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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Bereitest du dich wirklich auf ein Date vor?

Das erste Date - worauf bist du vorbereitet?
Was hast du bisher getan, bevor du dein erstes Date hattest? Dich geduscht, frisieren lassen, eine neue Bluse oder gar neue Dessous gekauft?

Das kann alles sinnvoll sein. Doch in den meisten Fällen hätte weniger davon das Gleiche erreicht. Die Erfahrung zeigt: Innerlich leben die meisten Partnersuchenden von Hoffnungen und Erwartungen.

Falls das bei dir auch so ist: Hier sind die Grundlagen für eine sinnvolle „innere Einstellung“ zum ersten Date: „Sei vorbereitet“.

Bereite dich auf alle Situationen vor

Sich vorzubereiten bedeutet, mit gewöhnlichen wie auch ungewöhnlichen Situationen umgehen zu können. Wenn du Anfänger(in) bist, benötigst du sehr wahrscheinlich eine Lernphase. Dabei wirst du bemerken, dass andere Menschen nicht dieselben Vorstellungen haben wie du. Beim ersten Date empfiehlt sich, selbstbewusst, aber dennoch offen aufzutreten. Von der Bekleidung über das Verhalten bis zum Gespräch: Klare Konturen zeichnen, aber dennoch offen zu sein für die Auffassungen anderer.

Dein Treffen von Anfang bis zum Ende in mehreren Varianten durchdenken.

Fünf Grundsituationen und wie du sie nutzen kannst


Die meisten Menschen gehen mit einem starren Konzept zu einem Date: Beziehungen oder gar nichts. Das Hauptproblem dabei ist, Hürden aufzubauen, die nur schwer zu überwinden sind. Bei jedem Date können mehrere Wünsche auftreten:

1. Du willst seine/ihre Persönlichkeit kennenlernen, weil er/sie für dich interessant ist. Aber: Du kannst dir Sex im Moment nicht vorstellen.
2. Du findest die Voraussetzungen für eine Beziehung ideal, aber „dir fehlt etwas“ an der anderen Person.
3. Du bist fasziniert von der Person und wirst in deren Gegenwart auch bereits sexuell erregt – den Rest ignorierst du vorläufig.
4. Du entdeckst „viele Gemeinsamkeiten“, von denen du annimmst, dass sie in eine ideale Beziehung führen könnten.
5. Du vermutest, dass die Beziehung gewisse Risiken beinhaltet, aber du fühlst dich stark genug, diese Risiken einzugehen.

Was würdest du tun?

Meine Empfehlung: Du weißt vorher nie, was aus „euch“ wird. Ein zweites Treffen und eine Portion Selbstbewusstsein helfen dir, den anderen von einer weiteren Seite kennenzulernen. Du kannst aus jeder dieser Begegnungen einen Gewinn mitnehmen: Erlebnisse, Freuden, Lüste oder einfach – Erfahrungen.

Bild: Aus "La Vie Parisienne" , 1934, Original von Georges Léonnec.

Hinweis: Es gibt überall "Tipps" für erfolgreiches Dating. Aber es gibt nur eine Person, die es realisieren kann: DU.

Und … jährlich grüßt der Valentinstag

Den heutigen Valentinstag nutzen viele Zeitungen, um nochmals das Thema „Online-Dating“ durchzukneten. Tolle Überschriften – kaum Hintergrund. Und ständig die Aufforderung, doch ein Abo abzuschließen. Fragt sich nur, was man dann bekommt … mehr Worte oder mehr Informationen? (1)

Was die selbsternannten "Dating-Experten" zur Zeit von sich geben, hat dankenswerterweise der ORF veröffentlicht. Alle berufen sich darauf, dass die "Apps" gemieden werden - das pfeifen inzwischen die Spatzen von den Dächern. Aber Wanderkameradschaften als Beziehungsstifter sind auch nicht das, was man sich wirklich wünscht, oder?

Die Spurensuche - was hat der Valentinstag mit der Liebe zu tun?

Die ersten Spuren des „romantischen“ Teils des Valentinstags finden wir in England. Der britische Dichter Geoffrey Chaucer (1340 - 1400) gilt als Schöpfer des „Tages der romantischen Liebe“. Im Grunde geht es dabei um Fortpflanzung, also um Sex. Denn am Valentinstag beginnen bestimmte Vögel mit der Paarung und dem damit verbundenen Nestbau. Dieses Verhalten im Spätwinter wird allgemein als „Frühlingsanzeichen“ gewertet.

(1) Beispiele gibt es in Hülle und Fülle. Da ich nicht für Abos werbe, fehlen hier auch die Links.

Mit über 40 ist alles anders …

Was mit 40 anders ist?

Etwas Humor, ein wenig Frust, mehr Spontansex … aber wo bleibt die Beziehung? Dieses Zitat fand ich amüsant:

Dating um die 40 ähnelt der Wohnungssuche in Wien – viel Fassaden-Tünche, wenig Substanz darunter, und am Ende zieht man wieder weiter.

Im gleichen Artikel gibt es auch ein paar Antworten auf die Frage „Was wärest du, wenn du ein Lebensmittel wärst?“

Ich verkneife mir mal, selbst ein paar Antworten zu finden …

Zitat aus: Profilf.at

Wenn du beim Date sexuell erregt bist …

Sehen ist nicht alles ...
Es ist ganz selbstverständlich, dass dein Dating Partner auf sexuelle Reize reagiert. Im Grunde wäre es sogar ziemlich unnatürlich, wenn er oder sie es nicht tun würde.

