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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Zeit der rauen Gedanken – sind erotische Züchtigungen lustvoll?

Scham und Lust zugleich -oft ein Teil des Rituals
Ich nehme an, liebe Leserin, liebe Leserin, du bist der Zeit längst entwachsen, als in der die bösen Begleiter des guten Nikolaus ihren Schabernack mit „böse“ Buben oder Mägdelein trieben.

Wenn du sehr erfolgreich bist, die vierzig hinter die gelassen hast und auf der Suche nach lustvollen Sensationen, dann kommt langsam die Zeit, in der viele Menschen heftige Impulse benötigen. Eine Freundin sagte einmal, sie habe erst gegen 40 gemerkt, dass ihr Körper einmal wieder „richtig in Wallungen kommt.“ Da käme natürlich „Sex pur“ infrage, aber ob Männer immer die Geduld und Ausdauer haben, die du dir erträumst?

Oh ja, ich weiß, dass wir ein Motto für Dezember hatten:

„Zünde dein Licht endlich wieder an - und lasse es hell in dir leuchten.“

Das Thema, das ich euch heute „zumute“ ist einfach. Wenn du eine wahrhaft helle Flamme unter und über deiner Haut lodern lassen willst, dann klappt das vielleicht mit erotischen Züchtigungen. Gegenüber vielen andere erotischen Handlungen dauert eine Züchtigung länger, fordert dich stärker heraus, ist vom Gefühl intensiver, teils nachhaltiger und in jedem Fall „schärfer“ als Sex. Und du musst es nicht wirklich eine Züchtigung nennen. Es ist ein Spiel damit, Gefühle wachzurufen, die du ohne diese Szenerien wahrscheinlich nie empfinden würdest.

Ein Satz, den wir oft hören:

Wenn du dich züchtigen lässt, hat jemand anders die Kontrolle, und du bist nicht verantwortlich. Klar, normalerweise übernimmst du gerne Verantwortung, das erfordert dein Job. Aber du hast mal Feierabend. Und vielleicht hast du gerade heute Entscheidungen getroffen, die anderen wehgetan haben. Und jetzt lässt du zu, dass jemand dir wehtut, dich straft.
Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Satz ausschließlich für Frauen gilt, aber er wurde aufs sie gemünzt. Doch ich bin der Meinung, dass er für Männer ebenso passt:

Wenn du alles loslässt und dich auf diese besondere Weise deinem Partner hingibst, kannst du alle Sorgen hinter dir lassen. Du musste an nichts anderes denken, als an die Lust, die du empfängst.

Mit Sex oder ohne Sex?

Soweit funktioniert das „System“ auch ohne Sex. Mit Sex geht es etwas anders: Da steht die helle Flamme der Lust ohnehin schon im Raum. Die meisten Menschen, die „Züchtigungen und Sex“ nacheinander erfahren wollen, denken so:

Unter deinem Po befinden sich jede Menge empfindliche Nerven, und die Handfläche deines Partners oder auch deiner Partnerin reicht aus, um recht viel davon zu treffen. Und weil diese Nerven so nah an deinem Genitalbereich liegen, können diese Empfindungen das gleiche Gefühl hervorrufen wie bei einer Stimulation der Genitalien. Dadurch kannst du das Gefühl der Lust erheblich steigern.

Warum machen Leute "so etwas"?

Erfahrene Frauen und Männer sagen noch weitaus mehr darüber aus, zum Beispiel:

1. Wie Schmerzen sich anfühlen, die durch harte oder sanfte Schläge entstehen.
2. Wie es sich anfühlt, zuerst „angezogen“ und dann „nackt“ geschlagen zu werden, und welche Bedeutung das Ritual des Entkleidens hat.
3. Manche Menschen wollen wirklich bestraft werden, weil sie „nicht brav“ waren. Sie sehen darin also zugleich eine Sühne und eine Lust.
4. Andererseits können erotische Züchtigungen selbst als „höchst unartig“ angesehen werden, weil „man“ („frau“) so etwas nie zulassen würde. Sich zugleich zu schämen und etwas Schamvolles zuzulassen, gibt vielen Menschen einen besonderen „Kick“.
5. Bei vielen Paaren spielt gerne einer (eine) die Rolle des „ungezogenen“ Menschen, der dringend eine Strafe benötigt.
6. Manche Menschen lieben das Umfeld erotischer Strafen: Es beginnt beim gewählten Raum und der Bekleidung. Je nachdem, welche Sinne gerade „ausgeschaltet“ wurden, können Geräusche, „erfühlte Bewegungen oder Gerüche eine große Rolle spielen. Hinzu kommen Rituale, vom „warten lassen“ über das Entkleiden bis zum „Eckenstehen“.
7. Es gibt immer Frauen und Männer, die eine Herausforderung darin sehen, Grenzsituationen zu erfahren.


