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Mythos drei: Männer sind polygam oder jedenfalls nicht treu

Manche Wissenschaftler behaupten, es sei normal, dass Männer sozusagen Primatenchefs spielen wollen und ihr Sperma möglichst breit streuen. Deshalb würden sie zunächst mal überall herumvögeln und später gar die Ehe brechen.

Das ist ein Mythos, der nicht totzukriegen ist. In Wahrheit suchen Männer erregendere Partnerinnen als diejenigen, die sie schon kennen und Lüste, die sie noch nicht kennen oder die „ihre“ Frauen nur selten befriedigen. Und obgleich Frauen dies nicht gerne hören werden: Die gespielte Leidenschaft wird dabei noch eher goutiert als gar keine Leidenschaft, und die üblicherweise als „ein bisschen frivol“ eingestuften Praktiken sind immer wieder die lustvollen Höhepunkte.

Nun gilt es nicht eben als „fein“, in der Ehe „fremdzugehen“, sei es mit einer Escort-Frau oder mit einer lustvollen, vielleicht etwas leichtsinnigen jüngeren Frau, die Freude daran hat, Lust zu schenken. Also wird die Ethik bemüht, und dabei kommt dann heraus: Es ist unmoralisch, weil unsozial, eine Frau die darauf baut, immer und ewig mit dem Mann verbunden zu sein, wegen der puren Lust mit einer jüngeren Frau zu verlassen.

Ja, erwischt oder doch nicht?

Fremdgehen kann die Ehe zerstören, das ist richtig. Doch wenn Männer fremdgehen, machen Frauen ein Drama daraus. Sie drohen mit Auszug, Verweigern sich in Körper, Geist und Psyche oder bedrohen den Mann mit Scheidung. Und vor allem machen sie ihm die Hölle heiß, falls er’s noch mal versucht.

Männer sind ziemlich "moralisch" - Frauen nicht so sehr?

Merkwürdigerweise sind Männer moralischer als gedacht: Viele schämen sie sich ihrer Seitensprünge oder haben jedenfalls Skrupel. Sie versuchen, zu erklären, warum das so ist und sind ungeschickt beim Vertuschen. Kurz: Sie neigen dazu, Fehler zu machen, sich merkwürdig zu verhalten, sich nicht verstellen zu können oder gar Seitensprünge zu beichten.
Und Frauen? Normalerweise vergleiche ich nicht. Wenn Frauen die Ehe brechen oder ihre Freunde, Verlobten oder Ehemänner betrügen wollen, sollen sie es doch tun. Sie haben dabei einen enormen Vorteil: Sie sind besser im Organisieren von Seitensprüngen, gesickter im Versuchen und sie haben kaum Gewissensbisse, wenn sie es tun. Ob das auch ein Mythos ist? Möglicherweise. Und doch höre ich immer wieder, dass Frauen den Seitensprung es als ihr „gutes Recht“ annehmen, wenn sie glauben, nicht genügend geliebt, erotisch anerkannt oder eben – befriedigt zu werden.

Also doch nicht? Wie steht es bei Frauen mit der Treue?

Seitensprünge sind in der modernen westlichen Gesellschaft unter Frauen wie unter Männern etwas gleich beliebt. Je nach Autor der Umfrage und dem erwünschten/unerwünschten Ergebnissen liegen die Quoten bei Frauen manchmal etwas über denen der Männer, teils aber auch darunter.

Männer sind aus Prinzip untreu – ist es ein Mythos oder eine Tatsache?

Ein Mythos ist eine unrealistische Vorstellung. Insofern wäre die „untreue“ oder „polygame“ Vernanlagung kein Mythos, sondern eine Tatsache - nur eben nicht explizit für Männer. „Eheliche Treue“ ist ein kultureller Anspruch, den weder Frauen noch Männer derzeit erfüllen. Insofern ist es eben doch ein Mythos, wenn behauptet wird, er gelte nur für den Mann.
mythos mannZum Thema: "Mythen über männliche Sexualität" erscheinen weitere Folgen

Mehr lesen? Hier: Seitensprungfibel.

