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Weibliche erotische Dominanz im Wandel der Zeiten

Sinnbild einer "Englischlehrerin", nach einem Foto um 1925
Seit weit mehr als einem Jahrhundert beschäftigt sich die Welt der erotischen Literatur mit femininer Dominanz.

Je nachdem, wer die Heldin ist, aus welchen Kreisen sie stammt und welche Reputation sie genießt, kann diese Figur alles sein. Sie kann Schauspielerin, Tänzerin oder Modell gewesen sein, Krankenschwester oder Medizinstudentin, Gouvernante, Kindermädchen oder Lehrerin. Nur sehr selten werden in Romanen „Stiefelfrauen“ oder Bordellbesitzerinnen erwähnt, die solche Dienste verrichten.

Die Suche per Zeitungsanzeige: Strenge, attraktive Englischlehrerin ...

Früher begannen solche Beziehungen oftmals mit Anzeigen (Zeitungsanzeige, Frankreich, aus einem Roman):

Dame, alleinstehend, wünscht sich einen sehr unterwürfigen Schüler, um ihm Englischlektionen zu geben. Zuschriften unter …


Damals verstand jeder Mann, was gemeint war: Die Englischlektionen hatten nicht mit Sprache zu tun, und die Lehrerin verstand sich nicht auf Shakespeare, sondern auf verbläute Männerhintern.

Wir lesen etwa aus der gleichen Zeit (1):

«Unter der Flagge des „englischen Sprachunterrichts“ bieten sich sehr häufig Damen an, die entweder sadistisch empfinden oder aus masochistischen Passionen Gewinn schlagen wollen.»


Wir dürfen gerne annehmen, dass die zweite Möglichkeit die Regel war – denn Anzeigen dieser Art wurden selten aus Neigung aufgegeben. In der damaligen Zeit kam es sehr, sehr selten vor, dass sich ein Herr aus seiner Bedürftigkeit herauswagte und selbst eine Such-Annonce für eine „Englischlehrerin“ aufgab. Dr. Leo Perry hat es zu Testzwecken gewagt und tatsächlich antwortete ihm eine der Damen. Sie verwies zunächst darauf, wirklich Sprachkenntnisse zu haben, ging aber dann bald ins Detail.(1)

Mit ausgezeichneten Sprachkenntnissen verbinde ich Energie, ja Strenge und Unerbittlichkeit bei gewissen Fehlern in der Aussprache – bei mir muss man parieren – da gibt es nichts.


Gut, alles klingt ein klein wenig vermufft – aber die Vorstellung durchzieht die Jahrhunderte gerade so, als würde heute jemand nach der „englischen Erziehung“ verlangen.

Gibt es sie noch, die "Englischlehrerinnen"?

Heute ist die Verschleierung in der Kombination „streng“ oder „unerbittlich“ mit „Englischlehrerin“ oder „englischer Erzieherin“ meist nicht mehr nötig.

Neulich lasen wir einen Internet-Beitrag, (2) der sich an Herren mit derartigen Interessen wendet:

Du sehnst dich nach einer strengen Lehrerin, die dich nach den Regeln der alten Schule konsequent unterrichtet? Und deine Geilheit hindert dich daran, ein braver und fügsamer Mensch zu sein? Dann ist die strenge Erziehung mit dem Rohstock genau das, was du brauchst! Als selbstbewusste Englischlehrerin weiß ich, was geile Böcke wie du brauchen: Respekt vor Frauen. Und den bekommst du von mit eingebläut, und zwar nachhaltig. Du kannst sicher sein, dass meine Methoden auch schwere Fälle von Lüstlingen zu Disziplin und Demut bringen.



Offenbar spukt der alte Geist immer noch in den Köpfen der Männer. Sie schämen sich ihrer Geilheit und hoffen, diese unter dem Rohrstock oder der Peitsche zu verlieren – wohl wissend, dass sie die nur noch mehr aufgeilt.

Sie können eine andere Version dieses Artikels mit noch mehr Hintergrundinformationen auf "sinn und sinnlichkeit" lesen.

(1) Aus "Auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege", Wien 1927).
(2) (Das Zitat wurde sprachlich verändert, sodass keine Rückschlüsse auf den Urheber gefunden werden können).

