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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex
Warnung! Teile dieser Texte könnten mithilfe menschlicher Intelligenz erzeugt worden sein.

Wer ist ungewollt Single? Die Forschung hält ein paar Überraschungen bereit …

Wollen Frauen wirklich nicht mehr flirten?
Wer ist ungewollt Single? Nun, ich denke, viele von euch reden sich das Single-Dasein schön, während andere sich offen oder heimlich danach sehnen, mit einem lieben Menschen Tisch, Bett und noch viel mehr zu teilen. Einige Forschende wollen nun herausgefunden haben, was die Hauptgründe dafür sein könnten, ungewollt Single zu sein. Die Studie wurde von einer Universität der Republik Zypern mit 1432 griechisch sprechenden Probanden ausgeführt, davon 734 Frauen und 698 Männern. Die Ergebnisse könnten aber für fast alle europäischen Länder gelten.

Dabei wurden 17 als wahrscheinlich eingestufte Merkmale benutzt. Die Ergebnisse in Kürze:

Warum Frauen unfreiwillig Single bleiben

Frauen wird allgemein nachgesagt, sie seien „von Natur“ auf Flirts vorbereitet. Doch nach der Studie ist es mit der Flirtfähigkeit nicht weit her. Zudem wurde offenbar festgestellt, dass Frauen ihre Sexualität keinesfalls in den Vordergrund stellen, sondern eher nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen (1). Ebenso mangele es ihnen an freundlicher Zuwendung (2). Zudem seinen sie anspruchsvoll und nicht sehr tolerant. Und: Je länger sie Single waren, umso anspruchsvoller.

Männer bleiben Single, weil ...

Auch bei Männern schien es an der „Flirtfähigkeit“ zu hapern. Zudem neigten sie eher dazu, mit sich selbst schlecht umgehen zu können, (Neurotizismus, 3), Probleme mit dem eignen Wert als Partner (Selbsteinschätzung) und ein geringeres Selbstwertgefühl zu haben. Darüber hinaus wirkte sich ein Mangel an vorausgegangenen Beziehungen eher negativ bei der Partnersuche aus.

Wenn du mehr über die Studie wissen willst, folge bitte dem Link (Quelle in englischer Sprache).

Was sage ich als Beobachter der Szene dazu?

Überraschend für mich: Das Flirtverhalten der Frauen ist offenbar mit den neuen Anforderungen, die die Gesellschaft an sie stellt, verloren gegangen. Etwas verwirrt hat mich das Ergebnis, dass Frauen ihre eigene Sexualität nicht gut einzuschätzen wissen – ich schreibe es mal der allgemeinen Verunsicherung über die „sexuelle Bereitschaft“ zu. Hingegen finde ich völlig richtig, dass der Hauptmakel der Frauen in der Studie genannt wurde: völlig überzogene Vorstellungen vom Partner, gemeinhin als „anspruchsvoll“ bezeichnet.

Und die Männer? Sie sind sich nicht sicher, wie sie sich gegenüber Frauen verhalten sollen – und es entspricht ganz dem Zeitgeist. Hingegen überrascht mich das „fehlende Flirtfähigkeit“ nicht, weil Männer oft glauben, zu flirten, obwohl es sich meist um plumpe „Anmache“ handelt,

Wie auch immer - unfreiwilliges Single-Sein ist offenbar nicht leicht zu ändern. Wer es wirklich ändern will, muss bei sich selbst anfangen, und dazu gibt es ein gutes Mittel: Selbstbewusste Menschen sind gewöhnlich toleranter, und Toleranz erfordert ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Also wäre es günstig, sich auf sich selbst und die eigenen Werte zu besinnen und bei der Partnerwahl geringfügige Kompromisse einzugehen.

Hinweis: Einige Begriffe aus dem Originaltext wurden durch andere, in der deutschen Sprache besser passende Begriffe ersetzt.

(1) Im Originaltext als „sexuelle Funktionsfähigkeit“ bezeichnet.
(2) Eine der „Big Five“ kaut psychologischem Modell. (Verträglichkeit, Zuwendung).
(3) Ebenfalls Bestandteil der „Big Five“. (Psychische Labilität)

Quelle: sciencedirect

Die Woche - feminine Männer, Erniedrigungen, Gurus sowie Sinn und Leichtsinn

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – und die Schneekugel. Was das bedeutet? Wie immer gar nichts. Sie wird aus dem Repertoire der Frauenzeitschriften Jahr für Jahr neu belebt als glitzernder Effekt, um die Partnerin „über die Festtage“ zu sichern. Danach wird sie wieder in die Realität zurückgeworfen – „mit gebrochenem Herzen“.

