Skip to content
Werbung Email:

Sexy sein ist in der Kurzzeitbeziehung – geht das?

Frauen aus der Geisterbahn sind nicht sehr sexy ..

Gerade habe ich die Figuren gesehen, die sie auf der Venus als „tolle Frauen“ aufgestellt haben. Ich mag die Bilder nicht einmal veröffentlichen – die Frauen sehen auf den Fotos aus, als wären sie einen Tuschkasten gefallen. Nein, ich gehe nicht soweit, zu sagen: wie aus der Geisterbahn entstiegen, aber na ja – jeder, wie er es verdient.

Mhh … derartige Frauen gibt es beim Strip, im Puff und beim Pornodreh - und auf die fahren wir Männer ja angeblich ab. Doch – aber Hallo – lachen da nicht die Hühner? Klar träumen manche Männer davon, mal mit einer Megabrust (nebst zugehöriger Frau) auszugehen (oder besser heimzugehen), aber ist das ein Garant für einen wirklich schönen Abend? Es ist meistens besser, solch einer Frau im Traum zu begegnen als in der Wirklichkeit. Riesenbrüste irritieren und lenken vom Schönsten ab –der Intimität.

Also trennen wir mal zwischen „den Damen“ und „einer Dame“. „Die Damen“ sind diejenigen, die wir meinen, wenn wir nicht „Huren“ sagen wollen, und eine Dame ist eine Frau, die alles sein kann, die sich aber so benimmt, als wäre ihr Geist und Körper allzeit frisch und unverbraucht.

Sexy sein? Eher provokativ - und damit mag kein Mann wirklich ausgehen.

Und was braucht sie? Mehr als ein hübsches Gesicht, mehr als appetitliche Brüste und mehr als Schlafzimmeraugen. Sie benötigen eine selbstbewusste, aktive und offene Persönlichkeit. Und wenn es Show sein sollte – dann müssen Sie diese Show eben ein paar Stunden durchhalten können.

Na ja – ich will es mal so sagen: Wir erwarten, dass die Frau, mit der wir ausgehen, bis zu 12 Stunden die ihr auferlegte Fassade halten kann – oder jedenfalls so lange, wie die Begegnung dauert. Dann glauben wir, mit einer Dame ausgegangen zu sein, gleich, ob sie verheiratet war, eine Geschäftsfrau auf Vergnügungssuche, ein Sugar Baby, eine Escort-Frau oder eine geheimnisvolle Fremde. Wenn sie selbstbewusst, natürlich, zuvorkommend und offen ist, dann ist immer alles gut. Hauptsache, sie liebt sich und ihren Körper, ist gerne Frau und weiß sich in jeder Situation wie eine Dame zu verhalten, solange sie ihre Oberbekleidung trägt. Danach lassen wir uns gerne überraschen. Seien wir doch ehrlich: Keine Frau will wirklich einen einen Gentleman im Bett, und kein Mann eine Lady.

Wer ist also sexy? Mit dem geht ein Mann gerne aus? Was zählt, und wofür zahlt er gegebenenfalls?

Mit einer Dame, die mindestens 24 Stunden Haltung beweisen kann, die diese aber im Bett auch durchaus aufzugeben weiß. Die sich kleiden und entkleiden kann und dabei immer selbstsicher und charmant ist. In einem Artikel heißt es:

Es ist eher peinlich, wenn der nächste Morgen eine unerfreuliche Überraschung zu Tage bringt: Künstliche Haarteile, Push-Up-Kissen im BH oder künstliche Nägel sind wahre Horrorvorstellungen für einen Mann. Setze deshalb lieber auf ein dezentes Make-Up, das deine Vorteile hervorhebt anstatt vermeintliche Schönheitsfehler vertuschen zu wollen.


Ja … gut … das ist ziemlich einseitig gesehen, wenn man bedenkt, dass eine Frau mehr ist als ihre Erscheinung. Doch weil wir wissen, wie viele Frauen und Männer inzwischen für nichts als Unterhaltung, Lust und Sex zusammenkommen, können wir auf die Tiefenlotung durchaus verzichten. Frauen tun es auch, vor allem solche, die klug sind und ihr Sexleben „a la carte“ genießen. Ob dies bei Sugar Babys immer der Fall ist, auf die sich der Artikel bezieht?

Männer, so scheint mir, sind da genau wie Frauen: Wenn der Zeitrahmen genau abgezirkelt ist, und wenn die Beziehung auf Unterhaltung, Lust und Sex beruht, tritt die Person eher in den Hintergrund. Gleich, ob es sich um ein „Arrangement“ oder um eine spontane Liebesnacht handelt.

Bild oben: © 2016 by Liebesverlag.de, Bild unten: historisches Foto.

