“ fällt – und oftmals wird die gemeinsame Zukunft in einer Stunde besprochen und eine Absichtserklärung dazu abgegeben. Vom Wohnort über die gewünschte Familienstruktur bis zur Festlegung auf ein Eigenheim – alles wird behandelt, als wäre es so nahe – aber das ist es nicht. Es sind Utopien ohne reale Hintergründe.
Da werden allen Ernstes langfristige, nachhaltige und überaus konservative Beziehungen geplant, bevor es überhaupt eine Aussicht auf irgendeine gemeinsame Zukunft gibt.
Die Frage, der Zukunft? Sie wird stark vereinfacht, so stark, dass es schon schmerzt: „Bist du ein Familienmensch?“ Mich wundert inzwischen, dass es noch keine notariellen Zertifikate für „Familienmenschen“ gibt. Wären da nicht zuerst völlig andere Fragen zu klären? Mal in Ernst: Wer hält eigentlich „Familienmensch“ für eine positive Zuweisung?
Unsere jungen Leute haben immer später immer gewagtere Ziele: erst Ehemann (Ehefrau), dann Eigenheim mit Garten am bisherigen Lebensstandort, dann Kinder. Die Augen leuchten ... doch es will einfach nicht wahr werden. Könntest du einen Moment darüber nachdenken, warum das so ist? Falls ja, könntest du deine Antwort finden.
Ich rede mal Tacheles: Je mehr Illusionen ihr vor euch herschiebt, liebe Mitmenschen zwischen 30 und 40, umso weniger wird davon wahr.
Ach so, da war noch Weihnachten – das Fest der Familie, um mal darauf zurückzukommen. Für die meisten „echten“ Singles ist Weihnachten eine schreckliche Zeit – denn die Einsamkeit drückt am meisten, wenn alle „in Familie machen“.
Und einander einfach zu trösten? Volltrunken ins nächstbeste Bett hüpfen? Oder doch lieber zu Mama und Papa zu fahren und sich dort volllabern zu lassen? (Es gibt doch sooo viele Singles, da müsste doch jemand für dich dabei sein?“)
Nein, tut es nicht. Versucht, in den Raunächten auszusteigen aus dem Karussell falscher Versprechungen, künstlicher Illusionen und konservativen Glaubenssätzen.
Und stattdessen?
Macht euch auf in die Welt jenseits der 25-Kilometer-Zone eures Geburtsorts. Lernt Menschen kennen, die anders denken, anders handeln und anders aufgewachsen sind als ihr. Und wenn ihr das alles getan habt, dann kehrt zurück und baut ein Leben auf, wie ihr es selber wollt.
Mehr habe ich diesen Freitag nicht zu sagen.

