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Satire: ob der Penis wohl in die Hand passt?

Hey – kann mir jemand sagen, warum ein Penis in die Hand passen muss? Nein, nicht in seine – da passte er immer rein. Warum das so ist? Ist einfach so. Nein, nein … in ihre.

Und so sagte denn die Kandidatin einer Fernsehshow jüngst beim Anblick eines „starken Stücks“ (1):

Der ist ja auch dick! Da käme ich mit einer Hand gar nicht rum.


Rechnerisch: Er passt in die Hand, da kannst du sicher sein!

Was zwsichen Daumen und Zeigefinger passt ...
Also: Rechnen wir mal: „Ganz herum“ würde bei einer durchschnittlichen Frauenhand beim Halten zwischen Daumen und Zeigefinger etwa einem Durchmesser von 3,5 – vier Zentimeter entsprechen. Einen festen Griff, der seinen Zweck erfüllt, könnte dieselbe Dame bis etwa sechs Zentimetern Durchmesser noch locker erreichen, und acht Zentimeter liegen durchaus im Bereich der Möglichkeiten.Also geb ich mal Entwarnung: Der Durchschnitt im Umfang liegt so ungefähr bei 12 Zentimetern und ein bisschen. Pi einfach mal Daumen ist das Ding dann unter vier Zentimeter im Durchmesser, sodass rein handwerklichieigentlich alles in Ordnung ist.

Was macht der Spatz in der Hand?

Die nächste Frage (wir lassen da ja nicht locker) wäre: Was macht eigentlich der Penis in der Frauenhand? Natürlich wissen wir, dass es Spezialistinnen gibt, die goldene Hände haben und sich auf derartige „Spezialmassagen“ spezialisiert haben. Aber – im Grunde zweifeln wir daran, ob das Nest, in das so ein Penis will, wirklich die hohle Hand ist.

Na ja, vielleicht hatte die Dame, die’s sagte, ja etwas anderes gemeint und sich geschämt, es zu sagen. Und ja, ja: Wenn er erigiert ist, kann man ihn ja so schrecklich schlecht einschätzen, den Penis. (2) Na seht mal – da weiß frau also nicht mal, welche Bettqualität sie kauft – auch nicht, wenn die Kerle unten rum nackt sind. Auf den lebensechten Test vor laufender Kamera müssen die Damen also wohl weiterhin verzichten.

(1) Zitat aus der WELT (ebenfalls aus der Dating-Show)
(2) Zitat von T-Online (aus der Dating-Show)
Bild: Auszug aus einem berühtem Gemälde der "Schule von Fontainebleau"


Wie kommen Männer zum „besseren Sex“?

Mehr Wünsche als erfüllbar?


Sex war (und ist) eigentlich ein Trieb, der uns Männer viel zu viel beschäftigt. Für die wenigen Sekunden, die unser Orgasmus dauert, führen wir Affentänzchen aus, machen uns Sorgen um unsere Penisversteifung und hoffen, dass wir bei den Frauen am Ende auch noch Punkte einsammeln.

Da mutet die Beschäftigung mit „besserem Sex“ eher ein wenig luxuriös an. Wie können wir unseren Orgasmus verschönern, wenn er doch ohnehin nur ein paar Sekunden dauert?

Definiert sich dre Mann über den steifen Penis?

Die Antworten, die uns Wissenschaftler und sogar Urologen geben, sind immer ein wenig unbefriedigend, und das Klischee „ist der Penis steif und kann der Mann ihn lange steifhalten, ist er zufrieden“ wird immer wieder fortgeschrieben. Wäre das so, müsste ein Mann, der immer mit einem steifen Penis und einer lang anhaltenden Erektion punkten kann, der beste, lustvollste, erfolgreichste und zufriedenste Mann der Welt sein.

Das liest sich dann so (1):

Unbewusst definiert der Mann sich über seine sexuelle Performance … wenn es im Bett gut läuft, dann klappt es auch in der Partnerschaft und im Berufsleben, das haben zahlreiche Studien belegt.


