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Scheitert die Lust am Schamhaar?

Haarig, höchst haarig ...
Schamhaare sind der Nachweis für sexuelle Reife. Wenn dein Partner davon abgestoßen wird, solltest du möglicherweise die Beziehung zu ihm überdenken.

(Hadley Freeman, Journalistin)

Ich fange mal ganz frech an und sage: Sexpuppen haben keine Schamhaare - Menschenfrauen schon. Also, wenn die Kerle ihre Zungen absolut in etwas Steriles stecken wollen, warum lecken sie dann nicht ihre Sexpuppen aus?

Kürzlich hat sich die Redaktion der WIENERIN öffentlich damit auseinandergesetzt und geschrieben:

Wir haben sogar die Erfahrung gemacht, dass diejenigen Männer, die keine Probleme mit Schamhaaren haben, am besten im Cunnilingus sind. Zufall? Wir glauben nicht. Wer Muschis mag, hat keine Angst vor Haaren und erwachsen aussehenden Frauen.

Es soll ja zwei Arten von Männern geben: Die einen lieben unseren Schritt, weil er ja nun mal ganz unzweifelhaft zu uns gehört. Und wenn sie ihn lieben, dann zeigen sie es auch – wenn es geht, möglichst leidenschaftlich. Die anderen wollen nur etwas reinstecken, um sich großartig zu fühlen. Nicht, dass wir das nicht mögen - aber das Reinstecken an sich macht ja noch keine Lust, mal so gesagt.

Für manche Männer ist's ein lange Weg
Kommen wir mal zu den Männern, die unsere Körper wirklich mögen. Sie küssen sich meistens an uns hinunter. Wenn sie merken, dass es uns gefällt, dann gehen sie über den Bauchnabel hinaus und tiefer. Am besten, du weist ihnen dann den Weg. Na ja, oder du entfernst noch ein Hindernis, wenn’s noch eines gibt. Reden ist Silber, Verführung ist Gold.

Liebhaber, Genießer, Fetischistischen

Die Unterwürfigen küssen sich hoch - vom Fußrücken bis zu den Oberschenkeln. Auch sie zögern manchmal, bevor sie sich mutig in die Haartollen stürzen - und auch sie mögen es, wenn du eine gute Tat tust und ihnen den Pfad weist.

Beide lieben den Duft und - manche jedenfalls - auch den Geschmack. Aber das volle Aroma gibt es eigentlich nur, wenn Schamhaare dran sind.

Schon damals - von oben bis unten enthaart
Sicher soll es auch Männer geben, die absolute Schamhaar-Fetischisten sind. Sie sind, wie alle Fetischisten, ein bisschen lästig, und wenn du dich mit ihnen einlässt, sind „klare Ansagen“ nötig.

Die Kerle und die Überwindung

Der Mann, der’s will, hat manchmal Haare im Mund - na und? Ist das so schrecklich, wenn man jemanden wirklich mag, liebt oder auch nur verehrt?

Was ich dir unbedingt sagen will: Meistens kostet es die Kerle ein bisschen Überwindung, den Cunnilingus wirklich genussvoll auszuüben. Aber je länger sie es probieren, umso mehr Freude bekommen sie selbst daran. Wahrscheinlich weißt du, dass sie nur selten darüber sprechen, denn wenn sie dich lustvoll lecken, dann können sie nicht damit vor ihren Kumpels prahlen. Deswegen wirst du auch kaum in den gefürchteten „Schlampenverdacht“ kommen.

Wenn du selbst es nicht magst

Kann natürlich auch sein, dass du’s nicht magst. Wenn du das genau weißt, dann tu’s eben nicht. Aber wenn du es mal versuchen willst: Frage ihn einfach, ob er dich „mal überall küssen“ würde. Und wenn er in die Nähe kommt, dann umfass einfach seinen Kopf und sag leise: „Mach weiter, immer weiter“.

Und du kannst weiterlesen und anders lesen bei:
WUNDERWEIB (Was Männer beim Lecken denken).
Lob aufs Schamhaar - n-tv.
Amorelie - Oral-Gap.

Bilder: Oben und Links: Grafiken von Liebesverlag.de, rechts historische Werbung.

