Sex ist nie das, was Sie denken, bevor sie ihn haben

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Sonntag, 13. April 2014 • Kategorie: lust und sex


Lexikonwissen reicht nicht aus, um Liebe zu lernen


Eines der Geheimnisse über Sex, dass Ihnen weder ihre Grundschullehrerin noch Ihre Bio-Lehrkraft im Sexualkundeunterricht vermitteln kann, ist dies: Sie wissen nicht, wie Sex ist, bevor Sie ihn haben.

Aber dies alles gilt nicht nur für das erste Herantesten an die Sexualität, sondern es gilt immer, solange sie nicht alles ausgeschöpft haben, was Ihnen ihre Sexualität bietet. Dabei tauchen Irrtümer, Falschinformationen und ideologisch sowie religiös motivierte Tabus auf, aber auch einfach gängige Vorurteile.

Die trifft speziell dann zu, wenn ungewöhnliche sexuelle Kontakte gesucht werden: zum Beispiel, wenn sich eine 64-jährige Frau an Männer um die 30 ergötzt. Oder wenn Männer entdecken, dass Prostatastimulationen (und damit Analkontakte) sensationelle Reaktionen auslösen können.

Was ist am „gewöhnlichen Sex“ ungewöhnlich?

Aber wir ist es mit „ganz gewöhnlichem Sex?“ Leider ist es sehr ähnlich. Das beginnt bereits bei „natürlicher Penetration“ und den damit verbundenen Sprüchen „Frauen können immer“ oder „Männer werden sofort steif, wenn man ihren Penis berührt.“ Ähnlich dümmlich ist die Behauptung, jeder Mann und jede Frau wisse von Natur aus, wie ein Geschlechtsakt zu zelebrieren sei.

Nein, so ist es nicht. „Nerve“, schrieb gerade:

Im Gegensatz zu dem, was Pornografie und Spielfilme auch behaupten mögen, versinken Personen nicht schlagartig mit mit der Grazie einer Ballerina in eine Vagina oder ein Poloch. In den meisten Fällen benötigen sie eine helfende Hand dabei und das ist absolut in Ordnung. Es gibt keine Möglichkeit, genau zu wissen, wie das eine in das ander passt, wenn du es zum ersten Mal tust.


Es ist nur einer von 20 Hinweisen, die niemand ausspricht, wenn von Sexualerziehung die Rede ist – von denen man aber sprechen sollte. Dies gilt insbesondere für die heutige Zeit, in der Gleichberechtigung auch „beim ersten Mal“ (und den vielen anderen „ersten Malen“) gefordert wird. Denn während man während des 19 und frühen 20. Jahrhunderts fest davon ausgehen konnte, dass der „irgendwie erfahrene Mann“ die „meist noch jungfräuliche Frau“ verführen würde, ist es heute eben auch oft die ziemlich erfahrene Frau, die auf einen eher unerfahrenen Mann trifft.

Da wäre „weibliche Führung“ nicht schlecht, nicht wahr?
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Partnersuche: Auch die Psyche der Frau darf beim Date belastet werden

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 9. April 2014 • Kategorie: partnersuche


Sie mag verletzlich wirken, doch ihre Psyche sollte Rückschläge ertragen


Die menschliche Psyche ist wehrhafter und belastbarer, als wir glauben. „Zurückweisungen und Stimmungsschwankungen gehören dazu“, sagt der Psychiater Wolfgang Schneider, und nicht nur er mahnt uns, dass die Psyche an Fehlschlägen nicht notwendigerweise verzweifelt, sondern durchaus auch wachsen kann. Unser Psyche kann aber nicht belastbarer werden, wenn wir sie nicht trainieren.

Was dies mit der Partnersuche zu tun hat? Alles. Zurückgewiesen zu werden ist beim sogenannten „Dating“ ganz normal, und im Grunde ist dies das Beste, was Ihnen passieren kann. Sie lernen daran – und sie lernen auch, dass Sie selbst eine andere Person zurückweisen dürfen.

Für Männer: Sagen Sie, was Sie sagen wollen

Die dusseligen Benimmtanten und die rotzfrechen Frauenflüsterer sagen Ihnen, was sie „müssen“, um bei Frauen „anzukommen“. Doch was nützt es einem Mann, wenn er bei einer Frau „ankommt“? Gut, dann darf er sie vielleicht vögeln. Das besorgt dann aber sein Körper, nichts seine Person. Wer als Person ankommen will, muss Persönlichkeit zeigen – und das bedeutet auch, das zu sagen, was er wirklich denkt – und nicht das, was man Frauen ins Ohr sudelt, die „man“ lediglich mal hübsch vögeln möchte.

Ich will es mal überdeutlich sagen: Sollten Sie ein Date haben, und der Dame gefällt nicht, was sie äußern, dann sagen sie ihr zunächst, dass sie auf diese Weise nicht weiter mit ihr kommunizieren würden. Und falls sie dennoch weiter nervt, dann sagen sie ihr relativ direkt, dass sie sich jetzt trollen könnte. Sollte ihre Dame ein Date mit der Inquisition verwechseln, so brechen Sie das Gespräch einfach ab, sagen klar Ihren Standpunkt dazu, zahlen und gehen. Falls die Dame Sie ins Bett locken will: Überlegen Sie sich genau, was Sie sich damit einhandeln und ob Sie das Risiko eingehen wollen. Ein „Nein“ mag verletzten, aber das sollte Sie gar nicht interessieren. Wenn sie nicht mit dieser Frau schlafen wollen oder wenn sie diese Frau nicht wieder treffen wollen, dann bedeutet „Nein“ ultimativ „Nein“.

Selbstverständlich können Sie all dies mit „Nonchalance“ tun – gentlemanlike, sozusagen, wenn Ihnen danach ist. Aber die Damen, die Sie treffen, sind mit großer Wahrscheinlichkeit keine Ladies, verdienen also diese Behandlung gar nicht.

Partnersuchende müssen ihre Persönlichkeit zeigen – sonnst bleibt alles flach, wachsweich und todlangweilig. Natürlich benötigt man dazu bisweilen Fingerspitzengefühl – aber es ist nicht Ihre Aufgabe, die angeblich empfindlichen Seelchen von Damen zu pflegen, die ohnehin nur auf der Klaviatur ihrer Spielchen herumklimpern.

Für Frauen: Klare Ansagen sind besser als halbherziges Einlassen

An dieser Stelle werden Sie fragen: Ja, und würden Sie dies auch alles Frauen empfehlen?

Selbstverständlich. Stoppen Sie Männer, die Sie ausfragen. Gefällt Ihnen nicht, was der Mann sagt, dann weisen Sie ihn zunächst höflich darauf hin. Wenn er dann weiter nervt, dann sagen Sie, dass Sie etwas Besseres zu tun hätten, als sich dumm Volllabern zu lassen – und stehen auf. Und gehen Sie bitte nicht nur mit einem Kerl ins Bett, weil Sie glauben, ihm dies als Dank für die Einladung schulden.

Muss eine Dame ladylike bleiben? Nur, wenn der Herr ein Gentleman ist – ansonsten wird er danach behandelt, wie er sich selber benimmt. Und Sie haben selbstverständlich das Recht, ihn dennoch zu verführen oder auf seine Verführung einzugehen – wenn Sie es wirklich wollen und das Risiko überschaubar ist. Bei allem aber gilt: Rechnen sie damit, dass ihre Psyche belastet wird. Das gehört dazu.

Ich war Ihnen zu direkt? Ab und an muss Tacheles geredet werden. Und ich versichere Ihnen: Sie sparen sich einen Haufen Zeit und Ärger, wenn Sie so handeln.
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Umschreibeservice für Ihre Kurzgeschichten

Geschrieben von © Gebhard Roese •Donnerstag, 27. März 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Umschreibeservice für Ihre Kurzgeschichten (Rewriting)

Ich schreibe alle Texte um ...


