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Liebe Woche: Männerdreckschweine, Damen und Keuschheit

Ja, es wird mal wieder Zeit für eine Wochenzusammenfassung. Dass wir wochenlang keine hatten, liegt daran, dass keiner Lust hat, so etwas zu schreiben – oh, oh … da klingt die Faulheit durch, ich gehe ja schon auf die Knie ...

Ich fange mal an mit dem Dummbacken, die uns „sapiosexuell“ und einen ähnlichen Blödsinn als Fakten verkaufen wollen. Sapiosexuell ist sowieso keine(r), bestenfalls erotisch vom Geist angezogen, aber „Geistgeil“ kling nun mal nach nix. Und ob die Damen, die „sapiosexuell“ sind, eigentlich eher „geldgeil“ sind, ist auch nicht so sicher.

Schreibst du erotisch? Wir helfen dir!

Planst du etwa, „etwas Erotisches“ zu schreiben? Viele wissen gar nicht, dass wir dabei Rat und Hilfe anbieten – kostenlos. Kostenlos heißt: wirklich ohne einen Cent. Dafür sagen wir, ob Thema und Figur klug gewählt sind, ob der Stil halbwegs passt und ob der Plot tragfähig ist. Warum wir das tun? Weil es zu viele miese erotische Geschichten gibt.

Dazu gehört auch, dass wir immer wieder präzise Informationen geben, was in der Liebe und der Lust möglich ist und was nicht. Wir sagen ja immer: Weder Moralisten noch „Szenenleute“ haben die Wahrheit gepachtet. Sie liegt ganz woanders - in der emotionslosen Betrachtung. Kann man „körperliche Züchtigung“ emotionslos betrachten? Na klar. Fakten zuerst, das schützt vor Fake News. Und wenn du ganz sanft und zarterotisch schreiben willst? Auch dafür haben wir Lösungen.

Popovoll und Männer-Keuschheit

Zurzeit stürzen wieder alle Muttis in die Kinos, um „Fifty Shades Darker“ zu sehen, das ebenfalls auf diesem Machwerk basiert, das als „SoG“ inzwischen Kohle ohne Ende eingebracht hat. Ach, wie süß – und „ein wenig Cunnilingus“ sei neben manchem Popovoll auch zu sehen.

Ach ja – keusch. Ne, keine Backfische aus dem 19. Jahrhundert, und keine Ami-Mädchen, die Gelübde ablegen. Sondern Männer, denen eine Sexspielzeug-Firma einen Gedenktag spendiert hat – den Männerkeuschheitstag. Ist ja klar, warum: Männer sind schweinegeil und ferkeln überall herum: Mit der Ex am Montag, mit der Sekretärin am Mittwoch, mit der geilen Lucy aus der Kakadu-Bar am Freitag, und am Dienstag und Donnerstag wird masturbiert. Klar, dass Keuschhaltung da hilft, das Männerschwein wenigstens am Wochenende zu Hause grunzen zu lassen.

Mehr über Männerschweine und Keuschheit

Na ja, also, apropos Männerschweine, die kaufen sogar getragene Slips. Eine Nacht, Schätzchen – mehr nicht. Bei manchen der Verkäuferinnen ist „einmal im Höschen masturbieren“ inklusive, bei anderen kostet es extra. Hoffentlich ist wenigstens das Porto inklusive.

Und natürlich, bevor ich es vergesse: Weil der Mann ahnt, dass „seine“ Frau auch irgendwie mit dem Chef, dem Staubsaugervertreter, dem Gasableser und – natürlich – dem Pizzaboten herummachen könnte, waren einstmals weibliche Keuschheitsgürtel Gesprächsthema. Die sind aber kompliziert in der Herstellung und daher teuer. Die Exemplare hingegen, die für Männer in Massenproduktion hergestellt werden, sind zwar auch teuer, kosten aber wenig in der Herstellung. Daher wird für sie geworben, dass die Schwarte kracht.

Döntjes

Und – oh nein, wir planen nicht, unsere Elaborate als Buch herauszubringen. Andere schon. Die sagen, sie hätten ein Buch für mehr Liebe.

