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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Wenn der kalte Wind die Brustwarzen berührt ...

Es ist noch etwas kühl ...
Kalte Luft, harte Brustwarzen, sanfte Finger. Ich könnte mir keine sinnlicher Vorlage für eine erotische Geschichte vorstellen. Und sie passt genau in diese Tage, in denen man nie weiß, was man zum Date im Freien anziehen soll. Da werden die Brustwarzen schon mal heftig vom kalten Wind berührt, oder?

Bild: Comic aus dem Repertoire des Liebesverlags.

Nach der Pandemie … was wirst du tun?

Noch dominiert die Maske ... aber was machst du eigentlich hinterher?
Ich habe zwei Gedanken eingesammelt – für dich, wenn du wieder auf die Suche gehst.

Kaum nachgedacht in der Pandemie?

Wenn du während der Pandemie nicht viel nachgedacht hast, sondern einfach nur wieder Lust, Sex oder vielleicht sogar Beziehungen suchst - wirst du dann sofort durchstarten? Es könnte sein, dass dir dabei bestimmte Zweifel kommen. War das wirklich gut für dich, was du früher getan hast?

Etwas, das mir dazu einfällt, ist Kleidung. Jeder Mensch wird zuerst nach der „Erscheinung“ beurteilt. Wenn du also noch nicht weißt, wie der Abend auslaufen soll, dann kleide dich dezent, aber nahbar. Diese Kleidung, gemeinsam mit der Einstellung, die damit verbunden ist, hilft die in jedem Fall. Nur, wenn deine Absicht ist, sexuell attraktiv zu sein, solltest du deinem Partner „etwas zum Anschauen“ bieten.

Aus einigen Blogs weiß ich, dass es manchen von euch etwas Überwindung kostet, euch wieder „zum Ausgehen“ anzuziehen. In Schlabberklamotten fühlten sich viele angeblich sehr wohl. Die Lehre, die ihr daraus ziehen könntet, wäre: Zum Date eher in bequemer Kleidung gehen, die aber dennoch „gut angezogen“ wirkt. High Heels und Strapse und gar quälend einschränkende, „sexy“ Dessous stören bei deinen Bewegungen – die aber wirken wirklich sexy, falls du damit punkten willst. Also: Nicht einzwängen, sondern den Körper selbst wirken lassen.

Nachgedacht in der Pandemie?

Nehmen wir nun einmal an, du hast viel nachgedacht

Wenn du viel nachgedacht hast, und keinesfalls froh warst über dein Gefühlsleben und deine Erfolge in langen wie in spontanen Beziehungen, dann mach einfach alles anders. Das kling vielleicht komisch, aber es könnte ja immerhin sein, dass du dein „wahres Selbst“ vorher versteckt hast. Es sollte agieren - nicht reagieren. Gehe auf Männer zu, mit denen du Beziehungen oder puren Sex willst. Du musst ja nicht gleich „mit der Tür ins Haus fallen“. Derzeit kannst du darüber reden, dass du nun endlich auf den Frühling wartest – dann kommt er automatisch darauf, dass du vielleicht Lust auf ihn haben könntest.

Egal, was du jetzt machen willst und wie du es machen willst: Überwinde einfach deine Furcht vor einem „ungewöhnlichen“ Verhalten. Und falls du immer „so lieb warst“ etwas zu tun, was du „eigentlich nicht wolltest“, dann tu es nicht mehr.

Bei der Liebeszeitung haben wir ein Prinzip: Nur du kannst wissen, was dir wirklich guttut.

Versuche einfach, danach zu handeln. Dann gehören dir Gegenwart und Zukunft.

Hinweis: Für diesen Beitrag haben wir ein Blog gelesen, in dem ähnliche Gedanken vertreten werden.

Haben Männer wirklich keine Lust auf ...

Die Kostprobe ...
Mal ehrlich … ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Schreib ich jetzt einfach „Cunnilingus“, dann ist das wissenschaftliche korrekt, aber was es heißen könnte, wissen dann nur die Abiturientinnen unter euch. Schreibe ich aber „lecken“ und noch das „M“-Wort dazu, dann krieg ich empörte Zwischenrufe.

Die Amerikaner machen es sich einfach: Sie sagen einfach, ob er/sie/wer-auch-immer „nach unten gehen“ würde. Und die ganz Coolen sollen angeblich sogar fragen: „Möchtest du vom Y kosten?

