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Dating – wollen alle Männer ihre Dates vernaschen?

Nicht nur Männer sind lustvoll bei Dates ...
Legende oder Tatsache? Angeblich treffen Männer nur deshalb Frauen, um Geschlechtsverkehr mit ihnen zu haben. Wir haben uns umgehört - und Belege dafür gefunden, dass Frauen wie Männer gerne Naschen.

Eine Dame hat mir vor Jahren einmal erzählt, dass all die Männer, die sie kennenlernte, nichts anderes wollten, als sie zu vögeln, wenn sie sich mit ihnen verabredete. Es konnte nicht an ihr liegen: sie war eine mäßig attraktive Endfünfzigerin, trug keine allzu „verheißungsvolle“ Kleidung, hatte keine begehrlichen Schlafzimmeraugen und rutschte auch nicht voller Erwartung auf dem Kaffeehausstuhl herum.

Eine etwas jüngere Mathematiklehrerin, damals so gegen 30, vertraute mir an, dass sie sich immer darauf vorbereiten wäre, den Mann nach dem Date zu sich zu nehmen und sich von ihm vögeln zu lassen. „Wenn er mir gefällt“, sagte sagte sie, „warum dann nicht?“

Als ich eine Frau von geringerer Bildung einmal fragte, ob sie üblicherweise noch Sex nach einem Date anbieten würde, sagte sie leichthin: „Ich bin nicht prüde. Und als 'Dankeschön' biete ich ihm mindestens einen Handjob im Auto an, wenn ich nicht möchte, dass er in die Wohnung kommt.“

Fragt mich nicht, warum. Es gibt Routinen, die man nicht verstehen muss. Und eine davon besteht darin, Sex zu erwarten (oder wenigstens einen BJ oder Handjob) oder sich (auf der anderen Seite) genötigt zu fühlen, sich „irgendwie erkenntlich zu zeigen.“

Frauen verlangen nie nach Sex – es sei denn, sie täten es

Frauen würden nie nach Sex verlangen“, behauptete die zuerst erwähnte Dame – nun gut, jedenfalls behaupteten das die übrigen Damen ihres gehobenen Kaffeekränzchens.

Nehmen wir mal an, diese irrigen Meinungen gründeten sich – zumindest mental – auf die 1960er bis 1980er Jahre.

Doch dann geschah etwas höchst Eigenartiges. Mehr und mehr Männer kamen von Dates zurück und erkannten verblüfft, dass es der Frau, mit der sie sich trafen, nur darum gegangen sei, Sex zu bekommen. Dabei sei dies aus ihren Annoncen oder (späteren) Profilen nicht hervorgegangen – der Mann habe also davon ausgehen müssen, dass eine Beziehung gesucht würde.

Manche von ihnen konnten sich aus gesellschaftlichen Gründen „nicht leisten“, einen Mann nur zum Vögeln zu suchen. Das betraf besonders ledige Akademikerinnen in Kleinstädten. Andere wollten einfach keine Bindung, weil das nicht in ihren Lebensentwurf passte. Und wieder andere waren schlicht und einfach verheiratet und wollten aufregende Liebesabenteuer erleben.

Schließlich gab es Frauen, die unbedingt ein paar „Dinge“ mit einem Fremden ausprobieren wollten, bevor sie diese ihrem Ehemann oder ständigen Lover in Perfektion präsentieren würden.

Die Strategie ist nicht neu - erst mal eine Kostprobe nehmen

Übrigens ist diese Strategie nicht ganz neu – sie wurde schon vor mehr als 100 Jahren von emanzipierten Frauen erprobt. Damals ging es noch darum, überhaupt erst einmal auszuprobieren, wie sich ganz gewöhnlicher Sex anfühlt. Der spätere Ehemann schöpfte meist keinen Verdacht und war froh, eine Frau vorzufinden, die angstfrei und zugänglich war. Was damals wirklich in „Hochzeitsnächten“ mit den entsprechenden „unbescholtenen“ Frauen geschah, ist nicht druckreif – und eines der traurigsten Kapitel der bürgerlichen Epoche. Es war zumeist eine entsetzliche Qual, in der alles andere als Freude aufkam.