(Eigenwerbung des Inhabers dieser Webseite)

Sie wissen vielleicht, dass ich über 10.000 Mal im Internet mit Original-Content auftauche. Was Sie vielleicht nicht wissen: Ich schreibe für Sie alles um, was sich umschreiben lässt.

Sie schreiben über die Liebe, über die Lust oder die Leidenschaft? Über Damen, die Männer dominieren und solche, die sich devot auf ihrem Schoß kuscheln? Über die romantische Liebe oder über schweißtreibenden Sex? Über arme Mädchen, die reiche Männer verführen wollen und viel zu junge Männer, die nach reifen Damen lechzen? Und Sie wollen, dass diese Beiträge in Zukunft ganz anders anklingen?

Dann lassen Sie bei mir „umschreiben“.

- Von der Aufsatzform in die Kurzgeschichte (nur in dieser Richtung).
- Von hohlen, bruchstückhaften Formulierungen zu guter Literatur. (Nur in einer Richtung).
- Von sanften, blassen femininen Tönen in eine dominante weibliche Sprache (und zurück).
- Von der weiblichen Sichtweise in die männliche (und zurück).
- Von hohlen, bruchstückhaften Formulierungen zu guter Literatur.
- Von zu offensiven sexuellen Ausdrücken und Handlungen zu Soft-Erotik (und anders herum).
- Jede Form von erotischen Geschichten kann beliebig im Stil „veraltet“ oder „modernisiert“ werden.
- Anreicherung von Liebes- und Sexgeschichten mit Gefühlen.
- Kürzen oder erweitern von Manuskripten.
-
Gleich, ob Ihr Thema Blümchensex oder BDSM ist, ob Sie hetero- oder homosexuelle Themen behandeln – bei mir wird alles umgeschrieben, was sich umschreiben lässt. Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen auch einfach Vorschläge unterbreiten, wie Sie einen Charakter formen und weiter entwickeln können.

Fordern sie einfach ein Angebot an – oder reden Sie mit mir, wie wir zu einer Zusammenarbeit kommen können. Ich freue mich auf Sie.

Kontakt
Telefon: 0049 (0) 16093095395
Email: .


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Sedukastion

Geschrieben von © induna •Freitag, 21. März 2014 • Kategorie: liebes kurznachrichten


Das Biuch, das es nicht gibt: Sedukastion
Sedukastion ist ein Kunstwort, zusammensetzt aus „To seduce“ (Verführen) Kasteiung (Züchtigung, Schläge) und „Edukation“ (Ausbildung).

Der Erzähler, Johann Fürchtegott Gramse, beschreibt darin die Entstehungsgeschichte des angeblich gleichnamigen erotischen Romans, den eine fiktive Autorin, Hannelore Meinerwerks, verfasst hat.

Selbige Hannelore hat im Grunde keine Ahnung, wovon sie schreibt, was sie sicherlich mit vielen realen Autorinnen von erotischen Romanen verbinden dürfte. Doch durch die vielen nächtlichen Gespräche mit Gramse schafft sie es dennoch, immer wieder zu überraschenden Ergebnissen zu kommen.

Die Geschichte hat erotische Sequenzen, handelt jedoch in erster Linie von den Schwierigkeiten des Schreibens sinnlicher Literatur.

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Der „richtige Mann“ – saufen, aufreißen, vögeln?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Sonntag, 16. März 2014 • Kategorie: liebe an sich


Der Durst, die Lust, die Verführung - was mag es bedeuten?


Dies ist ein Plädoyer dafür, nicht "Mann zu sein", sonder als Mann seine Lust zu leben und sich - wann immer es geht - verführen zu lassen.

Sei ein Mann! Ich höre das, seit ich sechs Jahre alt bin – und da war ich sicherlich noch kein Mann, sondern bestenfalls ein Grundschüler. Nach und nach habe ich erfahren, was ein richtiger Mann tun soll: Zur See fahren, ein Gewehr schultern, rücksichtlos ohne Kondom vögeln. Schwache Frauen notfalls beschützen, weil sich’s gut in der Öffentlichkeit macht, starken Frauen hingegen Fallen stellen – und dann flachlegen. Manchmal säuft er dabei so viel, dass er sein Ziel um Penisbreite verfehlt, manchmal säuft sie so viel, dass sie dir das Bett vollkotzt. Macht nichts, richtige Männer ertragen das. Kleiner Unfall, aber was ist er schon gegen das Gefühl, sie abgeschleppt zu haben?

Der richtige Mann – er ist kein Muttersöhnchen, nicht wahr? Er geht in die Welt hinaus, zertritt ein paar Seelen, die ihm im Weg sind, und verbringt sein Leben damit, Neil Strauss zu folgen, wahlweise „Die perfekte Masche“ oder „Der Aufreißer“. Beide Bücher sind zwar zu nichts zu gebrauchen, schweißen aber zusammen: Männer wollen Frauen mit schönen Körpern vögeln … „du doch auch, Mann? Ey, sag nicht, dass du die nicht willst! Aber du kriegst sie nicht, Wichser, ey? Trauben hängen zu hoch, was?

Zum Date geht der „richtige Mann“ in T-Shirt, Jeans und Turnschuhen. Die Frauen wollen doch sowieso nur seinen Körper, und den kriegen sie auch. Mal zwischendurch ein bisschen schief grinsen. Wenn sie sagt: „Du denkst wohl, du kannst alle haben?“ hat du gewonnen. Wenn sie das sagt, dann will sie dich.

Die Nase voll vom Macho-Männerbild?

Mal ehrlich – ich habe die Nase voll von diesem Männerbild. Ich trage Halbschuhe, Oberhemden und anständige Jeans. Ich spreche mit Menschen, ich berühre sie gelegentlich auch, und als ich noch jünger war, habe ich auch dann und wann mal eine besonders schräge Beziehung mit Frau Professor oder einem Dinestmädchen gehabt. Ja, und als Buch reicht mir seit langer Zeit schon ein schmaler Band, in dem es darum geht, wie man sich „so durchlaviert.“ Vor allem aber höre ich zu.

Wer etwas schreiben will, muss nicht zuhören – es gibt genügend Bücher, aus denen er abschreiben kann. „Bücher zu lesen, um Bücher schreiben zu können“ ist ja nicht neu. Vermutlich liest sich deshalb ein Liebesroman wie der Nächste. Wer will denn schon in die Seele anderer schauen, zumal wenn die eigene auch noch mitschwingt? Frauen tun es nicht. Männer tun es nicht. Eigene Gefühle? Oh, verdammt, das schmerzt doch - da brauchst du viel zu lange, um deine Geschichte zu schreiben. Nimm doch Gedühls-Soße kannst du mit Wasser anmachen und ewig strecken.

Zuhören, Gefühle und das Wort "Komm"

Höre ich zu? Eine kurze, plötzliche Bemerkung, ein unbeabsichtigter Zwischenton, ein flüchtiger Blick, der dir die Lust in die Seele brennt. Eine liebevolle Schmeichelei, die dir Hoffnung macht. Oder eine dümmlich Heuchelei. „Oh, ich verstehe dich so gut“. Sie verstand kein Wort. Sie wollte mich einfach einkassieren.

Manchmal ist es nicht einmal ein Wort, mit dem deine Geschichte beginnt … vielleicht eine Mischung aus Achselschweiß und Parfümduft, sehr spät in der Nacht, nachdem sich alle anderen Partygäste schon die die Schlafzimmer und Badezimmer verflogen haben. Du bleibst zurück, und SIE, 20 Jahre älter als du, ziemlich attraktiv. „Komm, wir nehmen ein Taxi und fahren zu mir – oder hast du noch was vor?“ Das ist der Stoff, aus dem die Romantik sein kann, in die sich ein Mann stürzt.

