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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Worum geht es in Zukunft bei der Liebeszeitung?

Ihr habt sicher gehört, dass „Künstliche Intelligenz“ die Welt bereits verändert hat. Und ich persönlich bin ganz sicher, dass dies auch für die Zukunft gilt.

Inzwischen zeigt sich der Hauptnachteil künstlicher Intelligenz: Sie greift alles auf, was im Laufe vor mehreren Jahren über ein Thema geschrieben wurde. Das mag die Art von Wissen sein, die Lehrende und Lernende für ihre Berufe benötigen. Aber es ist nicht die Art von Wissen, die wir alle benötigen, um das Leben jeden Tag zu meistern.

Außerdem enden sich die Meinungen zu viele Fragen ständig. Wenn ich ein Lexikon aus den 1900-er Jahren befrage, sagt es etwas anderes aus als eines aus den Jahren 1950-er Jahren. Eine Ausnahme bilden Online-Lexika, die ständig aktualisiert werden und dabei oft nur das Wiedergeben, was der Zeitgeist gerade produziert.

Es gibt also viele Gründe, neue Ideen und abweichende Meinungen zu veröffentlichen. Am Ende des Sommers werde ich hoffentlich in der Lage sein, dieses etwas „altbacken“ wirkende Blog mit neuen Inhalten zu füllen, die ihr nicht überall lesen könnt.

Macht mir Vorschläge, wenn ihr wollt. Fragt mich alles, was ihr wollt. Ich bin nicht „offen für alles“, aber ich habe immer ein offenes Ohr für neue Ideen.

Euer Sehpferd und das Sehpferd-Team

Die Liebeszeitung ist wieder erreichbar …

Bis gestern hatte ich auf allen Kanälen (vor allem auf allen Blogs) unerträglich lange Zugriffszeiten. Wer es bemerkt hat, der möge meine Entschuldigung annehmen. Wie fast immer, habe ich die Probleme zunächst bei dem Teil gesucht, den ich verantworte – und erst dann habe ich mich an andere gewendet. Gestern Nacht wurde das Problem nun erfolgreich gelöst.

Beste Grüße aus der Provinz

Gebhard Roese
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Der Dating-Trend "Blödsinn" wird auch 2025 beherrschen – aber nicht in der Liebeszeitung

Einfach mal loslabern ... das überlasse wir anderen
Neulich hat mir jemand gesagt, dass wir einen König bräuchten, weil sich weder die Demokratie noch die Diktatur bewährt habe. Er bestand darauf, dass so etwas „ernsthaft diskutiert“ werden müsse. Man könne aber leider mit niemandem darüber reden, weil die Diskussion von vornherein abgeblockt würde.

Influencer und "Soziale Netzwerke" verbreiten auch 2025 Behauptungen

Wenn jemand behauptet, es gäbe einen „klaren Weg“, einen Mann zu verführen, eine Frau zu erobern oder etwas dergleichen, dann greifen unsere Medien diesen Blödsinn auf. Dergleichen wird überwiegend von sogenannten „Influencern“ verbreitet, die dazu in der Regel auf „Soziale Netzwerke“ zurückgreifen. Dahinter stehen Geltungssucht, Selbstgefälligkeit und natürlich Dollarscheine in den Augen – und ganz selten Logik, Erfahrungen oder überprüfbare wissenschaftliche Fakten.

Im Jahr 2025 wird dieser Trend garantiert fortgesetzt: Solange jemand mit primitiver Meinungsmache Geld verdienen kann, wird er/sie es auch tun.

Wissenschaften und Meinungsbilder in konservativen Medien

Auch die Wissenschaften haben ihre Trends: Je weiter rechts wir die Presse verorten, umso mehr werden Psychologen nachgefragt, die sich auf die „heile Welt stabiler Beziehungen“ konzentrieren. Das Ziel mag löblich sein – doch die Fakten sind brüchig. Mit der gleichen Masche wird ständig versucht, Partnersuchenden einzureden, sie sollten bitte „Gleich und Gleich“ beherzigen.

