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Das süße Leben an der Seite reicher Männer?

Für Sugar Babys kann man ähnliche Aussagen machen wie für andere Damen, die auf Kosten von Männern leben: Einige Frauen (darunter auch Ehefrauen) führen ein Leben, um das sie andere Frauen beneiden – na schön. Der größte Teil allerdings muss sehen, wie er zurechtkommt. Und bevor ich vergesse, dies zu sagen: Das gilt für viele Menschen, die ihren Wohlstand nicht ihres Gehirnes oder ihrer Hände Arbeit verdanken, sondern ihr Aussehen vermarkten.

Wie man den schönen Schein der Welt und den schönen Schein eines Sugar-Babys verzieren kann? Indem man die Stars des Geschäfts herausstellt, und sie und ihre Beziehungen noch glorifiziert. Liest sich dann unter anderem so (Zitat):

Deine Wertschätzung jedes einzelnen Augenblicks, den du dank ihm genießen kannst. Strebe nach mehr als am Strand zu liegen. Ich weiß, dass es nicht das Spannendste ist, Touristenhochburgen zu erkunden, aber zeige ihm, dass andere Kulturen spannend sind. Besonders, wenn du einen Minirock an hast …“


Na, wenn das Glück davon abhängt … meinetwegen. Business Class nach Bali zu fliegen ist natürlich chic. Und ein Leben zu leben, als gäbe es kein Morgen? Nun gut, auch das lassen wir mal stehen. In Abhängigkeit von einem Mann (oder einer Frau) zu leben, ist nie erstrebenswert. Und eines Tages taucht eine andere Frau auf, die noch faszinierender ist als du – und ob du dann mit deinem reichen Kerl verheiratet bist oder nicht – dann fällst du hinten runter. Oder du musst dir einen neuen reichen Mann suchen – viel Glück beim älter werden!

Belgien, Sugarbabys und Prostitution

Mäzene damals
Belgien, Sugarbabys und Prostitution - oder warum mancher nicht weiß, was Prostitution ist

Wer geht uns eigentlich am meisten auf die Nerven, die Moralhüter oder die Sugar-Baby-Agenturen? Ausrechnet in Belgien wurde dies nun wieder zum Thema – wie schon so oft anderwärts.

Worum geht es eigentlich? Offiziell um eine Webseite (es gibt aber mehrere) die Sugarbaby und Sugardaddys zusammenbringt. Oder, weniger englisch und nicht so poetisch: Er zahlt ihr Unterhalt, damit sie jederzeit zu seiner Unterhaltung zur Verfügung steht. Dafür wir nun in Brüssel auf offener Straße Werbung gemacht – und zwar in der Nähe der Universität, zu Semesterbeginn.

Das gefiel nun dem Träger der Uni ebenso wenig wir der Studentenorganisation Unecof. Dort war das „Phänomen studentischer Prostitution“ bekannt, aber man hält es nicht für empfehlenswert. Die Not der jungen Frauen werde für den Profit der Vermittler ausgeschlachtet, hieß es vonseiten der Studentenorganisation.

Der Uni-Träger ging noch weiter – man bereite eine Klage wegen Anstiftung zur Prostitution vor, sagte man der Presse.

Das Beispiel zeigt, wie unklar der Begriff der „Prostitution“ in Wahrheit ist. Es ist nirgendwo verboten, von einem Mann (oder einer Frau) Unterhalt anzunehmen, und unter männlichen Studenten waren sogenannte „Bratkartoffelverhältnisse“ oder „Schürzenstipendien“ längst bekannt, bevor die erste Studentin die Uni betrat. Diesen Verhältnissen liegen die gleichen Bedingungen zugrunde: Ich fütter dich durch, dafür bedienst du mich im Bett, wann immer ich will“ – wohlgemerkt, es waren Frauen, die diese Angebote machten, und Männer, die sie annahmen.

