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Miss Y. über die MILF: Objekt der Lust – mit Recht?

Reife, Sinnlichkeit, Bereitschaft - das Kleeblatt, um eine MILF zu werden

Jeder hat schon mal gehört, was eine MILF ist, nicht? Die meisten vermuten, das wäre Schmuddelkram und käme aus der Pornoecke. Und die haben sicherlich auch recht, nur ist die MILF eben nur ein unanständiges Wort für etwas ganz dolles: attraktive Mütter unter 40, die das Interesse von begierigen jungen Männern erregen. Dabei müssen sie eigentlich gar keine Mütter sein, sondern nur reif und feminin wirken.

Offiziell sind MILFS Lustobjekte. So kommen sie jedenfalls in den Pornos rüber. Nicht umsonst heißt die Übersetzung des Kürzels „Mütter, die ich vögeln möchte.“ Inoffiziell sind sie eher Frauen, die mit „sinnlicher Süffisanz junge Männer verführen“ wie unser Chef das mal ausdrückte.

Ausgangspunkt für den Frust der jungen Männer, die von MILFS träumen, sind die jungen Männer, die von gleichaltrigen Frauen „liegen gelassen“ werden. Entweder, weil sie nicht sexuell nicht erfahren genug sind, weil sie nicht attraktiv genug sind, um sich mit ihnen zu zeigen, oder weil sie nicht für eine Familiengründung taugen. Für diese Männer gibt es oft nur drei Alternativen: Masturbierten, Bordell, Frauen, die ebenfalls durchs Raster fallen, oder eben MILFS.

Die MILF ist dabei die klare Favoritin. Vor allem suchen die jungen Kerle die Reife. Neben Äußerlichkeiten wie „schöne, volle Brüste“ stehen Verführungsqualitäten. Manche sagen, MILFS hätten eben mehr erotische Ausstrahlung, was daran liegen könnte, dass sie mit ihrer Weiblichkeit unbefangener umgehen können.

Und außerdem: Die Jungs, die mit 18 oder sogar 25 Jahren immer noch keinen „richtigen Sex“ hatten, sind bei Gleichaltrigen untendurch. Sie brauchen eine Frau, die sie anleitet, und dazu sind eigentlich nur reife Frauen bereit.

Machen wir uns nichts vor – MILFS sind rar. In Wirklichkeit suchen die meisten unverheirateten Frauen in den „mittleren Jahren“ Männer, die etwas älter sind und keine Bubis, die nach Sex lechzen. Für die meisten jungen Männer bleibt die MILF also eine Illusion. Porno-Filmer versuchen, diese Lücke zu füllen, und mache Prostituierte hat such auf junge Männer spezialisiert, die mal mit einer wirklich reifen Frau zusammen sein wollen.

Hat die MILF selbst Vorteile? Ja, manchmal. Verheiratete Frauen suchen sich gerne jüngere Lover, die noch wirklich leidenschaftlich sind. Und manche unverheiratete Frau sammelt sich Kerlchen ein wie manche andere Frau Plüschtiere.

Ist es nun wahr, dass die MILF „auf ihre Fickbarkeit“ reduziert wird? Wird sie nicht als Mutter, sondern als Sexobjekt wahrgenommen? Wird wirklich erwartet, dass diese Frauen „makellos aussehen“? Und ist die MILF wirklich ein Schimpfwort?

Ganz so schient es nicht zu sein. Die Männer, die MILFS nicht auf dem Bildschirm angucken, sondern im richtigen Leben, legen vor allem Wert auf weibliche Ausstrahlung und auf unkomplizierten Umgang miteinander. „Versuch doch mal, mit einer 25-jährigen zu flirten und dann mit einer 45-Jährigen und frag‘ dich, wer dabei mehr Bereitschaft zeigt“, will einer der Männer wissen, die ich spontan befragte.

Wenn man mal darauf guckt, wie 40-jährige Frauen so um die 1980er gesehen wurden, und wie heute, dann fällt auf, dass jede Frau ab 40 damals als vergraute Maus galt, der kein Mann mehr nachsah. Heute sind sogar 50-jährige Frauen noch so attraktiv, dass sich manche jungen Männer alle zehn Finger danach lecken würden. Und so kann es eben sein, dass Frauen ab 40 oder 50 heute so sexy sind, dass junge Männer einfach Lust auf sie bekommen.