Mal mit, mal ohne Ritual: die "Cornertime" im Vereinigten Königreich

Niemand muss etwas erleben, aber vieles kann lustvoll sein

Wenn du dabei nichts empfindest oder wenn du nichts als negative Empfindungen über diese Form der Lust hast, dann ist das in Ordnung. Wenn dich eine Züchtigung „durch und durch befeuert“ und du dadurch sexuell und emotional aufs Höchste erregt wirst, ist es auch gut. Dafür gibt es ganz natürliche Erklärungen.

Wenn du es wirklich nicht willst, dann tu es einfach nicht. Stress und Frust lässt sich auch anderweitig abbauen. Und noch ein letzter Tipp: Versuche zuerst, vorsichtig mit deiner Partnerin oder deinem Partner zu reden, bevor du etwas „vorbereitest“. Denn auch für die Menschen, die du gut zu kennen glaubst, kann der Gedanke an erotische Züchtigungen Panik auslösen.

Bilder: Grafiken aus dem Liebesverlag-Archiv. Hinweis: Die verwendeten Materialien und Zitate können nicht zurückverfolgt werden. Sie wurden in Stil und Aussagekraft so verändert, dass sie für einen Menschen, der nicht mit dem Thema vertraut ist, verständlicher werden. Die Aussagen in diesem Artikel sind nicht der Wissenschaft, sondern den Veröffentlichungen betroffener Menschen entnommen.

Wenn ein Hauch von Lust über die Haut streicht

Was, wenn du dich dem Windhauch aussetzt?
Das Motto für September mag euch merkwürdig vorkommen. Warum kommt die Liebeszeitung so poetisch daher?

Weil wir uns mit dem Hauch des Atems beschäftigen wollen, der sanft über die Haut streicht. Und weil wir versuchen wollen, unseren Sinnen näher zu kommen, wenn uns plötzlich ein Windhauch berührt, oder uns der Sturm der Leidenschaft erfasst. Können wir es genießen, spärlich bekleidet in eine Art Regenschauer zu geraten? Was würden wir erfühlen, wenn wir in stockdunkler Nacht ins Freie müssten, von Nebelschwaden eingehüllt, die nach und nach unter die Haut kröchen? Oder uns vielleicht im grellen Licht eines Scheinwerfers ausziehen würden, um begafft zu werden?

Heiß und kalt, feucht und trocken, bekleidet und unbekleidet, sanft und heftig. Unsere äußere Hülle und der Einfluss von Berührungen aller Art wird unser Thema für den Rest des Septembers sein. Helft uns, wenn ihr könnt und mögt.

Wenn Lust und Liebe unter die Haut gehen

Wenn die Sinne vernebelt werden, reagieren Psyche und Körper
Weißt du am Ende dieses Monats, was „dir unter die Haut geht“? Wenn es etwas Erotisches ist: Musst du dazu berührt werden? Oder reicht es, die Membrane deiner Psyche zum Schwingen zu bringen? Schämst du dich gerne? Empfindest du psychische und körperliche Sensationen, wenn dir jemand eine besondere erotische „Behandlung“ vorschlägt?

Ich hoffe, du weißt es und bist drauf vorbereitet, wenn du Abenteuer suchst.

Was geht uns psychisch „unter die Haut“?

Unter die Haut geht den meisten Menschen, wenn sie sich in einer erotischen Situation unvermutet bei hellem Licht entkleiden müssen.

Kommt hinzu, dass sie dies vor Publikum tun sollen, so geht es den meisten Menschen psychisch unter die Haut. Das „Publikum“ kann zum Beispiel aus einer weiteren Person bestehen - aber durchaus auch aus mehreren Personen. Weißt du, wie es dir ergehen wird?

