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Jugend am Bug und Lust am Steuer

Lust und Begierde am Bug
Der Wind der Lust ist immer vorhanden, gleich, ob er durch Zephir, Amor oder eine andere Gestalt repräsentiert wird. Doch der Trieb muss noch in verführerische Lust umgewandelt werden, wofür die Dame am Ruder verantwortlich ist, die durch sinnliche Schönheit glänzt.

Das Originalbild
Die Lust wird dadurch erleichtert, dass sie in schönen Blasen in die Welt steigt, die jeder erhaschen kann. Doch wer konkreter werden will in der Sinneslust, muss die Gelegenheit ergreifen – und sei es, den Hals des Schwans mit begehrlichem Blick zu umfassen. Zwei Schwimmerinnen warten offenbar ab, bis auch ihr Platz auf dem Boot frei wird, und der fast unsichtbare Dämon in der Nähe des Hecks hat offensichtlich seine Freude daran.

William Etty malte dieses Bild, dem er verbal den Anschein von moralischer Belehrung mitgab – doch es gibt keine Lehre daraus, außer sich dem zu fügen, was unvermeidlich ist: der Lust.

Wird das Boot durch die Lust gesteuert, oder wirkt ein Dämon auf die Szene ein?


Die Ausschnitte oben und unten wurden technisch etwas aufgehellt, um Details sichtbar zu machen.

Woher kommt der Begriff „jemandem einen blasen“?

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Was bei uns in Deutschland jahrelang als “französisch” bekannt war, war bei den GIs im Zweiten Weltkrieg als „Fumer le cigare“ (die Zigarre rauchen) bekannt. Und mancher fragt sich, wie den aus dem französischen Begriff der „Blowjob“ wurde.

Ob der Name vom „Below Job“ kommt? Ob er etwas mit Jazz zu tun hatte? Oder kam der Name aus dem besetzten Deutschland, wo er zwar unüblicher war, aber eben nicht unüblich genug, um einen Namen zu haben. Jedenfalls sagte man damals wie heute „sich einen blasen lassen“. Was dem „Blow Job“ doch recht nahekam.

Tuten und Blasen - doch aus der Seefahrt?

Tatsächlich aber weiß niemand so recht, wie der Begriff „jemandem einen blasen“ oder „jemanden einen abblasen“ in die Welt kam. Bekannt ist der Herrenwitz der 1950er Jahre, bei dem der Chef zur Sekretärin sagt: „Sie haben ja keine Ahnung von Tuten und Blasen.“ Woraufhin die Sekretärin naiv antwortet: „Blasen kann ich, aber wie geht Tuten?“

Sicher ist, dass es nichts ums Blasen der Dame geht, denn die bläst natürlich nicht, sondern bildet ein Vakuum, das eher ansaugt als auf irgendetwas bläst. Doch halt: War da nicht der Wal, der bläst? Und ist vielleicht gemeint, dass die Dame den Herren dazu bringt, eine ähnliche Fontäne zu produzieren? Oder sollte nur "Dampf ablassen" gemeint sein, wofür eigentlich gar nichts spricht? Nein – niemand weiß es wirklich. Und feine Damen drehen sich pikiert um, wenn man nur das Thema berührt.

Abblasen ist volkstümlich, "französisch" die Umschreibung

Wie auch immer – selbst manche Hure weigerte sich im Nachkriegsdeutschland, derartige Praktiken auszuführen. Heute steht in den Angeboten der meisten relevanten Damen ganz unverblümt: „Französisch“, oder gar „Französisch total“. Die Damen der Gesellschaft allerdings empfinden die Handlung zumeist als despektierlich und vermeiden, sie ihren Lovern zu offerieren.

Tatsächlich gilt der orale Intimkontakt heute immer noch als „sozial inakzeptabel“ – auch wenn manche Frauenzeitschriften bereits „Tipps zur Optimierung“ anbieten.

Was meinen Sie? Ist es heute kein Problem mehr, Fellatio (so der offizielle Name) zu bekommen oder zu schenken? Und was wäre, Ihrer Meinung nach, der mindeste Liebesdienst, den Sie als Gegenleistung erwarten würden?

Oh, ich weiß – man antwortet nicht auf dergleichen Fragen. Schade eigentlich.

Wir entnahmen einige Begriffe aus diesem Artikel.

Wie pervers ist eigentlich … Mundverkehr?

Im Moment ist es der Finger ...
Mundverkehr ist zweierlei: Fellatio („Blasen“) und Cunnilingus („Lecken“) und beides ist … Geschmackssache.

Ich kenne keinen Mann, der’s ablehnen würde, wenn er‘s bekommt – aber viele, die ablehnen, es zu geben. Das heißt so ungefähr: Er macht’s nicht bei ihr und ihm, weil’s ihn ekelt, aber er nimmt es von ihr und ihm, solange er nicht genau hinguckt, wer’s im macht.