Heute? Die Frage nach Sex ist nicht ungewöhnlich

Im Grund können Frauen und Männer dieser Tage froh sein, dass die Sex-Frage offen gestellt werden kann und weder als „selbstverständlich“ vorausgesetzt wird, sich mit Sex zu bedanken noch empört zu sein, wenn die Frage aufkommt.

Alle hier geschilderten Aussagen wurden glaubwürdig belegt. Die historische Schilderung kann in der Novelle "Nixchen" nachgelesenen werden. (Autorin Helene Keßler), 1904. Unter dem Pseudonym „Hans von Kahlenberg“ veröffentlicht.

Kann ein erotisches Rollenspiel die Lust anheizen?

Höchste einfach Hilfsmittel, große Wirkung
Beim erotischen Rollenspiel kommt es auf drei wesentliche Punkte an, und ich nenn sie mal in absteigender Reihenfolge:

1. Bereitschaft, sich in die Rolle zu fügen,
2. Entsprechenden Be- oder Verkleidung.
3. Ausstattungsgegenstände.

Was spielen Menschen am liebsten?

In der Regel Spiele mit „sozialem Gefälle“, sei es, dass der eine dem anderen ohnehin untergeben ist oder deutlich „schwächer“ ist. Entgegen der Ansicht vieler Autoren ist nicht nötig, etwas Ähnliches wirklich erlebt zu haben.

Chef(in) – Untergebene(r)
Im Zeichen der Emanzipation gibt es immer mehr Männer, die sich weiblichen Chefs spielerisch unterwerfen möchten. Das Spiel „Großer Boss“ – „Anfangssekretärin“ ist aber immer noch populär. Zu diesem Bereich gehört auch Herr (Herrin) und Hauspersonal.

Wärter(in) – Gefangene(r)
Das Spiel ist erstaunlich beliebt. „Eingesperrt werden“ und von der Macht des Wärters oder der Wärterin abhängig zu sein ist ein Lieblingsspiel vieler Paare. Dazu gehören auch Fesselspiele und Spiele mit Keuschhaltung, besonders wenn Männer „Keuschheitsgeschirre“ tragen sollen.

Strenge Krankenschwester – renitenter Patient
Das Spiel ist überwiegend bei Männern beliebt. Die strenge Krankenschwester kann allerlei verordnen und den Mann in jeder Lage quälen oder betasten. Die verführerische Krankenschwester als Rolle heutzutage an Attraktivität.

Internats-Schüler(in) und Lehrkraft
Dieses Spiel gehört zu all jenen Varianten, die einen der Spieler zurück in die Jugend und damit in eine gewisse Hilflosigkeit gegenüber Erwachsenen versetzen sollen. Meist sind diese Spiele mit Züchtigungen verbunden. Varianten sind beispielsweise Klosterschüler(in) und Nonne. Obwohl diese Spiele ihre Grundlagen verlieren, ist der Wunsch, gezüchtigt zu werden, auch heute noch vorhanden.

Geschlechtertausch
Seit Jahrzehnten der Favorit vieler Männer, die „wie eine Frau behandelt“ werden wollen. Die „Behandlung“ kann auf jede erdenklich Art stattfinden, meist durch Abwertung, Verhaltenskorrektur und Schläge. Dazu gehört auch, sich „feminieren“ zu lassen, wobei mindestens weibliche Unterwäsche getragen wird. Frauen wollen seltener „maskulinisiert“ werden, es sei denn, dass sie dominante Rolle „Als Mann“ spielen.

Warum „spielen“ Paare?

Wer Lust am Spiel hat, wird wissen: Es ist unglaublich erregend, etwas zu spielen, was man nicht ist, aber manchmal gern wäre. Neben der Erregung werden auch Glücksgefühle erzeugt, und bei erotischen Spielen wird ebenso die Begierde angeheizt.

Rollenspiele sind zudem eine Art „Überwindung der Realität“. Während des Spiels existiert nur das Spiel – du kannst alles andere vergessen.

