Und natürlich fantasieren Frauen über Dreier …

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Dienstag, 19. August 2014 • Kategorie: liebe an sich


Immer nur im Traum?


Wenn du einen Schlüssel zu den verborgenen Hirnwindungen der Frauen besitzt, dann weißt du, dass sie vor allem in ihren Fantasien so geil werden können, dass es dir graust. Aber das darfst du nicht sagen. Sagen musst du, was manche Psychologen behaupten:

Oh, ich denke, wir Männer glauben, dass Frauen äußerst frivole geheime Wünsche haben, weil wir Männer sie haben. Man nennt dies eine Projektion, nicht wahr?


Ich nenne solche Aussagen kindisch. Hinter nahezu jeder Frauenstirn verbirgt sich eine Fantasie, die sie nicht auf „Projektion“ zurückführen lässt. Diese Fantasien harren der Dinge, die da kommen sollen. Ist die Fantasie halbwegs realistisch und hat die Frau den Mut, sie zu verwirklichen, so fehlt im Grunde nur noch die Situation, in der die Erfüllung möglich wird. Und eine Entschuldigung, niemals dafür verantwortlich zu sein, in diese Situation hineingeschliddert zu sein.

Nehmen wir doch mal einen Dreier. Wir hätten auch eine bisexuelle Fantasie wählen können – aber dazu ist im Grund keine Energie notwendig, sondern nur der Wille, sich verführen zu lassen. Bei einem SM-Abenteuer oder einem Dreier ist das anders.

Wir reden von einem MMF-Dreier, wenn wir von Frauenwünschen reden. Die ander Variante, der FFM-Dreier, hat für die meisten Frauen keinen Reiz. Aber von zwei Männern begehrt zu werden, möglichst noch von zwei gut ausdehnenden, sportlichen Männern? Das hat etwas, nicht wahr?

Sicher kommt es drauf an, wie der Beziehungsstatus gerade eingestellt wurde. Verheiratet oder sonst wie gebunden? Wir der Ehemann/Verlobte/Freund da überhaupt mitmachen? (Und wenn nein, soll die neugierige Frau dann verzichten?

Zwei Männer? Zwei, die dich bewundern und dir dir alle Wünsche erfüllen wollen? Na schön, vielleicht bist du gar nicht interessiert. Und wirklich, der Aufwand ist ziemlich groß, falls du nicht gerade auf einer Party bist und von zwei gut aussehenden Männern beflirtet wirst. Ja, aber wenn es so wäre, was wäre dann? Würdest du dann sagen: Hey, warum kommt ihr nicht beide mit ins Schlafzimmer? Wir haben bestimmt viel Spaße miteinander!

Falls du glaubst, dass einer der beiden Männer auf die gleiche Idee kommt: Nur, wenn sie sich gut kennen und so etwas öfter machen – und dann kannst du nicht sicher sein, dass alles nach deinen Regeln abläuft.

Ach so, du hattest ja gar keine solche Fantasien. Wie schade. Und bevor ich dies vergesse - in der Geschichte steckt natürlich ein Fehler. Du musst hinterher deiner Freundin/deinem Mann/deiner Mutter sagen, dass du keine Ahnung hast, wie es sein konnte, dass du plötzlich mit zwei Männern in einem Schlafzimmer gelandet bist.
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SM-Partner – Vorsicht oder Nachsicht beim Abenteuer?

Geschrieben von © induna •Dienstag, 17. Juni 2014 • Kategorie: lifestyle


Domina? Falschspielerin? Wer weiß es schon ...


Wie in den USA, so gibt es auch in Deutschland ständig Meinungsverschiedenheiten, welches der „korrekte“ Weg zu einem SM-Erlebnis oder einer SM-Beziehung ist. Da wären einerseits die Gruppen, hierzulande BDSM-Stammtische genannt, und dann die Einzelpersonen, die niemals zu einer Gruppe gehören wollen. Manche sind auffällig geworden. Zum Beispiel jener Mann, der seit Jahren Frauen im Internet kennenlernen und ihnen Sklavinnenverträge aufzwingen will. Wie es scheint, haben dieses Verhalten noch andere Männern kopiert, seit in „Shades of Grey“ so viel darüber zu lesen war.

Was ließe sich über "Möchtegern-Meister" und "Rollenverliebte Sklavinnen" sagen? Den Text im Zitat haben wir frei nacherzählt (1)

Wenn es aussieht wie eine Rose, riecht wie eine Rose und sticht wie eine Rose, ist es vielleicht eine Rose. Oder auch keine Rose. Ein hübsches rotes Lederkorsett, High Heels, eine stilvolle Peitsche? Der Beruf „Domina“? Der Titel “Herrin”? Oder gar eine im Internet veröffentlichte oder privat übersandte Liste all der Regeln und Vorschriften, die man als Sklavin oder Sklave zu befolgen hat? Nein, dass macht noch keine Dominanz aus. Auf der anderen Seite: Bekenntnisse, Anbetungen, die Behauptung, allen unüblichen Handlungen gegenüber offen zu sein, und in jeder Situation unterwürfig zu handeln bedeuten nicht, dass die Person wahrhaftig unterwürfig ist.


Eine Menge Leute sind also nicht, was sie vorgeben zu sein. Doch was sind sie? Was motiviert sie? Und sind sie eine Gefahr?

Fantasien, die Fantasien bleiben

Die Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Erotische Fantasien sind häufig wie Gänseblümchen, sowohl unter Frauen wie unter Männern und SM-Fantasien gehören zu den fünf häufigsten sinnlichen Träumereien überhaupt. Gehen wir in die Literatur, so fühlen sich manche Leserinnen und Leser von dem dominanten Part fasziniert, andere von dem Submissiven.

Rollenspiele an der Oberfläche

Zwischen Traum und Realität liegt das gelegentliche Rollenspiel unter Paaren oder Freundinnen/Freunden, das kurzzeitig ein mehr oder weniger erotisches Theater hervorruft. Motive wie Abenteuerlust, Spielfreude, Schmerzlust, Freude an der Zurückführung in eine kindliche Abhängigkeit oder Machtgelüste spielen dabei eine tragende Rolle.

Die Suche nach dem wilden Abenteuer

Die Menschen, von denen bisher die Rede war, sind alle „draußen“. Sie gehen nicht in „die Szene“ und sie bieten sich nirgendwo als „Subs“ oder „Doms“ an. Was bleibt dann? Einmal die „Szene“, dann der professionelle Bereich und schließlich die Abenteurer und Abenteurerinnen.

Unübersichtliches Internet - sind Abenteurerinnen die beste Wahl?

Lassen wir die „Szene“ einmal weg. Sie folgt eigenen Normen, hat zu allem eine Meinung und glaubt, dass ihre Ansichten allgemeine Gültigkeit haben. Im Gegensatz dazu haben sowohl die Suchenden wie auch die Anbieter im Internet frei flottierende Vorstellungen, die alles sein können von „Amateurdomina“, „Hure mit Domina-Masche“ bis hin zu echten Sadistinnen und Betrügerinnen. Auf der männlichen Seite finden wir Ähnliches vor, bei den Unterwürfigen beiderlei Geschlechts finden wir korrespondierende Abstufungen.

Im Internet gibt es sie, die „falschen Rosen“. Manche sind – was durchaus positiv zu vermerken wäre - echte Abenteurerinnen und Abenteurer, die sich das Leben einfach interessanter gestalten wollen. Leider finden wir dort aber auch zahllose selbst ernannte „Herrinnen“ (Dommen) und Möchtegern-Master mit bizarren Katalogen der Möglichkeiten. Sie sind vor allem drauf erpicht, wenig attraktive, möglichst leichtgläubige Menschen einzufangen. Die Motive sind vielfältig und oft undurchsichtig, jedoch geht es meist um Geld oder Macht. Sobald von ihnen „typische“ Handlungen wie Fesslungen, Entwürdigungen und Körperstrafen verabreicht werden, besteht die Gefahr, unprofessionell behandelt zu werden – was zu Verletzungen oder gar zum Tod führen kann.

