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Einige unfrisierte Gedanken zum „Slip ausziehen“

Überraschung: es ist nicht nötig, den Slip auszuziehen ...

Vor allem junge Frauen, die sich ihrer Sexualität noch unsicher sind und die stark mit Schamgefühlen behaftet sind, ist das Thema „den Slip ausziehen“ mit großen Vorbehalten belastet. Insbesondere die Untersuchung durch den Schularzt (meist ohnehin eine Ärztin) sind mit vielen Fragen und Vorbehalten belastet, vor allem aber damit, „muss ich meinen Slip ausziehen?“

Was in jungen Jahren und angesichts der für viele Frauen äußert peinlichen Untersuchungen noch verständlich ist, wird später beim Sex als eigenartig empfunden. Die Frage, wann frau den Slip auszieht und wie sie dabei vorgeht, beschäftigt nicht nur Jungmädchenforen, sondern auch durchaus die Foren der Erwachsenen.

Der Slip ist heute nicht mehr die "letzte Hülle"

Der Slip ist bei den heutigen Frauen nicht die „letzte Hülle“ – und wer jetzt stutzt, der muss wissen, dass dies früher durchaus so war, denn Hosen waren noch in den 1960er Jahre bei Frauen höchst unüblich. Um sich dennoch vor allzu schnellen „Übergriffen“ zu schützen, wurden unsägliche Liebestöter und sogenannte „Hüfthalter“ getragen, oftmals sogar noch Unterröcke. Zwar gestatten die jungen Frauen ihren Liebhaber oftmals, die Hand unter dem Rocksaum „hochwandern“ zu lassen – der Slip aber blieb, wo er war.

Wie trägt frau den Slip, wenn sie mit Strapsen punkten will?

Nicht jede Frau war davon begeistert. Wer wirklich sexy wirken wollte, trug auch damals schon Strapse um die interessierten Herren in besonderer Weise zu reizen. Und dabei gibt es ein Problem besonderer Art: Wir der Slip korrekt auf dem Körper getragen, so müssen zuerst die Strümpfe abgeclipst werden. Wird der Slip über den Strapsen getragen, sieht’s optisch besch…eiden aus, und der Lusteffekt verpufft.

Lieber gar kein Slip, wenn die Lust lockt?

Manche Frauen (und sehr viele Männer) genießen den zusätzlichen erotischen Reiz, der vom „Abclipsen“ ausgeht. Doch je nachdem, in welcher Umgebung diese Prozedur stattfindet und wie das Verhältnis beider zueinander ist (Beziehung, erstes Date, ONS, Profi-Frau), ist die Begierde so groß, dass man sich diese Prozedur ersparen möchte. Aus diesem Grund werden dann entweder offen Slips oder gar keine Slips getragen. Auch aus anderen naheliegenden Gründen möchte die Frau ja nicht immer alles abclipsen, wenn sie den Waschraum benutzt.

Vor ihm ausziehen oder im Waschraum ausziehen?

Die moderne, junge und unbefangene Frau wird eher auf ihre natürliche Erotik setzen. Doch auch für sie ergibt sich die Frage: Ziehe ich meinen Slip vor dem Sex sichtbar vor ihm aus? Lasse ich zu, dass er ihn mir auszieht und mich dabei bewundert? Oder komme ich gleich nackt aus der Dusche? Soll ich einen Bademantel tragen, den er dann öffnen darf oder ein Nachthemd (dann natürlich ohne Slip)?

Ganz ausgezeichnet ist dieser Tipp für ein Date mit Folgen, also ein Casual Date oder ein gewöhnliches Date, das in seiner oder ihrer Wohnung oder einem Hotelzimmer endet. Voraussetzung ist, dass du einen Rock oder ein Kleid zum Date trägst. Du gehst einfach in den Waschraum und ziehst den Slip aus und kommst ohne zurück. Das weiß er natürlich nicht, und nachdem er dies (du weißt sicher, wie du ihn dazu verführst) feststellen konnte, wird er denken, dass du die ganze Zeit keinen Slip trugst. Auf diese Weise vermeidest du Peinlichkeiten aller Art. Und er wird es dir danken, weil sich seien Leidenschaft dadurch deutlich steigert.

Wenn du wissen willst, wie du nicht nur den Slip, sondern auch Bluse, BH und Rock richtig sexy ausziehen kannst, dann schau hier nach – oder sieh dir einmal eine Stripshow an. Da gibt’s jede Variante von zärtlicher Verführung mit schicken Dessous bis zu schnellen, herausfordernden Entkleidungen.

