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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Die Seite wechseln – Nehmer zu Geber: Tipps für enttäuschte Partnersuchende

Reden wir erst einmal von Nehmern und Nehmerinnen. Gedankenlose Exemplare dieser Gattung sind gewohnt, alles abzugrasen, um ihre Ziele zu erreichen.

Was bleibt übrig für gutwillige Nehmerinnen?

Für die letzten Exemplare gutwilliger Nehmer(innen) bleiben also die abgefressenen Wiesen, die nicht genügend Nahrung bieten. In der Praxis sind das Menschen, die zunächst gutwillig, realistisch und bescheiden sind. Nachdem sie jedoch festgestellt haben, dass es sich nicht lohnt, den abgefressenen Rasen noch weiter auf Grashalme zu untersuchen, werden sie sauer. Nun treten die Besserwisser und „Wissenschaftlicher“ auf den Plan und reden von „Erschöpfung“ oder „Auszehrung“. Das nützt den „Übrig gebliebenen“ allerdings überhaupt nicht. Solltest DU dazugehören, lies bitte unbedingt weiter.

Die Vergangenheit ist vergangen – auf in die Zukunft!

Sicher – man könnte sagen: „Hättet ihr euch eben rechtzeitig drum kümmern müssen.“ Doch so einfach ist das nun auch nicht. Die Zeit lässt sich nie zurückdrehen, und Verweise auf die Vergangenheit sind zu fast nichts nütze. Ihr könnt auch die böswilligen Nehmer(innen) nicht einfach wegzaubern – sie werden weitermachen, bis sie entweder einen Erfolg erzielt haben oder der Frust auch sie erwischt. Letzteres kommt übrigens nicht selten vor, denn Nehmer(innen) haben meist deutlich begrenzte menschliche Qualitäten.

Von der Nehmerseite auf die Geberseite wechseln

Was wirklich sinnvoll ist: Die Seite wechseln oder besser „sich auf eigene Geberqualitäten besinnen.“ Denn erstaunlicherweise haben die meisten Nehmer(innen) auch solche Eigenschaften, aber sie haben nicht darüber nachgedacht, sie einzusetzen. Sobald du Geber von irgendetwas wirst, was andere Menschen benötigen, kannst du diese Tatsachen nutzen.

Alle Talente und Eigenschaften entdecken - speziell für Nehmerinnen

Ich sag es mal am Beispiel: Fast jede junge Frau hat schon mal gehört, dass Männer etwas wollen, was sie als „das eine“ bezeichnen. Klar, das ist Sex - und Sex-Geber willst du nicht sein. Aber hast du dich jemals gefragt, was du geben könntest – und woran Männer eben auch interessiert sind? Kannst du eine Liste von Geber-Eigenschaften erstellen? Und hast du dir einmal überlegt, mit welchen dieser Eigenschaften du einen Mann dauerhaft an dich binden kannst?

Ein Satz zum Schluss: Sex ist ein wirksames Lockmittel der Natur – für eine Beziehung benötigst du aber andere Eigenschaften. Wenn du weißt, welche deiner Eigenschaften langfristig wirken, hast du einen Vorteil.

Sexuelle Verrohung und blumiger Sex

Was ist eigentlich „Hardcore“ und was „Blümchensex“?

Die WELT schreibt in einem der Artikel, die nur Abonnenten zugänglich ist:

Was früher als Hardcore wahrgenommen wurde, gilt heute als Blümchensex.

Na schön – offensichtlich ist mit „Hardcore“ eine pornografische Richtung gemeint, die an den Kern der Sache geht – nämlich an den Geschlechtsakt. Solche Produktionen wurden auch als „XXX-Pornografie“ bezeichnet.

Und Blümchensex?

Oh ja, Blümchensex – der stand einmal für junge Paare, die den Sex selbst ergründen wollten – mit ganz viel Forschersinn, aber wenig Mut, den Deckel vom Topf zu nehmen. Ja, so ungefähr wie bei den Blümchen, die von den Bienen besucht werden ... also äußerst harmlos. Dennoch wurde dieses Tun einstmals mit Argwohn betrachtet - man denke, vor der Ehe ...

Diese Art von Sex wurde einst auch als „Coitus germanicus simplex“ bezeichnet, also so ungefähr als „deutschen Feld-, Wald- und Wiesensex.“

Für Feld, Wald oder Wiese ist es gegenwärtig zu kalt, findet ihr nicht?

Oder befürchtet man, das der verrohte Sex etwa die Eisschicht abschmilzt, die jetzt noch still und schweigend auf Teichen und Tümpeln liegt?

Na schön - also bitte keien Hardcore-Aktivitäten auf dem Eis ... es könnte unter euch schmelzen.

Übrigens: Gramse bleibt Gramse, auch 2026.

Kribbeln in‘n Buuk – Dating-Theater auf Platt

Wenn es im Bauch kribbelt, dann lässt sich so manches auf Platt leichter sagen. Das hochdeutsche „Ich liebe dich“ klingt ja ziemlich schwülstig, aber mit „Ik heff die leev“ geht das schon besser. Wenn dann noch „bannig“ dazukommt dann ist jemand schon über beiden Ohren verliebt.