Fragt sich dann natürlich, bei wie vielen erfolgreichen Männern mit einer beständigen Partnerin im Bett überhaupt noch etwas, läuft … und falls ja, wie lustvoll das für den Mann ist.

Nun ja, Worte sind geduldig, gleich, ob sie eine Behauptung sind oder „zahlreichen Studien“ entnommen werden konnten. Doch wie kommen Männer eigentlich zu „besserem Sex“?

Genuss ist Genuss - und Orgasmus ist Orgasmus

Vor allem durch Genuss. Und der Genuss entsteht – Sie ahnen es vielleicht – vor dem Orgasmus.

Lesen wir einmal, was Männerkenner schreiben, dann sieht das so aus (2):

Er (der Mann) steht unter Beweisdruck, pulvert seine gesamte Energie in den final act und verpasst dabei andere, vielleicht sogar lustvollere Varianten des Sex.


Heißt im Klartext: Männer, die ihre einzige Lust im Abspritzen sehen, verpassen etwas, nämlich den Genuss, visuelle und taktile Reize aufzunehmen, diese möglichst lange zu genießen – und am Ende vielleicht auch „abzuspritzen“. Sie benötigen dazu neben Lust und Entspannung vor allem die Akzeptanz, sensibel und lustvoll sein zu dürfen. Und – das lesen Sie natürlich mal wieder nirgendwo – sie benötigen eine Frau, die ihnen diese Lust schenkt – möglichst uneigennützig und vorbehaltlos.

Womit wir beim Kern wären: Ein Mann, der jemals eine wirklich lustvolle, befriedigende sexuelle Beziehung genoss, hatte diese mit großer Wahrscheinlichkeit bei einer Frau, die sich mit „so etwas“ auskannte. Ältere Frauen als Sex-Lehrerinnen, fröhliche „Schlampen“ als Gespielinnen, sinnliche Frauen mit Lustpotenzial als Partnerinnen.

Was eine käufliche Geliebte dazu sagt

Wenn er nicht gar – und nun kommen wir zu einer Seite, die Sie nicht hören wollen, vor allem, wenn Sie eine Frau sind. Denn nun kommt der Satz … „wenn er nicht gar dafür gezahlt hat.“

Wechseln wir mal die Seite. Fragen wir uns, was Frauen sagen, die sich auf derartige Dinge verstehen (Jugendliche mal weglesen, bitte) (3):

In den meisten Beziehungen klappt es derzeit (4) weder im Bett noch mit dem Austausch von Wünschen und Gefühlen, erst recht nicht verbal.


Heißt: Sie sagen nicht, was sie sich wünschen, und auch das wollen wir mal schnell zitieren (stark gekürzt, aus (3)):

(Sie suchen) hübsche Frauen … wollen Brustwarzen küssen … am Penis gelutscht werden … (und) Gefühle hautnah spüren.


Das ist – natürlich nicht alles. Aber es ist das, was eine bekennende Hure in ein paar Sätzen zusammenfasste.

Fragt sich, wer recht hat. Will sich der Mann seiner Lust ohne Vorbehalte hingeben und den gesamten Genuss erleben, den ihm eine erfahrene, schöne und bereitwillige Frau schenken kann?

Bockelharter Penis, ganzer Mann?

Oder glaubt er wirklich, dass er sein „Zepter“ unbedingt bockelhart in einer Vagina bewegen muss, um sich als „ganzer Mann“ zu erweisen? Und was ist das dann? Ist das wirklich noch Lust?

Und was, bitte schön, ist moralischer, falls die Moral beim Sex überhaupt eine Rolle spielt? Ist es wirklich so untragbar für „anständige“ Frauen, Männern Genuss zu verschaffen. Natürlich dürfen wir uns gerne fragen, welche Genüsse denn anstünden, außer den wenigen, von denen die Hure sprach. Und dann wäre wieder Offenheit seitens der Männer angebracht, die noch weitaus mehr Wünsche haben, als sie zugeben – und die – zumindest teilweise – durchaus erfüllbar wären.

