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Wen wählen eigentlich Huren?

„Huren wählen konservativ“ galt jahrelang in der Politik als unumstößliche Wahrheit. Denn eine restriktive Jugend-, Familien- und Sexualpolitik galt als förderlich für den nicht nachlassenden Zuspruch der Kunden. Und je mehr Moral gepredigt wurde, umso mehr suchten die Männer ihre Lust bei Huren, die deshalb stets konservativ wählten.

Doch wen wählen Huren heute?


Nein, wie wissen es nicht. Im Grund gibt es keine Partei, die sich für die Belange der Huren einsetzen würde – denn täte sie es offiziell und sehr laut, so wäre sie für die Familienfrauen nicht mehr wählbar.

Auch in der Branche scheint nicht mehr so klar zu sein, wer eigentlich Freund und wer Feind ist – dort macht man offiziell die Haltung der Parteien zum ProschSchG zum Kriterium und kommt zu seltsamen Schlüssen. Denn wer das neue Gesetz gut findet, ist im Prinzip nicht wählbar, wer es schlecht findet, aber doch.

Klar ist, dass es auch Parteien gibt, die Prostitution in Deutschland am liebsten abschaffen würden. Ein Teil von ihnen stand auch heute zur Wahl, doch sind diese Parteien nicht einmal regional von Bedeutung.

Gab es eine Partei, die „echte deutsche Bordelle mit echten deutschen Blondinen für echte deutsche Männer“ forderte? Nein, irgendwie auch nicht. Ebenso wenig wie die Frage, ob nur echt deutsche Wölfe von echt deutschen Jägern erschossen werden dürfen, bevor sie echt deutsche Rotkäppchen fressen.

Wir wissen es nicht. Ein „Wahl-Check“ sagt uns, dass alle etablierten Parteien mit dem ProschSchG einverstanden sind, und lediglich Grün und Links dagegen gestimmt haben. Es könnte aber natürlich sein, dass sie dies aus Prinzip taten, weil sie Oppositionsparteien sind.

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