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hilfe bei erotischen texten

Die ersten Male der neugierigen Erwachsenen

Neue "erste Male" noch mit 40?
Während die Jugend sich der Sexualität entweder spielerisch nähert oder sie relativ nahtlos in ihr Leben integriert, haben es Erwachsene, vor allem solche über 40, oft relativ schwer, noch etwas Neues zu wagen. Wer im Erwachsenenalter, besonders aber in den späteren Jahren über 40 oder gar 50 erneut auf die Pirsch geht, wird finden: Da gibt es viel zu entdecken. Fragt sich nur: Will man es eigentlich?

Sich mit 40 wieder an die Teenagerzeit erinnern

Eine Erfahrung macht jeder, der mit über 40 erneut auf Partnersuche geht: Die Distanz zwischen dem ersten Kontakt und dem ersten Feuchtigkeitsaustausch ist kürzer geworden. Das mag man bedauernd oder begrüßen – es ist einfach so. Partnersuche mit 40 ist heute ein „Spiel der Erwachsenen“, gerade so, als wäre man noch in einer teenagerhaften Orientierungsphase, nur mit etwas mehr Selbstbewusstsein.

An „oral“ führt selten ein Weg vorbei

Doch das ist lange nicht alles, was man als Single auf der Suche nach Lust und Abenteuern erfahren kann. Da sind zunächst die zwar gewöhnlichen, aber dennoch etwas „degoutanten“ Wünsche, die „man“ oder „frau“ sich gerne erfüllen lassen würden: Oralkontakte, beispielsweise. Wer sie bis dato noch nicht genossen hat, will nun nicht mehr ewig warten. Männer sollen ja ganz wild darauf sein, und man sagt, sie wollten täglich auf diese Art verwöhnt werden, wenn’s denn ginge. Bei Frauen teilt sich die Welt in solche, die den Cunnilingus genießen und solche, die ihn kategorisch ablehnen.
Alles kann sinnlich sein - auch der Fuss

Das erste Mal – die feuchte Zunge auf der Haut

Überhaupt – die Zunge. Männerzungen und Männerlippen sind oft bereiter, Füße, Hände und natürlich auch die Brüste zu liebkosen, als viele Frauen denken. Wir erkennen: lauter sinnliche, wenngleich teils etwas gewöhnungsbedürftige Liebkosungen und immer wieder ein „erstes Mal“.

Das erste Mal einen Mann verführen

Unbefangene Frauen glauben normalerweise, dass Männer Verführer sind und Frauen die Verführten. Die Vorstellung von Frauen als aggressive Verführerinnen verbannte man noch vor wenigen Jahren noch ins Rotlichtmilieu. Heute ist es anders, und Frauen, die selbstbewusst verführen, sind eindeutig im Vorteil, wenn es um ihr Vergnügen geht. Auch dafür gibt es allerdings ein „erstes Mal“.

Als Single im Dreier - nicht unproblematisch


Die Dreier – Singles in der „Helferrolle“

Nicht wenige Singles, um mal bei ihnen zu bleiben, werden „bei Eignung“ von Paaren gesucht, um alle Arten von Triolen auszuprobieren. Das ist mit Sicherheit nicht mehr als „das Übliche“, und Frau wie auch Mann können dabei manche Überraschung erleben. Sehen Sie sich um, und hören Sie sich um: Die meisten Singles werden sich nicht einmal gedanklich vorstellen können, dass sie die lustvolle Helferrolle zur intensiveren Befriedigung eines Paares ausüben sollen. Und doch kommt es vor, und immer wieder ist es eines dieser ersten Male, die unter die Haut gehen. Was Swingerpartys angeht, so benötigen Singles zumeist einen Partner, um bei solchen Partys zugelassen zu werden. Manchmal sucht ein Single deshalb den anderen, um speziell zu solchen Partys zu gehen. Es ist dann interessant, wenn Sie ohnehin einmal solch eine Party besuchen wollten und reichlich Erfahrungen mit Sex haben – sonst lassen Sie’s lieber bleiben.
Bisexuell sein oder nur einmal über den Zaun gucken?