Freude am Spiel und Respekt

Auf der anderen Seite finden wir bei allen „unartigen“ Formen von sexuell motivierten Spielen aber auch immer wieder Personen, die Freude daran haben, ihre Partner an ihre Lust- oder Schmerzgrenzen zu bringen. Es gibt ihnen das Gefühl, Macht über den anderen zu besitzen und sich daran zu erfreuen, ihn (oder sie) in jede beliebige Richtung manipulieren und verführen zu können. Solche Spiele sind hochgradig erotisch und nicht auf SM-Beziehungen beschränkt.

Freude am Spiel und Respekt vor dem anderen vor und nach dem Spiel, gleich, wie „pervers“ es auch war, scheinen die Voraussetzungen zu sein, um Freude an „unartigen“ Lüsten zu haben.

Was meinen Sie?

(1) Hinweis: Wir haben eine kleinen Auszug aus einem Blog frei nacherzählt. Die Autorin ist Jolynn Raymond, die zahllose Bücher veröffentlicht hat und die in Ihrem Blog weitere sinnreiche Hinweise gibt.
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Acht Geheimnisse für deinen Erfolg bei Männern

Geschrieben von © Miss Y. •Mittwoch, 28. Mai 2014 • Kategorie: inas liebesrat


Körperbewusstsein und Selbstbewusstsein - beides kann geschärft werden


Die acht Geheimnisse für den Erfolg bei Männern, zusammengetragen von Ina Yanga

Erfolg bei Männern? Haben wir den nicht sowieso? Nein, haben wir nicht. Kaum jemand rauscht zur Tür herein und alle Köpfe fliegen herum. Wenn dir das so geht, hast du Glück. Freue dich darüber. Wenn nicht, lies weiter. Was ich hier für dich schreibe, kann dein Leben verändern.

1. Sei lebensfroh und begeistert
Nicht steckt mehr an als Begeisterung. Wenn du Begeisterung auslöst, verbreitest und zeigst, dass du gerne lebst, hast du beinahe automatisch Erfolg bei Männern. Wenn du eher ein stiller Typ bist: Höre begeistert zu, stelle interessante Fragen, zeige, dass du an allem teilhaben kannst.

2. Sei selbstbewusst – du bist wichtig
Das Leben kennt keine Dating-Regeln. Vermeide Small Talk. Rede über Themen, von denen du etwas verstehst. Sag deine Meinung und erzeuge damit Aufmerksamkeit. Wenn dir das nicht liegt: Höre aufmerksam zu und sage wenige, aber kluge und charmante Sätze.

3. Kalkuliere Körperkontakte ein
Lerne in jedem Fall, auf Körperkontakte zu reagieren und sie zu nutzen. Berühre die Körper anderer, wenn du damit einen Eindruck verstärken möchtest. Tu all dies, als ob es nichts Besonderes wäre. Wenn dir das nicht liegt: versuche in jedem Fall, auf Körperkontakte angemessen zu reagieren und nutze körperliche Nähe.

4. Sei körperbewusst
Körperbewusstsein gehört zum Leben. Die Körpersprache ist zwar teils angeboren, kann aber verbessert werden. Immer, wenn du dich bewegst, spricht dein Körper zu anderen. Setze dies aktiv ein, um Männer zu begeistern. Wenn du das noch nicht gut kannst: Nimm einen Kurs in Körpersprache.

5. Verwende gezielt Flirt-Gesten
Flirt-Gesten sind bei Frauen angeboren. Das bedeutet aber nicht, dass du sie optimal nutzen kannst. Über vor dem Spiegel, was besonders gut zu dir passt und wie du deine persönlichen Flirt-Gesten entwickeln und abstufen kannst. Vergiss dabei nicht, die Möglichkeit, dich selbst an den Stellen zu berühren, auf die „er“ aufmerksam werden soll. Tu das so dezent wie möglich, sonst wirkt es vulgär. Bei Schwierigkeiten übst du am besten mit einer Freundin, die etwas davon versteht.

6. Schenke ihm den Eindruck, der Verführer zu sein
Du kannst Männer nach strich und faden verführen, ohne dass sie es merken. Lass den Mann aber immer im Glauben, er hätte dich verführt. Das schmeichelt ihm unheimlich. Wenn dir das Schwierigkeiten macht: Lerne ein bisschen Schauspielern und spiele im letzten Moment die Schüchterne, die sich noch ein wenig ziert.

7. Versuche, schamloser und frivoler zu werden
Wenn du voll durchgestylt und in beige-schwarzer Abendrobe mit ihm in die Oper gehst, ist das absolut in Ordnung. Doch deine (oder seine) Wohnung verschafft dir eine andere Bühne. Spiele deine erotische Ausstrahlung aus, wen ihr allein seid. Er wird sich freuen, dass eine gebildete, selbstbewusste Frau für ihn auch eine lustvolle Schlampe spielen mag. Wenn dir das Probleme bereitet: Arbeite an deinen Hemmungen. Sie schaden dir eher, als sie dir nützen.

8. Gib ihm alles, und verspreche ihm noch ein bisschen mehr
Wenn du mit ihm ins Bett steigst, gib alles, was du kannst und sage ihm ruhig, dass du das nächste Mal noch ein bisschen mehr ausprobieren möchtest. Am Anfang kommen die Männer wieder, weil sie deinen Körper mögen und die Art, wie du es ihnen “schön machst“. Denke rechtzeitig daran, ihn noch auf andere Art an dich zu binden. Versuche, das Netz immer in bisschen enger zu weben, ohne dass er sich gefangen fühlt.

Hast du Erfolg gehabt damit? Dann sag es mir.

Deine Ina

Hinweis: Alle acht Tipps nach privaten und öffentlichen Informationen und Stellungnahmen sowie unter Mitverwendung von Tipps aus britischen Ratgebern.
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Geheimnisse: Warum ist die MILF so beliebt?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 14. Mai 2014 • Kategorie: lifestyle


Älter, lustvoller und erfahrener - davon träumen viele junge Männer


Der Himmel hält einen Platz für sie frei, und Jesus liebt sie. (1) Wir reden von Frau Robinson, Mrs. Robinson oder der Liebe zur MILF, der reifen Verführerin, dem Traum der jungen Männer. Zuletzt wurde sie in den „Fifty Shades of Grey“ gesichtet, als Symbol: die Verführerin von Mr. Grey in zartem Jugendalter. Jener ist tief in seiner Seele geschädigt, weil die nämliche Ms. Robinson anderen Namens das Gift des Sadomasochismus in seine Seele injiziert hat. Armer, reicher Junge.

Opfer über Opfer - Gefahr durch reife Verführerinnen?

Noch ärmer war Burt Middleton (2), der Masochist. Auch er verfällt als Jüngling der schmerzbesetzten Verführungskraft einer raffiniert-sadistischen Erzieherin, ebenso wie Master Julian Robinson (3) seiner Gouvernante verfällt, ebenfalls im Jugendalter, aber diesmal in Mädchenkleidern.

Der Jüngling als Opfer der erotischen Übermacht der erwachsenen Frau – welch ein Thema! Ja, und es ist ein Thema, nur dass die Jünglinge an den virtuellen Türen der MILFS Schlange stehen, während reale MILFS recht wenig Interesse haben, Jünglinge anzuleiten.

Den Affen machen oder sich verführen lassen - Alternative MILF?

Eigentlich will der junge Mann wissen, wie all das geht, was er da so im Kopf hat von der Lust, der Leidenschaft und eben auch der Liebe zu einer Frau. Allerdings so, dass es für ihn schön ist. Nun hat er die Wahl, wenn er sie denn hat: eher eine etwas ältere, sozial unverträgliche „Schlampe“? Oder eine etwa gleichaltrige, eher noch zugeknöpfte Etepetete-Partnerin, der er den Hof (vielleicht auch eher den Affen) machen muss? Es ist kein Geheimnis: je „anständiger“ die Frau, umso anstrengender ist die Balz, und das Ergebnis ist zudem oft zweifelhaft. Kein Wunder, dass er von der MILF als Ausweg träumt: Da kennt er das Milieu, diese Mischung aus Lüge und Kirchgang, Wohlanstand und Geilheit. Mrs. Robinson eben.

Allerdings ist die vernachlässigte, in Wohlstand und sexuellem Frust eingeschlossene MILF selten verfügbar, und selbst wenn sie verfügbar und durchaus bereit ist, will sie nicht unbedingt Jünglinge. Die Luxusverführerin über 40 wird also nicht eines Tages im silbernen Schlitten vor seiner Haustür stehen und sagen: Steig ein, mein Junge, ich bringe dich auf die Höhen der Lust.“

„Schon wieder eine Seele vor der Perversion gerettet!“, werden die Moralisten nun sagen, weil es so nicht funtioniert. Was, wenn er wir Christian Grey, Burt Middleton oder Julian Robinson geworden wäre? Nicht auszudenken!

