Skip to content
 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Das Geschlecht – was ist eigentlich „heterosexuell“ wirklich?

Eine männliche SIE oder ein verkappter ER?
Sich zur „Heterosexualität“ zu bekennen, ist eine Zeiterscheinung, die noch relativ jung ist. Früher bekannte man sich bestenfalls zur Homosexualität, eventuell noch zur einer gewissen Bi-Neigung. Meist geschah dies in den ersten beiden Dritteln des 20. Jahrhunderts noch „hinter vorgehaltener Hand“.

Wissenschaftler vergeben Etiketten - auch "Heterosexuell"

Der Begriff „Heterosexualität“ stammt aus der Wissenschaftssprache. Die vereinfachte Begründung: Wenn es Menschen gibt, die sich zur Homosexualität bekennen, dann bezeichnen wird den überwiegenden „Rest“ einfach mal mit „Heterosexuell“. Hintergrund ist auch, dass die „soziale korrekte“ Sprache einfach nicht erlaubt, die anderen als „normal“ zu bezeichnen, weil dies Homosexuelle als „unnormal“ ausgrenzen würde.

Die Gegner des Etikettierungswahns werden als "Heteronormativ" abgestempelt

Und klar – wer solche Gedanken überhaupt äußert, der wird dann auch schnell als „Heteronormativ“ angesehen. Die Menschen, die so etikettiert werden, gelten als Feinde der LGBT-Bewegung – auch wenn sie damit nur das wiedergeben, was die Natur als Standard gesetzt hat.

Zunächst einmal sind wir alle (bei wenigen Ausnahmen) „sexuelle Wesen“, das heißt, wir haben das Bedürfnis, uns sexuell zu entfalten. Das besagt nicht, dass wir irgendwelchen „Normen“ entsprechen. Auch Menschen, die merkwürdige Vorstellungen von „inniger Freundschaft“ haben oder gar wundersame sexuelle Praktiken bevorzugen, gehören dazu. Ein Teil will Lüste, Wonnen, Zärtlichkeiten und intensivere sexuelle Beschäftigungen ausschließlich mit Männern erleben – ein anderer Teil ausschließlich mit Frauen. Ein dritter Teil lebt die „Lust an sich“ und vergnügt sich mit jeder Person, die dazu anregt, es gibt noch weitere Differenzierungen.

Menschen mit besonders attraktiven Körpern, aber auch solche, die bestimmte Praktiken besonders wirkungsvoll einzusetzen verstehen, sind oft für beide Geschlechter interessant.

Die Frage „mit wem will ich meine Lüste in der Tiefe kennenlernen“ ist die Frage, dien sich sinnlich orientierte Menschen stellen. Sie ist nicht deckungsgleich mit der Frage: „Mit welchem Menschen will ich leben und alt werden?“

Die meisten Menschen, die jemals darüber nachgedacht haben, entscheiden sich früher oder später für die Person, mit der sie leben wollen.

Die Autorin Hanne Blank schrieb im letzten Kapitel ihres Buches darüber, ob ein Paar die gemeinsame Heteroflexibilität offenbaren sollte. Als Antwort gab sie „es kommt darauf an, wer fragt.“

Im Grunde geht es niemanden etwas an. Menschen sind sexuell. Manche haben eindeutige Präferenzen, andere nicht. Manche freuen sich darüber, andere leiden darunter, sexuelle Wesen zu sein. Ohne Grund sollte sich niemand das Etikett „Heterosexueller“ überstülpen lassen. Es gibt wirklich geeignetere Bezeichnungen für Menschen.

Literatur: "Straight" von Hanne Blank, Boston 2012

Ganz gewöhnliche Gespräche können zu Beziehungen führen

Die Situation - zuerst Offenheit erzeugen
Das Leben mit Frauen ist nicht einfacher geworden. Allerdings ist das Leben ohne Frauen auf Dauer auf Dauer auch nicht zufriedenstellend. Was rät man also einem sogenannten „heterosexuellen“ Mann, um mit Frauen zu kommunizieren?

Nicht das, was du denkst …

Fünf Punkte, um ein offenes Gespräch mit Frauen zu führen

1. Betreibe eine „ganz normale“ Kommunikation mit Frauen. Vermeide den Versuch, sie so anzusprechen „wie man eine Frau anspricht, die man erobern will“.
2. Sei ein guter und aufmerksamer Zuhörer. Achte also nicht nur auf das, was die Frau sagt, sondern auch, wie sie es sagt.
3. Vertiefe das Gespräch, statt es „flach zu halten“. Die „Ecken und Kanten“ einer Person findest du nur heraus, wenn du die Gespräche ausweitest.
4. Fürchte dich nicht davor, dass es unterschiedliche Meinungen, Gewohnheiten oder Vorlieben geben könnte. Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn zwei Menschen absolut gleiche Interessen hätten.
5. Wenn du klare Vorstellungen über Beruf, Karriere, Wohnort, oder die Ausgestaltung deines sozialen und kulturellen Lebens hast, dann rede darüber. Frage die Frau danach, welche Ideen sie dazu hat.