Der erste Bi-Kontakt

Ein Tabuthema sind Verführer und Verführerinnen, aber auch Neugierige beiderlei Geschlechts, die aus purem Übermut oder auch sinnlichem Verlangen die Möglichkeit wahrnehmen, das Ufer zu wechseln. Seit bekannt wurde, dass es ziemlich viele „heteroflexible“ Frauen gibt und sogar ausgesprochene Heterofrauen verführbar sind, hat die Anzahl „bi-neugieriger“ Kontakte, Wünsche und Verführungen zugenommen. Männer sind weniger betroffen, weil sie Körperkontakte zum gleichen Geschlecht generell eher meiden.

Das erste Mal nach Art der „Shades of Grey“

Aus dem Tabu befreit sind seit den „50 Shades of Grey“ sogenannte Bondage- oder BDSM-Aktivitäten, die zumindest anhand der Literatur relativ offen diskutiert erden können. Die meisten dieser Kontakte gehen über örtliche SM-Kreise, aber auch einschlägige Paare und Singles suchen oft Solo-Partner.

Alles andere zum ersten Mal

Da wäre noch manches zu nennen, von A wie anal bis Z wie Züchtigungsspiele. Jede(r) nach seinem/ihrem Geschmack. Ich will hier nicht näher darauf eingehen, sondern etwas Generelles ergänzen, das die Frage beantworten dürfte: : „Soll man oder soll man nicht?“

Soll man oder soll man nicht?

Die einzige Frage, die wirklich zählt, ist: Wie fühlen Sie sich dabei, wenn Sie’s tun? Der Haken an diesem Satz: Sie wissen nicht, was sie fühlen, bevor Sie’s versuchen. Damit dies nicht zum „ewigen Konflikt“ ausartet: Sie vergeben sich wenig, wenn Sie sich die Füße küssen lassen, aber Sie riskieren viel, wenn Sie sich fesseln lassen. Denn was Sie wirklich tun können, ist alles zu überwinden, was Ihnen zwar peinlich ist, aber ansonsten völlig gefahrlos. Generell sind alle Bondage-, SM- und Dreier-Erfahrungen für Singles gefährlicher als „gewöhnlicher Sex“, Oralsex und sanfte Rollenspiele. Doch über allem steht für Singles: Mit Fremden niemals sofort gefahrvolle Spiele eingehen. Das müsste für den Anfang reichen.

Gedanken zur bösen Hexe

Man muss keine Hexe sein, um zu verführen
Betrachtet man die Märchen, die zur Warnung erzählt werden, so findet man die gute Mutter, die der ebenfalls guten Tochter wertvollen Rat gibt, nicht vom Wege abzukommen. Dennoch gerät das junge Mädchen, voller Frühlingsgefühle, in die Gewalt des verschlagenen Wolfes – doch das war irgendwie entschuldbar, denn das Mädchen wusste ja nicht, „was für ein böses Tier es war“. So blieb denn die Warnung, dass junge Mädchen bitte niemals vom Weg abkommen sollten – denn damit begann das Elend ja.

Und dann wäre das arme, aber gleichwohl verwerfliche Elternpaar, das seine Kinder im Wald aussetzt in der Hoffnung, dass diese niemals zurückkehren würden. Ob sie nun verhungern sollten oder ob erwartet wurde, dass die „wilden Tiere des Waldes“ sie fressen würden, wie es der Jäger mit dem Schneewittchen angedacht hatte, ist nicht weiter wichtig. Aber wie das Rotkäppchen, so gehen auch „Hänsel und Gretel“ vertrauensvoll in ein Haus – diesmal das einer „Hexe“. Und die sagte:

Ei, ihr lieben Kinder, wo seyd ihr denn hergelaufen, kommt herein mit mir, ihr sollts gut haben,“ faßte beide an der Hand und führte sie in ihr Häuschen. Da ward gutes Essen aufgetragen, Milch und Pfannkuchen mit Zucker, Aepfel und Nüsse, und dann wurden zwei schöne Bettlein bereitet, da legten sich Hänsel und Gretel hinein, und meinten sie wären wie im Himmel. Die Alte aber war eine böse Hexe, die lauerte den Kindern auf, und hatte um sie zu locken ihr Brodhäuslein gebaut, und wenn eins in ihre Gewalt kam, da machte sie es todt, kochte es und aß es, und das war ihr ein Festtag. Da war sie nun recht froh, wie Hänsel und Gretel ihr zugelaufen kamen.


Die Assoziation, in ein Haus gelockt zu werden und dort „totgemacht“ oder „gefressen“ zu werden, entspricht ganz der Warnung, niemals zu einem Fremden ins Haus zu gehen. Sei er nun ein seltsamer Einsiedler, eine böse Hexe, ein verbrecherischer Villenbesitzer oder eine Verführerin mit fragwürdigen Absichten.

Interessant, dass im grimmschen Märchen die Hexe als Verführerin auftritt, die ihr „Brodthäuslein“ baute, um den jungen Hans anzulocken, während sie die Grete zunächst lediglich als Hausmädchen versklavte. Die Absichtsänderung am Ende, den Hans zu kochen und die Gretel zu backen, ist schwer nachvollziehbar und dient wohl hauptsächlich dazu, den Showdown etwas brisanter zu gestalten.

Die „böse Hexe“, klein, mit Hakennase, Buckel und hohem Alter ist gewissermaßen das Sinnbild der Hexe geworden, das uns auf Rummelplätzen begegnet. Entnommen ist das Bild den alten, verhutzelten, kräuterkundigen Frauen, die sich mit Liebestränken ebenso auskannten wie mit Kräutern, die abtrieben und die auch sonst über allerlei wundersame Kräfte verfügten.

Doch was ist die Hexe aus dem Märchen, wenn man sie in die Realität umsetzt?

Vor allem, so erinnern wir uns, ist sie eine Frau, die Häuser aus Illusionen aufbaut, in die Menschen gelockt werden sollen, die hungrig sind oder gar lustvoll naschen möchten. Sind die Opfer einmal der Zauberkraft dieser Frauen verfallen, so verbleiben sie in ihren Gedankengefängnissen, obgleich sie ganz offensichtlich nur zur Nutzung bestimmt sind.

Selbstverständlich sind die Damen, die solches planen, nicht klein, haben keine Hakennasen und befinden sich nicht im Greisenalter. Sie sind vielmehr in den mittleren Jahren, äußerlich recht attraktiv und begehrenswert, innerlich aber begierig und selbstsüchtig. Manche locken junge Frauen, andere junge Männer, und nahezu jedes Mal saugen sie alle Emotionen und andere erotischen Ressourcen aus ihren Opfern heraus. Ausgelaugt, verwirrt und oftmals emotional orientierungslos werden sie wieder auf die Straße geworfen.

Oh, oh, so negativ? Wie man’s nimmt. Erinnern Sie sich an das Märchen?

Das ganze Häuschen war voll von Edelgesteinen und Perlen, davon füllten sie ihre Taschen, gingen fort und fanden den Weg nach Haus.“


So jedenfalls war und ist es wohl für jene, die die durchtriebene Verführerin innerlich abschütteln konnten, was im Märchen ja durch „Verbrennen“ angedeutet wird. Und die Perlen dürfen Sie gerne als Erfahrungen werten, die ja nicht immer negativ sein müssen.