Im Bereich der Gefühle geht dir am meisten „unter die Haut“, wenn du deine Schamgrenzen oder Befürchtungen fallen lassen musst, bevor du deine Lüste erfüllt bekommst. Das ist besonders bei Unterwerfungs- oder Geschlechterrollenspielen der Fall. Deshalb raten alle Fachleute, sich keinem Fremden anzuvertrauen, wen man dergleichen plant. Recht viele Menschen sind entsetzt, wenn sie beispielsweise Finger, Zehen oder Sohlen küssen sollen - von intimeren Körperteilen einmal ganz abgesehen. Wenn du nicht darauf vorbereitet ist, kann dies Panik auslösen.

Und was geht körperlich „unter die Haut“?

Unter die Haut gehen - psychisch-physische Fantasie als Traumsequenz
Lassen wir den Penis und die Vagina noch eine Weile unter Verschluss, denn bevor uns ein Penis, ein mechanischer Gegenstand oder dergleichen unter die Haut geht, gibt es noch allerlei Oberflächenreize.

Extrem unter die Haut gehen sexuelle Praktiken, bei denen höchst unwohnliche Hautkontakte verwendet werden, zum Beispiel das Kitzeln, als Steigerung das Zwicken. Schon aus ältesten Liebes-Lehrbüchern kennen wir das „Beißen“ und „Kratzen“ als Stimulanz. Wahrscheinlich habt ihr davon gehört, dass es zur Steigerung solcher Empfindungen auch Instrumente gibt, die deutlich intensiver stimulieren und bisweilen auch bereits schmerzen.

Unter die Haut gehen ungewohnte Kälte („Eiswürfel“), extreme Hitze („Kerzenwachs“), erhebliche Vibrationen (kein Geheimnis, oder?) und Reizströme. Wer schon einmal „hautreizende Substanzen“ wie Chilisoße oder Ingwer auf die Haut aufgebracht hat, weiß vermutlich auch, dass diese Stoffe eine längere, ziemlich intensive Wirkung haben. Doch auch das Benetzen der Kleidung mit Wasser geht bereits „unter die Haut“, wie manche von euch sicher noch aus Partyspielen wissen.

Wer sich fragt: „Warum machen die das?“ Wird kaum eine kluge Antwort bekommen. Wir befinden uns in der Wunderwelt der Lüste, in der physische Sensationen und selbst erzeugte Drogen ihre Tänzchen aufführen. Für den Verstand ist da kaum noch Platz.

Unter die Haut kann auch gehen, was nicht als "Sex" gilt

Das alles geht also „unter die Haut“, bevor sich der Körper überhaupt öffnet. Wobei sich mal wieder zeigt, dass erotische Lüste nicht nur dadurch einstehen, dass man wörtlich „in der Haut des/der anderen steckt“. Manche Paare versuchen ganz bewusst, sich allein durch äußere Berührungen oder einfache Körperküsse „aufzuheizen“ und sogar bis zu Orgasmen zu bringen.

Körper und Psyche verletzlich darbieten - Chance und Gefahr

Jedes „Ankratzen“ der Psyche wie auch des Körpers birgt Risiken in sich, das wissen alle Erwachsenen, die sich ständig solchen Lüsten hingeben. Das betrifft sowohl den Körper wie auch die Psyche. Der Mensch, der danach verlangt, trägt das Risiko ebenso wie jeder, der ihm solche „Gunst“ gewährt. So weit der Körper betroffen ist, gibts es klare Merkmale und Reaktionen, die auf Gefahren Hinweisen. (1) Da die Psyche allerdings keine unmittelbaren Schrammen zeigt, und des einen Wohl bereits des anderen Wehe ist, kann nur der Empfänger sagen, ob er sich noch im Wohlfühlbereich befindet oder nicht.

