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Und was trägt frau gerade „drunter“?

Maison Close - zu haben bei figleaves und anderwärts
Für intensive Flirts und Dates, die möglicherweise in der Wohnung enden: ganz klar schwarze Dessous auf heller Haut. Die Brüste werden weitgehend natürlich präsentiert, also ohne Pads und andere optische Brustvergrößerer.

Spitzen sind eine absolute Notwendigkeit zum Verführen im Herbst 2015 – sowohl am BH wie auch am Slip, dessen Schritt immer mehr durch Spitze betont wird. Strapse gehören dabei unbedingt zu Rock oder Kleid.

Wir sahen uns Dessous von Maison Close, Aubade, Bluebella und figleaves boudoire an. Letztere sind etwas farbenfroher aber ebenfalls äußerst sexy.

Dein Mann will keinen Sex mehr? Das kannst du ändern!

Rollenspiele - eine Möglichkeit, intensiven Sex zu bekommen
Junge Frauen denken meistens, wenn sie Sex schenken, zeigen sie damit ihre Liebe. Eine ganze Welt weiblicher Illusionen und männlicher Wünsche orientiert sich an dieser Idee. Die junge Frau lernt bald, dass sie den Mann mit Sex ködern kann, doch erst später wird ihr klar, dass es zum "Einfangen" eines ganzen Paktes von Eigenschaften bedarf. Wenn Frauen durch die anfängliche Lust- und Liebeserfahrung verklärt sind, sehen sie in ihrem Lover alles – und halten dies wieder für „wahre Liebe“. Irgendwann lieben sie dann wirklich, haben eine sinnliche, kuschelige Beziehung – doch wo ist sein Wunsch geblieben, ihr die Kleider vom Leibe zu reißen und sie gleich auf dem Küchentisch zu vernaschen? Ist es Mangel an Liebe? Hat er keine Lust mehr auf dich? Findet er dich nicht mehr schön? Hat er gar eine andere?

Wahrscheinlich nichts davon. Liebe ist für ihn wichtiger geworden als Sex. Und du? Tust du etwas dafür, dass er wieder die Hände nach dir ausstreckt, seine Zunge in deinen Mund drückt und dir unter den Rock greift, kaum, dass du die Einkaufstüten abgestellt hast?

Ei, ei. Hier sind die Mega-Tipps, wie du ihn und „ihn“ wieder zum Leben erweckst.

10. Der Überraschungseffekt
Spontaner, wilder Sex kommt in der Ehe kaum noch vor. Sorg dafür, dass er zurückkommt – streichel deinen Mann intim (auch durch die Hose), wenn er nicht damit rechnet.

Sei überraschend! Die üblichen Zutaten beim häuslichen Sex, Bett, Nacktheit (oder jahreszeitlich korrektes Nachthemd) und dann irgendwann ein Penis in der Vagina ist nicht gerade der Knüller. Sei mutiger, und verführe ihn überall, wo es sich halbwegs einrichten lässt.

9. Sei eine Verführerin
Wenn du nicht mehr verführst, bekommst du vielleicht gar keinen Sex mehr.

Verführe ihn einfach – hart oder zart - und wechselnden Methoden. Ob du romantisch oder dominant verführen willst, kannst du dir aussuchen – oder eben das tun, was die liegt. Wenn du Rollen spielen kannst, wechsele mal die Rolle.

8. Trage frivole Klamotten
Je interessanter du dich anziehen und ausziehen kannst, umso mehr Lust bekommt er.

Sexy Klamotten gibt’s in billig und teuer, nuttenhaft oder bühnenreif, und sowohl für Romantik-Verführerinnen (Spitzen und weiß, lila, rosa) wie auch für „strengere“ Verführungen. Such sie nach deinem Typ aus, und wähle keine Sachen, bei denen er sowieso schon alles sieht. Strapse und alles, was sonst den Weg zwischen die Schenkel weist, sind äußert bleibet bei Männern. Männerhemd mit Schlips ohne BH und kurzer Rock gefällig? Oder Schottenrock ohne String drunter? Korseletts zu Jeans? Es müssen nicht immer Klamotten aus dem Erotik-Shop sein.

7. Sex am Morgen
Am Morgen, mitten in der Nacht, ins Aufwachen hinein – erst einmal gibt’s Sex. Er findet das meist unwiderstehlich.

Egal, ob die Natur ihm gerade eine „Morgenlatte“ beschert hat oder ob du ihn morgens sanft streichelst (es gibt noch andere Methoden) –Lust vor dem Frühstück ist einfach genial und ganz anders als Abend-Sex.