Pegging: die frivole Sexpraktik mit dem größten Wachstum

Pegging - eine Herausforderung
Die moralische Integrität der Frauen wird allgemein überschätzt, und ihre Wollust wird entsprechende unterschätzt. In den letzten Jahren haben sich sind die moralinsauren Sittenwächter mit den Feministinnen vereinigt, und das Motto ist: keine sexuellen Praktiken, die Frauen „erniedrigen“. Vor allem nicht solche, die in der Pornografie gezeigt werden. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwelche Hitzköpfe das Ende des Abendlandes verkünden, weil Frauen „entwertet“ würden. Alles werde ohnehin nur wegen des schnöden Mammons produziert – nun ja, alles außer den Sextoys für Frauen. Die setzt frau schließlich ausgiebig selbst ein, um sich die schönen Orgasmen zu verschaffen, die der Mann nicht bieten kann.

Wie kommt der Mann dazu, sich durch "Pegging" verwöhnen zu lassen?

Kommen wir mal zu den Männer, die ja bezichtigt werden, ein gewisses Unterleibsorgan überall dort hineinzustecken, wo sie im weiblichen Körper eine Öffnung finden. Deren gibt es bekanntlich drei, und mindestens zwei, so sagen viele Moralisten unisono, seien dafür ungeeignet. Da fragt sich dann aber: Woher kommt eigentlich dieser stille, heimliche und auf den ersten Blick erschreckende Boom der Männerwelt, sich von einer Frau … nun ja, anal verwöhnen oder bestrafen zu lassen, je nach Sichtweise? Nein, Männer reden nicht darüber, und nein, Frauen, die solche Männer kennen und „es“ mit ihnen tun, erst recht nicht. Das Thema heißt, je nach Gusto: Strap-On-Sex, Strapon-Sex, Pegging (wie hier) oder gar „BOB“.

Nein, nein, das ist nicht „Porno pur“, das sind Serien, Filmkomödien und Liebesgeschichten. Inzwischen ist der Slangausdruck „to peg a man“ (sinngemäß etwa „einen Mann zu pfählen“) schon in „To peg or not to peg, that’s the Question“ umgewandelt worden. (In „Broad City“ zum Beispiel). Und die Sex-Spielzeug-Hersteller wissen sowieso längst, dass die Vorliebe der Männer, sich anal mit einem Dildo verführen zu lassen, stark zugenommen hat. Schließlich vertreiben sie die dafür notwendigen Produkte, die nicht immer wirkungsgleich mit den „Sextoys“ der Damen sind. Entsprechende Produkte, so ein namhafter Hersteller, hätten von 2014 auf 2015 „um 200 Prozent“ zugenommen. Branchenkenner beobachten seit Jahren, dass die Preise für entsprechende „Strap-On-Gürtel“, ursprünglich sehr teure und hochwertige Produkte für eher professionellen Gebrauch, heute auf Ramschniveau fallen. Der Grund liegt allerdings nicht ausschließlich in der Massenproduktion, sondern auch im Verlust der Qualität. Odere anders ausgedrückt: Es muss nicht immer hochwertiges Leder sein, und der Tragekomfort spielt auch keine so große Rolle, wenn man das Umschnall-Geschirr nur alle Jubeljahr verwendet.

Ja, und nun? Sind die Männer alle plötzlich analgeil geworden? Sind es Weichlinge, oder gar „Kryptoschwule“?

Anal ist stets ein Akt der Selbstüberwindung - bei beiden Geschlechtern

Kaum. Denn sich anal „nehmen“ zu lassen, ist zunächst für Frau und Mann ein Akt der Selbstüberwindung. Das „Ausgeliefertsein“ oder die „Erniedrigung“ kommt stets vor dem Vergnügen oder dem Empfang der Strafe – beides ist möglich.

