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Wenn du dich selbst begehrst, begehren dich auch andere

Schön? Begehrenswert? Sagt es dir dein Spiegelbild?
"Wenn du dich selbst begehrst, begehren dich auch andere" gilt für jedes Alter. Aber jeder Tag, der dich an die 50 heranbringt, konfrontiert dich mit der Frage: Wie begehrenswert bin ich eigentlich noch?

Du wirst also bald 50? Herzlichen Glückwunsch! Da ergibt sich eine Frage: Bist du selbstbewusst? So selbstbewusst, dass du dich schön und begehrenswert fühlst?

Eine Bloggerin schrieb vor einiger Zeit (1):

Wenn du dich sexuell sicher fühlst, dann bist du automatisch begehrenswert.

Das heißt, sobald du sowohl selbstsicher im allgemeinen Sinne, aber eben auch ein positiv-sexuelles Bewusstsein besitzt, begehren dich die Männer „wie von selbst“. Das liegt an etwas ganz Einfachem: kein Mann weiß, ob ihm Sex mit dir wirklich Freude bereitet. Aber wenn du Sinnlichkeit ausstrahlst, dann glaubt er, dass er mit dir ein lustvolles Erlebnis haben kann - natürlich auch mehrere. Und vielleicht auch für viele Jahre.

Die Bloggerin (1) sagte uns:

Wenn ich in den Spiegel schaue, dann konzentriere ich mich auf die Teile von mir, die mich begehrenswert machen. Meine Brüste sind verlockend, mein Gesicht hat charaktervolle Lebenslinien, und ich kann ein herrliches Lächeln darauf zaubern - kurz: Ich bin stolz auf mich.


In den Augen anderer bist du begehrenswert

Einer unserer Irrtümer ist oft, dass wir glauben, in den Augen anderer unvollkommen zu sein, nicht wahr? Aber was sehen die Männer wirklich? Wenn ihr glaubt, dass Männer all die „Unvollkommenen“ Teile in euch sehen, dann seid ihr schief gewickelt. Sie sehen etwas ganz anderes: „Ist sie eine Frau, die mitten im Leben steht und auch sexuell noch sehr lebendig ist?“ Oder auch: „Hat Sie Lust darauf, neue Erfahrungen (nicht nur sexuelle) zu machen?“

Verwöhnen und verwöhnen lassen

Verwöhnen und verwöhnenlassen ist für viele das Motto ab 50. Wenn du zeigst, dass du gerne „Frau“ bist, offen für neue Erfahrungen bist und dein Leben wirklich genießen willst, dann ist alles wunderbar.

(1) Die Idee für diesen Artikel stammt aus Blogs, und aus ihnen wurden auch die Zitate gewonnen. Bild: Grafik by Liebesverlag.de

Scheidung - und dann sofort wieder Sex?

Der tiefe Schmerz nach Trennung oder Scheidung – ich denke, jede und jeder kennt ihn, der einmal davon betroffen war. Die Frage „Wann hattest du danach wieder Sex“, wird oft zurückhaltend beantwortet.

Ach, das "Zweite Erste Mal?"

Eine Frauenzeitschrift schreibt sehr verblümt über „das zweite erste Mal“, geradezu so, als ob das „erste Mal“ wirklich das „allererste Mal“ gewesen wäre (1).

Wieso erst danach?

„Danach?“, eine Dame, die im Grunde eher traditionellen ethischen Prinzipien folgte, sagte rund heraus: „Ein paar Wochen nach der Trennung. Ich wollte halt schauen, ob’s mit einem anderen geht.“

Ich dachte nach. Wieso eigentlich danach? Soll jemand das ganze „Trennungsjahr“ leben wie eine Nonne oder ein Mönch? Und haben es sich die Leidensgenossinnen nicht wenigstens selbst gemacht?

Ein „gewisser Unmut“, so las ich, sei damit verbunden. Und sogar (2):

Die Fragen, die einem durch den Kopf schießen, sind mannigfaltig, praktisch immer negativ konnotiert und definitiv dazu geeignet, das Selbstvertrauen nachhaltig zu unterminieren.


Gut, der Kopf – der hindert uns manchmal. Und vielleicht hat man sich den „alten“ Partner nach einem Monat noch nicht „aus dem Kopf geschlagen“. Und ja, der Anspruch, eine perfekte Geliebte zu sein oder auch ein erstklassiger Lover, der wohnt schon irgendwo im Hinterstübchen.

