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Ist es für Frauen akzeptabel, in Strip-Klubs zu gehen?

Schaut her - ich zeige euch etwas ...
Um Missverständnissen vorzubeugen: wir wissen, wie manche Frauen auf strippende Männer reagieren - da fallen alle Schranken, die sie im Alltag aufbauen. Aber wie denken Frauen eigentlich über Tänzerinnen, die sich auf der Bühne ausziehen oder ihren Körper völlig nackt auf der Bühne präsentieren?

Strippen bedeutet im Grunde nur, sich effektvoll auszuziehen, sodass Männern das Wasser im Mund zusammenläuft und sich ihre Hosen spannen. Geschieht das auf einer großen Bühne, wie beispielsweise auf Erotik-Messen, sind Berührungen zwischen den Damen und den Zuschauern so gut wie ausgeschlossen. In kleineren Etablissements ist es aber durchaus üblich, dass die Damen und das Publikum einander näher kommen - und sei es nur, um die berühmten Dollarscheine in den Slip zu stecken. In einigen kleinen, eher verschwiegenen Läden ist es sogar üblich, dass die Tänzerinnen sich nach ihrer Show ins Publikum setzten. Wenn es Separees gibt, kann der Mann die Dame auch dorthin einladen, um sich an einem „Privatstrip“ zu erfreuen.

Und nun die Frage: Würde eine "echte" Dame jemals einen solchen Klub betreten oder sich an einer solchen Show erfreuen?

Frauen auf Erotik-Messen und in Strip-Klubs
Mitten in der Show

Oh ja ... auf Messen sieht man immer wieder einzelne Frauen, die genau beobachten, wie sich die Dame auf der Bühne entkleidet, wie sie sich bewegt und auf welche Weise sie die Männer erregt. In Strip-Klubs, insbesondere in erotischen Cabarets, kann man immer wieder Frauengruppen beobachten, die mit leuchtenden Augen auf die schönen jungen Frauen schauen, die sich auf der Bühne entkleiden - und die sogar dann noch begeistert sind, wenn der Schlussakt ausgesprochen frivol ist.

«Frauen kommen entweder am Wochenende oder dann, wenn sie sich bei ihren üblichen „Mädchenabenden“ langweilen», berichtete eine Tänzerin. Und eine Barfrau erzählt: «Diese Gäste unterscheiden sich deutlich von den Männern, die zu uns kommen. Die Frauengruppen wollen ihren Spaß haben, und sie schauen genau an, was die Tänzerinnen tragen, und wie sie es ausziehen.»

Sind Frauen lesbisch, die Stripperinnen sehen wollen?

Ob diese Frauen heterosexuell sind? Normalerweise sind Frauen dann von anderen Frauen „angetan“, wenn sie sich sinnliche bewegen. Das kann Bewunderung sein oder aber auch die Lust am fremden weiblichen Körper. Oder einfach „Lust an sich“.

Versuchen weibliche, Gäste manchmal, die Tänzerinnen erotisch „anzumachen“ oder mit ihnen in ein Separee zu gehen?

«Meist nicht wirklich» , sagt eine Stripperin, die auf Frauen wie Männer gleichermaßen attraktiv zu wirken scheint. «Manchmal kommen sehen sie meine Show und laden mich dann zu einem privaten Strip im Separee ein. Das ist wohl irgendwie erregend für sie - aber ich glaube, es geht um Macht. Sie wollen mal „die Puppen tanzen lassen“, wie die Männer. Und sie wollen zeigen, dass sie es sich leisten können.»

Was Frauen in Strip-Klubs lernen

Die Besucherinnen, die ich sprechen konnten, waren keinesfalls empört über das, was sie sahen. «Jede Frau will doch verführerisch sein, wenn’s drauf ankommt», sagte uns eine Dame gegen 50, die mit ihrem „Damenkränzchen“ in einen Klub gegangen war.

Das wissen auch die Frauen, die auf der Bühne ihre schönen Körper präsentieren. «Hier gucken sich die reiferen Damen ab, wie sie in ihre Dating-Partner unvergesslich verführen können.» erzählte eine Tänzerin, und eine andere sagte, von jüngeren weiblichen Gästen «Sie lernen von uns, wie man sexy sein kann - und wenn sie wieder nach Hause gehen, dann probieren sie das mit ihren Freunden oder Lovern aus.»

