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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Internet-Kontaktknüpfungsanstalten und "Dates"

Soeben habe ich ein neues Wort gelernt. Es heißt „Internet-Kontaktknüpfungsanstalten“ und bezeichnet wohl das, was wir wohlwollend mit „Online-Partnervermittlungen“ beschreiben.

Ich hörte zudem von einer Dame, die „vielfältige Geschichten von einfältigen Männern“ erzählen konnte. Da denke ich immer: wie gut, dass ich niemals aus der Schule plaudere.

Doch darum geht es mir gar nicht - sondern um den verbreiteten Irrglauben, dass bei einem ersten Date auch erste zarte Knospen der Liebe durchbrechen müssten.

Und da bin ich - von „First Dates“ über alle sonstigen Kuppelshows bis hin zu den „Kontaktknüpfungsanstalten“ der Meinung: Von ersten Dates Liebe zu erwarten, ist ganz einfach Unsinn. Ein paar Küsse und Berührungen sind wenigstens nötig, um die Sinne wachzurufen und der Verliebtheit eine Chance zu geben.

Das „Gegenübersitzen“ um „Themen aufwerfen“ ist im Grunde gar keine Methode des Kennenlernens, sondern nur das Beiwerk. Und all dies Gerede von „Übereinstimmungen“ ist mehr oder weniger nichts als eine Methode, um Themen zu generieren und keine „peinlichen Pausen“ aufkommen zu lassen.

Wenn du nicht willst, dann lass es bleiben

Dates verlangen ein großes Maß an „ja, ich will“. Wenn jemand sowieso nicht will oder erst einmal jeden ablehnt, weil nicht „alles passt“ oder die Funken nichts sogleich sprühen, verschwendet nichts als Zeit.

Übrigens: Das Leben findet sowieso nicht „bei Dates“ statt, sondern in der Lebenswirklichkeit.

Derr Grundgedanke lässt sich nachlesen im "Badener Tagblatt":