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  Eigenwerbung

Als junge Gentleman zu Ladys erzogen wurden

Zwei Sichtweisen - ein Jüngling
Als junge Gentleman zu Ladys erzogen wurden ... jedenfalls in der Literatur. Wir untersuchen, woher der Trend kam, wie er via Frankreich in die Geschichte einging und wie er als "Englische Erziehung" weiterhin existiert.

Über die Lust an Schlägen, dem Anlegen von Frauenkleidern und anderen Phänomenen, die Briten zugeschrieben wurden.

Es gibt kaum einen Zweifel, dass ein talentierter britischer Rechtsanwalt die Wurzel allen „Übels“ war. Denn wann immer von der „Englischen Erziehung“ die Rede ist, wird sein Werk „Gynecocracy“ genannt. Die heutigen Ausgaben besehen aus drei Teilen, und es scheint zumindest so, als würde wenigsten der erste Teil aus der Feder von Stanislas Matthew de Rhodèes stammen, der es 1893 anonym veröffentlichen ließ.

Ein Jüngling wird in eine junge Frau verwandelt

Die Trilogie basiert darauf, einen jungen Gentleman optisch in eine junge Lady zu verwandeln. Dafür existiert in der englischsprachigen Literatur der Begriff „Petticoat Discipline“. Neben der optischen Wandlung des jungen Mannes zur jungen Frau wird eine weitreichende emotionale Wandlung versucht. Sie wird teilweise durch eine Art „Gehirnwäsche“ versucht, andererseits aber auch durch „Zuckerbrot und Peitsche“. Letztlich schenken die an der Erziehung beteiligten Damen ihm bei Wohlverhalten minimale erotische Lüste. Fehlverhalten wird hingegen durch ganz außerordentlich heftige Schläge geahndet.

Viktorianischen Erotik beinhaltet oft Schläge und homoerotische Begegnungen

Selbstverständlich hat der Held Zweifel an der Wandlung, doch bis zum guten Ende, ein devoter Ehemann zu werden, muss er allerlei Zweifel an sich und anderen überwinden. Anklänge an Homosexualität werden - wie auch sonst in der er sogenannten „viktorianischen“ erotischen Literatur, keinesfalls ausgelassen. Dabei wird der Kunstgriff des Changierbeutels verwendet - es scheint so, als sei eine Handlung homosexuell, in Wahrheit ist der Verführer eine Frau, die den Verführten durchaus als Mann erkennt.

Die französische Sicht

So mit Fakten ausgestattet, wenden wir uns nach Frankreich, etwa um 1908.

Hier entsteht ein Werk, das eine sehr ähnliche Konstellation verwendet und dem man einen Titel gibt, der keinen Zweifel an der Herkunft des Genres lässt: „Éducation Anglais“ - „Englische Erziehung“. In dieses Werk wurden auch Zeichnungen aufgenommen, die recht drastisch die Brutalität dieser Erziehung demonstrieren sollten. Neben Schlägen werden dabei zur Disziplinierung betont enge Schnürungen verwendet, wie sie zu dieser Zeit noch allgemein üblich waren.

Es ist keine Frage, dass man sich im „schönen Frankreich“ moralisch distanzieren wollte. Und dies, obgleich man genau dieselben Kreise als Leserschaft ansprach, die auch „Gynecocracy“ verschlangen. Nämlich junge Männer, die von erotischen Schlägen schöner, dominanter Ladys träumten – und möglicherweise sogar davon, sich ihnen rückhaltlos zu unterwerfen.


Oh, seht ... diese unmoralischen Engländer ...

In „Éducation Anglais“ wird kapitelweise vorausgeschickt, wie unverschämt die Engländer sind, bevor die Erzählung überhaupt begonnen wird:

Und jetzt wollen wir denjenigen das Wort erteilen, die diese schmerzhaften und deprimierenden Phasen durchlaufen haben, und zwar durch jene Erziehung, durch die der Engländer seine erhebliche Neigung zu Heuchelei und Sadismus erhöht.
Die Inhalte dieser französischen Bücher haben nicht die Qualität des englischen Vorbilds, sind aber dennoch sehr ähnlich. Hier ein Textbeispiel:

Ungeachtet ihrer Handschuhe öffnete sie mit ihren flinken Fingern blitzschnell die Knöpfe meiner Hose, die sie bis zu den Fersen herunterzog. Anschließend zog sie ein Hemd hoch, legte mich über ihre Knie und schlug mich so heftig, dass ich mehrfach aufschrie. Doch sie ließ nicht von mir ab, und die Schläge wurden härter und heftiger. Dann sagte sie zu mir: „Schreien Sie nur, junger Herr. Schreien Sie, solange Sie wollen. Niemand wir kommen, um Sie zu retten. Und ich verspreche Ihnen: In Zukunft werden sie noch besser Gründe bekommen, um heftig zu schreien.

