Skip to content
 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex
Warnung! Teile dieser Texte könnten mithilfe menschlicher Intelligenz erzeugt worden sein.

Frauen, soziale Korrektheit und Diktatoren des Geistes

Menschen mit heftig abweichenden Gefühlen von dem, was als „Standard“ gilt, sind angeblich männlich. So jedenfalls steht es in vielen psychologischen Publikationen.

Hetero, Bi udn andere Etiketten

Frauen, die sich als heterosexuell bezeichnen, aber dennoch Bi-Wünsche haben und sie auch dann und wann ausleben, gelten immer noch als Exoten. Würden sie sich zu „ihrer Bisexualität bekennen“, dann wären sie wenigsten in der Szene geduldet – aber wenn sie einfach machen, was sie wollen und wie sie es wollen, dann eher nicht.

Wie fühlen Feministinnen wirklich?

In den letzten Jahren fielen mir viele Frauen auf, die mit starken feministischen Argumenten für „die Sache der Frauen“ kämpften, ohne jemals darüber zu sprechen, wie sie ihren eigenen Gefühlshaushalt im Gleichgewicht halten. Mit anderen Worten: Abseits von der Frage, wie sie die Gesellschaft umbauen wollen – haben sie jemals daran gedacht, sich selbst auch „umzubauen“?

Welche Rolle spielen "Kinks" bei Frauen?

Und was, wenn Themen wie „Kinks“, also meist gewollte Abweichungen von sexueller Normalität, in Frauen aufflackern? Würden sie zugeben, andere zu verführen? Wurden sie jemals verführt? Oder wenn nicht: Was begeistert sie daran, selber sinnlich leiden zu wollen oder anderen lustvolle Leiden zuzufügen?

Wer wird gezwungen, etwas zu fühlen?

Was ist mit den Emotionen passiert? Wer weist wem zu, etwas sein oder fühlen zu müssen, was er/sie selber gar nicht sein oder gar nicht fühltl? Sich als etwas zu bezeichnen, was er/sie als Etikett ansieht? Warum sollte sich jemand zu etwas „bekennen“, wenn es nichts zu bekennen gibt? Die Möglichkeit des Andersseins oder des Andersdenkens muss jedem offenstehen – sie darf nicht durch ideologische Barrikaden verbaut werden.

Eine neue Diktatur des Geistes im Gewand des "Guten"?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich ein Teil der Menschen abgesondert hat, um die Diktatur der „sozialen Korrektheit“ einzuführen, während andere inzwischen das Maul halten, um nicht ihre Opfer zu werden. Und nein – das betrifft nicht ausschließlich Frauen. Es ist eine sonderbare Haltung, die mit Edelmut, Wertschätzung und Gerechtigkeit wirbt, aber im Hintergrund eine neue anti-demokratische und vor allem anti-liberale Geisteshaltung durchzusetzen versucht.

Was meint ihr? Ist die Meinung unseres Autors zu extrem? Feedback jederzeit hier oder per E-Mail.

Das Weinen und die Lust – wie kommt das zusammen?

Tränen - warum? Wann? Für was?
Finden wir Menschen attraktiv, wenn sie weinen? In jedem Fall werden wir auf sie aufmerksam. Ob jemand weint oder nicht: Ein Gefühl der Hilflosigkeit, das du deutlich zur Schau trägst, kann sinnliche Gefühle in einem anderen Menschen auslösen. Jedenfalls, wenn du eine Frau bist - bei Männern wirkt es nicht so gut.

Viele Fragen - wenig Antworten in den Medien

Ist es ein Trick? Kann ein Mensch einen anderen „passiv Verführen“? Was ist, wenn die Tränen gespielt sind? Wenn der Wunsch nach Trost sehr schnell in sinnliche Berührungen übergeht?

Erstaunlich, wie wenig Antworten es darauf gibt. Meist landet man irgendwie bei „Trost-Sex“, der eher als unfein gilt, weil sich jemand „mit Sex über eine verlorene Beziehung hinwegtröstet“. Dabei werden meist gängige Klischees bedient: „Mann sucht sich Frau nach Beziehungsverlust, aber für nichts als Sex“.

Na schön – Klischees zu bedienen, ist billig und bringt den Redakteurinnen viel Zuspruch. Die berechnende junge Frau, die vorgeblich Trost sucht, um von einem Mann (oder auch von einer anderen Frau) verführt zu werden, ist nicht halb so populär.

