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Tipps und Tricks, wenn du dich "für ihn" ausziehst

So stellten sich die Männer ein "sexy" Mädchen gegen 1950 vor
Männer, die besonders viel Wert darauf legen „auf schön“ verführt zu werden, lieben sinnliche Wäsche über alles. Darüber haben wir schon mal "über das Ausziehen" geschrieben, nämlich dies:

Die anderen wollen deinen Körper durch deine Kleidung hindurch entdecken. Wo scheint etwas durch, wo verbirgt sanfte Spitze die Brustansätze? Sie wollen, dass du im Kleid oder Rock erscheinst, und sie wünschen sich, dass du darunter noch fantasievolle Spitzen und kontrastreiche Strapse trägst. Irgendwie setzen sie das Optische in Geilheit um.


Nicht makellos schön und keine Kleidergröße 36?

Manche von euch glauben, das geht nur, wenn du jung bist, Kleidergröße 36 hast und dein Körper absolut makellos ist. Was für ein Unsinn! Dein Ehemann oder dein Freund will vor allem eine lustvolle, sinnliche und äußert intime Vorführung, bei der nur deine erotische Ausstrahlung zählt, also nicht deine „Extra-Pfunde“ und auch nicht dein Alter. Und ich muss noch mal sagen: Mit „Strippen“ hat das gar nichts zu tun. Wenn du strippen willst, musst du gut in Leichtathletik gewesen sein und ein bisschen tanzen können, und dein möglichst makelloser Körper muss vor „großem Publikum“ präsentiert werden. Das erfordert ganz andere Fähigkeiten und Künste, als du sie benötigst.

Die Allzeit-Verlockung: Strapse

Ausziehen ist nicht "Strippen"

Deshalb solltest du auch den Redakteurinnen von Frauenzeitschriften kein Wort glauben, , die dir raten, wie du deinen Freund mit „Striptease-Künsten“ verführen kannst. Sie tun’s ja nicht. Sie schreiben es ab, und das merkt man auch. Denk mal dran, dass du dich ziemlich selten (oder nie?) auf einen „Strip“ vorbereiten wirst – aber vielleicht wirst du dich in deinen „Dating-Phasen“ öfter mal spontan vor einem neuen Lover ausziehen. Auch deinen Freund oder Ehemann wirst du eher mal „aus der Lamäng“ erotisch verführen als mit Musik, Tanz und Bühnenklamotten.

Die kleine Show für einen neuen Lover

Wenn dein Lover „neu“ ist oder „sowieso nicht für immer“ kannst du alles so einrichten, dass er seine private Show bekommt. Verführ ihn mit einer Komposition aus deiner lustvollen Erscheinung, einer Umgebung, in der die Lust aus allen Winkeln lacht. Und setzt alles ein, was die Illusion perfekt macht: neben den Dessous und deiner Ausstrahlung vor vor allem, Licht, Make-up, Düfte und ein Verhalten, das ihm den Atem raubt. Das klingt nicht sehr „emanzipiert“, aber wenn du so etwas tust, wirst du deine Gründe haben.

Das bist nicht du? Na klar, das bist nicht du, wenn du am Bankschalter stehst oder Personal einstellst, programmierst oder Wurst verkaufst. Aber das bist du, wenn du deinen Typen wild machen willst.

Anders als die Frauen, die sich auf der Bühne ausziehen und dabei tänzerisch bewegen, solltest du Wege finden, dich im Stehen, Sitzen und Liegen auszuziehen und dabei immer eine gute Figur zu machen. Die Kunst der erotischen, privaten Verführung liegt dabei im „Nähern und Entfernen“, im „Reizen und Verweigern“ und im „Zeigen und Verhüllen“.

Ein paar Kleinigkeiten, wenn du nicht "überall" schön bist

Für den „schönen“ Körper sorgt immer weiches, rötliches Licht. Blaues Licht und Leuchtstoffröhren zeigen jede Hautunreinheit. Leiste dir eine altmodische Leuchte mit rötlichem Lampenschirm und verwende gedimmtes, weiches, gestreutes Licht, wann immer es geht.

