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Was „sich Verlieben“ heißt und was es bedeutet

Wie ist es, verliebt zu sein? Das wissen Sie natürlich, oder doch nicht? Wenn wir mal alles weglassen, was den Körper, die Lust oder die Begierde betrifft, dann sind Sie verliebt, wenn:

… Sie an etwas denken, an das sie vorher niemals gedacht haben.
… Sie etwas fühlen, was Sie bisher noch nie oder jedenfalls noch nicht so „doll“ gefühlt haben.
… Sie Risiken eingehen, die Sie zuvor nicht eingegangen sind.
… Sie (fast) alles tun, um mit dem Geliebten / der Geliebten zusammen zu sein.
… Sie die Person, die Sie lieben, über alle Maßen loben oder verteidigen.

Dann sind Sie verliebt. Es bedeutet – leider gar nichts. Aber das Gefühl zu pflegen, es zu genießen sich darin zu suhlen, und Strapazen und Risiken in Kauf zu nehmen - das sollten Sie mit allen Sinnen genießen.

Doch – fällen sie jetzt, solange Sie verliebt sind, keine langfristigen Entscheidungen.

Huren-Fakes, Schönschreiben und andere Merkwürdigkeiten

Illusionen verkaufen - oder Fake-Profile?
Zu den ganz gewöhnlichen Aufgaben von Schriftstellern gehört, Personen, Dienstleistungen und Gegenstände „schönzuschreiben“. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange die Gegenstände wirklich unzweifelhaft dafür geeignet sind, wofür sie angeboten werden. Besonders bei gewissen Medikamenten, in letzter Zeit auch bei Fernsehzubehör, kann man da mit Sicherheit Zweifel bekommen. Bei Dienstleistern sollen zumeist die Möglichkeiten und Chancen hervorgehoben werden, und bei Personen die guten beruflichen, emotionalen oder körperlichen Eigenschaften.

Multiple Profile oder Fakes?

In einigen Branchen sind „multiple Profile“ üblich geworden. Künstler verwenden sie oft, und in hohem Maße Schriftsteller, die ihren bürgerlichen Namen nicht mit den Themen in Verbindung bringen wollen, über die sie schreiben. Auch manche Damen arbeiten – wie könnet es anders sein – gerne mit Kosenamen, die ihre bürgerliche Identität verschleiern sollen.

So weit so gut. Ein Teil dieser Damen hat mehrere Identitäten, für die jeweils unterschiedliche Profile erstellt werden müssen, die speziell auf die Klientel zugeschnitten sind. Auch noch gut. Schließlich spielen diese Damen ihren Kunden eine Rolle vor und sind ohnehin nie „sie selbst“.

Nicht gut: Profile zu schreiben von Personen, die gar nicht existieren. Und doch verdienen manche Texter damit ihr Geld.

Wenn Sie sich selbst, ihre Dienstleistung oder einen Gegenstand schönschreiben lassen wollen, dann wenden Sie sich ruhig an meine Adresse. Ich schrieb dann für Sie unter einem Pseudonym.

Sollten Sie aber Fakes benötigen – dann wenden Sie sich bitte an die Leute, die sich damit ihre Hände schmutzig machen.


Blogger - nicht mehr alle Buchstaben im Setzkasten?

Noch Buchstaben im Setzkasten
Ich habe gerade gelesen, dass wir als Dinosaurier der Bloggerwelt eigentlich so gut wie ausgestorben sind. Wer auf sich hält, macht Mode-Blogs, die ordentlich Kohle einbringen und den entsprechenden Damen zusätzlich Ruhm und Ansehen bescheren. Dass soziale Netzwerke alles anders sozial (in jedem Sinne) sind, wussten wir ja schon: Es sind mächtige Wirtschaftsunternehmen, die vorgeben, dem Volk ein Kommunikationsforum zu bieten. Wer auf sich hält, war mal Blogger und ist jetzt bei der Links- oder Glitzerpresse. Und natürlich macht jeder in irgendeiner Form Persönlichkeitswerbung für sich – auf Instagram oder so … von YouTube einmal ganz abgesehen.