Der Staat zeigt Interesse an der Partnersuche - in Japan

Schade, dass die Presse auch den staatlichen Eingriff in die Partnersuche hochjubelt, den man in Japan neu entdeckt hat. Dahinter steckt die Idee, dass zur Erhaltung von Staat und Gesellschaft mehr Kinder nötig sind. Auch eine nette Idee. Nur ist die Annahme völlig absurd, dass der Staat der bessere Heiratsvermittler ist. Wie überheblich muss eine Regierung sein, um dies zu vermuten?

Viele Frauenzeitschriften setzen auch für 2025 auf "Ansprüche"

Zu den üblichen Verdächtigen für Behauptungen zählen auch die Frauenzeitschriften. Ein Teil, davon hat sich darauf konzentriert, ihren Leserinnen zu raten, „lecker“ zu sein und nur die Kerle abzugreifen, die den eignen Wünschen exakt entsprechen. Auch eine Idee, die ganz nett klingt – nur leider ein absoluter Unsinn, weil dies erstens nicht möglich ist (es gibt keine absolute Passung) und zweitens, weil der Partnermarkt nicht auf solche Luxusbedürfnisse vorbereitet ist. Zu erwähnen wäre wohl auch noch (sorry Ladys) dass ihr selbst nicht alle „erste Wahl“ seid.

Tacheles geredet? Na klar. Ihr habt Hoffnungen, Wünsche oder Bedürfnisse? Das ist gut und richtig. Aber feste Kriterien, Anforderungen oder gar unverrückbare Ansprüche an Partner? Das geht meistens schief.

Auch die Liebeszeitung kann irren. Aber sie erzählt euch keinen Tüdelkram.

In diesem Zusammenhang: Was haltet ihr eigentlich von unserer neuen Reihe "Partnersuche für absolute Anfänger"?

Zahl des Tages und beinahe ein Jubiläum

Zahl des Tages und beinahe ein Jubiläum:

5002



Ihr wundert euch? 5002 Artikel hat die Liebeszeitung seit dem 1. September 2009 veröffentlicht. Das heißt auch, wir existieren jetzt seit fast 15 Jahren.

Etwa 90 Artikel wurden für den Papierkorb geschrieben oder nachträglich gelöscht.

Der König und die Zeit zwischen den Jahren

Der König wacht zwischen den Nächten


Zwischen den Jahren

Gedanken über die Liebeszeitung und den Hundekönig

Zwischen den Jahren – das ist die Zeit, in denen Menschen früher eigenartige Gedanken kamen. Das alte Jahr verschwand spurlos, das neue Jahr hatte in Wahrheit noch nicht begonnen. Bei orthodoxen Christen verschiebt sich also nicht nur das Osterfest, sondern auch „Weihnachten“ und „Neujahr“, und zwar ziemlich heftig. Schuld ist der julianische Kalender, der zwar nicht offiziell gilt, aber immer noch für die Feiertage benutzt wird.

Soweit die Erklärung – aber wann ist denn nun eigentlich „zwischen den Jahren“? Das erklärt die „Gesellschaft für deutsche Sprache“ so:

Mit dem Ausdruck zwischen den Jahren wird schon seit dem 14. Jahrhundert für gewöhnlich die Zeitspanne zwischen Weihnachten und dem Neujahrstag am 1. Januar bezeichnet, in einigen Gegenden auch zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar.

Die Zeit „zwischen den Jahren“ lädt immer wieder zu Besinnlichkeit ein – und natürlich ist die Frage Jahr für Jahr: „was mache ich mit der Liebeszeitung?“

Der König aller Könige (auf dem Bild als Christbaumkugel, aber auch sehr real) sieht mich dann an und sagt: „Mach weiter, mach weiter … du kannst doch nichts anderes.“

Wenn er das sagt – dann mach ich eben weiter. Eigentlich wollte er wahrscheinlich sagen: „Hol endlich das Leckerli hervor, du Eumel …“ Aber ich denke dann: Ich schreibe, also lebe ich. Was weiß schon der Hund davon?

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