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Verführerinnen und Verführer - anders betrachtet

Die Verführerin, die in die Geschichte einging: Circe
Ein herrlich oder herrisch Etwas schnürte
In Ketten alles, was sie tat, – das heißt,
Dass, wer sie sah, die Kett' am Halse spürte.
Die Wonne selber würd‘ zur Folter meist.


Lord Byron, englischer Dichter. Don Juan Kapitel fünf.

Männer die Frauen verfallen und sich dadurch selbst zugrunde richten, stehen nur noch selten im Fokus der Geschichte. Die moderne Lebenswelt verachtet Verführer(innen) und Verführbare gleichermaßen, seit die absolute Selbstbestimmung zu einem Mantra der Moralisten geworden ist.

Seinen Trieben folgen - "unmoralisch" oder verständlich?

Doch nach wie vor ist die „Fleischeslust“ oder der Drang, seinen Trieben zu folgen statt der Vernunft, ein starkes Motiv, sich zeitweilig in den Wahn der Verheißung der Lust hineinzustürzen.

Verführte Männer - belächelt und verachtet

Teils belächeln wir die Männer, die schalkhaft-listigen Frauen verfallen, teils verachten wir sie. Selbst wenn sie dabei kriminelle Neigungen entwickeln, verzeihen wir ihnen oftmals - als Männer wie als Gesellschaftsordnung.

Verführte Frauen - Gegenstand unseres Mitgefühls

Frauen hingegen, die Männern verfallen, genießen fast ausschließlich unser Mitgefühl. Wir unterstellen ihnen edelmütige Gefühle, keine nackte Lust. Wir vermuten keine Begierde, sondern den Drang nach liebevoller Zweisamkeit.

Und dies alles in unserer Zeit, in der Frauen wie Männer angehalten werden, mit ihren emotionalen Ressourcen sorgfältig umzugehen und als selbstbestimmte Wesen zu handeln?

Verständnis für Verführerinnen und Verführer

Wenn wir die Sache genau betrachten, dann hat das Verführen etwas mit „Herrschen wollen“ zu tun, das verführt werden mit „beherrscht sein wollen“.

Das liegt darin, dass von uns auch sonst erwartet wird, außer unserem selbstbestimmten Wesen auch noch eines zu haben, das zu Führen imstande ist und eines, das sich führen lässt. Ich argumentiere bewusst nicht mit Freud und seinen abstrakten Vorstellungen von der gleichzeitigen Anwesenheit der drei ICH-Zustände. Ob wir sie nun haben oder nicht haben: Wir besitzen ein großes Repertoire, von dem absolut selbstbestimmten ICH abzuweichen - und wir hätten es nicht, wenn wir es nicht benötigen würden.

Möglicherweise ist unsere „gefühlte Ablehnung“ von Verführungen davon geprägt, dass wir glauben, andere nicht beeinflussen zu dürfen. Dabei ist längst bewiesen, dass wir andere ständig beeinflussen - ob willentlich oder nicht willentlich, ob durch Reden oder durch Schweigen, durch Tun oder Unterlassen.

Klar scheint lediglich zu sein: Wenn wir „stark manipulativ“ vorgehen, und dieses Verhalten vom anderen bemerkt wird und darüber hinaus unerwünscht ist, werden wir darauf angesprochen.

Die Verantwortung liegt bei beiden
Verführerin als Werbung

Die „Verführten“ ihrerseits können sich nur schwer aus der Verantwortung herausreden. Auch bei Ihnen steht in der neuen Zeit das selbstbestimmte Handeln im Mittelpunkt. Und auch sie lassen Manipulationen zu, ja, es ist für sie sogar möglich, aus einer vorgeblich „passiven“ Haltung heraus zu manipulieren.

Spielen ist üblich, die Regeln sind oft unklar

Wir wissen auch, dass sich mit den ICH-Zuständen vortrefflich spielen lässt, wenn man sich in ihrem Repertoire auskennt. Und dann wird das Verführen und verführt werden zu einem Spiel, das auf Rollen basiert.

