Skip to content
  Werbung

Dating mit kleinem Penis

Wie groß ist nun eigentlich Groß?
Die Welt der Frauen teilt sich in drei Gruppen, wenn es um den Penis des Mannes geht:

- die einen wollen einen Penis, der sie „richtig“ ausfüllt.
- andere sind zufrieden mit dem Penis, wie er kommt.
- Und manche sehen den Penis bestenfalls als notwendig an, wenn sie Kinder wollen - denn sie erreichen ihre Befriedigung auf andere Art leichter.

Na schön, die Männer gucken schon mal auf ihre Penislänge (erigiert, versteht sich). In englischsprachigen Ländern wird gerne von Soundsoviel-Zöllern gesprochen - und damit ist nicht Bildschirmdiagonale gemeint. Und da wird entsetzlich übertrieben: Vom 12-Zöller abwärts bis zum 8-Zöller reden die Angeber, und in Wahrheit sind es mal gerade fünf bis sechs Zoll - im Schnitt also 14 Zentimeter. Wir reden dabei nicht von Radius, Umfang oder Durchmesser - das ist vielen Männer ohnehin zu kompliziert.

Die schönste Seite für den unscheinbaren Penis
Das Logo sieht vielversprechend aus ...

Nun höre ich, dass es eine „Dating-Seite für den kleinen Penis gibt - oder jedenfalls für die Männer, bei denen er vorne heraushängt oder absteht.

Und wer will den Mann mit dem „kleinen“ Penis? Oder gar mit dem Mikropenis, der „weniger als neun Zentimeter“ misst?

Die Webseite behauptet kühn, dass es Frauen gibt, die alles lieber eine Nummer kleiner hätten, weil sie „es“ selbst kleiner und feiner haben. Aber nun merkt auf (Zitat):

Es gibt aber auch Frauen, die ein fetischistisches Interesse an Männern mit kleinem Penis haben, und sie spielen häufig eine dominante Rolle.

Und der Mann? Er sei besser dran, so heißt es in einer Stellungnahme, wenn niemand wisse, dass er einen kleinen Penis hat. Denn nehmen wir mal an, er habe einen solchen Penis, und die Beziehung ginge in die Brüche, dann könnte es doch sein, dass die „Ex“ das überall rumerzählt, zum Beispiel bei den Kolleginnen, und dann?

Oh je, ich ahne Fürchterliches. Wird man dann in der Registratur von den Damen Kolleginnen überfallen, die mal sehen wollen, wie so ein Mikropenis ausschaut?

Wer es nicht will - hier der Link - und nein, wir haben keinerlei Geschäftsverbindung zum Betreiber. Das © 2020 für das mittlere Bild gehört dem Betreiber.

RACK - extreme BDSM-Praktiken - sollte man dafür wirklich werben?

schreckliches leid oder abenteuer?
Dieser Artikel wendet sich an Leserinnen (und Leser) die "Shades of Grey" kennen und damit liebäugeln, sich auf derartige Spiele einzulassen.

In der sogenannten BDSM-Community gibt es Begriffe, die „Insidern“ bekannt sind und die sie für akzeptabel halten. Doch außerhalb des „harten inneren Zirkels“, zu dem die Shades-of-Grey“ Leserinnen sicherlich nicht gehören, lösen sie Befremden aus.

Dazu las sich jüngst: (1)

Ein wichtiger Begriff in Bezug auf Sicherheit, der in der BDSM-Community verwendet wird, ist RACK, ausgeschrieben „risk-aware consensual kink“ Der Begriff bedeutet „risikobewusstes, einvernehmliches Ausleben der besonderen Neigungen“ (englisch: Kink).
Die Autorin schrieb, es sei eine Sicherheitsphilosophie, die riskante Spiele ermöglichten - dazu müssten sich die Teilnehmer aber bewusst zu sein, dass solche Risiken existieren.

Die Frage, dich sich daraus ergibt, wäre für jeden Nicht-BDSM-Anhänger:

Wie kann jemand, der sich auf ein gefährliches Spiel mit offenem Ausgang einlässt, sicher sein, dass er sich des Risikos bewusst ist?

Er kann es nicht. Die harmlosen, wenngleich nicht völlig einvernehmlichen Spiele in den „Shades of Grey“ stellen ohnehin nur die „Schokoladenseite“ lustvoller Schläge oder Fesselungen dar. bei denen sowohl das körperliche wie auch das psychische Risiko gering ist.

Risiko, Sektierer und Ideologie

Doch das Risiko wird umso höher, je mehr Ideologie, Gruppendruck und andere Maßnahmen psychischer Art versucht werden, um den Neuling zu veranlassen, mehr zu riskieren, als ihm eigentlichlieb ist. Das ist kein Phänomen, das ausschließlich dei BDSM-Gruppen betrifft, sondern für alle sektiererischen Gruppen gilt, inklusive der religiösen Gruppen, die mit Gruppendruck und Psycho-Tricks arbeiten. „Spring endlich, du Feigling“, ist ein Befehl, für den der Sender möglicherweise keine Verantwortung übernimmt - der Empfänger der Nachricht hätte ja nicht springen müssen. Doch wenn jemand diesen Befehl von Dach eines Hochhauses aus gibt und der Empfänger nicht mehr Herr seiner Sinne ist, dann ist dies ein Verhalten, das den Namen „kriminell“ durchaus verdient.

