Skip to content
  Werbung

Dann eben am 2. April - der Maskenschutz

Beim höchsten Drang noch kein Maskenzwang - wie beruhigend
Beunruhigt hat mich, dass man uns allenthalben einen Maskenzwang auferlegen wollte. Oder auch nicht. Oder vielleicht doch? Oder wer oder was oder wie? Gewoben, gehäkelt oder gestrickt?

Hier die ultimative Lösung für „oben herum“. Unten herum helfen weiterhin Kondome. So weit also der Humor.

Und ernsthaft: Bleibt mit eurem einen Liebespartner zusammen und macht was Hübsches miteinander, aufeinander, untereinander oder was ihr mögt.

Das schwierige Monetarisieren von Dates in der Pandemie

Kleidungsstück für Kleidungsstück kommt man sich virtuell näher ...
Das schwierige Monetarisieren von Dates in der Pandemie spricht eigentlich ein heikles Thema an - aber wir haben mal versucht, es mit Humor zu nehmen. Wer nicht weiß, worum es geht: Wie macht die Frau männliche Begierden zu Geld, ohne als Prostituierte verdächtigt zu werden?

Das Monetarisieren von Dates ist mittlerweile recht üblich geworden - aber die Möglichkeiten, Dates zu verkaufen, sind in diesen Zeiten ausgesprochen beschränkt. Im Mittelbereich zwischen Rotlicht und Grauzone, wo die bezahlten Dates nun mal liegen, wird derzeit fast nichts verdient. Was machen all die Damen, die mit als „Dating“ getarnter Prostitution ihre Mieten bezahlen?

Sie passen sich an - und bieten virtuelle Dates. Wir haben ein Ohr auf den Boden gelegt und hörten diese Fußtapfen:

1. Wechsel deine Fotos oft aus. Es ist jetzt wichtig, visuelle Variationen euer Körper und eures Outfits zu zeigen, denn jetzt zählt erst einmal nur das Optische.

2. Ändere jeden Tag etwas an deinem Profil. Deine Kunden suchen jetzt nach Stichwörtern. Da zählt Vielfalt.

3. Schreib in dein Profil, dass du jetzt virtuelle Dates anbietest.

4. Gib deinem Publikum bekannt, zu welchen Zeiten visuelle Begegnungen mit dir möglich sind.

5. Was bietest du an bei deinen „Dates auf Entfernung?“ Und wie machst du es, dass alles möglichst „hautnah“ rüberkommt?

6. Wie kann dein Lover mit dir in Kontakt kommen? Welche Medien kannst du dazu benutzen?

7. Leg fest, wie du bezahlt werden willst - was soll die Minute kosten, die du mit deinem Dating-Parter chattest oder in der du vor der Webcam sitzt? Was kostet Texting? Welche virtuellen „Extras“ bietest du und was nimmst du dafür?

8. Einige der Möglichkeiten ist das virtuelle Treffen vor dem Bildschirm (du wirst mehr zeigen müssen als dein Gesicht). Eventuell musst du deine Hardware erneuern - es lohnt sich immer. Andere Möglichkeiten sind erotisches Texting oder auch Fotos oder Videos. Das ist in jedem Fall ein Zusatzgeschäft.

Wie immer, haben wir unsere Quelle verschleiert und den Text deshalb ein wenig verändert. In den Grundaussagen geben wir aber wieder, was in einem entsprechenden Blog-Beitrag geraten wurde.

Du hast keine FI(n)? Dann warte einfach ...

Wer ohne „Fi“ im Erotik-Dating unterwegs ist, macht am besten mal ein paar Wochen Pause. Denn auf die Frage, ob sich Viren bei feuchten Körperkontakten übertragen können, wird ja auch in anderer Hinsicht mit „Ja“ beantwortet.

im Übrigen rät die Redaktion, diesen Artikel mit Humor zu nehmen. Und nein, er ist trotz allem kein Aprilscherz.

