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Gemischte Gefühle über das eigene Geschlecht

Etwas darstellen, etwas sein , ein Etikett tragen?
Viele Frauen und manche Männer ergeben sich dem Druck, ihre geschlechtliche Identität „eindeutig“ definieren zu müssen - und wer das nicht kann, der gerät in den Strudel dessen, was „dazwischen“ liegt. Binär? Bisexuell? Genderfluid? Heteroflexibel?

Eine Frau schreibt dieser Tage, sie fühle sich in der absoluten Mehrzahl der Fälle in ihrer Rolle wohl: weißhäutige Frau, polyamourös, CIS, hetero ... so etwas in der Art.

Aber da sind Reste im Denken und Fühlen, die gar nicht dazu passen wollen. Sie schreibt über einen Knoten aus anderen Gefühlen, die sie nicht entwirren kann, der zu keinem der Etiketten passt.

Das finge, so sagt sie, schon mit der Kleidung an. Jeder Tag unsicher zu sein, welches Outfit sie wählen soll. Mal maskuliner, mal femininer. Am Ende dann doch in Jeans und T-Shirt.

Zehn Prozent Gender-Unsicherheit ist keinesfalls unüblich

Diese fünf, zehn oder noch mehr Prozent - wer kennt sie eigentlich nicht an sich selbst? Viele Frauen denken gar nicht darüber nach, weigern sich einfach, sich zu etikettieren, kleiden sich so, wie sie sich fühlen. Für die meisten Menschen ist sie eine Person, nur für wenige eine infrage kommende Geliebte. Träume? Ja, Träume - da finden wir Zahlen von gegen 35 Prozent vor. (1)

Männer sorgen sich mehr, wenn sie "schwuler" Gedanken verdächtigt werden

Männer kämpfen schon mit einem Prozent der „anderen“ Identität, aus Furcht davor, als „schwul“ geoutet zu werden. Sie kommen gar nicht auf die Idee, ihre geheimen Lüste in Etiketten zu verwandeln. Nicht einmal jene 20 bis 26 Prozent, die davon heimlich träumen. (2) Gemischte Gefühle haben sie gelegentlich auch - aber sie sprechen nicht darüber.

Die "sexuelle Identität" ist sie etwas Reales?

Ist es die Identität? In letzter Zeit wird immer deutlicher, dass sie eine brüchige Konstruktion ist. Oder ist es die Präsentation? Manche Personen mit oder ohne Etiketten versuchen, durch unterschiedliche Verhaltensmodelle oder Kleidungsstile mal diesem, mal jenem Geschlecht aufzufallen. Dabei kann es durchaus Überraschungen geben, wie aus zahllosen Erzählungen hervorgeht. Und dann erweist sich, dass die „Sexuelle Identität“ als solche eben auch nur ein Begriff ist, der sich irgendwie in den Sprachgebrauch eingeschlichen hat. Dazu fällt mir ein Spruch ein, analog zu einem alten Schlager (Don Redman):

Jemand ist kein Fischer, nur weil er ab und zu mal geangelt hat.

Was ist nun die beste Methode, sich über die Etikettenauswahl keine Gedanken zu machen? Niemals dort hinzugehen, wo Etiketten eine Rolle spielen.

Hinweise:

Link: Ich würde gerne zur Quelle verlinken, aber das Blog ist ausdrücklich mit 18+ gekennzeichnet - wirklich schade.
(1) Nach verlässlichen Zahlen kanadischer Wissenschaftler, über die Träume, "Cunnilingus zu geben" und "eine gleichgeschlechtliche Beziehung eingehen"

(2)Ebeda, jedoch "Fellatio geben" und "eine gleichgeschlechtliche Beziehung eingehen"

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