Merkwürdig, dass eine erwachsene Frau nichts als Elend in die Seele des Jünglings pflanzen kann, wenn sie ihn die Welt der Lust einführt. Da klingt in den Ohren: „Das erste Mal prägt das ganze Leben“. Na klar, das ganze Leben versaut, von einer MILF. Da feixt der Moralist.

Die Lust auf die MILF zieht sich überwiegend durch die Schmuddelliteratur, blitzt grell auf in frühen erotischen Bildbänden, und mündet schließlich in die Pornografie. Dort hat sie einen sicheren Platz.

Die Vorzüge der MILF - leider selten im "Angebot"

Was ist an der MILF so toll? Sie gilt als erfahren – das ist ein Bonus, der kaum zu unterschätzen ist. Zudem gilt sie als problemlos im Umgang, ohne Allüren - und sie verfügt über weit geöffneten Schamgrenzen. Sie hat in den vielen Jahren, in denen sie sexuell aktiv war, gelernt, zu schenken, bevor sie beschenkt wird. Vor allem aber wird sie als sinnliche Verführerin geschätzt.

Sinnliche Verführerinnen sind selten geworden, und in der Realität finden wir Männer immer weniger Frauen, die Freude daran haben, uns vorbehaltlos Lust zu schenken. Und die MILF? Sie steht da als Symbol, eher literarisch, oftmals pornografisch, aber selten real.

(1) Liedtext von "Mrs. Robinson"
(2) Held und tatsächliches Opfer aus "Die Herrin" (Gigi Martin)
(3) Held, Erzähler und erotisches Opfer aus "Die Herrschaft der Frauen".
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Du bist 40 und hast Angst vor Nacktheit?

Geschrieben von © Miss Y. •Freitag, 9. Mai 2014 • Kategorie: inas liebesrat


Sich nackt vor er Liebe zu zeigen ist nicht nötig ...


Wir Frauen denken ja immer, mit unserem Körper wäre was nicht in Ordnung. Vor allem, wenn wir uns ausziehen. Und in jedem Fall, wenn wir das nicht ständig vor einem Mann tun. Oder wenn wir gerade unser Date mit nach Haus geschleppt haben, um uns ein bisschen verwöhnen zu lassen.

Also: Was denkt der Mann, wenn er und vor der Liebe nackt sieht? Die Daily Mail hat gerade was geschrieben. Es ist bloß so: Ich glaub es nicht. Glaubt ihr es?

Nackt und halb nackt: Es gibt bald Sex!

Ich sag immer: Behalte was an, bevor du mit ihm ins Bett gehst. Nackt verführen ist was für Frauen unter 30 oder bei Kerzenlicht. Meine Kollegin Tracey Cox meint allerdings, dass Männer sowieso nach Sex gieren, wenn du nackt bist. Ich bleib dabei: Verführ ihn in Dessous, nicht nackt.

Er denkt: Ist mein Penis groß genug?

Nein, das denkt er nicht. Ist Blödsinn, es sei denn, es wäre sein „erstes Mal“.

Er denkt: Ist der Penis steif genug, wenn sie nackt vor mir steht?

Eher unwahrscheinlich, dass er das denkt. Wenn er vorher nicht geil war, wird er es auch nicht, wenn du nackt bist. Blöd ist nur, dass man bei Männern den „Zustand der Erregung“ sieht, wenn sie nackt sind. Manchen ist peinlich, wenn da was hängt, andere finden es peinlich, wenn sie schon ein Riesenrohr haben. Überspiel diesen Part – manche Männer werden erst im Bett richtig geil.

Er sieht deine Brüste

Das tut er bestimmt. Nur weiß jeder Mann mit ein bisschen Erfahrung, dass große Brüste eher nach unten fallen als kleine. Und ich kann dir eine 90-Prozent-Garantie dafür geben, dass er davon träumt, sie zu küssen, wenn sie groß sind.

Er sieht, wie du "da unten" aussiehst

Tut er vielleicht, aber es ist nicht sicher, ob er eine „Landebahn“, nackte Haut oder Löckchen erwartet. Du bist, wie du bist, und wenn er wirklich Lust auf dich hat, wird er dich so nehmen, wie du bist.

Er sieht, wie verschämt du bist

Na und? Manche Männer mögen ganz gerne, wenn du das scheue Reh spielst. Andere bevorzugen eine körperbewusste Frau, die gar nichts verbirgt. Kannst du vorher nicht wissen.

Was du tun kannst, wenn er dich nicht ganz nackt sehen soll

Weniger Licht

Wenn du absolut nackt sein willst: Beim ersten Mal mit einem „Neuen“ solltest du dich nur bei Kerzenschein oder einer schwachen Beleuchtung ausziehen, möglichst mit Rotschimmer. Es gibt aber kaum Grund dafür, dich vor der Liebe nackt begaffen zu lassen.

Zieh nicht alles aus

Behalte Dessous aus weichen Stoffen (nix, was hart ist und kratzt) an, oder zieh dir frivole Nachtkleider an, die er dir im Bett ausziehen darf. Das wirkt besser, als wenn du dich vor ihm ausziehst.

Übernimm die Initiative

Alles, was passiert, kannst du beeinflussen. Also nimm diese Aufgabe an und sorge dafür, dass ihr beide Spaß habt, egal, ob ihr gerade nackt seid und wie ihr auf- oder nebeneinanderliegt.

Biete deine Brüste an

Das sicherste Mittel, Männer im Bett heißzumachen, sind deine Brüste. Mach sie frei, wenn du liegst, und erlaube ihm, sie zu lutschen. Ich hoffe, du magst das.

Berühre ihn schamlos

Kein Kommentar – wenn du es über dich bringst, berühre ihn überall mit Hand und Lippen. Die meisten Männer sagen nicht „nein“ dazu.

Lass dich berühren

Zeig ihm ein bisschen, was du gerne hast, und wo er dich berühren soll. Führe ihn einfach dahin. Wenn er es nicht mag, wird er es dir sagen.
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Sex ist nie das, was Sie denken, bevor sie ihn haben

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Sonntag, 13. April 2014 • Kategorie: lust und sex


Lexikonwissen reicht nicht aus, um Liebe zu lernen


Eines der Geheimnisse über Sex, dass Ihnen weder ihre Grundschullehrerin noch Ihre Bio-Lehrkraft im Sexualkundeunterricht vermitteln kann, ist dies: Sie wissen nicht, wie Sex ist, bevor Sie ihn haben.

Aber dies alles gilt nicht nur für das erste Herantesten an die Sexualität, sondern es gilt immer, solange sie nicht alles ausgeschöpft haben, was Ihnen ihre Sexualität bietet. Dabei tauchen Irrtümer, Falschinformationen und ideologisch sowie religiös motivierte Tabus auf, aber auch einfach gängige Vorurteile.

Die trifft speziell dann zu, wenn ungewöhnliche sexuelle Kontakte gesucht werden: zum Beispiel, wenn sich eine 64-jährige Frau an Männer um die 30 ergötzt. Oder wenn Männer entdecken, dass Prostatastimulationen (und damit Analkontakte) sensationelle Reaktionen auslösen können.

Was ist am „gewöhnlichen Sex“ ungewöhnlich?

Aber wir ist es mit „ganz gewöhnlichem Sex?“ Leider ist es sehr ähnlich. Das beginnt bereits bei „natürlicher Penetration“ und den damit verbundenen Sprüchen „Frauen können immer“ oder „Männer werden sofort steif, wenn man ihren Penis berührt.“ Ähnlich dümmlich ist die Behauptung, jeder Mann und jede Frau wisse von Natur aus, wie ein Geschlechtsakt zu zelebrieren sei.

Nein, so ist es nicht. „Nerve“, schrieb gerade:

Im Gegensatz zu dem, was Pornografie und Spielfilme auch behaupten mögen, versinken Personen nicht schlagartig mit mit der Grazie einer Ballerina in eine Vagina oder ein Poloch. In den meisten Fällen benötigen sie eine helfende Hand dabei und das ist absolut in Ordnung. Es gibt keine Möglichkeit, genau zu wissen, wie das eine in das ander passt, wenn du es zum ersten Mal tust.