Keine Lust ohne lustvolle Frauen

Ja, und wie kommen wir Männer denn nun zum „besseren Sex“? Mag sein, dass wir offener und kommunikativer sein müssen und zu unseren geheimen Lüsten stehen sollten. Aber ohne Frauen, die sie zu erfüllen bereit sind, wird es eben nicht gehen.

Zitate: (1) Welt (ICON)
(2) Gesund.co
(3) "ich bin eine Hure", Berlin 1993.
(4) Damals - 1993.

Bild - Szenenbild Dominanz-Video

Der kleine Penis, die Frauen und du

Schrecklich peinlich ...


Der kleine Penis, die Frauen und du - alles über die Möglichkieten, mit einem kleinen Penis umzugehen - für SIE und für IHN

Der kleine Penis: Du kannst dich unter Männern nicht nackt zeigen, und vor Frauen schon gar nicht. Du wirst verlacht und abgelehnt, egal, welche guten Eigenschaften du hast. Und Frauen? Sie sind zu anspruchsvollen Hyänen geworden, die keine Männer, sondern potente, haarlose, schlanke, sehnige Models mit schönen, stattlichen Penissen wollen.

Wann ein Penis als „klein“ gilt, ist relativ. Der Mediziner spricht bereits von einem „Mikropenis“, wenn dieser erigiert weniger als sieben Zentimeter misst.

Die bange Frage: „Ist meiner eigentlich ‚normal‘?“, hat schon viele Männer verunsichert. Frauen, so hörte man, würden Penisse bevorzugen, die auf stolze 16 Zentimeter kämen, immerhin drei Zentimeter mehr als der angebliche „Standard“, der bei 13 Zentimetern läge. Deutlich über 16 Zentimeter, das wissen vor allem Frauen, die schon mit den wenigen Exemplaren umgegangen sind, die diese Längen aufwiesen, wird es schwieriger und schmerzvoller. Da neben der Länge auch der Umfang zählt, wird es ohnehin schwierig, den „idealen Penis“ zu definieren, doch wissen wir aus vielen aussagen, dass die mittlere Länge bei etwas größerem Durchmesser an liebsten „genommen“ wird. Denn trotz aller Behauptungen, dass allein die Klitoris die Freude am Sex auslöse, spielt die Vagina dennoch eine Rolle. Der Grund schient darin zu liegen, dass sie bei Dehnung trotz der angeblichen „Unmöglichkeit“, Reize auszusenden, dennoch die umgebenden, recht empfindlichen Organe sinnlich beeinflussen kann. Zusammengefasst und verarbeitet werden Reize dann zwar im Gehirn, aber vorbereitet wird eben alles in der weiteren Umgebung des Unterleibs – was übrigens bei Männern nicht anders ist.

Das Eindringen selbst, die Bewegungen und das Gefühl, ausgefüllt zu sein, scheint für Frauen die entscheidende Rolle zu spielen, überhaupt Geschlechtsverkehr zu haben – denn der Orgasmus geht auch ohne Penis und selbstverständlich auch ohne Mann.

Warum wollen Frauen überhaupt Sex über den Penis?

Nachdem nun die nüchternen Tatsachen mal erwähnt wurden: Was denken Frauen eigentlich über einen Penis, der kürzer als gewöhnlich ist, aber im Grunde noch kein wirklicher „Zwergpenis“?

Frauen fühlen wesentlich unterschiedlicher als Männer üblicherweise denken. Das beim Sex „gevögelt“ werden muss, beruht darauf, dass die Natur danach verlangt und auch darauf, dass „frau“ mitreden will, wenn es darum geht, ob sie es „schon mal gemacht hat“. Dazu ist unter jungen Frauen nun mal der natürliche Vorgang nötig, sonst wird die Angelegenheit nichts als „Sex“ anerkannt. Ist eine Frau sehr neugierig, so wird sie Männer kennenlernen, deren „Membrum“ unterschiedlich lang und dick ist, aber eben auch solche, die recht unterschiedliche Verhaltensweisen beim Sex an den Tag legen. Dazu gibt es nicht viel zu verdeutlichen – neben Kraft und Ausdauer sowie passender Worte sorgt manche Technik dafür, dass es für die Frau angenehmer oder weniger angenehm ist.

