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Warum der Zungenkuss nicht genau erforscht ist

Den Zungenkuss von einer Freundin erlernen
Forscher wissen zwar, dass unser Gehirn auf erotisierende Reize bestimmte Botenstoffe aussendet, aber warum dies einmal flutscht wie geschmiert und ein andermal Hürden aufgestellt werden, wissen sie nicht.

Soviel ist sicher: Bei Berührungsreizen kann das Gehirn angeregt werden, den gesamten Prozess „bereite dich auf den Geschlechtsakt vor“ zu aktivieren. Unter den Lippen befinden sich ausgesprochen viele Nervenzellen, die in Richtung Gehirn trommeln: „Dies ist eine besondere Berührung.“ Je nachdem, wer wen küsst und wie die Situation zuvor war, kann der Kuss dann als „nur angenehm“, „sehr sinnlich“ oder „herausfordernd“ empfunden werden. Einen Teil nehmen wir bewusst wahr, das heißt, wir merken, wie wohl uns das Küssen tut. Einen anderen Teil aber verarbeitet das Gehirn, ohne dass wir es zunächst wahrnehmen – und mit diesem Teil wird auch die Begierde entfacht.

Dies alles kann auch ohne Zungenkuss geschehen, aber mit dem intensiven Austausch von Zungenküssen geht es schneller. Der Zungenkuss ist offenbare der „Turbo“ unter den Küssen, der die Lust vorantreibt, solange sonst keine Körperteile beteiligt sind. Man vermutet, dass der „feuchte Kuss“ bei Männern sozusagen stellvertretend für die Begierde nach anderen „Feuchtgebieten“ steht, aber feststeht lediglich, dass unser Gehirn die Eindrücke des Küssens und Betastens kumuliert. Je mehr also davon zusammenkommt, um so tiefer wird unser Körper entspannt, und Wohlbefinden findet sich ein. Die Bedenken werden ausgeschaltet, und eine gewisse Leichtigkeit tritt an ihre Stelle. Wird all dies ständig intensiviert, schaukeln sich die Gefühle auf, und die reine Lust kommt zum Durchbruch. Kein Zweifel: ob bewusst oder unbewusst: Unser Körper wird auf den Geschlechtsakt vorbereitet, und der unbewusste Teil unseres Gehirns versucht, den unter großem Aufwand in Gang gebrachten Prozess auch zum Ende zu führen. Der Geschlechtsakt ist das Ziel, und auf ihn steuert alles zu.

Manchmal reicht das ganze Forschen nicht aus, um wirklich zu beschreiben, was geschieht – und so ist es eben auch beim Zungenkuss. Der Liebende nimmt ja nicht wahr, wann Endorphine ausgeschüttet werden, wann es Oxytocin ist und wann Adrenalin. In Wahrheit bemerken wir als lustvolle Partner nur, dass wir einen Wandel erleben, der uns bedrängt, an die Sinneslust zu denken und alles Bedenken fahren zu lassen.

Übrigens ist es für die Forscher ziemlich schwer, negative Reaktionen beim Kuss oder Zungenkuss zu begründen. Manche Frauen wollen nicht auf die Lippen geküsst werden, weil ihnen dies intimer erscheint als der Geschlechtsakt. Und bei manchen sind psychische Blockaden vorhanden, die den naturgegebenen Ablauf der Sinneslust blockieren.

Einfacher: Auf Liebeunterwegs
Ausführlicher: Auf Geo.

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