Sie können eine andere Version dieses Artikels mit noch mehr Hintergrundinformationen auf "sinn und sinnlichkeit" lesen.

Dating – was ist eigentlich mit Masochisten?

Bildhafte Darstellungen entsprechen selten der Realität, regen aber die Lust an
Die meisten erotisch motivierten Masochisten unter uns Menschen sind männlich, gehören der privilegierten, gehobenen Mitteklasse an, und sind sehr gebildet und nicht wenige haben recht viel Macht in der Gesellschaftsordnung. Wenn sie männlichen Geschlechts sind, verlangen sie in der Regel nach heftiger Unterwerfung, nach körperlicher Erniedrigung oder Körperstrafen. Nun gut, mache Masochisten haben sadistische Tendenzen, sehnen sich auch manchmal nach dem Wechsel der Rolle.

Der Markt für männliche Masochisten

Er ist leider ganz, ganz schlecht. Die Lust am Masochismus gilt als unmännlich, und obgleich weibliche Masochisten ausgesprochen vorsichtig und zurückhaltend am „offenen“ Dating-Markt agieren, haben sie dennoch die größeren Chancen, „erwählt“ zu werden. Doch damit erst gar keine Missverständnisse entstehen: Masochisten wie auch Masochistinnen treffen auf einen Mark, der völlig überlaufen ist. Und um weitere Missverständnisse auszuräumen: Der Markt, den wie meinen, heißt weder BDSM-Szene noch von Rotlicht behauchte Erotik mit professionellen, also gegen Geld verfügbaren Frauen und Männern. Wir meinen die Personen, die sinnlich, erotisch oder sexuell in Körper, Verhalten und Psyche nach bewusst inszenierter Verletzung streben.

Der Markt für weibliche Masochisten

Hier ist der Markt fast ebenso öd und leer wie bei den suchenden, masochistischen Männern. Ein guter Dominus, der herrschen kann, ohne wirklich sadistisch zu sein, und der klare Vorstellungen von den Möglichkeiten und Grenzen der Beherrschung hat, ist schwer zu finden. Es ist keinesfalls so, dass Männer von vornherein geeignet sind, nur weil sie „männlich-aggressiv“ sind – gerade sadistisch agierende Männer müssen einfühlsam sein und sich in Anatomie und Psyche recht gut auskennen.

Und wie ihn/sie finden?

Wenn es für eine Beziehung reichen soll: Die Beziehung immer in den Vordergrund stellen und andere Aspekte ausbauen. Im Lauf der ersten Monate die gewissen Vorlieben erspüren, und diese dann nach und nach ins Liebesspiel einführen. Dann über heftige Rollenspiele reden und erste Versuche damit anregen. Zu diesem Zeitpunkt sollte die grundsätzliche Bereitschaft zum erotischen Spiel schon deutlich erkennbar sein.

Geil davon werden ist am Schönsten

Die beste Masochistin / der beste Masochist ist jemand, der wirklich geil davon wird, aber nicht abhängig vom Masochismus ist. Wenn die verbale Unterwerfung, Fesslungen und Schläge dazugehören, „richtig geil“ zu werden und ihr euch ansonsten ganz normal fühlt (ja, beide, wer sonst?) dann ist es in Ordnung.

Rollenspiele - sie gehen nur das Paar etwas an, niemanden sonst

Ob Rollenspiele mit heftigen Reaktionen (Verhöre, „altmodische“ Körperstrafen, Medizin-Spiele, Rollentausch, Besudeln oder etwas „Heftigeres“, das wir hier nicht artikulieren können), dazugehören? Das sollte nur die beiden Partner interessieren, die’s miteinander tun. Die anderen haben dazu nun einmal gar nichts hinzuzufügen. Der einzige Tipp, den man Paaren geben kann, lautet: Beginn und Ende des Spiels festlegen - und gebt euch möglichst andere Namen, wenn ihr spielt.

Hinweise: Ein Teil der Fakten stammt aus "Psychology Today" Das Bild oben entstammt einer alten Bildergeschichte, Datum und Verfasser sind unbekannt.