Versuche stets, die Gespräche zu lenken. Dann kannst du sie einerseits sachlicher, andererseits gefühlsbetonter führen. Solange die Frau darauf eingeht, bekommst du interessante Informationen darüber, ob eine gemeinsame Zukunft möglich ist – oder welche Wünsche sie sonst an dich hat.
Mehr brauchst du nicht. Es ist niemals sicher, ob ein Date oder eine Zufallsbegegnung zu einer Beziehung führt. Wenn die Frau Nähe, Zärtlichkeit oder Sex von dir will, wird sie es dir sagen. Alles andere, was sie sich mit dir vorstellen könnte, erfährst du bei einem zweiten Date.

Zur Theorie lies einfach hier weiter.

P.S.: Die Idee aus dem Repertoire des sehpferd-teams ist für alle Arten von Beziehungen geeignet. Dieser Artikel soll ab er vor allem Männer ansprechen.

Haben Frauen wirklich Lust, auf der Resterampe zu suchen?

20 Jahre Altersunterschied und doch auf Augenhöhe?
Frauen über 50 beschweren sich bisweilen darüber, dass es keine „geeigneten Männer“ für sie gibt. Anderseits wehklagen viele „junge“ Männer über 30 darüber, dass es für sie keine Frauen mehr gibt. Der „Markt“ scheint leer gefegt zu sein.

Manche Menschen, die sich als „Experten“ ausgeben, habe die Theorie dahinter aufgestellt:

Den vielen weiblichen Akademikern eines Jahrgangs stehen nicht genügend Männer der gleichen Bildungsstufe gegenüber.

Männer suchen selten nach Frauen, die klüger sind als sie sie selbst.

Gebildete oder gut verdienenden Männer werden auch von Nicht-Akademikerinnen begehrt.


Klischees über Frauen und Männer?

Das alles mag stimmen. Aber findest du dich darin wieder? Die Frage ist doch: Was kannst, was willst du tun, um dagegen zu steuern?

Neuerdings höre ich oft von Frauen, dass alle Männer, die noch zu haben sind, zu den nicht-ehebereiten Menschen gehören. Entweder, weil sie ein sexuelles Vergnügen suchen oder weil und weil man ihnen nicht „auf Augenhöhe“ begegnen kann – in vulgo: Sie sind Bildungs- und Kulturbanausen.

Von Männern höre ich anderseits, dass Frauen immer mehr „Ansprüche“ im Gepäck haben. Werden sie nicht alle erfüllt, so weigern sich Frauen, die Beziehung zu vertiefen.

Ein neuer Umgang mit den Suchenden - Zweisamkeit ausprobieren

Wie können wie als Staat, Gesellschaft oder als Einzelperson mit diesem Umstand umgehen?

Die Antwort ist eigentlich klar: variabler werden – also danach zu suchen, was ihr an einem Menschen am meisten schätzt. Und dabei jene zu meiden, mit denen ihr gar nicht zurechtkommt. Dazwischen ist ein weites Feld – zum Ausprobieren. Egal, was eure Eltern oder Großeltern für richtig hielten – ich empfehle, den Weg in die Zweisamkeit selber zu suchen.

Wie wäre es, zunächst ein paar Grundbedürfnisse miteinander zu teilen? Meinetwegen, um sich selbst zu feiern, den/die andere(n) zu feiern, miteinander etwas zu unternehmen und klar – auch mal wieder Sex zu haben.

Manche von euch sagen jetzt: Eine „schräge Beziehungen will ich niemals.“ Das ist dann eine persönliche Entscheidung. Aber dahinter steht auch immer die Frage: „Was wäre, wenn du es versucht hättest?“

Es gibt alle Varianten: Akademikerin und Handwerker (auch umgekehrt) jünger und älter, lebenserfahren und lernbegierig. Sehr verkürzt, aber wahr: Jeder und jede, der/die dich emotional bereichert, ist ein Gewinn.

Ein guter Bock stinkt auch ... und andere Mythen

Ein guter Bock stinkt auch ... ist das mehr als ein Friseurspruch aus den späten 1970er-Jahren?

Mag sein. Aber es ist angeblich auch die allerneuste Version, etwas aus sich zu machen, was man nicht ist. Einen Mann, der die Frauen von den Bäumen abpflückt wie die Äpfel.

Weiter im Jargon der späten 70-er?

Nein, mitten hinein in die Gegenwart, in die Welt der Menschen, die an „Social Media“ hängen.

Die Masche in "Social Media" - Du musst nur ...