Verflucht noch mal – sollte es möglich sein, Gefühle mit vermeintlich passiven Haltungen in die gewünschte Richtung zu bringen? Mit gespielter Schamhaftigkeit, jugendlicher Naivität oder mit feuchten Augen und Tränen, die über die Wangen rollen?

Ja? Nein?

Versuche, eine Antwort zu finden - nimm mein Weinen wahr, Fremder

Ich bleibe bei den Tränen und zitiere:

Sichtbare Tränen haben Auswirkungen darauf, wie andere Weinende wahrnehmen. Einerseits schreibt man weinenden Menschen zu, warmherziger und freundlicher, aufrichtiger und ehrlicher zu sein, andererseits werden sie oft auch als wahrscheinlich emotional instabiler, inkompetenter und manipulativer eingeschätzt.

Wenn jemand mit Tränen „passiv“ manipuliert, dann hat sie/er vermutlich einen Grund. Die sonst übliche Vorsicht und Zurückhaltung bei Körperkontakten soll schnell überwunden werden. Wer bereits durch eine Umarmung („würdest du mich mal drücken?“) aufgefordert wurde, kann sehr schnell verführt werden. Und das zu Anfang normale Gefühl der selbstlosen Helfer(innen) lässt sich durchaus in Begierde verwandeln. Ganz abgesehen davon, ist die Suche nach Trost oder die Bereitschaft, Trost zu spenden, nicht selten das Tor zur Lust. Die Literatur ist voll davon.

Gefühle sind nicht so eindeutig, wie viele denken

Der Irrtum der meisten Menschen: Das Gefühl, mit dem alle anfängt, ist ehrlich, aufrichtig und edel. Selbst wenn das so ist, dann spielt immer „auch etwas anderes“ mit. Und oft wandeln sich Gefühle sehr schnell – auch während einer einzigen Zusammenkunft. Ganz zu schweigen von den Absichten, die oft mehrschichtig im Kopf vorhanden sind.

Nun, das war ein bisschen mehr als nur ein Artikel über „Lust und Tränen“, nicht wahr? Und so viel sei noch verraten: Es gibt auch ehrliche Freudentränen, wenn die Begierden erfüllt wurden oder die Hoffnung besteht, dass die „wahre Liebe“ gefunden wurde. Ich wünsche euch Freudentränen - und falls ihr an etwas anderes gedacht habt - da habe ich auch noch ein Zettelkästchen.
Zitaten-Quelle: QUARKS
Bild: Anonymer Autor. Symbolische Darstellung

Der BUKO und was du heute zum Date mitnehmen solltest

Einst galt eine übermäßig große Handtasche, die von einer optisch besonders attraktiven Dame getragen wurde, als BUKO. Die Abkürzung stand für „Beischlaf Utensilien Koffer“ und der Inhalt sorgte dafür, dass die Dame allzeit bereit waren, falls es zu einer „Begegnung“ kam.

Ei potz, und warum schreibe ich das hier?

Ein Kondom darf niemals fehlen - auch ohne "Absichten"

Vor allem, weil auch eine „Clutch“ Platz für Kondome hat. Und mindestens ein Kondom gehört auch zur Ausstattung fürs „erste Date“ – und zwar auch dann, wenn du „so etwas“ nie geplant hättest. Neben ein bisschen Basis-Kosmetika passt bestimmt noch ein Slip hinein. Besser klein als gar nicht – der von gestern ist immer schlechter.

Wenn du abenteuerlustig sein solltest, machen sich ein paar Billig-Handschellen ganz gut … in jedem Fall hast du dann ein Thema für ein frivoles Gespräch.

Nun mal alle wichtigen Inhalte für ganz normale Dates

1. Taschentücher.
Die helfen immer und überall, notfalls auch zum Reinigen.
2. Mini-Deo oder Erfrischungstücher.
Klar – wenn der Schweiß in Strömen fließt.
3. Knete.
Genug, um bei einem Date selbst zu zahlen und um eventuell genug Geld für ein Taxi von wer-weiß-wo zu deiner Wohnung zu bezahlen.
4. Basis-Kosmetikprodukte.
Hast du sowieso dabei, aber denk daran, dass du am nächsten Morgen vielleicht dein Gesicht „restaurieren“ musst.
5. Einen Ausweis oder so etwas.
Eigentlich klar – oder? Für den Notfall immer nötig.
6. Handy (vollgeladen) oder mit Mini-Ladegerät.
Wenn der Strom weg ist, kannst du nicht mal ein Taxi rufen.
7. Kondome.
Nicht dran denken, wozu du sie brauchst – einfach immer dabei haben.
8. Die Pille, die Pillen.
Alles, was du in den nächsten 24 Stunden brauchst oder brauchen könntest.

