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Die Lust an der Hingabe

Hingabe - wenn, dann ganz und gar ...
Mag sein, dass du nie passiv warst. Bist du eine Frau? Und du warst nie passiv? Hast dich nie hingegeben, weil du verliebt oder notgeil oder betrunken warst? Und du lügst wirklich nicht? Und … hättest du es dir gewünscht? Niemals?

Ein Mann ist nie passiv, oder warst du es doch schon einmal? Nicht einmal, weil dich jemand bedrängt hat, weil du neugierig warst oder so betrunken, dass du leicht zu überzeugen warst, dich einfach hinzugeben?

Will es dir Natur so?

Die Klischees sind tief verankert. Man sagt, die Natur wolle es so. Frauen seien auf lustvolle Hingabe ausgerichtet, Männer hingegen auf sinnliches Drängen. Wer dem Klischee entspricht, wird entweder akzeptiert oder aber abgelehnt. Wer es allerdings übertreibt, wird verachtet oder gar geächtet. Darüber erdte dann möglicherweise "die ganze Welt".

Wer Klischees erfüllt, lebt unbeachtet, kann sich rühmen, ein gestandener Bürger oder eine brave Bürgerin zu sein.

Weiblich - hingebungsvoll oder fordernd?

Ach, wie war das? Du bist weiblich und hast keine Lust, dich einfach hinzugeben? Du willst Männer reizen, verführen, sie sexuell erschöpfen, solange, bis die Prostata sich nicht mehr füllt und die Hoden schmerzen? Oder sagen wir mal: Du willst selbst verführt werden, um dabei auf Lustwolken zu schweben und dich dabei völlig und erschöpfend hinzugeben? Das kannst du. Aber rede bitte nicht öffentlich darüber. Man wird sich alles nennen, was das Repertoire an Beleidigungen hergibt.

Das Klischee männlicher Sexualität - Hingabe, oder sexuelle Ekstase?

Nimm mal an, du seist männlich. Oder bist du es gar? Und nun denk mal, du hättest keine Lust, dauernd Affentänzchen auszuführen, um eventuell in einem Bett zu landen, das schon etliche Männer mit der umworbenen Frau geteilt haben. Nein, du willst verführt werden. Ob die Frau zunächst dafür sorgen soll, dass sich dein Penis regt oder ob du es liebst, wenn sie deine Rosette bespielt? Willst du, dass du dich gegen ihre Zärtlichkeiten nicht wehren kannst? Weil du dich einfach restlos hingeben möchtest? Oder willst du verführen, dich selbst an einer Frau erschöpfen, deiner animalischen Lust freien Lauf lassen – mit einer Frau, die sich ebenfalls die völlige, erschöpfende Hingabe wünscht? Manchmal wirst du es so haben können – die Lust an der Hingabe. Aber sprich niemals öffentlich darüber. Die Menschen werden sich das Maul über dich zerreißen. Mal wirst du ein brutaler Macho sein, mal ein verachtungswürdiges Weichei.

Echte Hingabe - da muss manches Klischee überwunden werden

Klischees zu folgen, ist einfach und nicht sehr aufregend. Sie zu überwinden, erfordert hingegen Mut. Sinnliches Drängen? Das kann jeder Mann, und fast jeder versucht es auch. Und gespielte Hingabe? Es gibt kaum eine Frau, die es nicht schon versucht hat.

Und echte Hingabe? Sie erfordert ein starkes Selbstbewusstsein. Was dachtest du?

Wie geht eigentlich anal ohne Angst?

Angst, Schmerz oder Lust? Anal erzeugt oft wechselnde Gefühle
Anal ohne Angst? Frauen wissen, was Männer relativ fremd ist: Selbst, wenn etwas Natürliches auf natürliche Weise in sie eindringt, erfordert diese Prozedur zunächst Überwindung. Der zweite Vorbehalt gegen anal wirkt schwerer: Das sei total unnatürlich – jedenfalls im Sinne der Fortpflanzung. Und letztendlich sie es schmutzig – denn der Anus gehört nicht zu den bevorzugten Zonen für klinisch reinen Sex. Eigentlich aber kommt die Angst aus der unterschwelligen Vermutung, etwas „Böses“ oder „Perverses“ zu tun.

Nur ein Thema für die Frau?

