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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Zu heftig – nicht heftig genug

Die Voraussage über das Fühlen ist so gut wie unmöglich ...
Die Liebeszeitung vertritt, wie jedes andere vernünftige Magazin auch, meist einen moderaten, liberalen Standpunkt. Aber wie alle anderen Magazine, die über die Sinnlichkeit, die Lust und die Liebe schreiben, stehen wir damit im Konflikt.

Wir haben im Grunde drei Möglichkeiten, nämlich neutral-beschreibend, realistisch-gefühlsbetont oder sanft-beschönigend.

Nach unserer Selbsteinschätzung versuchen wir zumindest, möglich „beschreibend“ zu argumentieren. Damit lassen wir aber jene aus, die wissen wollen, wie sich etwas „wirklich“ anfühlt. Gerade Seitenthemen wie Analverkehr, Triolen, Rollenspiele aller Art oder S/M schreien im Grunde danach, die Details sehr realistisch zu schildern - physisch wie emotional.

Beispiel Lustschmerz: Wie ist es beim "Ersten Mal"?

Ich versuche es mal mit einem Beispiel: Wer an Flagellationen interessiert ist, der will wissen, wie sich die Schläge und Schmerzen emotional und vielleicht gar physisch auswirken. Im Grunde will er oder sie also wissen, wie es einem „Novizen“ oder einer „Novizin“ ergeht, wenn sie sich zum ersten Mal darauf einlässt.

Nun, das geht nur, wenn man genügend authentische, nicht von Randgruppen oder Ideologen beeinflusste Berichte vorliegen hat. Allein die Prüfung, ob sie authentisch sind, ist schwierig. Es reicht auch nicht, sich auf einen „Feldversuch“ einzulassen, obgleich auch dies schon vorkam.

Hätte man diese, so müsste man dennoch eine gewisse „Weichspülung“ darüberlegen – denn es gibt immer Menschen, denen solche Texte psychisch „zu nahe gehen“. Und der Zensur will wirklich niemand anheimfallen.

Auch beim "Normalen" ist nicht alles bekannt

Das alles gilt nicht nur für „Spezialbereiche“, sondern auch für die meisten sexuellen Aktivitäten, die über das hinausgehen, was man heute „PiV“ (1) nennt. Solange ein Penis in die Vagina eindringt, kann immer noch angenommen werden, es handele sich um Fortpflanzungsversuche. Das ist weitgehend akzeptiert, und selbst die Freude daran kann inzwischen beschrieben werden.

Doch alles andere - und das das „Andere“ überwiegt eben oft – wird mit wenig Vehemenz, schwachen Emotionen und überwiegend plakativ beschrieben. Das bringt die Langeweile in Kurzgeschichten und erotische Romane. Und für unsere Artikel bedeutet das: Unsere Leser(innen) bekommen nicht das, was sie gesucht haben. Und das sind ausführliche Informationen über die „Gefühle, die man dabei empfindet“.

Was leider gar nicht möglich ist

Im Grunde suchen manche Leser(innen) aber nach mehr. Und zwar nach etwas, das wirklich nicht möglich ist: Sie wollen wissen, welche Gefühle SIE dabei empfinden. Und da muss jeder Autor passen und den einen, denkwürdigen Satz sagen: Du weißt es, nachdem du es getan hast.

(1) PiV - "Penis in Vagina"
Bild: Archiv.

Das erste Mal – wenn du definitiv kein Teenager mehr bist

Einer von beiden sollte Erfahrung haben, wie "es geht"
Manches wird im Erwachsenenalter schwieriger. Zum Beispiel, etwas zum ersten Mal zu tun. Dazu gehört auch der "erste Sex". Wir sagen dir, wie du das ändern könntest. Und wir raten dir, dort nachzulesen, wo es auch die sehr jungen Leute tun. Das sind zuverlässige Quellen, und du brauchst dich nicht zu schämen, dich dort zu informieren. Hier für männliche Jungfrauen.