Wenn du Platz hast oder ein Abenteuer planst

Optional können Mini-Spielzeuge sinnvoll sein – jedenfalls, wenn du ahnst, dass es ein Abenteuer wird. Die „kleine Ausstattung“ für deine/seine/ihre besonderen Vorlieben passt in jede mittelgroße Handtasche.

Hast du die Absicht, zu verführen?

Und, falls du verführerisch wirken willst oder sollst: Zieh zum Date etwas Bequemes an – und nimmt die sexy Fummel mit, falls er dich so sehen will oder du dich so zeigen willst. Umziehen dann im Badezimmer.

Ethisch korrekt? Nein, aber sinnvoll ...

Ja, ich weiß, das klingt alles nicht ethisch korrekt und so. Aber du weißt nie, was alles passieren kann, wenn die Begierde groß werden und die Gelegenheit diebische Freuden verspricht.

Hinweis: Zur "Füllung der Handtasche" wurde das Buch "Modern Dating" (2013) zu Rate gezogen.

Einfache Antworten: Wie arbeiten Verführerinnen?

Der Blick der Verführerin
Wie arbeiten Verführerinnen? Wir hätten auch fragen können: "Wie arbeiten Verführer?" Aber darüber ist schon genug geschnattert worden. Wir wenden uns also mal an Männer. Solche, die verführt werden wollen (gibt es) und solche, die es um jeden Preis vermeiden wollen. Allerdings sind nicht nur Männer verführbar. Auch Frauen werden von Frauen verführt - aus ganz ähnlichen Gründen.

Was?

Verführerinnen wollen eine Person zu etwas bringen, was diese ohne ihr Zutun nicht getan hätte. Zumeist handelt es sich um einen Wunsch, eine Hoffnung oder ein Gefühl, das im Verborgenen blüht.

Wie?

In den meisten Fällen erkennen Verführerinnen den Schwachpunkt, bei dem sie ansetzen müssen, oder ein Bedürfnis, das unterdrückt wird. Sie versuchen nun, der Person, die sie verführen wollen, ein Gefühl von freundschaftlicher Intimität zu geben und zugleich die mentalen und körperlichen Schranken zu überwinden, die ihre Zielperson aufgebaut hat. Sofern sinnliche Gelüste, Fetische, Neigungen oder Sex allgemein betroffen sind, bieten sie sich selbst an, für die Erfüllung zu sorgen. Konkret: Sie verführen ihre Zielperson zu sexuellen Handlungen, die ihnen ansonsten peinlich wären.

Nutzen/Folgen und Moral

Verführerinnen können aus eigenem Antrieb handeln – dann besteht der Erfolg darin, den anderen /die andere „herumgekriegt“ zu haben. Manche versuchen, einen Vorteil daraus zu ziehen – dann befinden wir uns in der Grauzone zur Kriminalität. Manche handeln auch in fremdem Auftrag – zum Beispiel als Treue-Testerinnen. Sofern sie ausschließlich aus eigenem Antrieb handeln, wächst ihnen Macht zu – real und emotional. Das heißt, sie lernen dabei, wie sie andere Menschen mithilfe ihrer Bedürfnisse manipulieren können.

Man könnte es auch so ausdrücken (Zitat, 1):

Bei der Verführung geht es nicht um die Erfüllung oder Befriedigung des Verlangens, sondern um den Nervenkitzel des Verlangens selbst. Es ist das Spiel, das gespielt wird, wenn das Verlangen immer näher rückt und man in der Lage ist, die daraus entstehende Spannung für eine lange Zeit aufrechtzuerhalten.


Der Verführerin ist dabei größtenteils völlig gleichgültig, ob ihre Zielpersonen darunter leiden, einen Gewinn daraus ziehen können oder ob gar nichts dergleichen passiert. Ihre einzige Befürchtung ist, dass sich ihre „Opfer“ in sie verlieben oder ihnen nachstellen.

Nachdem es viel Jahre hieß, dass „gewöhnliche“ Frauen niemals verführen, hat sich das Blatt in den letzten Jahren gewendet.