Zum Valentinstag haben wir nur einen Satz zitiert – das muss reichen. Wer wissen will, wie ein Heiliger zu der Ehre kommt, „Patron der Liebenden“ zu werden, das könnt ich in der Liebepur lesen.

Vor ein paar Jahren war noch die Hölle los in der Gründersszene, weil eine Dame eine „Prostitutions-App“ entwickelt hatte – und nun ist alles plötzlich still. Was ist aus diesen Apps geworden? (Außer Sugar-Baby-Apps, aber die behaupten ja, es ginge um Sponsoring).

Das Bild fanden wir so lustig, dass es mit hinein musste. Ein Strumpfhalter-Clip als Ohrring. Ist besser als ein Ohrring als Schamlippenring.

Und nun mal Ohren auf! Wir würden ja wirklich gerne wissen, was ihr an der Liebeszeitung liebt, hasst oder sonst wie denkt. Macht ihr da mit? Wäre herrlich.

Und: danke der Nachfrage: Ja, ich schreibe immer noch für euch. Was dachtet ihr?

Was ist eigentlich aus Prostitutions-Apps geworden?

Hausbesuch
Seit der Erfindung der Smartphone-Apps für "Dating" gehen Gerüchte, dass ein Teil dieser Apps für offene oder verdeckte Prostiution genutzt wird. Noch 2015 war die Presse voll davon - doch was ist inzwischen eigentlich aus Prostitutions-Apps geworden?

Apps gibt es für alles – auch für die Prostitution. Einige der bestehenden Apps stehen zumindest im Verdacht, sich unter anderem auch an Prostituierte zu wenden, die verschleiert arbeiten (das heißt dann Sponsoring). Doch das gilt für die USA. Was ist nun eigentlich mit den Apps, die gezielt Prostituierte auf der einen und Freier auf der anderen Seite verbinden wollen? Der Liebesverlag sucht Menschen, die damit Erfahrungen haben, sei es als „Kunden“ als „Dienstleiterinnen“ oder als Betreiber.

(Bild: nach einem 50-er-Jahre Groschenheft)

Wenn Sie mit dem Herausgeber darüber sprechen wollen, dann beginnen Sie am besten gleich hier:


Sexy sein ist in der Kurzzeitbeziehung – geht das?

Frauen aus der Geisterbahn sind nicht sehr sexy ..

Gerade habe ich die Figuren gesehen, die sie auf der Venus als „tolle Frauen“ aufgestellt haben. Ich mag die Bilder nicht einmal veröffentlichen – die Frauen sehen auf den Fotos aus, als wären sie einen Tuschkasten gefallen. Nein, ich gehe nicht soweit, zu sagen: wie aus der Geisterbahn entstiegen, aber na ja – jeder, wie er es verdient.

Mhh … derartige Frauen gibt es beim Strip, im Puff und beim Pornodreh - und auf die fahren wir Männer ja angeblich ab. Doch – aber Hallo – lachen da nicht die Hühner? Klar träumen manche Männer davon, mal mit einer Megabrust (nebst zugehöriger Frau) auszugehen (oder besser heimzugehen), aber ist das ein Garant für einen wirklich schönen Abend? Es ist meistens besser, solch einer Frau im Traum zu begegnen als in der Wirklichkeit. Riesenbrüste irritieren und lenken vom Schönsten ab –der Intimität.

Also trennen wir mal zwischen „den Damen“ und „einer Dame“. „Die Damen“ sind diejenigen, die wir meinen, wenn wir nicht „Huren“ sagen wollen, und eine Dame ist eine Frau, die alles sein kann, die sich aber so benimmt, als wäre ihr Geist und Körper allzeit frisch und unverbraucht.

Sexy sein? Eher provokativ - und damit mag kein Mann wirklich ausgehen.

Und was braucht sie? Mehr als ein hübsches Gesicht, mehr als appetitliche Brüste und mehr als Schlafzimmeraugen. Sie benötigen eine selbstbewusste, aktive und offene Persönlichkeit. Und wenn es Show sein sollte – dann müssen Sie diese Show eben ein paar Stunden durchhalten können.

