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Warum sollte eine Frau eigentlich mit einer Frau schlafen wollen?

Spielerische Lust ist oft der Anfang
Im Grunde ist es nichts als eine soziale Mode unserer Zeit, sich als „heterosexuell“ zu bezeichnen. Im Wesentlichen liegt dies daran, dass sich viele Frauen und Männer neuerdings als „nicht-heterosexuell“ präsentieren. Nun ist die „sexuelle Orientierung“ allerdings eine Frage des Körpers, der Emotionen und der sozialen Umgebung. Wer exklusiv „lesbisch“ oder „homosexuell“ lebt, lebt anders als jemand, der seine sexuellen Lüste mal mehr in diese, mal mehr in jene Richtung lenkt.

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Das heißt konkret: man auch die „sexuelle Orientierung“ einer Person in Blei gegossen und unabänderlich sein, so ist es die sexuelle Praxis noch lange nicht. Und jetzt ganz praktisch: Jeder interessierte Mann und jede Frau kann sexuelle Praktiken ausführen, die „eigentlich“ dem anderen Geschlecht vorbehalten ist, wenn man einmal vom Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein eines Penis oder einer Vagina absieht.

Da wir bei Frauen sind: Insbesondere Zungenküsse, Cunnilingus und manuelle Befriedigung stehen Frauen als Bio-Sexkontakte offen. Dazu kommen gegenseitige Befriedigungen durch Geräte und Instrumente, namentlich Dildos, Vibratoren oder Strap-On-Sex, vaginal wie anal.

Sexuelle Praktiken sind Praktiken, keine Orientierung

Wenn sich die Gelegenheit ergibt ...
Bevor wir auch nur noch einen weiteren Satz aussprechen: Eine sexuelle Orientierung setzt voraus, dass emotionale und körperliche Lüste parallel vorhanden sein müssen. Sind es nur emotionale Wünsche, so handelt es sich um Schwärmerei, sind es nur körperliche Wünsche, so geht es nur um die Geilheit und ihre Befriedigung. Das gilt unabhängig von „hetero“ oder „schwul“. Da sich die meisten sinnlich-romantischen Hetero-Frauen nach ausdauernder Zärtlichkeit und intensiven, einfühlsamen Hautkontakten sehnen, ist leider offenkundig, dass sich dafür andere Frauen eher anbieten als Männer.

Ist es also leicht erklärlich, warum Hetero-Frauen gerne mit anderen Frauen schlafen, sein sie nun ebenfalls „hetero“ oder „lesbisch“?

Einfache Formel: Nähe + Lust + Neugierde = FF-Sex

Im Grund ist die Lösung einfach: Sinnliche Lust, Neugierde und der Wunsch nach lang anhaltender Zärtlichkeit sind die Hauptmotive der Frauen, um sich von anderen Frauen die Wohltaten der Lust zu holen.

Was könnten die Gründe sein? Wie immer sind Neugierde und die Hoffnung auf lustvolle Erfüllung der eigenen Wünsche das Motiv. Hinzu kommt ein bekannter Auslöser: Körperliche Nähe erzeugt emotionale Wärme, und emotionale Wärme kann Lust auslösen. Ganz so einfach ist es nicht, aber diese sieben Gründe haben wir gefunden;