Mythos zwei: Männer entwickeln beim Sex keine echten Gefühle

Es ist erstaunlich, wie oft im Zusammenhang mit Sex der Begriff „echte Gefühle“ verwendet wird. Er ist inzwischen so abgewertet wie „wahre Liebe“. Die Faustformel für den Mythos, Männer würden weder lieben, wenn sie Sex haben, noch würden sie wirklich intensiver Gefühle für die Frau entwickeln, lautet (1):

Eine Frau muss sich zuerst geliebt fühlen, um sich auf den Sex einzulassen, beim Mann hingegen führt die Liebe über den Sex.


Nicht nur von Vorurteilen besessene Frauen, auch Wissenschaftler verbreiten der Vorwurf, Männer würden „beim Sex“ keine echten Gefühle entwickeln, sondern von der Lust getrieben werden. Sie wollen wissen, dass Männer keine Gefühlssymbiose mit der Frau anstreben, sondern in Wahrheit nur an ihre Lustbefriedigung denken, die völlig unabhängig von der Person ist, die sie gerade beschlafen. Der Vorwurf wäre also: Frauen werden nicht „als Person“ geliebt, sondern als beliebige Sexualobjekte.

Dieser Vorwurf geht davon aus, dass der Mann beim Sex eine enge emotionale Bindung an die Person haben sollte, und diese Aussage basiert wieder darauf, dass Sex und Liebe untrennbar miteinander verbunden sein müssen.

Mythos "echte Gefühle"

Dafür gibt es allerdings nicht den geringsten Beweis, wie es überhaupt für das Vorhandensein „echter Gefühle“ beim Sex keinerlei Beweis gibt. Hier wird eine Idealvorstellung aus der Kultur auf Frau und Mann projiziert: Die Liebe führt zu besonders intensivem Sex. Besonders „kluge“ Sexualwissenschaftler wollen sogar herausgefunden haben, dass es ein doppeltes Paradoxon gibt – demnach müssen Frauen zuerst „gefühlt“ Liebe empfinden, bevor sie Sex schenken, während Männer erst „Sex ausführen“ müssten, um dann Liebe schenken zu können.

Mehr oder weniger Lust - und wieso eigentlich "echte" Gefühle?

Richtiger schient zu sein, dass Männer bei manchen Frauen während der sexuellen Spiele mehr Lust entwickeln, bei anderen aber weniger. Worauf das genau zurückzuführen ist, wissen wir nicht – aber wir dürfen annehmen, dass es an der Frau oder am Zusammenspiel zwischen Frau und Mann liegt. Und wir dürfen mit absoluter Sicherheit annehmen, dass sich Frauen wie Männer Illusionen über „echte“ Gefühle beim Sex machen. Sex ist – besonders in den Phasen höchster Ekstase – an kein eindeutiges Gefühl mehr gebunden. Wer das Gegenteil behauptet, möge es beweisen.

Männer würden gerne mehr fühlen - mehr Lust, vor allem

Die meisten Männer, so wage ich zu behaupten, fühlen sich etwas unwohl dabei, nur in Vaginen einzudringen und ihn Ihnen abzuspritzen. Wir wissen, dass manche Huren in Luxusbordellen diese Aussagen bestätigen würden. Und nur, weil Männer nicht darüber erden und nicht sagen, was sie fühlen oder gerne fühlen würden, heißt dies nicht, dass sie gefühllos sind.

Rein theoretisch könnte es sogar so sein: Während die Lust wächst und der Körper immer mehr auf sexuelles Begehren zusteuert, zieht sich das Fühlen immer mehr auf das Bekannte zurück. Also auf das, was in jeder der beiden Personen als „lustvolles Empfinden“ oder eben auch „sinnlich Fühlen“ angelegt wurde. Was im Klartext heißen würde: Beide leben „ihre Gefühle“ mithilfe des Körpers des/der anderen. (2) Diese Betrachtung ist keinesfalls abwegig, sondern kann überprüft werden. Wenn sie nicht wahr wäre, dann hätten Paare mit der innigsten Zuneigung zueinander den heftigsten, sinnlichsten und befriedigendsten Sex.

