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Wann und wie ziehst du dich eigentlich aus?

Schlank, jung und schön ist es kein Problem ...
Das Date war super, und du fasst den Entschluss, den Typen noch bis zum Morgen zu behalten. Natürlich kommt er mit dir in die Wohnung, da reicht ein sanftes „Komm“. Und natürlich weiß er, dass du nicht Siebzehn und Vier mit ihm spielen willst, sondern dass demnächst sein Penis anschwellen soll, möglichst eingebettet in ein bisschen Romantik. Und irgendwie musst du dich dann ja auch noch ausziehen. Na ja, wenn er’s nicht tut. Aber eigentlich – könntest du nicht noch ein bisschen angezogen bleiben?

Ich weiß ja nicht so genau, wie ihr tickt, aber ist es nicht wundervoll, wenn er erst einmal deinen Körper über dem T-Shirt, der Bluse oder dem Kleid streichelt?

Na ja, Männer sind unterschiedlich. Manche wollen pure Natur, kleine, niedliche Brüste, die nicht einmal ein BH bedeckt, süße Kätzchen mit weichen, natürlichen Haaren, und eine Haut, die sanft nach Frau riecht. Die mögen es, wenn du nackt aus der Dusche kommst oder einfach dein Kleid fallen lässt oder das T-Shirt abstreifst.

Die anderen wollen deinen Körper durch deine Kleidung hindurch entdecken. Wo scheint etwas durch, wo verbirgt sanfte Spitze die Brustansätze? Sie wollen, dass du im Kleid oder Rock erscheinst, und sie wünschen sich, dass du darunter noch fantasievolle Spitzen und kontrastreiche Strapse trägst. Irgendwie setzen sie das Optische in Geilheit um.

Wenn du über 35 bist oder etwas größere Brüste hast, die nicht mehr so straff sind wie früher, dann bist du mit dem zweiten Typen besser bedient. Der bekommt seine Lust über die Augen, und je frecher deine Dessous sind, umso erregter wird er. Und du musst sie nicht unbedingt ausziehen, jedenfalls nicht, solange ihr sitzt oder steht. Wenn’s dann wirklich zur Sache kommen soll: Strapse ohne Pants sind immer gut, egal, wodurch du dein eigenes Vergnügen bekommst.

Wenn du deinen neuen Typen zu Hause verführen willst, hast du alles in der Hand: Ort, Licht, Make-up, Düfte und Klamotten. Du kannst dich noch einmal umziehen (leichter oder etwas frivoler) und ihm deine schönsten Seiten auch dann zeigen, wenn du nicht mehr so schlank, jung und sportlich bist. Ein guter Tipp ist immer, dass du dich erst ganz ausziehst, wenn ihr wirklich im Bett liegt. Dann bleibt der optische Eindruck in Erinnerung, den der Mann zuvor hatte – und nun kommt das süße Hautempfinden dazu.

Was meint ihr? Ist das gut so? Wie macht ihr es? Und wie denken die Männer darüber?

Zweifache Muschimacht oder doppelter Katzencontent



Der Fotograf Chris Scheurich und sein Modell Ali McNally sowie ein namenloses Kätzchen - das ergibt zusammen ein ebenso sinnliches wie süßes Spiel mit einem Kätzchen und einer katzenhaften Frau.

Mehr davon bei SticksAndStones - Cat Power"

Ausgehen mit einem Gentleman - Tipps für Frauen jeder Art

Dame in der Öffentlichkeit - Hure im Bett?
Klar gib es viele Kerle, die nur mit dir ins Bett wollen. Vor allem, wenn du so aussiehst, als würdet du gerne mit Männern ins Bett gehen. Diese wenigen Hinweise helfen dir, mit einem Gentleman auszugehen, von ihm häufig gewählt zu werden oder seine Geliebte zu werden. Ob du ein Sugar Baby bist oder eine Spitzen-Escortfrau, eine Aufsteigerin oder eine Goldgräberin – diese Tipps helfen dir weiter.

1. Lerne, dich in jeder Lage zu unterhalten

Ob im Bett oder in einem Feinschmeckerlokal, bei Konflikten oder bei (seinen) lustvollen erotischen Wünschen: Lerne, die richtigen Worte zu finden.

2. Lerne, ein gepflegtes Deutsch zu sprechen

Möglichst wenig Dialekt, ganze Sätze und eine gepflegte Sprache unterscheiden dich von der Masse. Dort, wo der Gentleman verkehrt, will man keinen „Gassenjargon“ hören. Den kannst du dir dafür aufsparen, wenn er dich auffordert, ihm „schmutzige Sachen“ ins Ohr zu flüstern.

