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  Eigenwerbung

Der März in Schieflage - und hier kommt der April

Wechselbäder im April
Im März hatte ich Großes vor: Endlich mal Toys zu zeigen, die wirklich Freude bereiten, Kurzgeschichten zu finden, den Singles Mut zu machen und ...

Die Regierung verbreitet Zukunftslosigkeit - dagegen zu halten, fällt schwer

Ich komme zuerst zum Mutmachen: Die deutsche Regierung macht uns vor, wie Zukunftslosigkeit funktioniert: Appelle ohne Ende bei gleichzeitigem Versagen auf vielen Ebenen. Schuldzuweisungen an das Volk, statt die eigenen Versäumnisse und Fehler aufzuarbeiten. Nächtelanges Labern statt sinnvoller Konzepte.

Wen wundert es eigentlich, dass sich einerseits die Mutlosigkeit aufs Volk überträgt, andererseits aber die Appelle verhallen?

Da kann ich so viel Mut und Zuversicht verbreiten, wie ich will. Viele Blogger haben bereits die Flügel herunterhängen lassen - sie haben einfach die Nase voll - übrigens weltweit.

Meine Erwartung an den März wurden nicht erfüllt

Gut - vom Rest meiner Vorhaben im März blieb leider nicht viel übrig. Immerhin haben wir ein paar Themen zum Motto „Jetzt muss es Lust sein“ verwirklichen können. Die Kurzgeschichten musste ich euch vorenthalten - was mir angeboten wurde, war einfach zu schlecht. Und die Toys? Denkbar schwache Resonanz ...

Der April - Wechselbäder der Gefühle

Nun kommt also der April. Er gilt traditionell als Monat der Wechselbäder. Morgens wachen wir bei strahlendem Sonnenschein auf, und am Nachmittag schneit es. Da kämen „Küsse und Schläge“ als Thema in Frage. Oder „Ekstatischer Sex oder liebevolle Beziehung?“ Oder auch „Lust auf beiden Seiten des Zauns“.

Letztendlich habe ich mich für „Wechselbäder der Gefühle“ entschieden. Nicht ganz zufällig fällt dies in ein Thema, das ich gerade erst wiederentdeckt habe: „50 Jahre sexuelle Befreiung“. Manche haben es ignoriert, andere schon wieder vergessen. Verflixt - 50 Jahre sind ziemlich viel, nicht wahr? Ein halbes Jahrhundert. Was ist da eigentlich passiert?

Ich wende mich an die Jahrgänge 1940 - 1970 (und auch nur im Westen) , um euch um Eindrücke zu bitten. Helft mir, mehr zu wissen, als ich meinem Bücherschrank finden kann.

Die Woche: Der Salon, das Liebeszimmer und allerlei Wahrheiten

Die Woche begann mit meinem ersten und bislang einzigen Salon. Er heißt „Komm“ und du kannst ergänzen Komm … uniziere. Bislang haben wnige Menschen davon Gebrauch gemacht. Dazu kann ich eine Anekdote erzählen: Ich habe einmal versucht, einer jungen IT-Mitarbeiterin meine berufliche Entwicklung zu schildern. Nachdem sie dazu allerdings etwa sechs Mal nichts als „OK“ zu sagen hatte, obgleich ich ihr Freiraum für Fragen und Ergänzungen gab – habe ich resigniert. Mit „OK“ lässt sich eben keine Kommunikation machen – denn „OK“ heißt: „Leck mich am Arsch, du Penner.“ Und nein - ich habe es nicht getan.

Hör nicht auf die Vereinfacher - nimm dein leben selbst in die Hand

So weit, so gut. Ich frage mich ja oft, warum so viel von euch den Vereinfachern auf den Leim gehen. Also Männermagazinen. Frauenzeitschriften, Ratgeberbüchern, Psycho-Gurus oder kaum verdeckter Werbung der Dating-Branche. Die Antwort ist: Weil die meisten der Opfer zu faul sind, selber zu denken. Falls jetzt jemand „OK“ sagt, gehört er/sie dazu. Sorry, Boys and Girls.

