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Der Mainstream der Unterwerfungen - Lust, Freude und ein bisschen Psycho-Reinigung

Der Mainstream der Unterwerfungen – die kleine Illusion der schmerzhaften Lust .

Ich muss zunächst erklären, wie wir vorgegangen sind: Wir haben aus Artikel, Foren und Interviews die Essenzen gezogen und verglichen. Dann haben wir die wesentlichen Aussagen soweit „bereinigt“ dass sie sich zur Veröffentlichung eignen und dabei oft sehr stark gekürzt. Schließlich haben wir sie verschleiert, um sie nicht nachverfolgen zu können. Ich verbürge mich aber dafür, dass alle Aussagen im Kern authentisch sind, soweit ich dies selbst beurteilen kann. Obgleich es hier um Männer geht, die sich einer Frau unterwerfen, mögen einzelne Passagen für alle Geschlechter und Konstellationen gelten.

Eine Kernaussage: Schläge um der Lust willen

Diese Kernaussage könnte für viele stehen, von denen wir gelesen haben (vor allem bei Männern in ihren „besten Jahren“:

Ob ich erregt werde, hängt sehr viel davon ab, was die Frau trägt. Es ist nicht wichtig, womit sie mich schlägt, obgleich ich auch dabei gewisse Vorlieben habe. Vor allem aber ist wichtig, was sie trägt, während sie mich züchtigt. Um es klar zu sagen; ich lasse mich schlagen, um sexuell erregt zu werden, also nicht um der Schmerzen willen.


Eine Frau, die einen Mann schlägt, kann keine Schlampe sein

Theoretischer, gleichwohl aber erfahren, argumentiert ein anderer Mann, die leichten und stimulierenden Schläge seien ein „Türöffner“ für lustvolle Rollenspiele und andere Experimente. Er meint, dass eine Frau, die einen Mann schlägt oder demütigt, sich nicht als „Schlampe“ fühlen kann, sondern die Macht genießt, die sie über ihren Partner gewinnt. Darauf könne man dann als Paar aufbauen.

Erregung durch den Auftritt und die Kleidung

Andere Männer sind sich sicher, die vollständige sexuell Erregung erstens durch die Kleidung der Partnerin und dann durch vorausgegangene Schläge zu bekommen:

Die Frau muss etwas tragen, was sie als Respektsperson darstellt. Da reicht ein ein langes Kleid mit einer weißen Bluse. Dann versteift sich mein Penis sofort – aber ich benötigte trotzdem die Schläge, um wirklich richtig erregt zu werden.


Noch harmloser ist der Einstieg über Rollenspiele, weil sie sehr bewusst als „Spiele“ deklariert werden – damit haben die handelnden Personen mit der Realität nichts zu tun – auch in diesem Fall kann die Ehefrau oder Freundin also keine „Schlampe“ sein.

Das klassische Motiv: Die Macht abgeben

Warum sich Männer überhaupt unterwerfen, will ein Brite in einem relativ neuen Beitrag wissen:

Viele bürgerliche Männer … wurden dahin gehend erzogen, dass Erfolg alles ist. Deshalb wünschen wir uns oft, „die Macht vorübergehend abzugeben“. Es sind die Männer, die unangefochten an der Spitze stehen und andere in ihrem täglichen Arbeitsleben dominieren, die zu den besten Kunden der Domina-Studios zählen … und dazu gehören auch Richter und Abgeordnete.


In ähnlicher Weise wird die Frage auch in einem Forum behandelt:

Erstens ist der Austausch der Macht – einen anspruchsvollen Job mit viel Verantwortung zu haben, kann sehr anstrengend und stressig sein. Es bringt ein Gefühl der Ausgewogenheit in mein Leben, wenn jemand die Verantwortung übernimmt und mich diszipliniert. Zweitens ist erotisch (und es kann) zu sexueller Erregung kommen, wenn man sich aus einer Liebessituation heraus sanft oder mäßig schlagen lässt. Drittens sind es die Endorphine – und deshalb führen Schläge nicht nur Schmerzen, sondern auch zur Freisetzung von Endorphinen, die Vergnügen bereiten.