Sieben Gründe für Frauen, mit einer Frau zu schlafen

1. Der Hauptgrund ist die Neugierde auf das sinnliche Erlebnis, zumeist auf eine lustvolle Suche nach größtmöglicher Sinnlichkeit in einem Zusammenspiel von Zärtlichkeit und Herausforderung.
2. Ein weiterer Grund ist die Gelegenheit, die sich bei Frauen leichter ergibt als bei Männern. Die meisten zärtlichen Annäherungen, die eigentlich nicht als „Verführungen“ bezeichnet werden können, entstehen beim gemeinsamen Übernachten.
3. Mache Frauen berichten, sie seine vom Körper einer Frau derart fasziniert gewesen, dass sie es einfach versuchen mussten.
4. Der Mangel an Männern bringt viele Frauen dazu, sich gegenseitig Lüste zu verschaffen, besonders in Internaten.
5. Manche Frauen sind zwar heterosexuell, halten Männer aber für unberechenbar und für brutal – sie wünschen sich daher Sex ohne Penetration.
6. Zärtliche Verführungen sind der Hauptgrund, noch vorhandene Hemmungen abzulegen und sich der Verführung einer anderen Frau einfach „hinzugeben“. Häufig sind die Verführerinnen deutlich älter als die Verführten.
7. Manche Frauen, die ungewöhnliche sexuelle Vorlieben haben, wollen diese eher mit einer Frau erproben als mit einem Mann – in der Regel, weil sie fürchten, dass Männer solche Wünsche für Übergriffe missbrauchen könnten. Die gilt besonders für BDSM-Aktivitäten.

Das hätten wir nun sieben Gründe, einer so plausibel wie der andere. Der Hauptgrund ist aber noch einfacher, und er folgt einem einfachen Gesetz, das hier noch einmal wiederholt werden soll:

Hautkontakte und Sinnlichkeit in Zusammenhang mit Übernachtungen sind die wesentliche Ursache, einfach mal schüchtern oder auch sehr bewusst zu erproben, was möglich ist.

Bilder: Oben sinnbildlich nach einer Fotografie gestaltet, unten Buchillustration (Ausschnitt)

Wo bleibt eigentlich „das Gewöhnliche“?

Hinter vorgehaltener Hand: Was ist eigentlich wirklich ungewöhnlich?
Nahezu alle Menschen stürzen sich auf Sex-Sensationsmeldungen. Insbesondere das sogenannte „Perverse“ zieht die Menschen in Scharen an – wenn es denn nicht so schlimm dargestellt ist, dass der Kopf über der Kloschüssel hängt. Nach wie vor sind die Schattierungen von Herrn Grau in aller Munde. Und gestern wie heute träumen die Aschenbrödel dieser Welt davon, einmal in den Palast des Reichtums einzuziehen – sei es wegen der Striemen, trotz der Striemen oder unabhängig von den Striemen, die dort bald den nackten Po zieren.

Fantasien zur bösen Nacht

Verharren in der Unterwerfung, für sein Tun nicht verantwortlich zu sein – ach, wie erregend das ist. Die Zeit vom zu Bett gehen bis zum Einschlafen vertreibt sich manche Frau (und mancher Mann, ja sicher) in den Armen des Bösen, sei er nun ein affenstarker Unhold, ein hübscher Vampir oder ein lüsterner Milliardär. Und da ich die Männer kurz erwähnte: Sie mögen davon träumen, vor der grausamen Herrin zu zittern, sich von einer Frauenbande gefangen nehmen zu lassen oder oder einer perversen Psychiaterin zum Opfer zu fallen. Natürlich immer nur, solange die Realität ausgeklammert wird.

Das Gewöhnliche ist auch nicht immer realistisch

Das Gewöhnliche? Das wären romantische Verführungen, ekstatischer Sex mit mehrfachen Orgasmen, Wollust bis zur Erschöpfung. Und wieder sehen wir: Auch der Vanille-Sex hat seine Grenzen in der Realität. Verführungen sind in Romanen fast immer schöner als im wirklichen Leben, und mehr als zwei oder bestenfalls drei Orgasmen sind eher die Ausnahme. Und wieder erkennen wir: Das Erotik-Märchen ist meistens erregender als die schnöde Realität.

Lamentieren als Volkssport

Ach ja: Da wäre noch das Lamento. Die eintausendeinhundertelfte Version von: „Er hat meine Liebe, meine Gefühle und meinen Körper ausgelaugt und mich dann schnöde verlassen.“ Nein, nicht von Teenies. Von Frauen über 30. Ist ein Hit in bestimmten Foren, Blogs und anderen Medien, die sich aufs Lamentieren spezialisiert haben. Muss wahnsinnig toll sein, dies dauernd zu verbreiten – und damit immer mehr Menschen für das eigene Elend zu begeistern.

