Die Geheimnisse der Dreier mit zwei Männern (für Frauen)

Geschrieben von © Isidor Fecekazi •Dienstag, 14. Oktober 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Was aber, wenn der Traum wahr wird?
Der Traum der meisten Frauen, ob in Beziehungen oder als Solo-Frauen, geht nicht in Richtung „Dreier mit zwei Frauen“, sondern eher nach „Dreier mit zwei Männern“. Von zwei Männern zugleich leidenschaftlich begehrt zu werden, gibt uns den eigentlichen „Kick“, es einmal zu versuchen, nicht wahr?

Auch die Dreier mit zwei Männern, von denen ich heute schreiben will, gehen von Paaren aus. Ich muss das betonen, weil es ein Unterschied ist, ob ein Mann ein Paar sucht oder ein Paar einen Mann. Und es liegen Welten zwischen der Art, in der eine Single-Frau zwei Männer sucht oder zwei Männer sich eine Single-Frau für einen „Dreier“ angeln wollen.

Den eigenen Mann vorsichtig darauf vorbereiten


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Männer (ich meine jetzt ganz gewöhnliche Hetero-Männer) haben ein gespaltenes Verhältnis zu den sogenannten MMF-Dreiern. Bei Ehepaaren schlägt oft die Frau vor, doch einmal einen zweiten Mann zum Dreier zu bitten, und sie weiß auch meistens genau, wie er sein soll. Wahrscheinlich habt ihr schon gehört: Männer sind leicht für einen Dreier mit zwei Frauen zu begeistern, aber sie erwärmen sich nur schwer für einen Dreier mit zwei Männern. Ich habe einmal ein Männer-Duo kennengelernt, das eine Frau für einen Dreier gesucht hat, und die Kerle waren schrecklich, weil sie ihr Partnerinnen als „Dreilochstuten“ benutzen wollten. Mich wundert, dass sie trotzdem ab und zu Erfolg hatten.

Ist es das „erste Mal“, dass „sie“ so etwas vorschlägt, so muss sie ihren Mann meist etwas länger darauf vorbereiten, bis er schließlich einwilligt. Neugierde paart sich bei Männern fast immer mit Eifersucht, sobald „ein Dritter“ auftaucht. Du musst also dafür sorgen, dass seine Neugierde stärker wird, als seien Hemmungen, und dass er dir einen „wahnsinnigen Gefallen“ tun würde, wenn er einwilligt. Manche Frauen drohen auch mit „Fremdgehen“, wenn er nicht einwilligt, aber so etwas hat immer Folgen: Also tu es nicht. Sag ihm, er darf den „Dritten“ mit aussuchen, das macht ihn zu deinem Komplizen. Besprich mit ihm, was für ihn geht und gar nicht geht. Rede mit ihm über deine Wünsche und nimm seine Eifersucht ernst. Bisexualität und Dominierung können ebenfalls Themen sein, die ihr besprechen solltet, bevor ihr den Dreier plant.

Drei Grundsätze: Führung, Gastrecht und Verteilung

MMF-Dreier sind einfacher für alle Beteiligten, wenn du drei Sachen beherzigst. Erstens: Du übernimmst die Führung, weil du die Hauptperson bist. Zweitens: Der Gast genießt stets den Vorzug, zuerst mit dir „zur Sache“ zu kommen. Drittens: Du darfst deinen Freund/Ehemann nicht zu lange warten lassen, bis du ihn beteiligst. Wenn er sich als „Außenseiter“ fühlt, wird er schnell aggressiv, und das kann sehr böse enden.

Nur, wenn du selbst die Führung übernimmst, kannst du sicher sein, dass deine Bedürfnisse im Vordergrund stehen, aber die Sache hat noch mehr Vorteile, denn du verhinderst damit, dass sich die beiden „Hengste“ streiten, wer die Führung übernehmen soll. Denke vor allem daran: Der Gast ist Gast, und er hat das Recht, seine Lust befriedigt zu bekommen, aber er hat kein Recht, irgendetwas zu „bestimmen“.

Männer sind manchmal ganz schön gehemmt, wenn es losgeht

Ich will dir noch etwas verraten: Männer können ganz schön gehemmt sein, wenn ein andrer Mann anwesend ist. Sorge also dafür, dass beide Männer total entspannt sind. Es ist immer gut, wenn du dich mit Hand- und Mundverkehr auskennst – das wirst du brauchen. Ich hoffe, dass es dir nicht peinlich ist, wenn der Mann, der gerade nicht „dran“ ist, „Hand anlegt“ – das ist ganz normal.

Der Dreier, den sich manche Hetero-Männer vorstellen, heißt „Sandwich“, und er ist eher selten. Beim „Sandwich“ müssen sich alle drei ziemlich verrenken, und die Männer müssen bocksteif sein und keine Berührungsängste haben. Für dich ist es meistens alles ander als schön, und auch die Männer sagen meistens, dass es „nicht so toll war“.

Noch etwas, das dir bei der Suche hilft: Wenn dein Mann nicht wirklich bi ist, dann sucht gemeinsam einen ausgesprochenen Hetero-Mann aus, der nicht ausdrücklich auf der Suche nach einem Dreier ist. Und: Sei stets bereit, deine Männer erneut zu verführen.

Tipps: Den festen Freund überzeugen und einbinden

... Sag, dass es ein Traum von dir ist, den du dir nur mit siner Hilfe erfüllen kannst.
… sucht den Mann gemeinsam aus. Du wirst dann merken, welche Art Mann er für dich auswählen würde. Ziehe deine Schlüsse daraus.
… schaut euch den Mann zunächst gemeinsam an, bevor ihr zum intimen Teil übergeht.
… Wenn der zweite Mann gefunden wurde, ist dein Mann meistens nervös: Bereite ihn schon mal ein bisschen aufs „Zuschauen“ vor. Du weißt sicher, was ich meine, oder?
… Sag ihm oft, dass du dich drauf freust und dass es schön für dich sein wird … und dass er nicht zu kurz kommt.
… Wenn es soweit ist, mach dich besonders chic – und natürlich so, dass jeder Mann wild auf dich wäre.
.. Versprich ihm, dass er zuerst mit dir zusammensitzt – bittet dann den dritten Mann, sich zu euch zu setzen und streichle beide. Trotzdem hat der „Gast“ das Vorrecht. Dein Mann ist dann der Voyeur. Und er soll etwas zu sehen bekommen, nicht wahr?
… Wenn der Gast von dir ablässt, zögere nicht lange, dich intensiv mit deinem Mann zu beschäftigen. Nachdem ihr ein Päuschen eingelegt habt, kannst du die Männer erneut verführen.

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Die Geheimnisse der Dreier mit zwei Frauen (für Frauen)

Geschrieben von © Isidor Fecekazi •Sonntag, 12. Oktober 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


"Sie ist aber nicht für dich allein, Schatz ..."


Die Dreier mit zwei Frauen, von denen ich erzählen will, gehen von Paaren aus. Es ist nie ganz sicher, ob die Frau ihrem Freund damit einen Gefallen erweisen will oder ob sie selbst neugierig ist. Also muss sich das Paar überlegen: Was wollen wir? Das setzt ziemlich viel Offenheit voraus. Eine mögliche Alternative wäre, der Frau, die euch besucht „Carte blanche“ zu geben, um euch in den Dreier „hineinzuverführen“. Denn wenn ihr ein Paar seid und so etwas mit einer völlig fremden Frau versucht, werdet ihr bald feststellen, dass es schwer ist, den Anfang zu finden. Wenn ihr euch eine aktive Verführerin ins Haus holt, so ist es ihre Aufgabe, das „Eis zu brechen“, auch wenn ihr als Paar die Initiatoren seid. Der Trick dabei ist, immer zuerst zu versuchen, die Frau zu verführen - das nimmt dem Paar die Furcht, die „Dritte“ könnte vielleicht die Beziehung zerstören.

Die beste Lösung - die erfahrene Verführerin kommt von außen

Die Verführerin wird aber auch darauf achten, dass sich der Mann nicht vernachlässigt fühlt oder gar eifersüchtig wird. Er muss also durch Küsse und Liebkosungen „eingebunden“ werden, bevor ihr euch auch nur auszieht. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass der Mann auch später nicht zur Hauptperson wird. Wenn du der weibliche Teil des Paares bist, hast du nach wenigen Minuten einer sinnlichen Verführung vergessen, dass dein Mann eigentlich auch berührt werden möchte. Du wirst dich erst wieder erinnern, wenn die ersten Wellen der der Verführung ihre Wirkung gezeigt haben. Es ist richtig, ihm dann „etwas Gutes“ zu tun. Sie mal: Wenn dich eine Frau verführt, und er zusieht, wird er erstens sehr geil und zweitens ein bisschen eifersüchtig. Wenn aber eine fremde Frau deinen Mann „konventionell“ befriedigt (beispielsweise durch ekstatischen Geschlechtsverkehr mit Penetration), dann wirst du wahrscheinlich nicht sonderlich geil, aber ziemlich eifersüchtig. Wenn ihr bewusst eine Verführerin gesucht habt, braucht ihr euch niemals zu fragen: „Geht sie am Ende befriedigt heim?“ Das regelt sie schon selbst.