Oh ja, und es gibt ganz Kataloge von Verhaltensratschlägen, was du in den ersten Monaten tun darfst und tun solltest, und wie du dich langsam wieder an den Sex herantastest.

"Der Sex" ist nicht unbedingt "Es in Es"

Den Sex? Du wirst doch einigen Praktiken beherrschen, die nicht deine „ganze Person“ erfordern? Küssen kannst du doch noch, oder? Hände hast du auch, und der Mund lässt sich auch dann noch einsetzen, wenn der Rest deines Körpers sich noch ein bisschen sträubt.

Die irrationale, späte Treue

Ist es überhaupt der neue „erste Sex“, der dir im Wege steht? Oder ist es eine Art „verspätete, irrationale Treue“, die in dein Gehirn eingebrannt wurde?

Ich zitiere dazu mal (3):

Vielmehr warnte mich ein irrationaler Instinkt: „Die Nähe zu einem neuen Mann ist unangemessen“. Es war, als ob der unbewusste Teil meines Gehirns zu glauben schien, ich sei noch verheiratet. Ich konnte mir nicht vorstellen … (einen anderen Mann) … zu küssen oder neben ihm im Bett zu liegen.

Persönlich glaube ich nicht, dass alle Frauen immer „treu“ waren während ihrer Ehejahre – und Männer auch nicht. Und ich denke auch, dass Masturbation heute eher etwas „ganz Gewöhnliches“ ist als ein „Abweg der Tugend“.

Statt komplizierter Klärung: oft reicht ein Impuls

Jedenfalls reicht oft ein Impuls, um „den Bann zu brechen“. Der kann in einer Begegnung mit einem Verführer/einer Verführerin liegen, in der Lust, erotische Literatur zu genießen und sich dabei in die Personen im Buch hineinzuversetzen oder sich (endlich) einen Vibrator zu kaufen.

Hingabe ist fast immer möglich

Und natürlich kannst du dich auch einfach hingeben – ein bisschen angeschickert oder auch nicht, aber bei vollem Bewusstsein. Denn auch für die aufkommende Lust ist ja auch das Gehirn verantwortlich - und das vergisst das Rezept nie. Ich hab immer wieder gehört, dass junge Frauen noch im Erwachsenenalter die Warnungen ihrer Mütter im Ohr haben: „Tu’s nicht – das schickt sich nicht“. Und ich sag euch jetzt mal was: Es ist viel schwieriger, die warnende Mutter aus dem Hirn zu verscheuchen als die „Treue zum Ex“. Und wenn die Lust mal die pickenden Vögelchen im Hirn überwindet, ist alles gewonnen.

(1) Brigitte - Frauenzeitschrift
(2) Zitat einer kommerziellen Webseite zur Partnersuche.
(3) Blog (möglicherweise nur eingeschränkt lesbar)
(4) Brauchbare Hinweise (englisch) in: worty

Magst du lieber dies oder das?

Sex-Fragebögen sind nervig, vor allem, wenn du gefragt wirst, ob du „lieber“ dies oder das machst.

Du kannst nicht sagen „nichts von beiden“ oder „beides“. Der Fragesteller zwingt dich, für das eine oder andere zu stimmen.

Gut, mal magst du das eine lieber als das andere, aber vielleicht auch von beidem etwas. Die meisten der Fragen laufen auf „geben oder bekommen“ hinaus. Wie ist es mit oraler Lust? Dominant oder unterwürfig? Eher geben oder eher bekommen? Eher gefingert werden oder einen Handjobgeben? Stehst du auf Pegging für ihn oder Analverkehr für dich?

Was würdest DU antworten, wenn du nach einem Dreier gefragt würdest? MMF oder FFM? Eine andere Bloggerin meinte, ihre Antwort darauf wäre „Ja“. Vielleicht sagte eine andere „Nein“ zu beiden. Oder sie redet über das, was sie wirklich davon mitnehmen will: MMF falls (folgt eine Bedingung), ansonsten eher FFM.

Bar jeder Moral: Menschen unterscheiden sich auch darin, ob sie eher Lust schenken oder erwarten, dass ihnen andere Vergnügungen bereiten. Wer wollte sich nun hinstellen und sagen, wer von beiden Gruppen die wertvollere ist?

