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Wenn Männer vor allem Intimität in der Lust wollen

Schon, als sie sich auszog ... die Illusion einer wahren Freundin?
Manche Männer erinnern sich gerne an das, was sie einst liebten: eine junge, zärtliche und sehr zuvorkommende Frau im Arm zu halten, die von sich aus Intimität und Lust anbietet und dabei weitgehend selbstlos handelt. Wohl dem, der es einmal oder gar mehrfach erlebt hat. Viele Männer suchen diese Erfahrung immer wieder, und nur sehr wenigen ist sie vergönnt.

Um diese Lücke zu füllen, haben findige Escort-Girls den Begriff der „Girlfriend Experience“ eingeführt, auch kurz „GE“ und manchmal „GS“ genannt. Grob vereinfacht bietet die Escort-Frau dem Kunden die Illusion, noch einmal eine junge, schöne, zuvorkommende Frau lieben zu dürfen, die alles mit ihm tut, was seine selbstlos handelnde Freundin an Intimität und Lust bieten konnte. Eben eine „wirklich lustvolle, intime Freundin.“

Was empfinden Männer dabei, wenn Sie dieses „Produkt“ kaufen?

Ich habe dazu einen Beitrag gefunden und erkläre später, warum ich ihn nicht verlinke:

Der Markenname „Girlfriend Experience“ ist eine Abwertung, denn es wandelt meine Gefühle der Zuneigung und Gemeinschaft in ein Produkt, das ich gekauft habe. Darum mag ich das Wort nicht, wie immer auch die verdeckte Wahrheit in diesem Begriff sein mag. Sie ist eine Sexarbeiterin. Ich bin ihr Kunde. Das bedeutet nicht, dass wir nicht intim werden könnten, das wir nicht berührt sein können, von dem, was wir tun, und uns nicht zusammengehörig fühlen können. (…) Ich bin zufrieden, sie als Sexarbeiterin zu akzeptieren, und mich an ihrer scheinbar ungezwungenen Intimität zu erfreuen, die sie mir zeigt und die sie von mir annimmt.


Wenn man den Inhalt verkürzt, so hat der Klient eine Illusion gekauft, von der er weiß, dass sie eine Illusion ist. Doch er wünscht sich, die Illusion so zu durchleben, als sei sie die Realität von „geben und nehmen“ in einer echten Liebesbeziehung – also mit allem „Drum und Dran“.

Jemand sagte mir einmal, solche bezahlten Erlebnisse seien so, als ob man ins Theater ginge: Der Anfang ist völlig absurd: Zahlen, Mantel abgeben, sich ein wenig in die Situation hineinfühlen. Im Mittelteil dann getragen werden von der emotionalen Stimmung, die mit den Äußerlichkeiten nicht übereinstimmt. Und am Ende den Mantel wieder holen und in den Regen hinausgehen.

Waren Sie mal im Theater? Erinnern sie sich an das widerlich unbequeme Gestühl, die aufgeblasenen, widerlichen Figuren, die im Foyer standen und salbaderten? Den vielen zu teuren Sekt oft minderer Qualität?

Oder erinnern Sie sich an das Stück, das ihre Emotionen aufgewühlt hat?

Ich, für meinen Teil, finde Menschen sympathischer, die von der Botschaft des Stücks emotional berührt wurden als jene, die über das Interieur quatschen.

Verlinkung: Der Artikel erschien auf einer Seite, die ihrerseits wieder auf Seiten verlinkt, die ich Ihnen nicht zumuten möchte. Es handelt sich aber um eine authentische Schilderung.

Wie Frauen und Männer über Sexualität lügen

Haben Sie jemals etwas über die sexuellen Wünsche und Vorstellungen von Frauen und Männern gelesen? Haben Sie wissenschaftlichen Berichten oder Umfragen geglaubt? Und haben Sie dabei auf die „tief greifenden Unterschiede“ geachtet, die sich „aus der Evolution“ ergeben haben?