In jedem Fall ist das „Pegging“ eine Art von Rollenwechsel, und die kommt vielen Beziehungen entgegen. Mal sexuell dominant und mal unterwürfig zu sein – das nützt in jedem Fall dem Selbstbewusstsein der Frau, und auch mancher Mann findet es herrlich, sich einfach mal hingeben zu dürfen. Schwierigkeiten haben damit schon eher Ehefrauen und Freundinnen. Einen Dildo in einem Geschirr am Becken wie einen Penis zu tragen? Die Bewegungen so auszuführen, wie es ein Mann tut? Ziemlich viel Kraft aufzuwenden, damit das „Ding“ auch hineingeht? Und … wie ist es mit der eignen Befriedigung? Und letztlich zum ganz Schlimmen: Ist der Freund oder Lover heimlich bisexuell oder gar schwul?

Eigenartige Gefühle bei Frau und Mann

„Das erste Mal“, so sagen viele Frauen, hätten sie es unerhört gefunden, wenn der Mann einen solchen Wunsch geäußert hätte, doch nach und nach hätten sie durchaus gefallen daran gefunden, die Macht auszukosten, die ihnen dadurch zufließt. Manchmal sei es einfach auch ein Deal gewesen: Wenn du es bei mir willst, dann musst du es auch bei dir ertragen.

Männer lernen jedenfalls viel über sich selbst, während sie anal penetriert werden – gleich, ob sie es als Lust oder Strafe empfinden. Denn ein Mann kann bekanntlich nicht empfinden, was eine Frau fühlt, die vaginal penetriert wird – aber anal penetriert zu werden, ist teilbar. Und dabei stellt sich dann heraus, wie viel Vorbereitung der Mann benötigt, bis er sich wirklich dem Vergnügen öffnet.

Lust, Herausforderung oder Strafe für den Mann?

Je nachdem, wie und in welcher Situation Pegging am Mann angewendet wird, kann es für ihn eine Lust, eine Herausforderung oder eine Strafe sein. Sinnliche Männer suchen die Lust und finden dabei oft überraschende Orgasmen. Mutige Männer wollen zeigen, dass sie sich vor nichts fürchten und sie erleben dabei meist mehr, als sie erwartet hatten. Und Männer, die damit gestraft werden wollen, sind sexuell einfach restlos unterwürfigen ziehen ihren Gewinn daraus, dass sie es sein dürfen.

Manche Frauen lieben es, den Boss beim Sex zu spielen – auch ohne eigenen Lustgenuss. Manche Frauen hassen allein den Gedanken, den Hintereingang eines Mannes überhaupt nur zu berühren. Und wieder sind mental davon völlig überfordert, weil sie bei „anal“ an „schwul“ denken.

Doch wie sagt man im Vereinigten Königreich? Was gut für die Gans ist, ist auch gut für den Ganter. Es schient, dass derzeit vielen Gantern die Federn gerupft werden.

Lesen Sie mehr in VICE.

Wie man einen Geist sexuell anlockt und erspürt

Geist oder Nicht-Geist? Wer war in deinem Schlafzimmer?
Die Raunächte liegen zwar hinter uns, aber es gibt natürlich noch ein paar Damen (oder vereinzelte Herren), die sich jedermann hingeben würden, der sacht und unsichtbar an der Tür klopft.

So, wie es für alles Mysteriöse und Verworrene hingebungsvolle Anhänger gibt, gibt es sie auch bei der Spektrophilie (Spectrophilia).

Wem das Blut beim Sex rauschen soll und wer die Hitze eines weiblichen oder männlichen Körper benötigt, ist dabei allerdings fehl am Platz: spektrophile Menschen lassen sich von Geistgestalten verführen, deren Körper entweder nicht-stofflich ist oder kalt wie Eisen.

Der Teufel kommt mit einem eiskalten Membrum

Das – so muss man es uns Unbeleckten wohl erläutern – hat nichts mit dem Sex zu tun, den unsere weiblichen Vorfahren mit dem „leibhaftigen“ Teufel hatten. Jener nämlich schändete Menschenfrauen, die unter Drogen standen, mit einem eiskalten „Membrum Diaboli“, das in Hexenprozessen eine gewisse Rolle spielte.