Die Welt, die du erschaffen willst

Nicht jede Rolle passt zu jeder Frau
Die Welt, die du erschaffen willst - Antworten auf Fragen, was eine Domina beachten muss - und warum es etwas mit dem Theater zu tun hat.

Eine Domina ist nicht einfach eine Domina. Sie erschafft Welten, in denen andere für ein paar Stunden leben werden. Denke daran, dass es wertvolle Stunden sind – manchmal für dich, manchmal für deinen Partner. Es geht nicht darum, ein paar Minuten Achterbahn zu fahren, sondern für wenige Stunden eine völlig andere Welt einzutauchen, in der Lust aus Schmerz entsteht und Schmerz die Lust befeuert. Eine Welt, in der Erniedrigung inneren Frieden bringt und die rasenden Gedanken zur Ruhe kommen. Der Platz, an dem du herrscht, ist das Paradies – der Zustand absoluter Bedürfnislosigkeit und Abhängigkeit, und für ein paar Stunden sind die Männer, die dich besuchen, deine Geschöpfe.

Es ist ein Unterschied, ob du auf einem goldenen Thron residierst, als strenge Lehrerin den Rohrstock schwingst oder ob du einer Sissy beibringst, wie sie sich als Frau zu benehmen hat. Ein bisschen ist es von deinem Typ und deinem Alter abhängig, wen du spielen kannst. Doch die Chargen sind, ähnlich wie im Theater, ziemlich festgelegt:

Die Rollen

1. Liebevoll, streng und konsequent. (Mutter)
2. Herrisch, Respekt einfordernd. (Heldin)
3. Mysteriös, unnahbar, abweisend. (Intrigantin)
4. Eiskalt, brutal, sadistisch. (Femme fatale)
5. Herausfordern, spielerisch, unbestimmt. (Jugendliche Naive)

Die Kleidung

Deine Kleidung, gegebenenfalls auch die Art, in der du geschminkt bist, sagt deinem Gegenüber sofort, auf was er sich einlässt oder ob das zutrifft, auf was er gehofft hat. Die meisten Frauen tragen ein Outfit, das an strenge Formalkleidung angelehnt ist. Falls noch mehr Respekt eingefordert wird, können uniformähnliche Kleidungsstücke dazukommen. Im Grunde kannst du alles tragen, was eine gewisse Distanz zu deinem Gegenüber aufbaut. Als Material eignet sich Leder vorzüglich. Wenn du glaubst, dass dein Gesicht verräterisch ist, trage eine Maske. Wenn deine Rolle zwischen Verführerin und abweisender Geliebter chargieren soll, kannst du Verführkleidung (Dessous, Reizwäsche) tragen. Das ist aber ein Sonderfall.

Die Umgebung

Für einfache dominante Spiele reicht ein Stuhl oder ein Hocker. Für ein groß angelegtes Spiel mit der Dominanz muss das Bühnenbild allerdings perfekt sein. Üblicherweise gibt es weiße, schwarze und rosa Räume für die drei Spielarten Klinik, Kerker und Feminisierung. Die Ausstattung muss nicht unbedingt „üppig“ sein. Mehrere Vorrichtungen zur Präsentation in erniedrigenden Posen und zum Vollzug von Strafen sind meist ausreichend.

Die Ausstattung mit Instrumenten

Außer den Möbeln, die für die Illusion nötig sind, benötigst du einige Instrumente, um deinen Auftrag zu erfüllen: Augenbinden, Seile, Ketten, Hand- und Fußfesseln, aber auch Rohrstöcke, Klatschen und Peitschen. Letztere sollten nur von bester Qualität sein und du solltest lange damit üben, bevor du sie verwendest. Zur Ausstattung gehört übrigens auch ein Erste-Hilfe-Schrank.

Und du?

Im Mittelpunkt steht deine Erscheinung – selbstbewusst, mit klarer, eindeutiger Stimme, die Anweisungen gibt, die in jedem Fall einzuhalten sind. Am schwierigsten ist es, eine intrigante Verführerin zu spielen, also jemand, die damit spielt, Sex oder andere lustvolle Vergünstigungen zu schenken, aber dies niemals tun wird. Am leichtesten ist es hingegen, eine konsequente Rolle zu spielen, also etwa eine Lehrerin oder eine Erzieherin. Es ist stets gut, durchtrainiert zu sein und über ausreichend körperliche Kraft zu verfügen, um Männer zu „handhaben“.