Dann lesen Sie, was die Psychotherapeutin Esther Perel als Essenz ihrer Erfahrungen sagt:

Das ist die grundlegende Regel rund um die Sexualität: Frauen lügen sie nach unten, Männer lügen sie nach oben.

Vielleicht sollten Sie den nächsten Artikel in Ihrer Lieblingszeitung mal unter diesem Aspekt betrachten.

(1) Original: That’s the basic rule around sexuality: Women lie down, and men lie up.

Schneller und sicherer zum Sex-Date: für Männer

Unser Experte für Dating-Fragen gib Tipps für Männer, die sich ein tolles Sex-Date erhoffen.

Fünf ultimative Tipps für Männer und Casual Dating (Sex-Dates)

1. Versuche zunächst, dich auf Casual Dating einzustellen. Es ist ein gewöhnliches Date mit einer gewöhnlichen Frau, nur dass sie keinen Hehl daraus macht, Sex zu genießen.
2. Du hast viele gute Eigenschaften im Umgang mit Frauen? Nutze sie. Nur selten wollen Frauen in erster Linie deinen Penis – sie wollen sozusagen das „Gesamt-Wohlfühl-Paket“, das ihnen den vollen Lustgenuss ermöglicht. Ich hoffe, du kennst deine Möglichkeiten und Grenzen – das ist beim Casual Dating wichtig, weil jede Situation schnell in Sex umschlagen kann.
3. Fleiß, Fleiß, Fleiß. Nimm einen guten, individuellen Text, der Frauen gefällt. Sag, warum du sie ausgewählt hast und dass du gerne mehr über sie erfahren würdest. Gut ist immer, am Schluss eine Frage zu stellen, die deine Partnerin animiert, eine Antwort zu geben.
4. Respekt und Gelassenheit sind gute Starter bei einem Casual Date. Lass deine Begierde nicht heraushängen, sondern sei höflich in Frage und Antwort. Fall nicht mit der Tür ins Haus, sondern versuche, das Gespräch spielerisch auf die lustvollen Wünsche zu bringen.
5. Ob du wirklich Sex, Lust oder Genuss bekommst, entscheidet sich oft erst während des Dates. Du brauchst meist ein wenig Charme und Fingerspitzengefühl, um die Frau von dir als interessanten Sexpartner zu überzeugen. Auch, wenn du nicht zu hundert Prozent das bekommst, was du dir erhofft hattest, kann du trotzdem genießen, was die Frau dir anbietet.

Waren diese Vorschläge für dich hilfreich? Sag es uns!

Du willst alles darüber lesen: Du und dein tolles Sex Date - so geht es.

Wie kommen Männer zum „besseren Sex“?

Mehr Wünsche als erfüllbar?


Sex war (und ist) eigentlich ein Trieb, der uns Männer viel zu viel beschäftigt. Für die wenigen Sekunden, die unser Orgasmus dauert, führen wir Affentänzchen aus, machen uns Sorgen um unsere Penisversteifung und hoffen, dass wir bei den Frauen am Ende auch noch Punkte einsammeln.

Da mutet die Beschäftigung mit „besserem Sex“ eher ein wenig luxuriös an. Wie können wir unseren Orgasmus verschönern, wenn er doch ohnehin nur ein paar Sekunden dauert?

Definiert sich dre Mann über den steifen Penis?

Die Antworten, die uns Wissenschaftler und sogar Urologen geben, sind immer ein wenig unbefriedigend, und das Klischee „ist der Penis steif und kann der Mann ihn lange steifhalten, ist er zufrieden“ wird immer wieder fortgeschrieben. Wäre das so, müsste ein Mann, der immer mit einem steifen Penis und einer lang anhaltenden Erektion punkten kann, der beste, lustvollste, erfolgreichste und zufriedenste Mann der Welt sein.

Das liest sich dann so (1):

Unbewusst definiert der Mann sich über seine sexuelle Performance … wenn es im Bett gut läuft, dann klappt es auch in der Partnerschaft und im Berufsleben, das haben zahlreiche Studien belegt.