Später haben sich manche Autoren gefragt, warum den Engländern die Eigenschaft zugeschrieben wurde, heuchlerisch und sadistisch zu sein. Denn inzwischen wurde das „Englische Laster“, das auch „Englische Erziehung“ genannt wurde, über Frankreich in ganz Europa verbreitet.

Ein britischer Autor (1) meint:

Mit den Franzosen wurde noch nie eine … Übereinkunft … erreicht, um festzustellen, was genau „The English Vice“ tatsächlich ist. Je nachdem, welche Autorität darüber schreibt, könnte es sich historisch gesehen um Heuchelei oder Geißelung handeln, obwohl keiner der Zeitvertreibe mehr eine einzigartige englische Beschäftigung zu sein scheint, und ich bezweifle, dass dies jemals der Fall war.
Er fährt fort, dass die wahrscheinlichste Erklärung der britische Liberalismus sein könnte, der auch schon im Vorwort von „Éducation Anglais“ erwähnt wird. Dort allerdings mit dem diffamierenden Hinweis, dass der Engländer andere unterdrücken muss, um sich selbst frei zu fühlen. Oder sollte es doch die angelsächsische Eigenart sein, Autobiografien und Pseudo-Autobiografien zu lieben? Verstanden die Franzosen damals einfach alles falsch?

Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass den Briten seither die Erfindung einer Erziehung mit Zuckerbrot und Peitsche nachgesagt wird, die wundersame Auswirkungen auf das Gemüt hat. Und dann und wann auch auf die sexuelle Ausrichtung.

Zitate: Aus „Gynecocracy“ (Britische Originalausgabe, Nachdruck), aus „Éducation Anglais“ (verschieden Ausgaben mit unterschiedlichen Zeichnungen) und einem Beitrag der „Indipendent (1)“. Bilder: Rechts extrem enge Schnürung nach der Zeichnung von M. Del Giglio (Pseudonym), Links nach der Zeichnung von Gaston Smit (aka Georges Topfer).

Rollenspiele und Erotik: Die Lust am Leid

Bei den meisten Illustrationen zum Thema steht die Lust im Vordergrund
"Die Lust am Leid" ist der dritte Teil unseres Beitrags über erotische Rollenspiele.

Ich kann hier nur andeuten, worum es hauptsächlich geht, nämlich die Lust am Leid. Ein Thema, bei dem Gleichgesinnte frohlocken und sich das Umfeld der braven Bürger entsetzt oder angeekelt abwendet. Eine der wenigen Betroffenen, die darüber schreiben, sagt uns:

Der Masochismus, den ich meine … ist eine Liebesform, die Grenzen zu sprengen vermag … und er ist … eine ganz besondere Art der Existenz.

Eine Rolle oder mehr als eine Rolle?

Bei den heftigen Spielen, die draus entstehen, geht es also nicht allein um die Rolle, sondern um das „alternative Sein in einem geschützten Raum“. Und in ihm gelten völlig andere Regeln. Nicht diejenigen, die wir „draußen im Alltag“ finden können.

Wie schon gesagt, handelt es sich um Herausforderungen, zum Beispiel:

- Verhöre.
- Beichten unter psychischem Druck.
- Ungewöhnliche psychische Belastungen ertragen.
- Sich extremen körperlichen Belastungen aussetzen.
- Fiktive Krankenhaus- und Psychiatrieszenen.
- Zur Strafe gezüchtigt werden.
- Extreme Herausforderungen („wie viel halte ich aus?“).
- Als „Gegenstand“ behandelt werden.

Geheime Fantasien

Einige dieser Rollenspiele entsprechen durchaus noch den geheimen Wünschen von Frauen und Männern. Der Wunsch, geschlagen oder gar gepeitscht zu werden, kommt in den Sexfantasien von mehr als einem Drittel der Frauen und einem knappen Drittel der Männer vor.