Ja, warum sollten wie Männer uns nicht nach Liebe verzehren, Lust genießen, Leid ertragen, uns erniedrigen, süchtig nach Muschiduft werden oder nach süßen Schlägen? Das Gefühl, mit einer Frau geschlafen zu haben, die als Centerfold für den Playboy hätte posieren können, ist nichts gegen das, was dir eine Frau schenken kann, die wirklich weiß, was sie kann und was nicht. Lass dich verführen, Mann … und folge den lustvollen, sinnlichen und wundervollen Frauen, die dir wirklich eine Nacht ohnegleichen schenken wollen, in der du dich ohne Scheu gehen lassen kannst.
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Erotische Geschichten – über 50 total sinnlich

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 26. Februar 2014 • Kategorie: lust über 40


Autoren: Bitte hier wenden!


Zweiter Teil: Wollust über 50 – gehe nahe an deine Helden heran

Im ersten Teil habe ich geschildert,warum Lust mit über 50 ein literarisch sinnvolles Thema sein könnte.Heute gehe ich näher heran - und das ist auch genau das, was ich euch rate: Geht nahe an eure Charaktere heran.

Doch wie erzeugt man Erotik, die auf alter, faltiger Haut geschrieben wird? Wie reizt man literarisch einen „“Cup“ (1) mit Brüsten, die bereit leicht erschlafft sind? Wie verführt man Leserinnen und Leser dazu, den Spuren seiner Küsse zu folgen, wenn sie die faltige Haut erforscht und sich langsam an den Schenkeln hoch tastet? Was, wenn das lustvolle Mäulchen der „Chatte“ nicht mehr Hellrosa aus dem Fell heraus strahlt?

Genau so, wie es hier gerade beschrieben wurde. Forder deine Leserinnen und Leser heraus, an der Lust teilzuhaben, die dir dein Lover bereitet. Deine Leserin wird dann nicht mehr interessieren, wie die Lippen de jungen Mannes sich an den Innenseiten der Schenkel deiner Heldin hochküssen. Vielmehr wird sie selber glauben, dass dein junger Mann just in diesem Moment ihre Schenkel küsst. Und das ist vielleicht eine Lust, die sie noch nie erlebte und auch niemals erleben wird.

Schreibe nie pornografisch

An dieser Stelle wäre eine gute Gelegenheit zu sagen: schreibt nicht pornografisch, schreibt erotisch. Und erotisch schreiben heißt immer: Da soll wesentlich weniger auf dem Papier oder Bildschirm zu sehen sein als das, was du im Hirn der Leserinnen und Leser auslöst.

Noch etwas kommt hinzu: Nicht alle Autorinnen und Autoren schreiben für Publikationen, die sich Erotik ins Fenster stellen, sodass die Erotik nur an wenigen Stellen in deinen Roman eingebunden werden soll.

Nehmen wir an, du bist eine Frau, schreibst als Frau in der Ichform, und dein Gespiele ist vielleicht halb so alt wie du. Du hast ihn auf einer Vernissage kennengelernt, und ihn dann einfach mit nach Hause genommen, weil du hm deine kleine Sammlung sinnlicher Kunstwerke zeigen willst. Du nimmst dies zum Anlass, ihn zu verführen, aber er sträubt sich noch ein bisschen – er ist nicht gewohnt, mit einer Frau deines Alters intim zu werden. Wie nimmst du ihm die Scheu davor?

Die Sätze, die du gerade gelesen hast, drücken das aus, was ich an anderer Stelle „den Leser sofort beteiligen“ genannt habe. Du bist nun mitten drin, und du musst dein süßes Kerlchen nur noch elegant verführen – so, dass er sich nichts schämt, aber auch so, dass er etwas bekommt, von dem er noch lange zehren wird. Wenn du eine längere Geschichte schreiben willst, dann sorg dafür, dass er wiederkommt, mach in zu deinem gelehrigen Lustschüler. Fordere ihn, bis er an seine Grenzen stößt … das ergibt eine hübsche Geschichte, nicht wahr?

Die Lust mit 50 kann anders sein als die Lust mit 60, und nochmals anders als die Lust mit 70. Die damals 74-jährige Marcelle D’Argy Smith erzählt von ihrer Begegnung mit einem 42-jährigen Mann – erotisch, aber eben nicht sexuell. Daraus ergeben sich viele weitere sinnliche Varianten der Möglichkeit, Erotik ohne Sexualität darzustellen.

Eine andere, sehr interessante Möglichkeit, von und für Menschen über 50 zu schreiben, ist die Erinnerung. Du gehst auf den Dachboden und findest einen Koffer mit frivoler Wäsche, und du erinnert dich, welche Männer du darin verführt hast. Da war das Korsett, das du während der gesamten Verführung nicht aufgeschnürt hast, das schwarze Negligé, das sich vorne öffnen lässt, nicht zu vergessen deine Strapse und das schwarze Samthalsband, das gerade jetzt durch deine Hände gleitet …

Da sollte fürs Erste reichen, nicht wahr? Lust über 50 ist ein wundervolles Thema, und es gibt inzwischen auch ein Publikum dafür, das von dir verführt werden will, auf eine Reise in die scham- und schrankenlose Wollust des Alters.
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Mit Pornos die Liebe bereichern?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 12. Februar 2014 • Kategorie: lifestyle


Verlassen unter lauter Magazinen

Pornografie ist ein hübscher Forschungsgegenstand, und selbstverständlich hat jeder Eheberater, Sexualberater, Psychiater oder Psychotherapeut dazu eine Meinung. Die Wahrheit ist einfach: Schaut der Ehemann Pornografie mit List, wird die Ehe anderes oder sie bleibt, wie sie ist. „Anders“ kann „besser“ oder „schlechter“ bedeuten, je nach Einstellung des beurteilenden Experten.

Ähnlich sagt es Ana Bridges, die sich mit derartigen Themen beschäftigt. „Es könnte vielleicht Ihr Repertoire erweitern“, sagte sie jüngst, „aber es könnte dieses ebenso einengen.“ (1)

Klare Sache? Nun, natürlich kann die Lust an der Lust anderer ihr Liebesleben bereichern. Aber Sie dürfen eben nicht annehmen, dass Sie deshalb unbedingt das Gleiche tun müssen, wie die Akteure und Aktricen.

Was sollten Sie vermeiden?

Vermeiden Sie Verrenkungen und „Doppeleintritte“

Verneiden Sie vor allem das, was große Anstrengungen und athletische Verrenkungen mit sich bringt – und zudem noch ziemlich dusselig ist: zum Beispiel die sogenannte „Doppel-Penetration“. Sogar Frauen, die gerne mal von einem Dreier träumen, lehnen dies ab. Ob Frauen überhaupt Analverkehr mögen, ist ebenfalls zweifelhaft. Das „herrlich enge Gefühl“, das Männer im aktiven Analverkehr suchen, ist auch durch den Einsatz der Beckenbodenmuskulatur beim Vaginalverkehr möglich.

Auf keinen Fall spontane Entwürdigungen

Es ist ein Unterschied, ob Sie im sexuellen Rollenspiel jemanden entwürdigen, oder ob sie beschließen, jemanden spontan zu entwürdigen. In pornografischen Filmen werden Frauen, gelegentlich auch Männer, durch Besudelungen und andere „plötzliche“ Handlungen oder Einfälle entwürdigt.

Keine Anforderungen an Penis oder Vagina stellen

Sex ist nicht nur schön, sondern auch animalisch. Niemand will immer und überall Sex, (auch Männer nicht, trotz gegenteiliger Behauptungen). Der Penis gewinnt selten den Schönheitspreis, die Vagina auch nicht, und weder er noch sie sind immer dazu bereit, übereinander herzufallen.

Was sollten Sie versuchen?

Den Körper ganz und gar entdecken

Versuchen sie, den Körper ihres Partners durch ihre Hände, ihre Lippen oder ihre Zunge ganz und gar zu entdecken, und zwar langsam und gefühlvoll. Dabei können Sie sensationelle Erfahrungen machen. Wer mutig ist, lässt sich dazu die Augen verbinden.