Fragt sich dann natürlich, bei wie vielen erfolgreichen Männern mit einer beständigen Partnerin im Bett überhaupt noch etwas, läuft … und falls ja, wie lustvoll das für den Mann ist.

Nun ja, Worte sind geduldig, gleich, ob sie eine Behauptung sind oder „zahlreichen Studien“ entnommen werden konnten. Doch wie kommen Männer eigentlich zu „besserem Sex“?

Genuss ist Genuss - und Orgasmus ist Orgasmus

Vor allem durch Genuss. Und der Genuss entsteht – Sie ahnen es vielleicht – vor dem Orgasmus.

Lesen wir einmal, was Männerkenner schreiben, dann sieht das so aus (2):

Er (der Mann) steht unter Beweisdruck, pulvert seine gesamte Energie in den final act und verpasst dabei andere, vielleicht sogar lustvollere Varianten des Sex.


Heißt im Klartext: Männer, die ihre einzige Lust im Abspritzen sehen, verpassen etwas, nämlich den Genuss, visuelle und taktile Reize aufzunehmen, diese möglichst lange zu genießen – und am Ende vielleicht auch „abzuspritzen“. Sie benötigen dazu neben Lust und Entspannung vor allem die Akzeptanz, sensibel und lustvoll sein zu dürfen. Und – das lesen Sie natürlich mal wieder nirgendwo – sie benötigen eine Frau, die ihnen diese Lust schenkt – möglichst uneigennützig und vorbehaltlos.

Womit wir beim Kern wären: Ein Mann, der jemals eine wirklich lustvolle, befriedigende sexuelle Beziehung genoss, hatte diese mit großer Wahrscheinlichkeit bei einer Frau, die sich mit „so etwas“ auskannte. Ältere Frauen als Sex-Lehrerinnen, fröhliche „Schlampen“ als Gespielinnen, sinnliche Frauen mit Lustpotenzial als Partnerinnen.

Was eine käufliche Geliebte dazu sagt

Wenn er nicht gar – und nun kommen wir zu einer Seite, die Sie nicht hören wollen, vor allem, wenn Sie eine Frau sind. Denn nun kommt der Satz … „wenn er nicht gar dafür gezahlt hat.“

Wechseln wir mal die Seite. Fragen wir uns, was Frauen sagen, die sich auf derartige Dinge verstehen (Jugendliche mal weglesen, bitte) (3):

In den meisten Beziehungen klappt es derzeit (4) weder im Bett noch mit dem Austausch von Wünschen und Gefühlen, erst recht nicht verbal.


Heißt: Sie sagen nicht, was sie sich wünschen, und auch das wollen wir mal schnell zitieren (stark gekürzt, aus (3)):

(Sie suchen) hübsche Frauen … wollen Brustwarzen küssen … am Penis gelutscht werden … (und) Gefühle hautnah spüren.


Das ist – natürlich nicht alles. Aber es ist das, was eine bekennende Hure in ein paar Sätzen zusammenfasste.

Fragt sich, wer recht hat. Will sich der Mann seiner Lust ohne Vorbehalte hingeben und den gesamten Genuss erleben, den ihm eine erfahrene, schöne und bereitwillige Frau schenken kann?

Bockelharter Penis, ganzer Mann?

Oder glaubt er wirklich, dass er sein „Zepter“ unbedingt bockelhart in einer Vagina bewegen muss, um sich als „ganzer Mann“ zu erweisen? Und was ist das dann? Ist das wirklich noch Lust?

Und was, bitte schön, ist moralischer, falls die Moral beim Sex überhaupt eine Rolle spielt? Ist es wirklich so untragbar für „anständige“ Frauen, Männern Genuss zu verschaffen. Natürlich dürfen wir uns gerne fragen, welche Genüsse denn anstünden, außer den wenigen, von denen die Hure sprach. Und dann wäre wieder Offenheit seitens der Männer angebracht, die noch weitaus mehr Wünsche haben, als sie zugeben – und die – zumindest teilweise – durchaus erfüllbar wären.

