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Liebe – ein Tauschhandel?

Was bieten Menschen an, um geliebt zu werden? Und was wollen sie abzocken?
Die Liebeszeitung und der Liebesverlag laden zur Diskussion über die Liebe ein.

Es geht darum, ob heutige Frauen und Männer ihr Liebe eher selbstlos schenken, Deals damit einfädeln oder sie meistbietend zu verhökern.

Falls ihr jetzt sagt: Liebe kann man nicht kaufen / verkaufen, dann lest erst mal. Niemand sagt, dass in Geld, Gold oder Glitzersteinchen gezahlt wird. Das Hauptzahlungsmittel sind emotionale und soziale Werte.

Abschied von einem alten Blog

Abschied ... so gesehen
Nein, es ist kein Abschied von diesem Blog - die bisherigen Artikel der Liebeszeitung bleiben euch noch ein wenig erhalten, und etwas Humor habe ich auch noch nachgeliefert, abgesehen von einer frisch geputzten Datenbank. Endgültig aus ist es aber für mein Projekt "Mehrhaut", das sich früher einmal mit "Casual Dating" beschäftigte. Mal ehrlich, Freude ... Casual Dating ist zwar eine Wachstumsbranche, aber keine, die ich wirklich gerne habe. Also ... ein Abschied ohne Tränen.

Schwer zu haben spielen – nicht zu empfehlen

Manche Frauen spielen mit Männern „ich bin schwer zu haben“. Dazu gibt es auch „wissenschaftliche“ Studien, bei denen mit diesem Spiel wiederum „herumgespielt“ wird – nur leider kommt dabei nicht Vernünftiges heraus. Wie sollte es auch, wenn es sich nicht um reale Männer handelt, die reale Frauen wirklich „mit brennendem Herzen“ begehren?

Einfache Sache: "Schwer zu haben" ist ein heikles Spiel

Die Realität ist ziemlich simpel:

Wer ständig versucht, eine Frau zu „erobern“ und nicht „erhört wird“, macht sich lächerlich. Also versucht jeder Mann, dies mit einer überschaubaren Zahl von „Anläufen“ zu erreichen. Bekommt er jedes Mal gar nichts oder jedenfalls zu wenig, so gibt er nach einigen Versuchen auf. Die Anzahl der Versuche richtet sich auch danach, wie begehrenswert die Frau wirklich ist, und zudem danach, ob sie sich bei den Versuchen als „nahbar“ erweist oder nicht. Ich könnte auch sagen: Die Motivation lässt generell nach, wenn keine Teilziele erreicht werden, sogenannte Milestones. Die einzige Möglichkeit, die einem Menschen noch bleibt, der kein einziges „Zwischenziel“ (Milestone) erreicht, besteht darin, die ultimative Alternative abzufragen: „Willst du mich nun oder nicht?“ Und danach ist das Spiel dann aus.

Die Konkurrenz riecht den Braten

Ist der Mann im Übrigen sehr attraktiv, so wachen die Konkurrentinnen der Person auf, die er begehrt und versuchen, sich in den Vordergrund zu drängen. Gelingt dies, so ist die Frau, die „schwer zu haben“ gespielt hat, heraus.

Die Positionen der Frau - ziemlich miese Aussichten

Für die Frau selbst, die „schwer zu haben“ spielt, ergeben sich ganz andere Positionen.

1. Ich will ihn, muss ihn aber auf die Probe stellen, ob er es ernst meint.
2. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn will – ich lass ihn mal zappeln.
3. Ich will ihn nicht, aber ich spiele mal eine Weile ein Spiel mit ihm.

Mir scheint klar zu sein, dass jeder selbstbewusste Mann die Frauen ablehnen werden, die nach der zweiten oder dritten Methode vorgehen. Wenn eine Frau die erste Methode wählt, muss sie klare Vorstellungen haben, wann sie das Spiel beendet und was sie zu welchem Zeitpunkt „als Zeichen“ geben will, dass der Mann sich weiterhin um sie bemüht.

Psycho-Spiele sind nicht einfach zu gewinnen

Frauen überschätzen häufig ihre Möglichkeiten, Psycho-Spiel zu gewinnen. Die Spiele stellen in Wahrheit ein völlig unkalkulierbares Risiko dar, wenn es sich bei den „Objekten“ um Männer handelt,, die selbstbewusst und begehrenswert sind.

Hallo, Freunde der Liebeszeitung …

Hallo, Freunde der Liebeszeitung …

Ich habe dieses Blatt zwar aufgegeben, empfehle es Ihnen aber immer noch als Fundgrube. Und – wer weiß – vielleicht hätten Sie ja auch noch etwas zu sagen?

Heute habe ich die Liebeszeitung auf eine neue Datenbank gelegt. Sie ist deshalb schneller und zuverlässiger erreichbar.

Und wenn ihr meint, ihr könnte etwas Hübsches für die Liebeszeitung schreiben - tut euch keinen Zwang an.

Mit den besten Grüßen

Gebhard Roese

Die Liebeszeitung gibt auf ... endgültig

Etwas mehr Freiheit, etwas mehr Sinn ...
Liebe Leserinnen und Leser,

Die Liebeszeitung liebt euch sehr … doch von Liebe allein können wir nicht leben. Deshalb verschwinden wir demnächst sang- und klanglos, wobei recht viel Artikel zu Dokumentationszwecken stehen bleiben werden, andere aber der Löschung anheimfallen.

Die vielen Versuche, uns fragwürdige Werbung als „professionell gestaltete Artikel“ aufzudrängen, sind allesamt gescheitert, weil die Inhalte eben nicht professionell, ja nicht einmal authentisch waren. Wir mögen Geld, aber nicht das Geld, das auf diese Weise verdient wird.

Wir haben ein neues Projekt, das auf Zahlen und Fakten, Recherchen und qualifizierten Meinungen beruht: „Sinn und Sinnlichkeit“. Natürlich werden wir auch dort ein bisschen spektakulärer sein als in Erbauungsmagazinen.

Im neuen Projekt werden wir erstmals versuchen, Lust und Logik miteinander zu verknüpfen, und wir hoffen, dass es uns auf unterhaltsame Art gelingt. Denn eines haben wir festgestellt: Der Löwenanteil dessen, was über Erotik, Sinnlichkeit und Lust geschrieben wird, ist Bullshit – und das gilt für Journalisten wie für Blogger.

Ich denke, wir selber haben auch Bullshit produziert, überwiegend deshalb, weil wir „schräge“ Ideen von Bloggerinnen und Bloggern aus englischsprachigen Ländern übernommen haben. Insbesondere im Bereich der Blogs werden inzwischen aber Meinungen und Befindlichkeiten auf höchst fragwürdige Weise mit Ideologien, Werbung und offenkundigem Blödsinn vermischt. Wir halten die Meinung von Minderheiten in Ehren, wehren uns aber dagegen, diese Meinungen für „alle Menschen überall auf der Welt“ als „verbindlich“ zu erklären. Der liberale Geist, dem ich folge, toleriert Meinungen Andersdenkender, aber lässt sich nicht davon beeinflussen.

In Zukunft werdet ihr ohne neue Artikel in der „Liebeszeitung“ leben müssen, was einigen von euch sicher schnurzpiepegal sein dürfte. Alle anderen können weiterlesen auf „Sinnlichleben“, dem wir den Titel „Sinn und Sinnlichkeit“ gegeben haben.

Euer

Gebhard Roese