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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Brav aussehen und heftig zuschlagen - die ultimative Dominanz?

Niemand weiß, was hinter der Stirn vorgeht ...
Wenn eine Frau einen natürlichen, unschuldigen Gesichtsausdruck hat, zieht sie unweigerlich Männer an. Sie wird von naiven wie von durchtriebenen Männern angesprochen, teils, weil sie „nahbar“ wirkt, teils, weil sie als „naiv“ empfunden wird.

Doch das „unschuldige Gesicht“ ist nicht die ganze Person. Schon eine geschliffene Sprechweise oder eine erkennbare Bildung überrascht manche Männer. Ein ungewöhnlicher Beruf oder ein starker Wille verwirrt sie umso mehr, denn Menschen glauben oft, dass uns der „Charakter im Gesicht geschrieben steht“.

Neben den Männern, die von jeglicher Mehrdeutigkeit abgeschreckt werden, gibt es allerdings solche, die darauf fliegen wie die Motten. Und weil das nicht nur für das „Leben an sich“ gilt, sondern auch für die Wollust, finden wir unter diesen Männern auch jene, die sexuelle Dominanz suchen.

Die Liebe zur sanften, aber machtvollen Frau

Eine der Quellen
Mag sein, dass einige von ihnen großgewordene Exemplare jener Jungs sind, die heimlich in eine ihre Lehrerinnen verliebt waren. Sie suchten ihre Nähe, waren gar bereit, zur Strafe den Physiksaal aufzuräumen, wenn sie dadurch länger mit ihrer Lehrerin zusammen sein konnten. Oder war es die sanfte Mitschülerin, die Co-Auszubildende, die Kommilitonin, die ein zweites, machtvolles Gesicht hatte, das der junge Mann auf sich einwirken lassen wollte und dabei keine Strapaze scheute?

Rekrutenschinderinnen und böse Tanten in Korsetts?

Wie auch immer - es gibt die Männer, die nach strengen, grausamen Frauen lechzen, deren Gesichter verhärtet sind. Frauen, die wie Rekrutenschinderinnen in Korsetts wirken oder die einfach der grausamen Erzieherin im Kinderheim oder gar der ungerecht strafenden Mutter ähnelten.

Oder die erregende Nähe einer strafenden Frau genießen?

Und es gibt diejenigen, die sich Liebe, Lust und Schmerz aussetzen wollen, um die erregende Nähe einer schönen Frau zu genießen. Und also begeben sie sich in die Wohnungen, Studios und schließlich in die Hände von süßen, äußerlich sanften, liebevoll aussehenden Frauen. „Sie träumen davon, das Böse in ihrer Herrin auszulösen“, sagte eine junge Frau über die Motive.

Wie das gehen kann, beschreibt eine junge Domina so:

Der Kontrast zwischen meiner braven Ausstrahlung und dem, was ich zu tun in der Lage bin, erweist sich als unwiderstehlich für die Männer. Zuerst versuchen sie, noch einen Blick auf meine Brüste zu erhaschen und manchmal ertappte ich sie dabei, wie sie versuchten, mir schamlos auf den Schritt zu sehen. Dann brauchten sie ein paar Ohrfeigen - das half immer.
Sicher - einige Männer würden dem nicht zustimmen. Sie suchen eine Dompteurin, eine Feldwebelin oder eine Foltermagd, die nicht lange fackelt, nachdem das Szenario besprochen wurde.

Doch offensichtlich ist der Kontrast zwischen „sanft und weich“ einerseits und „hart und fordernd“ anderseits ausgesprochen gefragt, und so zitiere ich aus einer anderen Quelle erneut:

Man hätte mich als das „Mädchen von nebenan“ beschreiben können, blond und schlank. Doch hinter meinem unschuldigen Blick lauerte ein Dämon, der einen Rohrstock so zu handhaben weiß wie jede andere professionelle Domina. Und mein „unschuldiges Äußeres“ ist ein Teil meines Charmes.

Viele dominante Frauen behaupten, sie könnten „jede beliebige Rolle spielen“. Das ist recht hoch gegriffen, denn nicht einmal jede Schauspielerin kann jede Rolle gleich gut auf die Bühne bringen. Doch es gibt eine verborgene Wahrheit, die sich etwa so anhört:

Du fühlst dich viel wohler beim Dominieren, wenn du eine dominante Version deines Selbst hervorbringen kannst. Das heißt, du bist schlechter dran, wenn du das Verhalten anderer dominanter Frauen imitierst oder das übernimmst, was du einmal drüber gelesen hast.

Etwas, das „ganz gewöhnliche Vanille-Frauen“ nicht begreifen, ist die Tatsache: Spielerische Macht auszuüben kann ein Vergnügen sein. Und dies umso mehr, wenn sich ein sanfter, schüchterner Mann nähert, der eher schamvoll auf eine Frau zugeht.

Den schüchternen Mann strafen und entwürdigen?

Die brave, liebevolle Dominanz lädt geradezu dazu ein, erst nach und nach „den Dämon“ herauszulassen. Wir reden hier von Sofalehnen, Strafböcken und sogar vom beliebten „übers Knie legen“, bei dem der Körperkontakt ausgesprochen intensiv empfunden wird. „Manche dieser Männer erfreuen sich zu sehr an Schlägen“, berichtet eine junge Frau, und das ergäbe dann einen eher unerwarteten, für den Klienten entwürdigenden Dialog. Und natürlich - weitere Strafen. Womit der Kreis zwischen dem, was ein Unschuldsengel nicht tolerieren kann oder an welcher Stelle der böse Dämon die Macht übernehmen muss, geschlossen wäre.

Zitate und Informationen aus Foren, Blogs, BadGirlsBible, sowie ausführlich von Adrianna Taylor und Shawna Kenney, beide Buch-Autorinnen.
Bildquelle: Liebesverlag-Archiv.
Hinweis: Jedes Zitat entspricht in Wortlaut und/oder Sinn den Worten der ursprünglichen Autorinnen.

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