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Wie weit darfst du beim Sex gehen?

Der Rat mag noch so gut gemeint sein - die Realität ist oft anders
Bei der Fülle von Themen, die uns Tag für Tag angeboten werden, spielen die „Grenzen des Erlaubten“ eine große Rolle. Damit sind nicht die legalen Grenzen gemeint, sondern die eigenen, die des Partners und die des Paares als Einheit. Mit anderen Worten: deine Grenzen, seine/ihre Grenzen und eure gemeinsamen Grenzen.

Kluge Sprüche und alltägliche Realitäten

Die Standardantwort ist einfach: so weit, dass der andere ohne Scham oder emotionale Kränkungen mitmachen will und kann.

Die Praxis zeigt jedoch: Es ist nicht so leicht, eigene, innere Widerstände zu überwinden – selbst dann nicht, wenn daraus ein enormer Lustgewinn entsteht.

Eigentlich ist es das Grundprinzip, das immer wieder herausgefordert wird: Geschlechtsverkehr ist an sich zwar schön, erfordert aber dennoch Überwindung. Beim „traditionellen“ ersten Mal wie auch bei jedem nächsten „ersten Mal“, wenn ihr etwas Neues und Erregendes ausprobieren wollt.

Du kannst darüber lesen, wie "es geht" - aber nicht, wie du dich dabei fühlst

Heute kannst du Vorschläge für etliche „ernste Male“ im Internet finden: Oral, manuell, anal, zu dritt, zu zwei Paaren, zu vielen. Du bekommst Informationen über allerlei Rollenspiele, über erotische Fesselungen und Schläge … ja sogar über gleichgeschlechtliche Eskapaden.

Nur eines bekommst du nicht: einen Eindruck darüber, wie du dich fühlen wirst, bevor es geschieht, wenn es geschieht und nachdem es geschehen ist. Ja, du weißt nicht einmal wirklich, wie hoch deine Schwelle sein wird, die Lüste anzunehmen oder abzulehnen.

Sex mal Neun - warum wir uns der Lust hingeben

Die meisten von uns wissen aus Erfahrung, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, sich in entsprechende Situationen zu begebe oder „hineinzuschlittern“:

1. Erotische Neugierde – das ist der häufigste Grund.
2. Alkohol als „Enthemmer“, auch bewusst verwendet.
3. Gruppendruck – du wolltest nicht „kneifen“.
4. Du tust etwas „aus Liebe“, was dich ansonsten ekelt.
5. Du fühlst dich innerlich ihm/ihr gegenüber „verpflichtet“.
6. Du findest dich „plötzlich“ in einer Situation wieder, in der du dich schnell entscheiden musst.
7. Du hast dich – bewusst oder unbewusst – auf einen Verführer oder eine Verführerin eingelassen.
8. Du bist in einem Zweifel, denkst aber, wenn du „A“ sagst, musst du auch „B“ sagen.
9. Du hast dich in eine Tunnelsituation locken lassen. Der Rückzug ist möglich, würde dir aber aus anderen Gründen negativ ausgelegt.

Risiken - warum wir sie (nicht) eingehen

Es ist leichter gesagt als getan, jedes Mal eine „rationale“ oder „gefühlsmäßig richtige“ Entscheidung zu treffen. Mancher fährt eben gerne auf Jahrmärkten in den gefährlich anmutenden Achterbahnen und hofft, körperlich und emotional unversehrt herauszukommen. Der andere juchzt vor Wonne, wenn sie scheinbar in den Abgrund fährt. Beim Sex kommt hinzu, dass wir uns stets überlegen, welchen körperlichen, emotionalen und sozialen Risiken wir uns aussetzen.

Kürzlich las ich, es sei zu einem Tabu geworden, sich „einfach“ hinzugeben, so als ob es "kein Morgen" gäbe. Freude daran zu haben, „gewollt zu werden“ ist zwar ein beliebter Traum, aber eine seltene Realität.

Auf ein bisschen von deinem "Stolz" kannst du verzichten, oder?

Was bleibt, ist der Wunsch, begehrt zu werden und für diesen Wunsch einen überschaubaren Preis zu zahlen. Und bevor du jetzt an die Decke gehst: nicht in Geld. Riskier einfach, dass derjenige Teil deines Selbstbilds zerbröckelt, der dich ohnehin nicht froh macht.

