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Bar jeder Moral: sich vor ihm Ausziehen

Was wird der wohl sagen, wenn er mich nackt sieht?
Sich mal „irgendwie“ auszuziehen ist in manchen Situationen selbstverständlich. Im Schwimmbad, beim Duschen? Beim Hautarzt? Ja. Unter Freundinnen oder Freunden – kommt drauf an, ob du konkurrierst.

Körper sind nicht immer schön - na und?

Jedenfalls steht fest: Nicht alle Menschen finden ihre Körper schön. Nicht einmal die Männer. Athletisch aussehen? Reicht nicht. Als Mann musst du Sport treiben. Und das reicht auch noch nicht. Wenn schon Haare am Körper, dann müssen sie gepflegt sein. Und dann das „Heiligtum“ der Männer – ach, du die liebes bisschen. Die Länge, der Umfang, und wie lange er braucht, um zu „stehen“ ... noch was?

Unzufriedene Frauen - der Körper, ach, der Körper

In diesem Fall habe ich mal mit den Männern angefangen. Von Frauen, die ihren Körper nicht lieben, sei er nun nackt oder bekleidet, rasiert oder behaart, müssten wir eigentlich nicht reden. Das passiert in den Frauenmagazinen jeden Tag. Fettpölsterchen? Zu kleine Brüste? Zu kurze Beine, keine idealen Proportionen? Zu fettige oder zu trockene Haut? Vielleicht gar schon ein graues Haar mit 30? Ach, das ist alles schrecklich, nicht wahr?

Angezogen ist manchmal auch schon nackt - für Männer

Du bist also eine Frau? Da gucken Männer schon mal, wie du angezogen aussiehst. Und sie stellen sich vor, wie du ausgezogen aussehen könntest, falls sie sich für dich interessieren. Die Gentlemen (das hatten wir schon mal, ich weiß), scannen dich in einem winzigen Moment und tun dann so, als ahnten sie noch nicht, wie du nackt aussehen könntest. Die Gaffer hingegen „ziehen dich mit den Augen aus“, sodass du dich schämst oder wütend wirst, je nach Temperament.

Männer beurteilen nicht deine Körperteile, sondern dein Gesamtbild

Du kannst sicher sein, dass die Herren nicht ausschließlich an deinen Brüsten, deinem Po oder deinen Schenkeln interessiert sind. Sie sind nur Teile des Gesamtbildes. Ein Mann, der dich Kennenlernen will, beobachtet eher deine Erscheinung, deine Haltung, deine Mimik und deine Gestik. Je lebendiger du wirkst, umso interessierter ist er.

Nackte Büste müssen nicht groß sein

Immer noch fürchten sich junge Frauen davor, sich „das erste Mal vor einem Mann auszuziehen“, wenn sie glauben, nackt nicht so attraktiv zu sein wie angezogen. Erster Trost: manche Männer auch. Zweiter Trost: Je verliebter der Mann ist, umso weniger guckt er auf die „Körbchengröße“. Es macht also nichts, wenn du „sehr kleine Brüste“ hast. Vor dem Sex zählt Haut – viel, viel Haut, die sich aneinanderdrängt und nicht mehr der Blick auf den Körper. Wenn er ich leidenschaftlich küsst (und nicht nur auf den Mund) dann kannst du einen BMI oder deine Körbchengröße vergessen. Dann will er Sex, und er will ihn mit dir.

Du musst nicht völlig nackt ins grelle Licht eintauchen

Kann ja sein, dass du trotzdem ein bisschen Scheu davor hast, dich zu „zeigen“. Das Thema hatten wir schon einige Male. Der Rat ist immer derselbe: Zeig dich nicht im grellen bläulichen Licht einer Festbeleuchtung, sondern beleuchte den Ort, an dem es passieren soll, Schlafzimmer leicht rötlich und etwas gedämpft. Sex ist schön, wenn man nackt ist – aber das heißt nicht, dass du schon nackt sein musst, wenn du das Schlafzimmer betrittst.