Zucker und Salz – der Jargon der Sugar-Babys

Man müsste "Zucker" sprechen können – jedenfalls, wenn man eine der Damen werden will, die außen Zucker, innen bereitwillig und im Oberstübchen geldhungrig sind. Sie heißen Sugar Babys udn ahben offenbar eine eigene Sicht des Lebens, die uns recht überzuckert erscheint.

Demnach ist beispielsweise ein SD – Sie ahnen es – ein Sugar Daddy, während nicht so einfach zu erraten ist, dass ein POT eine potenzielle Sugar Mommy oder ein ebenfalls potenzieller Sugar Daddy ist.

Das "Arragement" und die "Allowance"

Ein „Arrangement“ oder eine „Vereinbarung“ ist das, was es ist: Die ausgehandelte Beziehung, wobei allerdings Verschinchen (1) nicht infrage kommt, denn die „Allowance“ muss stimmen – das ist die Vergütung, die ein Sugar Baby erhält. Ein Splenda hat also keine Chance. Ob der Begriff vom gleichnamigen Zuckersatzstoff abgeleitet wurde, wissen wir nicht. Jedenfalls soll er im Sugar-Baby-Jargon jemand sei, der als Mensch gar nichts schlecht ist, aber nicht genügend Kohle hat, um das Sugar Baby stilvoll durchzufüttern. Und das geht natürlich „gahnich“.

Salzmänner in Feinripp

Doch der Schrecken aller Schrecken ist die „Salt Mommy“ oder der „Salt Daddy“. Der zahlt nämlich nicht in Zucker, sondern in Salz. Also jemand, der sich selbst nur Feinripp-Unterhosen für drei Stück zu zehn Dollar (oder Euro) leisten kann, aber angibt wie (2) zehn unbekleidete Schwarzafrikaner bei Tänzen im Busch. Ich hoffe mal, das war sozial korrekt formuliert.

Na, alles Zucker? Dann kann’s ja losgehen, die Zuckerschüssel zu füllen. Die heißt eigentlich „Sugar Bowl“ und bezeichnet den Lebensstil in der Sugar-Dating-Szene. Meint jedenfalls ein einschlägiges Blog.

(
(1) Wort des niederen Volkes für "Verpachten", auch umgangssprachlich für zweifelhafte Geschäfte.
(2)Das hieß früher natürlich "Zehn nackte ... und dann kam das "N"-Wort
)

Zwei Liebe Wochen: Sich’s machen - sich verscherbeln – und Männer

Oh ja, das ist es wieder, das 19. Jahrhundert: Eine anständige Frau hat nicht mal das Bedürfnis nach Sex. Geschweige denn, selbst das Händchen anzulegen, die Fingerkuppe zu aktivieren oder gar einen kleinen Brummer (surr, surr) im Nachtschränkchen zu haben, um sich Orgasmen zu gönnen. Und klar, so etwas interessiert unheimlich: vor allem Männer. Und die sollten lieber das Thema meiden. Wie schon gesagt: Eine anständige Frau hat selbstverständlich nicht einen Vibrator zwischen der Unterwäsche versteckt. Sonder eine ganze Sammlung.

Sex beim ersten Date oder wie frau sich selbst verhökert

Sex beim ersten Date ist eigentlich ein doofes Thema. Entweder frau/man hat Lust oder nicht. Aber stimmt das wirklich? Was kann sich frau dafür kaufen, wenn sie Sex hat oder keinen Sex hat oder den Mann ein bisschen anfüttert mit Spielchen, um ihn dann beim nächsten Date zu beglücken. Na, ihr Krämerseelchen? Seid ihr glücklich dabei, euren Körper zu verhökern, statt Lust zu genießen?

Gunst gewähren mal huldvoll, mal zuckrig

Na – und während die Prinzessin sich noch überlegt, ob sie jemals einem Mann die Chance geben soll, ihre Gesellschaft zu genießen, lassen sich andere von minimal einem, besser aber von drei Männern „aushalten“ – gegen „emotionale Beziehungen mit finanziellen Vorzügen“. Sie heißen Sugar Babys und um sie ranken sich inzwischen Mythen, die sich ungefähr so lesen: „Es ist eben eine ganze besondere Beziehung“. Ja, das glauben wir euch natürlich, ihr Süßen. Wäre ja auch zu schade, wenn ihr vorher Valium nehmen müsstet und die Augen schließen, und sie erst wieder öffnen, wenn das Bargeld auf die Bank kommt.

Anders als die „Sugar Babys“ solltet ihr anderen euch mal überlegen, ob es wirklich gut ist, ständig das Schamhaar zu mähen. Billiger und gesünder ist, es einfach sprießen zu lassen (ein bisschen Trimmen ist natürlich richtig, ihr last euch ja auch die Haare schneiden, nicht wahr?).