Doch auf Nebenpfaden stellen viele Frauen eben auch fest, dass es andere, ebenfalls recht schicke Möglichkeiten gibt, beim Partner und bei sich selbst dies wundervolle Gefühl auszulösen, das man „den Orgasmus“ nennt. Und tatsächlich stellt sich dabei heraus, dass es oftmals wirklich toll ist, mal ganz ohne Penis, aber dennoch ind en Armen eines Mannes zu „kommen“.

Was sagen Frauen dazu? Stimmen sie mit der Einschätzung überein?

25 gesammelte Frauenmeinungen zum kleinen Penis

1. Ja – oral ist gut, wenn er einen kleinen Penis hat.
2. Ja, ein kleiner, aber vollständig erigierter Penis kommt besser raus als ein großer, halb schlaffer Penis.
3. Gewöhnlicher Sex geht nicht so gut – aber du kannst mit einem Mann mehr Varianten von Sex erleben, als nur einen Penis in der Vagina zu haben.
4. Nicht gut – er kommt nicht in mir, weil sein Penis so klein ist, sondern immer draußen.
5. Mal so, mal so. Wenn er gut in oral ist, ist alles prima.
6. Hände, Zunge und Toys, wenn es so ist. Dann geht immer etwas. So wichtig ist der Penis nicht.
7. Ich will keinen Mann mit einem kleinen Penis. Sie verhalten sich also so seltsam.
8. Überleg mal, ob es wirklich der Penis ist, wenn du Probleme mit dem Sex hast. Probier einfach mal, etwas anders zu machen.
9. Wenn ich erwarte, dass er einen normalen Penis hat und schließlich ein Mikropenis herauskommt – das halte ich nicht aus.
10. Sobald ich fühle, wie sich einer abmüht, bin ich schon entnervt. Ich will einen richtigen Penis, egal, was andere meinen.
11. Das Problem mit diesen Jungs ist, dass sie so schrecklich schüchtern sind, wegen ihres kleinen Penis und trotzdem „ganz gewöhnlichen Sex“ wollen, auch wenn du ihnen etwas anderes vorschlägst.
12. Ich hab es einfach mit jemandem gemacht, der einen kleinen Penis hatte. Es war anders, aber nicht schrecklich. Es sind Erfahrungen, mehr nicht.
13. Wenn der Penis klein ist, darfst du dich nicht zu viel bewegen beim Sex. Es gibt ihm ein gutes Gefühl, wenn er „drin“ bleibt.
14. Wenn er keinen gewöhnlichen Sex geben kann, will ich ihn auch nicht. Ich mag, wenn alles „ganz normal“ ist.
15. Es geht nicht, wenn der Kerl nur an sich denkt. Dan ist es wirklich lästig.
16. Statt des Penis kannst du doch einen Dildo (oder Vibrator) nehmen. Dann füllt es dich aus und er kann dich auf andere Art befriedigen.
17. Er wird ja wohl noch Hände haben, oder? Mit dem krummen Finger geht’s ganz gut.
18. Ich finde de schwierig. Alles nur oral geht gar nicht. Das ist kein Sex.
19. Wenn man echt verliebt ist, dann ist ein kürzerer Penis wirklich kein Grund, einen Mann abzulehnen.
20. Konnt nicht infrage. Ich will ihn tief in mir spüren.
21. Vom bloßen „Rein-Raus“ komm ich sowieso nicht. Ich würde es mir überlegen.
22. Daumengröße ist schon echt mies. Zwölf Zentimeter finde ich auch noch zu kurz.
23. Ich will es mal anatomisch sagen. Die Nerven, auf die’s ankommt, sind vorne, und wenn sein „Ding“ zu groß ist, dann tut’s weh. Also lieber alle eine Nummer kleiner.
24. Ein eher kleiner Penis an einem selbstbewussten Mann ist besser als ein großer an einem Mann, der nur abspritzen will.
25. Und zuletzt mit Humor. Kurz und dick, Frauenglück. Lang und schmal, Frauenqual.

