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Mein Angebot an Sie ...

Guten Tag,

Mein Name ist Gebhard Roese, und ich würde gerne etwas für Sie schreiben … über die Liebe, die Lust, die Leidenschaft oder was Sie wollen. Nachdem der Sommer vorbei ist, habe ich einfach Lust, etwas für Sie zu verfassen, und ich werde es tun, wenn Sie mir einen fairen Deal vorschlagen.

Ich schreibe eigentlich über fast alles außer Sport und für fast alle außer für Rechts- oder Linksextremisten.

Interessant mag auch mein Umschreibservice für Sie sein. Ihn zu nutzen, bedeutet, nahezu jeden beliebigen Text in einen anderen umschreiben zu lassen, um ihn dabei zu kürzen, zu verlängern oder sonst wie zu verändern.

Schreiben Sie mir … ich habe Lust darauf, mir Aufgaben stellen zu lassen.

Ihr Gebhard Roese




Blogger - nicht mehr alle Buchstaben im Setzkasten?

Noch Buchstaben im Setzkasten
Ich habe gerade gelesen, dass wir als Dinosaurier der Bloggerwelt eigentlich so gut wie ausgestorben sind. Wer auf sich hält, macht Mode-Blogs, die ordentlich Kohle einbringen und den entsprechenden Damen zusätzlich Ruhm und Ansehen bescheren. Dass soziale Netzwerke alles anders sozial (in jedem Sinne) sind, wussten wir ja schon: Es sind mächtige Wirtschaftsunternehmen, die vorgeben, dem Volk ein Kommunikationsforum zu bieten. Wer auf sich hält, war mal Blogger und ist jetzt bei der Links- oder Glitzerpresse. Und natürlich macht jeder in irgendeiner Form Persönlichkeitswerbung für sich – auf Instagram oder so … von YouTube einmal ganz abgesehen.

Gerade las ich folgende lustige Erklärung dazu:

Dabei schreibe ich, dauernd und viel und genau deshalb fehlen abends manchmal Buchstaben, um noch mehr zu sagen.


Gut, ich habe begriffen: Man kann nicht tagsüber Mainstream- Frauen- und Jugendmedien bedienen und abends noch alle Buchstaben im Setzkasten haben.

Aber ich .. ich habe noch Buchstaben im Setzkasten. Hat jemand Interesse?

Abgewrackter, verlogener Autor sucht furchlose Auftraggeber

Aus dem letzten Loch pfeifen ...
Ein abgewrackter Autor, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, wie eine Ex-Rundfunkredakteurin meint, sucht neue Aufgaben. Der Mann ist völlig ahnungslos und kein Mensch kennt ihn. Wie Sie darüber hinaus bei der Ex-Radio-Frau nachlesen können, kommt er im Duo mit seinem absolut untragbaren Alter Ego, dessen Beiträge „auf den Index gehören“. Und ... nicht weitersagen: er schreibt auch für Sie.

Obgleich er, wie die Dame vom Sender meint, aus dem letzten Loch pfeift, weil er auch kleine Aufträge annimmt, ist er dennoch nicht für „Einen Appel und ein Ei“ zu haben. Tatsächlich nimmt er weder Hundefutter noch Brotrinden an, sondern verlangt stattdessen gutes Geld für sein höchst überflüssiges, sinnloses und frevelhaftes Tun.

Falls Sie also furchtlos sind und jede Menge Kohle zum Fenster rausschmeißen können, dann treten Sie bitte auf eigene Gefahr und bei vollem Risiko mit diesem schrecklichen Menschen in Verbindung. Er bietet Ihnen eine scharfe Zunge mit kühlem Kopf an. Darüber hinaus kann er in fast jeder anderen Tonlage schreiben. Man sagt von ihm, er könne sogar positiv über Produkte schreiben, die andere nicht einmal mit der Kohlenzange anfassen würden.

Wann? Ab Januar 2016, Wie? Freiberuflich. Standort: Internet.

Nachtrag: Es fanden sich schon furchtlose Auftraggeber. Ausgebucht bis Ende Februar 2016. Anfragen sind willkommen, falls Sie langfristig planen.

Kontakt: .

Haste mal nen Euro?

Falls Sie reich werden wollen mit der Schriftstellerei oder dem Online-Jouralismus, empfehle ich ihnen, mal einschlägige Angebote zu lesen (in besseres Deutsch gebracht, sonst im Original):

„Die Bezahlung variiert zwischen ein und fünf Euro pro Beitrag. Kommt auf die Qualität, die Länge und den Unterhaltungsfaktor an.“

Nehmen wir einmal an, diese Blogbeiträge hätten die übliche Länge von ca. 300 Wörtern, dann wäre die minimale Bezahlung pro Wort 0,003 Cent, die maximale Bezahlung 0,016 Cent.

Ich persönlich nehme für neue Auftraggeber und beliebige Blogbeiträge inzwischen 0,06 Cent pro Wort, für Stammkunden 0,04 Cent pro Wort – und auch davon kann man nicht leben, wenn man auf das Geld angewiesen ist.

Gebhard Roese: Ich preise mich nicht an, ich bin

Sich zum Leser durchkuscheln? Nein, eher nicht
Da gibt es eine Story im Internet über mich, die ich geflissentlich ignoriere – denn ein Satz stimmt sinngemäß an der Story: Wer sich im Internet bekannt macht, der setzt sich auch der Kritik aus. Jedenfalls dann, wenn er eine klare und eindeutige Meinung vertritt. Manche Presseorgane und deren Redakteure mögen mit ihren Lesern "kuscheln" - ich vermeide es, so gut es geht.

Was sage ich zu Vorwürfen gegen meine Person? Zunächst einmal: Ich bin Gebhard Roese und erlaube mir, auch angesehene Personen zu kritisieren. Man nennt dies das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Dann: Ich bin in erster Linie freier Schriftsteller und schreibe hauptsächlich Content. Wer in dieser Branche tätig ist, weiß, dass hier weder Milch noch Honig fließen: Die Konkurrenz ist groß – und sie arbeitet teilweise mit Dumping-Preisen unter zwei Cent pro Wort. Das ist nicht vergleichbar mit dem angenehmen, angesehenen Leben, das es möglicherweise in den goldenen Zeiten von Presse und Rundfunk gab. Wer glaubt, etwas über mich zu wissen, den muss ich belehren: Content, für den man mich beauftragt, trägt selten meinen Namen. Meine Texte für Kataloge und Ratgeber schon gar nicht. Ich schreibe also viel mehr, als unter meinem bürgerlichen Namen veröffentlicht wird.

Bei alledem: Ich preise mich nicht übermäßig an. Etwas Werbung ist – neben persönlichen Kontakten – nötig. Ich weiß, wovon ich schreibe, und ich schreibe selten über etwas, das ich nicht gründlich analysiert habe. Wenn ich als Redakteur tätig bin, was sicherlich bekannt ist, forsche ich oft gründlicher nach, als dies die üblichen Journalisten in unseren Tageszeitungen gewohnt sind.

Ein letztes Wort: Pseudonyme sind wichtig. Nicht nur Tucholsky benutzte sie – jeder, der unterschiedlichen Sparten zuhause ist, verwendet sie. Das ist nicht nur unser Recht, sondern dient auch dem Schutz unserer Privatsphäre.

Wer all dies beklagt und bekrittelt, der mag es tun. Ich bin Gebhard Roese, und ich schreibe für Sie. Übrigens auch für Sie, die Sie dies her gerade lesen.

Bild oben: Etwa zur Zeit der Jahrtausendwende.