Eine ganz andere Frage wäre, ob Männer nicht „mehr fühlen“ möchten als das, was sie bei den Hubbewegungen in einer Vagina erleben dürfen. Das wäre freilich eine ganz ander Art der Betrachtung.

Immer wieder: Der Mythos von den "wirklichen" Gefühlen

Schließlich bliebe noch die Frage, was Männer denn nun „wirklich“ fühlen, bevor sie ihren Penis bemühen, während sie dies tun und nachdem sie Ejakulation und Orgasmus absolviert haben. Offenbar nutzen Männer dazu eine Art „geheimen Code“, den sie nicht einmal selbst entschlüsseln können. Denn soviel dürfte klar sein (3):

Nur, weil Männer ihre Gefühle nicht ausdrücklich äußern, sollten (Frauen) nicht einmal einen Moment daran denken, dass sie nichts fühlen oder nicht intensiv fühlen.


Oder aus männlicher Sicht: Männer nehmen die Gefühle auf, horten sie, vergleichen sie und kehren zu jenen Frauen zurück, bei denen sich sich wirklich wohlgefühlt haben.

Wenn ich Ihnen noch etwas ergänzen darf: Die meisten Männer wünschen sich intensivere und länger anhaltende Gefühle beim Sex, aber sie werden fast nie darüber reden – außer in Bordellen und zu Escort-Frauen.

mythos mannZum Thema: "Mythen über männliche Sexualität" erscheinen weitere Folgen

(1) Männerseite nach Zitaten aus "wissenschaftlichen" Werken.
(2) Mithilfe der Kybernetik ist dies ebenfalls beweisbar. Bei einem Paar, das zum ersten Mal gemeinsamen Sex hat, schöpfen beide emotional aus den Vorräten, die sie angesammelt haben und nicht aus dem gegenseitigen Fühlen.
(3) Psychology Today.


Mythen über Männer … Entstehungen, Wahrheitsgehalt, Quellen

Die Serie „Mythen über Männer“ hat sieben Folgen, eine Einführung („Die Wurzel aller Mythen“) und sie wurde nach Unterlagen führender Expertinnen und Experten bearbeitet. Zum Teil wurden die Ergebnisse in psychologischen Fachzeitschriften veröffentlicht, jedoch habe ich niemals eine einzige Meinung verwendet, sondern immer das Ergebnis mehrerer Meinungen zusammengefasst. Jeder der Mythen wurde zusätzlich auf Plausibilität geprüft, also darauf, ob sie in dem Zusammenhang, in dem sie verwendet wird, einleuchtend ist. Ziel war, eine deutsche Dokumentation einiger Mythen vorzulegen, diese verständlich zu beschreiben und den Wahrheitsgehalt der Mythen zu untersuchen.

Heraus kam dabei vor allem, dass die Mythen ein Gemenge aus Gassengeschwätz, Überlieferungen vergangener Jahrhunderte und insbesondere unzulässiger Vergleiche mit Frauen und Zuweisungen negativer Eigenschaften an Männer sind. Soweit Tatsachen in die Mythen eingemischt wurden, galt es, die Bedeutung dieser Tatsachen abzuwägen und die wirklichen oder vermeintlichen Fakten zu untersuchen.

Generell zeigt sich, wie einfach es ist, dem jeweils anderen Geschlecht negative Eigenschaften zuzuweisen. Und ich gebe zu, dass ich in gleicher Weise auch die „Mythen über Frauen“ hätte bearbeiten können.

Der Artikel wäre überflüssig, wenn sich die Mythen nicht beständig halten würden und gerade heutzutage wieder neuen Nährboden bekommen, der ihnen über die Sensationspresse zugeführt wird.
Mythos Mann - in der Liebeszeitung

Mythos Nummer eins: Männliche Sexualität ist simpel

Mythen über männliche Sexualität werden hier innerhalb einer Serie entlarvt - vorbehaltlos und wenn es sein muss, auch mit harten Worten.