Die Mischung aus Geist und Psyche und die Befriedigung

Allgemeiner versucht es ein anderer Mann zu beschreiben:

Ich glaube, dass jeder von uns (die wir uns unterwerfen) einem bestimmten Mechanismus folgt, die uns Erfüllung durch BDSM-Praktiken verschafft. Für viele von uns ist es eine komplexe Mischung aus geistiger oder psychischer Befriedigung, daneben auch körperlicher Befriedigung. Und für viele von uns eben auch etwas, das einer persönlichen Befriedigung sehr nahe kommt.


Weiter wird ausgeführt:

Für einige ist es das Szenario, für andere ein bestimmtes Instrument, dass die Dame verwendet, oder eine bestimmte Art der Beziehung zueinander … (zudem glaube ich, dass) es etwas mit Zufriedenheit und Erfüllung zu tun hat.


Und es ist absolut in Ordnung, sich schlagen zu lassen

Nahezu alle Aussagen stimmen darin überein, dass es absolut in Ordnung ist, sich von Frauen schlagen zu lassen. Sei es nun, um sich zu unterwerfen oder um mehr Lust zu verspüren, um eine Rolle wahrzunehmen oder um sich einfach fallen zu lassen.

Und es scheint tatsächlich so zu sein, dass die Empfindungen von Frauen und Männer nicht soweit auseinanderliegen. Besonders die eigenartige Balance zwischen „Schmerz und Wonne“ wird immer wieder beschrieben. Und Frauen scheinen sie intensiver zu erleben als Männer, die glauben, sie vor allem „ertragen“ zu müssen und erst mal „über den Zaun gelupft“ werden müssen, um wirklich Freude daran zu haben.

Warum lässt sich der Mann gerne quälen?

Sinnbildliche Domination
Heute lass ich mal die Frau „außen vor“ – über sie gibt es einige Theorien, warum sie sich unterwerfen, erniedrigen oder quälen lässt. Die meisten sind viel zu „psychologisch“ durchsetzt, um glaubwürdig zu sein. Denn warum sich jemand demütigen lässt (wir kommen später darauf) weiß nur derjenige, den es betrifft. Und oftmals nicht einmal der.

Warum der Mann?

Fragen wir uns bitte zunächst einmal, warum ein Mann kräftezehrenden und schmerzhaften Leistungssport betreibt. Oder warum er Masseure (nein, keine Erotik-Masseurinnen) besucht, die seinen Körper schmerzhaft durchwalken. Warum also? Wir finden keine wirklich befriedigenden Antworten. Ein Mann, der oft zu einer „richtig kernigen“ Massage geht, ahnt, warum: Schmerz zu ertragen, ist eine Frage von Beherrschen und Vertrauen. Man beherrscht nicht den Vorgang selbst, aber sehr wohl die Erfahrung, die man dabei gewinnt.

Nachdem dies klar ist, verlassen wir besser das „Warum“ – dies ist eine Frage für alberne SM-Roman-Schreiber(innen). Sie glauben offenbar, wir wären zu doof, um ihre Romane zu begreifen, wenn nicht wenigstens ein spektakuläres Jugenderlebnis enthalten wäre.

Nachdem wir das „Warum“ zum Teufel schicken, wenden wir uns besser dem „Wie“ und dem „Was“ zu. Und dazu gibt es eine Fülle von Antworten, die wir hier gesammelt und ein bisschen geordnet haben.

Dabei fanden wir sieben gute Gründe, warum sich ein Mann von einer Frau beherrschen, erniedrigen und schlagen lassen könnte. Reduziert auf den Schmerz (nicht unbedingt das „Geschlagen werden“) finden wir diese Gründe, die wir als Gefühle darstellen:


1. In IHRER Gewalt sein
Das erste, eindrucksvollste und recht häufig genannte Gefühl besteht darin, völlig in der Gewalt einer Frau zu sein. Du bist ihre „ausgeliefert“ und abhängig von Ihrer Gunst und Gnade. Darin findest du Genuss und Genugtuung.