Sehen Sie mal, und das Gewöhnliche? Ja, wen interessiert, um des Himmels und der Hölle wegen, eigentlich irgendetwas, das „gewöhnlich“ ist?

Ist ein Cunnilingus "gewöhnlich"?

Ach ja, Sie wüsste gerne, was „gewöhnlich“ ist? Sehen Sie, das dürfen Sie sich jetzt einmal fragen. Für manche Frau ist aktiver Oralsex absolut degoutant, und Würgereize überkommen sie, wenn sie nur daran denkt, kniend einen Reißverschluss zu öffnen. Für andere gehört’s zu Routine. Und Männer wie Frauen graust es häufiger davor, Cunnilingus zu praktizieren. Also ist noch längst nicht alles in Butter beim „Gewöhnlichen“?

Das gewöhnlich Langweilige - Penis in Vagina?

Bliebe also noch „PiV“ – das ist das, was jeder tut, der nichts anderes kennt oder der sich vor allem anderen ekelt. Und nun fragen wir uns natürlich, ob irgendjemanden interessiert, wie das Druckknopfoberteil in das Druckknopfunterteil kommt, was dabei passiert und wie sich die beiden Teilchen fühlen, wenn sie verknüpft und wieder gelöst werden.

Ach, das langweilt Sie? Sehen Sie. Uns auch. Und deswegen schreiben wir so selten über das gewöhnlich Gewöhnliche und wenden uns lieber dem gewöhnlich Ungewöhnlichen zu.

Du willst nur Sex? Versuch ihn/sie gepflegt darauf einzustimmen!

Besondere Wünsche solltest du vorher anmelden ...
Wenn eine Frau in den „alten Zeiten“ einen Mann traf, dann war die Situation früher halbwegs klar: Für ihn war Sex beim ersten Treffen eine Option, für sie nicht.

Diese märchenhafte Vorstellung haben heute noch viele Frauen – und eben auch viele Männer. Heißt im Klartext: Frauen denken immer noch, dass Männer entweder eine Beziehung wollen oder aber Sex, und sie versuchen deshalb, Männer zu meiden, die „lediglich“ an Sex interessiert sind. Manche Männer denken allerdings ähnlich konservativ: Für sie gibt es einerseits „Frauen für Beziehungen“ und andererseits „Frauen für Sex“. Frauen für Beziehungen werden nach Charakter, Verlässlichkeit und Schönheit erwählt, Frauen für den Sex ausschließlich nach Aussehen und dem optischen/verbalen Eindruck, dass sie die Kunst der Fleischeslust beherrschen.

Das alles mag gelegentlich heute noch gelten, und doch … vieles hat sich gewandelt. Da wäre einmal das Hybrid-Dating, das durchaus von Frauen wie von Männern praktiziert wird: Die Guten und Ehegeeigneten konserviert man sich auf für eine Beziehung, die sexuell attraktiven, auf Dauer aber leider ungeeigneten, werden für den Sofortverzehr freigegeben. Sodann wäre da eine neue Art von Date: Nämlich eines, das im Endeffekt so geplant ist, dass die Lust befriedigt wird – eine Beziehung wird von vornherein ausgeschlossen. Der Unterschied: Wer sich auf „Sex Dates“ oder „Casual Dates“ einlässt, weiß, was der andere Will (jedenfalls ungefähr) und kann sich entsprechend auf die Situation vorbereiten.

Nicht jede Frau, die Sex will, plant mit dir ein Sex-Date

Das Sex-Date „auf Bestellung“ ist aber nicht das einzige Date, bei dem es nur um Sex geht. Denn insbesondere Frauen meiden Sex-Portale, weil sie wissen, dass der Mann auf ihnen nicht lange um sie werben wird, sondern nur darauf wartet, seinen Penis in Aktion zu fühlen. Und damit sind die Optionen wieder offen für die Frau, die sich etwas romantisches Beiwerk wünscht, bevor sie das Höschen auszieht.