Oral: wenn er es dir machen soll

Going Down - oder "oral an ihr"
So recht haben wir ja keine Sprache für so etwas. Da haben es die Frauen in den USA leichter, denn sie können ihren Typen zärtlich-lüstern fragen: „Würdest du an mir runtergehen?“ Dann weiß er wenigstens, was ihm blüht, ob er nun begeistert ist oder nicht. Denn was sie von ihm will, sind Zärtlichkeiten „da unten“, und sie sollen mit den Lippen und der Zunge vollzogen werden. So etwas heißt auch „Cunnilingus“ oder „Intimkuss“.

Würdelos oder ziemlich geil?

Nun sind Männer ja eigenartig. Sie halten „so etwas“ manchmal für würdelos und gelegentlich verweigern sie’s ganz. Männer, die’s mal probiert haben, werden manchmal richtig geil dabei – so ist das eben.

Was du unbedingt wissen musst: auch wenn ein Mann sonst nicht ängstlich ist, von deinem Körper „Besitz zu ergreifen“ und du sicher schon mal jemanden daran hindern musstest, so etwas zu tun- diesmal braucht er eine Aufforderung. Erst, wenn du ihm sagst, dass er dich „lecken“ soll, versteht er es. Und dann rotiert sein Hirn, falls er so ist wie die meisten Männer, dann denkt er: „Ich soll mich erniedrigen, um ihr Lust zu verschaffen – na ja, mag sein, ich bekomme etwas dafür.“ Ein kleiner Teil wird sofort niederknien, den Duft einsaugen und wacker zu Werk gehen. Gut die Hälfte der Männer wird dir das Vergnügen verweigern.

Verlang nicht sofort von ihm, dich "dort" zu küssen

Nun mal zu den Tipps: Damit er’s macht, muss er dich erst ein bisschen kennenlernen – denn für Männer ist es etwas ganz anderes, ihr von Latex geschütztes Ding in eine Körperöffnung zu stecken als den Duft und Geschmack zu genießen. Das Erstere bezeichnen sie als „selbstverständlich“, das zweite als Herausforderung. Klartext: Auch, wenn ihr schon mal gevögelt habt, ist „Lecken“ etwas Gewöhnungsbedürftiges.

Wenn du es selber wirklich magst

Das stille, heimliche Vergnügen
Und nun zu dir: Wichtig ist natürlich, dass du es magst. Manche Männer, die gute Lehrlinge im „Ausschlecken“ waren, haben sich schon gewundert, warum die Zungentätigkeit anderwärts unwillkommen ist. Nehmen wir also mal an, dir würde es gefallen. Wir bringst du ihn nun dazu, voller Lust und Leidenschaft in deinen Garten einzutauchen?

10 Tipps, um seine Lust auf Cunnilingus anzuheizen

1. Ein gepflegtes Beet erzeugt Bewunderung.
Ist etwas gepflegt, so denken Männer: Wow, die passt auf sich auf -sauber, hygienisch, duftig. Ob nackt oder getrimmt: Jedenfalls schätzen Männer keinen Urwald.

2. Erstick ihn nicht.
Egal, wie viel Leidenschaft du empfindest – er muss atmen können. Ich weiß, dass viele von euch den Hinterkopf anpacken, um ihn daran zu hindern, aufzuhören. Doch das hier ist kein Facesitting, sondern ein lustvolles Vergnügen – und das soll es auch für ihn sein.

3. Auch die Verpackung zählt.
Manche Geschenke werden bewusst verpackt übergeben. Also sieht zu, dass du eine Muschi hübsch verpackst. Dann gibt es etwas für ihn zu entdecken. Seidene Unterwäsche ist ideal für solche Zwecke.

4. Eine gewisse Distanz bis zum Ziel.
Wenn „er“ kussbegeistert ist, bitte ihn einfach, dienen ganzen Körper zu küssen. Führe ihn zum Bauchnabel und zeig ihm dem Weg nach unten. Sag ihm, er soll einfach weiter küssen. Mach dich locker, dann findet er den Weg wahrscheinlich von alleine.

5. Manchmal hilft ein bisschen Literatur.
Ob Bücher sinnvoll sind? Manche Erotikfilme zeigen Männer, die begeisterte, leidenschaftliche Lecker sind. Wenn sie wirklich gut gemacht sind, regen sie an. Und wenn sie anregen, dann macht er es dir vielleicht sofort.