Es ist nur einer von 20 Hinweisen, die niemand ausspricht, wenn von Sexualerziehung die Rede ist – von denen man aber sprechen sollte. Dies gilt insbesondere für die heutige Zeit, in der Gleichberechtigung auch „beim ersten Mal“ (und den vielen anderen „ersten Malen“) gefordert wird. Denn während man während des 19 und frühen 20. Jahrhunderts fest davon ausgehen konnte, dass der „irgendwie erfahrene Mann“ die „meist noch jungfräuliche Frau“ verführen würde, ist es heute eben auch oft die ziemlich erfahrene Frau, die auf einen eher unerfahrenen Mann trifft.

Da wäre „weibliche Führung“ nicht schlecht, nicht wahr?
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Partnersuche: Auch die Psyche der Frau darf beim Date belastet werden

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 9. April 2014 • Kategorie: partnersuche


Sie mag verletzlich wirken, doch ihre Psyche sollte Rückschläge ertragen


Die menschliche Psyche ist wehrhafter und belastbarer, als wir glauben. „Zurückweisungen und Stimmungsschwankungen gehören dazu“, sagt der Psychiater Wolfgang Schneider, und nicht nur er mahnt uns, dass die Psyche an Fehlschlägen nicht notwendigerweise verzweifelt, sondern durchaus auch wachsen kann. Unser Psyche kann aber nicht belastbarer werden, wenn wir sie nicht trainieren.

Was dies mit der Partnersuche zu tun hat? Alles. Zurückgewiesen zu werden ist beim sogenannten „Dating“ ganz normal, und im Grunde ist dies das Beste, was Ihnen passieren kann. Sie lernen daran – und sie lernen auch, dass Sie selbst eine andere Person zurückweisen dürfen.

Für Männer: Sagen Sie, was Sie sagen wollen

Die dusseligen Benimmtanten und die rotzfrechen Frauenflüsterer sagen Ihnen, was sie „müssen“, um bei Frauen „anzukommen“. Doch was nützt es einem Mann, wenn er bei einer Frau „ankommt“? Gut, dann darf er sie vielleicht vögeln. Das besorgt dann aber sein Körper, nichts seine Person. Wer als Person ankommen will, muss Persönlichkeit zeigen – und das bedeutet auch, das zu sagen, was er wirklich denkt – und nicht das, was man Frauen ins Ohr sudelt, die „man“ lediglich mal hübsch vögeln möchte.

Ich will es mal überdeutlich sagen: Sollten Sie ein Date haben, und der Dame gefällt nicht, was sie äußern, dann sagen sie ihr zunächst, dass sie auf diese Weise nicht weiter mit ihr kommunizieren würden. Und falls sie dennoch weiter nervt, dann sagen sie ihr relativ direkt, dass sie sich jetzt trollen könnte. Sollte ihre Dame ein Date mit der Inquisition verwechseln, so brechen Sie das Gespräch einfach ab, sagen klar Ihren Standpunkt dazu, zahlen und gehen. Falls die Dame Sie ins Bett locken will: Überlegen Sie sich genau, was Sie sich damit einhandeln und ob Sie das Risiko eingehen wollen. Ein „Nein“ mag verletzten, aber das sollte Sie gar nicht interessieren. Wenn sie nicht mit dieser Frau schlafen wollen oder wenn sie diese Frau nicht wieder treffen wollen, dann bedeutet „Nein“ ultimativ „Nein“.

Selbstverständlich können Sie all dies mit „Nonchalance“ tun – gentlemanlike, sozusagen, wenn Ihnen danach ist. Aber die Damen, die Sie treffen, sind mit großer Wahrscheinlichkeit keine Ladies, verdienen also diese Behandlung gar nicht.

Partnersuchende müssen ihre Persönlichkeit zeigen – sonnst bleibt alles flach, wachsweich und todlangweilig. Natürlich benötigt man dazu bisweilen Fingerspitzengefühl – aber es ist nicht Ihre Aufgabe, die angeblich empfindlichen Seelchen von Damen zu pflegen, die ohnehin nur auf der Klaviatur ihrer Spielchen herumklimpern.

Für Frauen: Klare Ansagen sind besser als halbherziges Einlassen

An dieser Stelle werden Sie fragen: Ja, und würden Sie dies auch alles Frauen empfehlen?

Selbstverständlich. Stoppen Sie Männer, die Sie ausfragen. Gefällt Ihnen nicht, was der Mann sagt, dann weisen Sie ihn zunächst höflich darauf hin. Wenn er dann weiter nervt, dann sagen Sie, dass Sie etwas Besseres zu tun hätten, als sich dumm Volllabern zu lassen – und stehen auf. Und gehen Sie bitte nicht nur mit einem Kerl ins Bett, weil Sie glauben, ihm dies als Dank für die Einladung schulden.

Muss eine Dame ladylike bleiben? Nur, wenn der Herr ein Gentleman ist – ansonsten wird er danach behandelt, wie er sich selber benimmt. Und Sie haben selbstverständlich das Recht, ihn dennoch zu verführen oder auf seine Verführung einzugehen – wenn Sie es wirklich wollen und das Risiko überschaubar ist. Bei allem aber gilt: Rechnen sie damit, dass ihre Psyche belastet wird. Das gehört dazu.

Ich war Ihnen zu direkt? Ab und an muss Tacheles geredet werden. Und ich versichere Ihnen: Sie sparen sich einen Haufen Zeit und Ärger, wenn Sie so handeln.
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Umschreibeservice für Ihre Kurzgeschichten

Geschrieben von © Gebhard Roese •Donnerstag, 27. März 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Umschreibeservice für Ihre Kurzgeschichten (Rewriting)

Ich schreibe alle Texte um ...


(Eigenwerbung des Inhabers dieser Webseite)

Sie wissen vielleicht, dass ich über 10.000 Mal im Internet mit Original-Content auftauche. Was Sie vielleicht nicht wissen: Ich schreibe für Sie alles um, was sich umschreiben lässt.

Sie schreiben über die Liebe, über die Lust oder die Leidenschaft? Über Damen, die Männer dominieren und solche, die sich devot auf ihrem Schoß kuscheln? Über die romantische Liebe oder über schweißtreibenden Sex? Über arme Mädchen, die reiche Männer verführen wollen und viel zu junge Männer, die nach reifen Damen lechzen? Und Sie wollen, dass diese Beiträge in Zukunft ganz anders anklingen?

Dann lassen Sie bei mir „umschreiben“.

- Von der Aufsatzform in die Kurzgeschichte (nur in dieser Richtung).
- Von hohlen, bruchstückhaften Formulierungen zu guter Literatur. (Nur in einer Richtung).
- Von sanften, blassen femininen Tönen in eine dominante weibliche Sprache (und zurück).
- Von der weiblichen Sichtweise in die männliche (und zurück).
- Von hohlen, bruchstückhaften Formulierungen zu guter Literatur.
- Von zu offensiven sexuellen Ausdrücken und Handlungen zu Soft-Erotik (und anders herum).
- Jede Form von erotischen Geschichten kann beliebig im Stil „veraltet“ oder „modernisiert“ werden.
- Anreicherung von Liebes- und Sexgeschichten mit Gefühlen.
- Kürzen oder erweitern von Manuskripten.
-
Gleich, ob Ihr Thema Blümchensex oder BDSM ist, ob Sie hetero- oder homosexuelle Themen behandeln – bei mir wird alles umgeschrieben, was sich umschreiben lässt. Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen auch einfach Vorschläge unterbreiten, wie Sie einen Charakter formen und weiter entwickeln können.

Fordern sie einfach ein Angebot an – oder reden Sie mit mir, wie wir zu einer Zusammenarbeit kommen können. Ich freue mich auf Sie.

Kontakt
Telefon: 0049 (0) 16093095395
Email: .


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Sedukastion

Geschrieben von © induna •Freitag, 21. März 2014 • Kategorie: liebes kurznachrichten


Das Biuch, das es nicht gibt: Sedukastion
Sedukastion ist ein Kunstwort, zusammensetzt aus „To seduce“ (Verführen) Kasteiung (Züchtigung, Schläge) und „Edukation“ (Ausbildung).