"Männliche Sexualität ist simpel" - diese Behauptung wird ständig wiederholt, leider auch von sogenannten „Fachleuten“, also Therapeuten und Sexologen. Dabei ist zunächst die Frage, ob „simpel“ überhaupt ein Begriff ist, der wissenschaftlichen Bestand hat. Wenn sich ein Druckknopfoberteil mit einem Druckknopfunterteil vereinigt, so kann man dies „simpel“ nennen. Wenn optische oder taktile Reize in Erektionen umgesetzt werden, ist das bereits nicht mehr „simpel“. Ganz so simpel ist es auch nicht, wirklich schönen, sinnlichen Sex zu erleben, geschweige denn, ihn tatsächlich über einen längeren Zeitraum zu genießen. Wenn Männer selbst den Sex als „simpel“ ansehen, dann meinen sie, dass es ihnen möglich ist, innerhalb von Minuten aus einem Gedanken via Masturbation einen Samenerguss zu erzeugen. Dies ist allerdings nicht unbedingt der Maßstab für den vollen Genuss. Denn: (Zitat)

der Mann … steht unter Beweisdruck, pulvert seine gesamte Energie in den final act und verpasst dabei andere, vielleicht sogar lustvollere Varianten des Sex.


Wenn Sie nachlesen wollen, warum das so ist, lesen Sie zuerst den Ursprung unserer Betrachtungen – er behandelt die Gründe, warum Männer den vollen Genuss beim Sex oft nicht lernen konnten.

Eine der erstaunlichsten Annahmen besteht darin, dass der Sex des Mannes aus biologischen oder entwicklungsgeschichtlichen zwangsläufig kurz und knapp sein muss. Dabei wird vergessen, dass die Ejakulation nicht der einzige Ausdruck der Lustbefriedigung ist, wie viele Frauen annehmen. Er ist vielfach eben nur das, was Männer können – weil sie nichts anderes erlernt haben, weil sie nicht mit Frauen geschlafen haben, die ihnen sinnlichere Erfahrungen geschenkt haben oder weil ihnen gesagt wurde, dass es einfach „nicht geht“. Im verlinkten Artikel können Sie mehr darüber lesen, falls Sie meine Worte bezweifeln.

Ein weiterer Punkt, der sich wie ein roter Faden durch Aufsätze über „männliche Sexualität“ zieht, ist der Vergleich mit „der“ Sexualität der Frauen. Dabei werden stets die Unterschiede behandelt, Ähnlichkeiten aber ignoriert. Und überhaupt: Der Vergleich ist nur dann sinnvoll, wenn wir uns schulmäßig mit Sexualität beschäftigen. In der Realität sollten wir Männer darauf bestehen, nicht ständig mit Frauen verglichen zu werden, sonder darauf bestehen, unsere Sexualität selbst zu definieren. Und noch mal: Männliche Sexualität ist nicht simpel oder problemlos. Wer das behauptet, hat die Funktionen und Abläufe weder zurückverfolgt noch begriffen, wie sich Lust aufbaut und wie sie sich erfüllt.

mythos mannZum Thema: "Mythen über männliche Sexualität" erscheinen weitere Folgen

Warum die Menschen „Sex haben“ - vier Mal erklärt

Warum schnackeln, vögeln oder bumsen Menschen miteinander? Warum lassen sie sich sinnlich massieren oder lustvoll schlagen?

Unsere Idee, gleich eine ganze Serie darüber aufzutischen, kam uns bei einem einzigen Satz, der verkürzt so heißt:

(Masturbieren macht Männer einsam) … und viele haben dann gar keine Lust mehr, mit der eigenen Frau zu schlafen.


Nehmen wir mal das „Eigene“ heraus, das höchst anzüglich ist, dann heißt dies nicht mehr und nicht weniger als: „Na ja, also Masturbieren ist wirklich toll – da kann man echt darauf verzichten, das Affentänzchen mit einer Frau aufzuführen.“

mann plus frau
Der Mann: Warum schläft er mit Frauen?

