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Der erotische Körper: die Zunge



Meistens bleibt sie ja drin, die Zunge – doch wenn eine Frau auch nur ein wenig davon zeigt, gehen bei Männern die Lichter an: Ah – die möchte ich mal in meinem Mund haben und dort streicheln. Das ist jedenfalls eine Erklärung. Andere sind da schon heftiger: bei besonders rosig gefärbten Lutschlippen ist der Eindruck einer Vagina ohnehin schon vorhanden, und wenn dann noch etwas Vorwitziges aus dem Mund herauslugt … nun, da sollte reichen, nicht wahr: Die Zunge ist eines der verborgenen erotischen Körperteile, die den Männern kleine Schauer über den Rücken rieseln lassen, gleich, wo und wann wir sie spüren wollen.

Die Hauptdarstellerin beim Zungenkuss

Die Zunge macht als Hauptdarstellerin des Zungenkusses natürlich die beste Figur, sogar in der „anständigen“ Liebe. Wohin sie sonst noch ihren Weg findet, ist den Liebenden überlassen, jedoch sollten wir hier zumindest anmerken, dass sich die Zunge und der Anus nur in der Pornografie wirklich vertragen – ansonsten sind sie gesundheitliche Gegner. Frauenzungen haben in der lesbischen Liebe eine besondere Bedeutung, was vor allem in den letzten Jahren deutlich wurde: Wenn Frauen Zungenküsse austauschen, denken viele Frauen auch an andere Vergnügungen, die man einander bereiten könnte. Nur trauen müsste man sich eben – und daran mangelt es dann doch, sodass wirklich intensive Erfahrungen im Kontakt von Zunge und Vagina selten sind. Männerzungen werden ja hier (noch) nicht behandelt – dies nur zur Erinnerung.

Die Zunge: Vorsichtiger Einsatz beim Flirt

Beim Flirt sollte die Zunge mit größter Vorsicht eingesetzt werden: Das Belecken der Lippen ist das Einzige, das einer Dame von Welt erlaubt ist, vom Eis schlecken einmal angesehen. Freche junge Mädchen dürfen die Zungenspitze auch mal zeigen – so in der Art: Ich strecke dir die Zunge aus, aber nicht, um die zu beleidigen, sondern um sie dir zu zeigen.

Der Schmuck der Zunge ist eine Unsitte: Sie ist nicht ungefährlich und größtenteils wirkungslos, es sei denn in Milieus, in denen so etwas üblich ist.

In der Liebe hinterlässt die Zunge, wie bereits erwähnt, den besten Eindruck in der Mundhöhle, wenn sie mit einer anderen Zunge spielen darf, aber auch beim Belecken der Haut (wenn der Partner so etwas mag) und natürlich bei Fellatio und Cunnilingus.

Ich sollte nicht unerwähnt lassen, dass die Zunge sehr wichtig ist bei der Aussprache von Wörtern: Liebe zum Beispiel. Außerdem lassen sich mit der Zunge zahllose Laute erzeugen, die nicht zur Sprache gehören, aber zur Kommunikation: Das Schnalzen ist nur ein Beispiel für viele akustische Botschaften, die ausschließlich mit der Zunge erzeugt werden.

Solltet ihr also Ihre Zunge hüten? Nein, natürlich nicht. Beim Flirt gezielt, aber nicht übertreiben eingesetzt, ist sie ein Wundermittel: Feucht und warm aus dem Körperinneren auftauchend, vermittelt sie auch beim sehr kurzen Vorzeigen bereits das Bedürfnis, der Person nun schnell näherzukommen.

Titelbild: © 2007 by Denis Defreyne

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