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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

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Deine Antwort - von Experten aller Art
Oh nein - hier wirst du nicht von einem Mann behandelt, runtergeputzt oder verunsichert. Ich antworte seriös und kompetent, wenn ich deine Frage beantworten kann. Kann ich es nicht, so gebe ich Hinweise auf andere, die es vielleicht können. Und außerdem - falls du mich über Quora fragst, dann bekommst du auch Antworten von anderen Experten. Es ist wirklich einfach, mir Sachfragen zu stellen, wenn du dich bei Quora anmeldest und Fragen zu meinen dort registrierten Kernkompetenzen stellst (hier mit erweiterten Erklärungen).

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Fragen zu meiner Person beantworte ich grundsätzlich nicht - es ist deshalb zwecklos, mich danach zu fragen.

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Warum selten jemand bereit für eine Beziehung ist

Schau dir die Paare heute an: Sie suchen nach Gemeinsamkeiten. Genau genommen nach irgendwelchen Gemeinsamkeiten. Dazu brauchen sie Etiketten wie „sportlich“, „humorvoll“ und was sonst noch an etwas dümmlichen Etiketten auf dieser Welt verwendet wird.

Eine Bloggerin schrieb kürzlich, es sei üblich geworden, sich mit Etiketten und Eigenschaften zu bepflastern. Ob sie stimmig oder authentisch sind, sei völlig schnuppe. Hauptsächlich gut verkleistert. Bestes Etikett auf der Stirn.

Etikettenschwindel beim Dating - ein Zeichen der Zeit

Nehmen wir einmal an, das würde stimmen. Dann säßen zwei Welten an einem Tisch. Selbst, wenn sei das gleiche Etikett auf der Stirn tragen würden, wüssten sie nicht, was sich dahinter abspielt. Klar könnte man das festzustellen. Aber dann müsste die Verkleidung erst mal runter. Und dafür sind die Aussichten denkbar schlecht.

Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für eine Beziehung

Das Zweite, was sehr auffällig in dieser Zeit ist: Alle warten auf den richtigen Moment. Nützt es etwas, wenn ich schreibe: Es gibt keinen „richtigen Moment“?

Tatsächlich ist sehr unwahrscheinlich, dass der mögliche Partner, den du heute triffst, der „einzig richtige“ ist. Genauso wenig wie sich ein erstes Date dazu eignet, „alles abzuchecken“.

Hände weg von Partnern die "jetzt bereit sind"

Falls du schon mal jemanden getroffen hast, der dir beim ersten Date erzählt, dass er (oder sie) „jetzt bereit“ ist, dann verzichte auf ein zweites Date. Besser noch, du vergisst ihn (oder sie) ganz. Bereit sein heißt in der Partnersuche nicht, den einsamen Entschluss zu fassen, dass jetzt der Zeitpunkt ist. Bereit sein heißt, jemanden so gerne zu mögen, dass du mit ihm in Gegenwart und Zukunft zusammenleben möchtest.

Beziehungen wollen erlernt sein

Besonders den jungen Leuten (also wohl solchen, die unter 25 sind): Beziehungen muss man erproben wie alles andere auch. Wenn du noch jung bist, aber auch wenn du schon etwas älter sein sollest und noch wenig Beziehungserfahrungen hast: Probiere es aus. Mach es einfach. Lerne aus Erfolgen und Misserfolgen. Wie willst du sonst herausfinden, in welchen Beziehungen du dich wohlfühlst?