Gerade las ich folgende lustige Erklärung dazu:

Dabei schreibe ich, dauernd und viel und genau deshalb fehlen abends manchmal Buchstaben, um noch mehr zu sagen.


Gut, ich habe begriffen: Man kann nicht tagsüber Mainstream- Frauen- und Jugendmedien bedienen und abends noch alle Buchstaben im Setzkasten haben.

Aber ich .. ich habe noch Buchstaben im Setzkasten. Hat jemand Interesse?

Kann die intelligente Roboter-Sex-Puppe auch morden?

Moderne Sex-Puppe
Das im Fotoprint aufgebracht Gesicht leuchtet pausbäckig unter der ebenfalls aufgemalten Haarpracht hervor, und der Lutschmund zeigt klar, was ihre Bestimmung ist: eine Sexpuppe zu sein.

In Japan, aber auch in den USA sitzen Tüftler, die mit hautähnlichen Materialien lebensgroße, dreidimensionale Püppchen herstellen, die sich ankleiden und ausziehen lassen, und die nicht nur süße Kussmünder haben, sondern auch naturnahe Vaginen.

Die Süßen Püppchen, so orakelte COMPUTERBILD, werden schon bald als Bettgefährtin im Haushalt dienen:

Die Verbreitung käuflicher Modelle im Netz dürfte zudem dafür sorgen, dass der ein oder andere Haushalt bald schon Zuwachs bekommt.


In der Pulp-Fiction kein Problem: Stecker rein und läuft
Für den Moment ist es noch nicht weit her mit der Intelligenz dieser Kunst-Damen, aber das soll Männer ja nicht davon abhalten, sich dennoch am hautähnlichen Kunststoffkörper zu vergreifen. Und der natürliche Stoff, der Vaginen gleitfähig macht, kann durch Gleitmittel leicht ersetzt werden. Möglicherweise werden die eingebauten Schläuche auf Dehnung vielleicht auch noch mit einem dahingestammelten Stöhnen versehen sein.

Das alles ergibt allerdings noch keine aktive Verführerin. Denn diese müsste mit einem minimalen Hirn, etwas Sprachfähigkeit und ebenso sensiblen Lippen wie auch Fingern ausgestattet sein. Das würde neben einer CPU und etlichen Fühlern und Wandlern auch noch bedeuten, mit etwas motorischer Kraft ausgestattet zu sein.

Fertig wäre die Smart-Doll, die nach einer Flasche Wodka sicherlich als sinnliche Geliebte durchgehen würde. Oder auch nicht, denn ihre unzweifelhafte Verfügbarkeit kann mit ihrer Sinnlichkeit nicht standhalten. .

Nun gibt es Sex-Monster dieser Art noch gar nicht. Doch die Presse ist schon einen Schritt voraus und zeigt allerlei Plastik-Damen, die mit gespreizten Beinen oder in frivolen Dessous den Charme von Schaufensterpuppen ausstrahlen. Und obwohl sie unendlich plump sind, wird schon vor ihnen und ihren Nachfolgern gewarnt (1):

Hacker können die Kontrolle über einen Roboter oder ein Roboter-Bauelement übernehmen, und dadurch die volle Kontrolle über die Verbindungen, wie Arme, Beine und andere Werkzeuge, wie etwas Messer oder Schweißgeräte gewinnen.


Man denke nur, was passieren würde, wenn die Sexroboter-Dame die Küchenschublade entdeckte, und das Fleischermesser herausnehmen würde und bei einer Umarmung direkt in den Rücken des Lovers stoßen würde – was für ein Malheur!

Vielleicht haben die Redakteure zu viel Science-Fiction-Filme oder Satiren gesehen? Ja, ja … in „Westworld“ machen sich Roboterschlange ebenso selbstständig wie Roboter-Revolverhelden oder Roboter-Huren. Und sogar der „Tatortreiniger“ begegnete schon einer mordenden Roboter-Frau, der "Emma 206".

