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Über 40? Frau? Wunderbar!

Du bist schön, und du wirkst anziehend
Du hast die besten Absichten, hast ein Profil erstellt, dass deine interessantesten Eigenschaften hervorhebt und setzt voll auf deine „inneren Werte“?

Hattest du Erfolg damit? Dann sage ich: „Herzlichen Glückwunsch und viel Glück auf deinem weiteren Lebensweg.“ Denn so etwas gibt es wirklich. Daraus entstehen wundervolle Beziehungen, Schicksalsgemeinschaften und eine liebevolle Intimität.

Was aber, wenn dein Erfolg ausbleibt?

Wenn du über 40 bist, suchen Männer an dir emotionale Reife, intellektuelle Flexibilität und Offenheit für sexuelle Lüste. Du weißt nie, zu wie viel Prozent sie dies suchen und wie viel davon du davon erfüllen kannst.

Wichtig ist dabei, deine eigenen Ziele zu kennen und zu wissen, was du noch ändern wills oder ändern kannst. Wenn du eine Partnerbörse verwendest, dann sind die Kategorien: „Ich bin“ und „ich suche“ die wichtigsten Anzeichen für andere, um auf dich zuzugehen. Dabei ist es absolut in Ordnung, in den 40ern zu sein.

Ich als darüber neulich etwas Interessantes:

Dein Alter ist kein Hinderungsgrund, sondern oftmals der Magnet, der die Männer anzieht. Solche Männer suchen sich eine Frau, die sich bereits ihres Wertes bewusst ist und ihre Möglichkeiten und Grenzen kennt.

Ein Mann, der eine „deutlich jüngere Frau“ sucht, entdeckt zumeist, später, dass die Beziehung ihn enorm beansprucht – stärker, als er vermutet hatte. Die Frau über 40 – sei sie gleichaltrig oder auch etwas älter – bietet hingegen zumeist die Garantie, im Alltag „in sich zu ruhen“. Diese Eigenschaft ist gefragter, als viele Frauen denken.

Die Kombination von „selbstbewusst zu sein“, eine „reife Persönlichkeit zu sein“, sich emotional kontrollieren zu können und andererseits als Geliebte außerordentlich leidenschaftlich zu sein, ergibt die begehrte „Mischung“.

Dies alles sollte aus deinem Profil hervorgehen. In Worten, aber auch in Bildern. Mittlerweile empfehlen viele Autoren, die eleganteren und sinnlicheren Bilder professionell erstellen zu lassen, während es bei Alltagsbildern auch ruhig mal Selfies sein dürfen. Und die Worte? Wichtig ist vor allem, dass du dich aus der Masse abhebst. Vor allem Männer, die selbst „reife“ Persönlichkeiten sind, suchen inhaltsvolle Gespräche, emotionale Tiefe und sinnlichen Charme.

Sicher – manchmal ist es lediglich die Lust, die Männer anlockt, in die Arme von Frauen über 40 zu sinken. Aber du kannst dir auch überlegen, dass du möglicherweise seine „letzte Frau“ werden könnest. Und damit die Frau, die ihm noch für viele, viele Jahre begleitet.

Fakten- und Wahrscheinlichtscheck - erotische Schläge

Wie Männer sich Unterwerfung erträumen ...
Alles, was wir uns erotisch vorstellen, beginn im Gehirn. Gleich, ob wir später optische, akustische oder schon taktile Vorstellungen von Handlungen haben - unser Gehirn ist der Motor der Fantasie. Und er lässt sich kaum abwürgen. Dazu immerhin gibt es Zahlen.

Zunächst fragten wir uns, welche Indikatoren dafür sprechen, nach erotischen Schlägen zu verlangen.

Der erotische Tagtraum und die Zahlen

Das heimliche Verlangen nach erotischer oder sexueller Unterwerfung ist weit verbreitet. Etwa zwei Drittel der Frauen fantasieren darüber. Ein weiteres Anzeichen ist der Wunsch, gefesselt zu werden - etwa die Hälfte der Frauen bezieht dies in ihre Unterwerfungsträume mit ein. Etwa ein Drittel wünscht sich auch, in der einen oder anderen Art geschlagen zu werden. (1,7)

Gehen wir nun zu den Männern über. Die meisten Menschen, die diese Zahlen jemals angesehen haben, sind überrascht. Ungefähr die Hälfte der Männer erträumt sich, dominiert zu werden, und fast so viel können sich vorstellen, dabei gefesselt zu werden. Schläge wünschen sich allerdings nur gegen 30 Prozent der Männer. (1,7)