Die unfreiwillige 24/7-Beziehung

Einer muss den Blick senken ...
Die unfreiwillige 24/7-Beziehung - ja, gibt es denn eine "freiwillige" Beziehung dieser Art? Vielleicht sogar eine, in der die Partner einander in jedem Moment überwachen? Wir haben in das Milieu hineingelesen.

Macht ihr gerade in freiwilliger Pärchen-Quarantäne, ohne krank zu sein? Dann wird euch interessieren, dass manche Paare so etwas schon versucht haben, bevor die Viren um die Häuserblocks schwirrten.

Seltene Realitäten: Enge Einbindung in "gewöhnlichen" 24/7-Beziehungen

Also erst einmal: 24/7 heißt nichts anderes, als dass etwas wahrhaftig 24 Stunden lang geschieht, und dies an sieben Tagen der Woche. Normalerweise führt kein Mensch ein Leben, das so gestaltet ist - nicht einmal Lehrer- oder Arztehepaare, die dessen oft verdächtigt werden.

Unfreiheit als Ziel?

Nun soll es aber Menschen geben, die sich gar nichts schöneres Vorstellen können als die Unfreiheit. Sie gehören ohne Zweifel zum „harten Kern“ der sogenannten BDSM-Szene - zu jenen also, die BDSM mit einer Religion verwechseln - oder eben mit einer „Lebenseinstellung“. Die sogenannte „Szene“ diskutiert dies oft - mal mit etwas Humor und mal mit grimmiger Rechthaberei. Gefragt wird dann, ob eine BDSM-Beziehung nur dann echt ist, wenn einer der Partner an sieben Tagen der Woche für 24 Stunden die Kontrolle über den anderen hat.

Die märchenhaften Darstellungen und der Verlust der Freiheit

Woran man sich dabei unter den Extremisten orientiert, kann in den Schriften einer szenebekannten Autorin nachgelesen werden. Dort findet die Verherrlichung statt: da lernt sich ein Paar bei einem „ganz normalen Date“ kennen, und sie tauchen dann ganz zufällig in die Wonnen des BDSM ein. Dann hören sie auf, nur zu spielen und machen alles klar: Im speziell dafür eingerichteten Keller wird an der Frau (an wem sonst?) eine „Erziehung“ vollzogen, an deren Ende sie als „Vollzeitsklavin“ dienen darf. Was macht der Mann in einer solchen Beziehung? Er arbeitet außerhalb. Oh, so etwas darf er? Also doch nicht 24/7? Doch, doch, denn der Mann übernimmt auch während dieser Zeit ja ebenfalls die „Verantwortung“für seine „Sklavin“.

Das alles mag euch wie ein misanthropisches Märchen erscheinen - doch diese Leute nehmen es nicht nur ernst, sondern verharmlosen Ihre Handlungen.

Ich habe tatsächlich so etwas (hier stilistisch verändert) gelesen, was nun auch mal das Kennenlernen per Internet betrifft::

Es gibt doch überhaupt keinen Grund, deinen neuen Freund sofort in den Wind zu schießen, wenn der Begriff 24/7 irgendwann in den ersten Wochen der Beziehung fällt. Das ist doch weder schlimm noch gefährlich - nur eine von diesen Erfahrungen.

Fass die Kerle gar nicht erst an, die die dir 24/7-Beziehungen vorschlagen

So viel zu 24/7 Beziehungen. Fass den Macker gar nicht erst an, der sie vorschlägt. Und falls du gerade im Moment per Dekret der Obrigkeit in eine 24/7-Beziehung hineingelockt wurdest - dann wirst du wahrscheinlich gar nicht erst daran denken, so etwas jemals wieder zu versuchen. Übrigens ist die Freiheit ein wertvolles Gut, das sich Menschen in Jahrhunderten mühsam erkäpft haben. Wer für die Unfreiheit und die „innere Versklavung“ plädiert, setzt sich von der Menschheit ab - er ist nicht mehr Teil der Menschheit, die sich zu der Deklaration der Menschenrechte bekennt.