6. Er hat mehr erogene Zonen als nur „die eine“
Mit keinem Mann kannst du so viel experimentieren wie mit dem, den du täglich siehst. Erforsche seinen Körper - du wirst dich wundern.

Denkst du, sein Penis wäre die einzige erogene Zone der Männer? Nun frag bloß nicht:; Welche ist es dann? Das kannst du selber herausfinden. Küsse einmal seinen ganzen Körper, wenn du dich traust. Tipp: Oben herum sind Hals und Ohren sensibel, bei vielen Männern auch die Brustwarzen. Am Penis gibt es besonders sensible Stellen, und dann wären da noch der Damm, der Anus, die Prostata und die Hodensäcke.

5. Verrate ihm (vorsichtig) einige deiner Fantasien
Er will längst deine Fantasien erfüllen, glaube mir. Manche Männer werden schon geil davon, wenn du sie ihnen flüsterst.

Männer glauben oft, Frauen hätten gar keine Sex-Fantasien. Und sie trauen sich nicht, dich danach zu fragen. Wenn du welche hast, dann flüster sie ihm mal. Das allein macht ihn manchmal schon kochend heiß. Vorsicht deshalb, weil Männer manchmal schockiert davon sind.

4. Benutze vorsichtig deine Spielsachen an ihm
Wenn du Spielsachen an ihm nutzt, beflügelst du nicht nur seien Lust, sondern bindest ihn auch noch fester an dich.
Vibratoren wirken auf Männer ähnlich wie auf Frauen. Schon mal versucht, deinen Vibrator mit ins Spiel zu bringen? Tipp: Keinen Vibrator in Penisform kaufen, das schreckt ihn ab. Und: die meisten G-Punkt Vibratoren sind auch für seinen P-Punkt geeignet – aber das musst du geschickt einfädeln, sonst geht’s schief.

3. Dominiere ihn
Es gibt viele Wege, Männer zu dominieren. Wenn du geschickt dabei bist, erntest du wieder Lust.

Auch ohne Rollenspiel lassen sich manche Männer gerne dominieren. Versuch es mit leichten Fesselungen, dann zuerst mit anhauchen, kitzeln und beißen. Versuch es dann mit anfänglich sanften, dann kräftigeren Handschlägen auf den Po. Und: Reiten nicht vergessen! Da gibt’s viele Varianten …

2. Spiel ihm eine Rolle vor
Schon manche Frau hat ihren Mann durch Rollenspiele wieder richtig wild gemacht

Rollenspiele sind ja in aller Munde. Wichtig ist, dass du in deiner Rolle glaubwürdig bist. Egal, ob du die Verführerin oder die Verführbare darstellst, und ob du das „auf schön“ oder „auf hart“ spielst, immer wird dein Auftreten dafür sorgen, dass er entweder ganz wild auf dich wird oder dich auslacht. Sei im Spiel konsequent – meistens erwartet dein Mann das.

1. Das Beste? Werde seine verruchte Geliebte
Mach dich wieder zu seiner Geliebten - bevor eine andere auf die Idee kommt

Er sieht in dir längst nur noch die Gefährtin, die Trostspenderin und die Mutter seiner Kinder, wenn ihr welche habt. Und was will er wirklich? Verfuhrt werden in Samt und Seide, von deinen zärtlichen Händen berührt und von deiner fordernden Zunge liebkost werden. Nimm dir dafür Zeit – er muss den Rollwechsel auch selbst verkraften. Weißt du, er achtet dich viel zu sehr, um dich zu seiner verruchten, notgeilen Geliebten zu machen. Und weil das so ist, solltest du ihn einfach dazu auffordern – mit deinem zweiten Gesicht, in dem noch die wilde, sinnliche Geliebte steckt.


Mehr Ideen? Besser Ideen? Schreibt der Liebeszeitung, wenn ihr euch traut.

Sinnliche Wäsche für Verführerinnen

Retro Dessous, 50er Jahre
Die schicken Dessous enthüllen nicht alles – aber sie machen Lust darauf, alles zu sehen. Sie verführen durch ihre zarten Stoffe, ihre erotischen Kontraste, ihre Spitzen und ihre Leichtigkeit.

Sinnliche Dessous der Vergangenheit erinnern ältere Gentlemen daran, wie schön es einmal war, wundervolle Frauen geküsst, umarmt und schließlich tatsächlich auch "gevögelt" zu haben, die ihre Körper ganz bewusst Hülle für Hülle entblößten.