Ist Mundverkehr zu pervers? Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Komisch – viele Frauen lehnen passiven Cunnilingus ab. Egal, ob sie oder er sich am „Y“ bedient. Und noch mehr Frauen würden nie Cunnilingus geben, weil sie fürchten, als „lesbisch“ angesehen zu werden, wenn Sie’s tun.

Wenn ihr richtige Informationen haben wollt, wie’s geht und ob es euch wohl gefallen würde, dann seht auf Seiten nach, auf denen darüber geschrieben wird – auch, wie man es ihm/ihr schön macht.

In dieser Serie vertreten unsere Autoren ihre persönliche Meinung, aber nicht ihre persönliche Praxiserfahrung. Das Wort „pervers“ wird hier im Sinne des bürgerlichen Gebrauchs im 19. Jahrhundert verwendet. Die Verbreitung als Fantasie liegt bei ungefähr 90 Prozent bei Männer und gegen 80 Prozent bei Frauen.

Liebe Woche - Lustnummern, Luftnummern und Körperflüssigkeiten

Es gibt sie mal wieder – die Wochenübersicht. Die letzte „Liebe Woche“ hatten wir ja am dritten November – lang, lang, ist es her.

Die Liebeszeitung lebt davon, aktuell zu sein- und möglichst das zu bringen, was liebeshungrige Menschen interessiert. Und natürlich Neugierige, die „so etwas“ nie machen würde, aber die brennend interessiert, wie sich ander fühlen, die’s tun. Na ja, Fremdfühlen eben.

Lustnummer –was sollte eine Domina tragen?

Fragt ihr euch manchmal, was eine Domina trägt? Etwas, das dominant wirkt – und das ist für jeden Mann anders. Je nachdem, ob er davon träumt, von der ältlichen Tante, von der strengen Lehrerin, der rigiden Krankenschwester oder der unnahbaren Lederfrau dominiert zu werden. Und ist aber aufgefallen, dass viele Frauen in Domina-Pornos Nuttenklamotten tragen. Wäre natürlich Klasse gewesen, wenn ihr mal euren Senf dazugegeben hättet, ihr Feiglinge.

Frauen – mal Opfer, mal Täter und eine neue Masche

Huren werden ja oft als Opfer dargestellt. Frauen, die keine Huren sein wollen, nennen sich „Escorts“ oder, noch vornehmer „Reisebegleitung“. Dann sind sie zumindest große Einsacker von Kohle – und wenn ihnen das nicht genug ist, greifen sie auch mal nach Wertsachen oder Bargeld. Und guck mal: Sie werden selten erwischt, weil die Männer erstens keine Anzeige erstatten, weil sie zweitens meist keine genaue Adresse wissen und die Frauen drittens blitzschnell wieder abtauchen – ins Ausland, wo sie hergekommen sind.

Röcke und Spitzenhöschen – Gefahr für Männer?

Männer, die gelegentlich und Frauenklamotten tragen, sind besonders gefährdet für Erpressungen von Leuten, die das wissen – und über Fotos verfügen. Dabei geht’s nicht um Röcke – Schotten und Popstars und sogar männliche Eheschließende tragen sie im Vereinigten Königreich. Nein, die eigentliche Frivolität beginnt bei der Unterwäsche und bei Strümpfen. Von kompletten Feminisierungen einmal abgesehen. Übrigens: Bei der Mode, die es gegenwärtig bei Herrenausstattern gibt, kommt man sich vor, als wollten alle zu Beerdigungen gehen.

Plapper, plapper –die sexuelle Identität

Zum Thema passt das unendlich doofe Geplapper um “Sexuelle Identitäten“. Klar kann man sich selbst darüber Gedanken machen, ob der Penis bei Frauen, Männern oder Paaren schwillt und was das dann bedeutet. Aber es ist kein Thema, bei dem die großen Glocken geschwungen werden müssen. Und die Psychotherapeuten? Schnauze, Fury! Ihr habt wirklich genug heiße Luft an die Öffentlichkeit abgelassen. Wobei mir einfällt: Psyche ist sowieso ein Begriff ohne konkrete Inhalte. Eine Luftnummer, sozusagen.

Frauen: Lust schenken aus Hingabe oder Berechnung?

Eine Frage, die Frauen oft bewegt: Warum tun sie eigentlich all das für die Liebe, was sie so tun? Aus Berechnung? Aus Hingabe? Oder in der Hoffnung, für einen alten Hut ein neues Kleid zu bekommen? (oder für einen tollen Blowjob einen Ehemann?) Fragen darf man ja – Antworten kriegen wir sowieso nicht. Ist alles viel zu intim.

Schrei doch einfach aus Lust!

Nicht zu intim war „Wissenschaftlern“ die Frage, warum Frauen tierisch schreien, wenn … ja das genau war, die Frage, „wenn was passiert“? Im Grunde wissen wir von unseren äffischen Verwandten, dass der Schrei abgeht, wenn Sperma fließt oder geflossen ist. Irgendwelche Leute wollen aber gerne glauben, dass der tierische Schrei etwas mit Orgasmen zu tun hat. Und das wollten die Forscher nun widerlegen. Oh ja, unheimlich wichtig – verstanden. Und Frauen: Schriet einfach. Sei ekstatisch und brüllt eure Lust hinaus, wenn es euren Lover Freude macht. Es kostet nichts und befreit auch dann, wenn kein Sperma fließt.