Bekannt ist ja die Masche „Sie müssen nur“, wenn du alle Frauen haben willst – erst musst du „nur“ den ganzen Mist lesen, der darüber geschrieben wird. Dann musst du „nur“ ein überteuertes Buch kaufen oder ein entsprechendes „Seminar“ besuchen. Und dann … wird dir klar, dass du eine Menge mehr tun musst. Das Übliche: Sport ohne Ende, täglich am Gehirn arbeiten, um „Verbesserungen“ deines „Selbst“ zu erreichen … und … und. „Selbst-Gehirnwäsche“ sozusagen, Sie ist nur schwer durchzuhalten, vor allem, wenn die Erfolge ausblieben.

Die Wahrheit: die guten Frauen bleiben dieselben - und deine neue Masche kommt selten an

Ob du dann Erfolg „bei Frauen“ hast? Ich verrate dir etwas: Die Frauen, die du erreichen kannst, bleiben gleich. Und dein „getürktes Selbst“ gefällt nur den Frauen, die sich selbst auch längst mit einem inneren Zombie-Kostüm ausgestattet haben.

Soweit gelesen?

Danke.

Stinkt ein guter Bock wirklich?

Es geht um die Pheromone. Das sind die Stoffe, die Winzer in ihren Reben einhängen, um liebestolle Männchen des Traubenwicklers anzulocken.

Beim Menschen ist die Wirkung zweifelhaft – doch dies ändert nichts an der Meinung, dass „nicht zu duschen“ über den Schweiß mehr Pheromone an die Frau bringt. Die werden dort angeblich dankbar aufgenommen – wie schon gesagt: ein guter Bock stinkt auch. Wer daran glaubt, der betreibt vor einem Date angeblich pheromone-maxxing.

Warmer männlicher Schweiß, gerade eben ausgestoßen, soll auf manche Frauen attraktiv wirken. Er enthält übrigens kaum Zersetzungsprodukte, die für den Gestank zuständig sind. Alter, kalter und chemisch zersetzter Schweiß hingegen wird von dem meisten Menschen (nicht ausschließlich Frauen) als ekelhaft empfunden.

Ja, und … es wurden wirklich Experimente durchgeführt, auf denen der Name „Wissenschaft“ steht. Allerdings wurde mit frisch gezapftem Schweiß (genauer gesagt: mit seinen Extrakten) geforscht. Merkwürdigerweise werden in einschlägigen Wissenschaftsmagazinen nur selten genauen Bedingungen und vor allem keine verlässlichen Ergebnisse mitgeteilt. Da mag teilweise daran liegen, dass die einschlägigen Forschungen großenteils dem vorigen Jahrtausend entstammen. Die meisten Artikel darüber auch - doch das Thema wird immer wieder aufgebacken.

Und nun? Männer, ihr seid das beste Exemplar von euch selbst, wenn ihr das meiste, was ihr tut, aus vollem Herzen tut. Mit dem Selbstbewusstsein, das ihr in euch entdeckt habt und den Schwächen, die euch bewusst sind.

Herkunft der Informationen:

Meine Informationen über das, was in den Netzwerken verbreitet wird, habe ich, wie so oft, dem "Standard" entnommen.

Ferner wurde von mir ein Online-Artikel über Pheromone im "Spektrum", gelesen "spektrum.de", der 2003 geschrieben wurde.

KI und Dating: Aufschlüsse oder Fehlschlüsse?

Eine der schlechten Eigenschaften von Dating-Portalen ist mittlerweile bekannt: Sie verdienen normalerweise nichts mehr, wenn jemand einen Partner oder eine Partnerin findet.

Nur wenige von jenen, die langdauernde Abos abgeschlossen haben, waren die Profiteure ihrer Entscheidung. Denn wer attraktiv genug war, fand die gesuchte Person in drei Monaten. Und wer eben völlig unattraktiv war, fand sie auch in zwei Jahren nicht.

Die angeblichen Wunder der KI in China

Nun also KI: Neue Nachrichten aus China sollen angeblich das Wunder des „guten Matches“ bewirken, was sich so liest:

Beim Eintritt müssen drei Hürden überwunden werden: Echte Namensverifizierung, Gesichtserkennung, dann ein 20-minütiges Sprachgespräch mit der KI-Vermittlerin. Die KI gibt eine Bewertung des Profils ab, nur wer über 70 Punkte erreicht, wird zugelassen.

Ist das nun sensationell?

Keineswegs. Die KI ersetzt in diesem Fall nur die lästigen Fragebögen, und das Zulassungsverfahren funktioniert wahrscheinlich nach ähnlichen Kriterien, die auch schon zuvor zur Verfügung standen.

Bekanntermaßen tut sich die KI schwer mit allen Fragen, bei denen es nahezu unendliche Möglichkeiten der Entscheidung gibt. Man darf gespannt sein, welche Kandidatinnen und Kandidaten am Ende ausgewählt werden. Vorläufig erfuhr ich nur, dass mit dem Identifizierungssystem „mehr als 50 verheiratete Personen“ in einer Woche ausgesiebt werden konnten.

Zitat: eu26kr