Fantasien in Rollenspiele einbinden

Vieles von dem, was Gerd und Heidi nicht miteinander machen, können Sie dennoch miteinander tun, wenn sie sich für ein paar Stunden eine neue Identität geben und eine Rolle spielen. Nehmen wir mal an, Heidi würde nie im Leben frivole Dessous tragen, und Gerd würde sich kein Halsband anlegen lassen und Heidi die Füße küssen. Doch wenn beide sich im Rollenspiel befinden, können sie fast alles sein, was sie wollen und fast alles tun, was sie wollen.

Verführen und Reizen

Nach vielen Beziehungs- oder Ehejahren hält man es oft nicht mehr für nötig, sich gegenseitig zu verführen. Manche Frau glaubt heute noch, dass Männer die Verführer sein müssten und sie lediglich die Verführten wären. Deshalb lohnt es sich, manchmal die Verführerin zu geben – mit allem, was dazugehört, und wahlweise sanft oder fordernd.

Haben Ihnen diese Tipps gefallen? Mehr und noch manches andere können Sie aktuell in „Men‘s Health“ nachlesen.

(1) Mens Health, siehe Link
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Jungfrau im Erwachsenenalter – wie ändert man/frau das?

Geschrieben von © Miss Y. •Samstag, 8. Februar 2014 • Kategorie: liebe an sich


Jungfrau im Erwachsenenalter – wie ändert man/frau das? Keine Frage, dass jetzt ein paar Leserinnen oder Leser grinsen - aber wir meinen dies ernst. Wir, das sind Ubomi Ulobi und Miss Y. Weil wir Miss Y., den Vortritt lassen wollen, haben wir den Artikel unter ihren Namen veröffentlicht. Außer vielen Tipps von Betroffenen aus unserem redaktionellen Erfahrungsschatz haben wir auch bei Nerve.com nachgelesen.

Jungfrau von 1912 in Erwartung des Einzigen ...


Frau: keine Panik, solange du sexuell bist

Wenn du noch nie Sex mit einem Mann, einer Frau oder einem Vibrator hattest: Warum willst du nicht mit dem Vibrator beginnen? Du kannst alles ausprobieren, was mit einem Mann geht, und noch eine ganze Menge dazu, was nicht mit einem Mann geht. Wenn du es dann mit einem Mann versuchst, wirst du kaum noch erschrecken. Sicher, es ist ein bisschen aufregender, fühlt sich aber „mit Kondom“ ziemlich ähnlich an.

Mann: An der Frau führt am Ende kein Weg vorbei

Versuche, sexuell zu denken. Die Frage ist nicht, ob dein Penis demnächst in einer Vagina versinkt, sondern, dass du ein Gefühl dafür bekommst, wie so etwas sein könnte. Tipp: Das ist nicht dasselbe, als wenn du es dir „selbst machst“. Das Gefühl ist ganz anders, weil die Vaginawände deinen Penis umschließen. Du kannst machen, was du willst: Das richtige Gefühl bekommst du nur mit einer Frau. Tipp: Lass dich verführen, statt selbst zu verführen. Manchmal gibt es im Freundeskreis Frauen, die das ganz gerne tun. Geht entspannt an Frauen heran, und nähere dich solchen Frauen, die erfahren sind.

Frau und Mann: Check auf Homosexualität

Wenn du sexuell bist, gleich, ob als Frau oder Mann, und du keine Lust auf das andere Geschlecht hast, kann es sein, dass du homosexuell bist. Du findest das nicht über Sexkontakte heraus, sondern darüber, ob du dich danach sehnst, einen Mann oder eine Frau im Arm zu haben, oder den Körper zu küssen. Gelegentliche Freude am gleichgeschlechtlichen Sex ist hingegen kein sicheres Argument für Homosexualität.

Frau und Mann: keine Panik, wenn du religiös bist

Die Frage ist, ob du „nur“ religiös bist oder ob du ein spezielles Gelübde abgelegt hast. Gelübde binden innerlich, und wenn du sie wieder „loswerden“ willst, musst du eine ähnliche Prozedur durchmachen wie damals, als du sie eingegangen bist. Hab‘ nie Sex unter dem Druck von Schuldgefühlen, das zahlt sich nicht aus. Wenn du „nur“ religiös oder „Kirchgängerin“ bist: Gott hat keine Ehe geschaffen, auch wenn es die Katholiken behaupten.

Mann: Du bist kein elendiglicher „Loser“, wenn du noch Jungfrau bist

Manchmal ergibt sich einfach keine Gelegenheit, eine Frau zu finden. Männliche Jungfrauen hassen Bordelle oder andere „willkürliche“ Vögelein, und nach und nach werden manche von ihnen dann wirklich ein bisschen scheu, eil sie „es“ noch nie getan haben. Die Varianten, um aus der Nummer herauszukommen, sind vielfältig: Zwischen Puff und Ehefrau liegen sinnliche Welten aller Art. Das Wichtigste: Niemals verblüffen lassen. Du kannst einer Frau sagen, dass du gerne mal verführt werden willst – das finden manche Frauen ganz witzig. Versuche möglichst, deine Jungfräulichkeit nicht in dem sozialen Umfeld zu verlieren, in dem man dich kennt.

Frau: Keine Verliererin, sondern oft Angst davor, "besessen" zu werden

Die meisten Frauen haben bei absoluter Jungfräulichkeit (niemals irgendeine Art von Geschlechtsverkehr gehabt, bei dem ein Penis eindringt) Furcht davor, dass der Mann irgendetwas tun könnte, was körperlich schmerzt oder psychisch verletzt. Ein Ausweg: Statt sich der Gefahr auszusetzen, von einem Mann „benutzt zu werden“, könntest du ihn „von dir aus benutzen“. Sag ihm, dass du alles bestimmen willst, was passiert – das macht ihn wahrscheinlich neugierig. Natürlich muss der Mann einverstanden sein, aber nichts ist leichter, als einen Mann zu finden, der mit Aussicht auf Sex mit allem einverstanden ist. Wenn du merkst, dass dir gefällt, penetriert zu werden, kannst du versuchen, auch mal zu tun, was Männer gerne haben.

Frauen und Männer: Es gibt viele Arten von Jungfräulichkeit

Das mit der „Jungfräulichkeit“ ist in Wirklichkeit eine Kopfsache, keine Vagina- oder Penissache. Es gibt bei Frauen vaginale, anale und orale Jungfrauen, und manche wollen niemals „anal erfahren“ werden, um ein Beispiel zu geben. Bei Männern gibt es solche, die ihren Penis niemals in die Vagina einer Frau versenken duften, und solche, die niemals aktiven Anal- oder Oralverkehr hatten, aber auch solche, die noch passiven Analverkehr vermissen. Alle sind in irgendeiner Form „Jungfrauen“, und tatsächlich bleiben viele Frauen und Männer ihr Leben lang in dieser Weise „Jungfrau.“

Rat für alle, die sich „entjungfern“ lassen wollen

Wer „die“ Jungfräulichkeit oder „eine“ Jungfräulichkeit hinter sich lassen will, sollte sich verführen lassen. Das gilt für Frauen wie für Männer. Die Wege, sich verführen zu lassen, sind vielfältig, und weil manche Jungfrauen partout eine „romantische Verführung“ wollen, muss diese manchmal von Freundinnen oder Freunden „angezettelt“ werden. Wichtig ist bei erwachsenen „Jungfrauen“, dass der erste Verführer oder die erste Verführerin nicht mit einer „Beziehung“ verwechselt wird. Er oder sie ist dazu da, dir den Einstieg in die sexuelle Lust mit einem gegengeschlechtlichen Partner zu ebnen. Falls mehr möglich ist, findest du das schnell heraus. Aber sei nicht enttäuscht, wenn es nicht „mehr“ gibt als ein paar schöne Tage und Nächte.
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Frigidität: Heilung oder Verderben durch lesbische Kontakte?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 5. Februar 2014 • Kategorie: lifestyle


Lerneffekte, Liebe oder Fall für die Psychiatrie?