Ist es überhaupt ein "erstes Mal"?

„Das“ erste Mal ist für einen Menschen im voll erblühten Erwachsenenalter oft nicht zutreffend: Irgendetwas war meist schon mal, nur eben nicht DAS. Und DAS bedeutet für Menschen, die die niemals zuvor Geschlechtsverkehr hatten und heterosexuell sind: ein Mann, eine Frau, viel Intimität und mindestens die Illusion, verliebt zu sein.

Was, wenn du schon 25 oder älter bist?

Wenn eine Frau oder ein Mann von mehr als 25 Jahren Lebensalter noch keinen Geschlechtsverkehr hatte, dann spielt fast immer die Angst die größte Rolle. Was ist, wenn der Partner oder die Partnerin entdeckt, dass du noch gar keine Erfahrung hast?

Die männliche Jungfrau

Es gibt durchaus Männer, die etwas Unterstützung benötigen, wenn sie ihren Penis „einführen“ wollen. Das macht den meisten Verführerinnen und anderen Frauen, die häufig den Geschlechtspartner wechseln, wenig aus. Sie helfen ihrem Partner einfach, die Sache „in den Griff zu kriegen“. Schwieriger wird es schon, wenn der Mann zögert, überhaupt aktiv zu werden, das Becken zu bewegen, oder einfach auf der Frau liegen bleibt.

Die weibliche Jungfrau

Weibliche Jungfrauen über 25 haben heute kaum noch Angst vor dem Penis „an sich“, also weder vor der Länge noch vor dem Umfang. Denn sobald sie Dildos oder Vibratoren zum Einführen benutzt habe, kennen sie die Wirkung. Sie fürchten sich eher vor dem Mann, der daran hängt und der sich nun sozusagen „in ihrer Vagina selbst befriedigt“. Vielleicht haben sie zu viel erwartet, möglicherweise auch befürchtet. Aber dass die ganze Sache so schnell vorbei sein würde, und dass sie dabei so wenig empfinden würden – das hätten sie nicht gedacht.

Wie du die Sache in den Griff bekommen kannst

Wenn du diesen Artikel liest, um es anders zu machen, dann gilt für Frauen wie für Männer: Achte darauf, dass wenigstens der/die andere Erfahrung hat. Wenn möglich, rede mit ihr/ihm darüber, dass du „noch wenig“ Erfahrung hast. Sei offen, und gehe mit Lust und Zuversicht an die Sache.

Weibliche Jungfrauen über 25

Beachte diese Tipps für weibliche Jungfrauen:

1. Trainiere deinen Beckenboden.
2. Versuche, dich mental völlig zu entspannen.
3. Benutze Dildos, bevor du den ersten „echten“ Geschlechtsverkehr hast.

Männliche Jungfrauen über 25

Männliche Jungfrauen sollten erwägen, ob sie wirklich mit den „Hubbewegungen“ beginnen sollten. Ein Mann, der „unten liegt“ ist für manche Frauen ebenfalls attraktiv. Dann bewegt sich die Frau … nicht schlecht für den Anfang. Wenn du es anders willst, dann helfen:

1. Beckenbodentraining und „Trockenübungen“, bei denen du lernst, dein Becken locker zu bewegen.
2. Atmung und Entspannung – versuche, auch bei Erregung zunächst „cool“ zu bleiben.
3. Übe die Anwendung von Kondomen. Dann kannst du überspielen, dass du es zum ersten Mal „in echt“ machst.

Das Generelle

Die beste Einstellung für beide: Sei neugierig auf das, was kommt. Erwarte nichts, genieße die Teile, die du schon genießen kannst, und nimm den Rest als Erfahrung. Versuche später, die Eindrücke zu sortieren. Wenn sich deine Schwierigkeiten trotz aller Bemühungen nicht nachlassen, dann versuche, professionelle Hilfe vor Ort zu bekommen..

