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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Das rote Sommerkleid und du

Das gleiche rote Kleid auf drei Hauttönungen
In einem Punkt sind sich alle Autorinnen und Autoren einig: Nichts ist so verführerisch wie ein rotes, leichtes Sommerkleid. Es ist die pure Verführung beim stehen, sitzen oder liegen, gehen oder tanzen. Vielleicht kennt einer von euch das Lied „What d’I say“. Nur zwei Frauen begeistern dort: eine mit einem Diamantring, die weiß, wie man mit dem Hintern wackelt und eine, die ein rotes Kleid trägt und die ganze Nacht darin tanzen mag.

Das rote Kleid: möglichst nicht im Büro tragen

Das rote Kleid ist also nichts fürs Büro, und manche Frau, die es dort trug, wurde nicht mit den üblichen anerkennenden Blicken bedacht, sondern mit Häme. Im Vereinigten Königreich, wo man als weibliche Angestellte dazu angehalten wird, „gedeckte“ Farben zu tragen, sowieso. Nur am Freitag ist alles anders - da trägt die Assistentin des Chefs schon mal rote Schuhe - aber immer noch kein rotes Kleid.

Eins Schweizer Magazin schreibt zur Wirkung des roten Kleids:

Frauen, die bei einem Date ein rotes Kleid tragen, haben erwiesenermaßen bessere Erfolgschancen bei Männern. Genau deshalb ist die Farbe fürs Büro ungeeignet: zu aufdringlich, zu aggressiv.

Rot - die Farbe muss auch zu deinem Typ passen

Allerdings wird die Wirkung von „Rot“ auf weiblicher Haut auch überschätzt. Nicht jede Frau hat die Ausstrahlung einer Femme fatale, die angeblich danach lechzt, Männer anzuziehen wie die Motten, um sie dann verglühen zu lassen. Ich lebte einst in einer Kleinstadt, in der es ein wundervolles rotes Kleid gab, das in einem einzigen Modegeschäft zu haben war. Ob es Zufall war oder nicht: Zwei Frauen in der Abteilung trugen das gleiche Kleid: Rot, guter Schnitt, chic, nicht zu sexy. Doch nur eine von beiden wurde beachtet und bekam Komplimente - eine kluge, selbstbewusste und kommunikative Frau. Die andere wurde belächelt, weil das Kleid eben wie „übergezogen“ wirkte - ihre Persönlichkeit passte nicht dazu.

Das rote Kleid beim Date

Der Partner beim Date sieht üblicherweise vor allem deinen Oberkörper. Dennoch ist das Kleid für ihn interessant, weil es deinen Bewegungen folgt. Wo enge Jeans ordinär wirken, weil sich der Po allzu deutlich abzeichnet, verhüllt das Kleid diesen Körperteil, nimmt aber durchaus seine Bewegungen mit auf. Das gilt als „feminin“, während die erkennbaren Pobacken in engen Jeans eher als provokativ gelten. Die Farbe spielt in diesem Fall noch keine Rolle.

Die Hautfarbe spielt eine wichtige Rolle

Je heller diene Hautfarbe ist, umso mehr wirkt Rot als Kontrastfarbe. Ist, deine Haut dunkler, dann geht die Hautfarbe in die Kleiderfarbe über. Sinnlich kann beides wirken, aber der Kontrast ist eben nicht so stark. Und dein Wort zum Trost: Beide Varianten finden männliche Liebhaber.

Gut aussehen oder betont sexy wirken?

Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen „was am besten an die aussieht“ und „was besonders sexy wirkt“ - da gilt auch für die Farbe Rot. Ist dein Ziel die Verführung, so kannst du durchaus übertreiben, ist dein Ziel, gut auszusehen, so versuchst du am besten, dezent zu bleiben. „Keep it Simple“ ist der Rat, den dir jeder geben wird, wenn es Accessoires geht. Ein Schmuckstück um den Hals, eines am Arm - niemals mehr.

Und darunter? Es gibt so viele Meinungen, wie es Expertinnen gibt. Die Farbe deiner Dessous (falls sichtbar oder erkennbar) sollte in keinem Fall in einen „Wettstreit“ mit Rot eintreten. Schwarze, erkennbare Dessous wirken unter einem roten Kleid oft ordinär - also tu es erst gar nicht, es sei denn, du willst deinen Mann damit aufheizen.

