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Das Studium mit Prostitution finanzieren oder durch einen Sugar-Daddy?

Menschliche Qualitäten gefällig?


Das Studium wird immer teurer – nicht erst, seit es Studiengebühren gibt. Und Studentinnen wollen heute natürlich so aussehen und sich so kleiden, wie andere Frauen auch - das heißt: Gut angezogen sein, bisweilen auch sehr sexy wirken.

Sogenannte Begleitagenturen waren die ersten Dienste, die geradezu nach Studentinnen suchten. Gebildete Ausländer wollen sich mit mit ihren Gespielinnen gerne in fließendem Englisch, Französisch oder Spanisch auf hohem Niveau unterhalten – vögeln ist oftmals nur ein Teil des abendlichen Programms. Viele Agenturen behaupteten bis vor einiger Zeit aus Rechtsgründen (und teilweise zum Schutz der Damen), dass es bei den Treffen „niemals“ um Sex gehen würde, aber man könne natürlich nicht verhindern, dass einzelne Damen dies vorgeschlagen würden.

Auch das „Sponsern“ von Studierenden ist nicht ganz neu. Als alle Studenten männlich waren, gab es die Begriffe des „Schürzenstipendiums“ oder des „Bratkartoffelverhältnisses.“ Da hatte so mancher hübsche, intelligente, charmante und zudem unendlich potente Jüngling die Chance, sich Unterkunft und Logis zu „ervögeln“. Das Schema wurde nur deshalb nicht sonderlich populär, weil es zu wenige reiche, lustsüchtige Frauen gab, deren Reputation es nicht schadete, wenn bekannt wurde, dass sie sich regelmäßig von jungen Kerlen vögeln ließen.

Doch nun gehen Frauen in Massen an die Uni, das Leben ist inzwischen viel teurer und aufwendiger geworden, die Mieten unerschwinglich und die Studiengebühren zwar nicht astronomisch, aber eben doch belastend. In den USA sind die Kosten des Studiums noch wesentlich höher (teilweise weit über 10.000 USD pro Jahr, und die Wohnungen können ebenfalls noch wesentlich teurer sein als in Deutschland, zumal in New York.

Manche Studentinnen folgen seither ihren männlichen Vorbildern und lassen sich sponsern. Das klingt vornehmer als „Teilzeitprostitution“ zu betreiben - gleich, ob man sich Callgirl oder „Escort-Lady“ nennt, und es wirkt auch edler, weil man monatelang den gleichen Partner hat.

Das Sponsoring beruht dabei zumeist auf der Übereinkunft, dass die Dame eine bestimmte Menge Geldes einfordert, für die sie dann jederzeit ihren Sponsor für sexuelle Dienste zur Verfügung stehen muss. Die Hoffnung dabei ist immerhin, dass er sie nicht allzu oft beansprucht und nicht allzu viele „ungewöhnliche“ Dienste verlangt. Das Ganze gilt nicht als Prostitution, weil zwischen der sexuellen Dienstleistung und der Zuwendung kein unmittelbarer Zusammenhang besteht. Selbst in den USA ist man der Meinung, dass ein Mann soviel Geld für eine Frau ausgeben kann, wie er will – solange er sie nicht für Sex bezahlt.

Von dem Arrangement erhoffen sich dann beide, als die Studentin und ihr „Zuckerpapi“, eine dauerhafte Beziehung. Das heißt, SIE hofft, dass er nicht allzu oft vor ihrer Tür steht und erwartet, dass sie das Höschen auszieht und stattdessen regelmäßig den vereinbarten Betrag überweist. Im Schnitt sind dies etwa 3.000 USD. Der Mann indessen hofft, dass sie ihm viele heiße Liebesnächte bereitet und ihm exklusiv zur Verfügung steht. Bereits bei zwei bis drei Liebesnächten kommt er auf seien Kosten, denn eine Nacht mit einer wirklich begeisternden Escortfrau könnte sein Konto bereits stärker belasten.

Die Konstellation Sugar-Baby – Sugar-Daddy kommt beiden Teilen aber noch in einem weiteren Punkt entgegen: Beide können zumindest behaupten, ein „ganz gewöhnliches Paar“ zu sein. So sehen das auch die Agenturen, die solche „schrägen“ Beziehungen vermitteln. Für sie ist alles eben nur „Dating“.

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