Und: sei die bewusst, dass ein „erstes Mal“ wirklich nicht der Einstieg in eine großartige Beziehung sein muss. Es ist wesentlich wahrscheinlicher, einem freundlichen und zuvorkommenden Menschen zu begegnen, der dir die Angst vor der Lust nimmt als jemanden, der eine Beziehung mit jemandem sucht, der noch Jungfrau ist. Vor etwa 150 Jahren war das noch ganz anders - da kamen Frau und Mann in der Hochzeitsnacht zum ersten Mal zusammen. Manche gebildeten Frauen hatten sich vorher „informiert“ und sich gar körperlich darauf eingestellt – aber die Masse hatte keine Ahnung, was sie erwartete. Die jungen Männer hingegen wurden von Frauen „eingewiesen“, die „diese Sache nicht so genau nahmen“. Wenn es die Küchenhilfe war, dann war es eben die Küchenhilfe – das mussten die Familien wohl oder über akzeptieren, denn eine „Begegnung auf Augenhöhe“ war ausgeschlossen. Wie ihr seht, habt ihr heute viele Vorteile, als erfahrene Frauen und Männer zusammenzukommen.

Die Vielfalt „erster Male“

Bei dieser Gelegenheit will ich euch darauf hinweisen, dass es nicht nur „das erste Mal“ gibt, sondern dass jede der vier wichtigsten sexuellen Lüste ein neues „erstes Mal“ sein kann. Selbst wenn du niemals Cunnilingus, Fellatio, gegenseitigen Handverkehr oder Analverkehr ausüben solltest – das erste Mal ist immer das aufregendste Ereignis in der sexuellen Lebenswirklichkeit. Und es ist meist mit Angst besetzt.

Bild: Erotische Postkarte, gegen 1900.

Was Menschen beim Sex wirklich fühlen

Die eigenen Gefühle beim Sex - nahezu unbeschreiblich?
Ob du im Internet suchst oder jemanden aus deiner Umgebung fragst - die Antworten werden zurückhaltend ausfallen.

Das gängigste Klischee ist: Männer fühlen nur, wie ihr Penis anschwillt, und am Ende, wie sich ihre Prostata in „was-auch-immer“ entlädt.

Frauen hingegen fühlen laut Klischee„ eine Menge mehr“. Egal, ob wir auf die Wissenschaft, in die Literatur oder auf den Volksmund schauen. Das Urteil, Frauen hätten beim Sex sinnlichere Gefühle, schwingt überall mit.

Klischees fließen nahezu immer in die Urteile ein

Zumeist wird dabei ein Teil der eigenen Überzeugung oder Erfahrung mitverarbeitet. Frauen gelten als prädestiniert, über menschliche Gefühle zu schreiben. Also schreiben sie über die Gefühle der Frauen wie auch der Männer. Und da Männer selten selbst über Gefühle schreiben und noch seltener mit Frauen darüber kommunizieren, wird klar: Da hängt was schief.

Können wir wissen, was "wirklich fühlen" ist?

Wer sich dafür interessiert, was andere Menschen „wirklich“ fühlen, ist in einer schlechten Position. Das Vokabular, also der „gemeinsame Zeichenvorrat“ reicht nicht, Gefühle stehen oft analog, und das Schämen ist allgegenwärtig.

Geht es dabei überhaupt um „Frauen und Männer“?

Die Frage ist bislang unbeantwortet. Meist wird aus der eigenartigen Sicht des frühen Menschseins argumentiert: Frauen tragen das Risiko der Schwangerschaft, Männer wollen ihr Sperma möglichst weit verstreuen. Diese Ansicht ist so verbreitet, dass allein der Widerspruch als Frevel angesehen wird.

Was ist wirklich wahr?