Schwieriger - die Freundin oder Ehefrau als Verführerin

Was wäre aber, wenn eure Gespielin keine Verführerin ist, sondern eher neugierig-zögerlich?

Dann ist die beste Idee, dass die Ehefrau oder Freundin „das Eis bricht“. Der beste Trick ist, sie zwischen euch zu setzen und von beiden Seiten zu liebkosen. Normalerweise ist es die Person, mit der sie von sich aus Aktivitäten (küssen, hinwenden, streicheln) aufnimmt. Sollte dies unklar bleiben, kannst du den „Hinausgeh-Test“ machen. Du sagst, du müsstest dich noch ein bisschen frisch machen. Kommt sie mit dir, so beginnst du im Bad, Zärtlichkeiten mit ihr auszutauschen, bleibt sie sitzen, kann sie deinen Freund bevorzugen (1) oder nach wie vor unsicher sein. Dann bleibt dir nur, die Neugierige gemeinsam mit deinem Freund zu verführen.

Denke bitte bei einer naiv-neugierigen Frau daran, dass sie selbst ganz viel von eurem Dreier erwartet. Sie ist nicht eure kleine Hure, sondern eine Person, die selbst voller Lust ist und alles kennenlernen möchte, was damit zusammenhängt.

Paare sind oft zögerlich, wie der Dreier beginnen soll

Ich schreibe euch das, weil die meisten Paare ziemlich unsicher sind, wie sie mit einem „Dreier“ umgehen sollen, auch dann, wenn sie es schon mal mit jemandem gemacht haben. Du brauchst einfach den Punkt, an dem du alles „aufhängst“ oder einen „Eisbrecher“.

Wenn ihr euch wundert, warum ich so zaghaft an das Thema herangehe: ich schreibe diesen Artikel für Paare, die keine Swinger sind und nur einmal eine Frau als „Dritte“ teilen und dabei etwas wirklich Schönes erleben wollen.

Redaktion: (1) Theoretisch kommt der Mann als Verführer infrage. Doch er kann nur die „Fremde“ verführen, wenn der Dreier funktionieren soll. In diesem Fall muss die Freundin oder Ehefrau aber die Last der Eifersucht ertragen, und sie muss später dafür sorgen, dass die Lust auch später nicht abreißt. Und wie ist es mit Dreiern, bei denen ein Paar sich einen Mann einlädt? Ihre Meinung ist gefragt!

Bild © unbekannt, angeblich von Chéri Hérouard, nachkoloriert

Lesen Sie bitte auch: Dreier mit zwei Männern.
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Die Woche: besserer Sex, Pornos, Dreier, Storys und Ethik

Geschrieben von © induna •Freitag, 26. September 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Macht Sex Spaß? Und wenn ja, mit wem? Ich liebe das Zitat: „Sex, der gut aussieht, fühlt sich oft nicht gut an, und Sex, der sich gut anfühlt, sieht oftmals nicht gut aus.“ Klaro. Ist genau wie bei Frauen. Diejenigen, die sich gut anfühlen, sehen nicht immer gut aus. Und die, die ihre gestylten Model-Körper durch die Schlafzimmertür schieben, fühlen sich nicht gut an. Niemals, vorher nicht, währenddessen nicht und hinterher auch nicht. Musste mal gesagt werden. Chauvinismus? Nö – eigentlich etwas zu Ehren der Frauen, die sich weder rasieren noch „Körper-Modifikationen“ vornehmen lassen.

Pornos sind Mist als Kopiervorlagen fürs Leben. Weiß eigentlich jeder. Trotzdem versuchen manche Leute, „Dreier“ abzukupfern. Das geht meistens schief. Sechs Punkte für Sex, wenn ihr es trotzdem versuchen wollt.

Der Chef will dem Vorwurf entgegentreten, wir würden immer niveauloser. Doch wie macht man „kulturell hochstehende Erotik“, die auch noch jemand liest? Versuch macht klug. Wir haben ein Essay über die Sucht nach der „natürlichen Domina in Auftrag gegeben: „Nachtgedanken über die Unterwerfung.“

Na, und dann noch unser Highlight der Woche: warum Menschen erotische Geschichten schreiben, wie sie ihre Leser damit verführen und warum sie das Für „ethisch korrekt“ halten.

Wenn ihr Liebe, Beziehungen, Lust oder Sex im Herbst sucht … na bitte, dann lest hier weite, wo der Chef kocht.
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Erotisch schreiben: die süße Furcht vor Grenzverletzungen

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Donnerstag, 25. September 2014 • Kategorie: lust und sex


Wilde Fantasien müssen keine bösen Träume sein


Erotische Geschichten sind Fantasien, sicherlich. Aber sie können mehr als das sein. Sie können uns auch ein Stück des Weges weisen, und uns dazu ermutigen, unser erotisches Selbst zur Blüte zu bringen. Deshalb die Frage: Worin liegt meine Verantwortung als erotische Schriftstellerin, meine Geschichten ethisch und verantwortlich zu schreiben?

Sinclair Sexsmith, Autorin und Sexualberaterin

An erotischen Büchern macht man sich nicht die Finger schmutzig, und deswegen wird die Ethik erotischen Schreibens von vornherein aus den meisten Betrachtungen über Schriftsteller und ethische Verantwortung ausgeklammert. Wie denn überhaupt „Ethik“ und „Verantwortung“ selten fallen, wenn von der Wirkung eines Buches die Rede ist. Ein jeder schreibt eben nicht „Onkel Toms Hütte“.

Die reine Liebe ist auf Dauer zu langweilig

Die Ethik des erotischen Romans? Wenn wir daran glauben würden, dann müsste die reine weibliche Seele em bösen männlichen Verführer widerstehen, und der Gentleman mit festen Absichten müsste am Ende den Sieg über den abenteuerlustigen Gigolo davontragen. Die raffiniert-durchtriebene dunkelhaarige Frau müsste in der Gosse landen und die reinherzige blonde Heldin am dritten Abend im Bett ihres zukünftigen Verlobten.

Ach, wie langweilig. Erotik-Autoren schreiben nicht, um bürgerliche Klischees zu zementieren, sondern um die Leserinnen und Leser mit dem Ungewöhnlichen bekannt zu machen. Sie wollen ihre Sinne schärfen und ihnen dabei helfen, die Mauern einzureißen, die ihren Genuss blockieren. Wer erotische Geschichten liest, wird von der Autorin oder dem Autor auf einer Reise begleite, auf der es heißt: „Solange du in meiner Nähe bleibst, droht dir keine Gefahr – folge mir einfach.“ Der kleine Trick besteht darin, dass vor allem die Autorinnen versuchen, ihren Heroinen so nah zu kommen, dass die Leserin unter deren Haut kriechen kann. Das gelingt umso bessre, je mehr der anfängliche Widerstand, das Zaudern und die Angst vor dem Ungewöhnlichen glaubhaft geschildert werden.

Die süße Furcht vor der Grenzverletzung

Sehen Sie, erotische Schriftsteller schreiben für Menschen, die in Träume und Fantasien hineingezogen werden wollen, die sie selbst niemals körperlich erleben werden. Die Heldin aber darf es. Sie soll für die Leserin die „unartigen“ und „schmutzigen“ Grenzen überschreiten. Ganz folgerichtig ist die Furcht vor Grenzüberschreitungen eines der bevorzugten Themen in der erotischen Literatur. Vor allem deshalb, weil es ethisch so „inkorrekt“ ist, sich hinzugeben, verführen zu lassen oder einfach der Wollust nachzugeben.

Erotisch schreiben – verführen mit Worten

Wer erotisch schreibt, verführt mit Worten. Wie alle realen Verführerinnen und Verführer auch ist er begierig, seine Ziele auch zu erreichen. Das gelingt aber nur, wenn er tief in die Gefühlswelten eindringt und den Verführten ein klein wenig das Steuer aus der Hand nimmt. Wie bei realen Verführungen werden die Verführten zu Komplizen der Verführer und geben sich voller Wonne den Sätzen hin, die sie immer tiefer in die Geschichte verwickeln.

