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Sind Frauen das bessere Geschlecht?

Sind es nun gute Nachrichten für Frauen oder gute Nachrichten für Servas und andere BDSM-Anhängerinnen?

Jedenfalls will ein US-amerikanischer Autor wissen, dass Frauen viele Pluspunkte haben. Neben dem höheren erreichbaren Lebensalter sei es vor allem die Schmerztoleranz. Was dran positiv sein soll, wissen wir nicht, denken aber, dass die Schmerztoleranz situativ variiert. Vielleicht sollten Sie mal einen Sadisten fragen, wenn Sie eine präzise Antwort wollen?

Und: Frauen haben eine höhere „soziale und emotionale Intelligenz“ – glaubt man jedenfalls. Wirtschaftlich nutzen kann man sie auch – jedenfalls die soziale Intelligenz. Bei der sogenannten „emotionalen Intelligenz“ habe ich da meine Zweifel.

Und natürlich haben Frauen einen Vorteil, um dem wir Männer sie beneiden: Sie können Orgasmen in Serie haben, jedenfalls mit dem richtigen Vibrator.

Geht uns Männer da nicht das Herz auf über so viele Superqualitäten? Männer haben angeblich nur einen Vorteil – ein besseres Reaktionsvermögen.

Und damit gebe ich mal zurück an die Redaktion – so wahr ich Gramse heiße.

Anmerkung: der verlinkte Artikel ist inzwischen steinalt, aber gleichwohl für eine Satire gut.

Merken die Frauen eigentlich, wann wir „kommen“?

Merkt sie es? Oder merkt Sie es nicht?
Jetzt wissen wie endlich, warum Frauen wirklich mit uns vögeln wollen: weil sie dadurch schlauer werden. Denn die Frauen, die ganz, ganz viele sexuelle Kontakte hatten, waren bei einer Studie deutlich besser darin, sich Sachen zu merken. Ja, das wäre ja noch nicht sensationell, aber jetzt kommt der Clou, Deerns: das geht nur, wenn ihr „PiV“ macht, und PiV heißt, dass sein Ding dabei in eurem Ding stecken muss und und ihr euch dabei ziemlich viel bewegt. „PiV“ eben.

Keine Ahnung, warum das aufs Gehirn wirkt, aber wer weiß so etwas schon? Und überhaupt: PiV? Ist das nicht eigentlich so ein Männerding aus der Steinzeit, weil die Jungs eben Freude dran haben, ihr Ding in feuchte Höhlen zu stecken, statt es immer nur herunterbaumeln zu lassen? Jedenfalls haben die Deerns von der Hochschule mir neulich mal gesagt: „JoJo, eigentlich brauchen wie euch Kerle gar nicht, weil die Vagina keine Nerven hat und wir sowieso nix fühlen, wenn ihr euch da hineinlümmelt.“ Ja, ist so, haben sie mir dann erklärt, das wäre alles wegen der Clit, und weil es keinen „vaginalen Orgasmus“ gäbe, sondern eben nur einen, bei dem die Clit aufgeschaukelt würde. Das würde immer hinhauen, und es wäre viel schöner als immer mit dem langen Gedöns und den falschen Lustschreien.

Da haben nun gerade mal andere Schlaumeier festgestellt, dass die langen, tierischen Schreie beim PiV gar nix mit dem Orgasmus zu tun haben, weil der ja gar nicht kommen kann, von wegen dieser Clit. Und dass die Deerns erst am Schluss schreien, wenn sie merken, dass es den Kerlen kommt. Da weiß man natürlich auch nicht, warum, da müsste man vielleicht male ein Affenweibchen fragen, weil die es ja auch tun.

Na ja, und da habe ich dann doch mal nachgefragt, ob die Deerns es denn überhaupt merken, wenn die Kerle in ihnen kommen. Aber die richtig anständigen Deerns haben mich nur mit diesem „Hau-ab-du-Perverser“-Blick bedacht. War wohl die falsche Frage. Die Frauensleute, die da so in Foren unterwegs sind, sagen fast alle, dass sie gar nix davon merken, wenn es ihm kommt. Wäre ja auch wieder logisch, weil da ja angeblich keine Nerven in der Vagina sind. Kann aber auch sein, dass die Kerle Lümmeltüten nehmen, und die Frauen deswegen nix mehr merken. War auch bei den Erdbeerchen so oder beim NetDoktor. Nur ein paar ganz Mutige haben gesagt, dass sie so was merken würden - ob mit oder ohne Tüte.

Also, mal zusammengenommen soweit: Anständige Frauen oder solche, die's nicht oft tun, merken nicht, wenn die Kerle in ihnen kommen. Schade eigentlich.

Also muss ich mal nachfragen, was denn unanständige Frauen sagen, und das gehe ich am besten mal in Lianes Bar. Also, mit Liane selbst ist es ja so, dass sie nur die Klatschspalte von der Sache kennt, weil ihr die Deerns ja allerlei Zeugs erzählen, was die Kerle so machen. Jedenfalls hat Liane gesagt, dass es die Deerns klar merken, wenn die Kerle fertig sind, weil sie dann wissen, dass es bald vorbei ist.