Fazit: Damit die Zusammenstellung nicht „zum Aussuchen“ ist

Aus der Sammlung von Aussagen geht insgesamt hervor, dass Männer mit kleinem Penis, aber einem (dann immer noch relativ) gesunden Selbstbewusstsein besser Chancen haben als Männer, die das „Leiden am kleinen Penis“ bereits psychisch geschadet hat. Auch ein „Sieben-Zentimeter-Penis“ wird im Allgemeinen „gerne genommen“, wenn er steif genug ist und der Mann damit umgehen kann, „klein“ zu sein. Meistens gehört dazu noch ein bisschen orale oder manuelle Lust-Technik.

Es steht ohne jeden Zweifel fest, dass ein Penis mit einer Länge von ab sieben Zentimeter nicht „zu kurz“ ist, um sowohl der Frau wie auch dem Mann Genuss zu bereiten. Bei Frauen, die auf mehr als 12 Zentimeter Penislänge bestehen, sollten Zweifel laut werden, ob sie für „alle Frauen“ sprechen können, denn ab 16 Zentimeter Länge wird vielfach von Schmerzen berichtet, aber das ist individuell unterschiedlich. Welche Bedeutung der Penis für den Orgasmus der Frau hat, ist umstritten. Manche Frauen lieben es aber, wenn sie sich „ausgefüllt fühlen“. Dieses Gefühl wird in erster Linie durch Dehnung erzeugt, und nicht so sehr durch die Länge.

Also - Rat an Männer: Bleibt cool, Jungs – mit eurem Penis ist alles in Ordnung, auch wenn er nur an der unteren Grenze mitmarschiert. Verschafft den Frauen einen hübschen Orgasmus, egal wie – und dann ist alles in Ordnung.

Und – Rat an Frauen: Seht euren Kerlen ins Gesicht, nicht auf die Hose. Und zeigt ihnen, wie sie es euch „schön machen“ können. Mit oder ohne Penis.

Texte: Induna. Rat und Tat: Isidora F. Recherche: Liebszeitung-Team unter Verwendung von deutschen und internationalen Foren, Blogs und Einzelmeinungen. © 2016 by Liebesverlag.de

Zu früh "kommen" – wirklich so schlimm?

Gegen Ende beißt mancher Herr die Zähne zusammen ...
„Durchhalten! Durchhalten! Zähne zusammenbeißen, bis die Scheidezähne zerbrechen und die Kronen herausfallen. An fette, eklige Frauen denken oder an eine Eisscholle.

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Ja, ja. Der Mann. Er will beweisen, dass sein Penis Ausdauer hat. Und dann quält er sich, und quält sich – und ist froh, wenn er am Ende (nur wo ist eigentlich das Ende?) „Kommen“ darf. Die Theorie, wie sie im Lehrbuch steht, geht dazu so: Frauen kommen langsam in Fahrt, also müssen sie länger den berühmten Hubbewegungen ausgesetzt werden. Wenn sie dann endlich (ächz, ächz) zum Orgasmus kommen, dann darf auch der Mann endlich „kommen“. Nun ja, wir wissen’s doch: Damit das unendliche Bemühen endlich mal zum Abschluss kommt, täuscht die Frau den Orgasmus eben vor. Dann darf er sich ergießen. Mann ist glücklich, Frau auch, weil’s endlich vorbei ist.

Kommen wir mal zurück zum „Durchhalten“. Natürlich geht das auch anders. Denn Zahnersatz ist teuer, die Ekel- oder Eisversion nicht unbedingt höflich. Und „länger können“ – na ja. Bei manchen Frauen ist es die höfliche Pflicht, die uns gebietet, lange von ihren Vaginen begeistert zu sein, bei anderen eher eine Marginalie, weil sie sowieso nicht vaginal „kommen“. Wissen wir eigentlich, kapieren wir nur nicht. Was für die Frau die romantische Vorstellung ist, ist für den Mann die Vorstellung, die Frau „in den Orgasmus gevögelt“ zu haben. Ist meistens Blödsinn, reden wir uns aber trotzdem ein.