Feminine Männer und ihre Angst

Werden Männer femininer? Wollen sie das? Dürfen sie das eigentlich? Die Kuriosität daran: Frauen leben ganz selbstverständlich ihre weiblichen Anteile weiterhin, auch wenn sie sich maskulin darstellen. Männer hingegen schämen sich oft, ihre weiblichen Neigungen zu zeigen, weil sie sich fürchten, dass ihnen das „Hetero-Etikett“ aberkannt wird.

Auf der Bühne der Erniedrigung

Ob die Psyche gepeitscht wird oder das Gesäß – die Erniedrigung ist für einige Menschen eine Flucht aus der Alltagsrolle. Warum man dazu eine Bühne braucht, und wozu sinnliche Züchtigungen von Erwachsenen möglicherweise beitragen, behandelt unser Artikel.

Wagnisse und leichter Sinn

Eigentlich sollte ein ganzer Themenkomplex daraus werden: Etwas wagen, sich auf etwas einzulassen, etwas positiv sehen. Gereicht hat es diese Woche allerdings nur zu einem kurzen Beitrag: „Sich einlassen ist kein Leichtsinn“. Bewusste, zeitlich begrenzte Hingabe an eine Person übrigens auch nicht.

Lucia - reden wir mal von etwas Gutem

Das Luciafest musste noch mal erwähnt werden – schön sein, Gutes tun und ins Bild der geweihten Nächte zu passen, das gelingt in Schweden. Und wenn Traditionen dazu dienen können - warum eigentlich nicht?

Weniger Prediger, Gurus und Erklärbären, bitte ...

Hallo noch mal – braucht ihr Gurus, Prediger neuer Weisheiten, marktschreierische Soziologen, plumpe Erklärbären (und -bärinnen) aus dem vorigen Jahrhundert? Ich nicht. Die heutigen Autoritäten müssen schon Beweise abliefern, wenn sie weiterhin zählen wollen. Und dazu reicht nicht, mal irgendetwas studiert zu haben, sondern es wird nötig, wirklich etwas darüber zu wissen.

Schöne Adventszeit für euch - es geht auch ohne Triefaugen

Schön und gut – ich bin nicht vorweihnachtlich eingestimmt, obgleich es um mich herum summt und brummt.

Und gerade deswegen wünsche ich euch eine schöne Adventszeit und jede Menge sinnlicher Erlebnisse wegen (oder trotz) der vielen rührseligen Emotionen, mit denen wir gerade dichtgepflastert werden.

Was zählt, sind echte Gefühle und wundervolle, unerwartete Erlebnisse, die uns glücklich machen. Oder etwa nicht?

Warum "Mann sein" so schwierig sein kann

Differenziertes Denken fällt vielen Menschen schwer, vor allem, wenn es um die Beurteilung des Zeitgeistes und seiner Auswirkungen geht. Kurz gesagt: Wir leben zwar alle in der gleichen Welt, aber wir haben durchaus unterschiedliche Sichtweisen darauf. Das allein wäre noch nicht einmal bemerkenswert. Wesentlich schwieriger ist, mit den Realitäten umzugehen. Und eine davon ist: Ein und dasselbe Phänomen kann man von zwei Seiten betrachten – und keine davon ist für sich genommen richtig oder falsch.

Männer erhalten widersprüchliche Botschaften - was bedeutet das?

Ich las einen umfassenden Artikel darüber, wie der heutige Mann in Mitteleuropa die Welt sieht, und ich zitiere zunächst diesen Abschnitt:

Viele Männer sind in einem Vakuum gefangen, weil sie widersprüchlichen Botschaften ausgesetzt sind: Die traditionellen Normen gelten weiterhin, es bleibt also alles wie immer. Hinzu kommen aber auch viele neue Normen, es soll also auch alles anders sein. So entsteht viel Verwirrung und Wut, weil die meisten Männer nicht wissen, wie sie mit dieser Spannung umgehen sollen.