Bild: Aus einem historischen Buch, möglicherweise von Leon Lebegue, dann ca. 1899. Das Bild wurde wegen einer Farbverfälschung geringfügig nachgearbeitet. Es stellt nur einen Ausschnitt der Szene dar.

Verbogene Wahrheiten und verborgene Wahrheiten

Verführungen beginnen meist sanft und zärtlich ...
Wenn wir von der Möglichkeit reden, Liebe, Lust und Leidenschaft zu schenken, geraten wir bald in dieselbe Falle, in die Menschen gegangen sind, die auf Erfolgstrainer hereingefallen sind.

Die Formel lautet ungefähr, dass du alles auf eine Karte setzen musst, dich also völlig neu ausrichten. Hinzu kommen Autosuggestionsmetoden, die teils sinnvoll sind, teils zur Zerstörung der „eigentlichen“ Persönlichkeit beitragen. Vielleicht habt ihr schon mal einen solchen Menschen kennengelernt – und ja, sie sind schrecklich.

Ein bisschen Erotik-Theater plus Lust - das geht schon

Wir haben hier schon oft davon geschrieben, was wir von „professionellen“ Verführerinnen lernen können. Und tatsächlich kannst du etwas von ihnen lernen, wenn du emotionsflexibel bist und gerne ein bisschen Theaterspiel mit der Liebe oder der Lust verbindest. Wobei wir beim Unterschied sind.

Niemand liebt alles an seinem Beruf

Also reden wir mal Klartext: Auch wenn Handwerkerinnen (nur ein Beispiel) ihren Beruf lieben, heißt das nicht, dass sie alles daran lieben. Und es ist sehr unwahrscheinlich, dass Verführerinnen auf alles stolz sind, was sie tun. Ich denke, das kannst du nachvollziehen, wenn du es dir bildlich vorstellst. Mag ja sein, dass dein einziges Ziel ist, Männer zur Ekstase zu bringen. Aber wenn du „täglich daran arbeitetest, darin besser zu werden“, dann denke ich schon wieder an Motivationstrainer(innen).

Mit Freuden Freude schenken - das geht doch, oder?

Ich schlage mal eine andere Methode vor: Du gibst ihm das, wobei du dich wohlfühlst, und probierst dann mal aus, ob du dich auch noch bei anderen Sexspielchen wohlfühlst. Denn „wohlfühlen“ ist der eigentliche Schlüssel zur „bedingungslosen“ Lust. Wenn du dir jeden Moment überlegen musst, ob du die richtigen Knöpfchen gedrückt hast und nur daran denkst, wie du die Königin der Verführungskunst bleibst, dann bist du bald am Ende.

Neulich bekam ich einen Artikel in die Finger,, wie du es schaffen kannst, „stolz auf deine Blowjobs“ zu sein, und beklagt wurden all die armseligen Freundinnen, Bräute und Ehefrauen, die daran nicht den geringsten Ehrgeiz entwickeln.

Klar ist: Männer lieben Verführungen – ob sie oral, manuell oder sonst wie gestartet werden, und ich höre oft, dass Frauen ziemlich selten dazu bereit sind. Aber kaum ein Mann will wirklich, dass sich seine Geliebte damit quält, etwas zu geben, was sie anwidert. Da hilft dann auch keine Schönrederei aus „professioneller Sicht“ mehr.

Erfolg ist am Ende nur das, was Nutzen und Freude vereint

Meine Botschaft heute: Ihr seid nicht zum Erfolg verdammt. Nicht beim Kennenlernen und nicht beim Verführen. Also sorgt dafür, dass euch jedes Date Freude bereitet – vom ersten Nippen am Kaffee, bis die Morgensonne auf eure Körper scheint. Und auch dann, wenn etwas anderes passiert – oder vielleicht auch gar nichts.

Bild: Pastell-Zeichnung "Die Unverfrorene" von Vala Moro, Buchillustration, Oberteil, entfleckt

Der Wolf und das wehrhafte Rotkäppchen

Der große böse Wolf und die wehrhafte Jägerin
1952 gab es zahllose sogenannte Girly-Magazine. Manche sind unvergessen, andere sind kaum noch bekannt. „Wolf Bait“ gehört zu den weniger bekannten. Das Wort bedeutet „Köder für den Wolf“ – und auf diesem Titelblatt sieht der Wolf „alt“ aus – das „Rotkäppchen“ trägt Waffen, um ihn zu erlegen.