Ethisch durchaus korrekt: Brücke über Flüsse bauen


Ethisch verantwortungsvoll zu schreiben, heißt also nicht, künstlich aufgebaute ethische Grenzen zu beachten oder zu missachten. Das könnten Autoren ohnehin nicht, weil jeder Mensch seine eignen ethischen Grenzen hat und die Autoren deshalb ständig mit „Grenzübertritten“ zu tun haben. Nein, ethisch schreiben heißt, die Heldin zu respektieren und damit auch die Leserin, wenn sie in die Rolle der Heldin schlüpft. Schriftsteller können Brücken bauen – zu anderen Ethnien, anderen Kulturen und auch zu anderen sexuellen Erfahrungswelten. Sie benutzen dazu, oft ohne es zu wissen, das „Was-wäre-wenn“-Prinzip. Die Leserin soll sich dabei fragen: „was wäre, wenn ich eine einmalige, verrückte Liebesnacht hätte, eine gleichgeschlechtliche Beziehung eingehen würde oder mich lustvoll peitschen lassen würde?“

Autorinnen und Autoren schreiben für Sie, weil sie Ihnen Freude machen wollen. Und auch, weil sie Ihnen erklären wollen, dass Sie keine Angst davor haben müssen, sich einmal wirklich zu verlieren.

Ihre ethischen Grundsätze können sie gerne am nächsten Morgen wieder verkünden – sie es von der Kanzel, im Parlament, gegenüber Ihrem Ehemann oder einfach beim Gemüsehändler. Die Verführung durch ein Buch hinterlässt keine bleibenden Spuren. Wirklich nicht.

(Dieser Artikel erschien in der Rohfassung bereits im Schriftsteller-Blog)
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Deine Domina - Nachtgedanken über die Unterwerfung

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 24. September 2014 • Kategorie: lifestyle


Pose oder Passion? Meist braucht der Fotograf lange, um der "Domina" Respekt zu verleihen
Die erste Domina? War es eine entfernte Tante, eine Fremde, die versprach, deinen sexuellen Frust zu beseitigen? Oder einfach eine Freundin, die neugierig war, wie weit sie mit dir gehen konnte, während deine Hände gefesselt waren? Erst schien es ein Spiel zu sein, nicht wahr? Aber dann erkanntest du, wie ihre Augen blitzen, während sie nach und nach Macht über dich gewann. Du hast gemerkt, in welcher Gefahr du warst, aber du bist nicht geflohen. Hast sie gewähren lassen, weil du … eine Frau nicht beleidigen wolltest? … mehr von ihr erhofft hast? … genossen hast, mit einer Schönheit so intim zu sein, dass du ihr deinen nackten Po präsentieren durftest? … oder es einfach genossen hast, lustvolle Schmerzen zu ertragen?

Sie hat dich dabei beobachtet, wusste genau, was sie tat. Hat deine Ängste genutzt und deine Geilheit. Hat beides miteinander verknotet, bis du es selbst als richtig empfunden hast, dich vor ihr zu erniedrigen.

Dann hat sie versucht, deine Grenzen auszuloten, nicht wahr? Du hast dich in Grund und Boden geschämt, vor Schmerzen gewinselt, um Gnade gebeten, versucht, deine Tränen zurückzuhalten. Sie hat dich „Weichei“ genannt und noch Schlimmeres, wenn du winselnd vor ihr gelegen hast, unfähig, auch nur noch einen vollständigen Satz zu sagen. Aber du bist wieder zu ihr gekommen … immer wieder. Wie weit ist sie gegangen?


Sie hat dich benutzt, verführt, verdorben. Du hast nach ihrer Nähe gelechzt, Schmerz, Erniedrigung und Wollust bei ihr gesucht. Du hast dich dafür geschämt, so geworden zu sein, hast oft gedacht, die Beziehung zu ihr abzubrechen, dich nicht mehr benutzen zu lassen. Und hast es doch wieder getan. Hast sie angerufen, inständig gebeten, dich noch einmal zu treffen.

Aber irgendwann hatte sie keine Lust mehr auf dich. Es gibt noch so viele junge Männer, die ängstlich und lüstern sind. Männer, die sich gerne verführen lassen. Männer, die zunächst nicht merken, dass ihre Lüste bald mit Bedingungen verknüpft werden. Die strenge, durchtriebene Frau wird ihren Stolz scheibchenweise vereinnahmen, so wie sie es bei dir getan hat.

Du vermisst sie und suchst nach ihrem Ebenbild. Du versuchst es zuerst bei den Damen, die deiner Verführerin ähnlich sind. Frauen, die selbstbewusst einherschreiten, gute Umgangsformen haben und jenes eigenartige Blitzen in den Augen, das deine Verführerin hatte. Damen, die die aussehen wie selbstbewusste Geschäftsfrauen und die beim Flirt anklingen lassen, dass sie durchaus wissen, wie man Männer zur Räson bringt.“

Mag sein, dass du sie wirklich triffst, die Frau, die wunderschön aussieht, natürliche Strenge ausstrahlt, die passende Stimme hat und die Freude dabei empfindet, dich zu züchtigen und zu demütigen. Man sagt: „Viel Glück“, und meint „die findest du nie, mein Freund …“

Wenn deine Suche zur Sucht wird, findest du dich bald in einem anderen Milieu wieder, in dem das Zwielicht der Absichten aufflackert. Du wirst Frauen treffen, die Männer hassen und verachten. Solche, die mit sich selbst im Unreinen sind und solche, die dich betrügen. Mag sein, dass du krank bist, weil du in deiner Sucht befangen bist. Aber du wirst hier auf Menschen treffen, die unter anderen Dämonen leiden als nur unter der Sucht, beherrscht zu werden.

Kannst du dein süchtiges Verlangen immer noch nicht beherrschen?

Oh, sie warten auf dich. Frauen, die im Internet auftauchen wie in einer Schaubude. Sie nehmen lächerliche Posen in Dessous, Lack und Leder an, wie die Frauen, die auf der Parade alter Jahrmarktsbuden standen. Das Blitzen in den Augen? Man merkt, wie lange der Fotograf brauchte, um den „strengen Blick“ einzufangen, den sie nur mühsam zustande bringt.

Die meisten sind Huren, die bei Bedarf eben auch die „Domina-Rolle“ für dich spielen. Wenn es aussieht wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente und schnattert wie eine Ente, dann ist es eine Ente, auch wenn ihr jemand fürs Foto eine Peitsche in die Hand gedrückt hat.

Gibt es da nicht die anderen, die dir professionell und instinktsicher die perfekte Unterwerfung bieten? Schon bald wirst du merken, wie brüchig die Illusionen sind, die dir angeboten werden. Seih mal: Die Peitschenkönigin gastiert diese Woche in München, morgen in Wien und nächste Woche in Zürich? Nein, so hattest du es dir nicht vorgestellt. War es nicht gerade die Intimität, die du gesucht hast?

Soll ich ehrlich zu dir sein? Solange du daran festhältst, deiner Verführerin noch einmal zu begegnen, wist du ein schweres, anstrengendes und unerfülltes Leben haben. Du wirst desillusioniert, betrogen und verachtet werden. Frauen werden dich meiden, auch solche, die vielleicht Lust auf deine Nähe hätten. Frauen, die dich eigentlich mögen und dir vielleicht gar Lüste schenken möchten, die ebenso bittersüß sind. Aber sie wollen nicht mit deiner Verführerin verglichen werden. Wirklich nicht.

Hinweis: Dieses Essay hat keinerlei Bezug zu den Autoren und auch nicht zu einer Einzelperson, die davon betroffen ist. Es ist vielmehr eine aufbereitete Zusammenfassung der Abgründe, die entstehen, wenn jemand seine ersten, ungewöhnlichen Lusterfahrungen suchtartig wiederholen will. Anfragen oder gar Angebote an die beteiligen Autoren sind deshalb zwecklos.
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Liebe Woche: Du solltest dich schämen – oder?

Geschrieben von © induna •Freitag, 19. September 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


„Du solltest dich schämen“ – wie oft habt ihr das gehört? Und wie oft haben es dir Leute gesagt, die sich besser selbst geschämt hätten für das, was sie tun?

Leute schämt euch nicht für das, was ihr tut, solange es niemandem schadet – und entfernt mal die Maus, Mutti, Lehrerin oder Tante aus eurem Ohr, die da nicht hingehört.

Von lesbischen Frauen zu lernen heißt Lust zu gewinnen?

Lesbische Frauen haben befriedigenderen Sex? Ach nee, mal wieder so eine Studie, deren Wert eigentlich null ist. Man kann sie aber aufblasen wie ein Kondom, und dann wird sie interessant – für Hetero-Paare. Oder doch nicht?

Drei Dessous-Farben und ihre Bedeutung

Wir sind immer allen einen Schritt voraus: Miss Y weiß, welche Dessous Lust machen – oder hat sie daneben gegriffen? Macht Weiß heiß? Oder sieht ein Mann rot, wenn er Rot sieht? Oder wird er schwach, wenn er Schwarz sieht? Übrigens: Frauen kaufen ihre frivolen Dessous eher nicht in Sex-Versandhäusern - dort kaufen sie Vibratoren.

Schwarz macht geil, oder doch nicht?