Im Gegensatz zum Autor dieser Zeilen denke ich einfacher: Männer müssen diese Spannungen eben aushalten. Und nicht nur Männer. Jeder, der sich als Mann, Frau oder etwas anderes definiert, muss sich diesen Mehrdeutigkeiten stellen.

Drei Gruppen von Männern - welche Bedeutung hat das?

Der Autor Markus Theunert, von dem der Satz stammt, teilt die Welt der Männer in drei Gruppen.

Eine (vermutlich die kleinste Gruppe) sei mit Argumenten nicht zu beeindrucken. Sie würde Frauen eine bestimmte Rolle zuweisen, etwa so, wie man dies in den 1950er/1960er-Jahren tat. Eine weitere Gruppe findet an der Gleichstellung durchaus gefallen – sie fühlt sich mehr oder weniger bestätigt. Doch darum geht es dem Autor nicht so sehr – er versucht, die unentschlossenen Männer zu erreichen – eigentlich kein „Drittel“, sondern eher der größere Teil.

Appelle aus der Soziologie - sinnvoll oder nicht?

Die Frage ist allerdings, was durch solche „wissenschaftliche“ Appelle erreicht werden kann. Die Soziologie steht immer wieder im Verdacht, mehr Forderungen zu stellen als Lösungen anzubieten. Denn das Positive, das sich auf lange Sicht ergeben könnte, ist dem Soziologen nicht genug - im Original:

Gleichstellung lässt sich nicht von sozialer Gerechtigkeit trennen.

Warum eigentlich nicht? „Soziale Gerechtigkeit“ ist eine Forderung, die einer Utopie ähnelt. Gleichstellung ist ein Verfahren, um das Leben aller an beschreibbare Normen anzugleichen. Und da wäre noch eine letzte Bemerkung: Menschen leben nach ihren individuellen Vorstellungen – Männer, Frauen und alle, die sich woanders einordnen.

Dennoch: Der Artikel in der Schweizer „Wochenzeitung“ ist in jedem Fall lesenswert. Die Zitate stammen alle aus dem Beitrag der WOZ(CH).

Der heimliche Grund (k)einen Partner zu finden

Du suchst nach dem Grund, warum du keinen Partner findest?

Das ist wirklich ganz einfach – aber kaum jemand sagt dir den eigentlichen Grund. Und wenn du ihn kennen würdest, wärst du zunächst verblüfft. Also, bitte lies weiter. Ich komme sofort darauf.

Küchenpsychologie kontra Wissenschaft

Na ja – jetzt mal tief durchatmen: Es liegt vor allem daran, dass „mehr“ eigentlich zu „weniger“ führt. Das heißt: Je intensiver du jemanden suchst, umso weniger wirst du jemanden finden. Das klingt wie Tante Eulalias Küchenpsychologie? Klingt vielleicht so, ist aber nicht das Gleiche.

Denn Tante Eulalia meinte ja, dass du überhaupt nicht suchen solltest. Denn nur dann erkennt der weiße Ritter auf dem ebensolchen Schimmel, dass DU ein Kleinod unter den Frauen bist.

Mach es besser - mach es anders

Siehst du, und das ist genau falsch. DU sollst suchen. Aber mit Ruhe und Bedacht.

Ich will dich nicht langweilen, aber eigentlich ist das eine wissenschaftliche Wahrheit, die seit Langem bekannt bist. Denn nach der Theorie der Problemlösungen gibt es zwei Wege zum Erfolg:

1. Mehr vom Selben.
2. Etwas anderes.

Uns wird meistens gesagt, wir sollen „mehr desselben“ machen. Also uns mehr anstrengen und mehr Energie einzusetzen, um mehr Erfolg zu haben. Und genau das ist der Punkt: Wenn du das tust und dabei nirgendwo ankommst, dann rennst du und rennst du und erreichst nichts. Deswegen versagen viele Menschen – nicht nur bei der Partnersuche.

Also mach es anders: Versuche, weniger Menschen gründlicher kennenzulernen. Lerne sie zu verstehen, und versuche dabei, deine eigenen Interessen verständlich zu machen.

Denn wenn du es so machst, wirst du zufrieden sein. Man nennt so eine Person neuerdings auch „Satisficer“ – ein wirklich blödes Fremdwort. Aber es ist jemand, der seiner Sache sicher ist, dass er eine völlig zufriedenstellende Wahl getroffen hat.

Und nun noch eine Sache: Wann wirst du damit beginnen, anders zu suchen, wenn nicht jetzt?