Das Rollenspiel setzt verborgene sexuelle Fantasien und Wünsche frei, die mancher erst „in der Rolle“ wirklich genießen kann.

Sind alle erotischen Rollenspiele sexuell?

Nicht in dem Sinne, dass immer Geschlechtsverkehr stattfinden muss. Aber eben doch in einem Sinn, dass es um den Körper der anderen Person geht, der sinnlich behandelt wird.

Ist Verkleidung immer nötig?

Nein, aber sie hilft, die Illusion zu fördern. Ausgenommen ist der Geschlechtertausch – die Gefühle dabei werden durch die Bekleidung direkt und unmittelbar unterstützt.

Welche Rolle spielt das „Ambiente“?

Das Ambiente oder die „Kulisse“ verstärkt die Illusion erheblich. Aber du brauchst auch Zeit, sie zu schaffen –und möglicherweise musst du über Einrichtungsgegenstände verfügen, die nicht „Schwiegermuttersicher“ sind (Schulbank, Andreaskreuz). Alternative: gemietete Räume, Keller- oder Dachausbau oder Wandelmöbel, die tagestauglich sind.

Und kann die sexuelle Lust durch Rollenspiele befeuert werden?

Nahezu alle Autoren und Aktivistinnen (Aktivisten) sind der Meinung, dass die Intimität, die Kommunikation und das intensive Fühlen durch Rollenspiele verstärkt werden. Ob anschließend heftiger Sex folgt, ist abhängig von der Art des Spiels, das auch seinerseits unmittelbaren Sex beinhalten kann.

Hinweis: Der Artikel wurde nach den Unterlagen erfahrener Aktvisiten und Rollenspielerinnen zusammengestellt.

Aus dem Staub Ägyptens

Eigenartige Szene - Orient, Dominanz und Geister
Fotomodelle mit Peitschen, die irgendwie lahm in der Gegend herumstehen und darauf warten, dass der Fotograf auf den Auslöser drückt, gibt es viele. Ob die Herren davon entzückt sind, mag bezweifelt werden.

Diese schöne virtuelle Herrin im Stil des Orients ist offenbar gerade dem "Staub Ägyptens" entsprungen – oder wurde sie in eine Falsche verbannt und nun zum Vergnügen des Gastes entkorkt? Textilien sind bei Geistergestalten rar – daher mag wohl der Aufzug rühren. Gezeichnet wurde die Szene von Hugh Doak Rankin für “Weird Tales“ vom April 1930. Wer was mit wem plant, ist aus dem Titelbild nicht ganz erkennbar. Wer die Story lesen will (englisch) - sie ist online verfügbar.

Der Drang, sich Liebe zu erkaufen

Ich bin fest davon überzeugt, dass es im Prinzip zwei Gruppen von Jungen und Mädchen gibt. Der einen Gruppe fällt die Liebe der Eltern und Erzieher in den Schoß. Sie ist immer und überall vorhanden und steht ohne Barrieren zur Verfügung. Die konträre Art, aufzuwachsen, ist die Notwendigkeit, sich ständig Liebe durch Wohlverhalten und kleine Dienstleistungen erkaufen zu müssen.

Wohlverhalten als Zahlungsmittel für Liebe?

Beides sind Sinnbilder, die von mir bewusst ins Extrem geführt wurden. Ich denke, dass du dich trotzdem irgendwie auf der einen oder der anderen Seite einordnen wirst. Wenn du dann weiter denkst und zur Pubertät übergehst, wirst du finden, dass sich vor allem für diejenigen sehr viel verändert, die Elternliebe freizügig und ohne Aufwand bekommen haben. Liebe ist nun nicht mehr „barrierefrei“ zu haben. Also musst du nun auch lernen, wie man „Wohlverhalten“ zeigt und wer was gegen Liebe tauschen will. Vielleicht hast du Glück und eine goldgelockte, freundliche und ehrliche junge Frau schenkt dir dennoch Liebe.