Kein Wunder, dass es nun ein „Dating-Theaterstück“ auf Platt gibt – im Ohnsorg-Theater. Es heißt „Kribbeln in‘n Buuk“. Ja, wo denn sonst?

Geben oder Nehmen in Beziehungen - und auch sonst

Jonglieren mit dem Liebesglück?
Die letzte Taste mag noch nicht gedrückt sein, das letzte Bild noch nicht generiert. Doch das Zertifikat ist nun da – und damit die Möglichkeit, in „Nehmen oder Geben“ nachzulesen, was es wirklich bedeutet, Beziehungen einzugehen. Im Alltag, in der Liebe, für die reine Lust – für jeden findet sich etwas.

Und natürlich bin ich immer da, um etwas zu erläutern, zu vereinfachen oder Fehler zu korrigieren.


Die richtigen Fragen führen zum Beziehungserfolg - aber das reicht nicht ...

Eine neue Studie (1, 2) hat angeblich ans Tageslicht gebracht, wie du (ja, DU auch) vom oberflächlichen Gelaber (Small Talk) auf die Höhe echter Gespräche bringst. Das ist nicht ganz neu, denn das erste, was du in den meisten Seminaren lernst, ist der Satz: „Ein aktives Gespräch zu führen, bedeutet, die richtigen Fragen zu stellen.“

Frage nach dem "WAS"


Wenn dir dies nicht in die Wiege gelegt wurde (was meistens zutrifft), dann beginne deine Gespräche nach der „Aufwärmphase“ mit einer einfachen Regel: „Frage nach dem WAS.“

Einer der brauchbarsten Sätze ist:

„Was machst du, wenn du nicht gerade zu einem Date gehst?“

Auf solche Fragen kann jemand mit dem Beruf, der Freizeit oder einer anderen Beschäftigung antworten – sie lässt ihm oder ihr die völlige Freiheit.

Hättest du gefragt: „Welchen Beruf übst du aus?“ „Welche Hobbys hast du?“ oder „Was machst du im Urlaub?“, dann hättest du nur die Auskünfte über diesen Bereich bekommen, aber kaum mehr.

Aktive Zuhören - das Geheminis der Erfolgreichen


Nun geht es darum, das Gespräch zu „führen“. Dazu ist eine Technik nötig, die du lernen kannst: das aktive Zuhören. Wenn du sie beherrscht, kannst du über jedes Gebiet, dass dein Partner oder deine Partnerin anspricht, mehr erfahren.

Das ist auch das Ergebnis der erwähnten Umfrage. Aufmerksame Fragen, sorgsam geführte Gespräche und das Gefühl, verstanden zu werden – das sind die Bausteine. Fast zwei Drittel der Befragten haben zum Beispiel angegeben, es wäre schön, wenn du auf etwas eingehen würdest, was sie zuvor gesagt haben. In der Kommunikationslehre gibt es dafür mehrere Methoden, beispielsweise die Intensität des Zuhörens zu verstärken. Doch auch eine ergänzende Frage ist sinnvoll.

Auf die Eingangsfrage „Was ...“ Könnte eine weitere Frage folgen: „Du hast gerade erwähnt, dass du ... wie ist es eigentlich, wenn du ...“.

Du kannst auch eine Antwort geben – und sie darf ruhig kurz sein: „Das interessiert mich sehr ... Ich selber habe auch schon oft überlegt, ob ich ...“

Auf diese Weise behältst du die Gesprächsführung so lange, wie du willst. Damit vermeidest du, dass der/die andere behauptet, du hättest nur „von dir erzählt“.

Selbstverständlich kannst du auch irgendwo einhaken und dann etwas von dir erzählen oder deinem Gegenüber für eine Weile die Gesprächsführung überlassen. Was du dazu wissen solltest: Wer spricht, für den vergeht die Zeit „gefühlt“ schneller – das kann leider auch bedeuten, dass du zu viel erzählst, ohne es zu bemerken.

Die Chance, ein zweites Date zu bekommen, liegt zumindest statistisch bei 85 Prozent, falls der Gesprächspartner „aufmerksame Fragen“ stellt, was in der Praxis bedeutete: „Wenn er auf dich eingeht“. Wieder kommt es drauf an, ob Partnerin oder Partner das Gefühl hat, dass du auf ihn oder sie eingegangen bist.

Ob es wirklich angebracht ist, beim ersten Date Wertefragen zu stellen, muss bezweifelt werden. Zwar behaupteten angebliche 49 Prozent aller Befragten, sie würden gerne nach ihrer Moral, politischen Einstellung, Sexualität oder Religion befragt werde. Allerdings sind Antworten auf Wertfragen relativ sinnlos, solange die Partner noch kein persönliches Verständnis füreinander aufgebaut haben. Insofern sollten alle Fagen dieser Art mit großer Vorsicht gestellt werden.

(1) Artikel aus der WELT Kompakt
(2) Grundlagen von HINGE (Dating-Unternehmen)

Hinweis: Kritische Anmerkungen von unsrem Kommunikationsexperten.