Normalerweise – und da beginnen die unterschiedlichen Ansichten und Meinungen zum Thema – ist Prostitution das notorische Angebot, gegen aktuelle Geldzahlungen den Beischlaf auszuführen. Und weil das so ist, meiden alle, die dergleichen vermitteln, den Zusammenhang zwischen dem Geldfluss und der Lustbefriedigung. So auch in diesem Fall.

Ob es uns gefällt oder nicht: Sugar Baby und Sugar Daddy sind Phänomene, die weder neu noch typisch für Prostitution sind. Und da fiele mir noch ein: Hätte jemals jemand die Studenten der Vergangenheit bedauert, die sich aus Armut mit reifen Frauen einließen, die sich unbefriedigt fühlten?

Sollten Sie mich fragen, ob ich das befürworte, sage ich klar „Nein“. Aber es geht nicht darum, ob man etwas befürwortet oder nicht, sondern darum, ob das, was diese Frauen später ihren Galanen anbieten, als „Prostitution“ bezeichnet werden darf.

Presse: Zum Beispiel in der "Krone", Bild nach Becat (hist. Illustration)

Sexy sein ist in der Kurzzeitbeziehung – geht das?

Frauen aus der Geisterbahn sind nicht sehr sexy ..

Gerade habe ich die Figuren gesehen, die sie auf der Venus als „tolle Frauen“ aufgestellt haben. Ich mag die Bilder nicht einmal veröffentlichen – die Frauen sehen auf den Fotos aus, als wären sie einen Tuschkasten gefallen. Nein, ich gehe nicht soweit, zu sagen: wie aus der Geisterbahn entstiegen, aber na ja – jeder, wie er es verdient.

Mhh … derartige Frauen gibt es beim Strip, im Puff und beim Pornodreh - und auf die fahren wir Männer ja angeblich ab. Doch – aber Hallo – lachen da nicht die Hühner? Klar träumen manche Männer davon, mal mit einer Megabrust (nebst zugehöriger Frau) auszugehen (oder besser heimzugehen), aber ist das ein Garant für einen wirklich schönen Abend? Es ist meistens besser, solch einer Frau im Traum zu begegnen als in der Wirklichkeit. Riesenbrüste irritieren und lenken vom Schönsten ab –der Intimität.

Also trennen wir mal zwischen „den Damen“ und „einer Dame“. „Die Damen“ sind diejenigen, die wir meinen, wenn wir nicht „Huren“ sagen wollen, und eine Dame ist eine Frau, die alles sein kann, die sich aber so benimmt, als wäre ihr Geist und Körper allzeit frisch und unverbraucht.

Sexy sein? Eher provokativ - und damit mag kein Mann wirklich ausgehen.

Und was braucht sie? Mehr als ein hübsches Gesicht, mehr als appetitliche Brüste und mehr als Schlafzimmeraugen. Sie benötigen eine selbstbewusste, aktive und offene Persönlichkeit. Und wenn es Show sein sollte – dann müssen Sie diese Show eben ein paar Stunden durchhalten können.

Na ja – ich will es mal so sagen: Wir erwarten, dass die Frau, mit der wir ausgehen, bis zu 12 Stunden die ihr auferlegte Fassade halten kann – oder jedenfalls so lange, wie die Begegnung dauert. Dann glauben wir, mit einer Dame ausgegangen zu sein, gleich, ob sie verheiratet war, eine Geschäftsfrau auf Vergnügungssuche, ein Sugar Baby, eine Escort-Frau oder eine geheimnisvolle Fremde. Wenn sie selbstbewusst, natürlich, zuvorkommend und offen ist, dann ist immer alles gut. Hauptsache, sie liebt sich und ihren Körper, ist gerne Frau und weiß sich in jeder Situation wie eine Dame zu verhalten, solange sie ihre Oberbekleidung trägt. Danach lassen wir uns gerne überraschen. Seien wir doch ehrlich: Keine Frau will wirklich einen einen Gentleman im Bett, und kein Mann eine Lady.