2. Der Schmerz als SOLCHER
Du genießt den Schmerz als solchen, aber nicht aus sexueller Erregung, sondern beispielsweise wegen der Endorphine. Dabei entstehen rauschähnliche Zustände. Darüber kann nur jemand urteilen, der es erlebt hat.

3. Ich bin ein HARTER Mann
Du versuchst zu beweisen, wie viel Schläge, Schmerz oder Demütigung du erträgst. Am Ende willst du mannhaft aufstehen und fühlst dich wohl – da finden wir das „sportive“ Motiv wieder.

4. Ich will, dass du mich erniedrigst und BESIEGST
Du erträgst den Schmerz oder die Demütigung eine Weile, beginnst aber bald zu wimmern und endest in Tränen aufgelöst. Darin finden wir Elemente der Bestrafung wieder. Kommt auch in Rollenspielen vor.

5. Es ist ein GENUSS
Dabei geht es dir nicht um die Endorphine, sondern darum, den Schmerz „als solchen“ zu genießen. Das heißt, dass die Wirkung der Endorphine (Schmerlinderer) möglichst verzögert oder verhindert werden muss.

6. Und es macht dich GEIL
Die klassische Wirkung von „leichten Schlägen“, die hauptsächlich dazu dienen, die Durchblutung der Genitalien zu verstärken. Wir oft in Zusammenhang mit „gewöhnlichem Sex“ verwendet.

7. Das ROLLENSPIEL prägt den Prozess
Diese Variante wird oft vergessen: Das Rollenspiel erfordert ein bestimmtes Szenario, genau definierte Rollen und die dazugehörigen Instrumente und Positionen.

Frauen

Es ist keinesfalls auszuschließen, dass Frauen ähnlich empfinden. Die „typisch männlichen“ Motive (den harten Kerl markieren), sind auf dem Rückzug. Unerwähnt bleibt auch, dass manche Männer als Jungen tatsächlich noch körperliche Züchtigungen erfahren haben – doch ihre Anzahl schwindet.

Fortsetzung folgt - genaueres über die Motive.

Wie real ist real in der Erotik?

Traumbild, Wunschbild, Realität?
Bei meinen Streifzügen durch die erotische Literatur (keine Videos) stelle ich immer wieder fest, dass die wirklich erotischen Geschichten ähnlich aufgebaut sind:

- Jemand führt ein „ganz gewöhnliches Sexleben“.
- Dieser jemand hat, wie fast alle Menschen, geheime sexuelle Wünsche, die weit über das hinausgehen, was er sich zu sagen trauen würde.
- Sodann tritt eine Situation ein, in der es möglich erscheint, sie zu erfüllen. (1)
- Der „Jemand“ (es kann auch ein Paar sein) lässt sich darauf ein und genießt die Erfahrung nach anfänglichem Zögern.
- Nun versucht einer der Handelnden, den „Jemand“ dazu zu bewegen, stärker in der Rolle oder der Aktivität aufzugehen oder darüber hinaus zu gehen.
- Abermals überwindet der „Jemand“ seine Bedenken und lässt sich völlig auf den Partner oder die Situation ein, die ihm völlig fremd ist (und über die er nie zuvor fantasierte)
- Üblicherweise ist unser „Jemand“ am Ende zufrieden.


Zuerst real, dann Traumerfüllung, schließlich Verführung zu "mehr"

Die Idee dabei ist, den Menschen mit den „geheimen“, aber ansonsten sehr populären Fantasien (Wünschen, Vorstellungen) einzufangen. Er lässt sich also auf eine andere Person ein, die etwas „Ungewöhnliches“ mit ihm plant, und der Leser nimmt daran teil, als würde er selbst dabei sein. Dieser Part der Geschichte ist fast jedem Menschen „irgendwie“ geläufig. (Bis … „nach anfänglichem Zögern“).