Der nächste Schritt war (für uns naheliegend): Gibt es denn keine anderen Gründe, mit einer Frau zu schlafen, als „in sie hineinzumasturbieren“ ohne Gefühle zu zeigen? Und wir haben mal „Orgasmus, Sex und Lust“ fein säuberlich getrennt – sollte man immer tun, wenn man über den Austausch von Körperkontakten redet.

Tatsächlich fanden wir sieben der möglicherweise 77 Gründe, mit einer Frau zu schlafen.

frau plus mann
Die Frau: Warum schläft sie mit Männern?

Und weil wir immer versuchen, in der Liebeszeitung auch die „andere Seite“ zu verstehen, haben wir die gleiche Recherche (ja, es war eine Recherche, was dachtet ihr?) auch mal bei der Gegenseite zu versuchen.

Dabei kamen dann ebenfalls sieben Gründe heraus, warum eine sogenannte "heterosexuelle" Frau mit einem ebenfalls "heterosexuellen" Mann schlafen könnte.

Warum "heterosexuell" zu sein nichts ausschließt

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Und war uns das schon genug? Nein, natürlich nicht, denn gerade fiel das Wort: „Heterosexuell“. Und da ist doch die Frage: Welche sexuelle Aktivität ist denn „typisch heterosexuell“? Sagen wir’s salopp: „Heterosexuell“ ist ein Wort aus dem Repertoire von „Neusprech“, das weder ein wissenschaftlich exakter Begriff ist noch eine präzise sprachliche Definition beinhaltet. Es wurde erfunden, um nicht den Begriff „Normal“ verwenden zu müssen, der Homosexuelle als „Unnormale“ ausgrenzen würde. Und doch benutzen wir den Begriff "heterosexuell" so selbstverständlich, als wüssten wir genau, was „heterosexuell“ ist. Wir ordnen uns damit in ein Schema ein, das weder wissenschaftlich noch sprachlich korrekt ist, dem wir aber alle unterworfen werden. Die Autorin Hanne Blank hat dies ausführlich, logisch und beinahe unangreifbar dargelegt.

frau und frau
Warum Hetero-Frauen sinnliche Lüste zu Frauen entwickeln

Und also haben wir geforscht, was sogenannte „heterosexuelle“ Menschen dennoch mit dem gleichen Geschlecht in die Federn treibt – und fanden zunächst bei den Frauen (die offenbar auskunftsfreudiger sind) mehr glaubwürdige Beiträge als bei den Männern. Natürlich wissen wir seit Langem, dass Frauen miteinander offenkundig zärtlicher umgehen als Männer, und die Forschung sagt uns, dass die Hemmschwelle, Frau-Frau-Affären zu beginnen, relativ niedrig ist. Sieben Gründen, warum eine Frau das Bett mit einer anderen Frau teilen könnte, waren schnell gefunden.

mann und mann
Der Hetreo-Mann - scheu, was seine Gefühle anbelangt

Blieben noch die Männer – Hürden überall, weil Männer überwiegend verschweigen, welche sinnlichen Gelüste sie haben – egal, wann, wo und mit wem. Zunächst fanden wir nur drei Gründe, warum Männer gelegentlich Lust auf Männer bekommen, bevor wir dann noch einmal das Netz durchpflügt haben und auch auf die geforderten „sieben Gründe“ kamen. Einschränkend müssen wir sagen: die Anzahl der Fundstellen war nicht wirklich ausreichend, aber uns scheint, das Bild ist plausibel.

Warum also schlafen Menschen miteinander?

Das generelle Fazit können wir so zusammenfassen: Begehren, Lust und Neugierde, gekoppelt mit der Gelegenheit, sind die Hauptgründe für jede Art von erotischen Körperkontakten – und zweifellos auch die schönsten.

Und übrigens: Ihr könnt alle euren Senf dazugeben. Wir wollen wissen, was ihr meint, und ob unsere Recherchen sich mit euren Erfahrungen decken.