Wer ist also sexy? Mit dem geht ein Mann gerne aus? Was zählt, und wofür zahlt er gegebenenfalls?

Mit einer Dame, die mindestens 24 Stunden Haltung beweisen kann, die diese aber im Bett auch durchaus aufzugeben weiß. Die sich kleiden und entkleiden kann und dabei immer selbstsicher und charmant ist. In einem Artikel heißt es:

Es ist eher peinlich, wenn der nächste Morgen eine unerfreuliche Überraschung zu Tage bringt: Künstliche Haarteile, Push-Up-Kissen im BH oder künstliche Nägel sind wahre Horrorvorstellungen für einen Mann. Setze deshalb lieber auf ein dezentes Make-Up, das deine Vorteile hervorhebt anstatt vermeintliche Schönheitsfehler vertuschen zu wollen.


Ja … gut … das ist ziemlich einseitig gesehen, wenn man bedenkt, dass eine Frau mehr ist als ihre Erscheinung. Doch weil wir wissen, wie viele Frauen und Männer inzwischen für nichts als Unterhaltung, Lust und Sex zusammenkommen, können wir auf die Tiefenlotung durchaus verzichten. Frauen tun es auch, vor allem solche, die klug sind und ihr Sexleben „a la carte“ genießen. Ob dies bei Sugar Babys immer der Fall ist, auf die sich der Artikel bezieht?

Männer, so scheint mir, sind da genau wie Frauen: Wenn der Zeitrahmen genau abgezirkelt ist, und wenn die Beziehung auf Unterhaltung, Lust und Sex beruht, tritt die Person eher in den Hintergrund. Gleich, ob es sich um ein „Arrangement“ oder um eine spontane Liebesnacht handelt.

Bild oben: © 2016 by Liebesverlag.de, Bild unten: historisches Foto.

Zucker und Salz – der Jargon der Sugar-Babys

Man müsste "Zucker" sprechen können – jedenfalls, wenn man eine der Damen werden will, die außen Zucker, innen bereitwillig und im Oberstübchen geldhungrig sind. Sie heißen Sugar Babys udn ahben offenbar eine eigene Sicht des Lebens, die uns recht überzuckert erscheint.

Demnach ist beispielsweise ein SD – Sie ahnen es – ein Sugar Daddy, während nicht so einfach zu erraten ist, dass ein POT eine potenzielle Sugar Mommy oder ein ebenfalls potenzieller Sugar Daddy ist.

Das "Arragement" und die "Allowance"

Ein „Arrangement“ oder eine „Vereinbarung“ ist das, was es ist: Die ausgehandelte Beziehung, wobei allerdings Verschinchen (1) nicht infrage kommt, denn die „Allowance“ muss stimmen – das ist die Vergütung, die ein Sugar Baby erhält. Ein Splenda hat also keine Chance. Ob der Begriff vom gleichnamigen Zuckersatzstoff abgeleitet wurde, wissen wir nicht. Jedenfalls soll er im Sugar-Baby-Jargon jemand sei, der als Mensch gar nichts schlecht ist, aber nicht genügend Kohle hat, um das Sugar Baby stilvoll durchzufüttern. Und das geht natürlich „gahnich“.

Salzmänner in Feinripp

Doch der Schrecken aller Schrecken ist die „Salt Mommy“ oder der „Salt Daddy“. Der zahlt nämlich nicht in Zucker, sondern in Salz. Also jemand, der sich selbst nur Feinripp-Unterhosen für drei Stück zu zehn Dollar (oder Euro) leisten kann, aber angibt wie (2) zehn unbekleidete Schwarzafrikaner bei Tänzen im Busch. Ich hoffe mal, das war sozial korrekt formuliert.

