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  Eigenwerbung

Die 14 Tage der Osterzeit: Lust, Schmerz und die 1970er

Unter den Neologismen dieser Tage, die nun überall auf der Wiese der Corona-Langeweile sprießen, fielen mir dieser Tage „Langzeitsingles“ und „Kurzzeitsingles“ auf. Mal unabhängig davon, wie lang „lang“ ist, und wie „kurz“ eigentlich kurz: Was soll denn das nun wieder? Ja, mir fiel auf, dass einer der häufigsten Fragen in Datingshows ist: „Wie lange bist du denn schon Single?“ Es hat eine Weile gedauert, bis ich fündig wurde, was als „lang“ gilt: mehr als drei Jahre. Wenn du 21 bist, also seit dem 18. Lebensjahr. Bist du 50, dann seit dem 47. Lebensjahr. Falls ihr es nicht bemerkt habt: Dadurch wird die Frage zur Farce.

Lassen wir es mal dabei. Meine letzte Wochenzusammenfassung habe ich am 26. März verzapft, und sie war kurz. Diese wird lang – aber ich will euch nicht langweilen.

Thema: 50 Jahre sexuelle Befreiung – alles beim Alten?

Die Welt teilt sich in jene, die gerne wieder eine restriktive Sexualmoral hätten und jene, die finden, dass die Sexualmoral immer noch auf eine viel zu hohe ethische oder gar heilige Ebene gehoben wird. Dazu ist es sinnvoll, Materialien der 1970er-Jahre zu besitzen. Ich habe sie und dies zum Teil zum Thema der letzten zwei Wochen gemacht. „Fünfzig Jahre sexuelle Befreiung“ hieß der Titel. Eure Meinung dazu?

Da ich auch noch andere Materialien einbeziehen wollt, habe ich euch gebeten, mir etwas über eure „1970-er-Erfahrungen“ zu schreiben. Ich habe damit gerechnet, dass niemand antwortet – aber enttäuschend ist es doch. Übrigens gerade so enttäuschend wie die gegenwärtigen Erotik- und Sexblogs.

Dem Deutschen in die Seele gepikst

Wahrscheinlich habe ich den Deutschen in ihre empfindsamen Seelen gepikst, als ich über Kompromisse geschrieben habe. Dennoch empfehle ich gerade diesen Artikel, besonders jenen, die angeblich „Langzeitsingles“ sind.

Genug gemärzt ... nun kommt der April

Bei mir endet der März in Schieflage, weil mir etwas missglückt war, aber gut, da war ja noch der April, und da habe ich mir geschworen: Da mach ich, was ich will. Und so ist es geschehen. Das Motto heißt „Wechselbäder der Gefühle“ – und er dazu nichts weiß, der ist entweder kalt wie Eis oder ein Lügner.

Animalische Lust und Lust auf alle

Der erste vollständige Artikel dazu behandelt Frauen, die zwischen der Liebe zu ihm und ihr und beiden gemeinsame schwanken und sich dabei weder als „Bi“ noch als „Poly“ empfinden. Ich kann euch sagen: Wir haben gründlich recherchiert. Und: Unser zweites Thema, die Veränderungen der letzten 50 Jahre, wurde auch in den Artikel eingebettet.

Im gleichen Konsens ist auch das „Lob des Animalischen“ zu verstehen, das nicht die Begeisterung unserer Leserschaft fand. Warum eigentlich nicht? Seid ihr etwa prüde? Reden wir darüber?

Fernseh-Dokumentation 37 Grad? Nein, danke!

Da bliebe noch … die Liebe als Konsumgut. Wie „37 Grad“ auf die Idee kam, das seltsame Erscheinen (durch Apps) und Verschwinden (durch Ghosting) von Lovern zu beschreiben? Sollten die Frauen nun abgeschreckt werden oder Empathie für die armen Protagonisten entwickeln? Mir erschließt sich der Sinn dieser Sendung nicht.

Scharfes Gewürz für den Anfang

Unser Artikel über die Ingwerknolle war ein aktueller Versuch, jenseits der „Szene“ über die beliebte scharfe Wurzel zu sprechen. Und dabei haben wir gleich mal die verbreitete Behauptung ausgehebelt, dass die jungen Internatsschülerinnen im viktorianischen England auf diese Weise gezüchtigt wurden.

Die Tüpfelhyäne, Spaß und das Wochenende

Wie immer nicht restlos ernst gemeint, aber doch auf Tatsachen beruhend: Gramse hat sich die Tüpfelhyäne vorgenommen und Parallelen zum Menschen gesucht. Außerdem haben wir einen Link verändert – denn wir unterstützen natürlich sinnvolle Webseiten über Lust und Liebe.