Recht amüsant ist stets, Foren- und Blogbeiträge über Analverkehr zu lesen, denn dabei geht es so gut wie immer um ein Liebespaar, das bisher PiV-Sex praktiziert hat und nun erwägt, auch einmal ihren Anus mit einzubeziehen. Der Vorschlag kommt so gut wie immer von ihm, und sie wird damit gezwungen, zu erwägen, ob sie seinem Drängen nachgeben soll oder nicht. Dann spielen negativ besetzte Themen wie Abscheu, Unsauberkeit, Schmerz und dergleichen die größte Rolle, gefolgt von praktischen Dingen, wie der der besten Lage, der Vorbereitung und dem Gebrauch von Gleitmitteln und Kondomen.

Anal - gibt es dabei sensationelle Lüste?

Selten – viel zu selten – wird die Frage „gleichen Rechts für beide“ erörtert. Denn wie der Engländer so sagt: Was gut für die Gans ist, ist auch gut für den Ganter.“ Zunächst nehmen wir an, dass es keinen anatomisch relevanten Unterschied zwischen Frau und Mann beim Analverkehr gäbe – aber ganz richtig ist dies nicht. Denn normalerweise haben Frauen nur eine geringe Chance, sensationelle Gefühle beim Analverkehr zu erfahren, Männer aber schon. Freilich ist dies individuell unterschiedlich, und doch: Männer empfinden Analverkehr deutlicher, wenngleich nicht immer lustvoller. Dafür sitzt die Angst tiefer: Männer, die anale Lüste genießen können und wollen, gelten als „latent homosexuell“ – was Unsinn ist. Denn Homosexualität ist eine fest verankerte Veranlagung, der man nicht entfleuchen kann, während passiver Analverkehr eine Form des Lustgewinns ist.

Die Probleme - psychisch, logistisch, physisch

Anal ohne Angst ist also in erster Linie ein psychisches Phänomen – für Frauen wie für Männer. Dann ist es ein logistisches Problem, was sich im Wesentlichen in den Vorbereitungen zeigt. Schließlich ist es eine physische Herausforderung, sowohl aktiv wie auch passiv.

Wenn bereits existierende Paare sich entscheiden, anale Versuche zu unternehmen, gilt das Gleiche wie bei anderen Sexpraktiken auch: Bereit sein, entspannt sein, sanft und zärtlich beginnen, dabei miteinander reden. Der große Unterschied: reichlich Gleitmittel ist Voraussetzung, schmale Dildos oder sanfte Finger helfen bei der Vorbereitung.

Möglich ist fast alles

Möglich ist (fast) alles: von Mann zu Frau, von Mann zu Mann, von Frau zu Frau oder von Frau zu Mann. Solo geht es selbstverständlich auch. Für Männer, die anale Lüste erleben wollen, ist es zumeist beruhigender, wenn eine Frau die Prozedur durchführt. Dazu stehen zahllose Hilfsmittel zur Verfügung, die heute überaus beliebt sind.

Ob es „gut für Sie“ ist? Wer weiß es schon vorher. Die meisten Menschen, die es probiert haben, waren mutig und neugierig zugleich. Manchen hat es dann gefallen, anderen nicht.

Hinweis: dieser Artikel wurde nach verlässlichen Informationen aus verschiedenen Quellen aufbereitet. Lesen Sie unter anderem bei Lilli weiter.

Pegging und Du – wie dein Mann gefallen daran findet

Wenn die Frau die Kontrolle übernimmt ...

„Pegging? Daran findet mein Freund bestimmt keinen Gefallen, der ist doch nicht schwul oder so was.“ Kennt ihr diesen Satz? Du bekommst ihn überall zu hören, wo du Frauen danach fragst, ob sie ihrem Mann schon mal den „umgekehrten Analverkehr“ angeboten haben – Pegging.

Männer und aktiver Analverkehr - mit Frauen beliebt

Manche Männer sind ja ganz wild darauf, den Analverkehr mit Frauen zu vollziehen. Manche betteln darum, manche fordern es einfach und andere sagen, sie hätten sich halt „verirrt“, wenn sie die Rosette anstupsen. Ich denk‘ immer: Wenn sie nicht sehen würden, wohin sie Ihren Penis hineinstecken, dann würden sie gar nicht wissen, wen oder was sie da gerade vögeln. Vielleicht kennt ihr ja die Sprüche: „Herrlich eng“ oder „da muss man keine Rücksicht nehmen.“

Aha. Sie wissen zwar nur, dass sie irgendwo hineinvögeln, aber sie möchten trotzdem, dass ihr „Gegenstand“ ansonsten irgendwie weiblich ist. Sonst müssten sie sich ja Vorwürfe gefallen lassen, schwul zu sein. Na ja – Männer eben.