Der neue Teufel: Er nimmt jede beliebige Gestalt an

Es waren mehr oder weniger die Unterteufel, die im Laufe der Geschichte Mann wie auch Frau beschliefen, mal als Succubus und mal als Inkubus. Da der Teufel bekanntlich jede beliebige Gestalt annehmen kann, kam es selbstverständlich auch zu jenen Begegnungen, in denen sich eine blühende südländische Schönheit als wahrer Teufel erwies. Mit dem nun schon bekannten Membrum und Bockfuß oder einfach als Schwefelgeruch. Es heißt, die sei den Männern dann doch recht peinlich gewesen.

Alle Geister kommen unangemeldet

Also gilt das, was wir hier mal festhalten, für Frauen wie für Männer:

- Der Geist kommt ohne Vorankündigung.
- Er kann jedes beliebige Material, auch feste Mauern, durchdringen. Es ist also nicht nötig, das Dachfenster zu öffnen.
- Der Besucher kann ohne Gestalt, mit einer unsichtbaren, aber physisch ausgeprägten Gestalt eintreten, oder sich in jede beliebige Person verwandeln, gleich, ob Frau, Mann oder ein beliebiges anderes Geschlecht.

Also: Ins Bett legen und warten, bis er/sie/es kommt. Kein Alkohol, keine Drogen, keine sakralen Gegenstände, keine scharfen Gewürze. Da Geister stets (und sehr zuverlässig) nach wenigen Stunden, spätestens aber im Morgengrauen wieder verschwinden. Daher wirst du möglicherweise die sexuelle Aktivität mit deinem Geist verpassen, was dich vermutlich in Konflikte bringt. Spermareste auf dem Bettuch (bei Männern) deuten allerdings deutlich auf Verkehr mit einem weiblichen Geist hin, während männliche Geister kein Sperma hinterlassen. Frauen könnten an überempfindlich gewordenen Schamlippen erkennen, dass sie nächtens von einem Geistwesen besucht wurden.

Umstritten ist von jeher, von welcher Art das „Membrum“ ist. Einerseits wird behauptet, es sei gar nichts Fleischliches, sondern eine Art Prothese, andererseits wird behauptet, dass sich die Geschlechtsorgane von Geistern beliebig ausformen würden, sobald sie einen menschlichen Körper berühren.

Wer ziemlich (aber sicherlich nicht völlig) sichergehen will, dass es sich um einen Geist handelt und nicht um einen liebebedürftigen Eindringling, sei er weiblich oder männlich, sollte sich mehrerer Spiegel in Blickrichtung aufstellen, weil Geister kein Spiegelbild hätten.

Vermutungen vereinzelter Personen aus Gegenwart und Vergangenheit, Geistwesen hätten sie geschwängert, müssen zwar mit großer Vorsicht behandelt werden, sind jedoch im weiten Kreisen durchaus Gegenstand ernstlicher Erwägungen.

Womit sich wieder einmal zeigt: Ganz so abwegig sind selbst Satiren nicht.

Diese Satire wurde von einem ähnlichen Artikel in MAXIM inspiriert.

Feuchtes Papier

Die blaue Tinte wird verlaufen ... so oder so
Essays sind manchmal sinnreicher als erotische Geschichten. Und was macht der Schriftsteller eigentlich, wenn die Geliebte gerade während einer Schreibhemmung an die Klapperkiste tritt? Gramse glaubt, es zu wissen

Sie betritt mein Arbeitszimmer und sie weiß, dass ich es hasse, wenn sie mich stört. „Hast du etwas Brauchbares geschrieben?“, fragt sie scheinheilig. Ich wehre sie ab: „Süße Schweinereien, wie immer. Meine Heldin sitzt gerade auf dem Schreibtisch des Personalchefs und beginnt, die Beine zu spreizen.“