Ohne jede Moral - deine Leidenschaft ist wichtiger als dein Körper

Bar jeder Moral: Er wird dich umso mehr mögen, je leidenschaftlicher du vor dem Sex, beim Sex und danach bist. Wenn du den Mann begeistern kannst, wird er wiederkommen. Völlig unabhängig davon, ob du rasiert oder behaart bist, kleine oder große Brüste hast oder ob dein Po mehr oder weniger gerundet ist.

Gemischte Gefühle über das eigene Geschlecht

Etwas darstellen, etwas sein , ein Etikett tragen?
Viele Frauen und manche Männer ergeben sich dem Druck, ihre geschlechtliche Identität „eindeutig“ definieren zu müssen - und wer das nicht kann, der gerät in den Strudel dessen, was „dazwischen“ liegt. Binär? Bisexuell? Genderfluid? Heteroflexibel?

Eine Frau schreibt dieser Tage, sie fühle sich in der absoluten Mehrzahl der Fälle in ihrer Rolle wohl: weißhäutige Frau, polyamourös, CIS, hetero ... so etwas in der Art.

Aber da sind Reste im Denken und Fühlen, die gar nicht dazu passen wollen. Sie schreibt über einen Knoten aus anderen Gefühlen, die sie nicht entwirren kann, der zu keinem der Etiketten passt.

Das finge, so sagt sie, schon mit der Kleidung an. Jeder Tag unsicher zu sein, welches Outfit sie wählen soll. Mal maskuliner, mal femininer. Am Ende dann doch in Jeans und T-Shirt.

Zehn Prozent Gender-Unsicherheit ist keinesfalls unüblich

Diese fünf, zehn oder noch mehr Prozent - wer kennt sie eigentlich nicht an sich selbst? Viele Frauen denken gar nicht darüber nach, weigern sich einfach, sich zu etikettieren, kleiden sich so, wie sie sich fühlen. Für die meisten Menschen ist sie eine Person, nur für wenige eine infrage kommende Geliebte. Träume? Ja, Träume - da finden wir Zahlen von gegen 35 Prozent vor. (1)

Männer sorgen sich mehr, wenn sie "schwuler" Gedanken verdächtigt werden

Männer kämpfen schon mit einem Prozent der „anderen“ Identität, aus Furcht davor, als „schwul“ geoutet zu werden. Sie kommen gar nicht auf die Idee, ihre geheimen Lüste in Etiketten zu verwandeln. Nicht einmal jene 20 bis 26 Prozent, die davon heimlich träumen. (2) Gemischte Gefühle haben sie gelegentlich auch - aber sie sprechen nicht darüber.

Die "sexuelle Identität" ist sie etwas Reales?

Ist es die Identität? In letzter Zeit wird immer deutlicher, dass sie eine brüchige Konstruktion ist. Oder ist es die Präsentation? Manche Personen mit oder ohne Etiketten versuchen, durch unterschiedliche Verhaltensmodelle oder Kleidungsstile mal diesem, mal jenem Geschlecht aufzufallen. Dabei kann es durchaus Überraschungen geben, wie aus zahllosen Erzählungen hervorgeht. Und dann erweist sich, dass die „Sexuelle Identität“ als solche eben auch nur ein Begriff ist, der sich irgendwie in den Sprachgebrauch eingeschlichen hat. Dazu fällt mir ein Spruch ein, analog zu einem alten Schlager (Don Redman):

Jemand ist kein Fischer, nur weil er ab und zu mal geangelt hat.

Was ist nun die beste Methode, sich über die Etikettenauswahl keine Gedanken zu machen? Niemals dort hinzugehen, wo Etiketten eine Rolle spielen.

Hinweise:

Link: Ich würde gerne zur Quelle verlinken, aber das Blog ist ausdrücklich mit 18+ gekennzeichnet - wirklich schade.
(1) Nach verlässlichen Zahlen kanadischer Wissenschaftler, über die Träume, "Cunnilingus zu geben" und "eine gleichgeschlechtliche Beziehung eingehen"

(2)Ebeda, jedoch "Fellatio geben" und "eine gleichgeschlechtliche Beziehung eingehen"

Wie wahrscheinlich ist es, eine Frau „abzubekommen“?