Seien Sie beruhigt: Vorläufig können Roboterinnen weder schwitzen noch sinnliche Zungenküsse geben – und noch werden die Vaginen auch nicht automatisch feucht. Und ein Schweißgerät haben Sie vermutlich gar nicht im Haushalt, mit dem Miss Sexpuppe Sie attackieren könnte.

(1) Übersetzung vom Autor.

Die Liebe ist nicht, was in der Zeitung darüber steht

In der Zeitung lese ich von Liebes-Trend, Dating-Trends und ab und an von Sex-Trends.

Für Journalisten ist alles, was sie über Liebe schreiben, entweder „Mainstream“ oder „Abweichung vom Mainstream“. Wenn Sie nun glauben, der „Mainstream“ sei wirklich das, woran sich alle orientieren, begehen Sie bereits einen Fehler. Es ist das, woran sich ein paar Frauen und Männer orientieren, die glauben, so gebildet und vorbildhaft zu sein, dass sie die Trends setzen. Denn nur diese Personen sind den Journalistinnen und Journalisten bekannt.

Die Abweichung vom Mainstream? Da eignen sich Jugend, Alter, Pubertät, Inkontinenz, Bi-neugierige oder Puffgänger. Und im Detail dann auch wohl Fesselungen, Rohrstockschläge und Natursekt.

Die Wahrheit ist einfach, aber die Erfahrungen sind schwer zu erreichen

Und in Wahrheit? Da ist alles völlig anders. Da wuseln sich Mädchen wie Jungen irgendwie „so durch“ um das Nötigste an Kenntnissen und Erfahrungen zu gewinnen. Vor allem müssen junge Leute lernen, ihre Gefühle auch dann noch halbwegs zu verstehen, wenn die körpereigenen Drogen längst die Kontrolle übernommen haben. Ich denke, jeder von Ihnen weiß, dass er dabei fast ausschließlich auf sich selbst gestellt war.

Simple, schnelle Entscheidungen in der Liebe

Es sind die simplen Dinge, die entschieden werden müssen, und zwar in kürzester Zeit bei noch vorhandenem Restverstand. Ausziehen oder bekleidet bleiben? Zungenküsse zulassen oder verbieten? Brüste anbieten oder verweigern? Oralverkehr erproben oder brüsk ablehnen? Und wie war die Sache mit der Verhütung?

Es geht niemals wirklich um Moral

Eine der einfachen Wahrheiten, die jeder weiß, aber kaum jemand ausspricht: Es geht nie um Moral. Es geht immer um den Moment, indem die Begierde mit der Vernunft kämpft und die Neugierde gegen die Vorbehalte. Und daraus entstehen eben sinnliche Lebensentwürfe: Was will ich schenken, was will ich eintauschen, wie stark sind meine Emotionskonten bereits belastet? Oder ist da noch so viel auf der Habenseite, dass ich ein wenig davon auszahlen kann, ohne Pleite zu gehen?

Das alles ist nicht extrem, sondern völlig normal. Beim Sex kommt es auf die schönen Momente an, in denen die Lust zu einem gigantischen Klangteppich ausgerollt wird, der kurz danach zusammenbricht. Für die meisten Menschen ist klar, wie nahe nun Lust und Frust beieinanderliegen, und sie halten dies für normal. Andere fühlen sich nun ausgebeutet, ausgelaugt, ihrer emotionalen Pennys beraubt, weil sich der Vorhang nun schließt.

Um im Bild zu bleiben: Wenn Sie Emotionen „auf Pump“ eingekauft haben, dann geht es Ihnen wie einem schlechten Schuldner: Irgendwann sperrt Ihnen ihr Körper das Konto.

Ich hoffe, Sie haben bis hierher weitergelesen, und ich hoffe auch, dass es für Sie erhellend war. Was hier über die Liebe steht, haben Sie garantiert noch nie in der Zeitung gelesen – außer in der Liebeszeitung. Und ich garantiere Ihnen, dass es die Wahrheit ist: Je mehr Sie sich um Ihre Emotionskonten kümmern, umso sicherer sind Sie, wie viel davon sie ausgeben können.