Kommt auf den Typ an? Oder auf die Frau? Ich meine: Wenn ihr mich fragen solltet– schwarz ist was für Milfs und Cougars, Rot was für Ehefrauen und Huren. Und die jungen Frauen – die tragen vor allem sanfte Farben, wenn sie verführen wollen. Aber was zählt schon meine Meinung? Der „Experte“ meint: Online-Dating-Frauen tragen schwarz, um zu verführen. Sex-Dating Seiten zu besuchen, wäre dabei hilfreich gewesen – aber vielleicht schämt man sich, wenn man’s tut?

Vibros, Dessous oder Fesselsets - was kauft Frau im Sex-Shop?

Die Shades of Grey werfen noch immer Schatten: Züchtigungsfantasien allüberall. Sogar verheirate Frauen kaufen schon mal Fesselspielzeuge – warum wohl? Die schämen sich wenigsten nicht – und das ist gut so.

Bei Frauen immer ein Thema: Analsex – nicht weil sie es unbedingt wollen, sondern weil ihre Lover darum betteln. Äh … ich meine diesmal aktiv für den Mann, passiv für die Frau. Da frage ich mich allerdings, warum manche Männer so wild auf Analspielzeuge sind. Sollten die sich schämen?

Frauen dürfen wieder begehren und begehrt werden

Sensation: Frauen dürfen sich wieder daran freuen, sexuell begehrt zu werden. Das „durften“ sie nach Meinung von verholzten Psychiatern des vorvorigen Jahrhunderts und überzeugten Feministinnen des vorigen Jahrhunderts nicht. Also: Schämt euch nicht, wenn ihr begehrt werden wollt.

Blöde Männer-Tricks

Ziemlich blöd finden wir, wenn Männer Frauen mit blöden Tricks und Psycho-Drangsalierungen beherrschen wollen. Die sollten sich schämen. Wenn „Sie“ ein Hundehalsband tragen soll, dann eines, das auch am Frauenhals chic ist. Und das soll er gefälligst bezahlen.

Habt ihr schon mal auf einer Party eines getragen, nur so? Wäre interessant, etwas darüber von euch zu erfahren.
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Welche Unterwäsche-Farbe macht Männer wirklich geil?

Geschrieben von © Miss Y. •Montag, 15. September 2014 • Kategorie: anziehen und ausziehen


Meine Antwort ist - Schneewittchen. So weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz. Nur nicht alles zusammen. Hübsch getrennt für den Anlass, deiner eigenen Lust und dem Typ Mann, dem du gefallen willst.

Weiß: Die Farbe der Braut
Weiß gilt als die Farbe der Unschuld. Ob es ein schüchtern getragener, schlichter BH ist oder ein opulent mit Spitzen verziertes Höschen: Weiß ist die Farbe der Unschuld. Sie trägt sowohl den Charakter der Unschuld als auch die Aufforderung, diese Unschuld zu beflecken. Die Braut trägt weiß, um damit zu spielen, dass sie zum letzten Mal das „Kleid der Unschuld“ trägt. Weiße Kleider laden also dazu ein, verführt zu werden, und weiße Dessous sind eine Aufforderung, sie zu entfernen, um die natürliche nackte Haut darunter zu spüren. Weiße Nachthemden wirken mädchenhaft-verspielt. Sie laden den Verführer im Mann ein, aus der verspielten Lust der Unschuld der jugendlich-naiven Frau die Wollust herauszukitzeln. Die Kombination mit der Farbe rosa verstärkt die Illusion in der Regel noch, doch alle Farben, die nach Gelb tendieren, lassen sie verschwinden.

Rot: Wirkt auf Männeraugen aggressiv, aufgeschlossen und in höchstem Maße bereitwillig. Die Liebe, das Herz, das Blut in den Adern, das Feuer, das Teuflische –all dies wird mit der Farbe rot verbunden – bis hin zur Ausgestaltung von Lust- und Liebeszimmern. Nicht von ungefähr ist rot auch die Farbe der professionellen Verführung. Bereits daran zeigt sich: Zuviel Rot kann zu Missverständnissen führen. Deshalb ist „reines Rot“, wie beispielsweise ein langes, rotes Kleid, steht ein Indiz dafür, flirtbereit oder verführerisch zu sein. Kurz und bündig: die Farbe rot eignet sich wunderbar zum Verführen. Das zeigt sich besonders bei den Dessous: Die Frau in roten Dessous drückt aus, dass sie schnell zur Sache kommen möchte. Wenn sie ein rotes Nachthemd trägt, dann signalisiert sie den Männern, dass die Nacht mit ihr recht wild wird. Schwarz-Rot wirkt teuflisch frivol. Wer damit nicht umgehen kann, sollet diese Kombination nicht tragen. Kombinationen mit Weiß lassen die Trägerin mehrdeutig erscheinen und mildern den Effekt, während Kombinationen mit Violett der Trägerin etwas Geheimnisvolles verleihen.


Modell von Madame Supertrash
Schwarz: Suggeriert, dass die Frau über magische Kräfte verfügt. Dadurch wird die Fantasie der Männer angeregt, mit dieser Frau etwas wirklich Ungewöhnliches zu erleben. Die „Femme fatale“, die Hexe, die verführerische historische Revuetänzerin – sie alle tragen schwarz. Das schwarze Kleid, gleich, ob es auf heller oder dunkler Haut getragen wird, erzeugt bei Männern Sehnsüchte, sich den Inhalt genauer anzuschauen. Die Frau in schwarzen Dessous suggeriert, dass nichts sicher ist, aber viel mehr möglich als bei jeder anderen Frau. Schwarze Dessous wirken besonders stark, wenn sie Einblicke freilassen, mit Spitzen besetzt sind oder auf eine gewisse „Strenge“ hinweisen. Schwarze Nachtwäsche suggeriert eine mystische, wilde und unvorhersehbare Liebesnacht. Die Kombination von Schwarz und rot wirkt besonders: Das sind die Farben des Teufels. Aber auch schwarz und Purpur sowie schwarz mit Violett wirken ausgesprochen sinnlich und verführerisch.

Die Modelle sind erhältlich bei figleaves, ein Spezialhaus, das auch nach Deutschland versendet, © 2014 der Bilder beim Hersteller.
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Liebe Woche – Moral, wilde Lüste und sexuelle Neugierde

Geschrieben von © induna •Freitag, 12. September 2014 • Kategorie: hintergrund und wissenschaft


Weil es schon lange keine liebe Woche mehr gab, beginne ich die vorherige Woche am vergangenen Freitag.

Ey, zeig doch mal die Fotos von deinem ersten Mal … supergeil, was? War aber an Leute über 50 gerichtet. Klar, die machen noch was. Und vielleicht probieren sie sogar noch neue Lüste aus. War aber alles nicht gemeint. Wenn jemand wirklich Lust hat, über sein (oder irgendein) "erstes Mal " zu schreiben, dann sollte er dem Link folgen.

Deutsche sollen schwer zu verführen sein – viel schwerer als Südamerikaner, zum Beispiel. Wundert euch das? Liegt wahrscheinlich daran, dass unsere Frauen zu viel Klamotten anhaben. Wegen der kühlen Witterung - da reizt nix.

Spermien in Bio - nützt das was?

Sex ist, wenn Spermien auf Wanderschaft gehen. Klar – und was passiert da noch? Äh …hmm, na ja der Penis, nicht wahr? Ja, ja, aber wie geht das alles genau? Na ja, so, wie es die Natur es vorgesehen hat, ist doch klar, oder? Teufel aber auch, da müsste man ja jetzt etwas erklären, was einem das Blut in die Wangen schießen lässt, nicht wahr? Oh Mann … oh Frau … Sexualkunde ist, wie den Führerschein ohne Auto zu machen. In Polen ist alles besonders schwierig, wie es scheint.

Ist Sexualmoral eine "ganz andere" andere Moral?

Wie ist das eigentlich mit der Moral? Klar, die ist wichtig. Aber wie wichtig ist eigentlich die Sexualmoral in der Moral? Ein Thema für Spießer und Pfarrer? Jedenfalls immer ein Aufreger.

Und wie sind die Verkehrsregeln an Sex-Kreuzungen?

Ach ja, Frauen. Die waren ja auch einmal für die Moral zuständig. Heute fordern sie Sex ein – jedenfalls manchmal. Und was passiert eigentlich, wenn ein Mann sagt: „Heute nicht, Schatz?“

Überhaupt – wenn Paar zu „gleich“ sind, dann machen sie auch immer das Gleiche. Und der Sex? Ach so – Paare haben auch Sex?

Deutsche Partnersuchende wollen eine Mischung aus Spießer und Abenteurer – oder Mutti und Hure. Oder so ähnlich. Jedenfalls soll „er“ oder „sie“ alles erfüllen.

