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Der Po, der Screenshot, die Moral und die Akustik

Wenn der Schlitzverschluss abläuft ...
Wie klingt eigentlich ein Screenshot? Gerade hörte ich von einem Artikel, der ungefähr so überschrieben war (1):

Ihr mögt alle schlanke Frauen – bis ihr ihnen auf den Po haut und es klingt wie ein Screenshot.


Das wirft Fragen auf, nicht wahr? Bei mir klingt ein Screenshot, also das Abbild des Bildschirms, nämlich gar nicht. Also muss ich tiefer in die Welt der jungen Menschen eintauchen und finde, dass ein Screenshot ähnlich klingt, als wenn ein (heute altmodischer und daher fast unbekannter) Schlitzverschluss abläuft. Ein Schlitzverschluss verschließt keinesfalls Schlitze, sondern ist ein Schlitz, mit dessen Hilfe Filme belichtet werden können. Ich sag das mal für diejenigen, die nur noch Digitalkameras kennen oder in einem Schlitzverschluss etwas Unsittliches vermuten.

Der Schall als solcher und was das mit einem Po zu tun hat

Mit diesem Wissen ausgestattet, versuche ich, mir nunmehr den Sound zu vergegenwärtigen, den eine Hand auf erstens Jeans, zweitens bauwollener Unterwäsche und drittens auf einem nackten Gesäß machen würde. Leider reicht weder meine Imagination noch meine Erfahrung aus, um mir diesen Sound zu vergegenwärtigen. Doch wie war das eigentlich mit dem Schall? Und warum klingt ein „schlanker Po“ anders als ein fülliger?

Zur Schall selbst kann ich erfahren, dass es sich um eine in Längsrichtung verlaufende mechanische Welle handelt, bei der sich zeitlich periodisch der Druck ändert. Aha, denke ich, dann finde ich wahrscheinlich Informationen, wenn ich nach Schlagzeugen suche. Nur – ei hoppla, das Schlagzeug wird in der Schule anhand der klassischen Musik behandelt. Und dort ist alles, auf das man draufhauen kann, ein Schlagzeug, also auch Xylofon, Vibrafon und Marimbafon.

Das Tomtom und der Po

Ich müsste wohl einen Schlagzeuger fragen, um es genau zu erfahren, doch bezweifle ich, dass dieser Erfahrung mit entsprechenden Bio-Schlagzeugen hätte. Bei konventionellen Schlagzeug kommt das Tomtom dem am nächsten, was eine biologische Resonanzfläche an Tönen erzeugen kann. Ich überlege kurz, ob das überhaupt eine Resonanzfläche ist. Wobei sich als nächste Frage ergibt, ob eine Fettschicht Tonhöhe und Tonintensität verändern könnte.

Der unerhörte Vorfall - Bongospieler nutzt Gesäße musikalisch

War da nicht einmal ein Bongo-Spieler gewesen, der schändlich die Gesäße von vier Menschen missbrauchte, um auf ihnen „Bongo“ zu spielen? Ja, den gab es. Damals erzeugte dies einen feministischen Shitstorm. Nicht etwa aus ethischen Gründe, sondern weil es sich offenkundig um weibliche Gesäße handelte. Was wäre, wenn er dazu männliche Gesäße verwendet hätte? Und wie hat der Bongospieler die Gesäße eigentlich „gestimmt“?

Wie kommt der Bullshit in die Welt?

Wie war noch der Ausgangspunkt? Also, das war der Schlag auf den Po einer schlanken Dame, von der wir nicht genau wissen, womit sie bekleidet war. Und die Beschwerde darüber, dass dieser Schlag keinen tollen Sound bietet. Und bevor du jetzt irgendetwas sagst: Der Artikel, auf den ich aufmerksam wurde, stammt von einer Dame, wie fast alle Beiträge zum Thema, die ich in sozialen Netzwerken dazu fand – und übrigens: fast ausschließlich dort. Und ja, es handelt sich um wirklichen Bullshit. Gerade deswegen musste ich diese Satire schreiben - sie ist die einzig adäquate Antwort auf den Mist, der in solchen Netzwerken verbreitet wird.

Die Damen, denen der Spruch wirklich gefällt, sind – ihr werdet es erraten – etwas Fülliger. Oder wie das heute umschrieben wird: Es sind Frauen, die bereits nach dem Frühstück Appetit auf das Mittagessen haben.