Wenn du besonders große, vielleicht gar schon etwas schlaffe Brüste hast – zieh dir den BH erst aus, wenn du liegst, dann wirken deine Brüste wundervoll weich und schön.

Sexy oder nicht - eure Großmütter trugen Nachtgewänder zum Verführen (ca. 1940/1950)
Und noch ein letzter Tipp: „Alles“ auszuziehen, ist oft gar nicht nötig. Manche Männer lieben es, wenn du die Strapse, Strümpfe oder sogar die Schuhe anbehältst. Und letztendlich hilft manchmal auch ein Trick, den schon deine Großmutter gekannt haben könnte: Für den Sex umziehen, zum Beispiel ein schickes Nachthemd aus Seide, das deinen Körper betont und das sich einfach himmlisch weich anfasst.

Wie du dich als junge Frau sexy ausziehen kannst, ohne besondere Klamotten zu kaufen, kannst du hier lesen. Da steht auch, wie du einen Kerl ausziehen kannst – und er dich.

Bild oben: Historisch, nachkoloriert. In SW gegen 1950 veröffentlicht
Mitte: Herkunft unbekannt, möglicherweise ein privates "Wäschefoto"
Unten: Werbung.

Wie ziehst du dich eigentlich vor einem Mann aus?

Wen der verführerische Blick nicht reicht ...
Klar ist, dass du dich vor einem Arzt anders ausziehst als vor dem Spiegel. Aber wie ziehst du dich eigentlich aus, wenn du mit deinem Körper imponieren willst? Und wie, wenn du etwas an ihm verbergen möchtest? Was darf dein Liebster lange und ausgiebig betrachte, und wofür schämst du dich?

Enttäuschung: Suchmaschinen geben keine Antworten auf konkrete Fragen

Wir haben den Titel mal in eine Suchmaschine eingegeben – und sogleich den Beweis erhalten, wie wie bescheuert die Logik dieser „intelligenten“ Missgeburten ist:

Google: „Welchen Mann ziehst du an?“ „Ziehst du immer die falschen Männer an“
Quand: „14 Fakten zur Körpersprache des Mannes.“ Und „Heimlich verliebt: Die Anzeichen bei einem Mann“
Bing: „Ziehst du dich vor einem Haustier aus?“ „Die zwanzig witzigsten Fragen an Contana“
Duck Duck GO: „Die zwanzig witzigsten Fragen an Contana“ „14 Fakten zur Körpersprache des Mannes.“


Keine Antwort auf die Frage also. Stattdessen endloses Blabla und Klugscheißerei über Beziehungen.

Mehr über "Anziehen" als über "Ausziehen"

Irgendwie ist wirklich komisch (na ja, merkwürdig), dass es ein paar Dutzend Artikel im Internet darüber gibt, wie du einen Mann „an dich bindest“, also „anziehst“. Aber kaum einen, wie du dich am raffiniertesten für einen Mann ausziehst – und zwar so, dass er dich will – nur dich. Und ohne dass du dabei zum „Strippen“ aufgefordert wirst.

Sieht fast immer schrecklich aus: ein Selfie im Badezimmer mit kurzem Rock
Ich denke mal, dass du es auch als peinlich ansiehst, darüber zu reden. Aber wie kann’s denn sein, dass tausendfach „Selfies“ in sexy Posen vom Handy aus verschickt werden, aber keine von euch darüber redet, wie sie sich aufzieht, wenn sie mal „alle Register“ ziehen will. Was denn, das ist zu intim?

Manche Dessous sind zum Verführen da - aber angeblich trägt sie niemand

Die Hersteller von schicken Dessous wissen natürlich genau, was sie dir anbieten und wie du darin aussehen kannst, und mindestens in großen Warenhäusern bekommst du schon Sachen, die ziemlich lustvoll an dir aussehen. Bestimmet Versandhäuser, die nicht den Erotik-Konzernen angehören, bieten sogar sündhaft teure Spezialmarken an, bei denen der BH schon mal einen Hunni kosten kann.

Wie frau so etwas trägt, und warum es wirkt, ist kein Geheimnis. Auch wann, und wie du die Teilchen einsetzen kannst, weiß fast jede Frau, und ich nehme an, du auch.