Kauf dein rotes Kleid nicht online

Hast du schon ein rotes Sommerkleid? Was jetzt kommt, wird dich wundern: Kauf es nicht im Versandhandel, sondern geh in einem Kaufhaus, das sich auf gehobene Kleidung spezialisiert hat und viele Marken führt. Gerade das rote Kleid musst du „an dir“ sehen - im Katalog oder im Internet sehen alle Kleider gut aus. Und gib ruhig ordentlich Geld dafür aus - ein guter Schnitt und eine überzeugende Qualität des Materials sind wirklich wichtig.

Beispiele (Zitatenquelle, alle Farben):
HRtoday

(Ausführlicher, englisch):

Lariviere (sehr ausführlich, mit allen Nuancen, textlich)
WikiHow Eher für sehr junge Frauen, mit Bildern.

Die Lust , das Date und das Sommerkleid

Nicht ganz Natur, aber ganz viel Sommer
Nachdem es nun wieder etwas wärmer geworden ist, kannst du ja mal daran denken, ein Sommerkleid zum Date zu tragen.

Sommerkleid zum Date? Ach nee …

Ach doch! Jedenfalls, wenn du willst, dass er sich auch (natürlich nicht nur) für deinen schönen Körper interessiert. So ein Sommerkleid umspielt deinen Körper, und bei jeder Bewegung gibt es etwas Neues an dir zu entdecken. Na, ich denke, das weißt du ganz gut, oder?

Wenn nicht: Falls du nur das Kleid mit einem kleinen Slip trägst, wird er von vornherein deine natürlichen Bewegungen lieben. Es ist schon merkwürdig, wie Männer auf das „Natürliche“ abfahren, aber ich sage dir: Wenn du ohne BH gehst, ist es noch interessanter. Männer sind nämlich nicht nur Voyeure, sondern sie werden besonders aufmerksam, wenn dein Körper in Bewegung ist.

Ist es ein Wagnis, beim Date ein Sommerkleid ohne BH zu tragen?

Wenn du im Internet nachliest, wirst du finden, dass es nur wenige Frauen gibt, die das Wagnis eingehen, ohne BH zum Date zu gehen – wahrscheinlich, weil sie an Abendeinladungen in Restaurants denken. Da ist der BH angebracht, aber dahin gehst du ja auch nicht im flatternden Sommerkleid.

Wie wäre es bei einem Spaziergang durch Wälder, Felder und Wiesen? Oder beim Picknick?

Warum du im Sommerkleid nicht "mit den Augen ausgezogen" wirst

Männer, so sagt man, ziehen Frauen mit den Augen aus. Bestimmte Männer tun das, aber du musst du schon zwei oder drei Schichten Kleidung tragen, damit sich die Illusion lohnt. Doch was hast du noch auszuziehen, wenn du ein Sommerkleid trägst?

Du bist näher an der Natur - und näher an ihm. Du spürst jeden Windhauch auf deiner Haut – und jede noch so sanfte Berührung. Wenn es dir angenehm ist, bekleidet und dennoch ein Teil der Natur zu sein: Warum eigentlich nicht? Vor allem, wenn es heiß ist, die Natur nah ist und es vielleicht schon dein zweites Date ist.

Mehr darüber, welches Kleid du tragen kannst und wie du sexy, aber nicht ordinär wirkst liest du beispielsweise In "Schweizer Illustrierte".

Brüste, Gefühle oder Hirn – was soll dem Mann gefallen?

Brust gut - alles gut?
Brüste, Gefühle oder Hirn – was soll dem Mann gefallen? ist ein Beitrag für Frauen zur wirklich erfolgreichen Partnersuche.

Gut, die Frage ist ein bisschen holprig gestellt – sieht ja so aus, als würden sich der schöne Körper, die emotionale Ausstrahlung oder der Geist nicht kombinieren lassen.

Brüste, Po und Beine

Das ist aber nicht gemeint, sondern immer das, was du „hervorgucken“ lässt. Bei Brüsten, Po und Beinen ist das ganz einfach. Du zeigst das vor, womit du am besten punkten kannst – wenn es dir darum geht, dass er sich an deiner Schönheit festbeißt.