Der Erzähler, Johann Fürchtegott Gramse, beschreibt darin die Entstehungsgeschichte des angeblich gleichnamigen erotischen Romans, den eine fiktive Autorin, Hannelore Meinerwerks, verfasst hat.

Selbige Hannelore hat im Grunde keine Ahnung, wovon sie schreibt, was sie sicherlich mit vielen realen Autorinnen von erotischen Romanen verbinden dürfte. Doch durch die vielen nächtlichen Gespräche mit Gramse schafft sie es dennoch, immer wieder zu überraschenden Ergebnissen zu kommen.

Die Geschichte hat erotische Sequenzen, handelt jedoch in erster Linie von den Schwierigkeiten des Schreibens sinnlicher Literatur.

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Der „richtige Mann“ – saufen, aufreißen, vögeln?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Sonntag, 16. März 2014 • Kategorie: liebe an sich


Der Durst, die Lust, die Verführung - was mag es bedeuten?


Dies ist ein Plädoyer dafür, nicht "Mann zu sein", sonder als Mann seine Lust zu leben und sich - wann immer es geht - verführen zu lassen.

Sei ein Mann! Ich höre das, seit ich sechs Jahre alt bin – und da war ich sicherlich noch kein Mann, sondern bestenfalls ein Grundschüler. Nach und nach habe ich erfahren, was ein richtiger Mann tun soll: Zur See fahren, ein Gewehr schultern, rücksichtlos ohne Kondom vögeln. Schwache Frauen notfalls beschützen, weil sich’s gut in der Öffentlichkeit macht, starken Frauen hingegen Fallen stellen – und dann flachlegen. Manchmal säuft er dabei so viel, dass er sein Ziel um Penisbreite verfehlt, manchmal säuft sie so viel, dass sie dir das Bett vollkotzt. Macht nichts, richtige Männer ertragen das. Kleiner Unfall, aber was ist er schon gegen das Gefühl, sie abgeschleppt zu haben?

Der richtige Mann – er ist kein Muttersöhnchen, nicht wahr? Er geht in die Welt hinaus, zertritt ein paar Seelen, die ihm im Weg sind, und verbringt sein Leben damit, Neil Strauss zu folgen, wahlweise „Die perfekte Masche“ oder „Der Aufreißer“. Beide Bücher sind zwar zu nichts zu gebrauchen, schweißen aber zusammen: Männer wollen Frauen mit schönen Körpern vögeln … „du doch auch, Mann? Ey, sag nicht, dass du die nicht willst! Aber du kriegst sie nicht, Wichser, ey? Trauben hängen zu hoch, was?

Zum Date geht der „richtige Mann“ in T-Shirt, Jeans und Turnschuhen. Die Frauen wollen doch sowieso nur seinen Körper, und den kriegen sie auch. Mal zwischendurch ein bisschen schief grinsen. Wenn sie sagt: „Du denkst wohl, du kannst alle haben?“ hat du gewonnen. Wenn sie das sagt, dann will sie dich.

Die Nase voll vom Macho-Männerbild?

Mal ehrlich – ich habe die Nase voll von diesem Männerbild. Ich trage Halbschuhe, Oberhemden und anständige Jeans. Ich spreche mit Menschen, ich berühre sie gelegentlich auch, und als ich noch jünger war, habe ich auch dann und wann mal eine besonders schräge Beziehung mit Frau Professor oder einem Dinestmädchen gehabt. Ja, und als Buch reicht mir seit langer Zeit schon ein schmaler Band, in dem es darum geht, wie man sich „so durchlaviert.“ Vor allem aber höre ich zu.

Wer etwas schreiben will, muss nicht zuhören – es gibt genügend Bücher, aus denen er abschreiben kann. „Bücher zu lesen, um Bücher schreiben zu können“ ist ja nicht neu. Vermutlich liest sich deshalb ein Liebesroman wie der Nächste. Wer will denn schon in die Seele anderer schauen, zumal wenn die eigene auch noch mitschwingt? Frauen tun es nicht. Männer tun es nicht. Eigene Gefühle? Oh, verdammt, das schmerzt doch - da brauchst du viel zu lange, um deine Geschichte zu schreiben. Nimm doch Gedühls-Soße kannst du mit Wasser anmachen und ewig strecken.

Zuhören, Gefühle und das Wort "Komm"

Höre ich zu? Eine kurze, plötzliche Bemerkung, ein unbeabsichtigter Zwischenton, ein flüchtiger Blick, der dir die Lust in die Seele brennt. Eine liebevolle Schmeichelei, die dir Hoffnung macht. Oder eine dümmlich Heuchelei. „Oh, ich verstehe dich so gut“. Sie verstand kein Wort. Sie wollte mich einfach einkassieren.

Manchmal ist es nicht einmal ein Wort, mit dem deine Geschichte beginnt … vielleicht eine Mischung aus Achselschweiß und Parfümduft, sehr spät in der Nacht, nachdem sich alle anderen Partygäste schon die die Schlafzimmer und Badezimmer verflogen haben. Du bleibst zurück, und SIE, 20 Jahre älter als du, ziemlich attraktiv. „Komm, wir nehmen ein Taxi und fahren zu mir – oder hast du noch was vor?“ Das ist der Stoff, aus dem die Romantik sein kann, in die sich ein Mann stürzt.

Ja, warum sollten wie Männer uns nicht nach Liebe verzehren, Lust genießen, Leid ertragen, uns erniedrigen, süchtig nach Muschiduft werden oder nach süßen Schlägen? Das Gefühl, mit einer Frau geschlafen zu haben, die als Centerfold für den Playboy hätte posieren können, ist nichts gegen das, was dir eine Frau schenken kann, die wirklich weiß, was sie kann und was nicht. Lass dich verführen, Mann … und folge den lustvollen, sinnlichen und wundervollen Frauen, die dir wirklich eine Nacht ohnegleichen schenken wollen, in der du dich ohne Scheu gehen lassen kannst.
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Erotische Geschichten – über 50 total sinnlich

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 26. Februar 2014 • Kategorie: lust über 40


Autoren: Bitte hier wenden!


Zweiter Teil: Wollust über 50 – gehe nahe an deine Helden heran

Im ersten Teil habe ich geschildert,warum Lust mit über 50 ein literarisch sinnvolles Thema sein könnte.Heute gehe ich näher heran - und das ist auch genau das, was ich euch rate: Geht nahe an eure Charaktere heran.

Doch wie erzeugt man Erotik, die auf alter, faltiger Haut geschrieben wird? Wie reizt man literarisch einen „“Cup“ (1) mit Brüsten, die bereit leicht erschlafft sind? Wie verführt man Leserinnen und Leser dazu, den Spuren seiner Küsse zu folgen, wenn sie die faltige Haut erforscht und sich langsam an den Schenkeln hoch tastet? Was, wenn das lustvolle Mäulchen der „Chatte“ nicht mehr Hellrosa aus dem Fell heraus strahlt?

Genau so, wie es hier gerade beschrieben wurde. Forder deine Leserinnen und Leser heraus, an der Lust teilzuhaben, die dir dein Lover bereitet. Deine Leserin wird dann nicht mehr interessieren, wie die Lippen de jungen Mannes sich an den Innenseiten der Schenkel deiner Heldin hochküssen. Vielmehr wird sie selber glauben, dass dein junger Mann just in diesem Moment ihre Schenkel küsst. Und das ist vielleicht eine Lust, die sie noch nie erlebte und auch niemals erleben wird.

Schreibe nie pornografisch

An dieser Stelle wäre eine gute Gelegenheit zu sagen: schreibt nicht pornografisch, schreibt erotisch. Und erotisch schreiben heißt immer: Da soll wesentlich weniger auf dem Papier oder Bildschirm zu sehen sein als das, was du im Hirn der Leserinnen und Leser auslöst.

Noch etwas kommt hinzu: Nicht alle Autorinnen und Autoren schreiben für Publikationen, die sich Erotik ins Fenster stellen, sodass die Erotik nur an wenigen Stellen in deinen Roman eingebunden werden soll.