Nächste Woche machen wir, wenn unsere Autoren und Ideengeber lieb zu uns sind und Arbeitslust verspüren, mit Liebe, Lust und Schmerz in Körper und Psyche weiter – nach Art des April.

Was macht ihr übers Wochenende? Schreibt ihr uns mal, was ihr von unseren Themen haltet? Oder redet ihr lieber mit euren Plüschtieren darüber? Hast du Fragen dazu? Dann KOMM in meinen SALON.

Die Woche: Der Salon, das Liebeszimmer und allerlei Wahrheiten

Die Woche begann mit meinem ersten und bislang einzigen Salon. Er heißt „Komm“ und du kannst ergänzen Komm … uniziere. Bislang haben wnige Menschen davon Gebrauch gemacht. Dazu kann ich eine Anekdote erzählen: Ich habe einmal versucht, einer jungen IT-Mitarbeiterin meine berufliche Entwicklung zu schildern. Nachdem sie dazu allerdings etwa sechs Mal nichts als „OK“ zu sagen hatte, obgleich ich ihr Freiraum für Fragen und Ergänzungen gab – habe ich resigniert. Mit „OK“ lässt sich eben keine Kommunikation machen – denn „OK“ heißt: „Leck mich am Arsch, du Penner.“ Und nein - ich habe es nicht getan.

Hör nicht auf die Vereinfacher - nimm dein leben selbst in die Hand

So weit, so gut. Ich frage mich ja oft, warum so viel von euch den Vereinfachern auf den Leim gehen. Also Männermagazinen. Frauenzeitschriften, Ratgeberbüchern, Psycho-Gurus oder kaum verdeckter Werbung der Dating-Branche. Die Antwort ist: Weil die meisten der Opfer zu faul sind, selber zu denken. Falls jetzt jemand „OK“ sagt, gehört er/sie dazu. Sorry, Boys and Girls.

Ein Date sollte Freude machen - aber es ist kein "Entertainment"

In die Kategorie „Hereingefallen“ passt auch mein Artikel über all diese Schnepfen und Schnösel, die sich immer „so gut unterhalten“ haben aber trotzdem „kein zweites Date“ wollten. Ich führe das jetzt ad absurdum:

„Ich habe immer noch keinen Job, aber ich habe mich mit fünf Personalchefs (oder meinetwegen auch Personalchefinnen) ganz vorzüglich unterhalten.“

Wobei ich überhaupt nichts sagen will, dass man sich auch mit „unpassenden“ Dates dann und wann gut unterhalten kann.

Gegen die Klischees

Menschen wie ich, die der Wahrheit eher verpflichtet sind als locker-flockige Autorinnen oder Autoren, hassen Klischees. Ich behaupte nicht, niemals welche verbreitet zu haben, aber wenn ich „Tacheles“ rede, dann ist es „Tacheles“. Denn die Wahrheit sollte einfach und ohne Sahnehäubchen serviert werden. Ich weiß, dass wir alle uns manchmal etwas „schönreden“. Das kann Balsam für die Seele sein, aber es ist kein Grund, in Illusionen abzutauchen.

JETZT ist es Zeit, aufzubrechen

Die Politik ist mittlerweile planlos – das war abzusehen. Die Wissenschaftler reden seit Beginn der Pandemie pausenlos – nur leider verwickeln sie sich dabei in Widersprüche. Und jeden Tag steht jemand auf, der dir das Leben mies machen will und die Zukunft in Grau und Schwarz malt. Und du? Pfeif dein eigenes Lied. Tu etwas, und tu es JETZT. Der Neustart in die Flirt-Saison 2021 wird zwar immer wieder verschoben, aber jede Krise lehrt: Wer als erster zum Neustart bereit ist, der gewinnt auch das meiste.

Gib deiner Liebe einen Raum

Falls ich euch zu theoretisch war: Wohin gehst du, wenn du wieder nach Herzenslust Männer, Frauen oder meinetwegen auch „Diverse“ treffen kannst? Es wird Zeit, an deinen privaten Liebesraum zu denken, an dem du tun und lassen kannst, was du willst. Und was der/die andere will, versteht sich.