Bar jeder Moral: sich vor ihm Ausziehen

Was wird der wohl sagen, wenn er mich nackt sieht?
Sich mal „irgendwie“ auszuziehen ist in manchen Situationen selbstverständlich. Im Schwimmbad, beim Duschen? Beim Hautarzt? Ja. Unter Freundinnen oder Freunden – kommt drauf an, ob du konkurrierst.

Körper sind nicht immer schön - na und?

Jedenfalls steht fest: Nicht alle Menschen finden ihre Körper schön. Nicht einmal die Männer. Athletisch aussehen? Reicht nicht. Als Mann musst du Sport treiben. Und das reicht auch noch nicht. Wenn schon Haare am Körper, dann müssen sie gepflegt sein. Und dann das „Heiligtum“ der Männer – ach, du die liebes bisschen. Die Länge, der Umfang, und wie lange er braucht, um zu „stehen“ ... noch was?

Unzufriedene Frauen - der Körper, ach, der Körper

In diesem Fall habe ich mal mit den Männern angefangen. Von Frauen, die ihren Körper nicht lieben, sei er nun nackt oder bekleidet, rasiert oder behaart, müssten wir eigentlich nicht reden. Das passiert in den Frauenmagazinen jeden Tag. Fettpölsterchen? Zu kleine Brüste? Zu kurze Beine, keine idealen Proportionen? Zu fettige oder zu trockene Haut? Vielleicht gar schon ein graues Haar mit 30? Ach, das ist alles schrecklich, nicht wahr?

Angezogen ist manchmal auch schon nackt - für Männer

Du bist also eine Frau? Da gucken Männer schon mal, wie du angezogen aussiehst. Und sie stellen sich vor, wie du ausgezogen aussehen könntest, falls sie sich für dich interessieren. Die Gentlemen (das hatten wir schon mal, ich weiß), scannen dich in einem winzigen Moment und tun dann so, als ahnten sie noch nicht, wie du nackt aussehen könntest. Die Gaffer hingegen „ziehen dich mit den Augen aus“, sodass du dich schämst oder wütend wirst, je nach Temperament.

Männer beurteilen nicht deine Körperteile, sondern dein Gesamtbild

Du kannst sicher sein, dass die Herren nicht ausschließlich an deinen Brüsten, deinem Po oder deinen Schenkeln interessiert sind. Sie sind nur Teile des Gesamtbildes. Ein Mann, der dich Kennenlernen will, beobachtet eher deine Erscheinung, deine Haltung, deine Mimik und deine Gestik. Je lebendiger du wirkst, umso interessierter ist er.

Nackte Büste müssen nicht groß sein

Immer noch fürchten sich junge Frauen davor, sich „das erste Mal vor einem Mann auszuziehen“, wenn sie glauben, nackt nicht so attraktiv zu sein wie angezogen. Erster Trost: manche Männer auch. Zweiter Trost: Je verliebter der Mann ist, umso weniger guckt er auf die „Körbchengröße“. Es macht also nichts, wenn du „sehr kleine Brüste“ hast. Vor dem Sex zählt Haut – viel, viel Haut, die sich aneinanderdrängt und nicht mehr der Blick auf den Körper. Wenn er ich leidenschaftlich küsst (und nicht nur auf den Mund) dann kannst du einen BMI oder deine Körbchengröße vergessen. Dann will er Sex, und er will ihn mit dir.

Du musst nicht völlig nackt ins grelle Licht eintauchen

Kann ja sein, dass du trotzdem ein bisschen Scheu davor hast, dich zu „zeigen“. Das Thema hatten wir schon einige Male. Der Rat ist immer derselbe: Zeig dich nicht im grellen bläulichen Licht einer Festbeleuchtung, sondern beleuchte den Ort, an dem es passieren soll, Schlafzimmer leicht rötlich und etwas gedämpft. Sex ist schön, wenn man nackt ist – aber das heißt nicht, dass du schon nackt sein musst, wenn du das Schlafzimmer betrittst.

Ohne jede Moral - deine Leidenschaft ist wichtiger als dein Körper

Bar jeder Moral: Er wird dich umso mehr mögen, je leidenschaftlicher du vor dem Sex, beim Sex und danach bist. Wenn du den Mann begeistern kannst, wird er wiederkommen. Völlig unabhängig davon, ob du rasiert oder behaart bist, kleine oder große Brüste hast oder ob dein Po mehr oder weniger gerundet ist.