Was macht eigentlich „jeder“ beim Sex?

Der Po bei der Strip-Show soll die Lust wecken - aber ist anal etwas für Sie?
Was macht eigentlich „jeder“ beim Sex? Die Antwort: was er weiß und was er kann - aber leider auch, was er in Pornos gesehen hat.


Jeder macht das, was er glaubt, gut zu können – und womit er glaubt, zu gefallen. Und mancher macht nur das, was ihn zum Orgasmus bringt – allein oder mit jemandem. Das könnte alles sein.

Aber da wären noch Pornos. Perfekt gestylte Damen, vollständig enthaart bis aufs Haupthaar. Der Weg in ihren Körper kann dreifach gefunden werden, beginnend mit der größten Öffnung, dann absteigend bis zu kleinsten. Und gut „bestückte“ Männer mit ewig erigierten Penissen sind ständig bereit, sich an ihnen und in ihnen zu vergnügen. Ständig wird gezeigt, wie unheimlich „easy“ das alles geht. Kein Schweiß, kein Schmerz, kein Widerwille, selten ein Kondom.

Basteln am Sex mit ihr

In der Realität folgt dann Peterchens Bastelstunde. Mal gucken, was alles geht. Rasiert ist Mariechen ohnehin schon, und neugierig ist sie auch, und deshalb wird sie alles ausprobieren. Denkt jedenfalls Peterchen. Selbst wenn er die Klitoris (in Pornos selten zu sehen) kennen sollte, so wird es sie doch nicht bespielen. Sex ist – das lehren Pornos – vor allem Sport. Sie verrenkt sich, damit er überall herankommt. Sie würgt und leidet, kämpft gegen Schmerz und Widerwillen, weil er es doch mal ausprobieren will. Selbst Frauenzeitschriften schreiben schon mal, dass Analverkehr eigentlich ganz easy ist und viel Spaß machen kann.

Hauptsache - rein?

Hauptsache rein … ist das ein lustvolles Leben, selbst wenn die jungen Frauen wirklich vor Neugierde platzen sollten?

Also – es gibt sie ja, die schönen Gefühle. Aber Deep Throat? Ob die Frau solche Dinge nun „lernen und beherrschen“ kann, ist doch nicht die Frage. Er weiß ja nicht, wie es ist – aber sie kann ihm durchaus einen Eindruck mit einem Dildo vermitteln – und da gehe ich fast jede Wette ein – hernach wird er kein Deep Throating“ mehr verlangen, sondern zurück zum Genuss wollen.

Ähnlich ist es mit dem Analverkehr. Wenn’s für sie so schön ist, warum probiert „er“ ihn dann nicht passiv aus? Weil es es nicht erleben will. Weil er es fürchtet. Weil es nicht will, dass etwas in seinen Anus eindringt. Aber sie, sie soll es erdulden?

Klar gibt es sie –die unglaublich frivolen Spiele Körperflüssigkeiten, Fesslungen und Schlägen. Aber die muss man mögen, und meist sind sie den Paaren vorbehalten, die neue Herausforderungen suchen. Dann sind es die Sensationen auf der Haut, das Kopfkino, die Lust an der Unterwerfung und daran, für nichts verantwortlich zu sein.

Sex heißt Lust bringen und Lust empfinden

Sex basiert auf Lust am Körper – am eignen wie am fremden Körper. Und je erwachsener jemand ist, umso mehr überrascht es ihn, wenn eine Person seinen Körper entdeckt oder wenn er den Körper des anderen entdecken darf oder soll. Wer da nur an die „Füllung von Öffnungen“ denkt, ist irgendwie auf dem falschen Schiff.

Was macht eigentlich „jeder“ beim Sex? Leider nicht all das, was wirklich unendliche Lust bereitet. Meist tut er (oder sie) nur das, was schnell und sicher zum Orgasmus führt.

Mehr darüber lesen? Beispielsweise in fem.com über Pornos und Realität.

Träumst du davon, dich vor Publikum auszuziehen?

Passion Nummer eins für Frauen?
Glaubt ihr, dass die erotische Top-Fantasie von Frauen ein toller Strip ist? Oder sich sonst irgendwie und irgendwo auszuziehen, sogar in der Öffentlichkeit?