Ein Date sollte Freude machen - aber es ist kein "Entertainment"

In die Kategorie „Hereingefallen“ passt auch mein Artikel über all diese Schnepfen und Schnösel, die sich immer „so gut unterhalten“ haben aber trotzdem „kein zweites Date“ wollten. Ich führe das jetzt ad absurdum:

„Ich habe immer noch keinen Job, aber ich habe mich mit fünf Personalchefs (oder meinetwegen auch Personalchefinnen) ganz vorzüglich unterhalten.“

Wobei ich überhaupt nichts sagen will, dass man sich auch mit „unpassenden“ Dates dann und wann gut unterhalten kann.

Gegen die Klischees

Menschen wie ich, die der Wahrheit eher verpflichtet sind als locker-flockige Autorinnen oder Autoren, hassen Klischees. Ich behaupte nicht, niemals welche verbreitet zu haben, aber wenn ich „Tacheles“ rede, dann ist es „Tacheles“. Denn die Wahrheit sollte einfach und ohne Sahnehäubchen serviert werden. Ich weiß, dass wir alle uns manchmal etwas „schönreden“. Das kann Balsam für die Seele sein, aber es ist kein Grund, in Illusionen abzutauchen.

JETZT ist es Zeit, aufzubrechen

Die Politik ist mittlerweile planlos – das war abzusehen. Die Wissenschaftler reden seit Beginn der Pandemie pausenlos – nur leider verwickeln sie sich dabei in Widersprüche. Und jeden Tag steht jemand auf, der dir das Leben mies machen will und die Zukunft in Grau und Schwarz malt. Und du? Pfeif dein eigenes Lied. Tu etwas, und tu es JETZT. Der Neustart in die Flirt-Saison 2021 wird zwar immer wieder verschoben, aber jede Krise lehrt: Wer als erster zum Neustart bereit ist, der gewinnt auch das meiste.

Gib deiner Liebe einen Raum

Falls ich euch zu theoretisch war: Wohin gehst du, wenn du wieder nach Herzenslust Männer, Frauen oder meinetwegen auch „Diverse“ treffen kannst? Es wird Zeit, an deinen privaten Liebesraum zu denken, an dem du tun und lassen kannst, was du willst. Und was der/die andere will, versteht sich.

Was mit der Liebeszeitung "geht"? Viel mehr als ihr denkt

In eigener Sache: Ich habe schon wieder eine aufdringliche E-Mail von einem Spinner bekommen, der angeblich etwas „gelesen und gut gefunden hat“, was es bei mir in dieser Form gar nicht gab. Lasst es bleiben – es hat keinen Zweck. Wer mir klar sagt, was er von mir will und wie er das von mir will, bekommt auch Antworten. Na, dann mal los:

Dialoge, Diskussionen, Interviews

Falls ihr Interesse an einem Interview, Dialog oder sonst etwas habt – meldet euch bitte per E-Mail an. Denn natürlich bin ich an euren Vorschlägen, Aktivitäten und gelegentlich sogar an eurem Geschäft interessiert.

Und ihr, was macht ihr JETZT?

Und nun – schönen Start ins Wochenende, auch wenn’s kalt ist. Schlafzimmer neu tapezieren? Nach neuen, schmeichelnden Beleuchtungen fahnden oder gar „deiner Lust eine Bühne geben?“

Es gibt noch viel zu tun, nicht wahr?

Interesse an einem Interview?

Die Redaktion würde dich/euch/Sie gerne befragen ...
Hast Du, haben Sie? Interesse, in der Liebeszeitung zu erscheinen? Dann ist das Interview die beste Möglichkeit.

Die einzige Voraussetzung: Du solltest etwas wirklich Einzigartiges über die Sinnlichkeit, die Lust oder die Liebe wissen, was auch andere interessiert. Es kann eine Lebensweise sein oder auch eine Profession, eine Wissenschaft oder einfach eine Erfahrung. Und natürlich kann es etwas mit der Liebe in Corona-Zeiten zu tun haben. Muss es aber nicht.