Männer und passiver Analverkehr - äußerst gefühlsbetont

Und umgekehrt? „Niemals!“, sagen dir die Männer, wenn du sie offiziell fragst. Manche sagen dir, dass es wehtut – da frage ich mich bloß, woher. Manche haben schon das merkwürdige Gefühl erlebt, wenn etwas in sie eindringt – die meisten aber nicht aus Lust, sondern wegen einer Vorsorgeruntersuchung. Dabei kommt unweigerlich der Finger durch die Rosette und drückt genau auf die Stelle, wo’s beim Mann richtig interessant wird. Ich habe mal einen Mann darüber ausgequetscht. Freiwillig hätte er mir das nicht erzählt.

Er würde es niemals tun - woher weißt du das?

Niemals? Du weißt nichts von den Lüsten deines Mannes, wenn du es nicht versucht hast. Und er? Weiß es vielleicht auch nicht, jedenfalls kaum, wenn er unter 45 ist. Männer, die Pornos gucken, haben meistens schon mal gesehen, wie ein Kerl „gepfählt“ wird, und vielleicht hat sie das sogar angemacht – sind ja immer üppige Frauen, die so was im Film vorzeigen.

Ich sag mal: Wenn er’s vor dir verlangt, dann kannst du‘s auch von ihm verlangen. Der Spaß ist sowieso immer auf seiner Seite, der Frust (meistens) auf deiner, es sei denn, du spielst gerne mit den Kerlen Machtspielchen. Die Sache mit dem Pegging ist zuerst sowieso mal ziemlich psycho, weil dein Freund dabei ganz und gar passiv bleibt. Das kennt er noch nicht, und davor hat er auch richtig Angst.

Pegging - was brauchst du?

Was brauchst du dazu, deinen Mann mal richtig „ranzunehmen“, außer deinem Mann?

1. Deine Finger (vielleicht mit medizinischen Handschuhen)
2. Einen dünnen, biegsamen Dildo für Anfänger.
3. Einen Strap-on-Gürtel mit einem größeren Dildo.
4. Jede Menge Gleitmittel.
5. Viel, viel Zeit.

Pegging - was bekommt er?

1. Psychisch: das Gefühl, genommen zu werden.
2. Zuerst: Lustreize an der Rosette.
3. Dann: anfangs etwas schmerzhafte, dann lustvoller werdende Reizungen der Prostata.

Optional, aber nicht zwingend notwendig, sind Fesselungen und Vibratoren.

Tipps, damit Pegging wirklich gut geht

Nehmt euch Zeit. Manchmal klappt es beim ersten Mal überhaupt nicht, und unter Stress schon gar nicht. Die ersten Versuche solltest du mit dem Finger oder einem kleinen, schmalen Dildo ohne Penis-Kopf machen – erst später kannst du zum Strap-On übergehen. Hört niemals auf, zu reden, besonders wichtig beim Einführen, aber auch, wenn du schon in ihm drin bist. Tiefer oder schneller, häufiger herausziehen und neu ansetzen, das alles will erst mal erprobt werden. Und der Mann? Der soll da machen, was der Doktor rät: die Rosette entweder völlig entspannen, oder wie zum Stuhlgang öffnen.

Die Prostata mit dem Finger zuerst immer sanft „anticken“, erst dann heftiger massieren. Beim Dildo möglichst P-Punkt-Dildos verwenden – die Prostata sitzt einseitig hinter der Enddarmwand und reagiert hauptsächlich auf Druck. Rechen mit überraschenden Körperreaktionen. Falls ihr euch Sorgen um seinen Penis macht: Alles kann, nichts muss. Manche Männer werden nicht „steif“ beim passiven Analverkehr, aber dagegen lässt sich ja etwas tun, oder etwa nicht?

Hinweis: Die Informationen stammen zu 90 Prozent aus englischsprachigen Internet-Beiträgen. In Deutschland wird das Thema selten diskutiert, zum Beispiel bei "Planet Liebe" oder auch in der Erdbeerlounge. Hübsch auch bei Netdoktor.

Männer: Wenn sie Sex in ihren Körpern erlauben

Warum Männer Sex als etwas sehen, was stets nach außen geht, warum sie verabscheuen, „genommen“ zu werden, und warum einige Männer es trotzdem lieben.
Nur mit Frau erwünscht: die Lust am Neuen

Bei Männern „passiert“ Sex eigentlich immer außerhalb ihrer Körper. Das Einzige, was sie möglicherweise noch aufnehmen, sind Zungen – weibliche Zungen, versteht sich. Männer haben eine an Hysterie grenzende Angst davon, Zungenküsse mit anderen Männern auszutauschen, finden aber nichts dabei, anatomisch identische Zungen von Frauen in ihre Münder zu lassen, um sich erotisch aufheizen zu lassen.