Eher Herausforderungen als „nur“ Rollen

Nachdem dies gesagt ist, mag jeder für sich überprüfen, ob und wie er/sie sich in dieser Lage fühlt. Das Wort „Herausforderung“ sagt ja aus, dass es nicht einfach darum geht, „mal eben eine Rolle zu spielen“. Es ist vielmehr der Wunsch, völlig in der Rolle aufzugehen und alles zu ertragen, was die Rolle erfordert. Jedenfalls, bis ein Codewort den Prozess beendet.

Derartige Spiele kommen in der Realität hauptsächlich bei Paaren und Einzelpersonen vor, die sich ohnehin in extremen Szenerien bewegen. Ein erheblicher Teil wird von bezahlten Spielerinnen (Dominas) ausgeführt. Derartige Szenen sind außerdem Gegenstand zahlloser Romane, von denen einige sogar Weltgeltung erreicht haben. („Weiberherrschaft“, „Venus im Pelz“, „Die Geschichte der ‚O‘“).

Vorurteile über Frauen und Männer

In der Vergangenheit wurde oft behauptet (und bestritten), der Wunsch nach einem masochistischen Rollenspiel existiere bei Frauen gar nicht. Vielmehr würde er von entsprechend sadistisch veranlagten Männern willkürlich hervorgerufen. Nach Jahren der Emanzipation können solche Parolen nicht mehr aufrechterhalten werden. Frauen unterwerfen sich tatsächlich auch dominanten Frauen, manche Männer anderen Männern … und vor allem verlangen immer mehr masochistisch geprägte Männer nach dominanten Frauen.

Zitat: Sina-Aline Geißler, „Lust an der Unterwerfung“, Rastatt 1990.
Bild: Buchillustration, um 1930, Ausschnitt

Rollenspiele und Erotik: Spiele mit dem sozialen Unterschied

Die sozialen Rollen aufheben
"Erotische Spiele mit dem sozialen Unterschied" bildet den zweiten Teil einer dreiteiligen Übersicht zu erotischen Rollenspielen.

Die zweite, sehr große Gruppe von Spielen beruht auf „Unterwerfung und Machtausübung“. In ihr werden soziale Rollen angenommen, wie etwa:

- Professor(in) und Student(in).
- Sportlehrer(in) und unwillige(r) Sportstudent(in).
- Chef(in)und Assistent(in).
- Gouvernante und Zögling.
- Hotelgast und Zimmermädchen.
- Escort-Frau (Escort Mann) und Kunde/Kundin.
- Vornehme Dame und Handwerker.
- Vornehmer Herr (vornehme Dame) und Putzfrau.
- Sklavenhalter(in) und Sklave/Sklavin.
- Gefangene(r) und Wärter(in).
- Sadistische(r) Pfleger(in) und Patient(in)
- Domina/Dominus und Kunde/Kundin.
- Herrin und „Sissy“ oder (seltener) Herr und Tomboy.

Warum mindestens eine(r) gut schauspielern sollte

Bei all diesen Spielen liegt auf der Hand, dass schauspielerisches Talent sehr gefragt ist. In einigen Fällen sind speziell ausgestalte Räume willkommen, und manchmal erhöhen Kostüme die Illusion.

Wir können und das so vorstellen: Der soziale Status beider Personen ist in Wahrheit gleich. Wird nun eine Verkleidung gewählt oder eine Kulisse aufgebaut, die Unterschiede im Status hervorhebt, wird das Spiel glaubhafter. Man denke an eine Domina auf einem Thron, eine Pflegerin oder Wärterin in Uniform, oder einen Schüler auf einer Schulbank.

Kein Spiel ist sozial korrekt - und erotische Spiele schon gar nicht

Wie schon mehrfach erwähnt, sind alle diese Spiele bewusst „sozial unkorrekt“. Das heißt: Eine Person ist gezwungen, sich sozial zu überhöhen, während sich die andere im Spiel sozial erniedrigt. Nach nahezu allen Berichten ist es einfacher und willkommener, die erniedrigte Person darzustellen oder zu verinnerlichen.

Wenige Zahlen - aber sie sagen doch etwas aus

Es gibt sehr eindeutige Statistiken dazu, wie Frauen und Männer in ihren Fantasien über solche Rollen denken, aber wenig Informationen, wie sie diese Rollen konkret erleben.