Bleibt noch die Frage: Ist es wirklich nur Sex, was die jungen Kerle bei reifen Frauen suchen? Oder kann es eben doch sein, dass sie auch von anderen Erfahrungen, Verbindungen oder all dem profitieren wollen, was Frauen damals nicht hatten, heute aber schon?

Mit der Frage lass‘ ich euch heute mal allein.

Nicht zögern und zaudern an der Bettkante

Bevor ich vergesse, es euch zu sagen, Mädels von 18 bis 48: Wir leben im 21. Jahrhundert. Es gab inzwischen das Frauenwahlrecht, Frauen dürfen studieren, und man bedient alleinstehende Damen auch in besten Speiselokalen zuvorkommend. Nur. ähm … verführen, dass dürfen Damen nicht …

Stand jedenfalls so in der Zeitung, genau genommen in der WELT, oder besser: in ICON, einer Beilage zur WELT. Originaltextliche Gedanken nach dem dritten Date:

Vielleicht sollte ich ihm doch mal zeigen, dass er sich ruhig irgendwas trauen kann?


Also traut sich die Dame nicht, den Herrn zu verführen, sondern versucht ihm zaghaft zu sagen, dass er sich „ruhig mal ein bisschen mehr trauen kann“. Das ist natürlich keine Verführung, das ist gar nichts. Und es sagt vor allem aus: „Ach, ich weiß gar nicht, was ich will, aber ich will, dass er weiß, was ich wollen könnte.“

Mal ehrlich, das ist ein Scheißspiel. Und da hilft auch nix, wenn du dann deine Hand auf seinen Arm legst. Oder die angeblich „ewig geprobten Muster und Verhaltensweisen, die nun vielleicht abgelegt werden sollen“. Nein, nichts Intimes … etwas aus dem Neunzenten Jahrhundert. Zum Beispiel: „Ich freue mich auf das Treffen mit dir.“ Frau, wo lebst denn du? Und wer hat diesen Blödsinn denn „erprobt“? Deine Großmutter? Oder gar die Urgroßmutter?

Ne, so wird das nix. Die Hand auf den Arm? Soll er sich beruhigen? Nie etwas davon gehört, dass du einen Mann küssen und liebkosen kannst - einfach so? Wenn du dich wirklich nicht traust, die Hand auf den Oberschenkel zu legen; Der Mann hat auch noch einen Hals und so etwas. Und jeder Kuss kann in einen Zungenkuss verwandelt werden. Na ja, und dann wird die Sache ja wohl zum Selbstläufer. Irgendjemand entledigt sich bestimmte nach einer Weile störender Kleidungsstücke, und dann kann es richtig schön werden.

Na ja, das war noch nicht der Schuss, der kommt erst noch. Denn wenn sie mal ihre Hand irgendwie belanglos auf seinen Unterarm gelegt hat, dann hat sie sich ihm

praktisch auf den Schoß geworfen, das ist schon irgendwie unsexy, wenn Frauen so leicht zu haben sind.


So leicht? Um des Himmels willen. Und auf den Schoß geworfen? Ich glaub, ich spinne. Drei Dates, und beim Vierten darf frau nicht mal zeigen, dass sie jetzt mal gerne mal ans Eingemachte gehen würde? Da frag ich mich doch: „Wann, wenn nicht jetzt?“

Hervorgehobene Zitate aus ICON.

Liebe Woche: der schlaffe Penis und Sex ohne Liebe

Die letzte „Liebe Woche“ liegt lange zurück – was ist da nur in unsere Redaktion gefahren?

Ich verrate es Ihnen: Der Zwang, unsere Seiten (wenigstens die wichtigsten) zu „mobilisieren“. Aus zweierlei Gründen: Erstens lesen uns immer mehr Menschen mobil, und zweites kündigte Google an, Webseiten, die sich „mobil“ einsetzen lassen, künftig im „Ranking“ nach besser zu bewerten. Ich verrate Ihnen mal, dass ich erst seit einem Jahr ein Smartphone besitze, und ich wäre nie auf die Idee gekommen, zur Besichtigung meiner Seiten ein Handy einzusetzen. Doch wer es so will – bitteschön. Und ein großer Prozentsatz von Ihnen sieht die Liebeszeitung eben schon „mobil“.

Da wir alles „von Hand“ machen, haben wir da natürlich Zeit gebraucht – und ich gestehe: Ich musste mindestens einen Teil der Programmierung selber machen – und das Design sowieso. Es ist ja nicht nur die „Liebeszeitung“, die davon betroffen ist, sondern es sind auch noch andere Blogs, zum Beispiel „Sinnlich Schreiben“ und „konservative“ Seiten wie die „Rosinentexte“.

