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  Eigenwerbung

Auf der Spur der sexuellen Nomadin

Wonach Männer angeblich gieren ... das Püppchen
Wir kennen sie, die Klischees. Männer wollen immer nur Sex, deswegen muss man sie mit „Muschimacht“ einnorden, möglichst in Richtung Eigenheim und Familie. Klar verliert sich die Anziehungskraft der Schamlippen mit der Zeit. Aber – na gut, ist leider so.

Männer als sexuelle Nomaden sind bekannt. Frauen weniger. Und wenn es eine gibt, ist sie dann die ideale Besetzung für „mehrfachen ekstatischen, erfüllenden Sex“?

Nein. Denn die Männer „wollen immer nur das eine“. Wie denn? Wir lesen nach. Die Männer sehen in der Frau, die da antanzt, ein Püppchen. Und offenbar wollen sie unbedingt ein Püppchen heiraten. Und so schreibt die Nomadin:

Sie wollen keine spontane Frau … sie wollen eine Puppe, die sie herumschleppen können und die sich nicht beschwert.
Sexuelle Nomadinnen findet man heute vor allem im Online-Dating. Das heißt auf keinen Fall, dass es sie früher nicht gab. Nur gab es damals noch wenige Frauen, die sich emotional, sozial und finanziell leisten konnten, eine Nomadin zu sein.

Die Zeiten ändern sich

Die Zeiten, in denen Frauen wimmerten: „Hol mich aus dem Scheißjob raus und heirate mich“ sind vorbei. Auf sie folgten Zeiten, in denen die 35- bis 40-jährigen Frauen danach drängten, geschwängert zu werden – nicht ohne zu heiraten, versteht sich. Es gibt noch vereinzelte Frauen dieser Art, aber diese Methode hat sich nicht als sonderlich erfolgreich erwiesen.

Die Nomadin sucht Sex zu ihren Bedingungen

Und nun sind da also die Nomadinnen. Freilich sagen sie selten, dass sie ausschließlich spontanen Sex zu ihren Bedingungen wollen. In dieser Hinsicht verhalten sie sich wie Männer, die ledig und finanziell unabhängig sind. Frauen und Männer in gleichen Situationen verhalten sich merkwürdig ähnlich.

Und sehr viel Ähnlichkeiten finden wir auch im Verhalten. Männer, die eine willfährige Geliebte suchen, denken gar nicht daran, ihre Pläne für eine Frau zu ändern. Und Frauen, die einen Lover suchen, wollen sich keinesfalls irgendjemandem anpassen.

Also keine Verpflichtungen für niemandem?

Beide vergessen, dass „Beziehungen einzugehen“ immer bedeutet, sich aneinander anzupassen. Gelegentlich zu vögeln und gevögelt zu werden hingegen nicht. Immerhin liegt dazwischen ein weites Feld … und mir scheint, dass Egozentrik auf Dauer zur Einsamkeit führt. Und nein, niemand wird zur Minna oder zum Hanswurst, nur weil sie oder er nachgibt.

Hinweis: Der verlinkte Artikel führt zu einem Netzwerk, das eine Art Verlag darstellt.
Bild: Léon Courbouleix (1887-1972) Zeichner, Illustrator.

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