Bei den Gefühlen heißt das Eingangstor „Offenheit“

Bei den Emotionen ist die Sache schon schwieriger. Kennst du eigentlich die Gefühle, die du wirklich einsetzen kannst, um einem Mann zu gefallen? Ich kenne ein paar, aber früher oder später kommt es dem Mann daraus an, ob du „zugänglich“ bist. Das heißt, ob du deine Gefühle tatsächlich offenlegst. Weil das nicht sofort klappen kann, reicht am Anfang das Gefühl, dass du an einem Mann interessiert bist.

Zeig, dass du etwas verstehst – aber doziere nicht

Hirn – also Verstand – ist immer gefragt, solange du nicht zu theoretisch wirst. Beweise dem Mann, dass du ausreichend gebildet bist, aber dränge ihm dein Wissen nicht auf.

Gab es wirklich nicht mehr als die körperliche Fassade, das Gefühlsgewusel und den Grips?

Das Erscheinungsbild

Oh doch – das Erste, worauf der Mann achtet, ist deine Erscheinung, das heißt, das Bild, das du abgibst, wenn du durch die Tür kommst. Und da haben wir schon ein Problem. Denn je ungewöhnlicher du etwas herausstellst, sei es ein Körperteil, ein Verhalten oder eine auffällige Bekleidung, umso mehr wirst du nach diesen Details beurteilt. Ein möglichst neutraler Auftritt, verbunden mit Freundlichkeit und Interesse an dem Mann, der auf dich wartet, sind gute Voraussetzungen.

Keine Spielchen mit „Frauenrollen“

Das wichtigste für dein Verhalten: Männer wollen nicht wissen, was du alles gerne wärest oder welche Rollen du am besten beherrscht. Jedenfalls nicht, wenn sie eine seriöse Beziehung suchen.

Knackpunkt Kommunikation

Die Kommunikation zu verbessern ist eindeutig nötig. Ich habe so viel Unsinn bei Dates gehört, dass ich davor warnen muss, blödsinnige Fragen aus Fragekatalogen zu stellen. Es ist nicht so wichtig, was du machst (Beruf, Sport, Reisen) sondern wie du es machst. Das „Was“ ist immer nur der Einstieg, das „Wie“ erlaubt dem anderen, daran teilzuhaben. Und der Gesprächsfluss offenbart dir später, was das für dich bedeuten könnte. Das ist eine einfache Regel, und sie nützt wirklich. Frag niemals: „Wie stellst du die deine Traumpartnerin vor?“ Am Tisch sitzt nämlich nicht „seine Traumpartnerin“, sondern dort sitzt du – ganz real.

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Bild: Auszug aus einer Anzeige, gegen 1900. Nachgearbeitet, aber Originaltext

Mehr sein als nur ein Sexobjekt

Im Zweifel die Herzdame ausspielen ...
Machen wir uns nichts vor – einzelne Männer und ziemlich viele Frauen werden in erster Linie als „Sexobjekt“ betrachtet. Reden wir im Moment mal ausschließlich von Frauen. Aber ich verspreche euch in die Hand: Besonders attraktive Männer werden ebenfalls gerne als „Sexobjekte“ angesehen – und sogar belästigt.

Zwei Arten von "Sexobjekten" in freier Wildbahn

Sexobjekte kommen in zwei Ausführungen. Die ersten sind die, an die ihr wahrscheinlich denkt: Nix im Hirn, aber der ganze Körper durchgestylt, Mini-Kleid mit tiefem Ausschnitt. Die Angehörigen dieser Gruppe wissen, warum sie sich so präsentierten: Auffallen um jeden Preis. Hoffen, dass sie „der Richtige“ anquatscht, vielleicht sogar einer, der sie heiraten will.

Die andere Gruppe hat was im Hirn, ist sich in fast allen Umgebungen sicher, was sie tun wird und kalkuliert, mit welchem Mann, was möglich ist. Diese Frau kann dort drüben sitzen, auf der Couch bei einer Party, lässig-elegant. Sie strahlt aus, dass sie ansprechbar ist, aber sie setzt sich nicht in Pose, zieht ihren Rock nicht hoch und lutscht nicht am Zeigefinger.