Der einschlägige Artikel, der auf „medium.com“ (Autorin: thelma-louise) erschien, ist leider nur für Abonnenten lesbar.

(1) Im Original und als Titel: You All Love Those Slim Girls - Until you slap her ass and it sounds like a screenshot.

Die Zukunft der bittersüßen Lüste

Sinnliche Furcht erregen, sinnliche Furcht genießen?
Die Zukunft der bittersüßen Lüste oder; was kommt eigentlich nach den „Shades of Grey“?

Eine kurze Antwort zuerst: Die Schilderungen schmerzvoller Lüste werden weiblich dominiert werden, und die aktiven Figuren werden Frauen sein. Möglicherweise werden die Handlungen (soweit erträglich und soweit die Zensur es erlaubt) heftiger werden, aber dafür zugleich auch sinnlicher. Die Gezüchtigten werden deutlich älter sein und nicht so naiv wie zuvor, und mehr und mehr wird die sexuelle Lust zum dominanten Faktor der streng-erotischen Schläge werden.

Das Ende von "Mann schlägt Frau"- auch erotisch

Die äußeren Gründe liegen auf der Hand: „Mann schlägt Frau“ gilt als sozial inkorrekt. Doch wenn die Frau selber sinnlich dominiert, leuchten die Augen nach wie vor. Das Erlebnis, dominiert zu werden, wird mehr und mehr „unisexuell“, das heißt, solange die Frau als dominante Person auftritt, darf die geschlagene Person sowohl weiblich wie auch männlich sein. Und wenn „alles nur ein Spiel ist“, dann kann auch der Zensor lächeln.

Keine überflüssigen Psycho-Erklärungen mehr

Vermutlich wird in Zukunft nicht mehr nötig sein, pubertäre Erlebnisse der Männer als Auslöser (und Entschuldigung) für ihre Submission oder Dominanz herbeizureden – das war ein typischer Rückfall in das 20. Jahrhundert. Im 21. Jahrhundert ist es nicht mehr nötig, sexuelle Rollenspiele als „Perversionen“ zu bezeichnen – und deshalb muss man auch nicht mehr nach den Ursachen forschen. Die „bittersüßen Lüste“ werden auch nicht mehr an überkommene Rollenklischees andocken. Das heißt: Der dominante Part kann heute von ihm, morgen von ihr gespielt werden. Ebenso ist das Ziel nicht mehr einfach die „perverse Lust am Leid“, die es noch vor 20 Jahren zu sein schien. Vielmehr treten Lüste in den Vordergrund, sie es die willkürliche oder unwillkürliche Ejakulation, der heimliche oder offene Orgasmus während der lustvollen Strafe oder die Masturbation danach.

Beziehungen sind eigentlich nicht nötig, um Lüste zu schildern

Es wäre möglich, dass in Zukunft gar keine Beziehungen mehr geschildert werden, in denen Lust und Strafe eine eigenartige und manchmal befremdliche Melange bilden. An ihre Stelle könnten Vereinbarungen treten, die kurz zuvor getroffen werden und die von den Beteiligten als Skript für ihre Handlungen benutzt würden.

Nun gut – vielleicht ist dies eine Utopie. Aber eines ist sicher: Das alte Rollenbild des strengen Prinzipals, der nach Gutsherrenart mit Frauen umgeht, um sich an ihrem Schmerz zu laben, ist gestorben. Jedenfalls für die Literatur. Und hoffentlich auch, soweit es die Realität betrifft.

Sexuelle Abweichungen – komplett in Frauenhand?

Führung oder Unterwerfung?
Vor einigen Jahren gab es eine Internet-Bewegung, die sich „FLR“ nannte. Sie war – und ist – eine Art Mikrokosmos, der selbst von Feministinnen nicht ernst genommen wird. Aber allein die Tatsache, dass es diese Bewegung überhaupt gab, zeigt uns, wie stark Frauen sich in die „Beherrschung des Mannes durch Sex“ eingebracht haben.

Das Leben verbessern durch "frauenbeherrschte Beziehungen"?

Behauptet wird, dass eine frauengeführte Beziehung das Liebesleben deutlich verbessert, wenn die Frau beginnt, ihren Mann sexuell zu beherrschen. Zudem könnten die Paare einander besser verstehen, weil die Frau den Gesprächsverlauf bestimmt. Ebenso könnten sie ihre Unabhängigkeit in nie gekannter Weise ausleben. Durch die dabei ausgeübte Kontrolle würden auch Zweifel an der Treue ausgeräumt.