3. Kleide dich wie eine Dame

Kauf keine Klamotten, die irgendwie nuttenhaft sind oder die du billig am Wühltisch erstanden hast. Büro-, Nachmittags- und Abendgarderobe gehören dazu, auch wenn du weißt, dass er privat auf Korsett und Strapse steht. Und bitte: Niemals nachgemachte Markenprodukte … das ist einem Gentleman wirklich peinlich.

4. Sei gepflegt

Es ist nicht so wichtig, ob du deine Muschi rasiert oder nicht, sondern wie die Haare auf dem Kopf aussehen. Und – er wird dir auf die Hände schauen. Der Gentleman erkennt daran, wie du dich pflegst.

5. Sei informiert

Du solltest über die aktuelle politische, gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung wenigstens halbwegs informiert sein. Ökonomische Kenntnisse zählen dabei am meisten.

6. Verhalte dich niemals öffentlich „hurenhaft“

Ein Gentleman erwartet immer, dass du in der Öffentlichkeit eine Dame bist und manchmal, dass du im Bett eine Hure bist. Versuche, beide Rollen zu beherrschen.

7. Lerne zu gehen, zu stehen und zu sitzen

Ein Gentleman hat bestimmte Vorstellungen davon, wie eine Dame geht, steht und sitzt. Nur, wenn du mit ihm im Bett liegst, kannst du vergessen, eine Dame zu sein.

8. Sei wählerisch mit deinem Schmuck.

Echte Damen tragen echten Schmuck – niemals „Talmi“ und auch keinen billigen Modeschmuck. Trage lieber gar keinen Schmuck, wenn du dir nicht sicher bist.

9. Frische deine Fremdsprachenkenntnisse auf

Ob er Deutscher ist oder nicht: Englisch ist immer von Vorteil, Französisch nicht von Nachteil. Es gibt immer wieder Sätze und Redewendungen, die aus einer dieser Sprachen stammen oder die sich daraus ableiten lassen.

10. Bildung, Bildung, Bildung

Wenn du nichts anderes anzubieten hast als deinen Körper, wird der Gentleman dich auf Dauer langweilig finden, auch wenn du glaubst, dass deine erotischen Fähigkeiten Berge versetzen können.

Ein Tipp: Kaufe am Anfang nur wenige Klamotten, aber dafür wirklich gute Stücke zum Ausgehen. Für Verführklamotten musst du zu Anfang nicht so viel Geld ausgeben, die trägst du ja nicht öffentlich. Und was fehlt, wird dir dein Gentleman bald schenken, wenn du ihn nett darum bittest.

Zeichnung: anonym, gegen 1930.

Großmutters Selfies – die schwierige Lust am eignen Foto

Das Bild ist wahrscheinlich kein Selbstporträt, zeigt aber die charakteristische starre Haltung, die eine Person annehmen musste
"Großmutters Selfies – die schwierige Lust am eignen Foto" ist ein mehrteiliger Bericht, der noch diverse Ergänzungen verträgt. Auch das dahinter stehende Geheimnis, wer diese Bilder schuf, für wen sie gedacht waren und wie sie letztendlich verloren gegangen sind, bedarf noch einer weiteren Klärung.

Sehen Sie, das sind Sie ja immer wieder, diese Selfies. Und ich meine wirklich nicht diejenigen, die jeden Tag mithilfe dieser eigenartigen Angelruten am Strand von Teneriffa gemacht werden. Sondern diejenigen, die manche Damen heute an ihre Liebhaber schicken. Mal im Abendkleid mit großem Dekolleté, mal im Bikini, mal in der Unterwäsche, dann wieder brustfrei oder auch mit offenem Bademantel und rasierter Muschi.

Wer schon einmal ein paar davon mit der Digitalkamera oder dem Handy erstellt und verschickt hat, wird wissen, dass sie nicht immer gelingen, denn der Badezimmerspiegel reflektiert den Blitz oft so intensiv, dass ganze Bereiche des Bildes im Nebel versinken. Und oftmals ist es das das Gesicht, das sich auf diese Weise in einem hellen Nebel auflöst.

Sittlichkeit und andere Schwierigkeiten

Doch wie war das eigentlich mit dem „fotografischen Selbstporträt“, sei es nun stocksteif und edel oder beschwingt und erotisch? Und wie war die Rolle der Frauen in diesem Zusammenhang? Waren adlige Damen und die Ehefrauen von „Industriekapitänen“ immer brav verhüllt und Bordellbewohnerinnen und Friseurinnen eher in ihrer Unterwäsche zu sehen? Und … was war überhaupt technisch möglich, vom „Sittlichen“ einmal abgesehen?