Frauen werden beim Thema oft noch puterrot

Also, mal so gesagt: Ein Teil der „anständigen“ Frauen „mag so etwas nicht“. Einige glauben, dass „solche Dinge“ nur Frauen unter sich tun, und manche Frau aus vornehmem Hause läuft auch heute noch puterrot an, wenn das Thema erwähnt wird.

Keine schöneren Orgasmen in dieser Zeit ...

Blieben noch diejenigen, die es mögen. Und die davon so unglaublich schöne Orgasmen bekommen, dass sie es immer wieder wollen. Nun, und die sagen nun: Also, ich habe noch nie einen Mann getroffen, der es wirklich wollte…“

„Wer ist der Beherzte, ich frage wieder, zu tauchen in diese Tiefe nieder?“, ließ einst der Herr Schiller den König fragen. Und genau das fragt sich eben auch manche Frau, die den Mannesmut für ausreichend hält, um sich in die Gefilde des „schäumenden Schoßes“ zu begeben.

Fragst du ihn, ob er "an dir runter gehen" will?

Ganz unprosaisch, dafür umso schillernder hat eine Bloggerin drei Männer gefragt, mit denen sie „intim“ war (1).

Und was soll ich sagen? Nein, sie waren nicht abgeneigt. Aber sie wollten eben gefragt werden. Und dabei zeigte sich eben auch, was Sache ist. Mancher Mann traut sich nicht, weil er mehrfach abgewiesen wurde, manch anderer, weil er sich fürchtet, etwas dabei „falsch zu machen“. Aber wenn du einen Mann fragst, dann wird er dir kaum sagen: „Nö, weißt du, so etwas ekelt mich an.“

Und wenn er es trotzdem sagt? Dann weißt du jedenfalls, dass er kein Gourmet ist. Und … nun ja, vielleicht solltest du mal überlegen, ob du ihm wirklich das geben solltest, was er dir verweigert.

(1) Den Artikel der in Berlin lebenden New Yorkerin Sarah Stroh könnt ihr auf Medium lesen.

Strippen als Rollenspiel

Auf der Bühne oder "privat" - wenn der Mann auf dem Stuhl sitzt, kommst du besser an ihn heran
Strippen als Rollenspiel - diese Version wendet sich an Frauen. Über strippende Männer haben wir weniger Informationen gefunden.

Vielleicht hast du schon mal daran gedacht, mit deinem Liebsten einen Strip als Rollenspiel zu zelebrieren. Hier ist der Tipp, auf den du dich verlassen kannst:

Du kannst so frivol sein, wie du willst

Wenn du Rollen spielst, bist du nicht „du selbst“. Das heißt, du darfst wirklich einmal absolut schamlos extrem frivol sein. Wie ist das nun bei einer Stripperin?

Das „frivole“ an Stripperinnen besteht in der schamlosen, offensiven Präsentation ihres Körpers. Du kannst dich in beliebige frivole Positionen begeben, dich dem Mann nähern, auf seinem Schoß tanzen, deinen Körper an ihm reiben oder was du sonst willst.

Kostümieren oder "zivil" Strippen?

Professionelle Stripperinnen kombinieren manchmal eine bestimmte Kostümierung (Domina, Krankenschwester, Dienstmädchen, Sekretärin) mit dem Strip. Das ist aber nicht unbedingt nötig, es sei denn, dein Typ „steht darauf“.

Wichtig beim traditionellen Strip ist nur, dass du keine Probleme damit hast, deine Klamotten zu öffnen. Lediglich bei einer Bluse kannst du dir Zeit lassen und „Knopf für Knopf“ öffnen - ein Kleid oder ein Rock hingegen sollte sich mit einem Griff öffnen lassen.

Bei allen Kleidungsstücken, die sich unter dem Kostüm, Kleid oder Rock befinden, hast du die freie Wahl. Es gibt professionelle Stripperinnen, die „darunter“ lediglich einen weißen Spitzen-BH und einen entsprechenden Slip tragen. Andere gehen mit entsprechenden Korsagen, Strapsen und Stiefeln auf die Bühne.

Generell benötigst du also nicht unbedingt „extrem frivole“ Dessous, es reicht völlig, wenn du damit „ungewöhnlich anregend“ aussiehst. Es ist auch nicht unbedingt nötig, wirklich zu „tanzen“ beim Strip. Eine paar laszive Bewegung reichen völlig. Die kannst du leicht vor dem Spiegel einüben.