Wenn man ältere Herrenzeitschriften durchblättert, kann man schon schmunzeln – oder besser: Schmunzeln nach bedenklichem Stirnrunzeln. Und bevor Sie weiterlesen: Dieser Findelsatire basiert auf einer tatsächlichen Veröffentlichung aus dem Dezember 1971.

Ich traf gerade auf einen als „Wissenschaftlich“ bezeichneten Artikel, der (wie damals in den USA nicht unüblich) vermutlich komplett „aus dem Finger gesogen“ wurde. Autor ist ein Schriftsteller namens Norton McVickers, der mehrere Beiträge für das Magazin „Real Men“ schrieb und 1979 das Buch „sexy-sexy“ veröffentlichte. Andere Beiträge für “Real Men” waren „Sex by Mail“ (1963), „Sex Parties“ (1964) und „Nudist Parties“ (1967). Der Artikel, aus dem die Beispiele gezogen wurden, stammt vom Dezember 1971 und trägt den Titel: „Lesbisch – die Antwort auf die Probleme frigider Frauen.“

These: Lass erst mal eine Lesbe an dich ran - die macht dich Männerfit

Behandelt wurde die Frage, ob man die weibliche Frigidität nicht dadurch behandeln könne, dass die Frau vorübergehend auf eine lesbische Beziehung einlässt. Sozusagen: lass mal die Lesbe ran zum eher zärtlichen „Einreiten“, oh Pardon, zum Vorbereiten auf die Lust am Orgasmus.

Um den Artikel aufzubauen, beginnt der Journalist mit der betrüblichen Tatsache, dass gegen 17 Prozent der US-amerikanischen Frauen frigide sind – also keine Lust auf Sex haben. Ein Albtraum und gelegentlich, mindestens in den 1960ern, eine traurige Tatsache für viele Ehemänner.

Ein Wissenschaftler wird erfunden

Aber es gibt da eine Lösung, im fernen Europa, wo die Menschen sexuell freizügig sind, besonders natürlich in Skandinavien – denn da vermutet der Durchschnitts-Prolo aus den USA die Sünde pur. Und nun lässt der Journalist wie aus dem Nichts einen skandinavischen Arzt auftauchen, einen Dr. Helmar Alviggsen. Der muss erst einmal sagen, dass die Amis von "ihren Mädchen" zu viel erwarten. “In meinem Teil der Welt“, so lässt der Journalist den Arzt sagen, „werden junge Frauen ermuntert, sexuell zu experimentieren.“ Ja und womit? Mit lesbischen Beziehungen, ganz klar – die schaden nicht, sondern helfen der jungen Frau, sich auf die Ehe vorzubereiten. Das folgt einem allgemein akzeptierten Vorurteil des 19. Jahrhunderts: Wenn sie erstmal sexuell erweckt sind, werden sie Selbstläufern.



Ein zweiter Experte: erst lesbisch verführen lassen, dann wieder "umdrehen"

Natürlich reicht ein Wissenschaftler nicht, um die These zu untermauern. Also erfinde man einen Zweiten, hier den „österreichischen Professor Heinrich Gohler“.

Nachdem der erfundene „Professor“ die Frigidität zergliedert hat, was sehr wissenschaftlich klingt, kommt er auf den Punkt. Er glaubt nämlich, jenen Frauen durch lesbische Kontakte helfen zu können, die unter einer „generellen anti-männlichen psychischen Struktur“ leiden. Bei jenen empfiehlt er die Behandlung unter Einbeziehung einer lesbischen Partnerin. Hat die lesbische Beziehung die Frau von ihrer Frigidität geheilt, dann ist sie auch für Männer nutzbar. Man müsse sie nur anschließend wieder „in die richtige Richtung bringen“ – und dann ist sie fit für Geilheit im Ehebett.

Ja, aber – die Europäer sind doch sowieso pervers, oder?

So, nun wird es aber Zeit zu warnen, weil diesen Europäern ja eigentlich nicht zu trauen ist, nicht wahr? Also wird nun geschwenkt: Lesbische Neigungen können nämlich viel gefährlicher sein als Frigidität, oder besser: Durch die lesbische Infiltration würden die Frauen nicht williger, sondern dauerhaft pervers.

Die "geheilten" 99 Prozent des Mr. Beame

Also muss ein US-Amerikaner her: Peterson Morley Beame, der angeblich für eine US-amerikanische psychosoziale Vereinigung arbeitet – soweit bekannt, ebenfalls eine fiktive Gestalt. Der angebliche „Experte“ ventiliert das Thema der Frigidität nochmals ausführlichst und kommt zu dem Schluss, dass es viele Wege gibt, die Damen von ihrer eisigen Gefühlskälte zu heilen, und zwar unabhängig von den vielfältigen Ursachen. Wer nach Hilfe fragt, dem wird auch geholfen, meint er – und sagt, dass 99 Prozent der Hilfe suchenden von ihrer Frigidität geeilt würden.

Nun muss der Autor nur noch beweisen, dass Europäer sowieso nicht alle Tassen im Schrank haben. Und das liegt daran, dass die Frauen in Europa sowieso lesbisch durchseucht sind.

In Europa sind die Frauen sowieso lesbisch

Die Fantasie geht dann so weiter: Die übliche Europäerin sei sowieso „doppelt gepolt" (AC-DC) und das sei in Europa so gewöhnlich, dass niemand auf die Idee käme, so etwas täte ihr nicht gut. Schließlich flogen die (für 1970) äußert sensationellen Zahlen (Quelle natürlich unbekannt), dass in der Spitze der Europäerinnen eben ein Viertel lesbisch ist, angeführt von diesen Schwedinnen, die ja schon immer für sexuelle Libertinage standen. Das – so folgert der Sensationsschreiber, stünde je nun wohl im krassen Gegensatz zu den edlen und noch nicht pervertierten Frauen in den USA, von denn allenfalls vier Prozent lesbisch wären.



Ja, und nun: Klar ist mal, dass US-Frauen keine Europäerinnen sind und auch keine nackten Wilden. Und überhaupt: Igitt, sind die pervers, diese gottverdammten Europäer. Denn „nahezu alle US-amerikanischen Ärzte“ seien sich einig, dass lesbisch sein eine echte Abnormalität sei, die auf allen und jeder Ebenen der Gesellschaft bekämpft werden muss. Vielleicht nicht gleich mit Folter und Inquisition, aber sicherlich mit psychiatrischer Hilfe, denn diese „Krankheit“ bedürfe selbstverständlich einer Behandlung.

Hinweise: Bitte vergessen Sie nicht, dass die Inhalte erst heute als Satire verstanden werden. 1971 wurde der zugrundeliegende Artikel als absolut "ernsthaft" veröffentlicht.
Da ich nicht annehme, dass sie mir glauben werden, habe ich Schnipsel aus der Publikation in englischer Sprache eingefügt.
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Und was bedeutet für den Mann: „Sie ist gut im Bett“?

Geschrieben von © Miss Y. •Dienstag, 14. Januar 2014 • Kategorie: liebe an sich


Im Bett gut sein - Traum oder Unsinn?


Wer wollte schon gerne damit belegt werden „ey, du bist aber gut im Bett“. Nein, das nehmen wir nicht als Kompliment, nicht wahr? Wir wollen schließlich mehr sein als eure Betthäschen!

Dachte ich auch. Doch die Konkurrenz lauert schon in Bars, Häusern mit roten Laternen dran und vielleicht sogar in der Person deiner besten Freundin. Und deswegen hab ich mal herumgefragt, was die Kerle eigentlich meinen, wenn sie sagen, dass eine Frau „gut im Bett“ ist.

„Gut im Bett ist“ nicht „Gut“ und nicht „Bett“

Zuerst habe ich ein paar „Philosophinnen“ zugehört – solchen Frauen, die auch zur Wahrsagerin gehen und sich aus der Hand lesen lassen. Na ja, die haben mir gesagt, das wäre wohl alles falsch, wenn man sagen würde, eine Frau wäre gut im Bett. Von „erfüllendem Sex“ ist da die Rede und davon, dass eine Harmonie zwischen beiden sein muss, damit es „schöner Sex“ wird.