Neue Erfahrung: Wenn sich der Mann vorbereiten muss

Junge Männer müssen sich selten auf Sex vorbereiten – sobald sie in eine Situation kommen, in der sie sexuell erregt werden, versteift sich ihr Penis. Ältere Männer wollen zumeist verführt werden – was Frauen übrigens selten einsehen. Sie brauchen eine längere „Einstimmzeit“ auf Sex, die teils biologisch bedingt ist, teils aber auch auf mehr Lust am Genuss zurückzuführen ist.

Im Körper etwas geschehen lassen - unmännlich?

Was ist nun, wenn Sex bei Männern „im Körper“ passiert? Wenn sie in der einen oder anderen Art „genommen“ werden? Rein pragmatisch gesehen sind es die Vorbereitungen, die sowohl am Körper wie auch an den Emotionen vorgenommen werden müssen. Wen das an Frauen erinnert, der liegt richtig: Die meisten Frauen wünschen sich eine gewisse Vorbereitungszeit, um sich körperlich und emotional auf Geschlechtsverkehr einzustellen. Wenn Männer Sex „im Körper“ haben wollen, müssen sie sich ebenfalls vorbereiten, oder (besser noch) sich darauf vorbereiten lassen.

Dazu gehört, niemals „brutal“ genommen zu werden. Das erste Mal einen Eindringling in sich zu spüren, und sei er auch nur ein Finger, ein dünner Dildo oder ein winziger Pfropfen (Analplug), ist auf höchste erregend und in der Regel mit Ängsten besetzt. Was viele Frauen nicht wissen: Die Untersuchung der Prostata bei Mann erfolgt durch den Enddarm, und dabei entstehen zwei Mal eigenartige Gefühle: einmal beim Eindringen des Fingers durch den Schließmuskel und dann, intensiver und zunächst meist schmerzlich, an der Prostata.

Verwirrende Gefühlswelt rund um die Prostata

Diese Gefühle sind so verwirrend, dass ein Teil der Männer sie gerne vertiefen würde, während andere allein der Gedanke daran erschrecken lässt. Wie auch immer: Für einen Mann ist absolut ungewohnt, dass jemand oder etwas in ihn eindringt, ihn „nimmt“ und dabei sinnliche Gefühle erzeugt.

Die weitaus meisten Männer, die „anal passive“ Erfahrungen haben, wie das Fachwort dafür heißt, lassen sich nicht von anderen Männern anal verwöhnen. Sie lassen sich vielmehr von professionellen Dominas, gelegentlich aber auch durchaus von engen Freundinnen, mit Dildos beglücken. Viele Dildos lassen sich ausgesprochen gezielt anwenden, um den „männlichen G-Punkt“ zu treffen, besonders sehr genussfähige Männer lieben es, wenn sich die Hand der Frau und der Dildo die Arbeit an der Lust teilen. Andere wollen bewusst „hart genommen“ werden und bevorzugen die Variante, von Frauen mit einem Hilfsgerät „anal genommen zu werden“, wobei die Frau mit dem Becken stoßende Bewegungen ausführt. Das entsprechend Gerät kann sogar über Jeans getragen werden – es besteht für die Frau also keine Notwendigkeit, sich zu entblößen.

Warum Männer die Lust im eigen Körper spüren wollen


Die Frage nach dem „Warum“ lässt sich relativ leicht beantworten: Das Gefühl der direkten und unmittelbaren Prostatastimulation, verbunden mit anderen sexuellen Aktivitäten, ist unglaublich erregend. Ist die Schranke, anal verschlossen zu sein, erst einmal überwunden, so sin die Schleusen für den Genuss weiterer analer vergnügen zumeist geöffnet. Man sagt ja, dass „verbiesterte“ Männer „den Hintern zusammenkeifen würden“. Ob es wirklich wahr ist, dass die Männer sich wohler fühlen, wenn Sie keine Angst mehr vor analen Genüssen haben? Möglicherweise ja. Frauen, die erproben wollen, ob ihre Männer entsprechende Bedürfnisse haben, sollten zunächst einen Finger mit reichlich Gleitcreme nutzen – einfach mal so, beim gewöhnlichen Sex. Wenn sein Po den Finger liebt, wird er auch zugänglich für weitere anale Lüste sein.

Weiter führende Informationen: Eine bessere Welt durch Analverkehr? und "Sich öffnen und etwas bekommen".