Frau kann nicht einfach lieben. Sie muss sich vorher in die Liste der unverbrüchlichen Sexualpräferenz eintragen, also entweder hetero oder lesbisch. Wehe, wenn sie davon abweicht. Das hat uns veranlasst, mal bei unseren Quellen nachzufragen, wie sich eine Hetero-Frau anstellt, wenn sie verführt werden soll – oder will. Die Antwort: wie eine Frau, die von einem Mann verführt werden soll – oder will.

Verführer, Verführerinnen und Typen

Dabei haben wir etwas für alle sehnsüchtigen Menschen gelernt: Es gibt Unterschiede, wie Menschen mit ihrer sexuellen Neugierde und ihren erotischen Wünschen umgehen. Drei „Typen“ haben wir herausgefiltert.

Diese Woche haben wir auch noch das Lob der Frau über 40 gesungen, und das ist richtig gut. Erfahrung ist besser als jugendliche Naivität. Wirklich.

Und auch noch - Jazz

Weil wir eine Liebeszeitung sind, hat der Chef mal von seiner Liebe zum Jazz geschrieben. Man muss eben mal raus aus der Wollustecke, oder?
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Sexuelle Sehnsüchte: Unsicher, verspielt oder experimentierfreudig?

Geschrieben von © induna •Freitag, 12. September 2014 • Kategorie: liebe an sich


Dieser Artikel richtet sich an Frauen und Männer, die glauben, sinnlich oder sexuell nicht das „Gewöhnliche“ zu wollen, sondern eine Begegnung/Beziehung, in der etwas Besonderes geschieht. Beschrieben werden hauptsächlich die Wünsche und Empfindungen der Menschen, die davon träumen, dazu verführt zu werden. Dazu schreiben wir, wie die Rolle der Verführerin/des Verführers dazu passt und unter welchen Bedingungen es zu einer dauerhaften Beziehung kommen kann. Recherche unter Mitwirkung von Miss Y.

Die Zeit der "Shades of Grey": wenn Träume keine Schäume bleiben sollen ...


Die unsichere Person

Die unsichere Person weiß tatsächlich nicht, wie sie sich orientieren soll, träumt aber davon, etwas „ganz Besonderes“ zu erleben, beispielsweise eine Verführung, die ihr den Boden unter den Füßen wegreißt –was immer es sei. Je näher sie diesem Wunsch kommt, umso unsicherer wird sie. Sie will in Wahrheit keine Psychospiele mit dir veranstalten – was so erscheint, bildet nur ihre Unsicherheit ab. Vielleicht findet sie es interessant, Freund/Freundin einer Person zu sein, die ungewöhnlich lebt und liebt, vielleicht hofft sie, ihre sexuelle Orientierung schärfen zu können oder – falls das Experiment klappt – nachher zu sagen, wie schrecklich es war.

Wer verführt sie?

Spieler(innen) und Personen, die selbst schwach und emotional unsicher sind. Es ist ziemlich gemein, jemanden zu etwas zu verführen, der sich darüber völlig unsicher ist, wohin er eigentlich will. Wer eine Beziehung mit einem/einer Unsicheren sucht, geht ein Lotteriepiel ein.

Die experimentelle Person

Die Person, die mit ihren Gefühlen und Neigungen experimentiert, will wissen, was gut für sie ist. Sie weiß, dass es dabei Rückschläge geben kann, und nimmt sie als Erfahrungen, nicht als als Verluste. Personen, die so handeln, wollen genau wissen, ob ihre erotischen Wünsche erfüllbar sind – und manchmal sogar, ob sie für eine langfristige Beziehung taugen. Sie kommen also manchmal „an“ und brechen die Reise dann ab.

Wer verführt sie?

Personen, die selbstbewusst sind und solche, die eine Beziehung suchen, die genau auf die sexuelle Variante passt. Es ist nie sicher, ob das Experiment, das der/die Suchende gerade durchführt, wirklich die „Endstation“ ist. Aber es gibt eine Chance.

Die Person, die die ES-Karte zieht

Wir konnten keinen Ausdruck finden, der neutraler und unverfänglicher ist. Nennen wir diese Person eine Spielerin. Sie traut sich nicht, all das zu offenbaren, wovon sie träumt, sondern versucht, die andere Person dazu zu bewegen, sie in etwas hineinzuziehen. Sie spielt also die Unschuld, die nur zufällig in die Situation geschliddert ist, jedenfalls solange dies möglich und glaubwürdig ist. Im Gegensatz zur unsicheren Person weiß sie ziemlich genau, worauf sie hinauswill – sie sagt aber niemals konkret, was es sein könnte. Auf ihrem Gesicht steht aber geschrieben: „Hey, ich will was von dir, finde gefälligst heraus, was es ist.“

Wer verführt sie?

Jede Person, die das Spiel durchschaut und beschließt, es mitzuspielen, aber leider auch immer wieder Personen, die von der vorgeblichen Naivität fasziniert sind. Das Problem dabei: Die Person, die die ES-Karte zieht, ist meist emotional stark und setzt daher durch, was sie will. Menschen, die Rollenspiele lieben, können eine Beziehung daraus entwickeln.

FAQ - häufig gestellte Fragen zum Thema:
Welches Alter, welche Beziehung und welche Abweichung?



In welchem Alter sind die Personen?

Gemeint sind erwachsen Personen jeder Altersstufe. Der Schwerpunkt erotischer Experimente soll angeblich zwischen 20 und 25 liegen, und dann erst wieder ab 40 ansteigen. Unsicherheiten sind zwar typisch für die Jugend, können aber auch bei Personen über 25 oder sogar im Alter (nach Scheidungen, Enttäuschungen, Fehlentscheidungen) erneut auftreten. Das „ES“ kann in jedem Alter spielen – es ist sozusagen die Grundlage für die „spielerische“ Liebe.

Von welchem Geschlecht ist die Rede?

Von Frauen und Männern, auch wenn das erstaunlich klingt. Galt einst als unumstößlich, dass es immer Männer sind, die Frauen gegen manchen Widerstand verführen, so hat sich dies inzwischen geändert. Verführungen werden immer mehr zu einer spielerischen Handlung, in der beide Partner genau wissen, was das Ziel ist. Überwiegend trifft das hier Geschriebene auf heterosexuelle Kontakte zu, aber es gilt ebenso für den Wunsch nach Bi-Kontakten.

Welche Abweichungen sind gemeint?

Alle, nach denen sich Menschen sehnen oder von denen sie träumen. Was einer Person als „ganz gewöhnlicher Wunsch“ erscheint, kann für eine andere der Höhepunkt möglicher Perversionen sein. Typisch für die geschilderten Personen ist aber, dass sie sich nicht zu einer bestimmten Gruppe zählen, also keine „organisierten“ Swinger, SM-Anhänger, Fetischliebhaber oder Bisexuelle.

Welche Art von Beziehung wird gesucht?


Manchmal gar keine, manchmal eine lockere und manchmal eine feste Beziehung. Wer einer der geschilderten Personen begegnet und sie „fest“ in ihr/sein Leben einbinden will, sollte dies wissen.

Warum lassen sich diese Personen verführen?

Weil sie auf dem Gebiet, das sie betreten wollen, unerfahren sind. Also suchen sie sich Menschen mit Erfahrungen, , die als Verführer(innen) infrage kommen.
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Frauen und Bi-Neugierde: Verführen und verführen lassen

Geschrieben von © induna •Mittwoch, 10. September 2014 • Kategorie: lifestyle


Hetero - kein Hinderns für die Liebe unter Frauen?
Kann eine lesbische Frau eine Hetero-Frau verführen? Was tun Hetero-Frauen, um von lesbischen Frauen bemerkt und verführt zu werden? Oder ist das alles nur eine urbane Legende?

Wir stellten uns in der Redaktion zuerst die Frage:

Kann eine lesbische Frau eine Hetero-Frau verführen – und falls ja – zahlt es sich aus?

Im Grunde ist diese Frage reichlich müßig, denn was sollte eine lesbische Frau daran hindern, sich am „offenen Markt“ Frischfleisch zu beschaffen?

Eine ganz andere Frage ist allerdings, ob die verführte Frau auch konvertiert. Die Recherchen, die wir anstellten, sagen in etwa aus: „eher nicht.“ Zwar wird die Liebe zu einer anderen Frau von den gerade verführten Novizinnen als intensive romantische Erfahrung wahrgenommen und entsprechend schwärmerisch überhöht – aber im Grunde ist das Meiste davon heiße Luft.

Manche Verführerinnen klassifizieren verführbare Frauen

Manchmal werden die Hetero-Frauen, die verführbar sind, klassifiziert. Zum Beispiel als „die Verwirrte“, die „Prinzessin (1)“, die „Experimentierfreudige“ oder die „Alkoholenthemmte“. Obgleich manche Autorinnen meinen, dass dabei auch einige kurz- und mittelfristige Beziehungen herauskommen könnten, sind andere skeptisch. Eine der Frauen, an denen wir uns orientierten, glaubt im Grunde gar nicht daran, dass Hetero-Frauen langfristig „gewandelt“ werden können, sondern sich bestenfalls für erregende Abenteuer eignen.