Was mit der Liebeszeitung "geht"? Viel mehr als ihr denkt

In eigener Sache: Ich habe schon wieder eine aufdringliche E-Mail von einem Spinner bekommen, der angeblich etwas „gelesen und gut gefunden hat“, was es bei mir in dieser Form gar nicht gab. Lasst es bleiben – es hat keinen Zweck. Wer mir klar sagt, was er von mir will und wie er das von mir will, bekommt auch Antworten. Na, dann mal los:

Dialoge, Diskussionen, Interviews

Falls ihr Interesse an einem Interview, Dialog oder sonst etwas habt – meldet euch bitte per E-Mail an. Denn natürlich bin ich an euren Vorschlägen, Aktivitäten und gelegentlich sogar an eurem Geschäft interessiert.

Und ihr, was macht ihr JETZT?

Und nun – schönen Start ins Wochenende, auch wenn’s kalt ist. Schlafzimmer neu tapezieren? Nach neuen, schmeichelnden Beleuchtungen fahnden oder gar „deiner Lust eine Bühne geben?“

Es gibt noch viel zu tun, nicht wahr?

Die Woche: Lustiges, Unsinniges - und der Penis

In dieser Woche gab es viel Unsinn zu lesen, vor allem über Singles und Partnersuche. Die Damen und Herren Redakteure versuchten, die letzten Krümel aus dem leeren Nachrichtentopf über die Liebe 2020 herauszurutschen. Neben den „Senioren“ (mal ab 50, mal ab 60) waren es vor allem die Online-Dating-Branche, die mit einer „Studie“ auf sich aufmerksam machen wollte. Da kommen die Guten ins Töpfchen (nämlich zum betulichen Online-Dating mit Chats und Trallala) und die Schlechten ins Kröpfchen, weil sie einander unvorsichtigerweise tatsächlich physisch begegnen. Oder habe ich das wieder mal falsch verstanden?

Singles und Paare in der Pandemie

Lustig wurde es in einem Artikel, den ich die Woche über gar nicht erwähnt hatte – wie ist es bitte, JETZT auf Partnersuche zu sein, oder noch simpler „Wie flirtet man in Mund-Nasen-Schutz-Zeiten?“

Interessant war auch das schnörkellos-selbstbewusste Interview mit einer schweizerischen Paartherapeutin.

Das „rein Sexuelle“ haben wir auf den Penis reduziert. Über ihn wird viel gesprochen, und hätte er Ohren – er würde protestieren.

Unser etwas vergessenes Thema „Singles“ wurde mit einem mehr als eigenartigen Zungenschlag unters Volk gebracht. Nachdem der Titel extrem irreführend war, erwies sich, dass die CIS-Leute alle nicht wissen, was Singles brauchen. Ich vermute, dass du, lieber Leser, CIS bist. Also weißt du’s auch nicht, oder?

Wahre Liebe, unwahre Liebe – ich kanns nicht mehr hören, ehrlich. Und ich fand wirklich noch einen Menschen in einem Forum, der sich aufblies: Wir würden „verlernen“ wie echtes Dating geht, wenn wir Online-Dating betrieben würden. War eine Einzelmeinung, aber sie wohnt immer noch in vielen Köpfen.

Sektierer und Sperma-Männerbünde

Das dumme Geschwätz dieser Woche kam nicht nur von Corona-Leugnern und anderen Sektierern, sondern auch von einer merkwürdigen Männergesellschaft, die beschlossen hat, ihre Prostata nicht zu bemühen, solange wir den November schreiben. Erst hatten wir darüber nur eine Satire gebracht, doch später wurde uns die wahre Natur dieser merkwürdigen Gestalten bewusst: Eigentlich sind sie erklärte Frauenfeinde. Es handelt sich offensichtlich um Männer, die sich über ihr Sperma definieren. Sprich nicht gerade für sie.

Der „Tagesspiegel“, sonst von uns gerne zitiert, brachte reißerisch einen Artikel über eine neue Dating-App für Teenies. Über solche Apps wäre wirklich zu reden – und zwar sehr kritisch. Aber nicht auf diese Weise.

Leider auch Pandemie ...

Wir selbst (seufz) hatten es nicht besser als alle anderen: Null Themen, die wirklich diskussions- oder mitteilungswürdig waren. Darüber schrieben wir dann auch … musste mal sein.

Ich verstehe sehr gut, warum sich Menschen in der Pandemie zurückziehen. Aber das gilt für persönliche Begegnungen. Warum sie sich auch sonst so zaghaft äußern, will mir hingegen nicht in den Kopf.

In jedem Fall - bleibt gesund und behaltet euren Verstand. Den braucht ihr in jedem Fall weiterhin.

Die Woche – kein Zucker für Geschäftemacher und Fanatiker

Die Woche von Samstag zu Freitag. Erstmals wieder 2020.