Und der „Austausch“ von Körperflüssigkeiten?

Apropos fließt: Die Aufnahme von Körperflüssigkeiten ist immer wieder Thema, solange die Flüssigkeit von A nach B geht. Aber das ist kein Austausch, nicht wahr? Ina geht das „heiße Eisen“ an. Darf man „tauschen“? Klar darf man – nur was sagt „Mann“ dazu?

Humoristisches - na ja …

Für den Humor: Schläge können laut sein – deswegen verlegen Sie ihre Schmerzlust bitte nicht ins eheliche Schlafzimmer. Vor allem nicht in Neubausiedlungen oder bei offenem Fenster. In manchen Villen gibt’s noch private Atombunker – die würden sich doch eignen, oder?

Und: klar, dass Männer mit Werbung für Potenzpillen vollgedröhnt werden. Frauen aber auch – soziale Netzwerke müssen irgendwie am Adresshandel verdienen.

Wölfe, junge Frauen nebst Schweinchen und Dessous

Die bösen Wölfe dieser Welt - mal fressen sie, mal werden sie gejagt. Und jetzt stellen sie auch noch Dessous her. Na, so etwas. Hier mal die Wölfe, die wir so kennen. Gegen Schluss dann die Möglichkeiten, zum Anbeißen auszusehen.

1. Rotkäppchens Wolf

Rotkäppchen in den 1930er Jahren
Böses, hinterhältiges, haariges Tier mit großen Zähnen. Handelt autonom und spricht mit Menschen. Gibt sich erst charmant, verputzt dann aber ältere (Cougars) und jüngere Frauen (Maiden), ohne dass sich sie auch nur ausziehen müssen. Cougar und Maid werden gerettet, Wolf stürzt wegen der inzwischen in den Bauch verbrachten Steine. Muss eine Mordsarbeit gewesen sein, die Steine da reinzubringen. Held: Jäger. Moral: Hör auf die Mutti, Kind. Wenn du vom Weg abkommst … oh, oh …

2. Le Petit Chaperon rouge – na ja, und der Wolf

Extrem charmanter Wolf, aber verschlagen. Spricht französisch. Verputzt junge Frauen nackt - und das war es. Keine Wiedergeburt. Keine Wackersteine. Gegessen ist gegessen, klar? Held: der Dichter, von Haus aus Moralist. Moral: Wenn die Jungfernschaft weg ist, ist sie weg.

3. Der Wolf der Geißlein

Hinterhältiges Tier, ebenfalls sprechend. Ergaunert sich die Komplizenschaft von Bäcker und Müller, und frisst nur Jungfleisch. Verputzt sechs absolut verblödete Geißlein. Alle werden gerettet, der Wolf stirbt im Brunnen wegen der Wackersteine, die als Austauschgut für die Geißlein in den Wolfsbauch eingenäht wurde. Gluck, gluck– weg war er. Held: Letzes Geißlein, das sich retten konnte. Moral: Öffne deine Tür nicht dem fremden Bösewicht, auch wenn er sich einen weißen Fuß macht.

4. Der große böse Wolf

Oh, oh, Ausgang ungewiss. Kein Schwein weiß, wie es wirklich war, nicht einmal, ob die Schweinchen männlichen oder weiblichen Geschlechts waren. Nur: Jedes Schweinchen baut sich ein Haus. Das Erste ein Haus aus Stroh, das der Wolf niederblies: Haus weg, Schweinchen Nummer eins gefressen. Das zweite Schweinchen baut ein Haus aus Holz – auch Mist: Etwas mehr blasen, dann Haus weg, dann Schweinchen gefressen. Und dann war da noch – richtig: das dritte Schweinchen, das sich ein Haus aus Stein baute. Da konnte der Wolf blasen, soviel er wollte: Haus ganz – Schwein ganz. Oh, dachte sich Wolf, Schwachstelle entdeckt. Haus hat Kamin. Wolf kommt also den Kamin herunter wie der Weihnachtsmann und fällt in Topf mit kochendem Wasser: Schwein frisst nun gesottenen Wolf. Held: drittes Schwein. Moral: Fleiß und Ausdauer zahlen sich aus.

5. Der skrupellose Wolf („Reckless Wolf“)

Macht jungen Frauen hübsche Dessous, um besser gefressen werden zu können. Spricht englisch und wohnt im Vereinigten Königreich. Sagt selbst – wer würde sich heute nicht wünschen, mal so richtig benagt zu werden? Fragt sich: Wer ist Jäger, wer Gejagter? Aber – erst in der richtigen Verpackung wird die Sache unheimlich tierisch … Held: Modedesigner von „Reckless Wolf“. Moral: Erst auspacken lassen, dann zur Sache kommen.

Das war es mal für heute vom Wolf und jungen Damen. Und falls Sie gerade nicht Besseres vorhaben:

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