Auffällig viele Hetero-Frauen, die von Frauen verführt wurden, sagen über diese Verführung dasselbe aus wie über die Verführung durch Männer. Sie behaupten, nicht zu wissen, „wie es passiert ist“ und schämen sich, der Verführung nachgegeben zu haben. Unsere eher pessimistische lesbische Gewährsfrau sagte darüber: „Hetero-Frauen sind eben so, da kann man nichts machen.“

Auf der anderen Seite arbeiten Verführerinnen nach eigenen Schilderungen ganz ähnlich wie Verführer: Nachdem das meist sehr zugänglich potenzielle „Opfer“ auf die Verführerin aufmerksam geworden ist, wird zunächst eine Vertrauensbasis hergestellt. Eine geduldige Verführerin kann durchaus ein paar Wochen lang ein Katz-und Mausspiel mit der Frau inszenieren, mit der sie eine Beziehung oder Affäre plant. Das Ziel ist ja, das Interesse des „Opfers“ wachzuhalten und möglich in ein intensives, brennendes Verlangen zu wandeln. Ist das Verlangen auf dem Zenit, so sind möglicherweise gar keine weiteren Schritte nötig, um die Verführung ins Ziel zu bringen – vielmehr wird die Hetero-Frau, die verführt werden, sollte von sich aus nach erotischen Berührungen, Küssen und intimen Handlungen verlangen.

Das Verlangen nach Erfüllung wächst - auch bei der Verführten

Selbst die pessimistische Gewährsfrau war der Überzeugung, dass die umworbene Hetero-Frau von sich aus den ersten Schritt machen sollte – und machen wird. Das Schöne daran sei, dass sie wirklich glauben wird, dass sie selbst auf die Idee gekommen ist, die lockere Freundschaft in eine amouröse Affäre umzuwandeln. Die Parallelen zu den Verführungskünsten einer Frau bei Männern sind unverkennbar.

Die eher optimistische zweite Gewährsfrau sagte etwas sehr Ähnliches: Es gäbe da einen Punkt, an dem die Hetero-Frau von sich aus das Verlangen habe, die Verführerin zu küssen. Und selbst, wenn dies nicht der Fall sein sollte, würde sie diesen Prozess von sich aus gewissermaßen „wie auf Knopfdruck“ auslösen können – und von dort sei es ein relativer kurzer Weg zu einem wilden, verwegenen Liebesspiel.

Das alles mag man glauben oder nicht – es sind Erfahrungen, die im Vorübergehen gesammelt wurden, und die zwar authentisch sind, aber möglicherweise Einzelfälle betreffen.

Gibt ein Erfahrungsbericht in Buchform mehr Aufschluss?

Mehr Aufschluss könnte ein Buch geben, dass von einer Hetero-Frau geschrieben wurde. Sie hatte sich nach einem Frau-Frau-ONS und einem darauf folgenden Kontakt mit einer sehr begabten Verführerin ein Jahr lang auf Beziehungen zu lesbischen Frauen eingelassen - bevor sie das Experiment wieder aufgab.

Das Buch hat inzwischen angeblich erste Wellen der Empörung ausgelöst, dürfte aber von jenen Frauen goutiert werden, die heimlich davon träumen, selbst einmal eine Affäre mit einer selbstbewussten Verführerin zu haben.

(1) Manche Begriffe aus dem Englischen haben wir hier nur sinngemäß verwendet.
Die Liebeszeitung hat das Thema schon einmal behandelt - damals ging es um die langfristigen und kurzfristigen Aspekte von "atypischen" Bi-Beziehungen.
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Ist Sexualmoral eigentlich moralisch interessant?

Geschrieben von © induna •Samstag, 6. September 2014 • Kategorie: liebe an sich


Sex und Kultur -fürstlich animalisch?
Die Sexualität ist nicht nur ein normaler Prozess, sondern er führt uns auf unsere Wurzeln zurück: auf das Animalische. Ob der Affe die Äffin besteigt oder der Fürst die Bauerntochter, immer steht der Trieb vor der Vernunft. Man kann auch sagen: Es ist nicht sonderlich ökonomisch für den Einzelnen, aber gut für die Erhaltung der Art.

Sexualität an bestimmte Vorschriften menschlicher Kulturen zu binden, ist zwar ein verständliches Ordnungselement der Gesellschaftsordnung, aber keine Selbstverständlichkeit. Schaut man genau hin, so kann das Verbot des vor- und außerehelichen Geschlechtsverkehrs ebenso wie des Mehrverkehrs nur durch drakonische Strafen, vorauseilende Gehirnwäsche, religiöse Repressionen oder die Angst vor wirtschaftlichen Folgen (Scheidung) durchgesetzt werden.

Das Gewissen und das "Schlimmste, das passieren kann2

In der westlichen Welt appellieren wir darüber hinaus an eine „innere Instanz“, das Gewissen. Es soll uns daran hindern, unsere Triebe auszuleben, und der Appell ist einfach: „Du willst es zwar – aber wenn du es tust, kann etwas Schlimmes passieren.“

Das ist richtig. Es könnte etwas Schlimmes passieren. Aber auch etwas Schönes oder gar nichts Besonderes. Das Argument zieht einfach nicht. Der Psychologe würde sagen: „Und was kann schlimmstenfalls passieren? Bei Gebrauch eines Kondoms an sich recht wenig.

Sexuell in Versuchung führen lassen - was denn sonst?

Ein anderer Appell kommt aus der christlichen Religion: „Und führe uns nicht in Versuchung“. Wir wissen genau, dass wir diesem Appell nicht folgen werden, weil wir manche schöne Erfahrung versäumen, wenn wir uns niemals „in Versuchung führen“ lassen. Der erste Lustgenuss ist zumeist die erste Verführung, und ohne Verführung hätten wie dir Lust wahrscheinlich nicht genossen, sondern wären an ihre vorbeigerannt. Man muss dabei gar nicht an sexuelle Lüste denken. Denken wir lieber an Schokolade. Übrigens: Nicht nur „eingefleischte“ Christen fürchten Verführungen. Aber bitte: Es ist nicht der Teufel, der da verführt. Es ist jemand, der seine Lust mit einem anderen teilen möchte, der sie in dieser Form noch nicht erlebt hat. Man könnet fragen: Wenn es keinen vernünftigen Grund gibt, mit dem Sex zu beginnen – ist es dann nicht immer eine „Verführung“?

"Soziales Leben" ist nicht gleich "sexuelles Leben"

Eine ganz andere Frage ist, wie wir uns sozial geschickt organisieren können, um jeder Frau und jedem Mann die Möglichkeit zu geben, sich sexuell zu verwirklichen. Heißt die Antwort darauf Ehe und Familie? Sicherlich nicht ausschließlich und nicht für jeden. Und was bleibt jenen, die vom anderen Geschlecht nicht genügend beachtet werden, zum zu heiraten und Familien zu gründen? Und wie sollten wir mit jenen verfahren, die am ehelichen „Pflichtsex“ auf Dauer keine wirkliche Freude finden? Sollen wir sie verdammen?

Sexuelle Freiheit zeichnet den Mensch aus

Das Beste am Menschsein ist die Freiheit des Individuums. Ein Mensch muss sich nicht vom Oberaffen seiner Horde diktieren lassen, wann er dran ist mit Saufen, Fressen oder Vögeln. Er kann und darf sich einschränken und zum Beispiel eine Ehe eingehen, aber er muss das nicht tun.

Sexualität ist – aus menschlicher Sicht - eine Gabe der Natur, die wir einsetzen können, wann immer es uns beliebt und wir jemanden finden, der die Freuden dieser Gabe mit uns teilt.

Ein letzter Satz: Ist die Sexualmoral wirklich so wichtig, dass wir ständig darum streiten müssen? Gewisse Affenarten beschwichtigen Streitende durch Sex. Vielleicht sollten wir dem folgen. Ein erster Schritt könnte sein, liebevoller miteinander umzugehen und jene zu beschwichtigen, die „unsere“ Sexualmoral zu hoch aufhängen.
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Und natürlich fantasieren Frauen über Dreier …

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Dienstag, 19. August 2014 • Kategorie: liebe an sich


Immer nur im Traum?


Wenn du einen Schlüssel zu den verborgenen Hirnwindungen der Frauen besitzt, dann weißt du, dass sie vor allem in ihren Fantasien so geil werden können, dass es dir graust. Aber das darfst du nicht sagen. Sagen musst du, was manche Psychologen behaupten:

Oh, ich denke, wir Männer glauben, dass Frauen äußerst frivole geheime Wünsche haben, weil wir Männer sie haben. Man nennt dies eine Projektion, nicht wahr?