Falls du dein Leben beim ersten Date „voll organisieren“ willst: Vergiss es. Es ist Augenwischerei. Die Bloggerkollegin schrieb sinngemäß:

Der einzige Weg, um genau zu wissen, was du mit jemandem oder von jemandem willst, ist der, es mit ihm zu tun.
Das Wollen schleicht also oft hinterher. Wer es vorausnimmt, der will meistens eine Menge, weiß aber nicht, was davon wirklich geht. Das gilt übrigens auch für Partnersuchende in „mittleren Jahren“. Ihnen muss man manchmal sagen: „Schau, die Welt ist nicht mehr so wie einst im Monat Mai.“

Entspannt euch

All den Menschen, die – über eine Online-Partneragentur suchen, kann ich nur raten: Entspannt euch mal ein bisschen. Werdet ruhig ein bisschen unordentlich und weniger „prinzipientreu“. Das, was da draußen stattfindet, heißt „Leben“. Es hat keinen anderen Namen – und es schert sich einen Dreck darum, mit welchen Wünschen ihr vor seiner Tür steht.

Nein, ich sage nicht: „Mach es falsch, dann machst du es richtig.“ Ich sage eher: „Frag dich doch einmal, warum du glaubst, irgendetwas im Beziehungsdschungel richtig zu sehen.“

Und wenn du die Antwort gefunden hast ... brauchst du keinen weitere Rat.

Die Woche: Liebe mit Hand und Fuß, rote Fahnen und mehr

Männer und Frauen sind gleich. Sind sie natürlich nicht, aber vor dem Gesetz schon. Und vor des Volkes Urteil sind sie es auch nicht. Mir ist schleierhaft, warum wir alle (also nicht allein die Männer) Frauen irgendwelche Fehler „verzeihen“ sollen. Wir alle machen Fehler, und manche mögen unverzeihlich sein. Aber Frauen contra Männer? Gibt es bald im Fernsehen eine „Verzeihshow?“

Na gut, so wichtig war das nicht. War ja auch Montag, da gibt es nie viel zu berichten.

Haare, Hände, Füße und Fetische

Die Frage „rasieren oder nicht“ ist immer eine Kolumne wert. Diesmal ging es nicht um das Schamhaar als solches, sondern ob es den Lover eher stört oder eher begeistert. Und falls es ihn begeistern sollte, ob er dann ein Fetischist ist.

Ich hoffe ja inständig, dass Distanzprobleme in Zukunft eine geringere Rolle spielen. Aber die Befriedigung eines Mannes mit den nackten oder bestrumpften Füßen erlaubte immerhin eine große Distanz zwischen Maske und Maske. Ob das alles Hand und Fuß hat? Hände können auch sehr sinnlich sein, oder etwa nicht?

Die roten Fahnen beim Date - ist das ein Thema?

Der Ernst des Lebens kehrt ebenfalls zurück: Rot, Grün oder Gelb? Nein, ich meine nicht die Politik. Eine Partneragentur sah sich veranlasste, etwas über „Rote Fahnen“ bei Dates zu veröffentlichen. Mich amüsiert diese Betrachtung, denn die „echt tiefdunkelroten“ Fahnen sind selten. Gelbe und Grüne hingegen kommen recht häufig vor. Was passiert, wenn du diese nicht erkennst?

Kondome sowieso ...

Alle Jahre wieder … nein, nicht das Fräulein mit den Goldlocken. Sondern die „Saison“ des leichtfertigen Vögelns. Und jedes Jahr gibt’s dazu eine Kampagne von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung. Diesmal auch mit deutlichem Bezug auf das „Dating“.

Gefühle eignen sich nicht für dreiste Vereinfacher

Was mich noch zum Freitag bewegte: Ich höre und lese jeden Tag einen unglaublichen Unsinn über „Gefühle“. Und ich will heute nur einen Satz dazu sagen: Gefühle sind nicht einfach zu beschreiben. Wer es versucht, mag „in Ehren“ handeln, doch die meisten Autoren verwenden ein paar plakativ zusammengeschusterte Kernsätze aus dem Bereich der Küchenpsychologie. Nein, Sätze aus dem Repertoire von Erfolgstrainern (oder entsprechende Trainerinnen) sind auch nicht besser. Und auch nicht Tate Eulalias gesammelte Sprüche. Ich gebe euch mal einen Tipp: Du selbst bist verantwortlich für deine Gefühle. Also versuche, liebevoll und sinnreich damit umzugehen. Das ist in jedem Fall ein Gewinn.