Wolfsköder - vom "sexy" Mädchen als Lockvogel zur Wolfsjägerin

Englischsprachige Quellen bezeichnen „Wolfsköder“ als sexuell attraktive Frauen, aber auch als solche Frauen, denen (sinngemäß) „Wölfe“ nachpfiffen oder sie nach Art des Rotkäppchen-Wolfs ansprachen. In der ursprünglichen Wortbedeutung meinte man wohl, dass die „sexy Frauen“ derartige Komplimente „anzogen“, während man später die „Rotkäppchen“ als Köder für „Wölfe“ auslegte, um sie einzufangen.

Die feministische Autorin Pat Califia beschreibt in der Kurzgeschichte „Little Red Riding Hood“ (Rotkäppchen) später eine ähnliche Szene, in der eine mit den Waffen einer Domina ausgestattete Frau einen Werwolf jagt. Es wurde kürzlich unter dem Titel “No Mercy“ (keine Gnade) in eine Sammlung von Kurzgeschichten aufgenommen.

Im Original handelt "Rotkäppchen" von einem klugen, wehrhaften Mädchen

Die Umkehrung der Rollen „Rotkäppchen – Werwolf“ ist weitaus älteren Ursprungs, und ich benutze dabei eigene Quellen:

Der Ursprung des Rotkäppchen-Märchens, ja, möglicherweise sogar das Original des berühmten Dialogs, findet sich in dem italienischen Märchen „Die falsche Großmutter“, das offenbar von beiden „Nachahmern“ (1) (Charles Perrault und den Gebrüdern Grimm) genutzt wurde, befreit sich das Rotkäppchen durch seine eigene Schlauheit.

Im berühmten Dialog „Ei Großmutter“ …“ wird das Mädchen misstrauisch: Großmutter mag ja noch erzählen, dass ihre Brust so haarig ist, weil sie zu viele Halsketten getragen hat, und ihre Hüften, weil sie zu enge Korsetts getragen hat. Doch das italienische Rotkäppchen ist nicht so blöd wie ihre Nachfolgerinnen. Als es bemerkt, dass die Großmutter einen Schwanz hat, erkennt das Mädchen seinen Fehler und beschließt, das Ungeheuer zu überlisten: Es verschwindet unter dem Vorwand, zunächst noch urinieren zu müssen.

Zwar bemerkt das Ungeheuer schnell, das ihm das Mädchen entwischt ist, doch kann es sich retten. Die Tauschgeschäfte, die es mit Nahrungsmitteln auf dem Hinweg betrieben hat, erweisen sich auch beim Rückweg als tragfähig und alle Bemühungen des Ungeheuers, dem Mädchen diesen Weg zu verstellen, scheitern.

Auf diese Weise ist gar nicht so abwegig, was das Magazin „Wolf Bait“ 1952 im Titel hatte.

Wer den italienischen Ursprung bezweifelt, liest besser im englischen Wikipedia nach:

„Rotkäppchen" ist ein europäisches Märchen über ein junges Mädchen und einen großen bösen Wolf. Seine Ursprünge reichen bis in das 10. Jahrhundert und gehen auf mehrere europäische Volksmärchen zurück, darunter das italienische Märchen "Die falsche Großmutter" (italienisch: La finta nonna), das später unter anderem von Italo Calvino in der Sammlung "Italienische Volksmärchen" verfasst wurde.


Die Moral der Rotkäppchen

Perrault: Wenn du dich vom Wolf verführen lässt, verwirkst du dein Leben. (2)
Grimm: Wenn du nicht gehorchst und vom Weg abkommst, frisst dich der Wolf.
Volksmund Italien: Statte dich gut aus, und mach ehrliche Geschäfte, dann meisterst du alle Situationen.

(1) Ob es sich bei Perrault um ein Plagiat handelt, ist unsicher, während es bei den gebildeten und belesenen Grimms nahezu sicher ist, bei Perrault abgeschrieben zu haben oder jedenfalls die Ähnlichkeit bewusst "übersehen" zu haben.
(2) Der Tod des Rotkäppchens bei Perrault ist warnend-sinnbildlich: Gibst du dich einem Verführer hin, bist du den Ruf der Unschuld los.