Verkäufer und Käufer von Liebe

In vorausgegangenen Artikel vergaß ich zu erwähnen, dass wir uns mit steigendem Lebensalter nicht nur „Liebe erkaufen“ können, sondern auch Liebe im Angebot haben. Also treten wie als „Kunde“ und „Dienstleister“ auf – meist in einem Tauschhandel. Keine Angst – das ist alles harmlos. Der junge männlich Angestellte erarbeitet etwas für die karrierebewusste Jungmanagerin. Er muss es nicht tun, es gehört nicht zu seinem Aufgabengebiet. Aber er hofft, dass sie ihn dafür liebt. Das ist nur ein Beispiel von Tausenden. Mal wird der Preis gar nicht bezahlt, mal gibt es einen Kuss, mal öffnet sich ihr Schoß.

Ein heikles Spiel ohne Regeln

Das Spiel funktioniert in jeder beliebigen Richtung und wird mal fair, mal betrügerisch gespielt. Und es hat eigentlich mit Liebe gar nichts zu tun. Wer „gut erzogen“ ist, sei es Frau oder Mann, versucht mit Wohlgefallen oder „Nettigkeit“ zu punkten. Wenn dabei etwas herausspringt, wird es gern genommen, sozusagen als „Lohn des Zufalls“, denn schließlich rechnet kaum jemand damit, dass sein Wohlverhalten ständig belohnt wird.

Die Grauzone zwischen Prostitution und Beziehungen

Stellen wir uns nun vor, eine Frau oder ein Mann sucht bewusst nach Menschen, die nach Liebe gieren und dabei nahezu alles zu geben bereit sind, was sie entbehren können. Dann haben wir eine Vorstufe der Prostitution erreicht. „Liebe“ im Tausch gegen Einladungen, Sex gegen Luxusgeschenke, Zärtlichkeiten gegen Zuschüsse zu teuren Autos oder gleich Bargeldzuwendungen – das alles ist möglich, ohne dass der Vorwurf der Prostitution erhoben werden kann.

Gibt es alles gar nicht? Oh, leider doch

Sagt nicht, das gäbe es nicht. Vielfach wird nicht einmal etwas ausdrücklich versprochen – typisch und besonders hinterhältig etwa bei den „Geldherrinnen“ und ihren „Zahlschweinen“. Und es gibt allüberall – bis in die besten Kreise ähnliche Formen, besonders begierige Menschen zu benutzen, um sich selbst Vorteile zu verschaffen.

Du kannst aussteigen aus deiner Sucht nach Liebe

Wie kommst du aus dieser Teufelsspirale wieder heraus, wenn du dich als Opfer fühlst?

Einmal, indem du erkennst, dass diese Art von „Handel“ mehr Nachteile als Vorteile bringt. In Wahrheit bekommst du zu wenig für deinen Einsatz, oder du bekommst nicht das, was du dir erhofft hast. Denn im Gegensatz zur „echten“ Prostitution liegen die Verhältnisse in diesen Fällen genau umgekehrt: Die Dienstleisterinnen und Dienstleister sitzen am längeren Hebel. Sie können dich nach ihrem Geschmack leiden lassen oder „aushungern“, und solltest du „abspringen“, dann finden sie einen anderen Dummen.

Dann aber auch, indem du erkennst, dass du nicht (mehr) Herr(in) deiner Sinne bist. Dann wäre es gut, einen Therapeuten aufzusuchen.

Mir ist bewusst, dass es Männer und Frauen gibt, die über genügend Mittel verfügen, sich eine Dauergeliebte oder einen ständigen Lover zu erkaufen. Sie mögen tun, was sie nicht unterlassen können. Aber im Gegensatz zu denjenigen, die auf Gefühlsbetrüger oder Gefühlsbetrügerinnen hereinfallen, wissen diese Leute, dass es ausschließlich ihr Geld ist, das diese Art von Beziehungen möglich macht.

Der enorm hohe Preis der Liebe

Die Frage „was kostet die Liebe“ wird uns den ganzen Dezember beschäftigen – und ich denke, niemand wir am Ende sagen: „Aber die Liebe? Die kostet doch nichts!“ Der erste Artikel dazu beschäftigt sich mit dem Verlust der Freiheit - ein hoher Preis. Wirst du ihn bezahlen? Hast du dir jemals Gedanken darüber gemacht? Wenn nicht, dann zieh dich warm an.