Der Volksmund und die Liebe, die unter die Haut geht

Wenn etwas so weit unter die Haut geht, dass der gesamte Tag ins rosarotes Licht getaucht wird, ist gewöhnlich das „Verliebtsein“ dafür verantwortlich. Cole Porter hat das Lied 1936 für ein Musical geschrieben, die bekannteste Version stammt zweifellos von Frank Sinatra. Der ausgesprochen beliebte Song handelt davon, verliebt zu sein und keine Macht mehr über sich selbst zu haben, um dieses Gefühl loszuwerden. Hildegard Knef hat einmal eine deutsche Version versucht, die folgenden Text (mit Refrain) enthielt:


Aber dann kommst Du und ich bin im Nu
schon verlor'n, bevor ich mich fand.
Denn du hast mich ganz in der Hand.

Nüchtern ausgedrückt, spricht Cole Porte (wie auch Hildegard Knef) dabei die Befangenheit der verliebten Menschen an, die rationalen Argumenten nicht zugänglich sind.

Eigentlich müssen Verliebte auch nicht erklären, warum sie mehr oder weniger befangen von ihren Gefühlen sind. Die Natur hat es so eingerichtet, weil sie einen Nutzen darin sieht, den Verstand der Menschen eine Weile zu vernebeln. Das ist wirklich alles, was man daran erklären kann.

(1) Wer Bedenken hat, sollte in jedem Fall einen Mediziner befragen.
Bild oben: Liebespaar auf romantisch-erotischer Postkarte, Datum unbekannt.
Bild Mitte: Traumsequenz des Kratzens, Künsterentwurf.
Hinweis: Auffällig ist, dass Suchmaschinen die "ganz gewöhnlichen Besonderheiten" der Lust weitgehend ignorieren. Eine Diskussion über das erotische Kratzen findet ihr auf "Panet Liebe". Für andere (seriöse) Quellen wäre ich dankbar.

Juno und Julei - neues Motto

Jetzt kommt die Lust auf ... Haut
Was passiert, wenn ihr den letzten Buchstaben im Namen „Juni“ austauscht?

Nun, wenn es der letzte Buchstabe ist, dann wird aus Juni „Juno“. Und jene ist nicht nur „aus gutem Grund rund“ (1), sondern auch eine Göttin im alten Rom, wo es deren bekanntlich viel gab. Der Kaufmann sagt manchmal zur besseren Unterscheidung von Juni und Juli zum Juni gleichfalls „Juno“. Wobei ich langsam beim Folgemonat ankomme, dem Juli, July oder Julei. Der wurde bekanntlich nach Gajus Julius Cäsar benannt. Ich musste noch den Namen „Heuert“ lernen, den ich aber schnell wieder vergessen habe.

Tauschen wir also auch das Motto aus. Unser Juni-Motto hieß ja „Bist du bereit?“ Und ich denke, da habe ich öfter ins Schwarze getroffen. Beim Juli könnte man ja auf die Idee kommen: „Klamotten vom Leib werfen“ oder „Höschen runter“ oder so etwas. Aber wir wollen ja seriös bleiben und auch an diejenigen denken, die noch nicht einmal Shorts oder Miniröcke tragen.

Dennoch - die Haut wird im Sommer wichtiger. Nicht wegen nur wegen UVA und UVB, sondern auch, weil ihr Duft uns plötzlich wieder in dei Nase sticht. Ob trocken oder mit frischem Schweiß bedeckt, ob mit Salzrückständen vom Bad im Meer oder frisch aus der Dusche - Haut duftet immer. Und ob Außenhaut oder Schleimhaut, Gesichtshaut oder Fußrücken - im Juni werden wir ein Motto für sinnliche Haut finden müssen.

Gab es da nicht einen alten Schlager? Ich denke, den nehmen wir uns als Vorbild: „Du gehst mir unter die Haut“. Und deswegen heißt das Motto: „Kriech mir jetzt unter die Haut“. Ist immer noch besser als „Flatter mal mit deinen Schmetterlingsflügeln, Amor“. Ich habe gerade daran gedacht, weil mir der „Satz „ich habe Schmetterlinge im Bauch“ so zum Hals heraushängt wie kaum ein anderer.

Für die Nachgeborenen: Werbung für die Zigarettenmarke "Juno" von Josetti Zigarettenfabrik.