Und wie du dich darin bewegst und wie du sie am besten ausziehst, um die maximale Wirkung zu erzielen, ist auch klar. Jedes Escort-Girl weiß genau, wie sie sich am „heißesten“ anziehst, um sich wieder auszuziehen. Und die meisten anderen Frauen betreiben dazu "Learning by Doing" - in der Praxis für die Praxis. Ist ja wirklich nicht so schwer, herauszukriegen, was deinen Freund scharf macht, oder?

Aber drüber reden? Das tut kaum jemand.

Niemand? Wir tun es - denn dieser Artikel wird fortgesetzt.

Bild: Oben Nachbildung einer zerstörten Zeichnung für ein 1940er Magazin
Unten: Aus einer ehemaligen Veröffentlichung "misslungener" Selfies.

Der Slip, das Date, der Mut und die Schamhaftigkeit

Den Slip während des Dates ausziehen - hat das Sinn?
Jetzt wird es ja schon Herbst – aber eigentlich passt es in jede Jahreszeit: Gehst du zu einem Date mit bequemen Bauwollslips, mit Reizwäsche (Spitzen, Strapse und so) oder – völlig ohne?

Zwei Anzeigen-Anekdoten über den Slip

Also, dazu muss ich zwei Anekdoten erzählen:

Als die ersten Webseiten aufkamen, die kostenlos Partner vermittelt haben, da gab es manchmal eine Frage, die ein bisschen anzüglich war. Bei einem Anbieter war’s so, dass du sagen solltest, was du Besonderes in deinem Schlafzimmer hast (außer dir, versteht sich). Bei einem anderen konntest du die Frage beantworten, was das Aufregendste wäre, wenn du mit deinem Date am Tisch sitzt.

Vor allem die Frauen wussten eine Menge über das zu sagen, was ein Mann in ihrem Schlafzimmer finden würde: von einem Leguan (ja, wirklich) über Negligés bis hin zu Kondomen (ungebrauchte!) und lässig auf den Boden geworfene (getragene!) Slips. Es handelte sich überwiegend um intellektuelle New Yorkerinnen, die alle sehr unabhängig und freizügig wirkten.

Die zweite Webseite erlaubte die Frage nach nach dem Aufregendsten beim Date, und ein Mann schrieb: „Wenn sie ihren Slip ausziehen und ihn deutlich sichtbar auf den Caféhaustisch legen würde.“ Die Webseite erschien in der Schweiz, wo dergleichen völlig „unangebracht“ war. Kurz: Es gab einen Protest gegen ein „derartiges Ansinnen“ – auch wenn es gar kein Ansinnen war.
"Der Slip, das Date, der Mut und die Schamhaftigkeit" vollständig lesen

Wie du dich fühlst, weißt nur du

Eine Frigide oder eine Schlampe? Ein Mauerblümchen oder ein Männer verzehrendes Ungeheuer? Durch und durch „hetero“ oder „bi-neugierig?

Shakespeare sagte einmal:

Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften

(Modern übersetzt: Wenn die Rose einen anderen Namen hätte, würde sie ebenso süß duften).

Du kannst sein, wer du willst, und du kannst tun, was du willst: Irgendjemandem wird es nicht gefallen. Manchmal wird jemand versuchen, dich zu ändern, gelegentlich sogar, dich zurechtzuweisen.

Vor zwei Tagen las ich diesen Text, frei übersetzt:

Ich habe keine Lust, mich dem Willen anderer zu beugen, damit sie sich dabei wohler fühlen, wie ich mit meinem Körper umgehe. Ob es sich dabei um Sex oder Tätowierungen handelt, um Abweichungen von der Norm, sinnliche Gemälde oder um die Kleidung, die ich trage, wenn geht es etwas an? All das tue ich für mich, und es ist ausgesprochen wichtig, dass es mir gefällt. Wenn es auch dir gefällt, ist es gut. Wenn nicht, kann ich es nicht ändern.

Ich sag dir was: Du bist eine Rose, eine Rose, eine Rose. Auch wenn niemand deinen Duft einsaugt. Und erst recht, wenn jemand gar nicht genug davon kriegen kann.