Die Nachfrage ist groß - das Angebot gering
Falls du jetzt eine konkrete Zahl erwartest, muss ich dich enttäuschen. Aber ich habe einige Meinungen und Fakten zusammengetragen, die dir zeigen sollen, wie es aus ökonomischer Sicht „funktioniert“. Ökonomisch heißt, dass wir nicht so her darauf achten, was sich auf geistiger, emotionaler, sozialer oder sexueller Ebene abspielt, sondern darauf, wie viele Frauen zur Verfügung stehen.

Der Blick auf die Säugetiere

Dazu müssen wir einen kurzen Blick auf die Säugetiere werfen: Die Männchen haben nahezu immer Lust, aber sie kommen nicht alle an die weiblichen Exemplare heran. Es herrscht also eine große Nachfrage, während das Angebot nicht sonderlich groß ist. Bei vielen Säugetieren gibt es eine gewisse Zeit, in der das Angebot enorm ist. Trotzdem beschränken die weiblichen Exemplare ihre Gunst auf einige wenige Männchen, die sie zudem noch recht sorgfältig auswählen.

Der Mensch sucht anders

Tatsächlich ist das Angebot also normalerweise geringer als die Nachfrage. Allerdings gibt es einen Unterschied zum Menschen: Normalerweise streben Menschen danach, exklusive Beziehungen einzugehen, aus denen sie dann wieder Vorteile gewinnen. Deshalb ist das Ziel der Frauen auch nicht, möglichst von einem Alphamännchen begattet zu werden, sondern eine dauerhafte Beziehung mit einem Mann einzugehen. Und da es ohnehin nicht genügend Alpha-Männchen gibt, um jede Frau damit zu versorgen, werden Kompromisse fällig. Um im Bild zu bleiben: Alle Buchstaben von Alpha bis kurz vor Omega werden versucht, um eine halbwegs erfreuliche, dauerhafte Beziehung zu bekommen.

Wahrscheinlich ist also, dass die Männer, die als „Beziehungsfähig“ angesehen werden, nach dem Grad ihrer sozialen Stellung, Beziehungsfähigkeit oder einer anderen Kompetenz ausgewählt werden.

Die Konsequenz: wer länger sucht, hat weniger Chancen

Das hat zwei Folgen: Erstens wird das Angebot an „guten“ Männer immer dünner. Und zweitens bleiben die Frauen, die sich schwer entscheiden können, wählerisch. Letztendlich enttäuscht dies suchende Frauen, und viele ziehen sich nach einigen Enttäuschungen vom Markt zurück.

Männer im Stress im Kampf um Beziehungen

Aus der Sicht der Männer sieht das dann so aus: Diejenigen, die nicht „weggehen“, also am Markt verbleiben, müssen sich erheblich anstrengen, um eine der Frauen zu begeistern, die jetzt noch „am Markt“ ist. Das bedeutet letztlich: Die Männer, die weniger attraktiv sind, treffen auf Frauen, die enttäuscht vom Angebot sind. Daraus folgt eine negative Spirale: Letztendlich drängen Männer an einen Markt, der zwar vorhanden, aber „lustlos“ ist. Und je mehr dabei „schief geht“ umso lustloser und enttäuschter werden sie selbst.

Du magst Märkte nicht? Guck auf die Geschichte!

Wer eher an geschichtlichen und sozialen Entwicklungen interessiert ist als an Marktgegebenheiten, kann die Sache auch anders sehen.

Dann wäre zu berücksichtigen, dass „Alte Jungfern“ (1) und „Hagestolze“ (1) in der Vergangenheit beargwöhnt und gelegentlich verachtet wurden. Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts galt eine Frau nur durch ihren Ehemann etwas. Zudem erlaubte ihre wirtschaftliche Situation so gut wie niemals, einen eigenen Haushalt zu führen. Der Drang zu heiraten und „versorgt“ zu sein, war damals ungeheuer groß, zumal, wenn man bedenkt, wie stark das Ansehen wachsen konnte, wenn die Frau einen Akademiker heiratete.