Der Artikel beruht auf Gesprächen und Beobachtungen unserer Berichterstatterin, ergänzt durch Informationen aus einem britischen Stripklub. Außerdem lasen wir „Cosmopolitan“

Eine persönliche Nachricht an meine Leser zur Partnersuche

Der Herausgeber
Ich habe hier längere Zeit keine Beiträge zum Dating mehr geschrieben, weil ich mit anderen Tätigkeiten beschäftigt war. Zugleich habe ich das Konzept für die Frage „wie finde ich einen Partner“ etwas verändert. Unter anderem habe ich aus meiner langjährigen Erfahrung mehrere Wege zusammengestellt, wie ihre euren Partner (oder eure Partnerin) finden könnt.

Um nicht missverstanden zu werden: Alles, was ich zuvor schrieb, ist weiterhin gültig. Allerdings haben sich die Möglichkeiten und Bedingungen der Partnersuche in den letzten Jahren verändert. Teilweise suchen die jungen Leute ihre Partner so, wie man es vor 50 Jahren tat: halb zufällig, halb gezielt - und zwar wo immer man ihnen begegnete. Andererseits suchen viele ihre Partner heute über Apps, und das gleicht eher einem Spiel. Schließlich gibt es weiterhin Online-Dating traditioneller Art, für die sich der Markenname „PARSHIP“ durchgesetzt hat. Immerhin spricht man neuerdings von „parshippen“ - wenngleich das Wort nicht im „DUDEN“ erscheint. Hingegen ist „tindern“ (Per App „Tinder“ einen Partner zu suchen) inzwischen ein Wort, das du im Duden findest. Auch die Partnervermittler und die Privat-Zeitungsanzeigen sind nicht ganz verschwunden, doch trifft man dort eher „gesetztere“ Menschen an.

Daraus ergibt sich folgendes Bild unterschiedlicher Möglichkeiten:

Nah oder Fern

- Die traditionelle „Nahsuche“, also das Suchen in unmittelbarer Nähe, existiert weiterhin - vom Sandkasten über die Schule und den Bekanntenkreis der Verwandten bis hin zu Studium und Arbeitsumgebung.

- Die „Fernsuche“ ist nicht wirklich neu, war aber früher nur dem Adel und reisenden Kaufleuten oder Handwerkern vorbehalten. Heute umfasst die „Suche in der Ferne“ sowohl Nachbarstädte wie auch ferne Gemeinden oder Bundesländer - und sie geht sogar über die Landesgrenzen und Kontinente hinaus.

Gezielt oder „Schrotschussmethode“?

- Wenn sich jemand wirklich entschließt, einen Partner(eine Partnerin) zu finden, ist die gezielte Suche das Mittel der Wahl. „Gezielt“ zu suchen heißt nicht, eine Menge Kriterien zu haben und zu schauen, dass alle zutreffen. Vielmehr legst du zwei oder drei Hauptkriterien fest, die du unbedingt von deinem Partner erwartest, und nach denen wählst du aus. Du kannst Nebenkriterien festlegen, aber ich empfehle es dir nicht. Sieh dir die Menschen an, die den Hauptkriterien entsprechen, und entscheide dann, ob du die übrigen Merkmale der Person schätzt.

- Die Schrotschussmethode - auch Dynamitfischen genannt - ist dann angebracht, wenn du viel Zeit hast oder unsicher bist, wen du wirklich treffen willst. Bei dieser Methode schreibst du einfach alle Frauen (Männer) an, die dir „irgendwie“ gefallen, triffst dich mit ihnen, falls sie mit dir in Kontakt treten und siehst sie dir dann an, ob sie dir gefallen.

Die Folgen für dein Leben

Wie immer und überall gibt es täglich Veränderungen in unserem Leben, und manchmal gibt es auch Trends, denen wir folgen. Aber es gibt eben auch natürliche Phänomene, die wir nicht wirklich „Im Griff“ haben, und Vorstellungen, die sehr langlebig sind, ohne dass sie wirklich einen Sinn haben.

Findelsatire: Gedächtnisverlust bei Mann Nummer zehn

Speed-Dating ist nichts für Menschen mit schlechtem Gedächtnis. So weiß es jedenfalls eine WELT-Autorin. Sie kann sich

Bei Mann Nummer zehn nicht mehr erinnern, wie Daniel, Nummer fünf, eigentlich aussah.

Und was die Vorgänger gesagt haben, weiß sie eigentlich auch nicht mehr so genau.

Immerhin sollte sie 17 (in Worten siebzehn) männliche Beziehungskandidaten in nicht einmal zwei Stunden „treffen“. Das schaffen andere nicht einmal im ganzen Leben.