Letzte Woche haben wir mal etwas über den Schlampentest geschrieben – na – eine Diplom-Schlampe braucht wirklich viele Punkt in diesem Test.

Ernsthaftes und wissenswertes: Liebe total und Mann von hinten

Und – wollt ihr mal was richtig Ernsthaftes? Dann muss es über die Liebe sein – ei, ei – da kocht das Blut, nicht wahr? Und ein bisschen Berechnung ist auch dabei. Und: Was ist eigentlich mit dem Mann oder dem Kerl oder wie ihr ihn nennt, der bei euch zu Haus herumsitzt? Was Mann und Frau über "sein" geheimes anales Glück wissen müssen, auch wenn sie’s niemals tun – das sagt euch die Liebeszeitung. War da noch was? Oh, das hätte ich fast vergessen: Bist du eine Bratwurst? Oder vielleicht eine Plastiktüte? (Nein, ein Kondom ist nicht gemeint). Wenn du’s nicht weißt, macht’s nichts. Ist oft besser so.

Ist es wirklich so interessant, ein „Sugar Baby“ zu sein?

Blauäugig oder Berechnend? Zweifel am schönen Leben der "Sugar Babys"
Manche unserer Artikel lassen offen, wie der moralische Hintergrund einer Handlung zu bewerten ist – denn über Moral oder Unmoral urteilen Menschen jeden Tag, an dem die Sonne aufgeht, anders. Dennoch wundert uns ein bisschen, wie viele junge Frauen sich dafür interessieren, als „Sugar Baby“ ein Zusatzeinkommen zu erzielen. Und: Wir haben häufig gehört, dass dabei keine Reichtümer zu erzielen sind, und dass es natürlich auch Probleme gibt, mit denen junge, blauäugige Frauen nicht gerechnet haben. Und letztendlich: Wenn du dich über eine Dating-Seite als „Sugar Baby“ oder ähnlich anbietest, brauchst du eine falsche Identität – und das heißt, du musst ein Doppelleben führen. Das halten wir nicht für einfach.

Hier haben wir einige Punkte zusammengestellt, die zum Nachdenken anregen sollen.

- Kein Mann zahlt mehr für ein Sugar Baby, als er muss. Unabhängig von seinem Einkommen gibt es Obergrenzen. Und normalerweise kaufen Männer alles so billig wie möglich – auch dich.
- Du kannst Glück haben, nur einen Mann zu brauchen, der dir deinen Lebensunterhalt finanziert. Doch das ist selten, und es bedeutet: Du brauchst meistens mehr als nur einen Sugar Daddy.
- Manche Sugar Daddys wollen dich nur für eine Nacht. Das ist normalerweise teuer (bei Escort-Agenturen oft nicht unter 1000 Euro), aber der Sugar Daddy glaubt, dass er es mit einem Sugar Baby billiger haben kann. Stimmt leider oft.
- Generell stimmt nicht, dass Prostituierte oder Escorts „billiger“ wären als ein Sugar Baby. Tatsächlich bekommt ein „Sugar Baby“ meist weniger Unterstützung im Monat, als ein Escort-Girl in zwei Hotelnächten verdient.
- Du kommst in den Ruf, ein fragwürdiges Sexualleben zu führen. Auch wenn du glaubst, keine Prostituierte zu sein: Man wird dich dafür halten.
- Ja nachdem, wie du von deinem Sugar Daddy behandelt wirst und wie viele Sugar Daddys du benötigst, und auch, wie oft du sie wechseln musst, wirst du dir selbst die P-Frage stellen müssen.
- Du kannst kaum eine „echte Beziehung“ zu deinem Sugar Daddy aufbauen. Du musst dich in fast allem nach ihm richten, denn er hat andere Prioritäten. Und die haben mit deinem Leben nichts zu tun.
- Dein Leben ändert sich. Du wirst ein Doppelleben führen und du musst es aufrechterhalten können.
- Deine emotionale Gefühlsskala verändert sich, und dies umso mehr, je mehr dir klar wird, was du eigentlich bist: jemand, der sich kaufen lässt.
- Es kann sein, dass du die Erschwernisse und Probleme überwindest, aber dazu ist viel Disziplin und ein wenig Selbstbetrug erforderlich.
- Eine echte Beziehung mit einem jungen Mann wird durch das Sugar-Baby-Sein erschwert.
- Ein Sugar Baby zu sein, kann gefährlich sein. Theoretisch kann sich jeder Mann bei den Agenturen anmelden, die Sugar Babys vermitteln oder entsprechend als Single-Börsen agieren. Niemand wird überprüft.
- Wenn du es dennoch tust: Halte dein Doppelleben streng geheim. Du brauchst eine separate Identität, wenn du ein Sugar Baby wirst, also eine zweite E-Mail-Adresse, eine zweite Smartphone-Nummer und dergleichen mehr.