Gut so? Ich schreibe Ihnen heute mal, was wir sonst noch getan haben:

Wer sich ein wenig in die erotische Fantasie hineindenken möchte, der wird Freude an der HR-Domina haben. Das ist keine Fiktion, sondern Realität: Der erwachsene „klein böse Junge“ erträumt sich, von der erotischen Gouvernante versohlt zu werden, und der erwachsene „große böse Junge“ will von der dominanten Personalchefin „zur Sau gemacht werden.“ Hübsch, nicht wahr?

Katzen schwimmen nie und Frauen verführen nie – zwei dämliche Vorurteile. Diese große „Muschi“ schwimmt – und nahezu jede Frau weiß, wie man einen Mann verführt.

Ein weiteres Vorurteil: Sex geht nur, wenn vorher die Liebe auf „ein“ geschaltet wird. Das Vorurteil ist in jeder Hinsicht Blödsinn, aber weit verbreiten. Und: Solche Aussagen werten die Liebe ab. Mit Liebe geht viel – und manchmal eben auch Sex. Aber Sex geht auch ohne Liebe.

Und noch ein Vorurteil: Im Internet gibt es zu viel Sex. Das Gegenteil ist der Fall: Im Internet gibt es zu wenig realistischen Sex, aber zu viele Frauen und Männer, die durchgestylt und emotionslos vögeln. Muss mal gesagt werden. Sage übrigens nicht ich, sondern eine weitaus kompetentere Person, Lucinda "Cindy" Lee Gallop.

Warum Sex so schön sein kann? Da haben wir etwas von „Secret“ bekommen, und den Text noch ein bisschen aufgefrischt: Lust erzeugt Lust.

Zum guten Schluss: Auch der weich und schlaff gebliebene Penis kann liebkost werden –und Männer können auch mit ihm einen tollen Orgasmus haben. Nicht gewusst? Ja, was wisst ihr eigentlich von Männern? Müssen wir mehr darüber schreiben?

Und: Die nächsten Wochen werde ich mich ausschließlich dem Genuss der Ruhe widmen. Heißt: Sie haben vor mir Ruhe als Kommentator, Redakteur und Herausgeber der Liebeszeitung. Einen schicken Frühling wünsche ich – lieben Sie die Welt, die Menschen und die Liebe – dann liegen Sie richtig.

Ihr

Gebhard Roese

Lust erzeugt Lust – warum Sex so schön sein kann

Nur im Trench - ein bisschen gewagt. Doch Frauen verführen immer mutiger.
Stellen Sie sich vor, sie sitzen im Café, und da drüben am Fenster fällt Ihnen ein Mann auf. Na ja, er ist ganz nett, aber nichts Besonderes. Nun aber kommt die Bedienung, bringt ihm seinen Kaffee und flirtet auffällig mit ihm, während sie das tut. Die Tür wird geöffnet, und neue Gäste kommen herein. Einige von ihnen sind Ausnahmeschönheiten – und gerade diese bleiben einen Moment am Tisch des Mannes stehen, um ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Offenbar kann der Mann sehr charmant sein, denn die Damen lächeln ihn beim Sprechen an.

Unwillkürlich fragen Sie sich: „Dieser Mann muss toll sein – ich würde ihn auch gerne kennenlernen, wenn ich mich trauen würde.“

Wenn jemand von einem Menschen begehrt wird, erzeugt dies auch bei anderen Personen Lust. Je mehr die Atmosphäre in einem Raum mit Lust angereichert ist, umso mehr Paare trauen sich, intim zu werden. Das wissen Sie sicher von ihren ersten Schmuse-Partys, und bei Swingern ist es kaum anders. Lust erzeugt Lust.

Das Casual Dating Portal Secret wollte es genauer wissen und hat mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos rund 1.000 Deutsche ab 18 Jahren repräsentativ befragt. Dabei wurde deutlich: Das Gefühl, begehrt zu werden, regt auch die eigene sexuelle Lust an. Nahezu die Hälfte der Befragten nahmen für sich in Anspruch, von der Begierde anderer sexuell angeregt zu werden.

Kaum eine Frau geht zu einer Verabredung, ohne sich vorher erotisch aufzuhübschen, und die Sinneslust beginnt bereits mit der Auswahl der Frisur, des Make-ups, der Dessous und der Oberbekleidung. Selbst Frauen, die diese Gedanken nie zugeben würden, sind in ihren Verhaltensweisen sehr mit dem „Was-wäre-Wenn“-Gedanken beschäftigt. Rund 40 Prozent der Befragten Frauen stimmten einer ähnlichen Fragestellung von Secret zu.