Die tatsächlichen technischen Hürden sind fast vergessen

Ich darf dazu anmerken, dass in verschiedenen fotografischen Zeitschriften die technische Machbarkeit mit der technischen Verfügbarkeit verwechselt wird. Wenn es also heißt, dass man schon um 1900 ausgezeichnete Gerätschaften besaß, die traumhaft scharfe Fotos in jeder Lage erzeugen konnten, so war dies das „theoretisch Mögliche“, aber nicht einmal das, was sich eine Frau aus dem besseren Bürgertum leisten konnte.

"Gut Licht" war der Fotografengruß - weil das Licht meist mies war

Pseudo-Selfies von Frauen sind seit 1880 in Umlauf
Man muss wissen, dass in der Frühzeit der Fotografie in Innenräumen stets ein Mangel an „verfügbarem“ Licht bestand. Wenn wenig Licht, fragwürdiges Filmmaterial und schlechtes Gerät zusammenkamen, was bei Amateuren fast immer der Fall war, konnten keine brauchbaren Innenaufnahmen erstellt werden. Dem Amateur, auch dem sehr engagierten, standen vom Anfang der Fotografie bis in die 1960er Jahre kaum die Mittel zur Verfügung, um diese Hürden zu überwinden. Einige der Gründe führe ich in diesem Artikel auf, soweit sie gewöhnliche Selbstporträts betrifft oder solche, die der Akt- und Erotikfotografie zugeordnet werden können. Wie auch sonst im Leben erliegen auch heutige Autoren oft der Annahme, dass alles, was technisch möglich war, auch tatsächlich verfügbar war. Die beiden Hauptkomponenten, die für erfolgreiche Fotografien (und damit für erfolgreiche Selfies bei wenig Licht) unerlässlich sind, setzen sich aus dem fotografischen Objektiv und dem Filmmaterial zusammen. Die dritte – und die unsicherste - Komponente war (und ist) das Modell, das im Falle des weiblichen Selbstporträts mit der Fotografin identisch ist.

Sinnlich wirken und stocksteif stehen?

Beginnen wir mal mit dem Modell, und dies zunächst höchst oberflächlich. Die Belichtungszeiten, die man bei dem üblichen Fotogerät bei „vorhandenem Licht“ benötigte, lagen deutlich im Sekundenbereich. Das heißt, die Pose musste über eine relativ lange Zeit ohne Wimpernzucken gehalten werden – und dies trotz aller mit dem Selbstporträt verbundenen Erschwernisse und der Nervosität, die dabei zumeist entsteht. Sieht man sich die meisten Belichtungstabellen jener Zeit an, so findet man gar keine Einträge für Glühlampenlicht, doch kann man in etwa errechnen, dass man Belichtungszeiten (nach Dr. Max Leo) zwischen zwei und zwölf Sekunden einplanen musste. Wer da nicht blinzelt, muss schon eine sehr eiserne Natur habe,

Das Material für Foto-Amateure war ziemlich mies

Die Hauptprobleme lagen damals bei der Lichtstärke der Objektive, der Länge ihrer Brennweiten, der Scharfzeichnung und nicht zuletzt bei dem schlechten Filmmaterial, das durch Drogisten-Entwicklung häufig noch verschlechtert wurde. Natürlich war es technisch machbar, schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts scharfzeichnende Objektive mit schnellen Verschlusszeiten zu bauen, die auch in der Werbung gezeigt wurden. Doch das half selbst demjenigen nicht, der (beispielsweise) die teuren Faltkamera Ikonta mit dem Spitzenobjektiv Tessar und einer Lichtstärke von 1:4,5 besaß. Mit dem damaligen Filmmaterial reichte dies auf gar keinen Fall, um in einem durchschnittlichen Innenraum bei Tages- oder Kunstlicht Aufnahmen „aus der Hand“, also mit Verschlusszeiten von 1/25 Sekunde oder kürzer herzustellen. Man kann sich leicht vorstellen, dass sich damit kein Blumentopf gewinnen ließ, wenn es um Selbstporträts, insbesondere aber um Akt- und Erotikfotografie in Innenräumen ging. Ganz generell scheiterte die Verbreitung der Fotografie in Innenräumen (und nicht nur der Porträt-, Akt- und Erotikfotografie) zunächst an folgenden Problemen:


1. Größe und Gewicht. Die ersten Kameras waren großformatig und schwer und benötigten zahlreiche Zubehörteile, die getrennt transportiert werden mussten. Neben den Faltkameras, die lange Zeit die Szene beherrschten, war es vor allem die Kleinbildkamera, die diesem Zustand ein Ende bereitete. Auch die BOX hatte einen Anteil daran, konnte aber bei Innenaufnahmen nicht mithalten.
2. Die Konstruktion der Objektive. Gute Objektive waren zu Anfang rar. Selbst das legendäre Zeiss Tessar kam erst nach mehreren Neuberechnungen zu seinem ausgezeichneten Ruf. Die meisten Allgebrauchs-Kameras aber besaßen kein solches Objektiv, sondern Konstruktionen mit einer, zwei oder drei Linsen. Offen gesagt: Die Qualität war zumeist mies, sogar beim Abblenden. Noch in den 1960er Jahren wurden Kleinbildkameras mit erbärmlich schlechten dreilinsigen Objektiven verkauft.
3. Die Lichtstärke. Wie bereits erwähnt, waren gute Objektive unglaublich teuer, und Öffnungen von 1: 6,3 waren auch in den „modernen“ Rollfilmkameras noch äußert üblich – damit konnte man keine brauchbaren Innenaufnahmen herstellen. Die BOX, sozusagen die Volkskamera, hatte gar nur eine Lichtstärke von 1 : 11. Zum Vergleich: Heutige Spitzenkameras haben eine Lichtstärke von 1: 1,4 und weniger.
4. Der Verschluss. Die ersten Kameras hatten gar keine Verschlüsse: Man nahm den Objektivdeckel ab, belichtete nach der Taschenuhr oder durch Sekunden zählen. Dann kam der Deckel wieder drauf. Erst die modernen Lamellen- oder Schlitzverschlüsse machten dem ein Ende. Es heißt aber noch lange nicht, dass jede Kamera eine verstellbare Verschluss-Zeit hatte. Box-Kameras hatten nur eine, und die war viel zu lang, um immer und überall scharfe Bilder zu bekommen.
5. Der Sucher. Besonders bei Klapp-und Boxkameras lag der Sucher hart an der Grenze zur Unbrauchbarkeit. Helle optische Sucher waren nur in die „besseren“ und relativ teuren Kameras integriert, Spiegelreflexkameras waren so gut wie unerschwinglich,
6. Das Filmmaterial. Zuerst gab es gar keine Filme, sondern nur Glasplatten, die nach jedem Bild gewechselt werden mussten. Als es Filme gab, waren sie nicht ausreichend empfindlich, und sie verfälschten trotz des Versprechens, „panchromatisch“ zu sein, die Hauttöne. Sogenannte „hochempfindliche“ Filme waren zunächst noch schlechter – gerade sie hätte man aber für Porträt- und Aktaufnahmen benötigt. Die Qualität deutscher Amateur-Produkte ließ ohnehin oft zu wünschen übrig – flaue Bilder mit Grau-in-grau-Tönen waren oftmals typisch für die Kombination der damals üblichen Filme, der Entwicklungskunst der Drogisten und der Objektive. (1)
7. Das Entwickeln, Vergrößern und Kopieren. Zu Anfang tat der Fotograf dies noch selbst, doch im aufkommenden Amateurgeschäft durch Rollfilme und Kleinbildfilme wurden Drogisten die Ansprechpartner für Fotografen. Dabei wurde zugleich auch eine Sittlichkeitshürde eingeführt. Niemand dufte wagen, „anzügliche“ Fotos beim Drogisten entwickeln zu lassen.
8. Die Belichtungsmessung. Sie war - schlicht gesagt – eine Katastrophe. Die üblichen Belichtungsmesser versagten den Dienst schon bei Schmuddelwetter, und im Innenbereich funktionierten die meisten gar nicht. Man schätze die Belichtungszeit oder benutzte Tabellen – mit sehr wechselndem Erfolg, jedenfalls beim Fotoamateur. Diesmal lag’s an der Technik, die nur zögerlich weiterentwickelt wurde.
9. Die Entfernung. Heute geht man wie selbstverständlich davon aus, dass eine Kamera die Entfernung misst. Früher brauchte man dazu entweder sündhaft teure Entfernungsmesser oder ein Zentimetermaß. Falls sich die Entfernung überhaupt einstellen ließ.
10. Und für „Selfies“: der Auslöser. Selbst gute Kameras verfügten nicht über „Selbstauslöser“, die separat erworben werden mussten und sich nicht immer eigneten. Fernauslöser gab es zwar, sie stellen aber eine weitere Herausforderung dar, weil sie nicht sichtbar sein duften und auch nicht gerade billig waren. Selbst bei den teuersten Kameras wurde der Film nicht „automatisch“ transportiert, sondern musste von Bild zu Bild fortgeschaltet (weitergedreht) werden. Also musste man beim Selbstporträt immer wieder zur Kamera zurücklaufen und „weiterdrehen“, dann erneut die Pose einnehmen und kontrollieren … und so weiter.

Dies ist der erste Teil von bislang drei Teilen der Geschichte der "Selfies".

(1) Selbst-Entwicklung mit Spezialentwicklern und die Verwendung englische Filme waren die Lösung für viele Amateure. /em>