Die Zahlen sind dennoch nur Schall und Rauch, denn die eigentliche Frage wäre nicht: „Träumst du davon“ ... oder „masturbierst du darüber“. Sie würde lauten: „Strebst du aktiv an, geschlagen zu werden?“ Oder „lässt du dich bereits erotisch schlagen?“

Manipulation mit Zahlen

Wenn wir lesen, „jede dritte Frau“ erlebe Schmerzen als lustvoll, dann lohnt es sich, genau hinzusehen, wer dies festgestellt hat. In diesem Fall war es eine Erotik-Partnerbörse (2). „Jede siebte Frau“ also etwa 14 Prozent der Befragten, will eine US-amerikanische Umfrage als Liebhaberin von Schlägen ermittelt haben (3).

Diese - und weitere - Beispiele zeigen immer wieder, wie wenig verlässlich solche Daten sind. Vor allem Männer versuchen in Umfragen gerne, ihre masochistischen oder unterwürfigen Tendenzen zu verschleiern. Dann liest man, dass nur noch „neun Prozent“ der Männer „zugeben, dass sich gerne mal von einer Frau den Hintern versohlen lassen.“ (4)

Hemmungen und Falschaussagen

Allerdings sind auch Frauen nicht frei davon - es gilt derzeit als ausgesprochen fragwürdig, sich zu unterwerfen - auch spielerisch. Zitat (5):

Eine Frau, die auf sexuelle Unterwerfung oder Schmerzen beim Sex steht, schämt sich oft für ihre Vorliebe. Sie empfindet Scham gegenüber Frauen, die Opfer von Gewalt wurden.

Wie auch immer: Die Anzahl derer, die tatsächlich im realen Leben Freude an Schlägen haben, soll bei gegen sechs bis sieben Prozent liegen. (6)
Wessen Po glüht vor Lust?


Der erotisch glühende Po im Traum und in der der Realität

Wie kommt es nun, dass so viele Menschen vom glühenden Po träumen, aber so wenige bereit sind, sich darauf einzulassen? (8)

Dabei hilft ein kleiner Ausflug in die Verhaltenspsychologie.

1. Etwas zu erträumen hießt nicht, es sich „real“ vorstellen zu können.
2. Sich selbst in der Rolle vorstellen zu können, bedeutet noch nicht, es wirklich zu praktizieren zu wollen.
3. Wer etwas Ungewöhnliches praktizieren will, überwindet nicht immer die inneren Widerstände.
4. Auch wer alle inneren Vorbehalte ablegt, findet häufig niemanden, mit dem sich eine Gelegenheit ergibt.
5. Der erste Versuch ist oft enttäuschend, weitere Versuche werden deshalb abgelehnt.
6. Selbst wenn der Versuch lustvoll ist, wird die Praxis nicht immer beibehalten. Das kann viele Gründe haben.
7. Nur ein kleiner Teil überwindet alle Hürden und genießt das neue Verhalten.

Das kann man noch einfacher sagen:

Wenn man mit viel Mut die hohen Hürden überwunden hat, muss die Erfahrung dabei mindestens gleichwertig sein, die mit anderen Praktiken erreicht werden konnten.

Die Ökonomie der Lust

Beim Sex verhalten wir uns meist ökonomischer als wir glauben: Wir geben, was wir im Überfluss haben und nehmen, was leicht erreichbar ist. Je höher die Hürden sind, umso mehr Lustgewinn erwarten wir, wenn wir sie überwunden haben. Wenn wir und nicht vorstellen können, die Hürden zu nehmen, bleiben wir bei dem, was wir kennen - und werden nicht enttäuscht. Zwar kann der Gewinn höher sein, wenn wir tatsächlich „hinüberspringen“, aber auch die Enttäuschung kann größer sein. Wir fragen uns also, ob der mögliche Lustgewinn die Anstrengung lohnt. (9)

Quellen und Hinweise
(1) Zahlen von 2014: What Exactly Is an Unusual Sexual Fantasy? Department of Psychology, Université du Québec à Trois-Rivières, Trois-Rivières, Québec, Canada.
(2) "Angeblich "viele" Erfahrungen"
(3) US-amerikanische Studie (vice)
(4) Nur neun Prozent - Umfrage Brainbitch.
(5) Erläuterungen zum Thema ,schämen" (Men's Health)
(6) Yougov: Niedrige Zahlen
(7) Entsprechende Untersuchungen auch In "Erotisch schreiben"
(8) Als Ergänzung zu einem Artikel der Liebeszeitung.
(9) Bökenkamp, "Ökonomie der Sexualität", S. 69)
Eine weitere Anmerkung: Viele Autoren verwechseln den Wunsch nach erotischen Schlägen mit "allgemeinem BDSM-Interessen")

Oktobermotto: Wenn du reif bist, lass dich pflücken!