Zwischen dem Gedanken an die Hingabe und der Ausführung liegt bei den befragten Frauen allerdings noch manche Hürde, denn nur gegen 15 Prozent der befragten Frauen waren an einer feuchten Liebesnacht am Tag des Kennenlernens interessiert.

Die Gunst einer Cougar kann der Mann beliebigen Alters nach der gleichen Befragung möglicherweise am leichtesten durch ein genussbetontes gemeinsames Essen erwerben. Wie denn überhaupt ein Essen bei nicht zu hellem Licht und der Genuss von erstklassigem Wein den Wunsch durchaus beflügeln kann, die nächsten Stunden nicht allein zu verbringen.

Ja, und was lernen wir daraus? Vor allem dies: Versuchen Sie immer und überall, als begehrt zu gelten. Stellen Sie sich so auf, dass ihre erotischen Fähigkeiten in irgendeiner Form erkennbar werden. Und wenn Sie den Mann begehrenswert finden – zögern sie nicht, ihn von sich aus zu beflirten und zu verführen. Niemand wird Ihnen garantieren, dass er Sie heiratet. Aber eine erfüllte Nacht, ein Wochenende oder eine sinnliche Affäre könnte dabei herausspringen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde aufgrund von Pressematerial von SECRET (Zahlen) und eigenen Recherchen im Umfeld der Frauen über 40 erstellt. das Foto (Ausschnitt) wurde von secret zur Verfügung gestellt. Foto © 2015 by secret.

Harte Fakten zum weichen Penis

Wenn er nicht ins Tor kommt, ärgert sich sein Besitzer
Was fürchtet der Mann am meisten? Sicherlich ist es das Versagen und sollte dies angesichts einer begehrenswerten Frau der Fall sein, fällt mit dem Penis auch die Selbstsicherheit herunter.

Und die Frau? Eine der Mythen um das sexuelle Begehren besteht darin, dass der Mann nicht wirklich interessiert ist. Tatsächlich glauben manche Frauen, dass Männer, die einen nicht vollständig erigierten Penis vorweisen können, nicht wirklich an ihnen interessiert sind, wobei die Betonung auf „an ihnen“ liegt, also nicht nur „am Sex mit ihnen“. Doch ist dies wirklich der Fall?

Nein – sagen jedenfalls die meisten Ärzte, Biologen und Psychologen. Denn selbst, wenn ein Mann sich nicht als „standfest“ erweist, kann er eine Frau heftig begehren, selbst Lust empfinden und Orgasmen bekommen.

Eine Expertin rät:

Fass sie an, liebe sie und bewundere sie – so wie du selbst angefasst, geliebt und bewundert werden willst.


Dabei ist auffällig, dass viele Frauen entweder aus Scham oder falscher Rücksichtnahme nicht dafür sorgen mögen, dass sich der Penis wohlfühlt – und das macht auch seinen Besitzer glücklich. Mögen es Hände, Brüste Lippen oder Zungen sein, sein, die den Penis liebkosen – immer wird der Mann dankbar für Berührungen sein. Und nur ganz nebenbei – der Penis ist nicht die einzige sinnliche Stelle am Mann.

Von Männern erwarten wir so gut wie immer, dass sie „geben“ und nicht „nehmen“. Ein Mann muss verführen, bedrängen und am Ende penetrieren. Selbst ausgemachte Feministinnen erwarten dies von Männern. Doch sollte das alles sein? Sicher – das Eindringen des Penis in die Vagina ist nötig, um für Nachwuchs zu sorgen – aber wie oft entsteht aus sexueller Lust ein Nachkomme? Kann Lust nicht auf viele Arten erzeugt werden, und sind die Hubbewegungen des Penis in der Vagina wirklich die sinnlichsten Erfahrungen, die ein Mann haben kann?

Natürlich nicht, aber welcher Mann wird das schon zugeben? Männer sehnen sich nach zärtlichen Worten, warmer Haut, weichen, sinnlichen Händen, wollüstig sich öffnenden Lippen und dem sinnlichen Duft der Frauen. Manche Männer haben Wünsche, die sie nicht einmal ihren Ehefrauen oder Geliebten sagen würden – und all diese Wünsche haben nichts mit einem steifen Penis zu tun. Da ist eine Wiese mit bunten Blumen, die eigentlich nur gepflückt werden müssten.