Nehmen wir an, du bist eine Frau, schreibst als Frau in der Ichform, und dein Gespiele ist vielleicht halb so alt wie du. Du hast ihn auf einer Vernissage kennengelernt, und ihn dann einfach mit nach Hause genommen, weil du hm deine kleine Sammlung sinnlicher Kunstwerke zeigen willst. Du nimmst dies zum Anlass, ihn zu verführen, aber er sträubt sich noch ein bisschen – er ist nicht gewohnt, mit einer Frau deines Alters intim zu werden. Wie nimmst du ihm die Scheu davor?

Die Sätze, die du gerade gelesen hast, drücken das aus, was ich an anderer Stelle „den Leser sofort beteiligen“ genannt habe. Du bist nun mitten drin, und du musst dein süßes Kerlchen nur noch elegant verführen – so, dass er sich nichts schämt, aber auch so, dass er etwas bekommt, von dem er noch lange zehren wird. Wenn du eine längere Geschichte schreiben willst, dann sorg dafür, dass er wiederkommt, mach in zu deinem gelehrigen Lustschüler. Fordere ihn, bis er an seine Grenzen stößt … das ergibt eine hübsche Geschichte, nicht wahr?

Die Lust mit 50 kann anders sein als die Lust mit 60, und nochmals anders als die Lust mit 70. Die damals 74-jährige Marcelle D’Argy Smith erzählt von ihrer Begegnung mit einem 42-jährigen Mann – erotisch, aber eben nicht sexuell. Daraus ergeben sich viele weitere sinnliche Varianten der Möglichkeit, Erotik ohne Sexualität darzustellen.

Eine andere, sehr interessante Möglichkeit, von und für Menschen über 50 zu schreiben, ist die Erinnerung. Du gehst auf den Dachboden und findest einen Koffer mit frivoler Wäsche, und du erinnert dich, welche Männer du darin verführt hast. Da war das Korsett, das du während der gesamten Verführung nicht aufgeschnürt hast, das schwarze Negligé, das sich vorne öffnen lässt, nicht zu vergessen deine Strapse und das schwarze Samthalsband, das gerade jetzt durch deine Hände gleitet …

Da sollte fürs Erste reichen, nicht wahr? Lust über 50 ist ein wundervolles Thema, und es gibt inzwischen auch ein Publikum dafür, das von dir verführt werden will, auf eine Reise in die scham- und schrankenlose Wollust des Alters.
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Mit Pornos die Liebe bereichern?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 12. Februar 2014 • Kategorie: lifestyle


Verlassen unter lauter Magazinen

Pornografie ist ein hübscher Forschungsgegenstand, und selbstverständlich hat jeder Eheberater, Sexualberater, Psychiater oder Psychotherapeut dazu eine Meinung. Die Wahrheit ist einfach: Schaut der Ehemann Pornografie mit List, wird die Ehe anderes oder sie bleibt, wie sie ist. „Anders“ kann „besser“ oder „schlechter“ bedeuten, je nach Einstellung des beurteilenden Experten.

Ähnlich sagt es Ana Bridges, die sich mit derartigen Themen beschäftigt. „Es könnte vielleicht Ihr Repertoire erweitern“, sagte sie jüngst, „aber es könnte dieses ebenso einengen.“ (1)

Klare Sache? Nun, natürlich kann die Lust an der Lust anderer ihr Liebesleben bereichern. Aber Sie dürfen eben nicht annehmen, dass Sie deshalb unbedingt das Gleiche tun müssen, wie die Akteure und Aktricen.

Was sollten Sie vermeiden?

Vermeiden Sie Verrenkungen und „Doppeleintritte“

Verneiden Sie vor allem das, was große Anstrengungen und athletische Verrenkungen mit sich bringt – und zudem noch ziemlich dusselig ist: zum Beispiel die sogenannte „Doppel-Penetration“. Sogar Frauen, die gerne mal von einem Dreier träumen, lehnen dies ab. Ob Frauen überhaupt Analverkehr mögen, ist ebenfalls zweifelhaft. Das „herrlich enge Gefühl“, das Männer im aktiven Analverkehr suchen, ist auch durch den Einsatz der Beckenbodenmuskulatur beim Vaginalverkehr möglich.

Auf keinen Fall spontane Entwürdigungen

Es ist ein Unterschied, ob Sie im sexuellen Rollenspiel jemanden entwürdigen, oder ob sie beschließen, jemanden spontan zu entwürdigen. In pornografischen Filmen werden Frauen, gelegentlich auch Männer, durch Besudelungen und andere „plötzliche“ Handlungen oder Einfälle entwürdigt.

Keine Anforderungen an Penis oder Vagina stellen

Sex ist nicht nur schön, sondern auch animalisch. Niemand will immer und überall Sex, (auch Männer nicht, trotz gegenteiliger Behauptungen). Der Penis gewinnt selten den Schönheitspreis, die Vagina auch nicht, und weder er noch sie sind immer dazu bereit, übereinander herzufallen.

Was sollten Sie versuchen?

Den Körper ganz und gar entdecken

Versuchen sie, den Körper ihres Partners durch ihre Hände, ihre Lippen oder ihre Zunge ganz und gar zu entdecken, und zwar langsam und gefühlvoll. Dabei können Sie sensationelle Erfahrungen machen. Wer mutig ist, lässt sich dazu die Augen verbinden.

Fantasien in Rollenspiele einbinden

Vieles von dem, was Gerd und Heidi nicht miteinander machen, können Sie dennoch miteinander tun, wenn sie sich für ein paar Stunden eine neue Identität geben und eine Rolle spielen. Nehmen wir mal an, Heidi würde nie im Leben frivole Dessous tragen, und Gerd würde sich kein Halsband anlegen lassen und Heidi die Füße küssen. Doch wenn beide sich im Rollenspiel befinden, können sie fast alles sein, was sie wollen und fast alles tun, was sie wollen.

Verführen und Reizen

Nach vielen Beziehungs- oder Ehejahren hält man es oft nicht mehr für nötig, sich gegenseitig zu verführen. Manche Frau glaubt heute noch, dass Männer die Verführer sein müssten und sie lediglich die Verführten wären. Deshalb lohnt es sich, manchmal die Verführerin zu geben – mit allem, was dazugehört, und wahlweise sanft oder fordernd.

Haben Ihnen diese Tipps gefallen? Mehr und noch manches andere können Sie aktuell in „Men‘s Health“ nachlesen.

(1) Mens Health, siehe Link
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Jungfrau im Erwachsenenalter – wie ändert man/frau das?

Geschrieben von © Miss Y. •Samstag, 8. Februar 2014 • Kategorie: liebe an sich


Jungfrau im Erwachsenenalter – wie ändert man/frau das? Keine Frage, dass jetzt ein paar Leserinnen oder Leser grinsen - aber wir meinen dies ernst. Wir, das sind Ubomi Ulobi und Miss Y. Weil wir Miss Y., den Vortritt lassen wollen, haben wir den Artikel unter ihren Namen veröffentlicht. Außer vielen Tipps von Betroffenen aus unserem redaktionellen Erfahrungsschatz haben wir auch bei Nerve.com nachgelesen.

Jungfrau von 1912 in Erwartung des Einzigen ...


Frau: keine Panik, solange du sexuell bist

Wenn du noch nie Sex mit einem Mann, einer Frau oder einem Vibrator hattest: Warum willst du nicht mit dem Vibrator beginnen? Du kannst alles ausprobieren, was mit einem Mann geht, und noch eine ganze Menge dazu, was nicht mit einem Mann geht. Wenn du es dann mit einem Mann versuchst, wirst du kaum noch erschrecken. Sicher, es ist ein bisschen aufregender, fühlt sich aber „mit Kondom“ ziemlich ähnlich an.

Mann: An der Frau führt am Ende kein Weg vorbei

Versuche, sexuell zu denken. Die Frage ist nicht, ob dein Penis demnächst in einer Vagina versinkt, sondern, dass du ein Gefühl dafür bekommst, wie so etwas sein könnte. Tipp: Das ist nicht dasselbe, als wenn du es dir „selbst machst“. Das Gefühl ist ganz anders, weil die Vaginawände deinen Penis umschließen. Du kannst machen, was du willst: Das richtige Gefühl bekommst du nur mit einer Frau. Tipp: Lass dich verführen, statt selbst zu verführen. Manchmal gibt es im Freundeskreis Frauen, die das ganz gerne tun. Geht entspannt an Frauen heran, und nähere dich solchen Frauen, die erfahren sind.