Rollenspiele und Erotik - erster Teil: Voyeure und Exhibitionisten

Exhibitionistin und Voyeurin im Roman
Ich habe euch in einem vorausgegangenen Artikel darauf hingewiesen, dass wir alle immer wieder in Versuchung kommen, im Alltag zu spielen. Ich zitiere dazu abermals den Psychiater Eric Berne. Er schreibt:

Spiele sind eingezwängt zwischen Zeitvertreib und Intimerlebnissen. (Die Spiele) … füllen einen Großteil der amüsanten Stunden des gesellschaftlichen Umgangs aus. Darin liegt die soziale Bedeutung der Spiele.

An dieser Stelle erinnere ich daran, dass bei Eric Berne keine Rollenspiele, sondern die üblichen „Spielchen“ zwischen Erwachsenen gemeint sind. In unsrem Fall interessieren am meisten die Party-, Sex-, Räuber- und Doktorspiele, weil sie erotische Komponenten enthalten.

Wir kratzen bei den „realen“ Spielen sozusagen an unserer „sozialen Wertschätzung“, ohne dass wir uns körperlich oder emotional völlig entblößen.

Was ist nun ein erotisches Rollenspiel?

Der Unterschied zu erotischen Rollenspielen liegt darin, dass wir dabei unsere Rolle bewusst einnehmen. Das heißt: Wir wissen, dass wir spielen, wir kennen die Regeln, und wir nehmen die Konsequenzen in Kauf, die das Spiel erfordert. Und – wir sind im erblühten Erwachsenenalter, dürfen uns aber tatsächlich „wie die Kinder“ in Illusionen suhlen.

Ein großer Teil der erotischen Spiele (wenn nicht alle) beruht auf „Gefälle“ oder „Komplementär-Transaktionen“. In diesem Fall nimmt ein Partner die führende Rolle ein, der andere die des Geführten. Wenn man Erotik-Spiele analysiert, wird man schnell feststellen: Diese Spiele sind selbstverständlich „sozial inkorrekt“. Wären sie „sozial korrekt“, so wären sie keine Spiele, sondern Rituale.

Die Bühne öffnen – Voyeure und Exhibitionisten

Wenn ihr die erotischen Spiele aus dieser Sicht betrachtet, liegt ihr immer richtig. Wir können also die Bühne öffnen. Die ersten Spiele beruhen darauf, dass sich jemand entblößt … und auf die Reaktionen des Partners/der Partnerin wartet. Man könnte alle diese Spiele als „Voyeur(in) und Exhibitionist(in) bezeichnen. Sichere können wir darüber diskutieren, wie häufig "Voyeurinnen" und "Exhibitionistinnen" tatsächlich vorkommen, aber wir sollten auch dabei bedenken, dass es sich um Spiele handelt.

Zuschauen und sich Entblößen

Bekannt sind folgende Spielformen:

- Die Stripperin und der Klubbesucher (meist m/f).
- „Zufällig“ spärlich bekleidet sein, wenn ein Fremder kommt.
- In unangemessen erotischer Kleidung „erwischt“ zu werden.
- Fotograf(in) und Modell.
- Sexfilmer(in) und scheue(r) Darsteller(in).
- Sich in einer Praxis/Klinik erotisch zu entblößen.
- Sich ausziehen zu müssen, wo es „peinlich“ ist.

Diese Spiele könnte man als „sinnliche Herausforderungen für Paare, die Blümchensex bevorzugen“ bezeichnen. Es gibt ohne jeden Zweifel noch andere, heftigere Spiele, bei denen sowohl gewöhnliche emotionale wie auch physische „Schamgrenzen“ spielerisch überschritten werden.

Der Monat ist ja noch lang … und ihr werdet sicherlich noch davon hören. Der zweite Teil ist in Vorbereitung.

Eine Frage für euch

Habt ihr euch jemals die Frage gestellt, wer das Spiel beginnt? Ist es derjenige, der damit beginnt, sich teilweise zu entblößen oder vielleicht der Spielpartner, der dazu auffordert? Manche Rollenspieler sagen, dass der Starke den Schwachen dazu verführt. Andere behaupten, in Wahrheit verführe der Schwache den vermeintlich starken Partner. Macht euch einfach Gedanken darüber. Es lohnt sich.

Bild: Möglicherweise Buchtitel der 1950er Jahre, Autor unbekannt.