Unter Menschen ist üblich, dass Spiele mit offenem Ausgang und ohne ein genaues Regelwerk begonnen werden. Einer versucht, auf der Klaviatur der ICH-Zustände ein paar Akkorde anzuschlagen und beobachtet, wie der andere darauf reagiert. Lässt er oder sie sich ein, so wird daraus vielleicht eine Verführung. Und falls nicht, so scheitert der Versuch.

Erweiterungen und Einschränkungen

Selbstverständlich deckt diese Aussage nicht alles ab, was Verführungen betrifft. Wie Lord Byron anmerkt, ist es die „herrlich und herrische“ Ausstrahlung, also das „Bestimmende“, was an Verführerinnen und Verführen fasziniert. Oder eben die feminine oder maskuline Ausstrahlung, die geneigte Menschen auf die Knie zwingt oder ins Lotterbett treibt.

Bild oben: Circe, John William Waterhouse, 1849-1917, der das Motiv mehrfach nutzte.
Bild Mitte: Werbung, Frankreich, ca. 2000.

Scammer gibt es auch bei der Dominanz

Telefon-Dominatrix aus Frankreich
„Scams“, also das Abfischen von Geld im Dating Bereich, ist eine der widerlichsten und verwerflichsten Praktiken überhaupt. Kurz gesagt: Diese Leute gaukeln dir Liebe vor und behaupten, eine Beziehung mit dir eingehen zu wollen. Und wenn du verliebt und weich gekocht bist, um alles zu riskieren, wollen sie Geld. Die Warnung vor solchen Verbrechern gehen regelmäßig durch die Presse - und dennoch fallen Partnersuchende immer wieder darauf herein.

Angesetzt wird dabei häufig bei Menschen, die „verzweifelt suchen“. in der Regel haben sie durchaus verständliche emotionale Wünsche, aber ihnen ist nicht klar, wie schwer sie umsetzbar sind.

Wenn ein Mann sich unterwerfen will

Das betrifft auch Männer, die nach dominanten Frauen suchen. Sie fürchten sich davor, leicht verfügbare professionelle Dienste in Anspruch zu nehmen. Stattdessen hoffen sie, Frauen zu begegnen, die sie „aus Zuneigung“ unterwerfen, züchtigen oder anderweitig beherrschen.

Vor falschen Herrinnen wird gewarnt

Eine Bloggerin warnte kürzlich vor „falschen Dominas“, die in Wahrheit nur Geld abfischen wollen. Zu deren Repertoire gehört unter andrem, dich nach intimen persönlichen Details zu fragen, um ein Vertrauensverhältnis herzustellen. Der Haken daran: Was du preisgibst, sind echte Bedürfnisse. was SIE preisgibt, sind sorgfältig konstruierte Märchen.

Zahle für Nichts - das ist so üblich

Am Ende sollst du im Voraus für etwas bezahlen, was du nie bekommen wirst. Wenn du dich weigerst, lässt dich die falsche Domina fallen wie eine heiße Kartoffel - oder sie beginnt, dich einzuschüchtern. Typische Sätze dazu könnten sein:

„Du bist gemein, so wenig Vertrauen in mich zu haben.“.
„Du willst gar keine echte Beziehung zu mir.“
„Ich dachte, du wärst anders als die meisten Männer, die ich kenne.“
„Bei deinem Verhalten wirst du nie jemanden kennenlernen, der dich als Sklaven annimmt.“
„Du hast keine Ahnung, wie solche Beziehungen funktionieren!“
„Du hast mir die ganze Zeit etwas vorgemacht.“


Die Bloggerin schrieb weiter: „Wenn du, schon seit einer Weile mit ihr korrespondiert hast, weiß sie genau, wo deine Ängste liegen - und sie wird genau die nutzen.“

Wenn du diese Sätze liest, wirst du feststellen: Der Inhalt ist ein exakter Spiegel von dem Spiel, das die „falsche Domina“ selbst betreibt, denn sie ist keine Domina, sondern jemand, der dich manipulieren will. Es kann sogar ein junger Mann sein.