Erst ein wenig kennenlernen, dann ins Bett

Und nicht nur das. Es ist immer nötig, die Person einzuschätzen, mit der frau/man ins Bett steigt. Nicht nur wegen der Gefahr, mit HIV-Viren oder anderen STDs infiziert zu werden, nicht nur, um die Schwängerung auszuschließen, sondern auch um, andere böse Folgen abzuwehren. Denn die Begegnung, die angeblich „spontan“ ist, kann von langer Hand eingefädelt worden sein. Dabei sind Männer gefährdeter als Frauen, denn überwiegend auf Männer werden kriminelle Lockvögel, Detektivinnen und Agentinnen angesetzt.

Der beste Rat ist also, wenigstens ein Date zu haben, bei dem man die gegenseitige Sympathie abcheckt und ein paar Grundsatzfragen klärt, falls beim zweiten Mal ein konkreter Sex-Termin vereinbart werden soll. Dabei geht es nicht immer nur um Romantik, sondern inzwischen durchaus auch um sexuelle Praktiken oder andere körperliche Behandlungen.

Zögerliche Menschen langsam einstimmen - und ruhig dabei erröten

Noch besser ist allerdings, ein paar gewöhnliche Dates zu haben und dabei die Wünsche abzuklären. Denn falls sie ein bisschen ungewöhnlich sein sollten (schon der Cunnilingus kann als „sehr ungewöhnlich“ angesehen werden), dann ist es besser, in einer ruhigen, gelassenen Atmosphäre über diese und andere Vorlieben zu sprechen als in dem Moment, in dem die Schenkel auf Augenhöhe sind. Und falls du eine Frau bist, die dies liest: Du darfst dabei ruhig ein bisschen erröten.

Bliebt die Frage, ob du als „Schlampe“ angesehen wirst, wenn du dich zum Sex (sei’s beim ersten oder beim dritten Mal) triffst. Wahrscheinlich eher nicht, falls du nicht den Fehler machst, deine Erlebnisse zu veröffentlichen. Wenn du eine Dame bist oder deine Dame spielen kannst, wenn du selbstbewusst auftrittst oder „Format“ beweist, wird kein Mann dich als „Schlampe“ abwerten, sondern dich wiedersehen wollen.

Je nachdem, warum du den schnellen Sex gesucht hast, kannst du dir’s dann ja mal überlegen. Vielleicht wird am Ende doch noch das draus, was du eigentlich nicht wolltest: eine Beziehung.

Illustration aus einem Buch, das auf einen 1798 verfassten Text zurückgeht , anonym, für die Veröffentlichung "entschärft"

Warum die Tante den Neffen verführt

Sie fragen sich, warum die Tante in der erotischen Literatur den Neffen verführt ? oder ob es wirklich zutrifft, dass gerade zwischen Tanten und jungen Männern, die meist weitläufig mit ihnen verwandt sind, erotische Beziehungen entstehen? Wir glauben, dass dieser Artikel sowohl Autorinnen wie auch Betroffene interessiert.

Eine Tante, so erfahren wir aus den meisten Quellen, sei eine Blutsverwandte, wobei sie entweder die Schwester der Mutter oder des Vaters sein kann. Das lockt natürlich diejenigen, die in der Beziehung von Neffen und Tanten vor allem den Inzest wittern, und sich dann noch über den Altersunterschied zu empören. Nun sind aber zahllose Tanten weder wesentlich älter noch nahe Blutsverwandte, und überhaupt – Tanten sind alle Frauen, die weitläufig zur Verwandtschaft gehören, die man aber im Grunde nicht so recht zuordnen kann. Von Stieftanten über Großcousinen (1) bis zu Nenntanten reicht das Spektrum. Und vergessen wir nicht, dass dazu auch die Damen gehören, die in irgendeiner Weise einen Erziehungsauftrag wahrgenommen haben.