In Grimms Märchen ist die Liebe kostenlos. Die Zwerge verschenken das, was sie nicht für alles Gold in der Welt hergeben wollten. Damit ist das Romantik-Klischee erfüllt und der Edelmut bewiesen.

Die Liebe kostet die Freiheit - jedenfalls ab Eheschließung

Auf den Spuren der Kosten für die Liebe begebe ich mich in die Niederungen des einfachen Denkens: Die Liebe kostet uns die Freiheit. Wenigstens einen Teil davon. Wenn wir lieben, uns verloben, vielleicht heiraten oder eine Familie gründen, verlieren wir Schritt um Schritt Freiheiten. Wir begeben uns in die Abhängigkeit der Partnerin oder des Partners, müssen mit der gesamten Mischpoke gut Freund werden, wozu auch Besuche zu Weihnachten gehören – kurz: Der Preis ist hoch. Wir können weder von heute auf morgen den Wohnort noch die Arbeitsstelle wechseln. Alles, was folgt, muss, wenn es überhaupt noch stattfinden kann, abgesprochen werden.

Die Vergangenheit: Die Mark wird nun 50 Pfennig wert

Niemand soll sagen, dass die Liebe nicht kostet. Wir zahlen den Preis von der ersten Begegnung an. Noch vor etwa 50 Jahren sagte man den Männern, die „Mark“ sei nach der Eheschließung nur noch 50 Pfennig Wert. Damals war es für Männer selbstverständlich, Frau und Kinder zu ernähren, während Frauen ihnen willig überall hin folgen mussten. Alle zahlten somit ihren Preis, und er hieß Unfreiheit.

Rein ökonomisch gesehen wurde der Verlust der Freiheit durch nichts aufgewogen, denn wo keine Freiheit war, da gab es auch keine Entwicklung.

Das Glück wurde auch herbeigeredet, wenn es nicht existierte

Außerhalb der Ökonomie – nun ja … da gibt es die Worte „Glück“ oder „Zufriedenheit“. Und in der Tat bestärkten die Familien einander stets darin, glücklich zu sein. Auch, wenn die Ehefrau soff und der Mann sich als Hurenbock erwies. Jalousien herunter und beim Krämer erzählen, wie glücklich das Eheleben war.

Wenn der Ehemann brav war und der Familie mithilfe von Freunden ein schickes Häuschen baute, das auch noch mit viel Aufwand ausgestattet wurde, war alles in Butter. Inzwischen hatte die Ehefrau möglicherweise schon ein Verhältnis und ließ sich bald darauf scheiden. Der Mann war entsetzt, die Frau fühlte sich im Recht, und am Ende bleibt ihm fast nichts. Ach ja, Pech gehabt – und sowieso war ja alles seine Schuld, hätte sich eben mehr um seine Frau als seinen Job kümmern müssen.

Und NEIN – es betraf mich nicht. Und JA, heute sind die Verhältnisse oft anders.

Heute - zwei Freiheiten müssen teils aufgegeben werden

Aber der Preis für die Liebe ist nach wie vor, einen Teil seiner Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben. Und heute kommt, im Gegensatz zu den 1960er oder 1970er Jahren noch hinzu, dass auch die Frau einen Teil ihrer inzwischen erworbenen Freiheiten wieder aufgeben muss.

Der Preis der Liebe ist seither nicht günstiger geworden, doch die Konflikte sind nun doppelseitig. Folgt der Ehemann nun seiner Ehefrau? Oder folgt sie doch ihm? Oder schwirrt einer von beiden durch die Welt wie ein Kolibri, während der andere das Nest hütet?

Das sind Fragen, die keiner stellt, weil sie als „ungehörig“ gelten. Die Liebe wird verherrlicht, der Preis wird verschwiegen.

Falls ihr mich nun fragt: Ja, bist du gegen die Ehe? Dann sage ich „Nein, auf keinen Fall.“ Aber es schadet nichts, sich Gedanken darüber zu machen, auf was man verzichten kann, wenn man heiratet.