Egal, wie ihr die Chancen seht: Frauen mit Ansprüchen und Männer, die wenig beeindruckend sind, haben schlechte Karten in dieser Welt.

(1) Ich verwende hier bewusst die veralteten Begriffe für weibliche und männliche Singles
Bild: nach dem Cover eines "Groschenhefts" , 1966

Der Single-Mann in den 30ern – wie tickt er eigentlich?

Sicher nicht die beste Zukunftsperspektive
Die Klischees über Männer werden nicht nur von Feministinnen verbreitet – auch nahezu alle Frauenzeitschriften helfen dabei, Stereotypen aufrechtzuerhalten. Und auch die überkommenen Vorurteile halten sich: Sie spielen mit Emotionen, bleiben unverbindlich, sind hartnäckige Junggesellen, und sie wollen Frauen sowieso nur ausnutzen. Überwiegend, um sie zu vögeln und dann zu vergessen. „Toxische Männlichkeit“ nennt man das wohl. Die Frage ist allerdings, wer sie erzeugt, verbreitet und verallgemeinert.

Die weibliche Lösung - warum ihr kein Mann folgen will

Die Lösung kommt angeblich von Frauen. Nur ist es keine. „Mehr fühlen, authentischer sein, mehr kommunizieren“ heißt das Mantra, und es ist eine Mischung aus Verweiblichung und Psychologisierung. Männer, die es versuchen, merken zumeist schnell, dass ihnen diese Mischung keine Vorteile erbringt – und niemand ändert sich, um Nachteile zu bekommen.

Verkriechen und brav sein oder aggressiv suchen?

Richtig ist allerdings, dass viele Männer sich verkriechen und gar nicht mehr über Gefühle sprechen wollen, wenn sie ständig abgelehnt werden. Zudem sehen sie, dass andere Männer, die heftiger „rangehen“, wesentlich mehr „Erfolge“ haben, mögen diese auch kurzfristig und durch Wollust geprägt sein. „Sex ist besser als gar nichts“ werden die meisten Männer sagen.

Eignen sich Männerfreundschaften, um sich besser zurechtzufinden?

Echte Freunde in mittleren Jahren? Das ist sehr schwierig. Sich aussprechen? Mit wem? Ich las gerade, dass es als unschön gilt, sich einem anderen Menschen schnell und hemmungslos zu offenbaren. Das aber wäre nötig – doch mit wem? Eignen sich die verbliebene Freude, die man aus anderen Gründen behalten hat, wirklich dafür? Mir kommt ein alter Satz aus einem Schlage in den Kopf: „Erzähle mir nicht von deinem Kummer, ich habe selber welchen.“

Einsamer Wolf sein oder vor Frauen "Männchen machen"?

Was eignet sich in diesem Fall wirklich? Die Rolle des einsamen Wolfs? Die des Speichelleckers auf den Treppenstufen der städtischen Schönheiten? Im Zweifel werden die Männer den Wolf bevorzugen. Abschotten, unberechenbar sein, ab und an mal auf die Pirsch gehen und jemanden mit heimschleppen. Gerade lief die deutsche Fernsehserie „Professor T“ aus. Das Motto: „Du kannst so schräg sein, wie du willst, eine Frau findet sich immer.“

Die Frauen sind schuld - die Umkehrung des Klischees

Manche Männer machen die Umstände dafür verantwortlich, Single zu bleiben. Das ist sozusagen die Umkehr eines Frauenklischees: Frauen wollen ja, dass „wir Männer“ uns ändern, weil sie selbst mit den vorhandenen Männern nicht zurechtkommen. Die Umkehrung: „Die Frauen müssen sich ändern, damit ich wieder eine Partnerin finde“.

Es ist kompliziert ...

Kurz: Männer sind verunsichert. Traditionelle Rollen passen angeblich nicht, aber Verführer haben dennoch ihre Erfolge. Moderne Rollen kommen nicht an, es sei denn, eine Frau will absolut heiraten. Und weil vor dem Heiraten eigentlich noch eine ganze Reihe anderer Dinge stehen, muss die ganze Chose vorher irgendwie „gedeichselt“ werden. Und so etwas geht nur, wenn beide wild und begierig aufeinander sind und sich dabei dennoch ernsthaft kennenlernen wollen.