Frau und Mann: Check auf Homosexualität

Wenn du sexuell bist, gleich, ob als Frau oder Mann, und du keine Lust auf das andere Geschlecht hast, kann es sein, dass du homosexuell bist. Du findest das nicht über Sexkontakte heraus, sondern darüber, ob du dich danach sehnst, einen Mann oder eine Frau im Arm zu haben, oder den Körper zu küssen. Gelegentliche Freude am gleichgeschlechtlichen Sex ist hingegen kein sicheres Argument für Homosexualität.

Frau und Mann: keine Panik, wenn du religiös bist

Die Frage ist, ob du „nur“ religiös bist oder ob du ein spezielles Gelübde abgelegt hast. Gelübde binden innerlich, und wenn du sie wieder „loswerden“ willst, musst du eine ähnliche Prozedur durchmachen wie damals, als du sie eingegangen bist. Hab‘ nie Sex unter dem Druck von Schuldgefühlen, das zahlt sich nicht aus. Wenn du „nur“ religiös oder „Kirchgängerin“ bist: Gott hat keine Ehe geschaffen, auch wenn es die Katholiken behaupten.

Mann: Du bist kein elendiglicher „Loser“, wenn du noch Jungfrau bist

Manchmal ergibt sich einfach keine Gelegenheit, eine Frau zu finden. Männliche Jungfrauen hassen Bordelle oder andere „willkürliche“ Vögelein, und nach und nach werden manche von ihnen dann wirklich ein bisschen scheu, eil sie „es“ noch nie getan haben. Die Varianten, um aus der Nummer herauszukommen, sind vielfältig: Zwischen Puff und Ehefrau liegen sinnliche Welten aller Art. Das Wichtigste: Niemals verblüffen lassen. Du kannst einer Frau sagen, dass du gerne mal verführt werden willst – das finden manche Frauen ganz witzig. Versuche möglichst, deine Jungfräulichkeit nicht in dem sozialen Umfeld zu verlieren, in dem man dich kennt.

Frau: Keine Verliererin, sondern oft Angst davor, "besessen" zu werden

Die meisten Frauen haben bei absoluter Jungfräulichkeit (niemals irgendeine Art von Geschlechtsverkehr gehabt, bei dem ein Penis eindringt) Furcht davor, dass der Mann irgendetwas tun könnte, was körperlich schmerzt oder psychisch verletzt. Ein Ausweg: Statt sich der Gefahr auszusetzen, von einem Mann „benutzt zu werden“, könntest du ihn „von dir aus benutzen“. Sag ihm, dass du alles bestimmen willst, was passiert – das macht ihn wahrscheinlich neugierig. Natürlich muss der Mann einverstanden sein, aber nichts ist leichter, als einen Mann zu finden, der mit Aussicht auf Sex mit allem einverstanden ist. Wenn du merkst, dass dir gefällt, penetriert zu werden, kannst du versuchen, auch mal zu tun, was Männer gerne haben.

Frauen und Männer: Es gibt viele Arten von Jungfräulichkeit

Das mit der „Jungfräulichkeit“ ist in Wirklichkeit eine Kopfsache, keine Vagina- oder Penissache. Es gibt bei Frauen vaginale, anale und orale Jungfrauen, und manche wollen niemals „anal erfahren“ werden, um ein Beispiel zu geben. Bei Männern gibt es solche, die ihren Penis niemals in die Vagina einer Frau versenken duften, und solche, die niemals aktiven Anal- oder Oralverkehr hatten, aber auch solche, die noch passiven Analverkehr vermissen. Alle sind in irgendeiner Form „Jungfrauen“, und tatsächlich bleiben viele Frauen und Männer ihr Leben lang in dieser Weise „Jungfrau.“

Rat für alle, die sich „entjungfern“ lassen wollen

Wer „die“ Jungfräulichkeit oder „eine“ Jungfräulichkeit hinter sich lassen will, sollte sich verführen lassen. Das gilt für Frauen wie für Männer. Die Wege, sich verführen zu lassen, sind vielfältig, und weil manche Jungfrauen partout eine „romantische Verführung“ wollen, muss diese manchmal von Freundinnen oder Freunden „angezettelt“ werden. Wichtig ist bei erwachsenen „Jungfrauen“, dass der erste Verführer oder die erste Verführerin nicht mit einer „Beziehung“ verwechselt wird. Er oder sie ist dazu da, dir den Einstieg in die sexuelle Lust mit einem gegengeschlechtlichen Partner zu ebnen. Falls mehr möglich ist, findest du das schnell heraus. Aber sei nicht enttäuscht, wenn es nicht „mehr“ gibt als ein paar schöne Tage und Nächte.
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Frigidität: Heilung oder Verderben durch lesbische Kontakte?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 5. Februar 2014 • Kategorie: lifestyle


Lerneffekte, Liebe oder Fall für die Psychiatrie?

Wenn man ältere Herrenzeitschriften durchblättert, kann man schon schmunzeln – oder besser: Schmunzeln nach bedenklichem Stirnrunzeln. Und bevor Sie weiterlesen: Dieser Findelsatire basiert auf einer tatsächlichen Veröffentlichung aus dem Dezember 1971.

Ich traf gerade auf einen als „Wissenschaftlich“ bezeichneten Artikel, der (wie damals in den USA nicht unüblich) vermutlich komplett „aus dem Finger gesogen“ wurde. Autor ist ein Schriftsteller namens Norton McVickers, der mehrere Beiträge für das Magazin „Real Men“ schrieb und 1979 das Buch „sexy-sexy“ veröffentlichte. Andere Beiträge für “Real Men” waren „Sex by Mail“ (1963), „Sex Parties“ (1964) und „Nudist Parties“ (1967). Der Artikel, aus dem die Beispiele gezogen wurden, stammt vom Dezember 1971 und trägt den Titel: „Lesbisch – die Antwort auf die Probleme frigider Frauen.“

These: Lass erst mal eine Lesbe an dich ran - die macht dich Männerfit

Behandelt wurde die Frage, ob man die weibliche Frigidität nicht dadurch behandeln könne, dass die Frau vorübergehend auf eine lesbische Beziehung einlässt. Sozusagen: lass mal die Lesbe ran zum eher zärtlichen „Einreiten“, oh Pardon, zum Vorbereiten auf die Lust am Orgasmus.

Um den Artikel aufzubauen, beginnt der Journalist mit der betrüblichen Tatsache, dass gegen 17 Prozent der US-amerikanischen Frauen frigide sind – also keine Lust auf Sex haben. Ein Albtraum und gelegentlich, mindestens in den 1960ern, eine traurige Tatsache für viele Ehemänner.

Ein Wissenschaftler wird erfunden

Aber es gibt da eine Lösung, im fernen Europa, wo die Menschen sexuell freizügig sind, besonders natürlich in Skandinavien – denn da vermutet der Durchschnitts-Prolo aus den USA die Sünde pur. Und nun lässt der Journalist wie aus dem Nichts einen skandinavischen Arzt auftauchen, einen Dr. Helmar Alviggsen. Der muss erst einmal sagen, dass die Amis von "ihren Mädchen" zu viel erwarten. “In meinem Teil der Welt“, so lässt der Journalist den Arzt sagen, „werden junge Frauen ermuntert, sexuell zu experimentieren.“ Ja und womit? Mit lesbischen Beziehungen, ganz klar – die schaden nicht, sondern helfen der jungen Frau, sich auf die Ehe vorzubereiten. Das folgt einem allgemein akzeptierten Vorurteil des 19. Jahrhunderts: Wenn sie erstmal sexuell erweckt sind, werden sie Selbstläufern.



Ein zweiter Experte: erst lesbisch verführen lassen, dann wieder "umdrehen"

Natürlich reicht ein Wissenschaftler nicht, um die These zu untermauern. Also erfinde man einen Zweiten, hier den „österreichischen Professor Heinrich Gohler“.

Nachdem der erfundene „Professor“ die Frigidität zergliedert hat, was sehr wissenschaftlich klingt, kommt er auf den Punkt. Er glaubt nämlich, jenen Frauen durch lesbische Kontakte helfen zu können, die unter einer „generellen anti-männlichen psychischen Struktur“ leiden. Bei jenen empfiehlt er die Behandlung unter Einbeziehung einer lesbischen Partnerin. Hat die lesbische Beziehung die Frau von ihrer Frigidität geheilt, dann ist sie auch für Männer nutzbar. Man müsse sie nur anschließend wieder „in die richtige Richtung bringen“ – und dann ist sie fit für Geilheit im Ehebett.