Seltsames Ranking
Na ja, Fantasien gibt‘s viele. Eine Freundin meinte sogar mal, sie würde sich beim Rubbeln vorstellen, auf dem Sklavenmarkt angeboten zu werden – nackt, versteht sich.

Was meint ihr? Ist es eine schicke Fantasie, auf einer Bühne zu stehen und zu strippen? Oder vor den Bildschirm die Klamotten auszuziehen? Oder vielleicht sogar auf einer Party als „Sklavin“ vorgeführt und ausgezogen zu werden?

Also, na ja. Ich glaub’s nicht. Und ihr?

Bild Oben: © 2016 by Liebesverlag.de, Grafik (Seite): Via Badoink.




Die neue Prostitution ohne anfassen: Webcams-Girls

Alles - nur nicht mit "Anfassen"

Eine Frau sein bedeutet, ein Mensch zu sein und in jeder Hinsicht als ganze Person gesehen zu werden. Dahinter steht dann zumeist ein Punkt - und das Schweigen der Edelmenschen, Frauen wie Männern. Jeder Widerspruch dagegen erscheint zwecklos, und jede Gegenrede wird sofort als Sexismus entlarvt.

Die willkürlich gespaltene Frauen-Persönlichkeit

Ja, soweit sind wir schon. Die neue Doppelmoral zwingt Frauen eine gespaltene Persönlichkeit auf: vorne heraus die Edelfassade der „Soliden“, hinten heraus die Lust, zu gefallen, durchaus mit frivolen Luxusdessous. Rote Krallen über saften Fingern, sinnliche Lippen und erregend geschminkte Augen, alles sehr dezent. Eine Stimme die Eisberge zum Schmelzen bringt, auch wenn es der Umwelt schaden sollte. Bewegungen, die geschmeidig und erregend sind. Die Fassade hingegen muss öde sein, muss mit Fakten langweilen, darf keine Sympathie zeigen.

Erotische Unterhaltung ist die neue Prostitution "ohne anfassen"

Das gilt auch für viele Frauen, die in einer erweiterten erotischen Szenerie arbeiten. Erotische Unterhaltung ist die neue Prostitution – und sie erfordert die gleiche Ausspaltung in mehrere Persönlichkeiten, wie sie von der „emanzipierten“ Frau gefordert wird. Nur dass zur öffentlich dargebotenen Androgynität und der gedeckelten femininen Sinneslust noch eine dritte Komponente kommt: die gespielte frivole Anmache via Bildschirm, die möglichst echt rüberkommen soll und deshalb eine gewisse Realitätsnähe verlangt.

Webcam-Girls: Ein Unterhaltungs-Job wie jeder andere?

Die Rede ist von Webcam-Girls, die auch „Senderinnen“ genannt werden. Denn im Grunde sind die in den Medien noch oft gezeigten Chats vorbei, in denen die Senderin im Kittel bügelt, während sie dem lüsternen Mann vormacht, sich im Baby Doll zu befummeln. Was geht, wird auch gezeigt, und je nach dem Preis auch durchaus explizit.

Ganz gewöhnlich - pornografische Selbstdarstellung

Das Neue an der jüngsten Welt der Webcam-Girls ist ihre Präsenz in sozialen Medien – sie bauen dort ihre privaten Fanklubs auf. Sie vermarkten nicht ihre Haut, sondern nur das digitale Abbild davon, und manche von ihnen produzieren pornografische Filme speziell für ihre Klienten.

Sie sind schwer einzuordnen, weil sie einen Teil ihrer Persönlichkeit abspalten. Und sicher, sie müssen diesen Teil verkraften. Doch fragt sich, wie dies Managerinnen verkraften, ständig Druck auf ihre Mitarbeiter ausüben zu müssen, um das Leistungsniveau aufrechtzuerhalten. Und wies sie ihre eigene Lust auf ebenso sinnliche wie elegante und dazu noch lustvolle Art befriedigen lassen. Danach fragen die Hardlinerinnen der emanzipatorischen Bewegung nicht – es ist ja auch kein Thema, über das eine „solide“ Frau spricht.

An der Webcam zu bestehen, stolz auf sich selbst und das erzielte Einkommen zu sein? Das kann es nicht geben, denn dies darf es nicht geben. Aber ist es wirklich so verwerflich?