Das glaube ich nicht, denn „gut im Bett sein“ heißt ja nur: „Tollen Sex schenken können“, und nicht „ein Herz und eine Seele werden.“ Also habe ich mich anderwärts schlaugemacht, und da wird schon klarer, was die Männer meinen, wenn von „gut im Bett sein“ die Rede ist.

1. Feucht werden und wirklich Sex wollen.
2. Von uns aus aktiv werden, Männer verführen.
3. Fellatio, aber sinnlich und mit Lust.
4. Spielerisch mit dem Mann umgehen.
5. Geil sein oder geil spielen, je nachdem.
6. Hüfte bewegen und Scheidenmuskeln beherrschen.
7. Ihm immer sagen, wie toll er ist.

Ich muss einen Unterschied machen: Du kannst so etwas spielen oder fühlen oder manches fühlen und manches spielen. Ich tippe sicher nicht falsch, wenn ich sage: Wenn ein Mann rausgeht und sagt, „ey, die war aber gut im Bett“, dann hast du mindestens zwei Drittel gespielt.

Was kannst du tun, wenn du „besser im Bett“ werden willst?

Ums Bett geht es nie. Es geht immer darum, dass der Mann deinen Körper genießen kann. Dazu musst du ihn anbieten, sonst wird das nichts. Männer glauben, dass du gut bist, wenn du deine Brüste anbietest. Die Muschi wollen nicht alle sofort, schon gar nicht als Vorspiel. Gut bist du, wenn du weißt, wie du „ihn“ herausholst und anfassen magst. Manchmal wollen Männer Handverkehr, aber das ist Nebensache. Besser, wenn du deine Zunge, deine Lippen und deine Mundhöhle beherrscht. Das mögen fast alle Männer. Eigentlich ist der Kittel dann schon geflickt. Der Rest besteht darin, ihm beim „Einführen“ zu helfen und dabei gleich mal zu zeigen, dass du deine Muskeln beherrscht. Ein Mann hat einmal in einem Dialog geschrieben: (Zitat)

Denn die Frau schlüpft in diesen (seinen) heimlichen Vorstellungen gerne mal in der Rolle einer reinen Erfüllungsgehilfin, die ihn exotisch, erotisch oder überhaupt abmelkt.


Dein Kerl will ein geiles Schauspiel – dann bist du „gut im Bett“

Gut im Bett sein, heißt also aus der Sicht der Männer, deinem Kerl ein Schauspiel zu geben, bei dem ihm Hören und Sehen vergeht. Du musst dir klar werden, dass er an dir vielleicht nur seine Bedürfnisse ausleben will, und die eben manchmal tatsächlich nur die „Erfüllungsgehilfin“ bist.

Am Ende will der Mann abspritzen. Das wollen alle, und das „wie und wohin“ beherrschen die meisten sowieso nicht. Also versuche du, es für ihn zu beherrschen. Trotzdem reicht manchem Kerl schon oral, andere wollen vaginal und heute wollen auch manche Männer von uns Analverkehr. Ich sagte ja schon: Den Männern ist es egal, wann, wie und wo sie abspritzen – Hauptsache Frau, Hauptsache feucht, Hauptsache willig. Trotzdem gibt’s Frauen, die stolz darauf sind, jeden Mann glücklich machen zu können, weil sie eben „gut im Bett sind“.

Und du? Macht s dir Spaß, die Kerle glücklich zu machen? Willst du „gut im Bett“ sein?
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Frauen gehen oft in Bars, um sich verführen zu lassen

Geschrieben von © induna •Donnerstag, 9. Januar 2014 • Kategorie: lifestyle


Zum Verführen lassen in die Bar ...
Etwa ein Viertel der Frauen, die sich gerne verführen lassen würden, gehen in Bars. Dort treffen sie dann auch die passenden Männer, die darauf hoffen, verführt zu werden, wobei ein gewisses Ungleichgewicht besteht: Denn 37 Prozent der Männer erklären Bars zu ihren Jagdrevieren, wie eine aktuelle Umfrage von SHOPAMAN ergab.

Dies mag erklären, warum sowohl professionelle Verführer wie auch Gelegenheitsverführer in öffentlichen Bars relativ „große“ Erfolge haben (man schätzt, gegen 20 – 25 Prozent). Der Grund, so der Fachmann für Dating-Belange Gebhard Roese, läge in der Konstellation:

In Deutschland verkehren so gut wie nur Frauen in Bars, die abenteuerlustig sind. In öffentlichen Bars gibt es mehrerer Möglichkeiten, sich zu amüsieren, aber die meisten Frauen dort sind zumeist darauf vorbereitet, dass der Abend eben auch im Bett enden könnte.


Wie die Liebeszeitung erfuhr, sind Hotelbars in Gegenden, in denen viele Geschäftsreisende absteigen, die beliebtesten Plätze für Frauen, garantiert „unverbindliche“ Liebesbeziehung zu haben. Die Herren seien zumeist einsam, oft wohlhabend und generös und sie würden keine Fragen stellen, sagten der Liebeszeitung eine Frau, die ihr Liebesleben ausschließlich über Hotelkontakte abdeckt. Zudem sei der „Weg ins Bett nicht mit Hürden belastet“, sonder führe direkt ins Zimmer des Geschäftsreisenden. Sie riet allerdings, möglichst nicht mit dem Herrn gemeinsam zu frühstücken, da dies gelegentlich dazu führe, gegenüber dem Service unbequeme Fragen beantworten zu müssen.

Auch in anderen Situationen (Blind Dates, Online-Dating-Erstkontakte) würde die Initiative für sofortigen Sex nach Auskunft von Branchenbeobachtern „immer häufiger von der Frau ausgehen“. Neben der Emanzipation als mögliche Erklärung wissen Online-Dating-Kenner, dass viele Frauen, die ihr Privatleben nicht mit Affären belasten wollen, abseits vom Wohnort nach sexuellen Abenteuern suchen.

Dies erklärt der Online-Dating-Fachmann Gebhard Roese so:

Je mehr Aufwand eine Frau hat, um eine intime Begegnung zu haben, je mehr beharrt sie darauf, dass sie sofort stattfindet.


Gebhard Roese war Gründer der „Liebe Pur“, die seit 2006 besteht, und er betreibt unter anderem das Blog „Datingrat“.

Anmerkung: Gebhard Roese ist auch Herausgeber dieser Zeitung, der Beitrag wurde teilweise unter Verwendung von Daten von SHOPAMAN erstellt, von denen auch die auszugsweise wiedergegebene Grafik stammt.
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Keine Wahl für niemanden – wie der Partner in Ihr Leben kommt

Geschrieben von © Gebhard Roese •Dienstag, 7. Januar 2014 • Kategorie: partnersuche


Wählen? Hineingleiten in die Liebe? Was können wir tun?
Männer „wählen“ selten Frauen – wenn es überhaupt eine Wahl gibt, dann wählen Frauen Männer. Aber gibt es diese Wahl überhaupt? Um präziser zu werden: Gibt es diese Wahl im Sinne einer Alternative? Kommen wir wirklich eines Tages in die Situation, diesen ODER jenen Mann zu wählen oder diese ODER jene Frau? Noch präziser: Abseits von einer Affäre, die uns möglicherweise zur Entscheidung drängt: Wann hatten wir jemals die Wahl zwischen zwei Menschen, die uns gleichwertig schienen?

Ich denke, das kommt wirklich selten vor – so selten, dass man eigentlich nicht darüber reden muss. Jedenfalls habe ich in meinem ganzen langen Leben noch sehr selten Frauen und Männer getroffen, die auch nur zwischen zwei Partner(inne)n auswählen konnten. Auswählen bedeutet ja: Beide sind etwas gleichwertig, und beide müssen mich als Suchenden auch noch unbedingt wollen.