Falsche Dominas sind Fakes - und keine Dominas

Das Fazit: Wenn du glaubst, dass du mit einer falschen Domina korrespondierst, dann ist es auch sehr wahrscheinlich, dass sie ein „Fake“ ist. Und wenn sie schon Daten über dich gesammelt hat, dann ist ebenso wahrscheinlich, dass sie diese auch weitergibt. Du wirst also immer wieder ähnliche, „einschlägige“ E-Mail-Nachríchten bekommen.

Bild: Aus einer völlig albernen Werbeanzeige für Telefonsex.

Der Zweifel an der perfekten Liebeslust

Träumen von der Perfektion? Absolut unnötig!
Von keinem Menschen wird erwartet, dass er alles für einen anderen tut. Mag sein, dass er etwas mehr für den anderen tut, als er „eigentlich“ will, aber niemand tun „alles“. Und niemand ist „total versaut“ oder „absolut pervers“.

Kein nachhaltiger Ekel, keine bleibenden Schäden

Jeder wird nur das tun, was seiner Veranlagung entspricht, oder etwas, das seinem gewählten Rollenbild entspricht, falls sie oder er „nur spielt“. Niemand wird etwas tun, vor dem er sich absolut und nachhaltig ekelt, wofür er sich wirklich schämt, weil er es niemals tun wollte, oder was ihn so verletzt, dass er wirklich Schaden daran nimmt.

Die Forderung, das "Asolute" zu geben - völlig absurd

Warum verlangen manche Männer (und sicher auch manche Frauen) stets das „Absolute“? Die geile, immerfeuchte Schlampe oder den ausdauernden, unermüdlichen Steher?

Nicht hübsch genug? Nicht durchtrainiert genug? Nicht immer sofort bereit? Niemand ist perfekt, außer sie/er verkauft eine Illusion. Die werden bekanntlich stundenweise bezahlt und es wird dann nicht mehr erwartet, als dass die Person für die bezahlte Zeit in der Rolle bleibt.

Eine Bloggerin (Kate Sloan) nahm sich die „perfekte Unterwerfung“ dieser Tage zum Thema und argumentierte ähnlich. Ich sage nur dazu: wir verlieren weder den Respekt von uns selbst noch vor anderen, wenn wir tun, was wir wirklich mögen. Aber wir verlieren als erste den Respekt vor uns selbst, wenn wir uns zu etwas nötigen lassen, was uns widerstrebt. Jeder hat gewisse Einschränkungen, seien sie körperlich oder mental - und sie zu akzeptieren, gehört zum Menschsein. Das gilt für alle Spielarten der Liebe und der Lust.

Dominanz und Unterwerfung - die Butter auf dem Brot der Liebe

Dominant oder unterwürfig zu sein gehört für viele Menschen zur Sexualität wie die Butter aufs Brot. Es ist nicht falsch. Aber es ist falsch, etwas einzufordern, worüber niemals gesprochen wurde - zumal dann, wenn das Spiel schon weit fortgeschritten ist.

Etwas gerne tun - mehr ist nicht nötig

Wer etwas gerne tut, wer gerne mit seinen eigenen Gefühlen spielt oder wer sie in einer Rolle vermarktet ist allemal besser dran als jemand, der leidet. Das widerspricht teilweise unseren kulturellen Vorstellungen. Etwas, das als unethisch ist, gilt, soll gut sein, wenn es wirklich Freude macht? Und das Spiel kann wertvoller für die Psyche sein als das harte Brot der Realität?

Das Leben jeden Tag neu erfinden - warum nicht?

Denkt nach. Es schadet nichts, jeden Tag neu zu überdenken, was das Leben für uns bedeutet. Und das gilt unabhängig von Lust und Liebe.

Treffen wir uns bald wieder in der "Bar jeder Moral"? Was meinst du? (1)

(1) Bar jeder Moral ist unser Septemberthema.
Titelbild: Vermutlich Groschenheft, ca. 1940er Jahre.

Magst du lieber dies oder das?