Die Welt des erotischen „Entertainments“ ist vielfältig, schillernd, trügerisch und nicht immer ganz gefahrlos. Sugar-Babies“ glauben oft von sich selbst, sie seien die große Ausnahme, weil sie eine „echte emotionale Beziehung“ zu ihrem Sugar Daddy“ hätten. Das könnte jede Frau, die sich als „Sugar Baby“ verdingt, natürlich sofort überprüfen, aber sie wird es nicht tun – aus Angst davor, die Wahrheit zu erfahren und ihrem „Sponsor“ damit zu verlieren.

Ausgehen mit einem Gentleman - Tipps für Frauen jeder Art

Dame in der Öffentlichkeit - Hure im Bett?
Klar gib es viele Kerle, die nur mit dir ins Bett wollen. Vor allem, wenn du so aussiehst, als würdet du gerne mit Männern ins Bett gehen. Diese wenigen Hinweise helfen dir, mit einem Gentleman auszugehen, von ihm häufig gewählt zu werden oder seine Geliebte zu werden. Ob du ein Sugar Baby bist oder eine Spitzen-Escortfrau, eine Aufsteigerin oder eine Goldgräberin – diese Tipps helfen dir weiter.

1. Lerne, dich in jeder Lage zu unterhalten

Ob im Bett oder in einem Feinschmeckerlokal, bei Konflikten oder bei (seinen) lustvollen erotischen Wünschen: Lerne, die richtigen Worte zu finden.

2. Lerne, ein gepflegtes Deutsch zu sprechen

Möglichst wenig Dialekt, ganze Sätze und eine gepflegte Sprache unterscheiden dich von der Masse. Dort, wo der Gentleman verkehrt, will man keinen „Gassenjargon“ hören. Den kannst du dir dafür aufsparen, wenn er dich auffordert, ihm „schmutzige Sachen“ ins Ohr zu flüstern.

3. Kleide dich wie eine Dame

Kauf keine Klamotten, die irgendwie nuttenhaft sind oder die du billig am Wühltisch erstanden hast. Büro-, Nachmittags- und Abendgarderobe gehören dazu, auch wenn du weißt, dass er privat auf Korsett und Strapse steht. Und bitte: Niemals nachgemachte Markenprodukte … das ist einem Gentleman wirklich peinlich.

4. Sei gepflegt

Es ist nicht so wichtig, ob du deine Muschi rasiert oder nicht, sondern wie die Haare auf dem Kopf aussehen. Und – er wird dir auf die Hände schauen. Der Gentleman erkennt daran, wie du dich pflegst.

5. Sei informiert

Du solltest über die aktuelle politische, gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung wenigstens halbwegs informiert sein. Ökonomische Kenntnisse zählen dabei am meisten.

6. Verhalte dich niemals öffentlich „hurenhaft“

Ein Gentleman erwartet immer, dass du in der Öffentlichkeit eine Dame bist und manchmal, dass du im Bett eine Hure bist. Versuche, beide Rollen zu beherrschen.

7. Lerne zu gehen, zu stehen und zu sitzen

Ein Gentleman hat bestimmte Vorstellungen davon, wie eine Dame geht, steht und sitzt. Nur, wenn du mit ihm im Bett liegst, kannst du vergessen, eine Dame zu sein.

8. Sei wählerisch mit deinem Schmuck.

Echte Damen tragen echten Schmuck – niemals „Talmi“ und auch keinen billigen Modeschmuck. Trage lieber gar keinen Schmuck, wenn du dir nicht sicher bist.

9. Frische deine Fremdsprachenkenntnisse auf

Ob er Deutscher ist oder nicht: Englisch ist immer von Vorteil, Französisch nicht von Nachteil. Es gibt immer wieder Sätze und Redewendungen, die aus einer dieser Sprachen stammen oder die sich daraus ableiten lassen.

10. Bildung, Bildung, Bildung

Wenn du nichts anderes anzubieten hast als deinen Körper, wird der Gentleman dich auf Dauer langweilig finden, auch wenn du glaubst, dass deine erotischen Fähigkeiten Berge versetzen können.

Ein Tipp: Kaufe am Anfang nur wenige Klamotten, aber dafür wirklich gute Stücke zum Ausgehen. Für Verführklamotten musst du zu Anfang nicht so viel Geld ausgeben, die trägst du ja nicht öffentlich. Und was fehlt, wird dir dein Gentleman bald schenken, wenn du ihn nett darum bittest.

Zeichnung: anonym, gegen 1930.