Wenn dein Liebster beim Strip auf einem Stuhl sitzt ...

Vielleicht hast du schon mal gesehen, dass eine Tänzerin einen Herrn auf die Bühne bittet. Was sie dann mit ihm „macht“, ist genau das, was du auch tun kannst, ohne zu tanzen. Die Ausgangssituation ist wesentlich besser, als wenn er auf dem Sofa sitzt, weil du aus jeder Richtung an ihn „herankannst“, ohne dich zu ihm setzen zu müssen. Meistens besteht das Repertoire der Profi-Stripperin darin, zwischen Körperkontakt und optischer Show zu wechseln. Das kannst du auch privat nutzen – in diesem Fall ist die „optische Erregung“ dann eben nur für ihn persönlich gedacht.

Ob du deine Show mit „Toys“, Handschellen oder Peitschen krönst, ist ganz von der Choreografie abhängig. Und natürlich von dem, was auf den Strip folgen soll. Denn du weißt sicher schon, ob, wann und wie du ihn später sexuell befriedigen willst oder ob du ihn noch eine Weile „zappeln“ lässt.

Wenn du mehr wissen willst findet du vielleicht etwas bei bei "Miss.at".

Solltest du aussehen wie ein Porno-Star?

Eines der Klischees ...
Ich kann euch ein Geheimnis verraten: Die meisten Männer wollen Porno-Stars in pornografischen Filmen – aber nicht im Bett. Zwar gibt es den Begriff der „PSE“ („Porn Star Experience“). Doch haben Frauen, die solche „Erfahrungen“ anbieten, deutlich weniger Liebhaber als jene, die eine andere Illusion, die „GFE“ anbieten. Sie bieten die Sinnlichkeit und Erotik, die sie sich von einer echten Freundin erhoffen.

Also: Nein. Versuch gar nicht erst, einen Porno-Star nachzuahmen oder dich so zu schminken.

Was sich Männer wünschen, gleich, ob sie Pornos ansehen oder nicht, ist normalerweise ein weiblicher Mensch, der für eine Begegnung offen ist. Das wäre jemand, der dem Mann in Körper, Geist und Empfindungen entgegenkommt.

Diese Ausstrahlung wird durch eine offene Haltung und ein zuvorkommendes Handeln unterstützt. Es geht auf keinen Fall um den „perfekten Körper“. Es geht um einen Körper, der ihnen entgegenkommt, von den Emotionalen ganz zu schweigen. Eine Dame, die sich auskennt, schrieb einmal:

Alles, was du mitbringen solltest, ist ein Körper, der weich ist und gut riecht und schmeckt.

Das ist machbar. Und bevor ihr fragt: „Und wo bliebt der Geist?“ Hier eine Antwort: Beim Sex ist nicht dein Diplom, sondern nur die Fantasie gefragt, die ja auch aus deinem Gehirn entspringt.

Natürlich weiß ich, dass Männer optisch auf Strapse, Kontraste, Verpackungen und sogar Schnürungen an Korsetts stehen. Es mag auch sein, dass Porno-Stars so etwas gelegentlich tragen. Oder auch viel zu oft. Aber in der „Prinzessinnendisziplin“ zählen eher zarte, sanfte und duftige Dessous oder sogar recht sportliche Klamotten, wenn „Jugendlichkeit“ gefragt ist.

Das ist wichtig zu wissen: Auf die Entfernung zählt die Illusion von „Geilheit“. Aber je näher ihr dem Mann kommt, wird er auf euren Duft, die Wärme eurer Haut oder auf die sinnlichen Umhüllungen abfahren. Ganz zu schweigen von den Berührungen.

Also: Du musst dich nicht schminken, benehmen oder kleiden wie ein Porno-Star. Wenn du einen ganz gewöhnlichen Mann triffst, und du ihn mit einfachen Mitteln verführen willst, achte einfach darauf, zuvorkommend zu wirken. Besonders die Männer, die längere Zeit keine wirklich wohligen Kontakte mit Frauen haben, lieben dieses Verhalten. Sie wollen ihre emotionale und körperliche Intimität wiedergewinnen, die die verloren haben.

Und ganz sicher ist es auch möglich, diesen Mann dann „an Land zu ziehen“, vor allem, wenn du andere gute Eigenschaften hast.