Ob ich das kommentiere? Ich denke gar nicht dran.

Vorsatz Nummer eins: Den Dummbacken nicht zu widersprechen

Normalerweise nehme ich nichts vor für das neue Jahr. In diesem Jahr mache ich eine Ausnahme: Ich werde nicht mehr auf jeden Idioten, der sein Maul über „Partnersuche“ aufreißt, reagieren.

Das Thema Partnersuche ist inzwischen in die falschen Hände geraten:

1. Geschäftemacher, die im Gewand von Beratern auf dem Rücken der Suchenden ihr Süppchen kochen. Sie können beliebige Ausbildungen haben, von gar keiner Ausbildung über Esoterik bis zur Psychotherapie. Es ist eine Einstellungssache, wie man mit Menschen umgeht, keine Frage der Fachmannschaft. Hilfe zu suchen ist nicht falsch – es ist aber bedenklich, auf Heilsversprechungen hereinzufallen.
2. Unternehmen, die nur noch am Profit interessiert sind und die ihre antiquierten Methoden immer noch mit Wissenschaft aufhübschen. Zu ihrer Verteidigung kann man sagen: Sie bauen hohe finanzielle Hürden und hakelige Tests auf, um nicht jeden hineinzulassen. Das halten viele Kunden für positiv.
3. Unternehmer, die niemals einen Bezug zur Partnersuche hatten, sondern Spiele entwickeln, die als Dating-Apps vermarktet werden.
4. Wissenschaftler, die „Seitenaspekte“ der Partnersuche beforschen oder einfach alte Forschungsergebnisse neu bewerten. Gut – die müssen ja beweisen, dass sie zu etwas nütze, sind. Aber eben nur füreinander. Für Partnersuchende fällt dabei kaum etwas ab.
5. Schlimmer als die Wissenschaftler sind Journalisten, die aus den Ergebnissen Unsinn ableiten und daraus „Tipps“ generieren.
6. Zudem Journalisten, die auf andere Journalisten hereinfallen, die neue Begriffe erfinden, um in die Presse zu kommen und populär zu werden. Such eine Folge von sogenannten „sozialen Netzwerken“, aus denen sich der Journalismus immer mehr bedient.

Nun wisst ihr, warum ich von dem größten Teil der großspurigen Schwätzer und kleinkarierten Erbsenzähler die Nase voll habe. Ob ich meine Vorsätze halte? Ich bin mir noch nicht sicher. Im Allgemeinen sind diese Leute einfach nur geil darauf, erwähnt zu werden – und ich will nicht länger ihr Erfüllungsgehilfe sein.

Freigesetzte Macho-Bräute und emanzipierte Frauen

Nehmen wir mal an, die Männer waren vor 50 oder 100 Jahren ähnlich „sortiert“ wie heute. Da gab es ein paar knackige Kerle mit ungeheurer Potenz und einem durchaus übertriebenen Selbstbewusstsein einerseits, die Frauen aufs Sofa holten, wie sie wollten - und auch wieder herunterwarfen. Und andererseits die eher sensiblen, nachdenklichen Männer, die zwar edel, hilfreich und gut waren, aber eben nicht knackig (oder potent, oder machtvoll) genug. Was ergab sich daraus?

Freigesetzte Macho-Bräute und „anständige Frauen“

Wahrscheinlich, dass sie eine große Anzahl von weniger knackigen und weniger potenten Männern nach und nach aus dem Arsenal der abgelegten Macho-Bräute schöpfen konnten. Damit war der Bedarf ausreichend gedeckt. Einen „Bodensatz“ von Männern, die sich aus sozialen, wirtschaftlichen oder emotionalen Gründen „nicht unterbringen“ ließen, gab es auch damals.

Es gab bis vor etwa 60 Jahren noch Gründe, warum die „freigesetzten“ Bräute so schnell wie möglich anderwärts unterkommen mussten: Frauen hatten zu heiraten – oder ihr Leben würde früher oder später schwierig werden. Einige blieben dennoch ledig und hatten mit einem eigenständigen Leben Erfolg – doch ihre Zahl war gering.

Was ist davon geblieben? Der Macho ist immer noch Macho, und seine Anziehungskraft ist weiterhin gegeben. Und wer sich als Loser definiert, ist nach wie vor ein Loser – daran hat sich nichts geändert. Was sich geändert hat, ist die Möglichkeit, als Frau ein eigenständiges, anerkanntes Leben zu führen.