So ganz wollte ich mich damit aber doch nicht zufriedengeben, und als Buschbaby mit Getöse durch die Tür kam, hab ich sie mal gefragt, ob sie denn merkt, wann die Kerle … Na ja, hätte ich besser nicht tun sollen, denn Buschbaby hat mich gleich mal gefragt: „Bei dir oder bei allen, die ich so kenne?“ Und dann hat sie mir ins Ohr geflüstert: „Soll ich mal ganz laut sagen, woran ich es bei dir merke?“ Da hab ich auf die Antwort verzichtet. Wäre mir auch echt peinlich gewesen, so wahr ich Gramse heiße.

Warum Hannelore nun doch keine getragenen Slips verkauft

Keine Chance für Niemanden


„Gramse!“ Hannelore war ganz außer Atem, als sie zu mir kam. „Du, ich habe da DIE Geschäftsidee, wie ich aus meiner Finanzmisere herauskomme!“

„Weißt du, da verschenken Leute T-Shirts, die du drei Tage und drei Nächte tragen musst, und die du dann zurückschickst.“ Ich verstand gar nichts. „Und wo ist da das Geschäft?“ „Das besteht darin, dass du 10 T-Shirts zurückbekommst.“ Aha. Das wäre so ungefähr wie „I give you altes Hut, you give me neues Mantel.“ Oder wie Kaninchenzucht, doch wo war der Haken?

Na ja, also … das alles kannst du als Info hier nachlesen.

Also … irgendwie hatte ich schon mal mal so etwas gehört … Japanerinnen verkaufen alles, was sich auf der Haut tragen lässt: T-Shirts, Büstenhalter, Socken und Höschen. Was wär da einfacher, als zu sagen: Hey, Jungs … ich schicke euch ein getragenes Höschen von mir und ihr kauft mir dafür 10 neue, süße Teilchen von … (wir halten mal die Markennamen zurück, weil wir ja keinen Ärger wollen). Das Geschäft wäre natürlich Klasse: unpopuläre Slips kosten im Großhandel gegen 2,50 Euro, und die süßen Strings von (…) kosten so gegen 30 Euro, macht also einen Rohgewinn vor Steuer, Verpackung und Porto von 292,50 Euro. Na ja, es geht noch teurer und auch billiger, aber nur, um mal eine Hausnummer zu haben …“

Träumen vom gigantischen Gewinn: tausche Höschen 1:10

Und bei, sagen wir mal, 20 Tagen und Nächten, in denen du so etwas im Monat tragen kannst, läge dann der Umsatz bei so gegen 6000 Euro, bei einem Reingewinn von … na, der wurde mir ganz schwindlig. Also schnell zum Gewerbeamt und einen Textiltauschhandel anmelden mit Hannelore als Höschen-Galionsfigur?

Na, ich hab dann noch mal herumgefragt, was denn so der Marktpreis für getragene Höschen ist, und da war ich dann doch ernüchtert: oh je … nur gegen 20 Euro. Und der Markt ist dicht gepflastert mit Slips, Strings und Pants aller Art. Da bleibt nicht viel übrig am Monatsende.

Singlebörse mit einer Frau und hundert Männern?

Natürlich könnten wir auch noch eine Singlebörse gründen und sagen, wir hätten den Urinstein der Weisen gefunden. Dann müssten wir nur behaupten, dass der einzig verlässliche Indikator für die Partner-Übereinstimmung das pheromonbehaftete Damenhöschen sei. Sehr plausibel, denn wo soll die Anziehung sonst so intensiv wahrnehmbar sein? Und weil das ja alles höchst wissenschaftlich gedeckelt werden muss, nehmen wir dann gleich mal 120 Euro und senden zwei Höschen zur Auswahl … unser Kunde darf selbstverständlich dann beide behalten. Und wenn’s passt? Ja, dann ist die betreffende Dame leider schon vergeben. Sorry.

Doch als Hannelore das hörte, hat sie mir eine gescheuert und gesagt, lieber würde sie statt Hummer Makrelen essen, als SO ETWAS zu tun.

Ja, so kann es einem ergehen, wenn man jemandem zu seinem Glück verhelfen will – so wahr ich Gramse heiße.

Wer’s nicht gemerkt hat: Dies ist eine Satire, die Hintergründe sind aber nicht ganz aus der Luft gegriffen.

Jemand …

Niemand sucht Jemand

Jemand sendet dir Flirtmails. Jemand schreibt dir. Jemand will mit dir flirten. Jemand will mit dir chatten.

Jemand ist sehr aktiv – und jemand ist ein Roboter, der immer neue Namen annimmt.

Hey … "Jemand". Hier ist niemand. Der berühmte Niemand. Schon gewusst?

Männer, schaut zu Frauen auf ...

Männer, heute dürft ihr zu den Frauen aufschauen ...
Männer, schaut zu Frauen auf ... sie kennen sich viel besser bei Gefühlen und sozialen Kontakten aus, als ihr glaubt.

Text in Annäherung an eine Pressemitteilung, Bild aus einem Buch des 19. Jahrhunderts, etwa nachgearbeitet.