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Das Motto für Juli: „Jetzt lieben und richtig entspannen“.

Mit dem Monatsmotto klappt es manchmal und manchmal eben auch nicht. „Zurück zu den Sinnen“ war unser Motto für Juni – aber da wollte kaum jemand hin. Sinnlichkeit, Hautkontakte, Verlieben, alle Arten von Sex?

„Vorsicht!“ schallt es uns von überall entgegen, und mal ganz ehrlich: Ich gebe auch nicht Pfötchen dieser Tage. Und trage manchmal eine Maske, wo’s nicht unbedingt nötig ist. Der Unterschied ist allerdings: Ich bin keine stolze 25 mehr und kann nicht mehr beliebig Risiken eingehen.

Und nun ist schon Juli - richtig Juli mit sommerlichen Temperaturen, Starkregen und Gewittern. Und das Motto?

Jetzt lieben und richtig entspannen!

Das wäre es doch, oder? Mal richtig entspannen, nicht an Viren Denken, nicht an Risiken, sondern einfach … laufen lassen. Die Nase in den Wind halten und schnuppern. Vorsichtig sollt ihr natürlich trotzdem sein..

Früher sagte man ja: „Die (den) muss ich erst mal richtig beschnuppern“. Erst mal aneinander riechen soll wirklich nicht nur für Hunde empfehlenswert sein, sondern auch für uns Menschen. Der Hautkontakt soll bei Sympathie ja auf dem Fuße folgen (nicht nur auf dem Pfötchen).

Und da wäre ich beim Thema: Die Quasselstrippen wollen uns nach wie vor einreden, dass es gut ist, „schriftlich miteinander zu verkehren.“ Aber mal hoppla: das tun eigentlich nur erbitterte Feinde. Für potenzielle Paare ist dies Bullenscheiße („Bullshit“, wenn euch das lieber ist), und sie stinkt zum Himmel.

Und weil das so ist: Die Liebe hebt die Körperschranken auf, sie verfestigt sie nicht. Und genau da liegt der Fehler der sprachgewandten Faktenverdreher. Die behaupten nämlich, dass die Liebe durch sorgfältige Abwägung von Ansichten und Befindlichkeiten entsteht. Wer diesen Quatsch behauptet, sollte sich mal mit dem Begriff der „Konvenienzehe“ beschäftigen. Zurück ins 19. Jahrhundert, wieder eintauchen in die bürgerlichen Wertvorstellungen?

Nein – die Liebe kann uns alle „auf dem linken Fuß“ erwischen, und sie erfordert auf gar keinen Fall von vornherein, „abzuchecken“ was geht und was nicht geht.

Zurück heißt: "zu den Wurzeln der Liebe"

„Zurück zur Normalität“ heißt auf keinen Fall, in die „moderne Konvenienzehe“ einzutauchen, die daran besteht „auf Augenhöhe“ miteinander zu sein und sie an der Bildung oder dem sozialen Stand zu bemessen, wie es heute der Fall ist.

Wenn wir „zurück“ wollen, sollten wir dahin zurückgehen, wo die moderne Zeit begonnen hat: Beim Wandel der Verheiratung durch „Vernunft“ und „Standesbewusstsein“ durch die Liebesheirat.

Also – gebt der Liebe eine Chance.

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Und wie?

Kontakte mit Vorschlägen bitte vorzugsweise per Email. Dann kann ich in Ruhe darüber nachdenken.


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Auch kein schlechtes Motto

Hübscher Wunsch - nur die Ressourcen sind ein bisschen mau

Liebe für alle - das würden sich derzeit vor allem junge Leute wünschen. Ich hoffe, dass jeder sein Stückchen vom Kuchen bekommt, sobald die Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden.

Geheimnisse der Liebe - der alltägliche Handel mit Liebe

Die Lust im Badehaus (Mittelalter)
Dies ist der zweite Teil unseres Artikels: Geheimnisse der Liebe – der Handel mit Gefühlen, Der erste Teil kann hier nachgelesen werden.