Na ja – ich will es mal so sagen: Wir erwarten, dass die Frau, mit der wir ausgehen, bis zu 12 Stunden die ihr auferlegte Fassade halten kann – oder jedenfalls so lange, wie die Begegnung dauert. Dann glauben wir, mit einer Dame ausgegangen zu sein, gleich, ob sie verheiratet war, eine Geschäftsfrau auf Vergnügungssuche, ein Sugar Baby, eine Escort-Frau oder eine geheimnisvolle Fremde. Wenn sie selbstbewusst, natürlich, zuvorkommend und offen ist, dann ist immer alles gut. Hauptsache, sie liebt sich und ihren Körper, ist gerne Frau und weiß sich in jeder Situation wie eine Dame zu verhalten, solange sie ihre Oberbekleidung trägt. Danach lassen wir uns gerne überraschen. Seien wir doch ehrlich: Keine Frau will wirklich einen einen Gentleman im Bett, und kein Mann eine Lady.

Wer ist also sexy? Mit dem geht ein Mann gerne aus? Was zählt, und wofür zahlt er gegebenenfalls?

Mit einer Dame, die mindestens 24 Stunden Haltung beweisen kann, die diese aber im Bett auch durchaus aufzugeben weiß. Die sich kleiden und entkleiden kann und dabei immer selbstsicher und charmant ist. In einem Artikel heißt es:

Es ist eher peinlich, wenn der nächste Morgen eine unerfreuliche Überraschung zu Tage bringt: Künstliche Haarteile, Push-Up-Kissen im BH oder künstliche Nägel sind wahre Horrorvorstellungen für einen Mann. Setze deshalb lieber auf ein dezentes Make-Up, das deine Vorteile hervorhebt anstatt vermeintliche Schönheitsfehler vertuschen zu wollen.


Ja … gut … das ist ziemlich einseitig gesehen, wenn man bedenkt, dass eine Frau mehr ist als ihre Erscheinung. Doch weil wir wissen, wie viele Frauen und Männer inzwischen für nichts als Unterhaltung, Lust und Sex zusammenkommen, können wir auf die Tiefenlotung durchaus verzichten. Frauen tun es auch, vor allem solche, die klug sind und ihr Sexleben „a la carte“ genießen. Ob dies bei Sugar Babys immer der Fall ist, auf die sich der Artikel bezieht?

Männer, so scheint mir, sind da genau wie Frauen: Wenn der Zeitrahmen genau abgezirkelt ist, und wenn die Beziehung auf Unterhaltung, Lust und Sex beruht, tritt die Person eher in den Hintergrund. Gleich, ob es sich um ein „Arrangement“ oder um eine spontane Liebesnacht handelt.

Bild oben: © 2016 by Liebesverlag.de, Bild unten: historisches Foto.

Zucker und Salz – der Jargon der Sugar-Babys

Man müsste "Zucker" sprechen können – jedenfalls, wenn man eine der Damen werden will, die außen Zucker, innen bereitwillig und im Oberstübchen geldhungrig sind. Sie heißen Sugar Babys udn ahben offenbar eine eigene Sicht des Lebens, die uns recht überzuckert erscheint.

Demnach ist beispielsweise ein SD – Sie ahnen es – ein Sugar Daddy, während nicht so einfach zu erraten ist, dass ein POT eine potenzielle Sugar Mommy oder ein ebenfalls potenzieller Sugar Daddy ist.

Das "Arragement" und die "Allowance"

Ein „Arrangement“ oder eine „Vereinbarung“ ist das, was es ist: Die ausgehandelte Beziehung, wobei allerdings Verschinchen (1) nicht infrage kommt, denn die „Allowance“ muss stimmen – das ist die Vergütung, die ein Sugar Baby erhält. Ein Splenda hat also keine Chance. Ob der Begriff vom gleichnamigen Zuckersatzstoff abgeleitet wurde, wissen wir nicht. Jedenfalls soll er im Sugar-Baby-Jargon jemand sei, der als Mensch gar nichts schlecht ist, aber nicht genügend Kohle hat, um das Sugar Baby stilvoll durchzufüttern. Und das geht natürlich „gahnich“.