Keine Lust ohne lustvolle Frauen

Ja, und wie kommen wir Männer denn nun zum „besseren Sex“? Mag sein, dass wir offener und kommunikativer sein müssen und zu unseren geheimen Lüsten stehen sollten. Aber ohne Frauen, die sie zu erfüllen bereit sind, wird es eben nicht gehen.

Zitate: (1) Welt (ICON)
(2) Gesund.co
(3) "ich bin eine Hure", Berlin 1993.
(4) Damals - 1993.

Bild - Szenenbild Dominanz-Video

Zu früh "kommen" – wirklich so schlimm?

Gegen Ende beißt mancher Herr die Zähne zusammen ...
„Durchhalten! Durchhalten! Zähne zusammenbeißen, bis die Scheidezähne zerbrechen und die Kronen herausfallen. An fette, eklige Frauen denken oder an eine Eisscholle.

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Ja, ja. Der Mann. Er will beweisen, dass sein Penis Ausdauer hat. Und dann quält er sich, und quält sich – und ist froh, wenn er am Ende (nur wo ist eigentlich das Ende?) „Kommen“ darf. Die Theorie, wie sie im Lehrbuch steht, geht dazu so: Frauen kommen langsam in Fahrt, also müssen sie länger den berühmten Hubbewegungen ausgesetzt werden. Wenn sie dann endlich (ächz, ächz) zum Orgasmus kommen, dann darf auch der Mann endlich „kommen“. Nun ja, wir wissen’s doch: Damit das unendliche Bemühen endlich mal zum Abschluss kommt, täuscht die Frau den Orgasmus eben vor. Dann darf er sich ergießen. Mann ist glücklich, Frau auch, weil’s endlich vorbei ist.

Kommen wir mal zurück zum „Durchhalten“. Natürlich geht das auch anders. Denn Zahnersatz ist teuer, die Ekel- oder Eisversion nicht unbedingt höflich. Und „länger können“ – na ja. Bei manchen Frauen ist es die höfliche Pflicht, die uns gebietet, lange von ihren Vaginen begeistert zu sein, bei anderen eher eine Marginalie, weil sie sowieso nicht vaginal „kommen“. Wissen wir eigentlich, kapieren wir nur nicht. Was für die Frau die romantische Vorstellung ist, ist für den Mann die Vorstellung, die Frau „in den Orgasmus gevögelt“ zu haben. Ist meistens Blödsinn, reden wir uns aber trotzdem ein.

Flinke Finger, heiße Zungen

Von Frauen lernen, heißt siegen lernen. Flinke Finger und heiße Zungen bringen das Blut schneller in Wallungen als das, was die Engländerin „einander auf biblische Art begegnen“ nennt. Na also. Und dann wäre da noch ein weiser Erfahrungswert: je öfter, umso weniger Druck und je weniger Druck, umso länger. Manche Frauen beherrschen auch „Edging“ – das ist ein Handverfahren, um zu lernen, den Samenerguss lange zurückzuhalten. Soll zu Anfang stark gewöhnungsbedürftig sein, denn der Mann darf nicht „kommen“, wann er will – und, wie schon gesagt, das Verfahren wird per Hand gesteuert.

Ja – und dann gibt’s da noch die kleinen Helfer, die allesamt den Prozess prolongieren sollen: Mal wird’s eingeworfen, mal aufgetragen, mal übergestülpt.

Und das soll der Geheimtipp sein: Ruhig mal zu früh kommen lassen, dann neu aufbauen. Beim zweiten Mal dauert der Prozess länger, weil der Körper des Mannes länger benötigt, um den gesamten Prozess erfolgreich wieder aufzubauen. Wenn frau es denn braucht: Beim zweiten Mal dauert es länger … und beim dritten Mal noch länger. Jedenfalls, wenn die „erektile Funktion“ dann noch gewährleistet ist. Ansonsten: Auf jede Nacht folgt ein Morgen. Auch eine Variante.

Mit Vergnügen etwas Ähnliches gelesen bei ADAM spricht. (18+)
Bild: nach einem historischen Holzschnitt, Teilansicht.