Forscher streuen uns Sand in die Augen über die Partnerwahl

Wie wählen wir wirklich aus? Sämtliche Forschungen zu diesem Gebiet sind das Papier nicht wert, auf dem sie verbreitet wurden. Die meisten gehen davon aus, dass der Suchende die freie Wahl unter mehreren Kandidaten/Kandidatinnen hat. Allein der Blödsinn, der in diesem Satz steckt, wird von vielen Forschern gar nicht wahrgenommen. Da werden Bildchen gezeigt, um eine angebliche Wahl zu simulieren, da wird die Steinzeit bemüht, die den Forschern zumeist unbekannt ist. Kurz, diese sogenannten Forscher sind in Wahrheit Sandmänner, die Ihnen und mir Sand in die Augen zu streuen versuchen. Wie bei E.T.A. Hoffmann im "Sandmann" tragen sie Trugbrillen, die Ihnen eine andere Welt vorgaukeln als die Welt, in der wir leben.

Wir haben aber gar keine Wahl. Selbst im Tierreich ist es oft so, dass der überlegen aus dem Zweikampf torkelnde Alpha-Bär von der Bärin letztlich verschmäht wird, weil sie ihn schlicht und einfach nicht mag – warum auch immer. So, wie die Bärin es nicht weiß, wissen es Menschenfrauen ebenso wenig, warum sie mal einem Filou verfallen und einen zuverlässigen Mann stehen lassen, und mal einem Mann folgen, den sie zuvor nicht einmal mit dem Gesäß angesehen hätten.

Suchen heißt nicht wählen - wir gleiten eher in die Liebe hinein

Dennoch suchen wir, dennoch wählen wir aus – aber eben nicht nach festen Kriterien. Wir lassen uns leiten, verleiten, täuschen, verführen oder wir gleiten einfach in die Situation hinein. Im Grunde ist das auch richtig, denn vor uns steht keine Reihe von Frauen, die darauf warten, wie Bewerberinnen angesehen und erprobt zu werden. Da gilt auch umgekehrt. Einige schneien per Zufall herein, über andere stolpern wir, und einige suchen bewusst unsere Nähe. Selbst im Online-Dating, wo eine Wahl durchaus möglich wäre, verwenden wir nur die Vorauswahl, die an sich keine Wahl darstellt.

Egal wie wir die Dinge drehen und wenden – der Partner kommt zufällig in unser Leben, ob wir nun zuvor gesucht haben oder nicht. Nehmen wir doch gleich einmal Online-Dating. Da wird Ihnen suggeriert, Sie hätten die Wahl, aber das stimmt nicht. All haben die Wahl, und all diese anderen wählen entweder Sie oder jemand anderen, so wie Sie zufälligerweise jemanden wählen, der sie entweder will oder nicht.

Üblicherweise schauen wir nur danach, ob der neue Partner schlechter, gleichwertig oder besser ist als die Ahnenreihe unserer Partner. Waren die Ex-Partner eher gemischt, so wird zumeist nach einem besseren Partner gesucht, manchmal aber auch nach dem „miesen, aber bekannten Muster“. Tritt der letztere Fall ein, so sprechen vor allem Frauen gerne davon, „immer an den Falschen“ zu geraten.

Unerfahren sein ist keine Schande - aber unbelehrbar und eigensinnig?

Sind wir unerfahren, so setzen wir den ersten möglichen Partner, den wir treffen, als Orientierungspunkt. Was genau in unserem Hirn abläuft, ist dabei unerheblich – aber in den meisten Fällen hat er keine Chance, weil wir ja an die Wahlmöglichkeit glauben, wenn wir suchen. Manchmal eignet sich dieser Mensch für einen ONS und ob Frau oder Mann – er wird ebene gelegentlich dafür benutzt. Beim zweiten möglichen Partner haben wir dann einen Vergleich – dieser Partner kann schlechter, gleichwertig oder besser sein. Sehr, sehr selten stehen auch nur zwei (geschweige denn drei oder mehr) mögliche Partner „zugleich zur Verfügung“. Gehen wir so vor, so werden wir entweder eines Tages aus unerfindlichen Gründen an einem der möglichen Partner „kleben“ bleiben, oder wir werden weiter und weiter suchen, weil wir glauben, es gäbe statt eines „guten“ Partners noch einen besseren Partner. Wählen wir diese Option, so geraten wie in eine Sackgasse und ruinieren früher oder später unser Leben.


Es gibt viele Lösungen, um diesem Dilemma zu entgehen: rationale, methodische, spontane, pragmatische oder auch bedarfsorientierte Lösungen. Aber es gibt nur eine krankhafte Lösung: „Auf den nächsten Partner zu hoffen“. Leider ist diese Pseudo-Lösung inzwischen zum Markenzeichen von notorischen Online-Suchern geworden. Diese Unsitte ist so ausgeprägt, dass sie zum Politikum geworden ist.

Ich kann nichts gegen die gesellschaftliche Fehlentwicklung des „ewigen Suchens“ tun – aber möglicherweise kann ich Ihnen helfen, einen Weg für Sie zu finden.
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Sexuell variabel sein – nicht allein eine Frauensache?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Samstag, 28. Dezember 2013 • Kategorie: liebe an sich


Im Zweifel beiden Geschlechtern zugeneigt?

Wir schreiben das Jahr 2013. Und nehmen wir einmal an, Sie leben nicht in Hinterpfuiteufel, sondern in einer westlich orientierten Großstadt, in der viele emanzipierte, intellektuelle und (dennoch?) sinnliche Frauen leben. Dann haben Sie möglicherweise erfahren, dass Frauen oftmals sexuell „Orientierungsflexibel“ leben. Das heißt, sie lassen sich weder als „lesbisch“ noch als „heterosexuell“ einordnen, und schon gar nicht eine Lücke, wie „bisexuell“ hineinzwängen. Begriffe wie „Butch“ und „Femme“ interessieren sie so wenig wie die Gay Community, in der Etiketten schrecklich wichtig genommen werden. Sie leben einfach – mal lustvoll mit einer Frau, mal mit einem Mann, gelegentlich alternierend mit beiden. Sie verfuhren und lassen sich verführen, haben intensive emotionale Beziehungen zu Frauen und Männern, ONS mit dem einen wie mit dem anderen Geschlecht und stehen nur zu eier Tatsache: Ich bin, also liebe ich.

Männer, Frauen, Affen - jede Form von Sexualität erregt Frauen

Die Ursache soll in einer Grundveranlagung stecken: Frauen werden durch Sexualität erregt – von Männern, Frauen und sogar von Affen.

Das mag alles stimmen – doch was ist eigentlich mit den Männern los? Genau genommen, verdanken (wirklich, verdanken?) wir Männern die Einstufung in solche Kategorien wie heterosexuell, homosexuell oder bisexuell. Der Grund dafür liegt darin, dass der auffällig homosexuelle Mann für seine Veranlagung geächtet wurde (und teilweise noch wird), und es ihn deshalb danach drängt, diese Veranlagung wissenschaftlich zu begründen und das Etikett „Urning“ oder „Homosexueller“ für sich zu verwenden. Entsprechend wurden eben auch Frauen als „Lesben“ oder „Tribaden“ etikettiert. Bis heute ist das Etikettieren eher Standard als die „fließende“ Sexualität, die mit „bisexuell sein“ nicht korrekt beschrieben ist. Bisexuelle Frauen zeichnen sich in der Regel dadurch aus, zu schwanken und zu leiden, aber nicht selbstbewusst mal das eine, mal das andere Geschlecht zu bevorzugen.