Reif schmecken sie am besten
Die neue Woche beginnt - und schon ist sichtbar - sie wird weit in den Oktober hineinreichen. Eigentlich ist dann Erntezeit - aber was bleibt mir bei der „Liebeszeitung“ zu ernten? Andere leben von Werbung, verdeckter Werbung oder offenkundiger Schleimerei für fragwürdige Produkte. Ich leben von der Idee, etwas Amüsantes, Verrücktes und - vor allem - Zutreffendes sagen zu können.

Auf der Suche nach einem Motto für den Oktober

Zeit, ein neues Motto zu suchen. „Fahr die Ernte ein?“ Nicht schlecht. Wer jetzt fragt „welche Ernte denn in Corona-Zeiten?,“ hat wirklich gar nichts begriffen. Erntezeit ist immer dann, wenn die Früchte reif sind. Und am besten, du pflückst sie, bevor sie vom Baum fallen - oder bestenfalls kurz danach.

Klartext: Menschen haben immer das Bedürfnis, sich dann zu verlieben (und alles, was dem gleichkommt) wenn sie „reif dazu“ sind. Man sagt ja, Deutsche würden niemals reife Früchte kaufen - aber im Kühlschrank reifen sie eigentlich nie nach. Also essen Deutsche angeblich niemals wirklich reifes Obst.

Zurück zur Liebe: Das Ideal unserer Urgroßväter war noch, dass die „verfügbaren“ Frauen in der Ehe nachreifen würden. Irgendwie hat sich das bis ins 20. Jahrhundert fortgesetzt. Eine Ehefrau durfte schon „etwas“ Erfahrung haben, aber auf keinen Fall zu viel - sie sollte eben „kontrolliert nachreifen“.

Zögerlich sein - bis es endgültig zu spät für dich ist?

Das alles ist längst vorbei. Nicht vorbei ist aber der zögerliche Umgang mit der Entscheidung, ob nun der richtige Zeitpunkt ist oder die Partnerin/der Partner die ultimativ beste Wahl ist. Die Aussage: „Ich bin jetzt reif genug, ich will jetzt zu jemandem gehören“, ist selten geworden.

Warum dann also nicht lieben, wenn du kurz davor bist, vor Reife strotzend vom Baum zu fallen?

Das alte Motto hat weiterhin Sinn

Dem alten Motto vom September werde ich noch eine Weile treu bleiben. „Bar jeder Moral“ ist eine Aussage, die ständig neu definiert werden kann - so, wie die „Moral“ selbst. Dennoch werde ich auch dem neuen Motto für Oktober folgen. Und es soll heißen:

Wenn du reif bist, - lass dich pflücken!

Es ist genau so gemeint, wie es da steht. Na klar, für Männer ist es ein bisschen komplizierter, zu sagen: „Hey, du, ich bin jetzt reif, also pflück mich.“ Ob’s trotzdem geht? Ohne Fleiß kein Preis - probiert es einfach aus.
(Bild: liebesverlag.de)

Warum du bei einem Date "intim" werden solltest

Die Liebe ... visuell und taktil kommt sie am sichersten auf
Dieser Tage werden die Redaktionen mit einem Märchen versorgt. Es ist das Märchen der guten Bürgertochter und des braven Bürgersohns, die sich nicht trauen, einander zu begegnen. Stattdessen tauschen sie Nachrichten über Befindlichkeiten und Persönlichkeitseigenschaften aus, die ihnen „wichtig“ sind. „Ehe durch Korrespondenz“ hieß so etwas, als der Urgroßvater die Urgroßmutter nahm. (Personen unter 50 dürfen noch ein „Ur“ davorsetzen).

Gelegentlich sehe ich „Datingshows“, der etwas seriöseren Art. In der von ZDF-NEO ausgestrahlten Show “Dinner Date“, macht man „in Humor“. Ansonsten verläuft alles völlig steril - falls die Lust dennoch knistern sollte, darf die Dame auch mal belehrend eingreifen: “Du flirtest doch nicht etwas mit mir?“ Ja, warum sollte denn auch Lust aufkommen, wenn man ein Date hat?