Genaugenommen beobachtet sie ihre Umgebung. Das tun alle Frauen, die ernsthaft aus Partnersuche sind. Dann und wann redet sie mit einem Mann, der in ihre Nähe kommt. Erst einmal abchecken, ob er überhaupt infrage kommt, sozusagen aus der Nähe.

Abchecken und auswählen

Aber halt! Erstaunlicherweise versuchen nicht alle Männer, sich dir zu nähern, nicht wahr? Und diejenigen, die es versuchen, sind meist langweilige Draufgänger mit dummen Sprüchen auf den Lippen, habe ich recht?

Wenn du mit Männern ganz normale Gespräche führst, kannst du sie jederzeit in intime Gespräche verwandeln. Die Frage wird sein, ob er merkt, dass du Lust auf ihn hast oder nicht.

Plötzlich wirst du vom "Objekt" zur klugen Spielerin

Und wenn ja, dann wird er die Sache umkehren und denken, dass die Idee von ihm ausging.

Hast du etwas bemerkt? Du hast dich gar nicht „objektiviert“. Du hast ganz bewusst geprüft, ob du Gefühle in ihm auslösen kannst. Und nun passiert etwas, das du dir immer gewünscht hast, und dazu zitierte ich mal:

Ich finde, es äußerst befriedigend zu wissen, dass Frauen die ganze Macht haben, wenn ein Mann nach uns verlangt. (…) Sobald eine Frau weiß, dass ein Mann sie will, hat sie die volle Kontrolle darüber, wie er sie bekommt oder ob er sie überhaupt bekommt.

Viele von euch spielen genau dieses Spiel. Wenn du es tust, bist du nicht „seine Marionette“, sondern du führst ihn an deinen Fäden.

Du kannst die Bedingungen festlegen - musst es aber nicht

Nun ist die Frage, ob du „zu deinen Bedingungen“ weiterspielen willst.

Wenn nicht, ist jetzt der Punkt, an dem er den großen Verführer spielen darf. Er spiel also „Herz Dame“ aus, wie man so sagt, und du wartest gespannt darauf, was er „draufhat“.

Es ist nur so: Du hast weiterhin in der Hand, das zu ändern. Er will ja etwas von dir, und du erwartest dafür, dass er deine Wünsche erfüllt, bevor er es bekommt. Keine Sorge: Er merkt den „Deal“ dahinter nicht. Er wird sich freuen, dass du ihm sagst, was du gerne hast. Der Mann wird sich freuen, die Lust zu bereiten – solange er selbst auch die Aussicht auf eine wundervolle Befriedigung hat.

Du kannst kaum etwas falsch machen in diesem Spiel, solange du ihn im Glauben lässt, dass er „dich bekommen“ hat. Wenn es ihm gefallen hat, wird er alles tun, um ein „zweites Mal“ in den Genuss zu kommen. Und du kannst dafür sorgen, dass er auch die Gespräche mit die genießt und all die vielen anderen schönen Dinge, die nur du herbeizaubern kannst.

Das verwendete Zitat stammt von der unbekannten Autorin "Louise Sawyer 2.0" - es handelt sich um ein Pseudonym.
Das Bild entstammt einer Spielkartensammlung, die Paul-Émile Bécat gezeichnet haben soll. Das Original wurde ausgefleckt.

Strapse - drunter oder drüber?

Drunter oder drüber - praktisch oder sinnlich?
Ich muss noch mal auf die Strapse zurückkommen. Ja, ja, das frivole Zeug, das du bei „klassischen“ Strümpfen brauchst, damit sie „oben bleiben“.

Die frivolste aller frivolen Fragen: „Trägst du das Höschen drüber oder drunter?“ Wer sich häufig in den „Waschraum“ begibt, sollte den Slip möglichst ausziehen können. Das ist einfacher, wenn du den Slip „außen“ trägst, so wie die Dame rechts. Optisch wirkt es besser, wenn du ihn über dem Slip trägst, so, wie die Dame links. Das gilt vor allem, wenn sie etwas verführerischer aussehen als diese in jungfräulichem Weiß gehaltenen Kombinationen. Mit Spitzen und als sinnliche Stimulanz: Slip unter den Strapsen.

Hinweis: Das Bild wurde als "anonym" deklariert. Es zeigt im Original zwei Wäschemodelle in traditionellen weißen Dessous.