Erotische Dessous machen Hausfrauen, Managerinnen und sogar Sozialarbeiterinnen zu gefährlichen Verführerinnen.

Schicke Dessous sind nicht nur verführerisch, wenn schon feststeht, dass der Mann sie später sehen wird. Sie sind vielmehr die Voraussetzung für eine erfolgreiche Verführung eines Mannes, der zögerlich ist. Wenn der Körper in Dessous dargeboten wird, glaubt der Mann, sich ganz sicher zu sein, dass er nun auch seine feuchten Träume erfüllt bekommt. Er wird leichtsinnig und vergisst jede gebotene Vorsicht. Alle Verführerinnen wissen das und nutzen die Kraft sinnlicher Wäsche.

Es ist ein Unterschied, ob die Wäsche nur zur Verführung getragen werden soll (was normalerweise bedingt, das sie schnell wieder ausgezogen wird) oder tatsächlich zunächst als Unterwäsche dienen soll. Frauen, die zu Dates gehen, wissen dies normalerweise: Die Dessous können gar nicht schick genug sein, weil der Mann sie „sieht“, auch wenn sie gar nicht zu sehen sind. Doch beim Date geht Bequemlichkeit vor Verführung: Die Wäsche, die „Sie“ trägt, muss sowohl alltagstauglich als auch verführerisch sein.

Soll die Wäsche nur der Verführung dienen, so wird die kurz zuvor angezogen, doch das weiß nur die Verführerin. Der Mann hingegen denkt, dass seine Geliebte ständig in extremerotischen Dessous herumlaufen würde – mit Strapsen, High Heels und was sonst noch zum Outfit der Femme fatale gehört.

Dessous sind ein bisschen wie Verkleidungen für eine Rolle im Theater der Lust: Die Femme fatale trägt rot mit Schwarz oder Violetttöne, die nuttige Geliebte kauft Polyester-Wäsche im Erotik-Versandhaus, die sich jungfräulich und scheu gebende Frau verführt in einfachem Weiß oder Rosa. Damen, die durch ihr Gewerbe gezwungen sind, ihre Lover stilvoll und szenengerecht zu verführen, haben alles im Schrank: vom spitzenbesetzten Korselett bis zum Leder-Slip und von mädchenhaft geblümten „Höschen“ bis zum großmütterlichen Hüfthalter.

In der Welt der „anständigen“ Frauen gibt es Extremen, die zwischen diesen Polen schwanken:

- Ich mag selber gerne schöne, stilvolle Lingerie und trage sie in erster Linie für mich.
- Ich trage schicke Dessous, weil sie immer Wirkung auf Männer haben. Die Konkurrenz ist groß, und verheiratet ist nicht gestorben.
- Ich trage sie meinen Mann/Liebhaber zuliebe, schäme mich aber eigentlich, dass ich es tue.
- Ich würde nie solche „Reizwäsche“ trage und bevorzuge natürliche, einfache Wäsche.

Stilvolle, erotische anmutende Wäsche ist oft eine Frage des Preises. Wer nie mehr als 100 Euro für ein Kleid oder ein Paar Schuhe ausgibt, wird kaum mehr als deinen Betrag für schicke Dessous ausgeben. Doch wer die besonderen Marken tragen möchte, die nur in Großstädten oder Spezialversandhäuser zu haben sind, muss eben tief in die Tasche greifen: es handlet sich dabei schließlich nicht um Massenware. Als „Geheimtipps“ werden Marken wie „Sarriere“, „Bordelle“ oder „La Fille d’O“, "Something Wicked" und viele andere genannt, die selten in der Auslage eines Warenhauses zu finden sein werden.

reden

Lust an weiblicher Dominanz – wer liest die Bücher?

Männer abwerten: "Die Herrin"
Soviel weiß jeder Buchhändler: Die Lust an männlicher Dominanz ist beim weiblichen Geschlecht höchst verbreitet. Jedenfalls, wenn es lediglich um Fantasien geht. Die Lust an weiblicher Dominanz hingegen gilt als unerforschtes Gebiet der erotischen Literatur. Gigi Martin war einst ein bekannter Name in diesem Segment. Ihr fragwürdiges Werk, „Die Herrin“ wurde viel von Frauen gelesen. Aber ihre Protagonistin war erstens lesbisch und zweitens fiel das Buch in eine Zeit (1988), in der Frauen gerne Bücher lasen, in denen Hetero-Männer ganz bewusst diffamiert wurden.