In diesem Sinne ein besonders schönes, möglichst sonniges Wochenende.

Blinde Liebe, rote und grüne Fahnen

Der Volksmund will wissen, dass „Liebe blind macht“. Heute wissen wir es besser: Es ist ein kleiner Trick der Natur. Die Realität hat immer ein paar Nebenwirkungen, also produziert der Körper für uns Drogen, die uns einlullen.

Und nun fragen sich gewöhnliche Menschen, Agenturen und Psychologen: Ist das nun falsch oder richtig? Bringt es uns Vorteile oder Nachteile?

Ein Satz im Vorfeld: Was die Natur mit diesen Drogen beabsichtigt, ist nicht falsch. Doch was hat das mit „roten Fahnen“ zu tun?

Rote Fahnen beim Dating - welchen Sinn haben sie?

Eigentlich gar nichts. Die roten, grünen oder vielleicht auch gelben Fahnen entspringen dem Verstand. Die Agentur "Parship" fragte neulich, wann eine potenzielle Beziehung keinen Sinn ergeben würde. Und dabei stellte man fest, dass eine negative Lebenseinstellung des Gegenübers zu etwa 50 Prozent eine „rote Fahne“ darstellt.

Wie bitte? So gering war der Prozentsatz? Würde das heißen, dass die zweite Hälfte einen Menschen mit negativen Lebenseinstellungen wählen würde? Wahrscheinlich nicht.

Wann gehen eigentlich die "roten Fahnen" hoch?

Die „roten Fahnen“ gehen fast immer dann hoch, wenn du auf jemanden triffst, der eine Eigenschaft hat, die dir schon mal „sauer aufgestoßen“ ist. Trunksucht, Untreue, Unzuverlässigkeit oder etwas in der Art. Ich nehme also mal stark an, dass wenigstens die ungefähre Hälfte der Befragten noch keine Erfahrungen mit „negativen Lebenseinstellungen“ eines vorausgegangenen Partners hatte.

Interessant ist für mich, dass die Frage an sich schon negativ ist: „Welche Beziehung ergibt keinen Sinn?“

Warum keinen "Grünen Fahnen"?

Wie wäre es, mal nach den grünen Fahnen zu fragen? Nach dem Positiven, nach alldem, was eine Beziehung erleichtert?

Ich sag euch etwas: Das ist wesentlich schwieriger. Jeder, die sich um Beziehungen bemüht, hat schon einmal versucht, vorauszusehen, wer zueinander passt. Oder wer sofort ins Nest darf. Oder wer ein zweites Daten bekommt. Und nahezu alle Blicke in Kristallkugeln oder den Sternenhimmel, die Volkspsychologie oder die richtige Psychologie scheitern daran. Wenn man genau hinhört, warum es „nicht geklappt hat“ dann dringt aus den Sätzen heraus: „Ach, ich weiß auch nicht“. Kein „Rot“, kein „Grün“, selten ein „Gelb“. Ich könnte auch sagen: Der Verstand bringt Paar selten zusammen.

Mir fällt dazu ein, dass ich jüngst recht eigenartige Antworten bekommen habe, als ich fragte: „Würdest du jemandem empfehlen, im Hier und Jetzt zu leben?“ Und was sagten die meisten Antwortenden sinngemäß? „Was soll die Frage, ich lebe doch sowieso im Hier und Jetzt?“

Begegnungen im Hier und Jetzt sind sinnvoll

Auf die Partnersuchenden bezogen: Sie leben offenbar nicht im Hier und Jetzt. Sondern irgendwo im „Dort und Dann“. Sie versuchen, die Orakel der Vergangenheit einzubeziehen und projizieren ihr Sein in die Zukunft. All das mag „verständlich“ sein, aber es ist dennoch falsch. Und um mit Walter Andreas Schwarz zu sprechen: Sie vergessen, es ist ja noch heute – ach die armen, armen, armen Leute.“

Seht mal: Das Leben findet nicht mehr in der Vergangenheit statt, und noch nicht in der Zukunft. Es findet JETZT statt. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Wie gut, dass die Natur immer noch ihr alten Drogen ausschüttet. Sie helfen uns letztlich, die kritischen Teile des Verstands ein bisschen zu beruhigen.