6. Sei dezent, aber zeige, was du fühlst.
Männer mögen fast immer sinnlich-lustvolle Frauen aber selten solche, die völlig überreizt und selbstsüchtig sind. Zeig ihm, dass er dein Liebhaber ist … nicht dein Callboy. Wenn du etwas besonders magst, zeig ihm durch sinnliches Stöhnen, dass er unbedingt weitermachen soll.

7. Gib Rückkoppelung.
In seiner „Lage“ kann er dein Gesicht nicht sehen. Er ist also angewiesen auf deine Körperreaktionen – und außer leisem Stöhnen gibts auch noch die Sprache.

8. Das Spiel heißt „Nimm und Gib“.
Vielleicht ist es „ganz schlecht“, wenn er etwas Tolles als Gegenleistung erwartet. Aber es wäre trotzdem schön, wenn du ihm anschließend etwas in ähnlicher Art schenken würdest. Männer sind wie pawlowsche Hunde: Sie werden dich immer wieder lecken wollen, wenn sie wissen, dass es hinterher auch für sie etwas Leckereres gibt.

9. „Richtiger Sex“ ist eine Option.
Du musst nicht „oral“ mit „oral“ vergelten. Das ist zwar eine ziemlich übliche Prozedur, aber nicht wirklich notwendig. Hauptsache, du tust mit ihm anschließend etwas, das euch noch mal zur höchsten Lust bringt. Denn egal, wie schön Oralverkehr sein kann: Zwei Körper, die sich ineinander verschlingen, bieten eben mehr als nur „Lustbefriedigung“.

10. Sag ihm, dass du es genossen hast.
Sätze und Wortfetzen, die jemand vot lauter Geilheit ausstößt, sind oft sehr anregend. Nachhaltiger ist aber, was du ihm hinterher sagst. Lobe ich, sag ihm, dass du begeistert bist und unbedingt eine Wiederholung möchtest.

Es gibt Männer, die wirklich wild darauf sind, vor dir auf die Knie zu fallen – und nicht, um sich zu verloben. Vielleicht wird er nicht dein Ehemann. Aber die schönen Stunden mit ihm vergisst du nie – und er wahrscheinlich auch nicht.

Coronaritäten

Schlechte Zeiten für Küsse - oder wie war das?
Coronaritäten - Raritäten um Corona, Isolation und Quarantäne

Wortkombinationen mit Corona und Quarantäne sind die großen Renner bei den Schöpfern neuer Begriffe für allerlei angebliche und tatsächliche Trends bei Partnersuchenden und – Ehepaaren.

Kommen wir zuerst mal zu den Singles

Coronalingus von der Lippe auf die Schamlippe

Ei, ei, was lese ich da? Ein Coronalingus? Diejenigen, die Latein auf der Schule gelernt haben, oder sonst „auf fein“ machen denken natürlich an den Cunnilingus.

Und was hat der Schamlippenkuss mit Corona zu tun? Oh, da gibt es einen einflussreichen Politiker von 90 Jahren – und der muss es ja wissen. Jener hat behauptet, diese Corona-Pandemie wurden von Leuten verbreitet, die den Pfui-Teufel-Sex ausübten. Und dazu gehört eben auch der Cunnilingus. Also: Cunnilingus ohne Corona ist die Erfindung eines religiösen Fanatikers. Davon gibt es immer noch jede Menge.

Quarantionships – in der Quarantäne verkuppelt

Ja, die kennen wir irgendwo her. Man ist sich nicht ganz sicher, ob damit Paare gemeint sind, die noch gar keine sexrelevanten Körperflüssigkeiten ausgetauscht haben, eil sie sich per Video-Chat oder sonst wie im Netz kennengelernt haben. Oder vielleicht doch solche, die in den letzten Tagen der Freiheit gemeinsam ins Bett gehüft sind und seit her dort (na ja, nicht ausschließlich) geblieben sind? Wir haken mal ab: „Quarantashionships“ Sie Quarantänen-Beziehungen. Ob sie über die Quarantäne hinausreichen? Das wir einst unsere Soziologen interessieren – die finden immer etwas zum herumlabern.“

Kommen wir mal zu den Familien. Da wären noch die

Quaran-Teams – gemeinsame in der Ehe gefangen

Das sind angeblich die Leute, die von der Quarantäne überrascht wurden, als sie „eigentlich“ ihre Ehe beenden wollten. Schrecklicher Gedanke? Chance? Werden sie neue Kinder zeugen? Oder sich solange nerven, bis alle in der Klapse landen?