Die populäre Lüge: es ist toll, Single zu sein

Ach so – ja, ich vergaß. Viele Frauen und Männer werden dir sagen, „es sei cool, Single zu sein, da könnten sie machen, was sie wollten – und sich bei Bedarf jemanden suchen. Na ja, falls dieser Bedarf auftritt. Sie verschwiegen, dass sie nicht nur dies quält. Denn eigentlich suchen sie nicht nach schnellen Affären, belanglosen Vögeleien und was dem gleichkommt. Eigentlich suchen sie nach jemandem, der sie lieb hat. Wirklich lieb. Nur dies zuzugeben, fällt offenbar allen extrem schwer.

Ich habe mich von einem Artikel in msn inspirieren lassen. Der Artikel wurde mehrfach von anderen Medien übernommen. Die Inhalte dieses Artikels in der "Liebeszeitung" und der darin enthaltenen Aussagen weichen allerdings erheblich vom dort veröffentlichten Artikel ab.

Männer als Lustobjekte?

Überkommene Rollenbilder und moderne Zeiten
Es gibt relativ viel Material darüber, Frauen als „Lustobjekte“ zu betrachten. Wenn die Autorinnen nicht restlos befangen sind und den Kapitalismus, die Konsumgesellschaft oder „alte weiße Männer“ verdächtigen, dies zu stützen, dann weisen sie darauf hin, wie junge Frauen aufgewachsen sind. Im Klartext: Der Wert einer Frau ist von ihrer Schönheit, der Attraktivität ihres Körpers oder einfach von ihrer „sexuellen Anziehungskraft“ abhängig. Dies, so wird argumentiert, führe dann zur „sexuellen Objektifizierung“. Das ist der Zustand, indem eine Frau ausschließlich als „Objekt sexuellen Verlangens“ gesehen wird.

Unscharfe Betrachtungen bei "Frauen als Objekt"

Dabei gibt es zwei Probleme: Erstens stimmt die Sache mit der „Ausschließlichkeit“ nicht - sie ist eine Empfindung bestimmter Frauen und keine Tatsache. Und zweitens muss sich eine Frau ja zunächst einmal „selbst selbstobjektivizieren“, das heißt, sie muss daran glauben, dass sie als „Objekt sexuellen Verlangens“ Vorteile hat, die ihr auf dem Arbeits- oder Partnermarkt nützen.

Damit ist im Grunde schon klar: Kein Mensch sollte auf ein Sexualobjekt reduziert werden, und niemand sollte sich selbst als Sexualobjekt sehen.

Männer als Objekte der Begierde

Was ist nun aber mit den Männern? Wer ist ein „ganzer Kerl“? Nun, er muss einen perfekten, sportgestählten Körper besitzen, seine Jugend bewahren, die Haare auf dem Kopf behalten und die Körperhaare möglichst entfernen. Sexuell wird er auf seine Manneskraft reduziert, die er jederzeit „on demand“ unter Beweis stellen muss - sonst möglichst nicht.

Was sind denn das für Männer? Richtig - es sind Sexualobjekte, Lustobjekte, lebendes Sexspielzeug, wenn man so will.

Kürzlich las ich, diese Tendenz sei „nicht die Gleichstellung der Geschlechter, die wir (als Gesellschaft) anstreben.“

Lustobjekt kann werden, wer will - oder auch nicht

Menschen können sich, wenn sie mögen, willentlich zu Lustobjekten degradieren lassen. Heute ist es weitgehend ihre eigene Entscheidung. Niemand zwingt sie. Sie können diese Rollen auf der Bühnen und im Privatleben spielen, und in beiden Bereichen werden sie zahllose Fans (m,w,d) gewinnen, wenn sie entsprechend „gebaut“ sind. Warum daraus eine Ideologie gemacht wird, ist mir schleierhaft.

Bild: Buchillustration "Mann und Weib"