Flinke Finger, heiße Zungen

Von Frauen lernen, heißt siegen lernen. Flinke Finger und heiße Zungen bringen das Blut schneller in Wallungen als das, was die Engländerin „einander auf biblische Art begegnen“ nennt. Na also. Und dann wäre da noch ein weiser Erfahrungswert: je öfter, umso weniger Druck und je weniger Druck, umso länger. Manche Frauen beherrschen auch „Edging“ – das ist ein Handverfahren, um zu lernen, den Samenerguss lange zurückzuhalten. Soll zu Anfang stark gewöhnungsbedürftig sein, denn der Mann darf nicht „kommen“, wann er will – und, wie schon gesagt, das Verfahren wird per Hand gesteuert.

Ja – und dann gibt’s da noch die kleinen Helfer, die allesamt den Prozess prolongieren sollen: Mal wird’s eingeworfen, mal aufgetragen, mal übergestülpt.

Und das soll der Geheimtipp sein: Ruhig mal zu früh kommen lassen, dann neu aufbauen. Beim zweiten Mal dauert der Prozess länger, weil der Körper des Mannes länger benötigt, um den gesamten Prozess erfolgreich wieder aufzubauen. Wenn frau es denn braucht: Beim zweiten Mal dauert es länger … und beim dritten Mal noch länger. Jedenfalls, wenn die „erektile Funktion“ dann noch gewährleistet ist. Ansonsten: Auf jede Nacht folgt ein Morgen. Auch eine Variante.

Mit Vergnügen etwas Ähnliches gelesen bei ADAM spricht. (18+)
Bild: nach einem historischen Holzschnitt, Teilansicht.

Frauen mögen einen schönen Penis und eine hübsche Eichel

Ob es der Apfel ausmacht oder der Penis?
Frauen mögen einen schönen, sauberen Penis – zu diesem Ergebnis kommt eine seltsame Studie, die jetzt im „Journal of Sexual Medicine“ veröffentlicht wurde.

Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig: Zu einem schönen Mann gehört nun auch mal ein schöner Penis – und einen sauberen Penis wünscht sich doch jede Frau, nicht wahr? Ob er nun besonders lang oder besonders dick sein sollte? Nun, die Testpersonen legten nahezu alle bekannten Eigenschaften ins Mittelfeld. Und die Bewertung der Länge war etwa gleichbedeutend mit der, die für eine formschöne Eichel vergeben wurde, was wieder verständlich ist. Schließlich ist die Eichel das Erste, was du bei der Liebe spürst, egal, ob du … na ja, du weißt schon …

Was ganz interessant ist: Auch mit der Haut des Penis wussten die Befragten etwas anzufangen. Schließlich ist sie der Teil, den wir am intensivsten spüren, nicht wahr? (1)

Und ja – da waren da noch die Hodensäcke, die im Alltag zumeist als hässlich eingestuft werden, und nach deren Berührung auch selten eine ausgesprochene Nachfrage besteht. Immerhin lohnt sich’s, die Sache mal in die Hand zu nehmen, falls dein Freund dich lässt.

Wobei ich mich frage, ob ihr euch wirklich schon einmal den Penis eures Liebsten so richtig aus der Nähe angesehen habt. Es lohnt sich wirklich, ehrlich.

Falls noch nicht geschehen: Probiert den nächsten Sex mal nackt und bei Licht, und guckt euch genau an, was da in euch reingeht und was nicht. Ist auch ganz hübsch mal einen Penis zu beobachten, der nach und nach zur vollen Größe erwacht. Kann ich euch versprechen.

(1) Am 11.08. 2015 wurde aufgrund eines Irrtums eine Korrektur in der Überschrift und im Text vorgenommen. Redaktion.