„Trägt sie ein Höschen?“

„Ich überlege noch. Was meinst du, sollte sie ein Höschen tragen?“

Sie tritt neben mich, hält sich mit einer Hand an der Schreibtischkante fest und zieht mit der anderen ihr Höschen herunter, schlüpft mit den Füßen hindurch, zupft den Rock wieder zurecht. „Versuchs mal ohne“, sagt sie fast tonlos, und dann, interessierter: „Wie sieht der Schreibtisch aus, auf dem sie sitzt?“ „Unordentlich. Der Personalchef arbeitet gerade an einem Referat über 'Die Folgen von Sex am Arbeitsplatz', weißt du? Da ist eine Kaffeetasse, da sind Entwürfe. Der Chef schreibt mit der Hand, mit einem Füllfederhalter in Königsblau.“

„Warum sitzt die Frau da?“ „Sie kam einfach herein, sagte, dass sie in dringend in einer wichtigen Angelegenheit sprechen müsste, und ließ sich nicht abweisen. Und sie ist verflixt attraktiv.“

„Und nun?“ „Nun verführt sie ihn, und sie wird Spuren hinterlassen, um ihn zu beschämen.“

Sie denkt nach. „Was denn? Menstruationsblut, Urin, Scheidenflüssigkeit?“ „Ich dachte nicht an so etwas, es ist zu … unanständig, glaube ich.“ Sie lacht. „Frauen sind viele einfallsreicher als Männer. Wenn sie drauf pinkelt, verläuft die Tinte und vielleicht kleckert alles auf seine Hose!“ „Das würde in ähnlicher Weise auch mit dem umgekippten Kaffee geschehen“, entgegne ich, „und der riecht angenehmer.“

Derweil sitzt meine Heldin immer noch auf der Kante des Schreibtisches des Personalchefs und versucht, ihn zu verführen. Wenn sie dort bleibt, habe ich nichts zu bloggen. Jedenfalls keine Kurzgeschichte.

Oh, die Geliebte scheint zu ahnen, dass ich meine Geschichte zu Ende bringen will.

„Nimm den Kaffee“, sagt sie schließlich, „sie soll die Tasse umwerfen, wenn er ihren Schoß küssen will, dann werden alle Papiere auf seinem Schreibtisch feucht, und sie wird sich in die Kaffeelache setzen. Du weißt schon, wie so etwas ausgeht, oder?

Nun musste ich lachen. „Ist das die Hausfrauenversion?“, frage ich. Sie lächelte hintergründig. „Ja, und nun zeige ich dir, wie unsere Version ausgeht.“ Sie legt ihren Rock ab, setzt sich auf die Schreibtischkante, sodass sie frontal vor mir sitzt. Sie sieht mich fordernd an, öffnet langsam die Schenkel, und lässt den Inhalt einer kleinen Flasche Piccolo zwischen ihren Beinen zerrinnen, bis sich ein Bächlein bildet, das langsam und stetig in meine Richtung fließt. „Leck deinen Schreibtisch ab, du kleine perverse Sau, und wenn er ganz trocken geleckt ist, dann darfst du mir ein bisschen näherkommen mit deiner süßen Zunge.“ Ein neues Spiel, hübsch erdacht, und eigentlich genau das, was ich jetzt brauche.

Der Personalchef, so beschließe ich gerade, wird die feuchte Tinte auflecken müssen, die aus dem Papier ausgeschwemmt wird und sich mit dem Sekt vermischt. Wie konnte ich nur an Kaffee denken? Und sein Penis wird hart werden, und er wird hoffen, dass sich die fremde Dame auch noch um dessen Wohlergehen bemüht. Und während dies alles geschieht, hat die Dame mit einer Handtaschenkamera längst alles gefilmt, und sie wird das Ergebnis als Trailer zeigen, wenn er seinen Vortrag über die bösen Folgen von Sex am Arbeitsplatz hält.

Ich muss mich nur noch erkundigen, ob Tinte heutzutage noch zu giftig ist, um sie aufzuschlabbern. Mir war so, als hätte ich es einmal gelesen - so wahr ich Gramse heiße.