Drehbuchschreiber, macht euch bereit! Eines Tages wird es soweit sein, dass ihr eine Serie darüber schreiben könnt.

Nicht ganz so lustig nachzulesen zum Beispiel in Marie Claire (UK)

Gramse bleibt Gramse - aber jetzt hintersinniger als jemals zuvor

Was gehört heute zum gewöhnlichen Sex?

Orale Lust
Manchmal sind wir verblüfft - da benutzen unsere Zeitgenossen Begriffe wie "Sex haben" - aber so genau wissen sie nun doch nicht, was es bedeutet. Einen Zungenkuss auszutauschen ist sicher noch kein Sex. Aber was gehört nun eigentlich zum gewöhnlichen Sex?

Die Frage lässt sich am einfachsten Beantworten, wenn man überlegt, welche Sexpraktiken von den meisten Menschen verwendet werden. Dazu eigen sich zuverlässige Befragungen. In einer solchen in Deutschland gaben ungefähr 90 Prozent der Frauen und Männer an, schon mal „gewöhnlichen Sex“ erlebt zu haben, der allgemein „Vaginalverkehr“ heißt. Weil dies zu unscharf ist, verwenden wir hier den Begriff „PiV“ für „Penis-in-Vagina“.

Zum „gewöhnlichen Sex gehört inzwischen auch der Oralverkehr, von dem es noch Mitte der 1950er Jahren hieß, dass „ihn nicht einmal Huren ausüben“. Oralverkehr bedeutet, dass von einem Partner Lippen, Mundhöhle und Zunge genutzt werden, um das Geschlechtsteil des anderen zu stimulieren. Wenn man dabei etwas „gemacht bekommt“, heißt es immer „passiv“, wenn man selber „etwas macht“, heißt es „aktiv“.

Männer und oral

Immerhin haben demnach 56 Prozent der Männer schon einmal „passiven Oralverkehr“ genossen, das heißt, sie ließen sich (wenn sie heterosexuell waren) oral von einer Frau stimulieren - in der Gelehrtensprache nennt man das auch Fellatio. Wenn ein Mann seinerseits „Oralverkehr“ an einer Frau vollzieht, heißt dies im Volksmund „lecken“, und offiziell „Cunnilingus“. Auf diese Weise haben 51 Prozent der Befragten schon einmal einer Frau befriedigt.

Frauen und Oralverkehr

Bei den Frauen finden wir recht ähnliche Prozentzahlen vor: 48 Prozent gaben an, schon passiven Oralverkehr (Lecken, Cunnilingus) gehabt zu haben, und 45 Prozent gaben an, schon mal einen Blowjob (Fellatio) gegeben zu haben.

Vergleich mit Analverkehr - Männer

Analverkehr („Sex, bei dem etwas in den Po geht“) wird ebenfalls in „aktiv“ und passiv“ aufgeteilt. Bei Männern ist Analverkehr aktiv und passiv möglich, Frauen können auf „gewöhnliche“ Weise nur Analverkehr passiv ausführen, für aktiven Analverkehr benutzen sie Instrumente, die allgemein „Strap-on-Dildos“ heißen. Dabei antworteten 19 Prozent der Männer, bereits einmal aktiven Analverkehr erlebt zu haben, während nur vier Prozent angaben, einmal passiv anal befriedigt worden zu sein.

Frauen und Analverkehr

Siebzehn Prozent der Frauen gaben an, schon einmal passiven Analverkehr mit einem Mann gehabt zu haben. Wie viele Frauen schon aktiven Analverkehr vermittels eines Dildos versuchten, geht aus der Statistik nicht hervor.

Was bedeuten diese Zahlen?

Die Zahlen entstammen zwar einer einzigen Quelle, sind aber mit gewissen Einschränkungen für Deutschland relativ verlässlich. Beim Analverkehr ist zu berücksichtigen, dass 14 Prozent der Männer nicht heterosexuell waren.