Ich lese dazu beispielsweise (2):

(Dieses Buch …) zeichnet die Annäherung zwischen Mann und Frau Schritt für Schritt nach. Die Leserinnen lernen, schon beim ersten Blickkontakt die richtigen Weichen zu stellen, wie man die kleinen Fallstricke der Liebe souverän umgehen kann und wie man bei einem Mann ganz behutsam einen Schalter nach dem anderen umlegt, bis er schließlich ins Netz geht.

Spiele der Verführung

Außer der eigennützigen Verführung ohne Wissen des Gegenübers gibt es Spielarten. Bei einigen dieser Spiele kennen beide die Regeln, bei anderen spielt eine Person zu ihren Bedingungen, und die andere folgt ihnen blind. Eine äußerst pikante Variante besteht darin, den Mann glauben zu lassen, er sei der Verführer, während die Frau die Verführung bereits in die gewünschte Richtung lenkt.

(1) Psychology Today
(2) Aus dem E-Buch einer Autorin.
(3) Ausführlich (für junge Frauen), englisch.

Was bist du, wenn du als Hetero-Frau eine Frau sucht?

Was bist du, wenn du als „Hetero-Frau“ eine Frau sucht? Bist du überrascht über die Frage?

Entweder, du bist enttäuscht von allen, die einen Penis haben oder aber du bis neugierig auf alle, die keinen Penis haben. Oder auch: Bei dir spielt etwas anderes eine Rolle als die Frage, ob jemand einen Penis hat oder nicht.

In letzter Zeit habe ich viele Artikel darüber gelesen, dass Frauen sich mit Frauen treffen wollen. Nicht zum Stricken oder Kochen, sondern um sinnliche Erfahrungen, mit ihnen zu sammeln. Das erweist sich oft als nicht ganz so einfach wie gedacht. Nahezu jede Frau weiß, was sie tun muss, um einen Mann zu verführen – und viele von euch haben schon ausprobiert, wie man die Sache „so aussehen lassen kann“, als wäre es umgekehrt.

Und nun? Alle Frauen, die es versuchen, fürchten sich davor, selbst zu verführen.

Sinngemäß las ich:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Dating mit Frauen eigene Fallstricke beinhaltet und uns auf emotionale Achterbahnen bringen könnte. Das liegt daran, dass Dating an sich ein Vorgang ist, der Angst und Unsicherheit auslöst.

Im Grund ist es das alte Lied: Du gehst zu einem Date und erwartest, dass alles positiv läuft. Wenn du keine „eingefleischte“ Verführerin bist, wartest du darauf, dass der Mann Schritte unternimmt. Falls sie dir gefallen, wirst du mit ihm voraussichtlich im Bett landen. Habe ich recht?

Und nun frag dich mal dies: Warum soll es dir beim Date mit einer Frau anders gehen? Auch wenn du das Wort „Verführung“ nicht magst, wartest du auf Führung, oder etwa nicht? Vor allem, wenn du so etwas zum ersten Mal tust.

Wenn du die Sache akademisch angehst, könntest du sinngemäß dies sagen:

Ich glaube fest daran, dass Sexualität fließend ist. Ich bin heterosexuell, aber ich bin (nun wörtlich)…
… mir ziemlich sicher, dass es da draußen Frauen gibt, die durchaus in der Lage wären, mich körperlich zu erregen – vielleicht sogar, auf neue und aufregende Weise. Und obwohl es vielleicht schwieriger ist, Frauen zu finden, zu denen ich mich körperlich hingezogen fühle, ist es wahrscheinlich nicht schwieriger, als einen Mann zu finden…“

So betrachtet, ist es nicht schwieriger. Aber die Sache ist – dir fehlt die Erfahrung, die in vielen, vielen Jahren mit Männern gesammelt hast. Und es ist nun wirklich nicht so, dass die Partnerinnen, die für dich infrage kämen, dich auch wollen.

Und die Antwort auf die Frage?

Ich wiederhole sie noch einmal:

Was bist du, wenn du als „Hetero-Frau“ eine Frau sucht?

Eine Antwort schicke ich voraus: Du bist sehr wahrscheinlich sehr unerfahren. Wenn du es wirklich willst, stell dich vor allem darauf ein.

Was meint ihr? Habt ihr Erfahrungen mit solchen Dates? Eure Meinung ist gefragt …

( Hinweis: Wir veröffentlichen bewusst keinen Link zum Original der Zitate, weil unklar ist, ob sie einen persönlichen Bezug zur Autorin haben)