Tipps und Tricks, wenn du dich "für ihn" ausziehst

So stellten sich die Männer ein "sexy" Mädchen gegen 1950 vor
Männer, die besonders viel Wert darauf legen „auf schön“ verführt zu werden, lieben sinnliche Wäsche über alles. Darüber haben wir schon mal "über das Ausziehen" geschrieben, nämlich dies:

Die anderen wollen deinen Körper durch deine Kleidung hindurch entdecken. Wo scheint etwas durch, wo verbirgt sanfte Spitze die Brustansätze? Sie wollen, dass du im Kleid oder Rock erscheinst, und sie wünschen sich, dass du darunter noch fantasievolle Spitzen und kontrastreiche Strapse trägst. Irgendwie setzen sie das Optische in Geilheit um.


Nicht makellos schön und keine Kleidergröße 36?

Manche von euch glauben, das geht nur, wenn du jung bist, Kleidergröße 36 hast und dein Körper absolut makellos ist. Was für ein Unsinn! Dein Ehemann oder dein Freund will vor allem eine lustvolle, sinnliche und äußert intime Vorführung, bei der nur deine erotische Ausstrahlung zählt, also nicht deine „Extra-Pfunde“ und auch nicht dein Alter. Und ich muss noch mal sagen: Mit „Strippen“ hat das gar nichts zu tun. Wenn du strippen willst, musst du gut in Leichtathletik gewesen sein und ein bisschen tanzen können, und dein möglichst makelloser Körper muss vor „großem Publikum“ präsentiert werden. Das erfordert ganz andere Fähigkeiten und Künste, als du sie benötigst.

Die Allzeit-Verlockung: Strapse

Ausziehen ist nicht "Strippen"

Deshalb solltest du auch den Redakteurinnen von Frauenzeitschriften kein Wort glauben, , die dir raten, wie du deinen Freund mit „Striptease-Künsten“ verführen kannst. Sie tun’s ja nicht. Sie schreiben es ab, und das merkt man auch. Denk mal dran, dass du dich ziemlich selten (oder nie?) auf einen „Strip“ vorbereiten wirst – aber vielleicht wirst du dich in deinen „Dating-Phasen“ öfter mal spontan vor einem neuen Lover ausziehen. Auch deinen Freund oder Ehemann wirst du eher mal „aus der Lamäng“ erotisch verführen als mit Musik, Tanz und Bühnenklamotten.

Die kleine Show für einen neuen Lover

Wenn dein Lover „neu“ ist oder „sowieso nicht für immer“ kannst du alles so einrichten, dass er seine private Show bekommt. Verführ ihn mit einer Komposition aus deiner lustvollen Erscheinung, einer Umgebung, in der die Lust aus allen Winkeln lacht. Und setzt alles ein, was die Illusion perfekt macht: neben den Dessous und deiner Ausstrahlung vor vor allem, Licht, Make-up, Düfte und ein Verhalten, das ihm den Atem raubt. Das klingt nicht sehr „emanzipiert“, aber wenn du so etwas tust, wirst du deine Gründe haben.

Das bist nicht du? Na klar, das bist nicht du, wenn du am Bankschalter stehst oder Personal einstellst, programmierst oder Wurst verkaufst. Aber das bist du, wenn du deinen Typen wild machen willst.

Anders als die Frauen, die sich auf der Bühne ausziehen und dabei tänzerisch bewegen, solltest du Wege finden, dich im Stehen, Sitzen und Liegen auszuziehen und dabei immer eine gute Figur zu machen. Die Kunst der erotischen, privaten Verführung liegt dabei im „Nähern und Entfernen“, im „Reizen und Verweigern“ und im „Zeigen und Verhüllen“.

Ein paar Kleinigkeiten, wenn du nicht "überall" schön bist

Für den „schönen“ Körper sorgt immer weiches, rötliches Licht. Blaues Licht und Leuchtstoffröhren zeigen jede Hautunreinheit. Leiste dir eine altmodische Leuchte mit rötlichem Lampenschirm und verwende gedimmtes, weiches, gestreutes Licht, wann immer es geht.

Wenn du besonders große, vielleicht gar schon etwas schlaffe Brüste hast – zieh dir den BH erst aus, wenn du liegst, dann wirken deine Brüste wundervoll weich und schön.

Sexy oder nicht - eure Großmütter trugen Nachtgewänder zum Verführen (ca. 1940/1950)
Und noch ein letzter Tipp: „Alles“ auszuziehen, ist oft gar nicht nötig. Manche Männer lieben es, wenn du die Strapse, Strümpfe oder sogar die Schuhe anbehältst. Und letztendlich hilft manchmal auch ein Trick, den schon deine Großmutter gekannt haben könnte: Für den Sex umziehen, zum Beispiel ein schickes Nachthemd aus Seide, das deinen Körper betont und das sich einfach himmlisch weich anfasst.