Masturbation und Mitbewohner - 10 Tipps für dich

Der Genuss - allein und ungestört
Deine Mitbewohner sind nicht immer deine Partner, sondern manchmal einfach Freundinnen und Freunde, mit denen du ein Haus, eine Wohnung, ein Loft oder ein Apartment teilst.

Zuerst mal: Masturbieren ist nie so auffällig wie Sex. Niemand muss zu dir kommen, das Bett knarrt nicht unter dem Gewicht von zwei Personen, und du kannst das heftigste Stöhnen besser kontrollieren - zumal du die/der Einzige bist, der dabei stöhnen könnte.

Klar, es wäre ganz gut, wenn es etwas Privatheit gäbe: Zum Beispiel ein Raum, der sich abschließen lässt. Hübsch wäre, wenn es dein privates Schlafzimmer wäre, Bad und Küche gehen so gerade noch, und der Notfallort wäre das Klo.

10 Tipps, wie du geräuscharm masturbieren kannst.

1. Frag dich, ob du dich wirklich schämen musst, es zu tun.

Meist du, deine Mitbewohner tun es nicht? Ich könnte wetten, dass sie wenigstens dann und wann tun. Wenn du dich trotzdem schämst: Such dir eine Zeit dafür aus, in der du sicher bist: Der andere ist nicht da.

2. Verzichte auf Vibratoren.

Vibratoren verstärken die Reizung durch Elektromotoren mit Exzenter. Deine Hände und Finger sind aber auch „lernfähig“, um die Lust zu verstärken. Du kannst auch deine Fantasie trainieren - je heftiger sie ist, umso intensiver sind die Orgasmen.

3. Wenn es Vibratoren sein müssen - kauf leisere.

Achte darauf, wie stark die Geräuschentwicklung bei Vibratoren ist. Neuerdings gibt es „flüsterleise“ Vibratoren, die trotzdem eine effektive Stimulation bieten.

4. Unterdrücke dein Stöhnen.

Falls du weißt, dass du wild und röhrend stöhnst: versuch, diese Gefühlsäußerungen „nach innen“ zu verschieben. Manchmal werden sie dadurch schwächer - vielleicht aber auch nicht. Probier es aus.

5. Decken und Daunen.

Wolldecken, Kopfkissen und Daunendecken sind von Natur aus Schallschlucker und sie sind sowieso vorhanden. Sie reduzieren Geräusche erheblich - und deine Lustschreie kannst du auch ins Kopfkissen ablassen.

6. Feste Unterlage oder Matratze auf dem Fußboden.

Wenn du befürchtest, dass dein Bett bei deinen eigenen heftigen Bewegungen knarrt oder quietscht: Mach es dir auf einer festen Unterlage, einer Matratze am Boden, einem dicken Teppich oder einer Luftmatratze.

7. Bad und Dusche sind ziemlich sicher, wenn ...

Im Bad oder unter der Dusche ist es am sichersten, wenn die Tür verschlossen ist und das Wasser rauscht. Außerdem hüten sich die meisten Mitbewohner, ungefragt ins Bad zu gehen, wenn klar ist, dass du drin bist. Wenn du es dir machst, ohne dass Wasser rauscht, wirken Bäder allerdings als „Soundverstärker“.

8. Weißes Rauschen.

Weißes Rauschen überdeckt andere Geräusche. Das kannst du durch Rauschgeneratoren erzeugen, die es separat gibt, als Zubehör für Verstärker oder - sehr einfach - als App. Und auch im Internet ist weißes Rauschen erhältlich. Sag deinen Mitbewohnern, dass du es aus gesundheitlichen Gründen verwendest, sonst fragen sie vielleicht, woher das „blöde Geräusch“ kommt und klopfen im falschen Moment.

9. Musik.

Die Frage ist, was deine Mitbewohner stärker stört - dein Stöhnen oder die laute Musik. Meist ist es die Musik - und kommen sie herüber und fragen dich, ob du die Musik nicht leiser stellen könntest ... das ist nicht sehr erfreulich.

10. Notfallbekleidung.

Leg ein Kleidungsstück parat, dass du schnell anziehen kannst. Am besten ist ein Bade- oder Hausmantel. Sollte ein „Notfall“ eintreten, kannst du solche Kleidungsstücke blitzschnell anziehen.

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P.S.: Die meisten Tipps gelten natürlich auch für Männer ...