Nein, es gibt keinen Grund, Menschen zu veranlassen, sich extremen körperlichen oder psychischen Risiken auszusetzen. Aber es gibt durchaus Gründe, den Personen zu misstrauen, die eher naive Menschen in Risiken hineinziehen wollen, die sie nicht wirklich verstanden haben.

Ich weiß, dass es kritische und nachdenkliche Betrachtungen zum Thema RACK gibt, die durchaus lesenswert sind.

(1) Dieser Artikel wurde zu Werbezwecken von einem Fetisch-Modell verfasst - aus diesem Grund weigere ich mich, auf den Beitrag zu verlinken.
Bild: Künstlerdarstellung einer Szene.

Lüste – bringt mehr Einsatz auch mehr Erfolg?

Was ich euch hier verrate, hat mit Partnersuche oder gar Erotik zunächst gar nichts zu tun. Es ist ein Regelwerk, das in der Natur, der Technik und der Wirtschaft Verwendung findet.

Der Einsatz von Energien

Dahinter steht das Prinzip, dass mehr Energie nicht automatisch zu mehr Erfolg führt. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall: die Energie fließt dann nicht mehr, sonder staut sich vor jedem Hindernis, ja, sie bildet sogar neue Hindernisse aus.

Das heißt nicht, es wäre grundsätzlich schlecht, mehr Energie oder mehr Aufwand zu betreiben, um ein Projekt vorzutreiben. Aber wenn der Aufwand in keinem Verhältnis mehr zum Erfolg steht, oder wenn der Aufwand gar den Erfolg gefährdet, ist Umdenken angesagt.

Was bedeutet das für die Partnersuche?

Wenn du nach einer Partnerin (einem Partner) suchst und dabei einen vertretbaren ökonomischen, psychischen und körperlichen Einsatz leistest, dann hast du ein paar Misserfolge und dann und wann einen Treffer. Die Trefferquote wird nun aber nicht größer, wenn du Konto, Psyche und Körper enorm strapazierst. Im Gegenteil: Dann zählt jeder Misserfolg für dich doppelt und dreifach, und die Misserfolge wertest du dann um viele Punkte mehr als die wenigen Erfolge, die dir verbleiben.

Partner(in) kann dabei jede Frau und jeder Mann sein, von dem ich die Erfüllung von Wünschen erwarte, also nicht nur ein Mensch, den ich „für immer“ suche.

Zum Misserfolg trägt auch bei, dass man den „bedürftigen“ Menschen ihren Drang ansieht, endlich ihre Lüste zu erfüllen. Sie schrecken andere damit ab, zum Beispiel, wenn sie ihren Wunsch nach der Ehe, nach Kindern oder anderen engen Bindungen zu deutlich in den Vordergrund stellen. Auf der anderen Seite schreckt ebenso ab, wenn sogleich die Frage nach Oralsex, offenen Beziehungen, Swinger-Aktivitäten, BDSM oder Fetischen aufgeworfen wird.

Mehr Einsatz bringt also kaum mehr Erfolg, sondern zumeist nur mehr Mühe – und sogar mehr Frust.

Wusstest du das?

Der Misserfolg beim Dating – kann er behoben werden?

Drei Meldungen erreichten mich beinahe parallel: die Aussagen eines Mannes, der nie ein Date bekam. Dann die einer Sexologin, die jemandem zu beraten versuchte, der einen Fußfetisch hat und nicht damit zurechtkommt. Und schließlich ein Interview mit der Schweizer Sexologin und Psychotherapeutin Dania Schiftan.

Sie erklärte die Chancen bei der Partnersuche zunächst mal mit einem Männerformat (1):

Bei einem Fußballspiel mit vielleicht 50 Torchancen fallen letztlich effektiv zwei, drei Tore. Man vergisst oft, dass das beim Dating auch so sein darf. Wir haben so Angst vor Ablehnung, dass wir nach den ersten zwei Körben schon finden, uh nein, das ist gar nichts für mich.


Warum du viele Chancen benötigst, um einmal zu einer Beziehung zu kommen

Seht mal, das ist wirklich verständlich – und eben auch selbstverständlich. Ich glaube persönlich, dass du die 1: 25 Chance auf ungefähr 1: 10 reduzieren kannst. Genau so kann es aber auch sein, dass bei dir nur bei jeder 50sten Torchance der „Ball ins Netz“ kommt. Was du dir in jedem Fall merken kannst: Nicht jeder Schuss ist ein Treffer, und nicht jedes Date führt zu irgendetwas – geschweige denn zu einer dauerhaften Beziehung.