Der Handelswert der Liebe

Soziologen, Psychologen und Philosophen sowie nahezu alle religiösen Menschen und Ethiklehrer glauben, dass Liebe in all ihren Varianten keinen Tauschwert haben sollte. Doch was „sein sollte“ und was „wirklich geschieht“ sagen uns Ökonomen. Denn wer tauscht, hofft auf einen bescheidenen Gewinn. Das ist ethisch durchaus vertretbar, denn zumeist gewinnen in der Liebe, der Lust und der Leidenschaft beide. „Gefühlt“ ist die Liebe eine Win-win-Situation. Beide habend das Gefühl, etwas geschenkt bekommen zu haben, beide sind glücklicher als zuvor, und beide befinden sich in einem sinnlich-verklärten Zustand.

Die Suche nach dem höchsten Gewinn – und das Scheitern

Indessen – es gibt eben auch die anderen Situationen, und zwar immer dann, wenn jemand einen großen Gewinn auf Kosten eines anderen zu erzielen versucht. Was zunächst nur „asymmetrisch“ wirkt, kann allerdings schnell umschlagen in „ich habe alles gegeben, und nichts zurückbekommen“. Das kann böse Absicht des anderen gewesen sein, aber auch lediglich das Gefühl, „zu viel bezahlt“ zu haben.

Wir sehen also: Ob jemand von einem „Liebeshandel“ profitiert, lässt sich nicht „objektiv“ feststellen – es ist immer auch eine Frage der persönlichen „Befindlichkeit“.

Dürfen wir mit der Liebe „handeln“?

Jeder, der Gefühle eintauscht, sollte sich darüber klar werden, ob er/sie dies auch „aushält“. Das Verliebtsein kann schnell abkühlen – und die Liebenden vergessen dann schnell, dass sie eigentlich „jede Menge“ Glücksgefühle hatten, während sie verliebt waren. Und sie bedenken kaum, dass sie etwas „eingetauscht“ haben – freiwillig und ohne jeden Zwang.

Hinweis: Alle Bestandteile dieser Artikel beruhen auf verlässlichen Aussagen aus dem Bereich der Ökonomie. Wer anderer Meinung ist, kann uns dies jederzeit schreiben.
Bild: Historische Darstellung - Liebende in einem Badehaus

Demnächst in diesem Theater

Sehnsüchte in der Dämmerung
Die alte Kinoankündigung: „demnächst in diesem Theater
“ (1) habe ich zum Anlass genommen, noch einmal (vielleicht letztmalig?) zu fragen, was ihr von „diesem Theater“, also der Liebeszeitung, erwartet.

Was machst du mit der Liebe?

Am besten „gehen“ hier nach wie vor Artikel über Themen, die eigentlich Randerscheinungen der Liebe sind. Die Liebe selbst ist allerdings überall in den Hintergrund abgewandert. Es gab einige Zeit, und sie ist noch gar nicht so lange her, seit „über die Liebe“ geschwafelt wurde, als wolle man sie „herbeireden“. Ich kann nicht behaupten, dass alles, was damals geschrieben wurde, Unsinn war, und nicht jeder Autor besaß die Arroganz, den Tod der Liebe herbeizureden. Zu jener Zeit wurde auch deutlich, wie inkompetent die Redakteure der Feuilletons sind, wenn es um die Bewertung der Liebe geht.

Was wünscht du dir von der Liebe?

Was wünscht ihr euch? Das Motto für den Monat Mai bei mir ist ja: „Hoffen auf Berührungen und Lust.“ Ich denke jeder (nicht nur jeder Single) wünscht sich inzwischen neben mehr Berührungen, auch mehr lustvolle Momente des Lebens, die nicht unbedingt mit der Liebe zusammenhängen.

Wie ich neulich schrieb, ist Körpersprache ausgesprochen wichtig für das Verständnis füreinander, und darüber hinaus für unser aller Wohlbefinden.

Öffentlichkeit: Missmutige Gestalten, die ihren Körper verdecken?

Solange maskenbehaftete, schlecht gekleidete, missmutige und griesgrämige Menschen uns ausweichen, gibt es kleine lustvollen Begegnungen – in gar keiner Hinsicht.

Vorschläge zur Liebe? Ja, bitte ...

Also schreibt mir einfach mal, was ihr gerne möchten würdet, wenn ihr dürfen könntet. Ich sage schon mal „Danke“ für jedes Wort, das bei mir eingeht.

Gut – ich kann euch nur mit Worten begegnen. Aber es wäre wirklich hübsch, wenn ihr mir hin und wieder sagen würdet, was euch bewegt.

(1) Erklärung dazu:Universal-Lexikon