Sex-Fragebögen sind nervig, vor allem, wenn du gefragt wirst, ob du „lieber“ dies oder das machst.

Du kannst nicht sagen „nichts von beiden“ oder „beides“. Der Fragesteller zwingt dich, für das eine oder andere zu stimmen.

Gut, mal magst du das eine lieber als das andere, aber vielleicht auch von beidem etwas. Die meisten der Fragen laufen auf „geben oder bekommen“ hinaus. Wie ist es mit oraler Lust? Dominant oder unterwürfig? Eher geben oder eher bekommen? Eher gefingert werden oder einen Handjobgeben? Stehst du auf Pegging für ihn oder Analverkehr für dich?

Was würdest DU antworten, wenn du nach einem Dreier gefragt würdest? MMF oder FFM? Eine andere Bloggerin meinte, ihre Antwort darauf wäre „Ja“. Vielleicht sagte eine andere „Nein“ zu beiden. Oder sie redet über das, was sie wirklich davon mitnehmen will: MMF falls (folgt eine Bedingung), ansonsten eher FFM.

Bar jeder Moral: Menschen unterscheiden sich auch darin, ob sie eher Lust schenken oder erwarten, dass ihnen andere Vergnügungen bereiten. Wer wollte sich nun hinstellen und sagen, wer von beiden Gruppen die wertvollere ist?

Gibt es weibliche Sadisten?

Der Masochist, die Sadistin - zwei Illusionen kommen zusammen
Nach Meinung von Feministinnen sind es die Männer, die Frauen sadistische Züge zuschreiben. Ein Beispiel dafür ist die Gräfin Báthory, bekannt als die „Blutgräfin“, die - zu Recht oder Unrecht - bezichtigt wurde, junge Frauen aus Lust gefoltert und getötet zu haben. Insgesamt soll es sich um bis zu 50 junge Frauen gehandelt haben, die durch ihre Hand oder die ihrer Bediensteten gefoltert oder getötet wurden.

Im Nachhinein gab es viele Versuche, die historische Gräfin Báthory „reinzuwaschen“, weil man annahm, dass sie einer männlich geführten Intrige zum Opfer fiel. Dagegen sprechen allerdings die Prozessakten. Erstaunlicherweise wurde die Gräfin auch nicht zum Tode, sonder nur zum Hausarrest verurteilt, und auch ihr Vermögen wurde nicht konfisziert.

Den Tod durch den Henker fanden - eine Ironie der Geschichte - nur ihre Bediensteten. Zitat:

Dorothea und Helena wurden ... lebendig verbrannt. (Ihr Hausmeister) Johannes wurde geköpft, seine Leiche auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Kaum Quellen für den weiblichen Sadismus
Wer nach weiblichem Sadismus sucht, findet dafür kaum Quellen, was zwei Gründe haben kann: Entweder sind Frauen aufgrund ihrer Natur, Veranlagung oder Erziehung nicht sadistisch veranlagt, oder aber, dass sie ihren Sadismus „deckeln“, sodass er nicht offenkundig wird.

"Weiber zu Hyänen" und forensische Psychiatrie

Gut, auch der forensische Psychiater Krafft-Ebing will wissen, dass der Sadismus beim Mann die häufigste Perversion sei, dass sie aber beim Weibe durchaus ebenfalls gelegentlich vorkomme. Er schreibt (S. 102).

Gleichwohl kommt Sadismus des Weibes vor und lässt sich recht wohl aus dem ersten kontinuitiven Element des Sadismus, der allgemeinen Übererregung der motorischen Sphäre erklären.

Ich denke, ihr geht mit mir einig: Das kling nicht ganz logisch. Ein klein wenig deutlicher wird das schon Friedrich Schiller, der durchaus „Weiber zu Hyänen“ werden lässt, die „mit Entsetzen Scherz treiben“. Gut, der Herr Schiller war kein Psychiater, aber was bedeutet nun seine Beobachtung? Ist es abermals die männliche Zuweisung an die Frau, nicht alle Tassen im Schrank zu haben?