Die Tante im Wandel der Zeit

Für den Knaben ist die Tante in jedem Fall interessant, wenn sie sexuell erfahren, in mittleren Jahren, schön und nach Möglichkeit etwas frivol ist. Einst hatten unverheiratete Tanten rosige, matronenhafte Gesichter, rochen nach Eau de Cologne und schauten bedürftig junge Männer an, ohne sich ihnen jemals zu nähern. Schon eher nahbar waren geschiedene oder verwitwete Tanten, die schon einmal von den Früchten der Lust gekostet hatten und nicht einsahen, warum sie nun Spinnweben ansetzen sollten.

Nähe erzeugt Neuiegierde

Der zufällige Blick auf die schöne Brust
Die Tante war also im Idealfall noch jugendlich und ledig, oder etwas älter und verwitwet oder geschieden, und sie lebte im Idealfall fernab der großen Stadt in einem Landhaus. Dann gab es einen Grund, den Knaben dort für die Dauer der Ferien hinzuschicken. In dieser Atmosphäre von Sommer, Sinnlichkeit und Gemeinsamkeit auf kleinstem Raum können sich dann die Lüste entfalten. Der junge Mann bemerkt, wie sich eine Dame an- und auszieht, mag vielleicht einen Blick in ihren Kleiderschrank oder in den Schmutzwäschekorb erhaschen, und er wird zu Träumen beginnen. Die Tante ihrerseits wird damit rechnen, dass der junge Mann Gelüste hat, und kann erwägen, wie sie diese nutzen kann.

Augenzwinkernde Hoffnung auf die Verführung?

Nun müssen wir über einen Konflikt reden. Wurde der Knabe zur Tante „geschickt“ in der stillen Hoffnung, dass ihm diese die Gründe und Abgründe Geheimnisse der körperlichen Liebe einweisen würde? Das flüsterte man einander zu jenen Zeiten zu, als von der jungen Frau Keuschheit, vom jungen Mann aber eine gewisse Erfahrung im Umgang mit seinem Penis verlangt wurde. In anderen Fällen muss die Tante eine Art Geheimkomplott mit dem Neffen schmieden, in dem er darauf eingeschworen wird, die kommenden gemeinsamen Geheimnisse zu bewahren und keinem anderen Menschen davon zu erzählen, vor allem aber der Mutter nicht.

Süße Geheimnisse teilen

Geheimnisse mit einer schönen, voll erblühten und selbstbewussten Frau zu teilen, ist für einen jungen Mann bereits eine Aufgabe besonderer Art, die auch ohne sexuelle oder flagellantische Aspekte den Reiz des Sinnlichen hat. Kommt nun noch eine Komponente hinzu, die den jungen Mann von sich aus daran hindern wird, seine Erlebnisse bei der Tante auszuplaudern, so hat sie ihr Ziel erreicht. Es muss etwa sein, dessen sich der junge Mann schämt. Eine kleine anale Behandlung ist dabei ebenso beliebt wie die Verführung dazu, der Tante zuliebe Frauenkleider zu tragen.

Die Gründe für Empörung und Entrüstung - und warum Tanten ausgenommen werden

An dieser Stelle stellt selbst der unerfahrenste und naivste Leser fest: Ei, ei … das ist eine heikle Aufgabe. Und nun überlegen wir mal: Würde die Tante die Nichte verführen, oder würde es gar einen Onkel geben – das Feuer der Entrüstung wurde hoch bis zum Dach schlagen.

Die dominante Tante - auch ein beliebtes Thema
Aber eben nicht bei der Tante und dem Neffen. Sie kann getrost davon ausgehen, dass der volljährige Neffe die gebotene Gelegenheit ergreifen wird und sich als ebenso gelehrig wie schweigsam erweisen wird. Je intensiver die Tante seine Initialisierung als Liebhaber betreiben wird, umso mehr wird er ihr verfallen, und je mehr er ihr verfällt, umso mehr kann sie ihn ihn um den Finger wickeln. Und ihn auf Seitenwege führen, die er unter „gewöhnlichen Umständen“ wohl nicht von einer Freundin lernen würde. Neben Cunnilingus, einer bewährten und sicheren Methode, jeden Mann auf Abwege zu führen, kann sie ihren Lustschüler in die Geheimnisse der Erziehung und der Fesselung einführen und ihn damit nahezu beliebig unterwerfen. Vor allem das süße Gift sexueller Belohnungen für braves Verhalten wirkt sehr intensiv und nachhaltig, und es stärkt den geschlossenen Bund der Verschwiegenheit.