Ablehnungen, volkstümlich auch „Körbe“ genannt, gehören zum Leben wie Erfolge. Das heißt: Wer den Erfolg will, muss auch in der Lage sein, Niederlagen zu verkraften. Noch besser: Du wächst an den Erfahrungen, die du aus Niederlagen gewinnst.

Mit der Tür ins Haus fallen heißt "auf die Nase fallen"

Einer der Hauptprobleme scheint zu sein, dass manche Männer (übrigens auch Frauen) mit der „Tür ins Haus“ fallen. Klartextlich: Sie zeigen nicht zuerst an der Person Interessen, sondern an ihrer Begierde, Leidenschaft oder auch ihrem Fetisch.

Also: Jeder Mensch will als Person geliebt werden. Wer gleich deutlich macht, dass er nur eine „feuchte Muschi“ sucht, oder, falls Fetischist, einen Fuß zum Belecken, muss sich nicht wundern, wenn er abgewiesen wird. Jede Frau, sogar die eine oder andere Escort-Frau, freut sich darüber, als Person behandelt zu werden. Und Frauen, die aus auf Langzeitbeziehungen oder Ehen aus sind, erwarten diesen Respekt über lange Zeit – das heißt: vor allem jetzt und hier.

Auch Frauen brüskieren mit Wünschen und Vorstellungen

Umgekehrt gilt das natürlich auch: Wenn der zweite Satz einer Frau ist: „Du willst doch sicher heiraten, nicht wahr?“ Oder „hast du dir schon mal überlegt, ob du bald Kinder möchtest?“, dann ist der Ofen voraussichtlich aus. Jeder braucht Zeit, um den anderen kennenzulernen. Wer sich nicht einmal diese Zeit nimmt, erlebt Enttäuschungen.

Nie ein Date bekommen - immer nur "ungenügend" nach einem Date sagen

„Nie ein Date zu bekommen“ hat so viele Ursachen, dass man einen ganzen Katalog erstellen könnte – und selbst dann wäre das individuelle Problem des (der) Suchenden nicht gelöst. Aber so viel ist sicher: Gefunden werden zu wollen oder von Ablehnungen enttäuscht zu sein, sind die beiden Hauptgründe, um schnell wieder aufzugeben.

Das Hauptproblem mancher Frauen ist gegenwärtig die „Selbstüberschätzung“. Sie glauben, durch eine Kombination von akademischer Ausbildung und passablem Aussehen einen Anspruch auf eine besonders hervorstechende Partnerschaft zu haben. Solche Ansprüche lassen sich aber nicht durchsetzen.

Kann der Misserfolg behoben werden?

"Der Misserfolg beim Dating – kann er behoben werden? " vollständig lesen

Aufstieg und Fall des Korsetts

Der Anstand erforderte ein Korsett ... um 1909
Ein Korsett ist ein formendes Kleidungsstück, das den Körper einer Frau idealisiert, indem es die Hüfte verschlankt und die Brüste betont. Je nach Schnitt und Material wirken Frauen in Korsetts entweder strenger oder femininer. Deshalb werden sie heute sowohl von Frauen getragen, die femininen Liebreiz ausstrahlen möchten wie auch von solchen, die ihre Dominanz hervorheben wollen.

Das war einmal ganz anders. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts konnte keine „Frau von Stand“ wagen, sich ohne ein Korsett öffentlich zu zeigen. Lediglich wenn man „entre nous“ war, trug man leichtere „Teekleider“.

Was vom engen Korsett übrig blieb, waren die schrecklichen „Panzer“ der 1950er Jahre, insbesondere formende „Miederhosen“, Korsagen und Korseletts, die keinerlei erotische Wirkung hatten, sondern „die Figur betonen“ sollten, wie man damals sagte.

Korsett als Verführkleidung
Parallel dazu entwickelte sich allerdings ein Markt von ausgesprochen lustvoll aussehenden Korsetts, die nahezu ausschließlich zur Erzeugung und Steigerung männlicher Begierden geschaffen wurden. Doch merkwürdigerweise gefielen sie auch Frauen, insbesondere, wenn sie sich darin kurzzeitig als „Femme fatale“ darstellen konnten.

Ab den 1980er Jahren wurden Korsetts, insbesondere Unterbrustkorsetts, als Oberbekleidung getragen. Sie bilden einen raffinierten Kontrast zu braver, geradezu legerer Kleidung.

Verführerisch, insbesondere auf ältere Galane, wirken Korsetts noch immer, und zwar keinesfalls „ausschließlich“ in der Fetisch- und SM-Szene. Zumeist werden sie in „klassischen“ Verführspielen, aber auch in Rollenspielen und Flagellationsszenen eingesetzt.

Die Wirkung beruht auf Körperbetonung, Kontrast und dem Spiel mit der Entkleidung. Je nach den Präferenzen des lüsternen Liebhabers ist sie vergleichbar mit Auftritten in Uniformen, aber auch in besonderer Retro-Wäsche oder frivoler Nachtkleidung, wie Baby Dolls und Negligés.

Bild oben: Frauenbeilage einer 1909 erschienen Zeitschrift.
Bild unten: Korsett des Herstellers Axford, 1994 Collection.