Das wissen im Grunde alle: Die körperliche Erregung ist nicht nur das, was du an dem oder der anderen „sehen“ kannst. Sobald bestimmte Auslöser auf die Schaltstellen im Gehirn treffen, wirst du erregt. Wissenschaftler sagen dazu:

Östrogen, Testosteron und Oxytocin stehen im Mittelpunkt und tragen jeweils zum komplexen Zusammenspiel des Verlangens bei.

Die Sprache des Körpers - immer vorhanden

Es ist ziemlich schwer, die Sprache des Körpers zu unterdrücken – und im Grunde sogar völlig unnatürlich. Wenn du eine Frau bist und einen Mann beobachtest, dann ist alles klar: Der Platz zwischen Oberschenkel und Hodensäcken kommt in Bewegung. Die meisten Männer versuchen, dies bei Dates zu verbergen – aber manche Frauen lesen die Erektion auch von den Augen ab.

Ein Mann kann zunächst nicht erkennen, ob eine Frau sexuell erregt ist. Dabei spricht der Körper auch Frauen direkt an:

Zuerst stiegt die Durchblutung in der Nähe der Genitalien – völlig unabhängig davon, welche Gedanken im Vordergrund stehen. Frauen reden dann von „Schmetterlingen im Bauch“, die in Wahrheit Vorstufen der sexuellen Begierde sind. Sobald die Schamlippen und die Klitoris anschwellen und sich der Schritt feucht anfühlt, ist es biologisch so weit. Die meisten Frauen haben gelernt, ein Gedankenschema über diese Naturreaktionen zu legen - aus vielerlei Gründen.

Der innere Kampf der Frau und die Eindeutigkeit des Mannes

Während das Gespräch beim Date nun entweder etwas Sinnlicher wird oder eher die Gegebenheiten für die Zukunft abgeklopft werden, beginnt der innere Kampf zwischen Natur und Kultur – oder zwischen Begierde und Furcht.

Für den Mann ist eigentlich klar, was passieren kann: Entweder er will ihren Körper intensiver spüren und dabei in irgendeiner Weise befriedigt werden – oder es wird nichts passieren. Falls es zum spontanen Sex kommt, ist die Frage, wie es weitergeht. Und an diesem Punkt denkt er an die Folgen für sein weiteres Leben und rechnet Chancen und Risiken gegeneinander auf.

Für die Frau ist es anders: Die sexuelle Erregung ist nur dann halbwegs linear, wenn ihr Ziel ein ONS ist. Ist es hingegen eine Beziehung, so baut sie Schranken auf. Letztlich bedeutet dies, dass sie ihre Begierde anzupassen versucht, und mal mehr, mal weniger davon preisgibt.

Die Zuverlässigkeitsprüfung und das Ansehen

Letztlich fragen sich viele Frauen: „Bevor ich mich sexuell an ihn verliere, will ich wissen, ob er zuverlässig genug ist.“

Jeder von uns hat schon einmal solche Erfahrungen gemacht, egal ob Freund, Freundin oder potenzielle Ehepartner: Ist eine Beziehung geplant, dann wollen wir genau wissen, wie der oder die andere tickt. Beim Sex spielen eigentlich andere Bedürfnisse mit - aber sie werden häufig willentlich in den Hintergrund verschoben.

Neben allen anderen Faktoren spielt bei Frauen die Angst um das eigene Ansehen eine gewaltige Rolle. Wer „auf sich hält“, will nicht in den Ruf kommen, eine „Schlampe“ zu sein. Besonders in kleinen Orten spricht sich schnell herum, mit „wem sie es schon getrieben hat“ – und der „kleinen Ort“ kann durchaus ein Großraumbüro sein.

Genug gesagt? Vielleicht – denn Frauen und Männer sind letztlich doch unterschiedlich. Wenn er oder sie behauptet, sich gut unterhalten und „ein schönes Date“ gehabt zu haben, sagt dies im Grunde gar nichts aus.

Der Weg hinaus aus dem Singledasein ist der Weg durch viele Erfahrungen und einige sexuelle Begegnungen. Das ist eine Lebensweisheit - und sicher kein Forschungsergebnis.

Ein Zitat aus "neurolunch" - dort findet ihr weitere Informationen zum Thema.

Die Woche – die „Wissenschaft vom Dating“ und Du

Nein, ich habe mich nicht schon wieder in den Netzen der Online-Dating-Branche. Doch was „Wissenschaftler“ in den letzten Jahren über das „Kennenlernen“ in die Welt gesetzt haben, spottet jeder Beschreibung. Und deshalb noch einmal:

- Die sogenannte Dating-Krise mit allen Facetten ist eine Krise der Dating-Branche.
- Nach und nach kommt ans Tageslicht, dass Männer wirklich erhebliche schlechtere Chancen als Frauen haben. Das war schon immer so? Ja – aber es gibt neue Gründe ökonomischer Art.
- Es gibt gegenwärtig keine „verborgenen Tricks“, um diesen Zustand zu beenden, es sei denn, die eigenen Vorstellungen zu korrigieren. Wer auf den Partnermarkt geht, handelt stets auf eigene Verantwortung.

Nachdem dies gesagt ist: die drei entscheidenden Artikel zum Thema erschienenen auf SEHPFERD, weil es sich um eine kulturelle Krise handelt. Die Meinungen der „Branche“ spielen im Grunde so wenig eine Rolle wie die vielen Stellungnahmen von sogenannten „Experten“.

Alsdann – bis zur nächsten Woche.