Nach der Statistik träumen zwar mehr Frauen als Männer davon, dominiert zu werden, doch sind die Differenzen gering, (65 zu 53 Prozent). Ähnliche Werte ergaben sich, als nach dem Wunsch zu dominieren gefragt wurde. Etwa 48 Prozent der Frauen könnten sich dies in ihrer Fantasie vorstellen, verglichen mit 60 Prozent der Männer. Allerdings gelten diese Werte nicht für „körperliche Disziplin“, also schmerzhafte Züchtigungen. Bei solchen aus der Literatur bekannten Rollenspielen sind die Frauen nur etwa zu einem Viertel bereit, aktiv „Hand anzulegen“. Passiv würden sich etwa ein Drittel dazu bereit erklären, wenn es bei einer Fantasie bliebe.

Ein Paar sein, aber nicht miteinander spielen?

Einige der vorerwähnten Rollenspiele werden nicht von verheirateten oder zusammenlebenden Paaren ausgeübt. Einige Frauen und Männer gehen bewusst fremd, um das Rollenspiel bei einer anderen Person zu genießen. Wieder andere (vor allem Männer) lassen sich mit professionellen Rollenspielerinnen ein, die sich als „Dominas“ vermarkten.

Eine Zwischenbilanz

Das Fazit: Die hier erwähnten Spiele sind eine Spur aufwendiger und deutlich intensiver als die Rollenspiele, die im Rahmen von „Blümchensex“ inszeniert werden. Die meisten setzen voraus, dass einer der Partner seine Rolle erotisch genießt, während dies beim anderen nicht zwingend notwendig ist.

Was kommt noch?

Im dritten Teil komme ich zu den Rollenspielen, die extreme körperliche Bereitschaft und/oder emotionale Überwindung erfordern. Diese Spiele werden von vielen Menschen als „äußerst befremdlich“ angesehen, obgleich sie in der Literatur recht häufig vorkommen. Der Reiz dieser Spiele liegt für die Beteiligten darin, dass sie nicht einfach „schauspielern“ können als sei nichts geschehen. Diese Spiele hinterlassen heftige, oft länger andauernde emotionale und physische Spuren, die man besser solchen Spielern überlässt, die auch sonst hohe Risiken eingehen.

Bild: Buchillustration, um 1930.

Die Woche: Kommst du irgendwie durch die Pandemie?

Eine Frage, die im Grunde jeden, der sich je mit Sexualität beschäftigt hat: „Warum machen wir dies oder jenes überhaupt?“

Sie bewegt auch immer wieder die Redaktion der Liebeszeitung. Hinauszugehen und nach Sex zu suchen ist gefährlich – aber wir tun es dennoch. Jedenfalls als Single. Neben Sex suchen Menschen auch noch die reine Lust, die reine Liebe, die reine Sinnlichkeit … und vieles mehr. Wir können dies teils verstehen, teils nicht. Und so leicht es auch noch sein mag, einen „Empfänger“ der Lust zu verstehen, so schwer ist es oft, die Motive der „Sender“ zu begreifen.

Die sinnlichen Sadistinnen und andere Begierden

Die Reaktionen der Haut eines anderen zu genießen – das gilt als „sadistisch“. Und mögen sich auch sogenannte „Masochisten“ daran erfreuen, so bleiben die Motive der „Geber“ unklar. Wir schreiben sogar darüber.

Beim Artikel „Wenn sich die Gürtelschnalle öffnet“ ging es um die sexuellen Erwartungen, die dann geweckt werden könnten – nicht etwa um den Gebrauch des Gürtels als Instrument der „Disziplin“. Sorry an alle, die gedacht haben, es gingt um etwas mit „Aua“.

Die Brücke zwischen dem, was „Aua“ macht und der Pandemie besteht darin, die Vorstellung zu „retten“, sinnlich geschlagen zu werden. Viele versuchen es, aber – es ist nicht das gleiche Gefühl. Meinen jedenfalls einige Web-Autorinnen.

Mit sanften Lüsten durch die Pandemie?

Von den heftigen Lüsten zu den sanften in der Pandemie: Wie können wir uns körperlich und emotional „sinnlich“ fühlen, wenn Berührungen verpönt oder gar verboten sind? Wir erklären das, so gut es geht. Wenn du lesen magst, wie du deine Lebensziele in der Pandemie ändern kannst, dann lies bei sehpferd.