Logisch, dass die nicht alles ist, was es zu beachten gibt. Aber es reicht, wenn du einen (deinen?) Mann ab und an dominieren willst.

An Dich: erschaffst du bereits bizarre erotische Welten? Ganz privat für dich und ein paar Freunde? Oder für dich und deinen Mann? Dann sag uns bitte, wie du es machst, wie du dich kleidest und welche Tipps du für andere hast.

Widersprüche in den erotischen Fantasien?

Wer verführt wen Im Traum und vielleicht in der Realität?
Was bedeuten Widersprüche in den erotischen Fantasien? Wie kann eine sanftmütige Frau auf die Idee kommen, einen Mann physisch oder psychisch zu dominieren? Oder wie kann ein Mann zugleich eine starke Persönlichkeit und ein winselnder Hund zu Füßen einer Frau sein?

Die „wirkliche“ Wirklichkeit des Lebens festzustellen, fällt uns allen schon schwer genug. Doch wie steht es um die Wirklichkeit, wenn wir gar nichts „wirklich“ feststellten, können? Wenn wir auf Befindlichkeiten und Gefühle angewiesen sind? Und was, umso mehr, wenn uns manche dieser Gefühle so peinlich sind, dass wir sie lieber verbergen würden?

Wenn wir die erotischen Fantasien ansehen, finden wir so unterschiedliche Ergebnisse, dass man bei einer Zusammenfassung schier verzweifeln könnte. Genau genommen sind aber „Widersprüche“ nicht unbedingt „Ausschließlichkeiten“. (1)

Variante 1: Beistimmen beim Sex - aber nicht im Leben

Die erste Intention der Fantasien ist: Ich möchte genau bestimmen, was passieren soll, und ich will dafür konsequent alle Möglichkeiten nutzen. In der Realität sieht das natürlich ganz ander aus – denn es scheint so, als würden diese Fantasien zumeist von Menschen durchlebt, die im Alltag eher wenig Macht haben.

Variante 1: Unterwerfen beim Sex - im Leben Macht ausüben

Die zweite Intension sagt das Gegenteil aus: Ich möchte, dass ich nicht bestimmen kann, was mit mir geschieht und ergreife weder die Initiative ergreife noch trage ich Verantwortung dafür. Diese ist schon für „ganz gewöhnlich“ Menschen sehr unrealistisch, aber für die Mächtigen scheint es sehr lustvoll zu sein, sich die Demut zu erträumen.

Sind dies nun Widersprüche oder kommen diese beiden Grundwünsche auch irgendwo zusammen?

Unschuld spielen oder bis aufs Blut reizen?

Da ist beispielsweise der Wunsch, die Unschuld zu spielen, dem Mann als Verführbare, schwache Frau gegenüberzutreten. Korrespondiert sie mit dem Wunsch der Verführerin, den Mann so lange zu reizen, bis er den Verstand verliert?

Dominieren oder Unterwerfen?

Beliebt ist ebenso der Wunsch, einen Mann zu dominieren, und zwar entgegen der Grundüberzeugung, niemandem Schmerz zuzufügen oder ihn zu erniedrigen. Korrespondiert diese Fantasie irgendwie mit dem Wunsch, sich ganz dem Willen eines Mannes hinzugeben, sich erniedrigen zu lassen oder Schläge zu ertragen?

Mit Nacktheit provozieren oder sich zieren?

Und wie ist es mit dem Entkleiden? Was ist stärker, die Fantasie, zur Nacktheit gezwungen zu sein und sich voller Scham einem Mann oder gar einer Gruppe von Männern zu zeigen? Oder der Wunsch, die eigene Schönheit auf Männer wirken zu lassen, sodass sie zu scharren und zu lechzen beginnen, wenn die letzten Hüllen fallen?

Verführen oder verführen lassen?