Wir stellen die Fragen schriftlich. Du bekommst ein Protokoll zur Korrektur, bevor wir die Fragen und Antworten veröffentlichen, die wir für relevant halten. In der Regel kürzen wir nur ein wenig oder setzen Fremdwörter in gängigere Begriffe um.

Schreib an unsere E-Mail-Adresse, was dich/sie/euch bewegt. Die Redaktion antwortet schnell und verbindlich.

Hier bitte schreiben ...

Bild: Titel eines Magazins, 18. JH, Künstler unbekannt

Die Woche: Urologisches, Clowns, Gender und echte Hilfe

Letzte Woche hatte ich wirklich etwas anderes zu tun als einen Wochenüberblick zu schreiben. Ein Blog zu führen, kostet viel Zeit – jedenfalls, wenn die Qualität nicht nachlassen soll. Entschuldigung? Nein … nur eine Erklärung.

Die Urologin zu Beginn

Die Sache mit den Urologinnen war mir ein Anliegen. Vielleicht fürchten sich die „Drei Kleinen Schweinchen“ vorm bösen Wolf. Aber warum sich ein erwachsener Mann vor einer Urologin fürchten sollte, scheint mir nicht schlüssig zu sein.

Weg mit den Anspruchs-Clowns

Viel sinnvoller ist, sich von den Hochnasen abzuwenden, denen kein Mann (und manchmal keine Frau) „gut genug“ ist. Und ich wiederhole sehr gerne und deutlich: Diese Frauen und Männer vergiften den Partnermarkt mit ihrer Anwesenheit. Und ich hatte wirklich Grund, dies ausgerechnet am Valentinstag zu veröffentlichen. Also: Wer eine sinnvolle Beziehung sucht, der sollte einen weiten Bogen um die Anspruchsträger(innen) machen. Auch eine Frau in Ritterrüstung fand am Valentinstag den Weg in die Redaktion.

Warum Singles alle ablehnen, die sie haben könnten

In ähnlicher Weise, aber etwas differenzierter, habe ich selbst zur Feder gegriffen. Wenn du alle Männer oder Frauen ablehnst, die du haben kannst, bleiben die übrig, die du nicht haben kannst. Das heißt im Klartext: Du bleibst alleine. Und das bei einem immensen Aufwand.

Einfach geht es besser.

Übrigens gibt es ganz einfache Möglichkeiten, mehr Erfolg bei der Partnersuche zu haben: Wieder vereinfacht: Aufmachen statt Verschließen. Mehr in meinem Artikel.

Wenn die Herren lieber Damen wären …

Habt ihr euch mal gefragt, warum Männer im Rollenspiel gerne Frauen wären? Unser Artikel gibt die Antworten. Und du kannst mal überlegen, wie weit du bei diesem Spiel persönlich gehen würdest.

Lieben oder lieber geliebt werden?

Zur Sexualität hatten wir noch einen kleinen Beitrag darüber, ob es erregender ist, zu lieben oder geliebt zu werden … oder auch, ob wir Sex lieber aktiv oder passiv genießen können. Ihr könnt immer noch dazu beitragen, Licht in das Dunkel zu bringen.

Und wie war das mit Züchtigungen?

Zu den Rollenspielen haben wir etwas für euch gefunden: Wie interessant ist es eigentlich noch, erotisch gezüchtigt zu werden? Immerhin fanden wir interessante Information von einer „Switcherin“.

Und einige Worte noch an euch, liebe Leser(innen)

Gramse ist wieder da. Er hadert mit dem weiblichen Dummgeschwätz über den „Gentleman“ und seinem Bruder, den „Macho“. Und er fragt sich, warum die „Lady“ und ihre Schwester, die „Schlampe“, so selten erwähnt werden.

Seriös kann man sich diese Frage natürlich auch stellen. Wer ist eigentlich ein Gentleman?