Dabei wird – mehr oder minder verblümt – die weibliche Überlegenheit gepriesen, insbesondere, alle Emotionen, vor allem aber die Sexualität, unter ihre Herrschaft zu bringen (1):

Zu dieser Art von Beziehung gehört eine dominante Frau - eine ausgewiesene Entscheidungsträgerin. Wenn ein Mann ihr genügend vertraut, kann er eine liebevolle Beziehung erleben, in der er für nichts verantwortlich sein muss. Die meisten Frauen werden nicht einmal ahnen, wie viele Männer begeistert davon sind, unterwürfig zu sein. In einer weiblich geführten Beziehung gibt es keinen Machtkampf. Und es gibt keine ständigen Auseinandersetzungen darüber, welche von beiden Personen bedeutender ist.

Von dieser Art der Beziehung ist es nicht weit bis zu der Überlegung, wie die traditionell maskuline SM-Szene besetzt werden kann. Waren in den 1960/1970er Jahren noch alberne Themen wie die „Keuschhaltung der Frau“ typisch, so wurde in den 1980er/1990er Jahren die „Keuschhaltung des Mannes“ propagiert, für die völlig neue Produkte entwickelt und vermarktet wurden. Zudem hörte man von „Hot Wifes“, also Frauen, die ihren Männern „Hörner aufsetzten“ – dieser Zweig der Swinger/SM-Szene wurde bekannt als „Cuckolding“. Den kommerziellen Teil der extrem-erotischen Beherrschung hatten Frauen schon vorher besetzt, weil es tatsächlich Männer gibt, die gerne dominiert werden – freilich nicht im sozialen Umfeld, sondern in den Händen von darauf spezialisierten Huren, die sich selber gerne „Domina“ nennen. Auch außerhalb des Kommerzes und des Keuschheitsthemas wurden Frauen immer häufiger zu Initiatoren von Rollenspielen, sowohl in Dominanz wie auch in Unterwerfung. Beweisbar ist dies anhand bestimmter Produkte, die ausschließlich von Frauen benutzt werden, um zu dominieren.

Frauen interessieren sich plötzlich stark für Triolen

Sind Cuckold-Dreier eine besonders krasse Form von sexuellen Sonderwünschen, so haben Frauen inzwischen auch die Domäne gewöhnlicher Triolen und bisexuell orientierten Dreiern entdeckt. Der Ante von Frauen, die sich im Namen eines Paares oder als „Dritte“ für eine Triole anboten, wuchs innerhalb von 40 Jahren sprunghaft von einem Prozent auf gut 20 Prozent, gemessen an einschlägigen Anzeigen.

Seitensprünge vorn Frauen werden "ganz normal"

Innerhalb des gleichen Zeitraums holten Frauen die Männer bei der Frequenz der zugegebenen Seitensprünge ein, und es entwickelte sich parallel dazu eine Art „Naturrecht auf Seitensprung“ ohne unmittelbaren Anlass. Dabei wurde auch gelegentlich als selbstverständlich genommen, bisexuelle außereheliche Beziehungen zu entwickeln und zu genießen.

Keine Feministinnen - sondern merkwürdige Abweichler

Sinnigerweise legen FLR-Autorinnen und andere Hetero-Frauen, die „Männer führen“ wollen, den größten Wert daraus, nicht emanzipiert zu sein. Sie behaupten hingegen, dass ihr Sinnlichkeit, ihre Weiblichkeit und ihre sexuelle Lust mit der Ausübung ihrer Dominanz wächst.

Manche dieser Tendenzen können mit Zahlen untermauert werden, andere nicht. Und wesentlich stärker als die FLR-Bewegung ist die „innere Bewegung“ derjenigen Frauen, denen es gar nicht darum geht, über Männer zu bestimmen, sondern die ihr Leben (und eben auch ihr Sexualleben) nach eigenen Vorstellungen gestalten wollen.

(1) Ich behalte mir das Recht vor, Zitat von ideologisch motivierten Gruppen nicht zu verlinken.