Eins, zwei, viele … die Anzahl der Sexpartner im Leben

Der wievielte du bist - das willst du nicht wirklich wissen, oder?
Männer können sehr eigenartig sein, wenn es darum geht, wie viele „eindringliche Ereignisse“ du als Frau schon gehabt hast.

Kann eine Frau noch keine oder nur eher „unverfängliche“ sexuelle Aktivitäten vorweisen, so ist sie für die einen ein weißer Fleck auf der Landkarte, der dringend erforscht werden muss. Für die anderen hingegen ist sie ein langweiliges Buch, das besser ungelesen bleibt.

Ist sie hingegen für ein emsiges und vielfältiges Sexualleben bekannt, so treten viele Männer eher zurück, weil sie fürchten, der Wollust solcher Frauen nicht gewachsen zu sein, während andere ganz bewusst von ihren Erfahrungen profitieren wollen.

Frag besser keine Frau ...

Und da Qualität nicht messbar ist, versuchen es beide Gruppen mit der „Exploration der Quantität“. Direkt zu fragen könnte mit dem Rausschmiss aus dem schon nahen Bett enden, also behelfen sich Männer mit Indizien. Zum Beispiel, ob sie Kondome besitzt und wenn ja, welche Packungsgrößen sie kauft.

Männer belügen dich sowieso

Und Frauen? Wollen die wissen, wie viele Vorgängerinnen schon Bekanntschaft mit seinem Penis geschlossen haben? Es heißt ja, Männer lügen sich gegenseitig die Hucke voll, wenn es um die Anzahl ihrer Sexpartnerinnen geht. Zehn? Fünfzehn? Dreißig? Na ja – wenn du sie fragst, dann sagen sie wahrscheinlich „na ja, zwei oder drei“.

Mal ehrlich, es ist blöd, jemanden zu fragen – pass lieber auf, wie er oder sie dich küsst, ob „er“ weiß, wie er dich ausziehen soll oder „sie“, wie sie sich vor dir auszieht. Und berührt … und küsst … und so weiter.

Aber … irgendwie fragt ja immer mal wieder eine oder einer. Und da hätten wir dann die Statistik, die uns sagt, wie oft Durchschnittsfrauen und Durchschnittsmänner schon das Vergnügen hatten.

Egal, wie viele du hattest: "eins bis zwei" ist nicht gelogen

Das Gute: Du lügst nicht, wenn du sagst, dass du im „letzten Jahr“ schon mal einen oder eine hattest – weil das der Durschnitt ist. Das geht eigentlich in jedem Alter, und es ist ja auch noch glaubwürdig, dass du dich erinnerst.

Also: Lösung gefunden? Auf einen im letzten Jahr oder zwei in den letzten fünf Jahren (das geht doch, oder?) folgen dann sieben in deinem gesamten Lebenszyklus (bei Männern angeblich 14).

Klasse, oder? Du musst einfach nur sagen: Oh, du bist der Dritte seit „langer Zeit“ – denn fünf Jahre sind ja eine verflixt lange Zeit. Und die Frauen, die zwischen acht und 48 Liebhaber hatten, sind immer die anderen.

Das Lustige: Manche Männer glauben, dass Frauen ihre Sexerlebnisse immer stark „nach unten korrigieren“, um am Schlampenverdacht vorbeizukommen.

Dauer-Daterinnen kommen auf höhere Frequenzen

Wenn du mal so ins Grübeln kommen solltest: Meine Freundin Eva-Maria hat mal drei Jahre lang Männer getroffen „zwecks späterer Heirat“, wie so etwas vor den Internet-Zeiten hieß. In drei Jahren kannst du, ohne zu verzweifeln, rund 150 Männer treffen … und den Rest kannst du dir denken, oder? Am Ende hat sie übrigens wirklich jemanden geheiratet.

Ach so, ja, ich kenne wirklich keine Frau, die ein Spreadsheet führt, auf dem sie ihre „Fälle“ einträgt.

Die Daten entstammen einer britischen Studie aus dem Jahr 2018.