Ja, aber – die Europäer sind doch sowieso pervers, oder?

So, nun wird es aber Zeit zu warnen, weil diesen Europäern ja eigentlich nicht zu trauen ist, nicht wahr? Also wird nun geschwenkt: Lesbische Neigungen können nämlich viel gefährlicher sein als Frigidität, oder besser: Durch die lesbische Infiltration würden die Frauen nicht williger, sondern dauerhaft pervers.

Die "geheilten" 99 Prozent des Mr. Beame

Also muss ein US-Amerikaner her: Peterson Morley Beame, der angeblich für eine US-amerikanische psychosoziale Vereinigung arbeitet – soweit bekannt, ebenfalls eine fiktive Gestalt. Der angebliche „Experte“ ventiliert das Thema der Frigidität nochmals ausführlichst und kommt zu dem Schluss, dass es viele Wege gibt, die Damen von ihrer eisigen Gefühlskälte zu heilen, und zwar unabhängig von den vielfältigen Ursachen. Wer nach Hilfe fragt, dem wird auch geholfen, meint er – und sagt, dass 99 Prozent der Hilfe suchenden von ihrer Frigidität geeilt würden.

Nun muss der Autor nur noch beweisen, dass Europäer sowieso nicht alle Tassen im Schrank haben. Und das liegt daran, dass die Frauen in Europa sowieso lesbisch durchseucht sind.

In Europa sind die Frauen sowieso lesbisch

Die Fantasie geht dann so weiter: Die übliche Europäerin sei sowieso „doppelt gepolt" (AC-DC) und das sei in Europa so gewöhnlich, dass niemand auf die Idee käme, so etwas täte ihr nicht gut. Schließlich flogen die (für 1970) äußert sensationellen Zahlen (Quelle natürlich unbekannt), dass in der Spitze der Europäerinnen eben ein Viertel lesbisch ist, angeführt von diesen Schwedinnen, die ja schon immer für sexuelle Libertinage standen. Das – so folgert der Sensationsschreiber, stünde je nun wohl im krassen Gegensatz zu den edlen und noch nicht pervertierten Frauen in den USA, von denn allenfalls vier Prozent lesbisch wären.



Ja, und nun: Klar ist mal, dass US-Frauen keine Europäerinnen sind und auch keine nackten Wilden. Und überhaupt: Igitt, sind die pervers, diese gottverdammten Europäer. Denn „nahezu alle US-amerikanischen Ärzte“ seien sich einig, dass lesbisch sein eine echte Abnormalität sei, die auf allen und jeder Ebenen der Gesellschaft bekämpft werden muss. Vielleicht nicht gleich mit Folter und Inquisition, aber sicherlich mit psychiatrischer Hilfe, denn diese „Krankheit“ bedürfe selbstverständlich einer Behandlung.

Hinweise: Bitte vergessen Sie nicht, dass die Inhalte erst heute als Satire verstanden werden. 1971 wurde der zugrundeliegende Artikel als absolut "ernsthaft" veröffentlicht.
Da ich nicht annehme, dass sie mir glauben werden, habe ich Schnipsel aus der Publikation in englischer Sprache eingefügt.
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Und was bedeutet für den Mann: „Sie ist gut im Bett“?

Geschrieben von © Miss Y. •Dienstag, 14. Januar 2014 • Kategorie: liebe an sich


Im Bett gut sein - Traum oder Unsinn?


Wer wollte schon gerne damit belegt werden „ey, du bist aber gut im Bett“. Nein, das nehmen wir nicht als Kompliment, nicht wahr? Wir wollen schließlich mehr sein als eure Betthäschen!

Dachte ich auch. Doch die Konkurrenz lauert schon in Bars, Häusern mit roten Laternen dran und vielleicht sogar in der Person deiner besten Freundin. Und deswegen hab ich mal herumgefragt, was die Kerle eigentlich meinen, wenn sie sagen, dass eine Frau „gut im Bett“ ist.

„Gut im Bett ist“ nicht „Gut“ und nicht „Bett“

Zuerst habe ich ein paar „Philosophinnen“ zugehört – solchen Frauen, die auch zur Wahrsagerin gehen und sich aus der Hand lesen lassen. Na ja, die haben mir gesagt, das wäre wohl alles falsch, wenn man sagen würde, eine Frau wäre gut im Bett. Von „erfüllendem Sex“ ist da die Rede und davon, dass eine Harmonie zwischen beiden sein muss, damit es „schöner Sex“ wird.

Das glaube ich nicht, denn „gut im Bett sein“ heißt ja nur: „Tollen Sex schenken können“, und nicht „ein Herz und eine Seele werden.“ Also habe ich mich anderwärts schlaugemacht, und da wird schon klarer, was die Männer meinen, wenn von „gut im Bett sein“ die Rede ist.

1. Feucht werden und wirklich Sex wollen.
2. Von uns aus aktiv werden, Männer verführen.
3. Fellatio, aber sinnlich und mit Lust.
4. Spielerisch mit dem Mann umgehen.
5. Geil sein oder geil spielen, je nachdem.
6. Hüfte bewegen und Scheidenmuskeln beherrschen.
7. Ihm immer sagen, wie toll er ist.

Ich muss einen Unterschied machen: Du kannst so etwas spielen oder fühlen oder manches fühlen und manches spielen. Ich tippe sicher nicht falsch, wenn ich sage: Wenn ein Mann rausgeht und sagt, „ey, die war aber gut im Bett“, dann hast du mindestens zwei Drittel gespielt.

Was kannst du tun, wenn du „besser im Bett“ werden willst?

Ums Bett geht es nie. Es geht immer darum, dass der Mann deinen Körper genießen kann. Dazu musst du ihn anbieten, sonst wird das nichts. Männer glauben, dass du gut bist, wenn du deine Brüste anbietest. Die Muschi wollen nicht alle sofort, schon gar nicht als Vorspiel. Gut bist du, wenn du weißt, wie du „ihn“ herausholst und anfassen magst. Manchmal wollen Männer Handverkehr, aber das ist Nebensache. Besser, wenn du deine Zunge, deine Lippen und deine Mundhöhle beherrscht. Das mögen fast alle Männer. Eigentlich ist der Kittel dann schon geflickt. Der Rest besteht darin, ihm beim „Einführen“ zu helfen und dabei gleich mal zu zeigen, dass du deine Muskeln beherrscht. Ein Mann hat einmal in einem Dialog geschrieben: (Zitat)

Denn die Frau schlüpft in diesen (seinen) heimlichen Vorstellungen gerne mal in der Rolle einer reinen Erfüllungsgehilfin, die ihn exotisch, erotisch oder überhaupt abmelkt.


Dein Kerl will ein geiles Schauspiel – dann bist du „gut im Bett“

Gut im Bett sein, heißt also aus der Sicht der Männer, deinem Kerl ein Schauspiel zu geben, bei dem ihm Hören und Sehen vergeht. Du musst dir klar werden, dass er an dir vielleicht nur seine Bedürfnisse ausleben will, und die eben manchmal tatsächlich nur die „Erfüllungsgehilfin“ bist.

Am Ende will der Mann abspritzen. Das wollen alle, und das „wie und wohin“ beherrschen die meisten sowieso nicht. Also versuche du, es für ihn zu beherrschen. Trotzdem reicht manchem Kerl schon oral, andere wollen vaginal und heute wollen auch manche Männer von uns Analverkehr. Ich sagte ja schon: Den Männern ist es egal, wann, wie und wo sie abspritzen – Hauptsache Frau, Hauptsache feucht, Hauptsache willig. Trotzdem gibt’s Frauen, die stolz darauf sind, jeden Mann glücklich machen zu können, weil sie eben „gut im Bett sind“.

Und du? Macht s dir Spaß, die Kerle glücklich zu machen? Willst du „gut im Bett“ sein?
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Schmusen,
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Peitschen?
Wie Sie Ihren Mann Verwöhnen und Beherrschen.
Reizen oder Peitschen?

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Sinnlichkeit,
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Hingabe?
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Sexy sein für den Mann.

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