Man möchte jeder Frau einen anderen Job wünschen – Webcam-Girl ist kein Berufsziel, ebenso wenig wie Stripperin oder Peitschenlady. Aber jemanden zu verachten, weil er Illusionen erfüllt, ist auch keine edle Einstellung.

Und so bleibt die Frage, ob die innere Zweiteilung in eine Frau mit eingefrorener, androgyner Fassade und einem sinnlich-femininen Inneren, das verborgen bleiben muss, wirklich sinnvoll ist. Und ob dieses Verhalten edler ist, als sich vor einer Webcam den Slip herunterzuziehen.

Lesen Sie bitte mehr in "the conversation".

Er sieht Pornos – was findet er dort, was er bei mir nicht findet?

Fragwürdiger Glanz und Lust im Kopf - aber Eifersucht?

Sie können die Wahrheit erkenne und sie dennoch ignorieren. Oder blind gegen über der Wahrheit sein, weil sie nichts mehr fürchten als die Realität. Beides funktioniert großartig. Nur es ändert nichts an der Wahrheit. Eine dieser Wahrheiten besteht darin, dass unsere Lüste und Begierden sich durchaus auf Frauen oder Männer oder auch beide richten, die nicht unsere Partner sind. Und dennoch kann dies für Sie ziemlich ungefährlich sein.

Die Verführung lockt immer und überall

Nehmen wir einmal an, Sie würden shoppen gehen: Sie wollen fettarm essen, wenig Fleisch, viel Gemüse, dazu etwas Obst. Das tun sie sogar. Aber sie benötigen alle Kraft, um keinen Flirt mit der Schokolade, den Pralinen, den Eiscremes, den Likören und Chips zu widerstehen. Das gelingt Ihnen meistens, aber eben nicht immer. Sie fragen sich dann: Ich muss nicht jede Sekunde edel sein. Vielleicht sagen Sie sich: Ich entnehme dieser Tafel Schokolade jetzt ein Stück, lasse es wollüstig auf der Zunge zergehen, genieße die süße Lust, ach es ist ja nur ein Stück … und dann werden es zwei Stücke, dann drei … schließlich eine halbe Tafel.

Dann haben Sie gesündigt, oder genossen, oder sündig genossen oder die Sünde genossen.

Na und?

Männer für die Lust

Es gibt kaum junge Frauen, die niemals Seitenblicke auf starke, nackte Kerle warfen. Oder die schicken Boys aus der Boygroup. Manche Frauen gehen auch weiterhin kreischend und über alles entzückt zu männlichen Strippern – man gönnt sich ja sonst nix. Und an wen sie denken, wenn sie ihren Vibrator an die Schamlippen anlegen – nun, das fragen wir uns doch besser gar nicht erst.

Es ist so albern, eifersüchtig auf Schauspieler(innen) zu sein. Noch alberner ist es, die Eiersucht auf die Pseudo-Schauspieler auszuweiten, die nicht endenwollende Hubbewegungen praktizieren oder sich solchen hingeben.

Frauen für die Lust

Reden wir einen Moment von Frauen „in der Branche“? Wenn sie gut sind, können sie mehr als ein bisschen herumstöhnen: gespielte Leidenschaft und Hingabe, eine gewisse Könnerschaft beim Liebkosen der männlichen Genitalien. Sinnliche Dessous und eine gewisse Verruchtheit vielleicht.

Natürlich denkt ihr Mann nicht an Sie

Gut – wenn Ihr Mann, Freund oder wer auch immer, solche Frauen ansieht, denkt er nicht an Sie. Das würden Sie sich vermutlich auch nicht wünschen. Aber er denkt auch nicht an eine andere, die für ihn verfügbar ist. Er ergänzt einfach ein paar Träume, die er sowieso hat, mit visuellen Eindrücken.

Ich weiß nicht recht, ob Sie froh wären, wenn Ihr Partner alle das bei Ihnen suchen würde, was ihn beim Ansehen von Pornos begeistert. Manches würde sie nur befremden, und vieles würde Sie vermutlich schockieren. Also fragen Sie sich besser gar nicht erst, was er bei Ihnen nicht findet, sondern geben Sie alles, was in Ihrer Macht steht. Das ist immer ein guter Tipp, egal, ob in der Liebe, beim Sex oder im Job.

(Einer der Ideen dieses Artikels, aber nicht dessen Inhalt, wurde den Gedanken von Calico Rudasill, in "erotic scribes" entnommen)