Etwas anders ist es bei VOX – da müssen die armen Menschen wenigstens nicht Tage vorher überlegen was sie kochen und stundenlang am Herd stehen. Immerhin gilt den Paaren bei VOX das Flirten nicht als suspekt.

Einen Partner wie einen Hund aussuchen?

Und um es auf den Punkt zu bringen: Menschen haben tatsächlich einen Körper, und dieser ist oftmals wirklich einladend. Wer das missachtet und stattdessen einen „Partner nach Kriterien“ kaufen will, sollte es besser erst mal mit einem Hund versuchen.

Physisch einbringen heißt: die ganze Persönlichkeit Offenlegen

Klar: Es gibt Menschen, die keine Probleme haben, sich physisch einzubringen, aber stattdessen große Schwierigkeiten, ihre Gefühle auszudrücken oder sich gar eine Zukunft vorzustellen. Aber diese „Lücken“ können überbrückt werden.

Sehen wir doch mal auf das Gegenteil: Da wird jedes Detail der „Ware“ abgecheckt, so, als wolle man eine Immobile kaufen. Aber was ist mit der Psyche? Wird die nicht erst erkennbar, wenn man das eine oder andere Mal intim wurde? Sollten wir nicht besser auf die Triebe achten, die mehr über andere aussagen als das Bankkonto?

Persönlichkeitsmerkmale – das moderne Mantra

Behauptet wird heute, dass es „Persönlichkeitsmerkmale“ gibt, die für die Paare wie zwei Puzzleteile ineinanderpassen. Mit Verlaub: Das ist eine krasse und völlig unbewiesene Theorie. Es mag sie ja geben, die „gemeinsamen Hintergründe“ und sie werden tatsächlich oft gesucht. Aber es gibt keine stichhaltige Psychologie zur Partnersuche.

Wer sich auf sie verlässt, gleicht einem Konsumenten, der das Beste für sein Geld will, aber nicht einmal weiß, was er wirklich braucht.

Sich wohlfühlen ohne Intimität?

Wäre das nahe liegendste nicht, auf Menschen zurückzugreifen, bei denen wir uns „einfach wohlfühlen“? Woher wollend die „modernen Menschen“ denn wissen, wie sie sich in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten entwickeln? Gehen sie etwa davon aus, dass sich nichts ändert außer eine Beziehung zu haben, die auf „passenden Persönlichkeitsmerkmalen“ beruht?

Nur Intimität schafft wirklich Gemeinsamkeit, und gemeint ist hier wirklich „Intimität“, kein hirnloses „Herumvögeln“. Und „echte“ Intimität entsteht nur, wenn man weiß, wie sich die andere/der andere anfühlt.

Und weil dies alles so ist – ja, da bleibt uns eben nichts viel anderes übrig als den „anderen“ Menschen auch intim kennenzulernen. Zumeist ist es ja nicht so abstoßend, denke ich mal. Und das „Intimsein“ zeigt auch schnell, welche Konflikte wann und woraus entstehen. Möglicherweise sind es ganz andere, als wir in „Persönlichkeitstest“ jemals feststellen können.

Fall ihr meint: Das Leben ist ein Wunschkonzert – man muss nur lange genug warten, bis das richtige Lied gespielt wird – na schön. Ich hoffe, ihr wartet nicht, bis ihr mit Zipperlein auf einer Parkbank sitzt und an eure verlorene Jugend denkt.

Bild: Wir wissen leider nichts über den Ursprung, vermutlich eine Buchillustration.

Zum Spitzentanga die Spitzemaske

Maske mit Spitzen - eine Verlockung, auch nach der Pandemie
Partys sind ja gerade nicht so schrecklich beliebt, und Masken schon gar nicht. Aber mit dieser Maske wirst du auch noch nach der Pandemie bewundert werden.

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Gibt es bei der Firma, für die wir als einzige werben. Du findest dort noch viel mehr Masken, die zu einem sexy outfit passen - und natürlich auch solche, die anderen Zwecken dienen. Klicken ist durchaus erwünscht. Es gibt dort natürlich auch passende Dessous, und für diejenigen unter euch, die das Besondere lieben ... nun ja, alles, was das erotische Leben interessanter macht.