Warum Rollenspiele ganz anders sind

Klar - niemand will Menschen den Spaß an Rollenspielen verderben. Nur sind Rollenspiele bewusst zeitlich begrenzt, und die „eigentliche Persönlichkeit“ wird für diese Grenzsituation bewusst verlassen. Es ist also nicht das Gleiche, ob ein Paar spielt oder sich - in vollen Ernst - aus den Werten herauslöst, die einen Menschen des 21. Jahrhunderts auszeichnen.

Wer gegenwärtig gegen seinen Willen in einer durch „Zuhausebleiben“ aufgezwungenen 24/7-Beziehung lebt, wird kaum das Verlangen haben, diese auf lange Zeit fortzusetzen. Wahrscheinlich wird er Mühe haben, sie durchzuhalten. und am Ende dankbar seine, wenn er seine Freiheiten zurückgewonnen hat.

Hinweise:
(1) Wir verlinken nicht zu den Quellen von Extremisten, gleich, welcher Couleur. Aber ich habe durchaus einschlägige Literatur gelesen, zum Beispiel den Artikel "SM rund um die Uhr ... Wunsch oder Alptraum?"
(2) Es gibt Männer, die sich in ähnlicher Weise von Frauen in 24/7 versklaven lassen, aber es sind wenige.
(3) Keine Idee, woher die Zeichnung stammt.

Dating und Corona - kein Mensch, kein Problem

Ansagerin bei einer TV-Show für Camgirls
Wenn du dich mit einer „nicht im Haushalt lebenden Person“ verabreden willst oder gar an Sex denkst, dann bist du in Gefahr, denn ... (1)

Jeder Kontakt mit einem anderen Menschen stellt ein höheres Risiko dar, sich anzustecken und das Virus zu übertragen, als kein Kontakt.

Also kein Kontakt - da bleiben eigentlich nur die im Haushalt lebenden Personen. Aber da wir kaum noch über Dienstmägde noch über Leibeigene verfügen und der Inzest aus gutem Grunde auch nicht in Frage kommt, wer bleibt da eigentlich wirklich? Cousinen zweiten Grades?

Eigentlich kein Mensch - und kein Mensch bedeutet kein Problem.

Online und nicht sexuell?

Nun stehen Frauenzeitschriften wie die BRIGITTE natürlich in einem Konflikt: Gar nicht über gar nichts zu schreiben geht gar nicht. Und weil frau ja gewohnt ist, dass die Frauenzeitschrift die beste Freundin ist (auch wenn sie anders heißt), hat die BRIGITTE Tipps.

Zuerst kommt der Tipp, die bereits bestehenden "Kontakte und Beziehungen online und nicht sexuell zu vertiefen.“ Na klar - bisher wurden „Kontakte und Beziehungen“ ja mal hopp-di-hopp sexuell vertieft. Überhaupt „online und nicht sexuell“ - welch Vergleich! Na ja, vielleicht bekam der Redakteurin ja das Homeoffice nicht gut.

Die nicht pandemischen Verabredungen und ihr virtuellen Äquivalente

Den Rest kann ich mir fast schenken, außer diesem Satz:

Besprecht einfach mal, was ihr beide mögt und was ihr unter nicht pandemischen Umständen machen würdet, und dann recherchiert im Netz, was wann abgeht.

Virtuell, versteht sich, unter pandemischen Umständen. SIE dort, ER hier. Beide sehen einen Film oder hören Tschaikowskys Klavierkonzert. Jeder für sich. Ei wie fein - die beste Möglichkeit, einander kennzulernen.