Ich nenne solche Aussagen kindisch. Hinter nahezu jeder Frauenstirn verbirgt sich eine Fantasie, die sie nicht auf „Projektion“ zurückführen lässt. Diese Fantasien harren der Dinge, die da kommen sollen. Ist die Fantasie halbwegs realistisch und hat die Frau den Mut, sie zu verwirklichen, so fehlt im Grunde nur noch die Situation, in der die Erfüllung möglich wird. Und eine Entschuldigung, niemals dafür verantwortlich zu sein, in diese Situation hineingeschliddert zu sein.

Nehmen wir doch mal einen Dreier. Wir hätten auch eine bisexuelle Fantasie wählen können – aber dazu ist im Grund keine Energie notwendig, sondern nur der Wille, sich verführen zu lassen. Bei einem SM-Abenteuer oder einem Dreier ist das anders.

Wir reden von einem MMF-Dreier, wenn wir von Frauenwünschen reden. Die ander Variante, der FFM-Dreier, hat für die meisten Frauen keinen Reiz. Aber von zwei Männern begehrt zu werden, möglichst noch von zwei gut ausdehnenden, sportlichen Männern? Das hat etwas, nicht wahr?

Sicher kommt es drauf an, wie der Beziehungsstatus gerade eingestellt wurde. Verheiratet oder sonst wie gebunden? Wir der Ehemann/Verlobte/Freund da überhaupt mitmachen? (Und wenn nein, soll die neugierige Frau dann verzichten?

Zwei Männer? Zwei, die dich bewundern und dir dir alle Wünsche erfüllen wollen? Na schön, vielleicht bist du gar nicht interessiert. Und wirklich, der Aufwand ist ziemlich groß, falls du nicht gerade auf einer Party bist und von zwei gut aussehenden Männern beflirtet wirst. Ja, aber wenn es so wäre, was wäre dann? Würdest du dann sagen: Hey, warum kommt ihr nicht beide mit ins Schlafzimmer? Wir haben bestimmt viel Spaße miteinander!

Falls du glaubst, dass einer der beiden Männer auf die gleiche Idee kommt: Nur, wenn sie sich gut kennen und so etwas öfter machen – und dann kannst du nicht sicher sein, dass alles nach deinen Regeln abläuft.

Ach so, du hattest ja gar keine solche Fantasien. Wie schade. Und bevor ich dies vergesse - in der Geschichte steckt natürlich ein Fehler. Du musst hinterher deiner Freundin/deinem Mann/deiner Mutter sagen, dass du keine Ahnung hast, wie es sein konnte, dass du plötzlich mit zwei Männern in einem Schlafzimmer gelandet bist.
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SM-Partner – Vorsicht oder Nachsicht beim Abenteuer?

Geschrieben von © induna •Dienstag, 17. Juni 2014 • Kategorie: lifestyle


Domina? Falschspielerin? Wer weiß es schon ...


Wie in den USA, so gibt es auch in Deutschland ständig Meinungsverschiedenheiten, welches der „korrekte“ Weg zu einem SM-Erlebnis oder einer SM-Beziehung ist. Da wären einerseits die Gruppen, hierzulande BDSM-Stammtische genannt, und dann die Einzelpersonen, die niemals zu einer Gruppe gehören wollen. Manche sind auffällig geworden. Zum Beispiel jener Mann, der seit Jahren Frauen im Internet kennenlernen und ihnen Sklavinnenverträge aufzwingen will. Wie es scheint, haben dieses Verhalten noch andere Männern kopiert, seit in „Shades of Grey“ so viel darüber zu lesen war.

Was ließe sich über "Möchtegern-Meister" und "Rollenverliebte Sklavinnen" sagen? Den Text im Zitat haben wir frei nacherzählt (1)

Wenn es aussieht wie eine Rose, riecht wie eine Rose und sticht wie eine Rose, ist es vielleicht eine Rose. Oder auch keine Rose. Ein hübsches rotes Lederkorsett, High Heels, eine stilvolle Peitsche? Der Beruf „Domina“? Der Titel “Herrin”? Oder gar eine im Internet veröffentlichte oder privat übersandte Liste all der Regeln und Vorschriften, die man als Sklavin oder Sklave zu befolgen hat? Nein, dass macht noch keine Dominanz aus. Auf der anderen Seite: Bekenntnisse, Anbetungen, die Behauptung, allen unüblichen Handlungen gegenüber offen zu sein, und in jeder Situation unterwürfig zu handeln bedeuten nicht, dass die Person wahrhaftig unterwürfig ist.


Eine Menge Leute sind also nicht, was sie vorgeben zu sein. Doch was sind sie? Was motiviert sie? Und sind sie eine Gefahr?

Fantasien, die Fantasien bleiben

Die Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Erotische Fantasien sind häufig wie Gänseblümchen, sowohl unter Frauen wie unter Männern und SM-Fantasien gehören zu den fünf häufigsten sinnlichen Träumereien überhaupt. Gehen wir in die Literatur, so fühlen sich manche Leserinnen und Leser von dem dominanten Part fasziniert, andere von dem Submissiven.

Rollenspiele an der Oberfläche

Zwischen Traum und Realität liegt das gelegentliche Rollenspiel unter Paaren oder Freundinnen/Freunden, das kurzzeitig ein mehr oder weniger erotisches Theater hervorruft. Motive wie Abenteuerlust, Spielfreude, Schmerzlust, Freude an der Zurückführung in eine kindliche Abhängigkeit oder Machtgelüste spielen dabei eine tragende Rolle.

Die Suche nach dem wilden Abenteuer

Die Menschen, von denen bisher die Rede war, sind alle „draußen“. Sie gehen nicht in „die Szene“ und sie bieten sich nirgendwo als „Subs“ oder „Doms“ an. Was bleibt dann? Einmal die „Szene“, dann der professionelle Bereich und schließlich die Abenteurer und Abenteurerinnen.

Unübersichtliches Internet - sind Abenteurerinnen die beste Wahl?

Lassen wir die „Szene“ einmal weg. Sie folgt eigenen Normen, hat zu allem eine Meinung und glaubt, dass ihre Ansichten allgemeine Gültigkeit haben. Im Gegensatz dazu haben sowohl die Suchenden wie auch die Anbieter im Internet frei flottierende Vorstellungen, die alles sein können von „Amateurdomina“, „Hure mit Domina-Masche“ bis hin zu echten Sadistinnen und Betrügerinnen. Auf der männlichen Seite finden wir Ähnliches vor, bei den Unterwürfigen beiderlei Geschlechts finden wir korrespondierende Abstufungen.

Im Internet gibt es sie, die „falschen Rosen“. Manche sind – was durchaus positiv zu vermerken wäre - echte Abenteurerinnen und Abenteurer, die sich das Leben einfach interessanter gestalten wollen. Leider finden wir dort aber auch zahllose selbst ernannte „Herrinnen“ (Dommen) und Möchtegern-Master mit bizarren Katalogen der Möglichkeiten. Sie sind vor allem drauf erpicht, wenig attraktive, möglichst leichtgläubige Menschen einzufangen. Die Motive sind vielfältig und oft undurchsichtig, jedoch geht es meist um Geld oder Macht. Sobald von ihnen „typische“ Handlungen wie Fesslungen, Entwürdigungen und Körperstrafen verabreicht werden, besteht die Gefahr, unprofessionell behandelt zu werden – was zu Verletzungen oder gar zum Tod führen kann.

Freude am Spiel und Respekt

Auf der anderen Seite finden wir bei allen „unartigen“ Formen von sexuell motivierten Spielen aber auch immer wieder Personen, die Freude daran haben, ihre Partner an ihre Lust- oder Schmerzgrenzen zu bringen. Es gibt ihnen das Gefühl, Macht über den anderen zu besitzen und sich daran zu erfreuen, ihn (oder sie) in jede beliebige Richtung manipulieren und verführen zu können. Solche Spiele sind hochgradig erotisch und nicht auf SM-Beziehungen beschränkt.

Freude am Spiel und Respekt vor dem anderen vor und nach dem Spiel, gleich, wie „pervers“ es auch war, scheinen die Voraussetzungen zu sein, um Freude an „unartigen“ Lüsten zu haben.

Was meinen Sie?

(1) Hinweis: Wir haben eine kleinen Auszug aus einem Blog frei nacherzählt. Die Autorin ist Jolynn Raymond, die zahllose Bücher veröffentlicht hat und die in Ihrem Blog weitere sinnreiche Hinweise gibt.
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Acht Geheimnisse für deinen Erfolg bei Männern

Geschrieben von © Miss Y. •Mittwoch, 28. Mai 2014 • Kategorie: inas liebesrat


Körperbewusstsein und Selbstbewusstsein - beides kann geschärft werden


Die acht Geheimnisse für den Erfolg bei Männern, zusammengetragen von Ina Yanga

Erfolg bei Männern? Haben wir den nicht sowieso? Nein, haben wir nicht. Kaum jemand rauscht zur Tür herein und alle Köpfe fliegen herum. Wenn dir das so geht, hast du Glück. Freue dich darüber. Wenn nicht, lies weiter. Was ich hier für dich schreibe, kann dein Leben verändern.