Aktiv sein heißt: weniger fühlen

Wir können solchen Fragen etwas näher kommen, wenn wir nicht nach „Frauen und Männern“ fragen, sondern nach „aktiv“ und „passiv“. Das ist etwas schwierig, weil Frauen beim Sex eher die passive Rolle annehmen, Männer eher die aktive. Doch es gibt eben einige Aktivitäten, die das Schema durchkreuzen. Die harmloseste mag der Kuss sein, insbesondere er Zungenkuss. Ein Mann kann ihn durchaus empfangen, das heißt, er lässt der eingedrungenen Zunge freien Lauf und genießt die Gefühle, die dabei entstehen. Nun muss ich euch nicht erzählen, dass auch Hand und Mund vom Mann „passiv“ erlebt werden können. Aber sagen will ich, dass passives Erleben sich eher beobachten lässt als aktives Handeln. Wenn wir nun noch S/M-Aktvitäten, sinnliche Fetische und instrumentellen Analverkehr hinzufügen, dann kann ein Mann sehr wohl wissen und beschreiben, was er dabei fühlt. Derselbe Mann würde aber nicht beschreiben können, was er fühlt, während er mit seinem Penis in wilder Erregung „das Übliche“ tut.

Dazu passt auch, dass kaum eine Frau über die körperliche Gefühle spricht, die sie hat oder auch nicht hat, wenn sie die aktive Rolle einnimmt. Offenbar ist, wer aktiv handelt, mehr mit sich selbst und seinen Handlungen beschäftigt.

Wirklich fühlen - das weißt du nur selbst

Was Menschen „wirklich“ vor dem Sex, beim Sex oder danach fühlen, wissen sie nur selbst - und die wenigsten können es bildhaft mitteilen. Möglicherweise liegt darin der Schlüssel, warum die erotische Literatur kaum nachvollziehbare Emotionen enthält.

Falls du (ja DU!) Es anders weißt, dann sag es uns. Wir warten auf dein Feedback - hier dein

Mehr lesen über die Gefühle der Männer.
Oder über die Gefühle der Frauen.

Die geheimen Lüste, die dich verlegen machen könnten

Leichtes Erröten und sinnliche Gedanken ...
Falls du dich das schon mal gefragt hast: Wir wollen die Neugierigen nicht mutiger machen und die Mutigen nicht neugieriger. Wenn wir über unser April-Thema „Wechselbäder der Gefühle“ schreiben, dann wollen wir informieren – mehr nicht.

Geheimes Verlangen mit Hürden

Die natürlichen emotionalen Zweifel kommen ja immer dann zustande, wenn wir etwas ersehnen, zugleich aber fürchten. Mit anderen Worten: Wir wollen auf der einen Seite Spannung, Genuss und Befriedigung genießen. Auf der anderen Seite türmen sich aber Hürden auf: Wie werden die Folgen sein? Werde ich psychische oder körperliche Schäden davontragen? Wir sich mein Leben emotional verändern? Oder im Extrem: Werde ich eventuell soziale Ächtung oder gar Verluste erleiden?

Ein Teil dieser widersprüchlichen Empfindungen wird dir geläufig sein. Denke an dein „erstes Mal“, dann hast du eine Grundlage.

Und heute? Wir wissen ganz sicher, dass Menschen über wesentlich mehr in erheblich heftigerer Weise fantasieren als das, was sie wirklich wagen.

Im Leben manchmal befremdlich, in der Fantasie lustvoll

An einem recht harmlosen Beispiel will ich es erläutern: Fellatio („Blowjob geben“) ist nicht gerade die sexuelle Lieblingsbetätigung der Frauen. Cunnilingus (im Schritt lecken) ebenso wenig die höchste Lust der meisten Männer. Dennoch haben laut einer wissenschaftlichen Studie nahezu 90 Prozent (1) aller Frauen und Männer Fantasien darüber. Differenziert man ein wenig, so träumen nahezu 80 Prozent (1) der Männer davon, Cunnilingus zu geben, verglichen mit etwa 70 Prozent (1) aller befragten Frauen.