Vergleich mit anderen Ländern

Außerhalb Deutschlands liegen die Zahlen bei solchen Befragungen teilweise deutlich höher. Vor allem für Oral- und Analverkehr wurden in einzelnen Ländern deutlich höhere Zahlen angeben (Oral USA - Frauen 89 Prozent, Männer 90 Prozent, anal USA - 36 / 40 Prozent). Ähnlich in Schweden: Von dort wird berichtet, dass 94 Prozent der Studentinnen „aktiven oder passiven Oralsex“ hatten.

Die heutige Bedeutung von „Sex haben“

Wir verwenden heute den Begriff „Sex haben“ - aber viele wissen nicht, dass dazu nicht allein der „reine Geschlechtsakt“ im Sinne unserer Vorfahren ist. Vielmehr gehört nach der heutigen Sichtweise mindestens der Oralverkehr (aktiv und passiv) zu den üblichen „Zutaten“ einer lustvollen geschlechtlichen Betätigung. Darüber hinaus besteht „Sex haben“ nach heutiger Auffassung aus allen Praktiken, bei denen bei mindestens einem der Beteiligten die Geschlechtsteile stimuliert werden - egal wie.

Zahlen, Fakten, Erhebungen:
Das Zahlenmaterial fanden wird im Ärzteblatt.
Die US-Dateh stammen aus der "National Survey of Family Gowth" USA, 2010.
In Schweden gibt es mehrere Erhebungen - die zitierte wurde "researchgate" entnommen.

Die festgelegten sexuellen Identitäten schwinden

Zweifel, Erregung, Scham?
Die festgelegt sexuellen Identitäten schwinden - im Grunde überall. Geredet wird darüber kaum - es passiert einfach. Und wer als erster redet, verliert - das ist leider die Regel. Wir versuchen es so neutral zu sagen, wie es möglich ist.

Zunächst berufe ich mich auf einen Blogbeitrag, den ich dieser Tage las. Da er weder werbefrei ist noch dem Schamgefühl der Öffentlichkeit (NSFW) entspricht, wurde er ohne Quellenangabe verwendet:

Ohne eine neue Diskussion zu initiieren, können wir in jedem Fall sagen, dass die sexuelle oder „geschlechtsspezifische“ Identität heutzutage so differenziert gesehen werden kann, wie die Menschen selbst eben unterschiedlich sind. Im Vordergrund stehen die Gewohnheiten, die sich sehr eng an ein gewähltes Schema halten können, aber eben auch je nach persönlichem körperlichen und emotionalem Geschmack variieren können.


Gilt die Heteroflexibilität nur für Frauen?

Viele Männer meinen nun, diese Erkenntnis würde nur für Frauen gelten. Sie sagen, Cunnilingus von einer Frau zu bekommen unterscheide sich nicht wesentlich von dem Zungenspiel, das ein Mann offeriert. Und also sei es nur verständlich, dass Frauen sich dann und wann anderen Frauen hingäben.

Wenige Männer bekennen sich so „schrägen“ Lüsten

Doch viele Männer beschleicht inzwischen der Zweifel, ob die eigene Lust wirklich nur von einer Frau zur Blüte gebracht werden kann. Der Autor Jonathan Ames beschreibt beispielsweise solche Szenen ohne Scham.

Hetero-Paare können Gender-Grenzen gemeinsam brechen

Anale Lüste hingegen stehen völlig zu Unrecht in Verdacht, die sexuelle Identität zu verletzen. Wir wissen nicht, wie viele Männer danach dürsten, dass ihre Prostata massiert, unter sanften Druck gesetzt oder „angestupst“ wird, aber sicher ist, dass eine ungeheuer große Anzahl an Umschnall-Dildos verkauft wird. Wie viele? Das wissen wir nicht. Es gibt nicht einmal belastbare Verkaufszahlen über Dildos und Vibratoren, geschweige denn über P-Punkt-Dildos, Umschnallgeschirre und dergleichen.

Kein Details - aber vertraue auf die "Fünf Großen G"

Nein, wir werden nicht über Details reden. Nicht, weil wir uns schämen, sondern weil es wirklich genügend Informationen über die „fünf großen G“ gibt, die du brauchst: Geduld, Gefühl, Gleitmittel, ein stabiles „Geschirr“ und einen guten G-Punkt-ähnlichen Dildo, der dann meist P-Punkt-Dildo heißt.

Bild: nach einem historischen Foto - Herkunft unbekannt