Seither war es ruhig in der Literatur-Szene, jedenfalls, was die Literatur betraf, die man üblicherweise in Buchläden fand. Im Untergrund gab es sei immer, die Literatur über starke Frauen, denen die Männer aus der Hand fraßen – und selbstverständlich die entsprechenden pornografischen Filme zum Thema. Das Klischee: Eine halb ausgezogene, in Korsett, Lederrock und Stiefel gekleidete Schönheit peitscht einen hässlichen, nackten Mann mit kleinem Penis.

Allerdings schreiben wir heute 2015 – und wir befinden uns im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts im neuen Jahrtausend. Der Mainstream-Buchhandel hat seither streng-erotische Kitsch-Machwerke in Massen im Angebot. Doch fast alles, was wir dort finden, wurde von Frauen für Frauen geschrieben.

Was macht nun ein Schriftsteller, der sich mit dem Etikett „FemDom-Literatur“ schmückt? Zunächst steht er vor drei Meinungen:

Meinung eins: Der Leser ist männlich, Landei und Wichser.
Meinung zwei: Frauen und Männer lesen Bücher über die Lust aus Freude an der Lust.
Meinung drei: Es ist nicht klar, wer die Bücher liest – Feedback geben aber ausschließlich Frauen.

Umfrageergebnisse von G. Horsam © 2015 by G. Horsam
Der Schriftsteller wusste sich zu helfen: Er startete eine Umfrage unter der Leserschaft von sogenannter „FemDom“-Literatur und entdeckte dabei offensichtlich, dass sich überwiegend Paare für diese Gattung interessieren, gefolgt von den Männern – und erst im weiten Abstand die Frauen. (Siehe Grafik links).

Was war die Motivation für die Paare, sich gerade für weibliche Dominanz zu interessieren? Offensichtlich, so der Autor, der unter dem Pseudonym G. Horsam selber Femdom-Literatur schreibt, suchten die Paare in den Büchern nach „Anregungen und neuen Ideen“.

Allerdings sollte man den Ergebnissen gegenüber kritisch bleiben: „FemDom“ ist ein Etikett, unter dem sich nur ein geringer Teil der allgemeinen Leserschaft etwas vorstellen kann – lediglich die „Eingeweihten“ haben eine Vorstellung davon, um was es sich handeln könnte. Schließlich laufen die „Fifty Shades of Grey“ im Buchhandel auch nicht unter dem Etikett „MaleDom“, sondern gehen als „erotische Literatur für Frauen“ über den Ladentisch.

Doch jenseits dieser Kritik bleibt natürlich die Frage: In welcher Weise kann Literatur stimulierend auf die weibliche Dominanz wirken und wie kann sie Männer dazu verführen, sich unterwürfig zu verhalten? Denn wenn ein Genre in den Mainstream einfließen soll, dann muss es „den Nerv des Publikums“ treffen – ähnlich wie die kitschigen „Fifty Shades of Grey“.

Das geschieht sicherlich nicht in der Art und Weise, in der die bereits erwähnte Gigi Martin („Die Herrin“) schrieb: Ihr Held wird im Buch zwar intensiv und gelegentlich durchaus anregend stimuliert. Indessen hat hat die lesbische Heldin auch nicht einen Funken Respekt vor ihrem Opfer, das sie in den Abgrund treibt und ihn dort schulterzuckend zurücklässt.

Die "klassische Herrin" WANDA in "Venus im Pelz"
Wenn Literatur über die weibliche Dominanz für den Mann sinnlich sein soll und wenn bei ihm die Begehrlichkeit geweckt werden soll, sich zu unterwerfen, muss er Lust daran verspüren. Der Romanheld des Ritters von Sacher-Masoch verspürte diese Lust wenigstens zu Anfang, und nach Tausenden zählende erwachsene Männer haben sich daraufhin gewünscht, einmal von der „Venus im Pelz“ gepeitscht zu werden. Ebenso verhielt es sich mit den Jünglingen gegen Ende des 19. Jahrhunderts, die nach den Rutenschlägen sinnlicher Gouvernanten gierten.

Heute stellt sich kaum eine andere Frage: Erst, wenn sich Leser und Leserinnen in die Rolle der Figuren hineinleben können, hat der Autor gewonnen. Wenn der Befehlston der Herrin im Buch den Penis hebt, wenn das Zischen des Rohstocks im Hinterstübchen seines Gehirns laut wird, und der Schlag den Po zum Zucken bringt – dann hat der Autor seine Leser erreicht. Ob dies gelingt? Manchmal schon …

Miss Y. über die MILF: Objekt der Lust – mit Recht?