Nicht zuletzt – wie ist es eigentlich mit der Lust auf das gleiche Geschlecht? Ist die Fantasie interessanter, eine mächtige Verführerin zu sein und sich darin zu sonnen, wie viele junge Frauen ihr verfallen werden? Oder liegt dem der Wunsch zugrunde, endlich einmal nach „Strich und Faden“ verführt und verwöhnt zu werden?

Zwei Seiten der Medaille - aus einem Guss?

Psychologen und Psychiater haben oft behauptet, sie wüssten, dass der Sadismus stets die Kehrseite des Masochismus beinhalte – und umgekehrt. Demnach müsste die Lust zu verführen und die Lust, verführt zu werden, ebenfalls zusammenhängen. Ähnliche Zusammenhänge ließen sich in großer Anzahl anführen, aber nicht wirklich belegen.

Spiele mit den Möglichkeiten des Seins

Nehmen wir an, die Fantasie sei ein Spiel mit den Möglichkeiten des Seins, dann kann sie in jede beliebige Richtung gehen – und eben auch gelegentlich wechseln. Übrigens ist dies nicht weit hergeholt – sie existieren auch in der Realität. Die „Spiele der Erwachsenen“ sind ja nicht tot, sondern existieren munter fort. Und da ist eben oft die Frage, wer verführt und wer sich verführen lässt. Zwar verzeichnet nicht einmal „Google“ den Begriff der „Passivverführerin“, doch gibt es zahllose Frauen, die aus einer scheinbaren Zurückhaltung den späteren Gewinn der Sinneslust erzielen. Wer den Begriff bezweifelt: Die Passivität ist nur natürlich nur gespielt, und die Spiele, die daraus entstehen, sind zwar seltsam, aber köstlich für denjenigen, der sie beherrscht. Eines der Spiele, das (nach meiner Meinung) relativ oft gespielt wird, heißt „du kriegst sowieso keinen Sex – aber wehe, du versuchst es nicht wenigstens.“ Eric Berne, der Spezialist für solche Konstellationen, nannte das Spiel HIVE. Es existiert in vielen harmlosen Varianten - auch heute noch.

Widersprüche kann derjenige aushalten, der den Wert erkennt

Und die Grundfrage? Wie gehen wir mit Widersprüchen um, die in Wahrheit zwei Seiten einer Medaille sind? Die Antwort ist: Wer den Wert der Münze kennt, mit der gezahlt wird, kann beide Seiten bespielen. Wer aber nur auf die Erfüllung seiner Lust ausgeht, sollte bei der Seite bleiben, die er beherrscht – wenigstens gedanklich.

(1) Dies zeigt sich vor allem darin, dass Menschen bei Befragungen sowohl eine erotische Lust, aber auch ihr Gegenteil favorisieren.
Bild nach einer historischen Illustration

Sind Frauen das bessere Geschlecht?

Sind es nun gute Nachrichten für Frauen oder gute Nachrichten für Servas und andere BDSM-Anhängerinnen?

Jedenfalls will ein US-amerikanischer Autor wissen, dass Frauen viele Pluspunkte haben. Neben dem höheren erreichbaren Lebensalter sei es vor allem die Schmerztoleranz. Was dran positiv sein soll, wissen wir nicht, denken aber, dass die Schmerztoleranz situativ variiert. Vielleicht sollten Sie mal einen Sadisten fragen, wenn Sie eine präzise Antwort wollen?

Und: Frauen haben eine höhere „soziale und emotionale Intelligenz“ – glaubt man jedenfalls. Wirtschaftlich nutzen kann man sie auch – jedenfalls die soziale Intelligenz. Bei der sogenannten „emotionalen Intelligenz“ habe ich da meine Zweifel.

Und natürlich haben Frauen einen Vorteil, um dem wir Männer sie beneiden: Sie können Orgasmen in Serie haben, jedenfalls mit dem richtigen Vibrator.

Geht uns Männer da nicht das Herz auf über so viele Superqualitäten? Männer haben angeblich nur einen Vorteil – ein besseres Reaktionsvermögen.

Und damit gebe ich mal zurück an die Redaktion – so wahr ich Gramse heiße.

Anmerkung: der verlinkte Artikel ist inzwischen steinalt, aber gleichwohl für eine Satire gut.