Sadistische Frauen - kein einheitliches Bild bei "Fachleuten"

Über sadistische Frauen konnte ich erfahren:

Das Zufügen von Schmerz und Betteln der Opfer verleiht ihrem Selbstwertgefühl Flügel.

Dies alles gilt, wie unschwer zu erkennen ist, unter dem Gesichtspunkt der Psychiatrie. Doch was ist mit dem sexuell motivierten Sadismus? Ein Medizinprofessor schreibt:

Bei einigen sind es sexuelle Motive und weniger Menschenverachtung oder Habgier. Wenn es während einer solchen Handlung zu sexueller Erregung und Orgasmus kommt, spricht man in Expertenkreisen von einer Paraphilie des sexuellen Sadismus.

Sollten wie uns auf die „Expertenkreise“ einlassen? Müssen wir davon ausgehen, dass Frauen, die erotisch-sadistische Neigungen oder Gedanken haben, bereits zu jenen zählen, die aus der Gesellschaft abgekippt sind und ein Randsiedlerdasein führen? Oder ist es generell verwerflicher, Lüste aus sadistischen Handlungen zu beziehen als an diesen Handlungen zu verzweifeln?

Alles im "kriminellen Bereich"?

Wir wissen nur eines: So weit es sich um Kriminalität handelt, agieren Frauen eher in Gruppen als alleine, und sie trinken sich zuvor keinen Mut an. Diese Beobachtungen stammen allerdings von typischen „Sexualstraftäterinnen“, also nicht von jenen, die aus der Lust am Quälen entsprechend veranlagte Partner suchen.

Echte Sadistinnen sind im Grunde nirgendwo willkommen. Das „echt“ bezieht sich darauf, dass sie Männer (aber auch Frauen) quälen, um daraus psychische Befriedung zu erzielen, ohne die Bedürfnisse des anderen zu beachten. Auf einschlägigen Webseiten behaupten sie, selber „bizarre Wünsche“ zu haben und ihren Sadismus an „männlichen Opfern auszuleben.“ In der jüngeren Literatur dürfte vor allem der Roman von Gigi Martin („Die Herrin“) zu nennen sein, in dem eine ungewöhnlich sadistische Amateurin geschildert wird, die einen ihr völlig ergebenen Sklaven in den Ruin treibt.

Frauen: Im Traum oft dominant, dann und wann auch sadistisch

Realität, Fantasien und erotisch Träume klaffen bei erotischen Sadistinnen weit auseinander. Die Träume sind keinesfalls selten (was auch den Erfolg des Romans zu erklären vermag) aber sie wandeln sich selten in Realitäten. Das geht auch aus Zahlen hervor, die wir kennen: Die sexuelle Vorherrschaft strebt gut die Hälfte der Frauen in ihren Träumen an, aktive sadistische Fantasien hat etwa ein Viertel.

Die Rolle der vermeintlichen Sadistin

Es mag durchaus ein, dass eine Frau, die sich in die Rolle der erotischen Sadistin begibt, diese Rolle verinnerlichen kann. In diesen Fällen könnte sie die Macht über ihre vermeintlichen „Opfer“ durchaus genießen. Wie war das noch? Das Selbstwertgefühl mancher Menschen steigt offenbar dann an, wenn sie es schaffen, andere zu erniedrigen.

Doch eine Rolle ist eine Rolle, ist eine Rolle. Fällt sie von den Frauen ab, die sie spielen, so kleben sie wieder an der Realität. Und die ist oft nicht so rosig, wie es uns die Domina-Webseiten vermitteln wollen. Denn nach der „Sitzung“ erwartet die Domina, sei sie als Amateurin oder beruflich unterwegs, ein Leben, in dem Sadismus keinen Platz hat.

Zitate:

Wikipedia zu Bathory.
Krafft-Ebing: Psychopathia Sexualis, Printausgabe.
Sigrun Roßmanith, in einem Interview mit Vice sowie aus verschiedenen Untersuchungen.
Psychosoziale Gesundheit, wissenschaftliche Abhandlung (pdf) .