Theorie:
Nach Watzlawick, Weakland und Fish: Lösungen.
Herbert Alexander Simon, Barry Schwartz, Philippa Perry.
Gegenteil: Maximizer.

Die Woche: Tage der sauren Gurken, Geschenke, Gender-Etiketten und Schwätzer

Wenn es euch angesichts unserer Themen so erscheint, als hätten wir „Saure-Gurken-Zeit“, dann habt ihr Recht. Doch in Wahrheit werde ich derzeit von allen Seiten mit Gurken beworfen – und dabei lebe ich gar nicht im Spreewald. „Saure Gurken“ ist ja ein Wort dafür, dass sich Redakteure Themen aus den Fingern saugen, die keinerlei aktuelle Bedeutung haben. Im Moment tragen die Gurkengläser Aufdrucke wie „Was Frauen wirklich wollen“, „Sexualverhalten der Frauen“ oder „Dating ab 50“. Lauter Themen, die keine sind, sondern Leser/innen anlocken sollen. Auf Quora fasse ich sie (fast) täglich zusammen.

Impulse aus dem Alltag -Luxusgeschenke

Wir schöpfen inzwischen die Mehrheit unserer Themen aus Fragen, die an uns im Netz und im Alltag gestellt werden oder aus Impulsen, die wir ganz gewöhnlichen Medien entnehmen. Einer dieser Impulse führte uns auf wertvolle Geschenke für die Geliebte oder den Liebhaber. Ist ein Diamantring oder ein Fahrzeug bereits zu viel? Zählt der Geldwert überhaupt?

Der Etikettierungswahn der Gender-Erfinder - und was "sexuelle Fluidität" wirklich ist

Unter den Themen, über die am meisten Unsinn verbreitet wird, zählt die „geschlechtliche Orientierung“ oder „Gender-Orientierung“. Damit verbunden ist der Etikettierungswahn: Gender-Definitionen zum Aufkleben, Bewerten, Abwerten und Aufwerten. Und genau damit machen sich gerade sogenannte „Wissenschaftler“, Schwätzer und Extremisten einen Namen. Wir haben uns mit „sexueller Fluidität“ beschäftigt und dabei versucht, die Wahrheit hervorzulocken. Dazu habe ich dann noch einen Artikel verfasst, den eigentlich jeder lesen sollte, der dazu neigt, zu urteilen, bevor er das Gehirn zugeschaltet hat. Er heißt: erst klären, dann einordnen.

Verführerinnen - was sie tun, wie sie es tun und was sie bezwecken

Wie Verführer (angeblich) arbeiten, steht überall im Internet. Von der Wahrheit sind diese Aussagen oft weit entfernt, und weil das Thema so ausgelutscht ist wie ein Kaugummi am Bettpfosten, haben wir uns mal um Verführerinnen gekümmert. Wie machen die das eigentlich?

Männer versohlen - mal stark vereinfacht

Zurück zu Sommerthemen und saure Gurken. Komplizierte psychologische Aspekte der Flagellation interessieren im Grunde niemanden, deshalb haben wir uns mal etwas Einfaches einfallen lassen. „Ganz unverhohlen Männer versohlen“ sagt aus, was es ist, wie es funktioniert und warum es jemand tut oder auch nicht.

Schwierige Partnerschaften mit bestimmten Berufen?

Was passiert, wenn ein Psychologe oder eine Psychologin auf einen Menschen trifft, der nicht zu dieser Berufsgruppe gehört? Wird er/sie den Partner oder die Partnerin nach den Kriterien ihres Berufes einschätzen? Oder ihn/sie gar wie einen Klienten behandeln? Hoffentlich nicht. Und doch kommt so etwas vor – auch bei anderen Berufen. Wie kann man damit umgehen? Die Frage ist wirklich „heikel“. Und ein Tipp dazu: Wer einen solchen Beruf ausübt, weiß im Grunde, was „professionell sein“ bedeutet. Und dazu gehört auch, den Lover oder die Geliebte nicht wie einen Klienten zu behandeln.

Und der Abgesang ...

Falls ihr noch Urlaub habt: einen schönen Urlaub. Ansonsten ein wundervolles Wochenende – wenn’s sein kann mit Lust und Wonne. Nächste Woche mache ich neue Gurkengläser auf und sage euch aber auch, was wirklich "Sache ist" - die Wahrheit.