Die Woche: Erfolge, Versprechungen und Risikobereitschaft

Partnersuche ist nicht einfach. Und etwas kann ich euch garantieren: Ohne Bemühungen gibt es weder Partnerschaften noch Jobs noch Erfolge oder irgendetwas anders, was du gerne hättest.

Erfolg – und leere Versprechungen

Die Kehrseite der Medaille: Sowohl der Weg zur Partnerschaft wie auch der Weg zum Erfolg ist mit leeren Versprechungen gepflastert. Ich lese, höre und beobachte immer wieder Menschen, Autoren, Organisationen und Einzelpersonen, die dieses Prinzip verfolgen:

- Mach die Menschen unzufrieden mit dem, was sie erreicht haben.
- Versprich ihnen, dass du sie weiterbringst.
- Kassiere dafür möglichst viel Geld.
- Wenn’s nicht klappt bis du nicht zuständig – der Klient hat es halt verkackt.

Ein Teil dessen kommt hin und wieder in die Presse. Der größte Teil nicht. Ich habe all dies in meinem Artikel „Jede Partnersuche hat ihre Tücken“ zusammengefasst.

Das Motto für Juni – bis du bereit?

Unser Juni-Motto heißt: „Bist du bereit?“ Wofür? Für die dauerhafte Partnerschaft, für eine kurze, aber heftige Affäre – woher soll ich das wissen? Jedenfalls gilt: Ohne eine gewisse Risikobereitschaft geht gar nichts. Und das hat nichts mit der Pandemie zu tun, sondern damit: Egal, was du tust, das Risiko einer Veränderung kann einen Gewinn einbringen oder einen Verlust. Wenn du das weißt, dann ist ein guter Anfang gemacht.

Der Flaschenhals als Hindernis für die Partnersuche

Bei der Partnersuche gibt e immer dann einen Stau, wenn sich viele Menschen danach drängeln, sofort einen besonders attraktiven Partner zu finden. Gegen die Tendenzen bist du machtlos, aber es gibt immer Möglichkeiten, nicht im Flaschenhals stecken zu bleiben. Ich erkläre das in einem aktuellen Artikel.

Die männliche Jungfrau und die erfahrene Geliebte

Aktive, selbstsichere und zukunftsträchtige Männer werden meist von Frauen in ähnlichem Alter gekapert – und auch verführt, wenn es denn das „erste Mal“ ist. Doch was machen eigentlich die „nicht so attraktiven“ Männer? Oder gar die ängstlichen Männer? Finden sie noch jemanden, der sie „anlernt“? Glauben sie selbst, dass die Liebe sie eines Tages treffen wird? Ich weiß es nicht. Es ist eher eine Frage an die Frauen, denen es Freude bereitet, so etwas zu tun – und die meisten von ihnen dürften „Spielerinnen“ sein.

Das Aktfoto – mal nicht vor dem Spiegel

Wie stellt man es an, ein Aktfoto von sich selbst im Freien zu machen? Interessante Frage? Irgendwie kam der Artikel nicht gut an … obgleich er eine Menge mit der Zeit zu tun hat, in der leben. Alles hopphopp, alles digital, alles für den Müll? Warum nicht einmal mit mehr Sorgfalt?

Humor und mehr

Der Humor: Wie macht man aus Männern Schweinchen? Höre ich da: Die muss man nicht dazu machen, die sind schon welche? Die Circe sah das noch anders …

Ich verabschiede mich ins Wochenende, diesmal ganz schnörkellos.