Die Unauffälligen kommen irgendwie zusammen

Nicht jede Frau wollte einen Macho – es gab sehr viele wohlerzogene Töchter, die ganz brav mit ihren Sandkasten- oder Tanzstundenbekanntschaften Händchen hielten, bevor sie ihren Partnern etwas Unsägliches „gestatteten“. In diesem Segment der „Unauffälligen“ scheint sich sehr wenig geändert zu haben. Es sind diejenigen, die nichts als glücklich werden wollen und dies nicht weiter öffentlich diskutieren. Ich wehre mich ein bisschen dagegen, diese Menschen als „normal“ zu bezeichnen, weil die anderen dann ja „unnormal“ wären. Aber sie sind immerhin unauffällig und machen irgendwie „ihr Ding“.

Wer meckert eigentlich dauernd über die Männer?

Wenn man die Verlautbarungen von Frauenzeitschriften und ähnlich gelagerten Blättern liest, dann wollen die Männer überhaupt nicht – jedenfalls nicht für „ständig“. Es gibt mittlerweile Dutzende von Begriffen für „schofeliges Hinhalten“, genannt „fiese Dating Trend“, die allesamt von Frauen erfunden und verbreitet wurden. Ich habe Grund zu der Annahme, dass die Frauen, an die sich solche Nachrichten wenden, eher im unteren Drittel der menschlichen Intelligenz zu finden sind.

Doch auch im oberen Drittel knirscht es: Dort herrscht Unzufriedenheit darüber, dass man nicht mehr „standesgemäß“ heiraten kann, was dort „auf Augenhöhe“ heißt. Heißt: Der angehenden Germanistin ist ein Abteilungsleiter in einem Wirtschaftsunternehmen nicht gut genug. Wenn sie sich darüber öffentlich mokiert, ersetzt sie den Abteilungsleiter noch schnell durch einen „Schornsteinfeger“ oder „Hausmeister“, um die Sache griffiger darzustellen. Was aber auch nichts anderes heißt als „ich heirate doch keinen Loser, der sich mit mir nicht einmal über Proust unterhalten kann“.

Die Männer, die sich als Opfer fühlen

Unter Männern gibt es eine merkwürdige Tendenz: Sie glauben, irgendjemand oder irgendetwas würde ihnen die Frauen „wegnehmen“. Wer das genau ist, was das genau ist und wie es zusammenhängen mag, ist ihnen wurscht. Ein Teil von ihnen fühlt sich als „Opfer“, und daran sei – so meinen sie jedenfalls – die Frauenemanzipation schuld.

In Wahrheit steht dahinter etwas anderes: der Verlust eines sicheren Terrains – das des Ernährers, der eine kleine Meute anführt und mit ihr nach Gutdünken umgehen kann.

Genau dieses Bild allerdings vergraut inzwischen. Frauen besetzen heute nahezu jedes Terrain, und das Zauberwort heißt: Verhandeln, teilen und das beherrschen, wovon „Mann“ etwas versteht. Das kann man blumiger oder differenzierter ausdrücken.

Es ist absolut albern, das verloren gegangene Machtgefüge durch Gewalt zurückzuerobern. Die Emanzipation lässt sich nicht zurückdrängen, und außerhalb der extremen Kreise will das auch niemand mehr, weil sich das Gefüge inzwischen bestens bewährt hat.

Klar – Frauen haben nicht immer recht mit ihren vermeintlichen „Ansprüchen“ ans Leben. Ein Studienschluss ist noch kein Grund, die Nase in die Luft zu heben. Wer wirklich etwas gelten will, muss es sich – als Frau oder als Mann – erst einmal verdienen. Und die Ideologinnen, die Emanzipation im Elfenbeinturm konstruieren, statt sie im Alltag zu leben, sind wahrhaftig lästig. Doch das gilt für alle Spinnerinnen und Spinner, die das Ziel des Zusammenlebens aus den Augen verloren haben und sich nur gerne reden hören.

Das Fazit: Das Leben anpacken und nicht Opfer werden

Das Fazit? Es lohnt sich nicht, das Rad der Zeit zurückzudrehen. Und wer sich als Opfer fühlt, hat die besten Chancen, es auch zu werden. Der Rest von uns wird mit alldem leben können – und dies nicht einmal schlecht.

Hinweis: Der flapsige Stil ist beabsichtigt. Wer die wissenschaftlichen und aktuellen Hintergründe beleuchten will, sollte in der ZEIT (verlinkt) nachlesen.