Reife, Sinnlichkeit, Bereitschaft - das Kleeblatt, um eine MILF zu werden

Jeder hat schon mal gehört, was eine MILF ist, nicht? Die meisten vermuten, das wäre Schmuddelkram und käme aus der Pornoecke. Und die haben sicherlich auch recht, nur ist die MILF eben nur ein unanständiges Wort für etwas ganz dolles: attraktive Mütter unter 40, die das Interesse von begierigen jungen Männern erregen. Dabei müssen sie eigentlich gar keine Mütter sein, sondern nur reif und feminin wirken.

Offiziell sind MILFS Lustobjekte. So kommen sie jedenfalls in den Pornos rüber. Nicht umsonst heißt die Übersetzung des Kürzels „Mütter, die ich vögeln möchte.“ Inoffiziell sind sie eher Frauen, die mit „sinnlicher Süffisanz junge Männer verführen“ wie unser Chef das mal ausdrückte.

Ausgangspunkt für den Frust der jungen Männer, die von MILFS träumen, sind die jungen Männer, die von gleichaltrigen Frauen „liegen gelassen“ werden. Entweder, weil sie nicht sexuell nicht erfahren genug sind, weil sie nicht attraktiv genug sind, um sich mit ihnen zu zeigen, oder weil sie nicht für eine Familiengründung taugen. Für diese Männer gibt es oft nur drei Alternativen: Masturbierten, Bordell, Frauen, die ebenfalls durchs Raster fallen, oder eben MILFS.

Die MILF ist dabei die klare Favoritin. Vor allem suchen die jungen Kerle die Reife. Neben Äußerlichkeiten wie „schöne, volle Brüste“ stehen Verführungsqualitäten. Manche sagen, MILFS hätten eben mehr erotische Ausstrahlung, was daran liegen könnte, dass sie mit ihrer Weiblichkeit unbefangener umgehen können.

Und außerdem: Die Jungs, die mit 18 oder sogar 25 Jahren immer noch keinen „richtigen Sex“ hatten, sind bei Gleichaltrigen untendurch. Sie brauchen eine Frau, die sie anleitet, und dazu sind eigentlich nur reife Frauen bereit.

Machen wir uns nichts vor – MILFS sind rar. In Wirklichkeit suchen die meisten unverheirateten Frauen in den „mittleren Jahren“ Männer, die etwas älter sind und keine Bubis, die nach Sex lechzen. Für die meisten jungen Männer bleibt die MILF also eine Illusion. Porno-Filmer versuchen, diese Lücke zu füllen, und mache Prostituierte hat such auf junge Männer spezialisiert, die mal mit einer wirklich reifen Frau zusammen sein wollen.

Hat die MILF selbst Vorteile? Ja, manchmal. Verheiratete Frauen suchen sich gerne jüngere Lover, die noch wirklich leidenschaftlich sind. Und manche unverheiratete Frau sammelt sich Kerlchen ein wie manche andere Frau Plüschtiere.

Ist es nun wahr, dass die MILF „auf ihre Fickbarkeit“ reduziert wird? Wird sie nicht als Mutter, sondern als Sexobjekt wahrgenommen? Wird wirklich erwartet, dass diese Frauen „makellos aussehen“? Und ist die MILF wirklich ein Schimpfwort?

Ganz so schient es nicht zu sein. Die Männer, die MILFS nicht auf dem Bildschirm angucken, sondern im richtigen Leben, legen vor allem Wert auf weibliche Ausstrahlung und auf unkomplizierten Umgang miteinander. „Versuch doch mal, mit einer 25-jährigen zu flirten und dann mit einer 45-Jährigen und frag‘ dich, wer dabei mehr Bereitschaft zeigt“, will einer der Männer wissen, die ich spontan befragte.

Wenn man mal darauf guckt, wie 40-jährige Frauen so um die 1980er gesehen wurden, und wie heute, dann fällt auf, dass jede Frau ab 40 damals als vergraute Maus galt, der kein Mann mehr nachsah. Heute sind sogar 50-jährige Frauen noch so attraktiv, dass sich manche jungen Männer alle zehn Finger danach lecken würden. Und so kann es eben sein, dass Frauen ab 40 oder 50 heute so sexy sind, dass junge Männer einfach Lust auf sie bekommen.

Bleibt noch die Frage: Ist es wirklich nur Sex, was die jungen Kerle bei reifen Frauen suchen? Oder kann es eben doch sein, dass sie auch von anderen Erfahrungen, Verbindungen oder all dem profitieren wollen, was Frauen damals nicht hatten, heute aber schon?

Mit der Frage lass‘ ich euch heute mal allein.