Wie der Mann heute sexuell dasteht

Rollenwechsel - Realität oder Fiktion?
Wie steht der Mann heute da? Wir glauben nicht, dass uns uns Soziologen oder Psychologen die richtigen Antworten geben können. Und wir wollen es eigentlich auch nur für die Liebe, die Lust und die Sexualität ergründen.

Kürzlich brachte es ein Mann auf den Punkt:

Was gestern noch als männlich galt, ist heute verpönt - und auch wieder nicht.

Das kling ziemlich plakativ, gilt aber auch für Frauen:

Was gestern noch als feminin galt, wird heute von Frauen heute verachtet – und auch wieder nicht.


Wir erwarten Eigenschaften und deren Gegenteil

Was letztlich heiß: Wir befinden uns nicht mehr in einer Zeit, in der wir vom jeweils anderen Geschlecht „etwas Bestimmtes“ erwarten, sondern wir erwarten zugleich auch eine andere, eher gegenteilige Eigenschaft.

Das stört die Partnersuche über alle Maßen, aber auf diesem Gebiet erreichen wir gegenwärtig gar nichts: Die Frau, die den hodenstarken, furchtlosen und über alle Maßen dominanten Mann sucht, der zugleich sinnlich, liebevoll und zärtlich ist, hat auf dem Beziehungsmarkt keinerlei Chancen. Und der Mann, der eine schmollmündige, feminine, sexuell „tabulose“ oder gar über alle Maßen devote Frau sucht, die zugleich lebensklug, selbstbewusst und gebildet ist, kann ebenfalls einpacken. Noch haben dies weder alle Frauen noch alle Männer begriffen – aber das, – so prognostiziere ich mal, werden fast alle noch bereuen.

Wer die Tabuzonen ausleuchtet, entdeckt die Knackpunkte

Wenn wir wirklich wissen wollen, was mit dem heutigen Mann (und der heutigen Frau) andres ist, dann müssen wir uns in die Tabuzonen begeben: dem Verhältnis zur eigenen Sexualität und dem Anspruch, sie auch durchzusetzen.

Um dies herauszufinden, müssen wir uns klar machen, was Frauen und Männer einstmals für selbstverständlich heilten – und was sieh dabei inzwischen verändert hat. Typische Gebiete im Bereich der Sexualität sind die „Verfügbarkeit“, die Männer von Frauen noch vor 100 Jahren als „selbstverständlich“ voraussetzten. Genau genommen wurde alles, was im beim Sex geschehen dufte und was nicht, vom Mann bestimmt. Zugleich wurde immer wieder darauf geachtet, dass es keinerlei Abweichungen von den Nomen der Ehe gab. Fremdgehen existierte nicht, selbst wenn es üblich war. Erotische Rollenspiele verwies man in den Puff. Orgien, Dreier und Partnertausch gab es nur bei den „anderen“, von denen man mal gehört hatte. Und vor allem achtete man scharf, dass niemand etwas Eigenes dürfen durfte. Kam es heraus, war die Hölle los.

Der Mann konnte manches wollen - und vieles durchsetzen

Das wäre mal die Grundsituation. Befahl der „Herr und Gebieter“ jedoch, dass all das, was man niemals wollen würde dennoch geschah, dann beugte sich die Frau seinem Willen. Frei nach dem Kalkül: Wenn er es nicht mit mir macht, dann macht er es vielleicht mit einer anderen.

Darüber hinaus wachte „die Gesellschaft“ einerseits über den Wohlanstand der Mittelschicht, andererseits aber auch darüber, dass die Eliten herumhuren konnten, wie es ihnen gefiel. Der doppelte Standard durfte nur niemals herauskommen – dann kochte die Volksseele.

Die Situation heute - Männer können nicht mehr herrschen, wie sie wollen

Ein bisschen ist davon noch da. Die Reizthemen sind weiterhin „außereheliche Beziehungen“, SM-Aktivitäten oder der Blick über den Zaun in den Lustgarten des eigenen Geschlechts. Darüber wachen immer noch zahllose inzwischen selbst ernannte Moralwächter.

Und der Mann? Er muss zwangsläufig “herrschen und teilen“ – und er muss sich immer mehr damit konfrontiere lassen, dass Frauen höchst eigenartige Gelüste haben, die er erfüllen sollte, sonst … nun ja, sonst riskiert er eben, verachtet oder verlassen zu werden.

Bild: Nach einer Zeichnung von 1913 - die Frau und der Hampelmann

Heißes Thema: Orgasmen ohne Berührungen?

