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Pheromone - Fake News oder unterschätzter Lockstoff?

Alle Jahre wieder, wenn’s mal gerade nichts zu Schreiben gibt, kommen die Pheromone um die Ecke.

Zunächst: Es gibt sie. Zweitens: Einige von ihnen sind sexuell Lockstoffe. Drittens: Sie sind wirksam. Viertens: aber nicht beim erwachsenen Menschen.

Warum sie beim erwachsenen Menschen nicht oder jedenfalls nicht erkennbar genug wirken, ist hinlänglich bekannt: Seit wir die Nase vom Boden genommen haben und daher auch nicht mehr auf Vagina- oder Penishöhe riechen, sollen sich die entsprechenden Sensoren zurückgebildet haben. Es gibt einige gegenteilige Meinungen, doch konnte niemals schlüssig bewiesen werden, dass erwachsene Primaten in nennenswerter Weise von Pheromonen beeinflusst werden.

Zudem werden die möglichen Duftstoffe, die von der Haut abgegeben werden, in der modernen Lebensumgebung stark von anderen Düften überlagert. Hinzu kommt, dass der Mensch auf diese Duftstoffe bei der Partnersuche und Partnerwahl nicht auf Pheromone angewiesen ist, sondern sich weitgehend auf optische Reize sowie auf Berührungsreize konzentriert.

Wenn ihr also etwas über den „Lockstoff“ lest, der angeblich Wunder wirken soll, dann beliebt kritisch. Ich sage immer: Geht im Frühling einmal in ein Straßencafé, schließt die Augen und versucht, paarungsbereite Frauen zu ermitteln.

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