Frauen lernen sexuelle Flexibilität leicht - Männer eher nicht

Gegenwärtig scheint es so zu sein: Frauen haben gelernt, sowohl mit Männern wie mit Frauen sinnliche Erfahrungen zu machen, die dann sowohl in Beziehungen wie auch in spontane Liebesgenüsse oder zeitliche begrenzte Affären münden. Dazu ist keine besondere sexuelle Veranlagung nötig, sondern lediglich eine Mixtur aus Neugierde und Lust am Körper der anderen.
Männer hingegen lernen selten, mit anderen Männern liebevoll oder gar zärtlich umzugehen, sodass sie glauben, der Körper der anderen wäre ungeeignet, sich Lust zu verschaffen. Einem Mann ist es so gut wie unmöglich, zu einem anderen Mann zugleich eine Freundschafts- wie auch eine zärtliche Beziehung zu unterhalten, solange er sich nicht ausdrücklich als „homosexuell“ definiert. Will er dennoch sowohl Frauen wie auch Männer lieben, so muss er die Lücke „Bisexualität“ nutzen, wobei er von vielen Homosexuellen verlacht wird, nach deren Ansicht es „Bisexuell“ bei Männern nicht gibt. Der andere Ausweg besteht darin, sich zu ONS oder Affären mit Männern verführen zu lassen, und als Höhepunkt den „passiven Analverkehr“ mit einem Mann zu erproben.

Sexuelle Lust - beide Geschlechter können geben und nehmen

Sexuelle Variabilität ist – so sagt es eine US-Autorin – eine wundervolle Angelegenheit, die beiden Geschlechter Vergnügen bereiten könnte. Sie hält es für einen befreienden Gedanken, keine sexuellen Etiketten zu nutzen, sondern sexuell nach dem jeweiligen Verlangen zu agieren.

Häufig, so hört man aus Kreisen, die eine frei flottierende sexuelle Neigung praktizieren, seine es Paare, die Männer zu homosexuellen Handlungen verführen würden. Die Anwesenheit einer Frau gäbe dem schüchternen Mann sowohl Anregung wie auch Sicherheit, gewisse Praktiken einfach einmal zu erproben, ohne sich in die Schmuddelszenerien männlicher Prostitution begeben zu müssen.

Ob es erstrebenswert ist, eine fließende sexuelle Orientierung zu haben, sei dahingestellt. Wie die Liebeszeitung erfuhr, sei das Thema der fließenden Orientierung vor allem bei selbstbewussten Menschen verbreitet, während schwache Menschen mit geringem Selbstbewusstsein besser davon absehen sollten, entsprechende Versuche zu unternehmen.

Jeder, der sich seine sexuelle Orientierung, seine sexuellen Praktiken oder seine besonderen Lüste von Fremden definieren lässt, sei im Grund genommen ein „sexueller Zombie“, behauptet jedenfalls unsere Herausgeber. Was für den sexuell selbstbewussten Menschen bedeutet: Tu es einfach, solange es legal ist und niemandem schadet – auch dir selbst nicht.

Gedanken zum Thema nach einem Artikel von Angelina Chapin, der im Ottawa Citizen erschien.

Was meinen Sie zum Thema?


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Die Liebeswoche: in die Erotik-Branche ohne Armut und mehr

Geschrieben von © induna •Freitag, 20. Dezember 2013 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Die Armada der Gutmenschen will uns Glauben machen, dass herzensgute EU-Osteuropäerinnen aus bitterer Not in die Erotik- und Sexbranche gingen. Nun ist keine Frage, dass es solche Fälle gibt, aber anderseits wird auch klar: Die Euro-Scheine stehen manchen Frauen nur so in den Augen – und das Geld aus der Sexbranche wird nicht „in das Nötigste“ investiert, sondern in teure Klamotten.

By the way: „Huren“ im Sinne von sich „öffentlich" geistig und emotional zu prostituieren gibt es überall. Sollte es wirklich ethischer sein, die Seele (oder gar den Geist) auf den Jahrmarkt zu tragen als den Körper? Es ist typisch für die verlogene Gesellschaft, darauf keine Antworten zu finden.

Und noch: Von fast keiner Berufsgruppe könnten Frauen mehr über Sinnlichkeit, Verführungen und Rollenspiele lernen als von Huren.

Verführen gilt als ebenso verwerflich – doch wer verführt eigentlich wen und warum? Und wieso ist es eine Lust, zu verführen und verführt zu werden? Wir fragten – und Sie antworteten nicht. Was denn nun? Verfallen wir alle in Altersstarre? Oder ist es doch die Prüderie, die uns fest in den Krallen hält? Schämen Sie sich etwa, als Schlampe hingestellt zu werden? Kein Grund – stehen Sie dazu, Ihr Leben zu führen, und gehen Sie selbstbewusst hinaus, um zu tun und zu lassen, was Ihnen gefällt.

Irgendwann war man schon mal weiter als heute: Mutter und Tochter haben ein Streitgespräch, wer sich zuerst einen Kerl für die Nacht angeln darf. Ist lange her, nicht wahr?

Zum Jahresende noch mit jemandem ins Bett springen? Weihnachten gar? Wenn Sie sich sputen, klappt es vielleicht noch. Vor allem: Kondome nicht vergessen – am besten die mit Muttis Rat.

Apropos Dating: Es gibt keine Liebesformel, die irgendwie Sinn hat. Da zitiere ich mal den Dating-Experten Gebhard Roese, den Gründer der Liebeszeitung: „Von allen Menschen, die ich kenne, glauben eigentlich nur Psychologen, dass Psychologie der entscheidende Faktor bei der Partnersuche ist.“ Und: In seinem Blog schreibt Gebhard Roese, warum Sie vergeblich nach einem Partner suchen, der zu Ihnen passt. Noch was dazu (gerade gelesen): Fallen Sie nicht auf junge Damen herein, die nach Ihrer E-Mail-Adresse gieren.

Von Ina und mir von dieser Stelle: Lustvolle Festtage, und glitschen Sie auf keiner Schleimspur aus, sondern nutzen Sie die Zeit der Stille für lustvolle Literatur und sinnliche Spiele. Ob Sie das zu zweit oder allein tun können, richtet sich bekanntlich nach den Ressourcen, die Sie gerade zur Verfügung haben.
http://datingrat.de/index.php?/archives/45-Einen-Partner-suchen,-der-zu-mir-passt.html
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Wer verführt wen und warum?

Geschrieben von © Miss Y. •Samstag, 14. Dezember 2013 • Kategorie: liebe an sich


Dreier - wer verführt da wen?
Die natürliche Form der Verführung soll ja so funktionieren, dass Frauen Männer verführen, die das aber nicht merken dürfen. Vielmehr sollen die Männer glauben, sie hätten die Frauen erobert … so, wie die alten Ritter Burgen eroberten.

Was ist so chic am Verführen?

Aber was ist eigentlich so chic am Verführen? Ist es die Lust am Flirt oder kalte Berechnung? Ist es der Trieb oder die Wollust? Und was ist toller: die Jagd selbst oder das Spiel der Katze mit der Maus? Der entscheidende Augenblick, in dem das Harte in das Weiche eindringt oder der tierische Schrei der Wollust, der am Ende steht? Oder ist es einfach der Sieg über den Anderen / die Andere?

Und was ist so chic am verführt werden?

Natürlich können die Argumente, die für Verführer(innen) gelten, auch für die Verführten zutreffen. Aber das wäre noch mehr: zum Beispiel, als Verführte/Verführter nicht verantwortlich zu sein, für das, was passiert, die Lust an der passiven Rolle also. Ist es einfach toll, begehrt zu werden und dem Begehren schließlich zu erliegen?

Wer hat etwas dazu zu sagen?

Wer etwas Eigenes dazu zu sagen hat, real oder in einer (möglichst jugendfreien) Kurzgeschichte, oder wer ein Buch oder eine Short Story kennt, die dieses Thema literarisch halbwegs interessant und nicht zu klischeehaft behandelt, der ist eingeladen, uns zu schreiben.

Als Themen kommen nicht nur „Er verführt SIE“ oder „SIE verführt IHN“ infrage, sondern auch:

SIE verführt IHN zu …
ER verführt SIE zu …
ER verführt IHN.
ER verführt PAAR.
SIE verführt SIE.
SIE verführt PAAR.
PAAR verführt PAAR.
PAAR verführt IHN.
PAAR verführt SIE.


Wir freuen uns auf euer Beiträge und Stellungnahmen.
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