Mentaler Orgasmus oder Fake-Orgasmus?
Können Frauen oder Männer Orgasmen haben, ohne dass man sie berührt oder ohne dass sie sich selbst körperlich berühren?

Um uns ans Thema anzunähern, haben wir erste einmal gefragt, wie Orgasmen entstehen. Und da haben wir auch schon fast die Lösung: Das berühmte „erschütternde Schütteln“ mit Belohnungseffekt, auch Orgasmus genannt, lässt sich nicht exakt beschreiben. Er wird merkwürdigerweise (historische bedingt) in Phasen aufgeteilt, obwohl der Orgasmus selber ein eigenständiges Phänomen ist.

Phänomen Orgasmus

Das richtige Zitat dazu finden wir beispielsweise bei „Netdoktor“ (1).

Die Orgasmusphase dauert nur einige Sekunden. Es kommt zu Muskelkontraktionen bzw. Zuckungen, die manchmal den ganzen Körper erfassen können. Darauf folgt absolute Entspannung. Analog zum Mann können auch manche Frauen eine Art Ejakulation haben.

Ohne Zweifel hat dieser Vorgang etwas mit Sexualität zu tun – aber ist es abhängig von Geschlechtsverkehr, Berührungen und ähnlichen Phänomenen?

Auch dazu weiß Netdoktor (1) etwas:

Bei der Frau ist die Erregungsbildung im Genitalbereich ein kompliziertes Zusammenspiel von Gefühlen, Fantasien und körperlichen Reaktionen.


Eigentlich sollte man die betroffenen Frauen fragen

Wer weiter forschen will, sollte Frauen frage, die ihren Körper selbst durch Fantasien, mentale Konzentration, Beckenboden-Übungen und dergleichen zum Orgasmus bringen können. Nach ihren eigenen Angaben sind die Orgasmen dabei ähnlich intensiv wie durch Berührungen, doch dauert es länger, sie hervorzurufen. Das wissen wir aus Foren udn individuellen Schilderungen im Internet.

Dies alles entspricht durchaus wissenschaftlichen Forschungen – denn das Erstaunliche am Orgasmus ist, dass wir nicht hundert Prozent exakt wissen, wie er entsteht - wir müssen uns also darauf verlassen, dass Zeitzeuginnen die Wahrheit über sich selbst sagen.

Immerhin sagen uns Gehirnforscher dies, so vage es auch klingen mag (2):

Während eines weiblichen Orgasmus durch Sex entspannen sich die Teile des weiblichen Gehirns, die für die Verarbeitung von Angst und Emotion verantwortlich sind, und erreichen schließlich einen Zustand, ... in dem eine beinahe tranceähnliche Wirkung hervorgerufen wird. Will man dies in Zahlen ausdrücken, so scheint der weibliche Orgasmus zu 99 Prozent mental zu sein.

Man muss also trennen zwischen den biomechanischen Auslösern (also Berührungen wie Fingern, Oralverkehr oder gewöhnlichen Geschlechtsverkehr) und den mentalen Auslösern, die wesentlich schwerer zu verstehen sind.

Mental ist auch nicht wirklich "mental"

Bei allem Forscherdrang, alles „mental“ zu begründen, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Frauen auch durch Muskelkontraktion, reiben an Gegenständen oder enge Kleidung (sehr enge Bodys, eng anliegende Jeans, Leggings, Sportbekleidung) (3) Orgasmen erreichen können.

Und obgleich alle „Fakultäten“ einen Unterschied zwischen „mental“ (psychisch) und „physisch“ machen, ist nicht auszuschließen, dass es eine logische Verbindung gibt: Durch Rückkoppelung kann der Körper die Psyche genauso so beeinflussen wie die Psyche den Körper. Das passiert dauernd – und warum dann eigentlich nicht bei Orgasmen?

Übrigens haben wir die Männer keinesfalls vergessen. Und sie „ticken“ nicht ganz so simpel, wie es viele von euch gerne hätten. Wer mehr wissen will, muss noch etwas warten.

(1) Netdokor (at).
(2) Der mentale Climax.
(3) Zum Beispiel durch Leggings oder beim Joggen. oder in Reddit.
Gute Informationen immer bei: Zavamed.
Hinweis: Wenn du persönliche Fragen zu Konsequenzen von Orgasmen hast, frag bitte deinen Frauenarzt.