Der Teil „Nun versucht …“ ist nicht jedem bekannt. Die meisten Menschen können sich noch vorstellen, vom Exotischen zu naschen, nehmen aber diese Genüsse“ als Ausnahmen wahr.

Der Bereich ab „abermals überwindet …“ bekommt plötzlich den Charakter einer Unterwerfung. Ab hier wird die Story unglaubwürdiger und/oder befremdlicher, und mancher Leser wird sich „ausklinken“, während der lechzende Leser darauf hoffen wird, dass sich der Protagonist völlig auf die „nötigende Verführung“ eingeht.

Wie real ist real in der Erotik?

Wie „real“ ist also „real“ in der Erotik? Einen Traum als lesender Voyeur oder als gefühlsmäßig beteiligter Leser (ebenso natürlich als Leserin) zu erleben, ist kaum einem Erotik-Interessenten fremd. Diese Situation erscheint den Lesern offenbar immer noch „real“ zu sein, weil sie sich emotional darin „wiederfinden“.

Aber was ist, wenn sich jemand plötzlich in sexuelle Abhängigkeiten begibt? Wenn er oder sie die Situationen trotz des einsetzenden Ekels oder gar des Schmerzes herbeisehnt?

Sagt es uns – wir wollen definitiv wissen, wir ihr „Erotik“ lest.

(1) An dieser Stelle überschreiten wir die Schwelle zwischen "Realität und Fiktion". In der Realität gibt es die Möglichkeit des Rückzugs, in einer Erotik-Story ist dies der Übergang zum erwünschten "heftigeren" Teil.

Liebe? Oh ja, Liebe!

Flirt-Pose für die Kamera - aber wie geht eigentlich Liebe?
Jeder Autor weiß, was passiert, wenn er zu realistisch über die Liebe schreibt: Bleibt er kühl und sachlich, und setzt er „Fakten vor Emotionen“ so langweilen sich seine Leser(innen). Schreib er hingegen emotional, und setzt er erotische Akzente, die über das „Übliche“ hinausgehen, so gerät er in Gefahr, als „pornografisch“ eingestuft zu werden.

Uns so schwanken auch Redakteur ständig zwischen Curry und Chili einerseits und Vanille und Zimt andererseits.

Zucker und Zimt?

Milchreis mit Zucker und Zimt? Weiche Haut, sanfte Rundungen, seidene Wäsche, zarte Berührungen?

Scharf gewürzt, doch sehr bekömmlich?

Mittelstark gewürzte Gerichte wie Letscho? Pralle Penisse, aufrechte Nippel, feuchte Vaginen? Wer sie realitätsnah und zugleich emotional beschreibt, fällt schon fast in den Bereich der „Pornografen“, aber selbst Frauenzeitschriften schleichen um die „etwas schärferen“ Gerichte herum, um ihren Leserinnen lustvolle Träume zu bescheren.

Zu scharf für empfindliche Zungen?

Oder gleich die superscharfen Chili-Gerichte? Ja, ja, da wären die üblichen Erniedrigungen, Schläge, Fesselungen und was sonst noch als „schmerzlich“ empfunden werden mag. Sie mögen inzwischen „SoG-Format“ (1) haben und deshalb akzeptabel sein, aber wenn sie von wirklichen Empfindungen und heftigen Beschreibungen gestützt werden, dann fallen sie fast mit Sicherheit der Zensur anheim.

Geht es bei der Liebe eigentlich um Liebe?

Vor langer Zeit las ich einmal, dass es nie die Liebe sei, um die es wirklich gehen würde. Es seien die Empfindungen, die sich aus dem Berühren des anderen Geschlechts ergäben. Ich bin mir fast sicher, dass diese Definition wirklich trifft, was wir unter „Liebe“ verstehen: Geborgenheit und Nähe zu empfinden, aber auch Lust und Leidenschaft.