Salzmänner in Feinripp

Doch der Schrecken aller Schrecken ist die „Salt Mommy“ oder der „Salt Daddy“. Der zahlt nämlich nicht in Zucker, sondern in Salz. Also jemand, der sich selbst nur Feinripp-Unterhosen für drei Stück zu zehn Dollar (oder Euro) leisten kann, aber angibt wie (2) zehn unbekleidete Schwarzafrikaner bei Tänzen im Busch. Ich hoffe mal, das war sozial korrekt formuliert.

Na, alles Zucker? Dann kann’s ja losgehen, die Zuckerschüssel zu füllen. Die heißt eigentlich „Sugar Bowl“ und bezeichnet den Lebensstil in der Sugar-Dating-Szene. Meint jedenfalls ein einschlägiges Blog.

(
(1) Wort des niederen Volkes für "Verpachten", auch umgangssprachlich für zweifelhafte Geschäfte.
(2)Das hieß früher natürlich "Zehn nackte ... und dann kam das "N"-Wort
)

Zwei Liebe Wochen: Sich’s machen - sich verscherbeln – und Männer

Oh ja, das ist es wieder, das 19. Jahrhundert: Eine anständige Frau hat nicht mal das Bedürfnis nach Sex. Geschweige denn, selbst das Händchen anzulegen, die Fingerkuppe zu aktivieren oder gar einen kleinen Brummer (surr, surr) im Nachtschränkchen zu haben, um sich Orgasmen zu gönnen. Und klar, so etwas interessiert unheimlich: vor allem Männer. Und die sollten lieber das Thema meiden. Wie schon gesagt: Eine anständige Frau hat selbstverständlich nicht einen Vibrator zwischen der Unterwäsche versteckt. Sonder eine ganze Sammlung.

Sex beim ersten Date oder wie frau sich selbst verhökert

Sex beim ersten Date ist eigentlich ein doofes Thema. Entweder frau/man hat Lust oder nicht. Aber stimmt das wirklich? Was kann sich frau dafür kaufen, wenn sie Sex hat oder keinen Sex hat oder den Mann ein bisschen anfüttert mit Spielchen, um ihn dann beim nächsten Date zu beglücken. Na, ihr Krämerseelchen? Seid ihr glücklich dabei, euren Körper zu verhökern, statt Lust zu genießen?

Gunst gewähren mal huldvoll, mal zuckrig

Na – und während die Prinzessin sich noch überlegt, ob sie jemals einem Mann die Chance geben soll, ihre Gesellschaft zu genießen, lassen sich andere von minimal einem, besser aber von drei Männern „aushalten“ – gegen „emotionale Beziehungen mit finanziellen Vorzügen“. Sie heißen Sugar Babys und um sie ranken sich inzwischen Mythen, die sich ungefähr so lesen: „Es ist eben eine ganze besondere Beziehung“. Ja, das glauben wir euch natürlich, ihr Süßen. Wäre ja auch zu schade, wenn ihr vorher Valium nehmen müsstet und die Augen schließen, und sie erst wieder öffnen, wenn das Bargeld auf die Bank kommt.

Anders als die „Sugar Babys“ solltet ihr anderen euch mal überlegen, ob es wirklich gut ist, ständig das Schamhaar zu mähen. Billiger und gesünder ist, es einfach sprießen zu lassen (ein bisschen Trimmen ist natürlich richtig, ihr last euch ja auch die Haare schneiden, nicht wahr?).

Letzte Woche haben wir mal etwas über den Schlampentest geschrieben – na – eine Diplom-Schlampe braucht wirklich viele Punkt in diesem Test.

Ernsthaftes und wissenswertes: Liebe total und Mann von hinten

Und – wollt ihr mal was richtig Ernsthaftes? Dann muss es über die Liebe sein – ei, ei – da kocht das Blut, nicht wahr? Und ein bisschen Berechnung ist auch dabei. Und: Was ist eigentlich mit dem Mann oder dem Kerl oder wie ihr ihn nennt, der bei euch zu Haus herumsitzt? Was Mann und Frau über "sein" geheimes anales Glück wissen müssen, auch wenn sie’s niemals tun – das sagt euch die Liebeszeitung. War da noch was? Oh, das hätte ich fast vergessen: Bist du eine Bratwurst? Oder vielleicht eine Plastiktüte? (Nein, ein Kondom ist nicht gemeint). Wenn du’s nicht weißt, macht’s nichts. Ist oft besser so.