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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Maximizer, Romanticizer & Hesitater - der Dating-Zirkus im Internet

Drei Artisten des Kennenlernens sollen angeblich das Internet beherrschen: Maximizer, Romanticizer und Hesitater. Die Frage ist, was sie eigentlich in der Manege des Internet-Zirkusses tun und ob es sich lohnt, sich Zeit für sie zu nehmen.

Das Urteil von Sehpferd: Angehörige von zwei dieser Gruppen verdienen eine ernsthafte Prüfung, mit Angehörigen einer anderen Gruppe verschwendet ihre eure Zeit.

Nur: Welche Gruppe ist das?

Und zuletzt (typisch "Sehbperd"): Spielen solche Kategorien für die ernsthafte Partnersuche überhaupt eine Rolle?

Wenn du Ansprüche an deine künftigen Partner(innen) hast …


Die Kurzfassung für Dich, wenn du es eilig hast - für alle ab 25 ...

- Beginne damit, dich selbst kennenzulernen.
- Wenn du „Ansprüche“ an andere hast, denke daran, dass die andere Seite auch Ansprüche haben könnte.
- Überleg dir also, ob du deine Ansprüche durchsetzen kannst.
- Wenn du immer noch „Ansprüche“ anmelden willst, orientiere dich am Partnermarkt, ob sie durchsetzbar sind.
- Wenn nicht, hör auf, dich mit „Dating“ herumzuquälen.

Wenn du über 25 bist, wirst du an dem gemessen, was du bereits erreicht hast. Das heißt, du solltest schon voll im Berufsleben stehen und eine gewisse Selbstständigkeit erreicht haben. Wenn du studierst, sollte das Ende des Studiums in Reichweite sein. Von dir werden darüber hinaus geistige, emotionale und soziale Eigenschaften erwartet – zumindest aber eine gewisse Reife.

Lass dir nichts „einreden“, weder von Frauenzeitschriften noch von Männermagazinen. Meide das „Wissen“ der sozialen Netzwerke ebenso wie die Sprüche des Volksmunds oder die öffentlich verbreiteten psychologischen Ratschläge.

Wie schon gesagt … beginne damit, dich selbst zu kennen.

Mehr bei Sehpferd.

Theresa-Berkley - die Legende von der berühmtesten Domina des 19. Jahrhunderts

Vor einigen Jahren habe ich hier eine Serie über Theresa Berkley, Pisanus Fraxi und über Henry Spencer Ashbee veröffentlicht. Damals haben viele meiner Leserinnen und Leser angenommen, dass die Liebeszeitung nicht kompetent wäre, ein solches Thema anzugehen.

Der Vorhang öffnet sich, die Akteure treten auf
Heute, im Juni 2026, weiß ich sicher: Das Sehpferd-Team hatte die besseren Argumente, und deshalb habe ich das Thema auf den neuesten Stand gebracht: Auf meinem Stammblog, "SEHPFERD".

Und hier ist der Link, in dem alles steht: Teils mit etwas Humor, dann aber wieder ernst genug, um den Vorhang aufzuziehen und die Mär von der "Königin des viktorianischen Flagellationsbordells" mit einigen Fakten zu bezweifeln.

Sprichst du schon „Giraffe“ oder noch „Schakal“?

Giraffe und Schakal (oder Wolf) - das ungleiche Paar

Ich nehme mal an, dass du die Überschrift nicht verstehst, und ich will hier auch nicht erklären, warum wir alle plötzlich zur „Giraffenkommunikation“ übergehen sollten.

Wenn du allerdings mehr über die Kommunikation mit all ihre Theorien, Praktiken, Grenzen und Möglichkeiten wissen möchtest, dann empfehle ich, einen Blick auf mein neues Blog „Realfeelings“ (echte Gefühle) zu werfen. Derzeit schreibe ich dort über Gefühle und Kommunikation.

Die Ausdrücke „Giraffen“ und „Schakale“ sind übrigens Metaphern für Kommunikationsstile nach Marshall Rosenberg. Sie verbreiten sich wie ein Lauffeuer durch das gesamte deutsche Internet.

Konzentration auf „Kommunikation“

Ich beschäftigte mich seit 1976, also seit 50 Jahren, mit menschlicher Kommunikation.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich daran gearbeitet, meine Schriften aus den Jahren 1976 bis 1991 zu überarbeiten und der Öffentlichkeit auf „Realfeelings“ zur Verfügung zu stellen.

Beim Thema „menschliche Kommunikation“ setze ich dort an, wo die Theorie ihre Faszination verliert: in der Praxis. Gleichwohl nenne ich die historischen Wurzeln der Kommunikationstheorie, weise aber auch auf ihre Schwächen hin.

Wer es lesen mag: Hier ist der Schlüssel zu der vorläufigen Version, die noch aus lauter Einzelartikeln besteht.

Wer mag, soll sie bitte beurteilen, kritisieren oder meinetwegen auch verreißen. Wer sie gut findet, kann es einfach in die Welt des Internets hinausposaunen. Wer sie nicht mag, könnte dies vorzugsweise mir sagen.