Das Internet ist voll von Geschichten über junge Männer, die von älteren Frauen, seien sie MILFs oder Cougars, verführt werden. Und ein sehr großer Teil davon besteht eben aus Tanten aller Art. Mit Inzest hat all dies – trotz anderslautender Einteilung in vielen Foren – nichts zu tun.

Wie oft die Verführung durch eine weitläufige weibliche Verwandte – sei es durch eine Tante oder eine eine Cousine – tatsächlich stattfindet, ist kaum zu überprüfen. Die erotische Literatur allerdings bevorzugt Tanten, die in jeder Hinsicht erfahrener sind und gelegentlich auch über Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, die dem jungen Mann die Augen weiter öffnen, als sein Appetit gehen mag.

Lesen Sie demnächst: Faktensuche … warum uns Verwandte als Liebespartner interessieren (oder auch nicht).

(1) Die es eigentlich nicht gibt, sie gelten als Cousinen zweiten Grades – das Verwandtschaftsverhältnis definiert sich über die Großeltern. Ganz allgemein sagte man für verworrene oder unerkannte Verwandtschaftsverhältnisse auch „eine entfernte weibliche Verwandte“.
Bild oben: Symbolisches Foto. Bild unten: Amateurzeichnung, 1950er Jahre?

Zum Date gehen – und wissen, dass du keinen Sex schenken kannst

Zum Date gehen – und wissen, dass du keinen Sex schenken kannst

Ja klar, da könnt ihr euch mal wieder empören, nicht? Ich hör schon die Worte: „Aber warum willst du denn jemandem Sex schenken, den du gerade erst kennengelernt hast?“

Nun, es geht gar nicht um mich. Es geht um alle (Frauen und Männer), die nicht asexuell sind, aber die auch keinen Sex haben können, weil es sie entweder schrecklich schmerzt oder weil es viel zu lange dauert, bis sie erregt werden. Und bei Männern, weil sie durch Operationen oder andere Ereignisse impotent geworden sind. Doch alle haben schon diese Erfahrung gemacht: Psychologen, Therapeuten und Ärzte sind schnell mit Trost und Rat bei der Hand- mit falschem Trost und nutzlosem Rat. Die einen erzählen dir, eine Beziehung wäre „mehr als Sex“. Das sagen dir die Pfarrer auch, und es nützt dir überhaupt nichts. Und die Ärzte sind alle irgendwie hilflos. Wie soll auch jemand, der ständig Sex haben kann, wissen wie es ist, zu lieben und keinen Sex zu haben? „Sie können ähnliche Gefühle haben wie eine gesunde Frau“.

Diese Sache mit dem „ähnlich“ ist lächerlich. Du kannst kein Gefühl haben, das ähnlich ist wie eines, das du gar nicht kennst. Solltest du es doch kennen, aber nicht mehr oder jedenfalls nicht mehr mit deinem Partner zelebrieren können, dann wirst du wissen, was du entbehrst.

Sicher ist, dass du noch etwas geben kannst. Frauen können Fellatio schenken, Männer Cunnilingus. Aber das musst du eben auch mögen, und besonders Männer haben ja immer eine gewisse „katzenscheu“, wenn’s darum geht. Na ja, und Frauen machen es ja auch nicht wirklich gerne, oder? Manches bleibt dir trotzdem. Zum Beispiel, den Körper des anderen zu liebkosen, wo immer und wann immer es möglich ist.

Ich habe etwas dazu gelesen, was euch vielleicht interessiert, wenn ihr „innerlich Lust“ habt, aber äußerlich nichts geht.