Wie du dich als junge Frau sexy ausziehen kannst, ohne besondere Klamotten zu kaufen, kannst du hier lesen. Da steht auch, wie du einen Kerl ausziehen kannst – und er dich.

Bild oben: Historisch, nachkoloriert. In SW gegen 1950 veröffentlicht
Mitte: Herkunft unbekannt, möglicherweise ein privates "Wäschefoto"
Unten: Werbung.

Wie ziehst du dich eigentlich vor einem Mann aus?

Wen der verführerische Blick nicht reicht ...
Klar ist, dass du dich vor einem Arzt anders ausziehst als vor dem Spiegel. Aber wie ziehst du dich eigentlich aus, wenn du mit deinem Körper imponieren willst? Und wie, wenn du etwas an ihm verbergen möchtest? Was darf dein Liebster lange und ausgiebig betrachte, und wofür schämst du dich?

Enttäuschung: Suchmaschinen geben keine Antworten auf konkrete Fragen

Wir haben den Titel mal in eine Suchmaschine eingegeben – und sogleich den Beweis erhalten, wie wie bescheuert die Logik dieser „intelligenten“ Missgeburten ist:

Google: „Welchen Mann ziehst du an?“ „Ziehst du immer die falschen Männer an“
Quand: „14 Fakten zur Körpersprache des Mannes.“ Und „Heimlich verliebt: Die Anzeichen bei einem Mann“
Bing: „Ziehst du dich vor einem Haustier aus?“ „Die zwanzig witzigsten Fragen an Contana“
Duck Duck GO: „Die zwanzig witzigsten Fragen an Contana“ „14 Fakten zur Körpersprache des Mannes.“


Keine Antwort auf die Frage also. Stattdessen endloses Blabla und Klugscheißerei über Beziehungen.

Mehr über "Anziehen" als über "Ausziehen"

Irgendwie ist wirklich komisch (na ja, merkwürdig), dass es ein paar Dutzend Artikel im Internet darüber gibt, wie du einen Mann „an dich bindest“, also „anziehst“. Aber kaum einen, wie du dich am raffiniertesten für einen Mann ausziehst – und zwar so, dass er dich will – nur dich. Und ohne dass du dabei zum „Strippen“ aufgefordert wirst.

Sieht fast immer schrecklich aus: ein Selfie im Badezimmer mit kurzem Rock
Ich denke mal, dass du es auch als peinlich ansiehst, darüber zu reden. Aber wie kann’s denn sein, dass tausendfach „Selfies“ in sexy Posen vom Handy aus verschickt werden, aber keine von euch darüber redet, wie sie sich aufzieht, wenn sie mal „alle Register“ ziehen will. Was denn, das ist zu intim?

Manche Dessous sind zum Verführen da - aber angeblich trägt sie niemand

Die Hersteller von schicken Dessous wissen natürlich genau, was sie dir anbieten und wie du darin aussehen kannst, und mindestens in großen Warenhäusern bekommst du schon Sachen, die ziemlich lustvoll an dir aussehen. Bestimmet Versandhäuser, die nicht den Erotik-Konzernen angehören, bieten sogar sündhaft teure Spezialmarken an, bei denen der BH schon mal einen Hunni kosten kann.

Wie frau so etwas trägt, und warum es wirkt, ist kein Geheimnis. Auch wann, und wie du die Teilchen einsetzen kannst, weiß fast jede Frau, und ich nehme an, du auch.

Und wie du dich darin bewegst und wie du sie am besten ausziehst, um die maximale Wirkung zu erzielen, ist auch klar. Jedes Escort-Girl weiß genau, wie sie sich am „heißesten“ anziehst, um sich wieder auszuziehen. Und die meisten anderen Frauen betreiben dazu "Learning by Doing" - in der Praxis für die Praxis. Ist ja wirklich nicht so schwer, herauszukriegen, was deinen Freund scharf macht, oder?

Aber drüber reden? Das tut kaum jemand.

Niemand? Wir tun es - denn dieser Artikel wird fortgesetzt.

Bild: Oben Nachbildung einer zerstörten Zeichnung für ein 1940er Magazin
Unten: Aus einer ehemaligen Veröffentlichung "misslungener" Selfies.