1. Sei lebensfroh und begeistert
Nicht steckt mehr an als Begeisterung. Wenn du Begeisterung auslöst, verbreitest und zeigst, dass du gerne lebst, hast du beinahe automatisch Erfolg bei Männern. Wenn du eher ein stiller Typ bist: Höre begeistert zu, stelle interessante Fragen, zeige, dass du an allem teilhaben kannst.

2. Sei selbstbewusst – du bist wichtig
Das Leben kennt keine Dating-Regeln. Vermeide Small Talk. Rede über Themen, von denen du etwas verstehst. Sag deine Meinung und erzeuge damit Aufmerksamkeit. Wenn dir das nicht liegt: Höre aufmerksam zu und sage wenige, aber kluge und charmante Sätze.

3. Kalkuliere Körperkontakte ein
Lerne in jedem Fall, auf Körperkontakte zu reagieren und sie zu nutzen. Berühre die Körper anderer, wenn du damit einen Eindruck verstärken möchtest. Tu all dies, als ob es nichts Besonderes wäre. Wenn dir das nicht liegt: versuche in jedem Fall, auf Körperkontakte angemessen zu reagieren und nutze körperliche Nähe.

4. Sei körperbewusst
Körperbewusstsein gehört zum Leben. Die Körpersprache ist zwar teils angeboren, kann aber verbessert werden. Immer, wenn du dich bewegst, spricht dein Körper zu anderen. Setze dies aktiv ein, um Männer zu begeistern. Wenn du das noch nicht gut kannst: Nimm einen Kurs in Körpersprache.

5. Verwende gezielt Flirt-Gesten
Flirt-Gesten sind bei Frauen angeboren. Das bedeutet aber nicht, dass du sie optimal nutzen kannst. Über vor dem Spiegel, was besonders gut zu dir passt und wie du deine persönlichen Flirt-Gesten entwickeln und abstufen kannst. Vergiss dabei nicht, die Möglichkeit, dich selbst an den Stellen zu berühren, auf die „er“ aufmerksam werden soll. Tu das so dezent wie möglich, sonst wirkt es vulgär. Bei Schwierigkeiten übst du am besten mit einer Freundin, die etwas davon versteht.

6. Schenke ihm den Eindruck, der Verführer zu sein
Du kannst Männer nach strich und faden verführen, ohne dass sie es merken. Lass den Mann aber immer im Glauben, er hätte dich verführt. Das schmeichelt ihm unheimlich. Wenn dir das Schwierigkeiten macht: Lerne ein bisschen Schauspielern und spiele im letzten Moment die Schüchterne, die sich noch ein wenig ziert.

7. Versuche, schamloser und frivoler zu werden
Wenn du voll durchgestylt und in beige-schwarzer Abendrobe mit ihm in die Oper gehst, ist das absolut in Ordnung. Doch deine (oder seine) Wohnung verschafft dir eine andere Bühne. Spiele deine erotische Ausstrahlung aus, wen ihr allein seid. Er wird sich freuen, dass eine gebildete, selbstbewusste Frau für ihn auch eine lustvolle Schlampe spielen mag. Wenn dir das Probleme bereitet: Arbeite an deinen Hemmungen. Sie schaden dir eher, als sie dir nützen.

8. Gib ihm alles, und verspreche ihm noch ein bisschen mehr
Wenn du mit ihm ins Bett steigst, gib alles, was du kannst und sage ihm ruhig, dass du das nächste Mal noch ein bisschen mehr ausprobieren möchtest. Am Anfang kommen die Männer wieder, weil sie deinen Körper mögen und die Art, wie du es ihnen “schön machst“. Denke rechtzeitig daran, ihn noch auf andere Art an dich zu binden. Versuche, das Netz immer in bisschen enger zu weben, ohne dass er sich gefangen fühlt.

Hast du Erfolg gehabt damit? Dann sag es mir.

Deine Ina

Hinweis: Alle acht Tipps nach privaten und öffentlichen Informationen und Stellungnahmen sowie unter Mitverwendung von Tipps aus britischen Ratgebern.
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Geheimnisse: Warum ist die MILF so beliebt?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 14. Mai 2014 • Kategorie: lifestyle


Älter, lustvoller und erfahrener - davon träumen viele junge Männer


Der Himmel hält einen Platz für sie frei, und Jesus liebt sie. (1) Wir reden von Frau Robinson, Mrs. Robinson oder der Liebe zur MILF, der reifen Verführerin, dem Traum der jungen Männer. Zuletzt wurde sie in den „Fifty Shades of Grey“ gesichtet, als Symbol: die Verführerin von Mr. Grey in zartem Jugendalter. Jener ist tief in seiner Seele geschädigt, weil die nämliche Ms. Robinson anderen Namens das Gift des Sadomasochismus in seine Seele injiziert hat. Armer, reicher Junge.

Opfer über Opfer - Gefahr durch reife Verführerinnen?

Noch ärmer war Burt Middleton (2), der Masochist. Auch er verfällt als Jüngling der schmerzbesetzten Verführungskraft einer raffiniert-sadistischen Erzieherin, ebenso wie Master Julian Robinson (3) seiner Gouvernante verfällt, ebenfalls im Jugendalter, aber diesmal in Mädchenkleidern.

Der Jüngling als Opfer der erotischen Übermacht der erwachsenen Frau – welch ein Thema! Ja, und es ist ein Thema, nur dass die Jünglinge an den virtuellen Türen der MILFS Schlange stehen, während reale MILFS recht wenig Interesse haben, Jünglinge anzuleiten.

Den Affen machen oder sich verführen lassen - Alternative MILF?

Eigentlich will der junge Mann wissen, wie all das geht, was er da so im Kopf hat von der Lust, der Leidenschaft und eben auch der Liebe zu einer Frau. Allerdings so, dass es für ihn schön ist. Nun hat er die Wahl, wenn er sie denn hat: eher eine etwas ältere, sozial unverträgliche „Schlampe“? Oder eine etwa gleichaltrige, eher noch zugeknöpfte Etepetete-Partnerin, der er den Hof (vielleicht auch eher den Affen) machen muss? Es ist kein Geheimnis: je „anständiger“ die Frau, umso anstrengender ist die Balz, und das Ergebnis ist zudem oft zweifelhaft. Kein Wunder, dass er von der MILF als Ausweg träumt: Da kennt er das Milieu, diese Mischung aus Lüge und Kirchgang, Wohlanstand und Geilheit. Mrs. Robinson eben.

Allerdings ist die vernachlässigte, in Wohlstand und sexuellem Frust eingeschlossene MILF selten verfügbar, und selbst wenn sie verfügbar und durchaus bereit ist, will sie nicht unbedingt Jünglinge. Die Luxusverführerin über 40 wird also nicht eines Tages im silbernen Schlitten vor seiner Haustür stehen und sagen: Steig ein, mein Junge, ich bringe dich auf die Höhen der Lust.“

„Schon wieder eine Seele vor der Perversion gerettet!“, werden die Moralisten nun sagen, weil es so nicht funtioniert. Was, wenn er wir Christian Grey, Burt Middleton oder Julian Robinson geworden wäre? Nicht auszudenken!

Merkwürdig, dass eine erwachsene Frau nichts als Elend in die Seele des Jünglings pflanzen kann, wenn sie ihn die Welt der Lust einführt. Da klingt in den Ohren: „Das erste Mal prägt das ganze Leben“. Na klar, das ganze Leben versaut, von einer MILF. Da feixt der Moralist.

Die Lust auf die MILF zieht sich überwiegend durch die Schmuddelliteratur, blitzt grell auf in frühen erotischen Bildbänden, und mündet schließlich in die Pornografie. Dort hat sie einen sicheren Platz.

Die Vorzüge der MILF - leider selten im "Angebot"

Was ist an der MILF so toll? Sie gilt als erfahren – das ist ein Bonus, der kaum zu unterschätzen ist. Zudem gilt sie als problemlos im Umgang, ohne Allüren - und sie verfügt über weit geöffneten Schamgrenzen. Sie hat in den vielen Jahren, in denen sie sexuell aktiv war, gelernt, zu schenken, bevor sie beschenkt wird. Vor allem aber wird sie als sinnliche Verführerin geschätzt.

Sinnliche Verführerinnen sind selten geworden, und in der Realität finden wir Männer immer weniger Frauen, die Freude daran haben, uns vorbehaltlos Lust zu schenken. Und die MILF? Sie steht da als Symbol, eher literarisch, oftmals pornografisch, aber selten real.

(1) Liedtext von "Mrs. Robinson"
(2) Held und tatsächliches Opfer aus "Die Herrin" (Gigi Martin)
(3) Held, Erzähler und erotisches Opfer aus "Die Herrschaft der Frauen".
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