Die extra-scharfen Lüste - kein Ursprung erkennbar

Inwieweit dann später „Präferenzen“ hinzukommen, lässt ich kaum erforschen, und ich vermute stark, dass es wahrhaftig Zufälle sind. Manche Fotomodelle oder Darstellerinnen in Soft-Erotik berichten, dass sie erst „neugierig geworden“ seien, als sie „provozierende Szenen“ darstellen mussten und erst später auch wirklich Gefallen daran gefunden hätten. Und ganz gewöhnliche junge Frauen sagen, sie hätten derartige Lüste (Dreier, Bi, Soft-SM) eher aus Neugierde wahrgenommen.

Ach, und das soll ‚Liebe‘ sein?“, werden jetzt manche von euch empört oder mokant einwerfen. Ich weiß nicht, ob „es“ Liebe ist – aber es gehört für viele reale Menschen zur Liebe. Zumindest zu dem, was „Liebe Schenken“ bedeutet.

Du weißt, was Liebe für dich ist ist - nur DU

Ich sag es mal so: „Liebe“ ist längst von Soziologen, Priestern, Psychologen und anderen elitären Gruppen okkupiert. Was wir kennen, ist hingegen das, was wir wirklich fühlen.

Und genau dies weicht von alldem ab, was von oben auf uns herabklatscht wie Hagelkörner im Frühjahr.

Ja, und am Ende? Da fragen wir und, womit wir würzen wollen: mit duftendem Zimt und sanfter Vanille, mit rotem Paprika und grünem Pfeffer oder gleich mit scharfem Chili und raffinierten Curry-Mischungen.

(1) So "scharf" oder eben auch öde wie in den "Shades of Grey)
Foto Herkunft unbekannt. Vermutlich Porträt eines Cam-Girls zu Werbezwecken

Ist sie eine Hure? Und woran erkennst du das?

Ein Gesicht sagt gar nichts aus ...
Blödsinnige Frage – werden die meisten von euch sagen. Eine Hure ist eine Frau, die im Hamburger Stadtteil St. Pauli (oder sonst wo) im kurzen Rock und mit deutlich präsenten Brüsten am Straßenrand steht. Oder eine, die im Bordell „arbeitet“, irgendwo im Koberfenster sitzt oder …

Oder?

Na gut, oder. Oder eine Frau, die „Haus- und Hotelbesuche“ macht, ihre Tarife im Internet veröffentlicht und … oder?

Eine Hure ist immer, wen Männer dafür halten

Grundsätzlich ist immer die Frau eine Hure, die Männer dafür halten. Sie gehen dabei von dem Typ Hure aus, mit der sie es „gemacht“ haben, oder die sie mal am Straßenrand gesehen haben. Mit diesem Bild der Frau gehen sie dann durchs ganze Leben. Plakativ gesagt: Sie ist stark geschminkt, auffällig blondiert, trägt ihre Brüste schamlos spazieren, und zeigt mehr von ihren Oberschenkeln, als es eigentlich üblich ist. Und natürlich „wackelt sie mit der Tasche, womit denn sonst?

Der männliche Blick versagt bei Damen, die Haltung zeigen

Wer ist die Frau, die dort unauffällig an der Bar sitzt, dezent geschminkt ist, wenig Schmuck und einen Blazer trägt? Woher weißt du, ob sie eine Sekretärin ist, die sich einen Kaffee gönnt, oder eine Escortfrau, die auf ihren Kunden wartet?

Kulturelle Unterschiede trüben das Bild

Es ist immer so – wer einem bestimmten Bild entspricht, wird auch so angesehen. Denkt dabei mal an den „Ententest“ (1). Die meisten Menschen (und vor allem Männer) schließen vom Äußeren aufs Innere. Und interessant ist dabei, sie sie sich täuschen können. In Budapest beispielsweise versuchen die meisten jungen Frauen, extrem sexy zu wirken, was schon mal einen Schüler veranlasste zu sagen: „Bei euch laufen die Mädchen so im Warenhaus herum wie bei uns die Huren auf St. Pauli“. Nein, das tun sie nicht – sie kleiden sich lediglich provokativer als die jungen Damen aus distinguierten Hamburger Familien. Und sie tun die auch, wenn sie mit dem Kinderwagen unterwegs sind.

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