Wem sich jetzt die Zehennägel sträuben, den kann ich beruhigen: Es heißt nicht, dass die Befragten dies tun, sondern dass sie ihre lustvollen Gedanken damit unterstützen.

Die geheimen Gedanken eklig oder sinnlich?

Wenn wir gedanklich so weit gerüstet sind, begreifen wir, warum kaum jemand seine geheimen Gedanken öffentlich herausposaunt. Wie kann eine Frau oder ein Mann sich etwas wünschen, wovor es sich angeblich ekelt?

Ganz einfach: Weil sie oder er beim „Tun“ erhebliche Hürden aus Scham, vielleicht gar Ekel, Vorbehalten und Ängsten überwinden müsste. In der Fantasie hingegen überwiegt schnell die Lust, weil da gar kein konkreter Körper ist, an dem etwas „vollzogen“ werden muss.

Drei geheime Lüste: Anal, SM und gleichgeschlechtlich

Die größten Hürden, die allgemein bekannt sind, liegen neben dem Analverkehr und den zahllosen SM-Varianten vor allem in gleichgeschlechtlichen Aktivitäten. Neuerdings wird öffentlich auch diskutiert, welche sexuellen Lüste mit dem „dritten Geschlecht“ möglich sind.

Bleiben wir bei den oralen Praktiken, so erfahren wir, dass etwa ein Drittel der Frauen (1) und ein Viertel der Männer (1) durchaus darüber fantasieren, gleichgeschlechtlich Lüste mit oralen zu verbinden. Dies betrifft sinngemäß auch andere „homoerotische“ Lüste und sogar „sexuelle Beziehungen“ zum gleichen Geschlecht.

Wie passen "Transfrauen" und Shemales in das Schema?

Offen ist die Frage, wie viele Männer (oder Frauen) von Kontakten mit den Angehörigen „dritter“ Geschlechter träumen würden. Bekannt ist hingegen, dass etwa 88 Prozent der Befragten sich auf keinen Fall ein solches Date (2) vorstellen könnten.

Ein Date zu haben, bedeutet zumeist, auf eine Beziehung zu hoffen. Indessen wäre die Frage, warum immer wieder berichtet wird, dass Männer von sogenannten „Ladyboys“ fasziniert sind? Warum gehen einige in Bordelle, in denen sie Männer mit Brüsten und Penis bevorzugen? Und was passiert, wenn Männer dir Türen verschließen und Tagträumen nachhängen?

Vor einiger Zeit wurde eine Transfrau (3) gefragt. Sie konnte keine Antwort darauf geben, weil sie „ja kein Mann sei“, doch vermutetet sie:

Transfrauen sind neu, sie sind ungewöhnlich. Bestimmt finden viele Männer auch die Vorstellung aufregend, dass da ein Penis sein könnte.
Wenn nicht einmal Transfrauen darüber nachdenken, wer sollte es dann tun? Denn „neu“ ist dieses Phänomen auf keinen Fall – es wurde nur öffentlicher.

Wer mehr Aufschluss darüber will, den wird interessieren, dass „Shemales“ immerhin auf Platz 77 der männlichen Sexfantasien stehen (4), die auf Pornografie-Seiten abgefragt werden. Hilfreich könnte auch sein, wie viele Männer schon einmal anal instrumentell „behandelt“ wurden und wie viel sich dies vergleichsweise wünschen (5). (15 Prozent getan, 23 Prozent würden es tun). Über weitere Lüste, die passiven Analverkehr oder dergleichen voraussetzen, ist wenig bekannt, da die meisten Forscher nur nach „anal“ fragen und bei Männern nicht zwischen „aktiv“ und „passiv“ differenzieren.

Fragt sich noch, warum manche Frauen von Transvestiten, Transgender-Frauen, Ladyboys oder Shemales fasziniert sind. Obgleich ich in allen Ecken herumschnüffelte, bekam ich nur einmal eine ehrliche Antwort (6):

Weil sie sowohl Brüste wie auch einen Penis haben – das regt mich unglaublich an.