Etwas Eigenwerbung muss ich dann und wann auch machen. Heute kann sich kaum noch jemand vorstellen, wie das Liebesleben der Menschen vor 50, 75 oder 100 Jahren einmal war. Geschweige denn im 19. Jahrhundert. Oder warum Frauen angeblich „Schubladen“ trugen. Überhaupt kann man mich zu vielen Themen fragen – und ich antworte dann wirklich nur, wenn ich etwas weiß.

Und nun … auf ins Wochenende. Ohne Frust, wenn’s geht.

Die Woche: Lustiges, Unsinniges - und der Penis

In dieser Woche gab es viel Unsinn zu lesen, vor allem über Singles und Partnersuche. Die Damen und Herren Redakteure versuchten, die letzten Krümel aus dem leeren Nachrichtentopf über die Liebe 2020 herauszurutschen. Neben den „Senioren“ (mal ab 50, mal ab 60) waren es vor allem die Online-Dating-Branche, die mit einer „Studie“ auf sich aufmerksam machen wollte. Da kommen die Guten ins Töpfchen (nämlich zum betulichen Online-Dating mit Chats und Trallala) und die Schlechten ins Kröpfchen, weil sie einander unvorsichtigerweise tatsächlich physisch begegnen. Oder habe ich das wieder mal falsch verstanden?

Singles und Paare in der Pandemie

Lustig wurde es in einem Artikel, den ich die Woche über gar nicht erwähnt hatte – wie ist es bitte, JETZT auf Partnersuche zu sein, oder noch simpler „Wie flirtet man in Mund-Nasen-Schutz-Zeiten?“

Interessant war auch das schnörkellos-selbstbewusste Interview mit einer schweizerischen Paartherapeutin.

Das „rein Sexuelle“ haben wir auf den Penis reduziert. Über ihn wird viel gesprochen, und hätte er Ohren – er würde protestieren.

Unser etwas vergessenes Thema „Singles“ wurde mit einem mehr als eigenartigen Zungenschlag unters Volk gebracht. Nachdem der Titel extrem irreführend war, erwies sich, dass die CIS-Leute alle nicht wissen, was Singles brauchen. Ich vermute, dass du, lieber Leser, CIS bist. Also weißt du’s auch nicht, oder?

Wahre Liebe, unwahre Liebe – ich kanns nicht mehr hören, ehrlich. Und ich fand wirklich noch einen Menschen in einem Forum, der sich aufblies: Wir würden „verlernen“ wie echtes Dating geht, wenn wir Online-Dating betrieben würden. War eine Einzelmeinung, aber sie wohnt immer noch in vielen Köpfen.

Sektierer und Sperma-Männerbünde

Das dumme Geschwätz dieser Woche kam nicht nur von Corona-Leugnern und anderen Sektierern, sondern auch von einer merkwürdigen Männergesellschaft, die beschlossen hat, ihre Prostata nicht zu bemühen, solange wir den November schreiben. Erst hatten wir darüber nur eine Satire gebracht, doch später wurde uns die wahre Natur dieser merkwürdigen Gestalten bewusst: Eigentlich sind sie erklärte Frauenfeinde. Es handelt sich offensichtlich um Männer, die sich über ihr Sperma definieren. Sprich nicht gerade für sie.

Der „Tagesspiegel“, sonst von uns gerne zitiert, brachte reißerisch einen Artikel über eine neue Dating-App für Teenies. Über solche Apps wäre wirklich zu reden – und zwar sehr kritisch. Aber nicht auf diese Weise.

Leider auch Pandemie ...

Wir selbst (seufz) hatten es nicht besser als alle anderen: Null Themen, die wirklich diskussions- oder mitteilungswürdig waren. Darüber schrieben wir dann auch … musste mal sein.

Ich verstehe sehr gut, warum sich Menschen in der Pandemie zurückziehen. Aber das gilt für persönliche Begegnungen. Warum sie sich auch sonst so zaghaft äußern, will mir hingegen nicht in den Kopf.

In jedem Fall - bleibt gesund und behaltet euren Verstand. Den braucht ihr in jedem Fall weiterhin.