Bevor ich zum letzten Punkt der BRIGITTE komme, will ich euch noch kurz etwas Sinnreiches zitieren (2):

Die medialen Sozialkontakte funktionierten umso besser, je besser man sich kennt ... mit der besten Freundin und dem besten Freund kann man auch sehr gut telefonieren. Je weniger man sich kennt, desto weniger gut ist der Ersatz des direkten Kontaktes durch zum Beispiel ein Telefonat.

Habt ihr das geschnallt? Wenn du jemanden gut kennst, kannst du mit ihm umso besser telefonieren. Und je weniger du den andere schon kennst, so wenig empfiehlt sich der Telefonkontakt.

Ausweg Cyber-Sex?
Werbung für lechzende Männer
Warum dich das so betone? Weil ich jetzt zum letzten Punkt der Tipps von BRIGITTE komme: Cybersex. Die BRIGITTE weiß anderwärts (3):

Masturbieren zum Web-Porno fällt nämlich auch schon darunter.

Das ist aber wohl nicht gemeint. Irgendwie waren da ja die nicht-realen Sehnsuchtskontakte - also die Kontakte von Mensch zu Mensch ohne „menschliche“ Kontakte.

So, und nun sag ich euch was:

Cybersex wäre ein schöner Versuch, wenn ihr schon wüsstet, dass der andere auf Cybersex steht (was ziemlich selten vorkommt). Oder eben, wenn am anderen Ende eine professionelle „Senderin“ („Camgirl)“ sitzt, die jede Minute ein Fünfzigcentstück fallen hört.

Denk mal, an den Satz „mit deiner besten Freundin und deine, besten Freud kannst man auch sehr gut telefonieren.“

Und dann erklär mir mal, mit welchen deiner besten Freundinnen oder Freunde du wagen würdest, Cybersex zu haben. Na?

Ganz höflich ausgedrückt sage ich mal „dazu ist eine gewisse Form von Kommunikation nötig, die du nicht beherrscht.“ Denn beim Cybersex zwischen Unbekannten geht es um eine Art von Geilheit, die nichts mit der Person zu tun hat.

Cybersex aus Erwerbsgründen: schamlos sein als Methode

Die Damen, die dergleichen aus Erwerbsgründen anbieten, wissen genau, was sie tun: dich mit schmutzigen Worten und körperlichen Reizen dazu zu bringen, dass sich ihre Kunden am Ende selbst befriedigen. Und damit das hübsch langsam abläuft, wissen sie sehr genau, wann und wie sie ihre Rezipienten „hochbringen“ und „bei der Stange halten“. Immer hübsch langsam und wohldosiert - weil jede Minute zählt. Frauen als Kundinnen sind ziemlich selten, deswegen lassen wir die hier mal weg.

Cybersex mit Unbekannten? Nicht sexuelle „Vertiefungen“?

Ich sag mal: Kein realer Mensch - kein reales Problem. Aber eben auch keine reale Beziehung.

That’s all, folks.

(1) BRIGITTE.
(2) Manfred Spitzer gegenüber der "Deutschen Welle".
(3) Einer der Links aus dem Artikel in BRIGITTE.
Bilder: Screenshots verschiedener TV-Shows.

Schlechte Zeiten für eine echte GFE

Ich bin diene gewünschte GFE Was hattest du in diesen Zeiten erwartet?

GFE ohne Küsse und andere Körperkontakte? Ich lese überall, dass die Rotlicht-Branche völlig aus dem Häuschen ist, obgleich sie ja eigentlich drin bleiben sollte.

Eigentlich ist es ernster: die wirtschaftlichen Folgen der Kontaktsperren sind für Prostituierte noch erheblich dunkler als für andere Dienstleisterinnen. Nur nimmt normalerweise niemand davon Notiz - es schickt sich nicht, darüber zu schreiben, hörte ich. Oder “was sollen denn all die Frauen davon denken, die jetzt ihr Leben für unsere Gesundheit und unsere Versorgung riskieren?“

Ja, was sollen sie denn denken? Wer weiß überhaupt noch, was er denken soll?