Das neue Motto für September ist nicht einfach umzusetzen. „Bar jeder Moral“ heißt ja, dass wir die Fakten und Grundlagen so nackt wie möglich zeigen wollen. Wer dann noch die Ethik dranhängen will, der mag es tun – aber es obliegt den Leserinnen und Lesern, also EUCH, sie zu finden.

Warum wir das ICH nicht strapazieren

Dieser Tage tanzte das ICH mal wieder um mich herum, weil ich so oft „die Natur“ oder „das Gehirn“ bemühe, statt brav das „ICH“ einzusetzen, das agiert, reagiert oder vor sich hindöst. Tu ich aber nicht. Dass ICH gehört euch exklusiv, die Natur vereint uns alle.

Ausziehen - hast du Angst davor, was ER denkt?

Alsdann: Wer zieht sich eigentlich aus, wenn du dich ausziehst? Oder lässt du dich ausziehen? Fürchtest du dich davor, was er/sie dann sieht? Miss Y. hat recherchiert und findet: Echt mal, es kommt nicht so drauf an, wie du aussiehst, sondern … pssst …

Soll ich es euch sagen? Ob er dich noch will, wenn er geht. Oder sie. Und du darfst mal raten, woran das wohl liegen mag …

Etwas härter gefällig?

Alle, die es gerne ein bisschen „härter“ mögen, haben bestimmt schon mal auf „unartig“ gemacht. Dazu gibts was zu lesen. Oder stehst du auf „ich will all meine Sünden beichten… ?“ Auch ein hübsches Rollenspiel.

Mal wieder die Shrinks - Dating "intuitiv"

Die Shrinks (1) und Schönbeter wollen uns gerade erzählen, dass es eine ganz neue Art gibt, auf Partnersuche zu gehen, nämlich „intuitiv“. Wenn ihr es Versuchen wollt, müsste ihr meistens erstmal zur Kasse gehen, dann ein Seminar besuchen und dann … dann einen Partner suchen. Solltet ihr Intuition haben (sie gehört eigentlich zum Menschsein) - wozu braucht ihr dann die Belehrung?

Dating unter "100 Prozent" und Selbstmodifikation

Im Herbst gehen manche Menschen Beziehungen ein, die nicht zu einhundert Prozent ihren Wünschen entsprechen. Fragt sich, warum sie nicht schon längst auf die Idee gekommen sind. Denn eigentlich ist es ganz normal, solche Beziehungen aufzunehmen.

Ähnliche Spinner anderer Art wollen euch zur „Perfektion“ treiben. Die verstärken damit die Krankheit, die viele von euch sowieso haben: Gefallsucht um jeden Preis und Selbstmodifikation ohne Ende. Hey, IHR – es gibt weniger aufwendige Methoden zu scheitern, als durch ständige Selbstmodifikation.

Scheiden lassen und Sex genießen?

Wir schreiben nicht jeden Tag über Scheidungen. Aber diesmal darüber, nach wie viel Tagen (oder vor wie viel Tagen) ihr „wieder“ sexuelle Kontakte aufnehmen „dürft“.

Kein Zuckerguss mehr für das Sugar-Baby-Dating

Ich habe mich ein wenig geschämt, was wir früher schon mal über „Sugar Babys“ geschrieben haben. Andere schämen sich erst gar nicht, sondern schreiben immer noch von kommerziellen Webseiten ab, die so etwas anbieten. Wir haben schon zweimal eine Korrektur versucht. Doch immer noch geistern Artikel durch das weltweite Meinungsnetz, in denen aus jedem Satz hervorgeht, dass es nicht um Dollars geht, sondern um wundervolle Beziehungen zum Nutzen beider Teile. In diesem Zusammenhang haben wir auch mal Tacheles zur Prostitution geredet.

Verbrechen und eigenartige Ideologien

Verbrechen (Scam) und Dating kommen leider immer wieder zusammen – auch im Bereich von S/M-Dating. Hast Du es gewusst?

Bange machen gilt nicht? Offenbar doch – bei manchen explizit „christlichen“ Familien. Indessen liest man selten von den Gefahren, die von einer christlichen „Erziehung zu Schuld und Sühne“ ausgehen.

Na – und weil ich seit längerer Zeit kein Foto aus den 1930er Jahren mehr veröffentlicht habe, kommt heute noch ein Foto dazu. Ich hoffe, ihr mögt so etwas.

(1) Psychotherapeuten, hier für geschwätzige Therapeuten benutzt.