Neo-Konservative Sexualmoral in der Beratung

Berater sind zu einer wahren Plage geworden, besonders, seit die Pandemie jedem Klugscheißer ein Türchen öffnet. Neuerdings predigt man seitens der moralinsauren Fraktion Zurückhaltung und Enthaltsamkeit. Nicht, weil es hygienisch nötig wäre, sondern weil man vermeintlich konservative Werte durchsetzen will. Oder weil es dem Geschäft guttut, wenn Singles lange in Wartepositionen verharren.

Dates eingehen trotz des Risikos?

In einem Beitrag beschäftige ich mich dieser Tage sogar mit der Frage, warum Singles angeblich allen Regeln über den Haufen werfen, um doch noch zu Dates, Lust, Liebe, Sinnlichkeit oder Sex zukommen. Das Thema gilt ja als unendlich heikel, muss aber mal aus der Versenkung heraus.

So viel steht fest: Psychische Not durch Vereinsamung und alle daraus resultierenden Folgen inklusive der Suizidgedanken (Fremdlink!) interessieren am Hof zu Berlin nicht die Bohne. Ist ja nicht ansteckend, so etwas. Aus dieser Sicht ist die Frage, wann wir endlich wieder mal zum Friseur gehen dürfen, eher belanglos.

Aussehen wie ein Porno-Star?

Oh ja, wir hatten diese Woche etwas für Frauen, was euch wirklich gefallen wird: Du benötigst keine perfekten Beine und Brüste, keine Enthaarung und keine Corsage, um zu gefallen. Und wir sagen dir, was du stattdessen brauchst. Eines jedenfalls nicht: ein Pornostar-Image.

Feucht werden und sadistisch sein

Es reicht oft nicht, die Gelegenheit zu ergreifen
Feucht werden und sadistisch sein? Was macht eine Redakteurin, wenn ihr fast nichts mehr einfällt? Sie guckt in ihr Zettelkästchen - oder danach, worüber andere schreiben.

Heute hätte ich die Wahl gehabt, entweder darüber zu schreiben, wie die Feuchtigkeit in den Schritt kommt. Oder warum manche Männer darum betteln, befriedigt zu werden.

Die anderen Themen waren auch nicht besser. Aber am meisten reizte mich doch das Thema, warum manche Männer tatsächlich darum betteln, dich mit ihrem Dingsda zu beschäftigen.

Einen Kerl zu befriedigen ist eigentlich öde

Die meisten der Kerle ahnen gar nicht, wie öd das ist. Egal, ob du es mit der Hand machst oder auf „die biblische Tour“, es läuft doch immer darauf hinaus, dass nach drei Minuten eigentlich alles erledigt ist.

Der kleine Sadismus für Brave

Klar weiß ich, dass manche Frauen mögen, wenn der Typ erst einmal ein bisschen leiden muss. Aber das hat eigentlich nichts mit Lustbefriedigung zu tun, sondern damit, ein bisschen sadistisch zu sein. Zum Beispiel, ihn überhaupt darum betteln zu sehen. Eine Bloggerin sagte neulich, dass es sie unheimlich anmacht, wenn ein Mann danach wimmert, endlich befriedigt zu werden. Das geht dann so weiter, dass er erst einmal beweisen muss, welche Schmerzen oder andere Erniedrigungen er aushält, bevor er seine Ejakulation bekommt.

So etwas hat einen gewissen Unterhaltungswert, oder? „Mal sehen, wie viel Männchen er macht und wie viel Stöckchen er ohne Klagen apportiert, bevor er sein Leckerli bekommt.“

Eigentlich wäre mal interessant, welchen Gewinn Sadistinnen/Sadisten aus ihren Dressurbemühungen ziehen. Werden sie feucht, wenn sie sadistisch sind? Nur mal so ein Gedanke ...

Wenn du beim Date "feucht" wirst

Die Feuchtigkeit? Jemand hat mir mal erzählt, dass sie „eigentlich“ bei jedem Date „ziemlich“ feucht wird, aber sich so schämt, dass sie das als Anlass nimmt, auf keinen Fall ein zweites Date zu wollen. Was dann dazu führt, dass sie sich mit den Kerlen wiedertrifft, bei denen sie nicht feucht geworden ist. Ob das eine gute Strategie ist? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, ehrlich.