Mit dieser Antwort verlasse ich euch für heute. Sie ist wirklich authentisch und liegt mindestens ein Vierteljahrhundert zurück.

(1) Diese kanadische Studie wird in der Liebeszeitung auf der Basis der Originalunterlagen häufig verwendet. Sie gilt als ungewöhnlich aufschlussreich. Original: Department of Psychology, Université du Québec à Trois-Rivières.
(2) Wissenschaftliche Studie auf Gender-Basis.
(3) Auf ViCE.
(4) Everybody Lies, New York, 2017
(5) Umfrage, nicht verifizierbar.
(6) Privat, gegen 1995

Die Woche: Die Liebeszeitung über Sexting und Dreier

Zuerst möchte ich mit euch über Vorschläge sprechen. Eure Vorschläge für dies Blog. Und zwar hier und jetzt, ohne zu zögern.

Ich weiß, dass sich viel von euch dahin verlaufen, wo die Schafe blöken. Aber hier könnt ihr sicher sein, dass Fakten stärker zählen als Meinungen, und Recherchen eher im Vordergrund stehen als das Hühnergegacker der einschlägigen Boulevard-Zeitschriften.

Dank an die Leser(innen) und Ausblick

Nachdem das gesagt ist: Danke an diejenigen, die hier lesen, mir hier Vorschläge unterbreiten und sich hierher verirren, weil es hier „Tacheles“ gibt.

Wir haben uns einige Themen zur Brust (nicht unbedingt zu herzen) genommen, die ein bisschen am Rande des Üblichen liegen. Neben anderen Themen „anrüchiger“ Art vor allem die Triolen und den Analverkehr. Fragt ihr euch auch, was Analverkehr für eure Beziehung bedeuten könnte? Ihr erfahrt es in der Liebeszeitung - wo sonst?

Sexting - ebenso umstritten wie beliebt

Sexting ist in aller Munde - doch warum tun das so viele Frauen? Ich habe versucht, die Antworten zu finden - durch Recherche. Und festgestellt, was Feministinnen erschrecken dürfte: Es ist eine Form der Verführung. Nicht nur, aber auch.

Themen als Gegengewicht zur "neuen Wohlanständigkeit"

Solche „schlüpfrigen“ Themen werden immer wichtiger, weil sie öffentlich mehr und mehr „ausgeblendet“ werden. Denn das, was weibliche Sexualität bedeutet, ist seit 50 Jahren umstritten. Auch darüber haben wir berichtet - mithilfe von Zeitdokumenten, von denen ihr vermutlich noch nie gehört habt.

Das Gespräch beim Date - den Worten Struktur geben

Als langjähriger Fachmann für Kommunikation mit entsprechenden Seminaren weiß ich natürlich, was sinnvoll beim Date ist. Im ersten Artikel dazu habe ich recht allgemein von den Strukturen gesprochen. Darüber gäbe es viel mehr zu sagen. Ich schreibe gerne mehr, aber ihr solltet vielleicht auch bedenken, dass diese Seite nicht kommerziell ist. Das heißt, ich verdiene nichts daran, wenn ich über Kommunikation schreibe. Keine Schriften, keine Bücher, keine Seminare. Alles, was ihr hier lest, ist für euch gemacht. Zu eurem Nutzen. Musste mal gesagt werden.

Marginalien

Diese Woche habe ich eine lustige Erfahrung gemacht: Jemand wollte wissen, woher das Wort „Puff“ kommt. Die Erklärungen wusste ich wohl, doch wer setzt eigentlich „Puff“ mit „Hurenhaus“ gleich? Könnte es nicht auch so ein Ding sein, auf dem man sitzt?

Ein schönes frühlingshaftes Wochenende. Seid vorsichtig, aber lasst euch nicht einschüchtern.