Na, alles Zucker? Dann kann’s ja losgehen, die Zuckerschüssel zu füllen. Die heißt eigentlich „Sugar Bowl“ und bezeichnet den Lebensstil in der Sugar-Dating-Szene. Meint jedenfalls ein einschlägiges Blog.

(
(1) Wort des niederen Volkes für "Verpachten", auch umgangssprachlich für zweifelhafte Geschäfte.
(2)Das hieß früher natürlich "Zehn nackte ... und dann kam das "N"-Wort
)

Zwei Liebe Wochen: Sich’s machen - sich verscherbeln – und Männer

Oh ja, das ist es wieder, das 19. Jahrhundert: Eine anständige Frau hat nicht mal das Bedürfnis nach Sex. Geschweige denn, selbst das Händchen anzulegen, die Fingerkuppe zu aktivieren oder gar einen kleinen Brummer (surr, surr) im Nachtschränkchen zu haben, um sich Orgasmen zu gönnen. Und klar, so etwas interessiert unheimlich: vor allem Männer. Und die sollten lieber das Thema meiden. Wie schon gesagt: Eine anständige Frau hat selbstverständlich nicht einen Vibrator zwischen der Unterwäsche versteckt. Sonder eine ganze Sammlung.

Sex beim ersten Date oder wie frau sich selbst verhökert

Sex beim ersten Date ist eigentlich ein doofes Thema. Entweder frau/man hat Lust oder nicht. Aber stimmt das wirklich? Was kann sich frau dafür kaufen, wenn sie Sex hat oder keinen Sex hat oder den Mann ein bisschen anfüttert mit Spielchen, um ihn dann beim nächsten Date zu beglücken. Na, ihr Krämerseelchen? Seid ihr glücklich dabei, euren Körper zu verhökern, statt Lust zu genießen?

Gunst gewähren mal huldvoll, mal zuckrig

Na – und während die Prinzessin sich noch überlegt, ob sie jemals einem Mann die Chance geben soll, ihre Gesellschaft zu genießen, lassen sich andere von minimal einem, besser aber von drei Männern „aushalten“ – gegen „emotionale Beziehungen mit finanziellen Vorzügen“. Sie heißen Sugar Babys und um sie ranken sich inzwischen Mythen, die sich ungefähr so lesen: „Es ist eben eine ganze besondere Beziehung“. Ja, das glauben wir euch natürlich, ihr Süßen. Wäre ja auch zu schade, wenn ihr vorher Valium nehmen müsstet und die Augen schließen, und sie erst wieder öffnen, wenn das Bargeld auf die Bank kommt.

Anders als die „Sugar Babys“ solltet ihr anderen euch mal überlegen, ob es wirklich gut ist, ständig das Schamhaar zu mähen. Billiger und gesünder ist, es einfach sprießen zu lassen (ein bisschen Trimmen ist natürlich richtig, ihr last euch ja auch die Haare schneiden, nicht wahr?).

Letzte Woche haben wir mal etwas über den Schlampentest geschrieben – na – eine Diplom-Schlampe braucht wirklich viele Punkt in diesem Test.

Ernsthaftes und wissenswertes: Liebe total und Mann von hinten

Und – wollt ihr mal was richtig Ernsthaftes? Dann muss es über die Liebe sein – ei, ei – da kocht das Blut, nicht wahr? Und ein bisschen Berechnung ist auch dabei. Und: Was ist eigentlich mit dem Mann oder dem Kerl oder wie ihr ihn nennt, der bei euch zu Haus herumsitzt? Was Mann und Frau über "sein" geheimes anales Glück wissen müssen, auch wenn sie’s niemals tun – das sagt euch die Liebeszeitung. War da noch was? Oh, das hätte ich fast vergessen: Bist du eine Bratwurst? Oder vielleicht eine Plastiktüte? (Nein, ein Kondom ist nicht gemeint). Wenn du’s nicht weißt, macht’s nichts. Ist oft besser so.